Power-Smoothie “Nahrung für die Nerven” [Rezept]

Wenn du im Alltag genervt und gestresst bist, ist es Zeit, dass du dir eine Auszeit gönnst. Nimm dir ein paar Momente für diesen tollen Nerven-Smoothie!

Der hektische Alltag zu Hause und im Job kann uns sprichwörtlich auf die Nerven gehen. Dem kannst du durch bewusste Entspannung und kleine Auszeiten, so genannte “Ich”-Zeit, entgegenwirken. Eine genauso wichtige Rolle für Belastbarkeit und gesunde Nerven spielt die Ernährung!

In diesem Beitrag stellen wir dir einen besonderen Smoothie vor, der hilft, Nervenleiden und die Folgen von Stress zu mindern. Mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen wirkt er vielen stressbedingten Leiden entgegen. Chronischer Stress ist eine der Hauptursachen für Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, zu hohen Blutzucker- und Cholesterinspiegel, Verdauungsprobleme und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Darum: Hör auf zu warten, mach dem Stress jetzt ein Ende! Nimm wichtige Änderungen vor, welche die Anspannung aus deinem Alltag nehmen! Und gönne dir den Smoothie “Nahrung für die Nerven”, ein köstlicher und gesunder Genuss!

Power-Smoothie “Nahrung für die Nerven” – das Rezept

Für 0,5 Liter des fertigen Smoothies benötigst du die folgenden Zutaten:

  • 1/2 Banane
    In der Banane enthaltene Aminosäruen können vom Körper direkt in das wichtige Nerven-Hormon Serotonin umgewandelt werden. Im Volksmund wird Serotonin als “Glückshormon” bezeichnet, es ist auch in Schokolade und Nüssen enthalten. Daneben liefert die Banane Antioxidanzien und ist mineralstoffreich.
  • 1 Handvoll frische Spinatblätter
    Im Spinat ist der für das Nervensystem so wichtige Vitamin-B-Komplex enthalten. Außerdem ist Spinat reich an wichtigen Nerven-Mineralstoffen wie Magnesim, Kalium und Calcium.
  • 1/8 Avocado (alternativ zum Spinat)
    Eine ebenfalls sehr Mineralstoff- und Vitamin-B-reiche Frucht ist die Avocado. Sie ist meist schlechter verfügbar als der hierzulande heimische Spinat, kann jedoch an seiner Stelle oder zusätzlich verwendet werden. (Wusstest du, dass auch der Avocadokern voll wertvoller Inhaltsstoffe ist?)
  • 1 Paranuss
    Als beste pflanzliche Selenquelle gilt die Paranuss, in keinem anderen Lebensmittel ist mehr von dem Spurenelement enthalten. Selenmangel ist eine Ursache von Stimmungsschwankungen und Angstzuständen, bleibt jedoch häufig unbemerkt. An Stelle der Paranuss kannst du auch andere Nüsse wie Cashews oder Walnüsse verwenden. Sie liefern gleichzeitig die für das Nervensystem wichtigen Omega-3-Fettsäuren.
  • 2 EL Naturjoghurt
    Joghurt liefert ebenfalls wichtige B-Vitamine und Mineralstoffe. (wie du Joghurt selber machst erfährst du hier – ein Rezept für veganen Joghurt ohne Soja findest du hier)
    Ersetze ihn in der veganen Variante durch etwas Dinkel- oder Hafermilch, oder auch durch Mandel- oder Kokosmilch. (Auch vegane Milch kannst du sehr günstig selbst herstellen)
  • 1 TL Amaranth oder Quinoa (gemahlen bzw. gemörsert)
    Bekannt als “Inka-Gold” sind die Samen von Amaranth und Quinoa. Sie enthalten außergewöhnlich große Mengen an pflanzlichen Aminosäuren und den Mineralstoffen Eisen, Magnesium und Calcium. Daneben enthalten sie wie die Banane Trypothan, das im Körper direkt in Serotonin umgewandelt wird. Amaranth und Quinoa erhältst du in gut sortierten Bio-Läden, oder online hier und hier.
  • Heilkräuter (optional)
    Kleine Mengen frischer Heilkräuter wie Salbei, Minze, Brennnessel oder Sauerampfer sind jedem Smoothie zuträglich, sie bereichern ihn mit ihren wertvollen Vitalstoffen.
  • 300-400 ml frisches, gefiltertes Wasser
    Zur Vermeidung von unnötigem Verpackungsmüll raten wir von Flaschenwasser ab. Wenn dein Leitungswasser von minderer Qualität ist oder du nicht sicher bist, empfehlen wir die Verwendung eines Wasserfilters.

Zum Mixen eignet sich am besten ein hochwertiger Smoothie-Mixer. Diese zeichnen sich durch eine besonders hohe Drehzahl des Messerblocks sowie durch eine hohe Leistung aus. Nur bei Drehzahlen von 20.000-25.000 Umdrehungen pro Minute werden die Zellwände der Zutaten aufgebrochen und Fasern so zerkleinert, dass alle Nährstoffe dem Körper zugänglich sind und die echte, cremige Smoothie-Konsistenz entsteht (daher der Name “Smoothie”).

Einen geeigneten Mixer mit wirklich gutem Preis-Leistungs-Verhältnis findest du zum Beispiel hier. Für ein Profi-Gerät musst du jedoch um einiges tiefer in die Tasche greifen. Diese Investition empfiehlt sich, wenn grüne Smoothies zu deinem täglichen Speiseplan gehören.

Für die ersten Versuche tut es auch ein leistungsschwächerer Mixer. Wenn du aber regelmäßig Smoothies zubereiten möchtest, lohnt sich die Investition in ein hochwertiges Gerät allemal.

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Den Smoothie zubereiten

Wie bei den anderen Smoothie-Rezepten werden die Zutaten mit dem Messer grob zerkleinert und dann für 60 bis 90 Sekunden im Mixer auf höchster Stufe fein püriert. Fertig ist der Power-Smoothie! Du kannst einen Teil des Wassers durch Eiswürfel ersetzen, denn je nach Mixdauer kann sich der Smoothie leicht erwärmen.

Genieße ihn am besten frisch und gekühlt. Alternativ kannst du das Getränk in saubere Flaschen füllen und im Kühlschrank bis zu drei Tage aufbewahren.

Viel Spaß beim Mixen und Genießen, guten Appetit!

Viele weitere, gesunde Smoothie-Ideen findest du in unseren Buch-Tipps:

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Hast du das Rezept probiert, oder hast du ein Lieblingsrezept für einen gesunden Smoothie? Teile deine Ideen und Anmerkungen in den Kommentaren!

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7 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Miezekatz

    Kann ich statt Amaranth oder Quinoa auch heimische Hirse und Hafer verwenden? Ist das von den Inhaltsstoffen in etwas dasselbe oder gibt es etwas, was nur in Amaranth und Quinoa vorkommt, was „wichtig“ wäre für den Smoothie und sich nicht ersetzen lässt?

    Antworten
    • smarticular.net

      Andere Bindezutaten sind auch denkbar, vor allem, wenn sie einen ähnlichen Mineralstoffmix mitbringen wie die beschriebenen Zutaten (siehe Rezept). Das Besondere an Quinoa/Amaranth ist, dass sie gewisse Mengen Trypothan mitbringen, das in den Botenstoff Serotonin umgewandelt werden kann. Inwieweit das bei Alternativen auch der Fall ist, müsste man sehen, aber es geht sicher auch ohne.
      Liebe Grüße

  2. Sascha

    Gerade mit marrokanischer Minze hergestellt und begeistert vom Geschmack und der Wirkung. Ich habe hier jetzt einiges ausprobiert und umgesetzt und muß sagen, dass diese bewußtere Art zu leben einen großen Reiz hat und auch viel Genuss in sich trägt. Danke für die guten Tipps und Infos im allgemeinen und speziell bei diesem Smoothie.

    (Den DETOX Smoothie find ich allerdings noch eine Spur leckerer.)

    Antworten
  3. Nicole

    Geht auch gepuffter Amarant/Quinoa? Oder gehen da zu viel Inhaltsstoffe beim puffen verloren?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Nicole, das haben wir noch nicht probiert. Bestimmt lässt es sich gut mixen, das dürfte nicht das Problem sein. Ob aber noch genügend von den guten Inhaltsstoffen erhalten bleiben? Vielleicht weiß es an anderer Leser?

  4. Christine

    Den Amaranth und Quinoa ungekocht verwenden?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Ja, alle Zutaten kommen roh in den Mixer. Samen und Kerne sollte man sinnvollerweise für einige Stunden in Wasser einweichen, bevor man sie in Smoothies verwendet. Dadurch werden sie weich und lassen sich leichter pürieren. Den Hinweis nehmen wir gern mit auf, danke für den Denkanstoß ;-)

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