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Kurkuma – eines der gesündesten Gewürze der Welt – warum du es öfter konsumieren solltest
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Hast du schon einmal beim Inder die herrlich gelbe Farbe im Curry bemerkt? Oder das schmackhafte Risotto probiert? Warst du auch begeistert von Geschmack und Farbton? Diese Farbe und das leckere Aroma stammen von Kurkuma, einem ganz besonderen Gewürz.

Kurkuma ist auch als Gelbwurz, gelber Ingwer oder Safranwurzel bekannt. Es ist vielleicht die Nummer Eins unter den Heilpflanzen und wird oft als ein Superfood bezeichnet. Es ist fast unglaublich, was für ein breites Spektrum an gesundheitlichen Vorteilen sie bietet.

Der Inhaltsstoff Kurkumin besitzt antioxidative, entzündungshemmende und sogar antikanzerogene Eigenschaften. In der Welt gibt es kaum ein anderes Heilmittel pflanzlicher Herkunft, das Entzündungen im Körper so effizient heilen kann wie Kurkuma.

Heilkräfte der Kurkuma

In der Ayurveda werden zahlreiche heilkräftige Attribute von Kurkuma beschrieben. Auch immer mehr wissenschaftliche Studien liefern Ergebnisse, die die positive Wirkung von Kurkuma (insbesondere des Inhaltstoff Curcumin) bestätigen. So ist sie unter anderem sehr wirksam, da sie:

  • die Verdauung reguliert
  • die Darmflora erneuert
  • Leber und Gallenblase reinigt
  • arthritische Entzündungen lindert
  • das Blut reinigt
  • den Metabolismus stimuliert
  • Hautproblemen, Pilzen, Bakterien und Darmparasiten entgegenwirkt
  • die Atemwege reinigt
  • Sodbrennen reduziert

Es gibt sogar schon Forschungsergebnisse, die Curcumin eine vorbeugende Wirkung gegen Alzheimer zuschreiben.

Anwendung von Kurkuma – Rezeptvorschläge

Am einfachsten ist es, das Kurkuma in Pulverform zu verwenden. Es ist im Bioladen oder alternativ online erhältlich. Die Anwendung ist sehr einfach. Die meisten Menschen lösen das Pulver in einem Glas warmer Milch auf. Um jedoch sicherzustellen, dass Kurkuma in deinem Körper optimal wirken kann, solltest du sie nicht auf leeren Magen einnehmen.

Einige besondere Rezeptvorschläge für Kurkuma habe ich hier für dich zusammengetragen.

Goldene Milch – Ein Lebenselixier

Für die goldene Milch mischt man die zuvor vorbereitete Kurkuma-Paste mit Mandelmilch, Kokosöl und Honig. Sie wirkt auf vielerlei Weise und gibt Kraft und Energie, aber auch als Schlaftrunk genossen ist sie ein wahres Lebenselixier. Das genaue Rezept findest du hier.

Dieser Kurkumatrunk vertreibt Antriebslosigkeit und Müdigkeit natürlich! Mit diesen Rezeptvariationen stellst du die goldene Milch nach deinem Geschmack her

Mischung für Salate, Gemüse und mehr

Für Salate und viele weitere Speisen kannst du einen viertel Teelöffel Kurkuma, einen halben Teelöffel Olivenöl und eine gute Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer miteinander vermischen. Diese Paste ist vielseitig verwendbar für rohe sowie gekochte Speisen, die dann aber nicht weiter kochen dürfen.

Kurkuma-Öl zur Steigerung der Abwehrkräfte

Kurkuma ist in Öl lösbar, und um sie optimal zu absorbieren, ist es am besten, das native Kokosöl oder natives Olivenöl extra zu verwenden. Zur Steigerung der Abwehrkräfte und Immunität beträgt die empfohlene Tagesdosis 3 bis 10 g, also ein Teelöffel pro Tag für Erwachsene. Um ein maximales Ergebnis zu erzielen, muss man sie täglich, oder minimal dreimal wöchentlich einnehmen. Für ältere Menschen und Kinder genügt ein halber Teelöffel einmal pro Woche, danach kann die Dosis allmählich gesteigert werden. Auch diese Mischung kannst du in Smoothies oder andere Speisen geben.

Kurkuma-Heiltrunk

In Asien wird Kurkuma sehr häufig in der Küche, aber auch in der Naturmedizin eingesetzt. Auf der Indonesischen Insel Bali ist der Tumeric Jamu das Standardheilmittel für Infektionen, Kreislaufbeschwerden, Verdauungsbeschwerden und viel mehr.

Wie du diesen Heiltrunk zubereiten kannst, erfährst du hier.

Mit Kurkuma würzen

Kurkuma ist so vielseitig, dass du sie in süßen und in salzigen Speisen verwenden kannst. Sie passt hervorragend zu Risotto, Obstsalaten, Salatdressings, Gemüse, Saucen, Couscous, Kartoffeln, Pfannkuchen und mehr.

Du kannst zwei Scheiben frischen Kurkuma zerkleinern und untermischen oder einen halben Teelöffel des getrockneten Pulvers ganz zum Schluss hinzugeben. Mehr würde den Speisen ein zu intensives Aroma verleihen.

Tipp: Wenn du Kurkuma und schwarzen Pfeffer kombinierst, steigert sich die Bioverfügbarkeit von Kurkuma um 2000 Prozent!

Und was ist, wenn dir der Geschmack von Kurkuma gar nicht passt? Dann kannst du zur Not auf Kurkuma-Kapseln aus dem Reformhaus oder Versandhandel (z.B. hier oder hier erhältlich) zurückgreifen, und so die tägliche Dosis der wertvollen Vitalstoffe sichern.

Vorsicht: Wenn bei dir Kurkuma Verdauungsprobleme oder unerwünschte Reaktionen auslöst, hole auf jeden Fall ärztlichen Rat ein. Falls du Probleme mit Gallensteinen hast oder Medikamente gegen Blutgerinnung einnimmst (Aspirin etc.), ist ebenfalls Vorsicht geboten. Also, im Zweifelsfall vor der Anwendung – auch in den Speisen – bitte vorher den Arzt konsultieren.

Das Kurkuma-Pulver solltest du in dunklen, gut verschlossenen Gläsern an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren, jedoch nicht im Kühlschrank.

Wenn es dir die Kurkuma angetan hast, kannst du auch versuchen sie selbst zu züchten. Dies funktioniert ähnlich wie beim Anbau von Ingwer in der Wohnung.

Mehr zur Kurkuma findest du in unserem Buchtipp:

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