Wohin mit der Kürbis-Schwemme? 7 ungewöhnliche Kürbisrezepte

Mit diesen Rezepten verarbeitest du deine Kürbis-Schwemme abwechslungsreich und lecker - für alle, die Kürbissuppe nicht mehr sehen können!

Die klassische Zubereitung zur Kürbissuppe ist zwar einfach, kann aber im Herbst sehr monoton auf dem Speiseplan sein. Vor allem, wenn du zu Halloween gerne Kürbisse zum Schnitzen verbrauchst, sind Rezepte gefragt, mit denen man das viele Kürbisfleisch möglichst vielseitig und am besten länger haltbar verarbeiten kann.

Diese ungewöhnlichen Kürbisrezepte bringen mehr Abwechslung in die Herbstküche, schmecken auch Kindern und können auch als Wintervorrat dienen. Egal ob süß oder pikant – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

1. Kürbis Muffins

Wenn es schon früh am Abend wieder stockfinster ist und ich endlich wieder die Kerzen anzünden kann, ist die beste Zeit, um köstliche vegane Kürbis Muffins zu backen. Sie sind im Handumdrehen zubereitet und schmecken auch zum Frühstück gut.

Für 12 Muffins benötigst du:

Mit diesen Rezepten verarbeitest du deine Kürbis-Schwemme abwechslungsreich und lecker - für alle, die Kürbissuppe nicht mehr sehen können!

So bereitest du sie zu:

  1. Kürbis waschen, schälen (bei Hokkaido kann die Schale dran bleiben) und in kleine Würfel schneiden.
  2. Zusammen mit Zucker und Milch in einem Topf zugedeckt für 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.
  3. Den Kürbis zerdrücken, restliche Zutaten hinzugeben und alles zu einem Teig verrühren.
  4. Teig in Muffinförmchen füllen, mit Kürbiskernen bestreuen und bei 175 °C (Umluft) etwa 25 Minuten backen.

Tipp: Wenn du anstelle von Zucker und Zimt 50 g geriebenen Hartkäse und etwas Paprikapulver, Kurkuma und Cayennepfeffer verwendest, erhältst du kleine pikante Köstlichkeiten!

2. Gebackene Kürbisspalten mit Suchtpotenzial

Im Ofen gebräunt schmeckt Kürbis nach diesem Rezept gleich doppelt köstlich. Darüber hinaus stellen Kürbisspalten eine kalorienarme Alternative zu Pommes frites dar und sind schnell und einfach zubereitet. Die Zutaten hast du wahrscheinlich bereits alle zu Hause.

Tipp: Wenn es etwas ausgefallener sein soll, kannst du statt des Knoblauchs etwas Honig , Curry und Kardamom hinzufügen.

Kürbis ist für viel mehr gut als nur für Suppe - probiere doch mal dieses Rezept für kalorienarme und knusprige gebackene Kürbisspalten!

3. Gefüllter Kürbis

Am besten schmeckt im Ofen gebräunter Kürbis natürlich, wenn er mit Käse überbacken wird. Für dieses Rezept für gefüllten Kürbis eignen sich Butternut-Kürbisse am besten.

Wenn du vegan lebst, kannst du für dieses Rezept veganen Schmand (am besten selbst gemacht) und diese köstliche vegane Ofenkäse-Alternative verwenden.

4. Kürbis-Marmelade

Kürbis zu Marmelade einzukochen ist die einfachste Methode, um deine Ernte für das ganze Jahr zu konservieren. Für diesen fruchtig-süßen Brotaufstrich benötigst du nur wenige Zutaten und leere Schraubgläser. Er wird dich geschmacklich überzeugen und eignet sich prima als kleines Mitbringsel für Familie und Freunde!

Kürbis muss nicht immer herzhaft sein. Probiere doch mal dieses einfache und köstliche Rezept für Kürbis-Marmelade!

5. Raffinierter Kürbis-Ketchup

Eine weitere Variante, das orange Herbstgemüse zu konservieren, ist die Zubereitung von fruchtig-aromatischem Kürbis-Ketchup. Dieser köstliche Dip kommt ganz ohne Zucker und unerwünschter Zusatzstoffe aus und kann ungeöffnet bis zu ein Jahr lang aufbewahrt werden.

Dieser selbstgemachte Ketchup ohne Zusatzstoffe und ohne Zucker ist im Handumdrehen fertig. Du wirst nie wieder fertigen kaufen wollen!

6. Der Klassiker: Kürbissuppe

Die klassische Kürbissuppe muss nicht langweilig sein! Je nachdem, welche Sorte Kürbis du verwendest, beeinflusst das maßgeblich den Geschmack deiner Suppe. Ich verwende am liebsten Hokkaido, denn dessen Schale kann mit verarbeitet werden und gibt sowohl eine kräftige Farbe als auch jede Menge Geschmack!

Für zwei Personen benötigst du:

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So gehst du vor:

  1. Kürbis und Zwiebel in Würfel schneiden und zusammen mit den Gewürzen ein paar Minuten in Pflanzenöl braten.
  2. Gemüsebrühe dazugeben und etwa 20 Minuten kochen lassen, bis der Kürbis weich ist.
  3. Sahne und Zitronensaft dazugeben, pürieren und abschmecken.

Zum Verfeinern der Suppe eignen sich Kürbiskernöl, geröstete Kürbiskerne, Thymian und Petersilie.

Mit diesen Rezepten verarbeitest du deine Kürbis-Schwemme abwechslungsreich und lecker - für alle, die Kürbissuppe nicht mehr sehen können!

7. Pikantes Kürbis-Apfel-Chutney

Dieses herzhafte Kürbis-Chutney passt hervorragend zu Käse, Grillgemüse und Geflügel. Als rein pflanzlicher Brotaufstrich bildet es eine köstliche Alternative zu Käse und Streichwurst. Die Zutaten hast du wahrscheinlich sowieso zu Hause und es kann problemlos mehrere Wochen lang aufbewahrt werden.

Noch mehr Wissenswertes zum beliebten Herbstgemüse und weitere Rezepte findest du in unserem Buchtipp:

Egal, auf welche Art du deine Kürbisernte verarbeitest, wirf die Kürbiskerne nicht weg! Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und können zu einem leckeren und gesunden Snack verwertet werden.

Mit diesen Rezepten verarbeitest du deine Kürbis-Schwemme abwechslungsreich und lecker - für alle, die Kürbissuppe nicht mehr sehen können!

Welches ist dein liebstes Kürbis-Rezept? Teile deine Tipps und Erfahrungen mit anderen Lesern unter diesem Beitrag!

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  1. Ich mache in der Kürbiszeit immer sehr gerne Kürbisknödel. Zusammen mit einem Salat eine sehr gute Mahlzeit. Sie schmecken aber auch ganz hervorragend zu einem Stück Fleisch oder einer selbstgemachten Bratwurst.

    Kürbisknödel
    für 4 Portionen

    Butter für die Form

    600 g Kürbis, netto
    
600 g Pellkartoffeln, mehligkochend
    2 EL Petersilie, getrocknet
    4 Eigelb
    50 g Speisestärke
    Salz
    Muskatnuss
    Pfeffer, schwarz

    Guss:

    1,8 dl Sahne
    50 g Bergkäse, würzig
    2 EL Kürbiskerne

    Zubereitung:
    Eier trennen. Die Eiklar anderweitig verwenden. Eine Gratinform von ca. 2½ Litern Volumen gut einfetten. Kürbis schälen, entkernen und fein reiben. Den Saft sehr gut ausdrücken. Das geht in einer Gazewindel am besten. Pellkartoffeln schälen und ebenfalls fein reiben.
    Alle Zutaten gut mischen und kräftig würzen. Eventuell noch mehr Speisestärke darunter mischen, bis die Masse formbar ist.

    Haufen zu 60-65 Gramm abstechen und zu einem ovalen Knödel formen. 
Das geht am Besten von Hand. Die Knödel auf ein Steamer taugliches Blech setzen. Etwas Abstand lassen, da sie beim garen noch aufgehen werden. Die Knödel im Dampfgarer mit 100°C dämpfen bis sie gar sind. Das dauert etwa 30 Minuten. Die Knödel dann auskühlen lassen. Wenn sie kalt sind, sind sie dann auch fest.

    Ofen mit Ober- und Unterhitze auf 220 °C vorheizen.
    Eine Gratinform einfetten und die Knödel einschichten. Bergkäse fein reiben. Sahne über die Knödel giessen, mit dem Käse und den Kürbiskernen bestreuen. 

    In der Mitte des Ofens 20-25 Minuten gratinieren. 


    
Tipp: Knödel vorbereiten, zugedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Die Gratinierzeit verlängert sich um 5-10 Minuten.
    Knödel vor dem Gratinieren einfrieren wenn es zu viele sind.
    Anmerkung: Wenn man festkochende Kartoffeln nimmt, dann etwa 100 g Speisestärke verwenden!
    Wenn kein Steamer vorhanden ist, die Knödel im gesalzenen (1TL je Liter Wasser) garen. Zu diesem Zweck braucht es aber gehörig mehr Speisestärke! So wie das Rezept ist, würden sie beim Kochen im Wasser auseinanderfallen! Wenn sie oben auf schwimmen, sind sie fertig.

    Antworten
  2. Bärbel Becker

    Bei der Kürbissuppe nehme ich Hühnerbrühe (Von eigenen Hühnern) und anstelle von Muskatnuss , Ingwer , ein daumengrosses Stück. Mir saurer Sahne und einem Schuss Weißwein verfeinern.
    Die ganze Familie kommt dann vorbei um Kürbissuppe zu essen. Ich brauche allerdings die doppelte Menge. ????

    Antworten
  3. Uiii tolle Rezepte…
    Ich habe auch gestern die Muffisn gebacken, aber sie schmecken leider gaaaanz eindeutig nach Natron. Nicht schön. Ist die Angabe mit zwei EL eventuell falsch?

    Antworten
    • Liebe Dorren, vielen Dank für dein Feedback, da hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen, es waren tatsächlich Teelöffel! Wir haben es entsprechend geändert. Ganz liebe Grüße!

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