Indisches Naan-Brot selber backen: schnell und vegan

Original indisches Naan-Brot in einer veganen Variante kannst du einfach mit wenigen Zutaten einfach selbst backen - die Zutaten hast du sicher alle zu Hause.

Das Naan-Brot wird vor allem in Indien und Pakistan, aber auch in Zentralasien und im vorderen Orient zu warmen Speisen sowie zu Soßen zum Dippen gereicht. Im Gegensatz zu anderen indischen Brotsorten wird Naan aus gesäuertem Teig zubereitet, dem Joghurt, Milchsäurebakterien oder Hefe beigemischt werden. Hier erfährst du, wie du veganes Naan mit Pflanzenmilch zubereiten kannst, sodass es ebenso gut gelingt.

Das Rezept für veganes Naan-Brot stammt von der polnischen Köchin, Autorin und Foodbloggerin Marta Dymek, die einfache vegane Rezepte mit regionalen Zutaten kreiert. Es ist auch in unserem neuen Buch Zufällig vegan enthalten.

Rezept für veganes Naan-Brot

Das indische Fladenbrot wird traditionell im Tandoor-Ofen über offener Glut gebacken. Aber zu Hause im Backofen klappt es auch, und es wird genauso luftig wie das Original.

Für circa 15 kleine Naan-Brote werden benötigt:

Tipp:  Wer auf den leicht säuerlichen Geschmack im Teig nicht verzichten möchte, kann noch veganen Joghurt hinzugeben, den man ebenfalls leicht selber machen kann. Dafür die Pflanzenmilch um circa 100 Milliliter reduzieren und durch die gleiche Menge veganen Joghurt ersetzen.

So wird das indische Fladenbrot gebacken:

  1. Alle Zutaten in einer Schüssel mit einem Holzlöffel verrühren und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Bei Bedarf noch etwas Mehl hinzugeben, falls der Teig noch sehr klebrig ist.
  2. Die Teigschüssel mit einem Küchentuch abdecken und für eine Stunde zum Aufgehen an einen warmen Ort stellen.
  3. Den aufgegangen Teig in 15 Portionen teilen und mit bemehlten Händen zu kleinen Brötchen formen. Die Brötchen für weitere 30 Minuten gehen lassen. Dafür die Teigkugeln auf ein bemehltes Backblech legen und mit einem Küchentuch abdecken.Original indisches Naan-Brot in einer veganen Variante kannst du einfach mit wenigen Zutaten einfach selbst backen - die Zutaten hast du sicher alle zu Hause.
  4. Den Backofen auf 250 °C vorheizen. Die Kugeln zu dünnen Fladen ausrollen und auf ein mit Backpapier oder einer Backpapier-Alternative ausgelegtes Backblech legen. Die Fladen gehen beim Backen nicht mehr in die Breite, sodass das Blech dicht belegt werden kann. Je nach Backofen beträgt die Backzeit zwei bis fünf Minuten. Sobald sich Blasen gebildet haben und der Fladen leicht gebräunt ist, ist das Naan fertig.

Naan-Brot gelingt ebenfalls in einer vorgeheizten Pfanne – idealerweise aus Gusseisen, um eine gleichmäßig hohe Temperatur zu erreichen. Dafür werden die ausgerollten Teigfladen in etwas Öl von beiden Seiten kurz ausgebacken. Sobald auf der Oberseite Blasen entstehen, wird der Fladen gewendet.

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Naan-Brot servieren

Das frisch zubereitete Naan-Brot kann gleich serviert werden, da es noch warm am besten schmeckt. Es ist eine klassische Beilage zu aromatischen Linsensuppen, Gerichten mit Currysoße und Eintöpfen jeglicher Art.

Original indisches Naan-Brot in einer veganen Variante kannst du einfach mit wenigen Zutaten einfach selbst backen - die Zutaten hast du sicher alle zu Hause.

Da das Naan, das im Übrigen einfach nur “Brot” auf Persisch bedeutet, zum Tunken gedacht ist, passt es natürlich auch wunderbar zu Dips und Aufstrichen.

Knoblauch-Naan ist ebenfalls eine beliebte Variante: Dazu einfach mit einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe über das noch warme Naan reiben und ein wenig Öl darauf träufeln. Damit hast du nicht nur einen schnellen, sondern auch einen gesunden Snack zubereitet, denn Knoblauch und ein hochwertiges Pflanzenöl versorgen dich mit Vitaminen und Vitalstoffen. Frischer Koriander, auf das indische Fladenbrot gestreut, rundet das Naan perfekt ab.

Original indisches Naan-Brot in einer veganen Variante kannst du einfach mit wenigen Zutaten einfach selbst backen - die Zutaten hast du sicher alle zu Hause.

Tipp: Du kannst von Knoblauch-Naan nicht genug bekommen? Dann rühre doch gleich eine Marinade aus Öl und einer Knoblauchpaste zusammen, die du ebenfalls ganz einfach selber machen kannst!

Viele weitere einfache, vegane Gerichte aus regionalen Zutaten gibt es in unseren Büchern:

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Welches ist dein Lieblingsrezept für Brot, Fladenbrot & Co.? Wir freuen uns über deine Tipps in den Kommentaren!

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9 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Ein tolles Rezept für einen ‚Brot-Erstatz‘, da ich mich nach Anthony William ernähre. Allerdings müsste ich da noch ein Mehl finden, das kein Gluten enthält und trotzdem zu Naan-artigem ‚Brot‘ gebacken werden kann. Was würde ich da am besten nehmen? Kichererbsenmehl? Oder Kastanienmehl? Oder Tapiokamehl? Hat das jemand schon ausprobiert? – Dann Danke für Antworten!

    Antworten
  2. Dann sollte aber der Text angepasst werden. Ohne Hefe bekommt man einfach keinen aufgegangenen Teig.
    Ruhen lassen wäre die passendere Formulierung.

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  3. Echt tolles Rezept. Werde ich auf jeden Fall nachmachen. Wie lange hält sich das Brot eig?
    Liebe Grüße
    Sabrina

    Antworten
    • Hallo Sabrina,
      vielen Dank für deine freundliche Nachricht! Das Naan schmeckt auch am zweiten Tag sehr gut, am dritten wird es etwas zäh. Dann kannst du es aber einfach mit etwas Wasser befeuchten und kurz aufbacken, zum Beispiel im Toaster oder bei Restwärme im Backofen. Es empfiehlt sich, das Naan in einem Geschirrtuch eingewickelt aufzubewahren. Viel Spaß beim Backen!
      Liebe Grüße
      Gloria

  4. ok, danke für die schnelle Antwort. Mich hat es verwirrt das dabei steht das der Teig zum aufgehen rasten soll, das kenne ich sonst nur bei Hefeteig.

    Antworten
  5. Ich glaub da fehlt die Hefe, weil das sonst wohl kaum aufgehen wird?

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Helga,

      das typische Naan geht nicht nennenswert auf und bleibt deshalb eher dünn, deshalb ist keine Hefe erforderlich.

      Liebe Grüße

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