Amaranth: Rezepte und Wissenswertes zum beliebten Superfood

Du suchst nach glutenfreien Alternativen oder nach einer pflanzlichen Quelle für Protein? Dann sind diese Amaranth-Rezepte genau das Richtige für dich!

Amaranth-Rezepte liegen voll im Trend – und das aus gutem Grund. Denn das „Azteken-Korn“ ist ein echtes Superfood. Das uralte Pseudogetreide aus Süd- und Mittelamerika, überzeugt mit hochwertigen Proteinen, gesunden Fettsäuren und jeder Menge Mineralstoffen. Anders als herkömmliche Getreidesorten ist Amaranth glutenfrei und damit ideal für alle, die auf Gluten verzichten möchten.

Ob als Frühstück, Snack oder in herzhaften Gerichten – Amaranth-Rezepte bringen Abwechslung und Nährstoffpower in deine Küche!

Positive Eigenschaften von Amaranth

Aufgrund seiner kostbaren Inhaltsstoffe, die für den menschlichen Organismus auch noch besonders gut zu verwerten sind, kann sich der regelmäßige Verzehr von Amaranth positiv auf die Gesundheit auswirken, zum Beispiel bei hohem Blutdruck und erhöhten Cholesterinwerten. Amaranth punktet im Vergleich zu echtem Getreide mit wenig Kohlenhydraten und gleichzeitig enorm viel Eiweiß. Die enthaltenen Kohlenhydrate sind zudem leicht verdaulich und werden direkt in Energie umgewandelt. So macht das Pseudogetreide nicht nur schnell satt, die gelieferten Nährstoffe halten auch lange vor.

Das in Amaranth enthaltene Lysin unterstützt die Fettverdauung, sorgt für straffe Haut und stärkt die Knochen. Ein hoher Eisenanteil macht Amaranth zum echten Superfood in Schwangerschaft und Stillzeit und schützt vor Blutarmut und Unterernährung. Ein hoher Anteil an Ballaststoffe sorgt zudem für einen gesunden Darm.

Wie wird Amaranth verwendet?

Das Besondere am Amaranth verglichen mit anderen “Superfoods” ist die Tatsache, dass der Großteil der enthaltenen Nährstoffe beim Kochen erhalten bleiben. Sie befinden sich im Kern des Korns und nicht in der Schale, wie es bei den meisten Getreidearten der Fall ist.

In seiner Verwendung ist Amaranth mindestens genauso vielseitig wie andere Getreide. Er passt vorzüglich zu Gemüsegerichten oder Hülsenfrüchten, als Beilage zu Fleisch und Fisch und lässt sich sogar im Frühstücksmüsli genießen. Auch als Bratling oder in Form von Pop-Amaranth als knuspriges Topping für Suppen oder Salate ist das Pseudogetreide ein Genuss.

Dank der vielen Proteine, die in Amaranth enthalten sind, ist er ein ideales Lebensmittel für Sportler, die ihre Depots schnell wieder auffüllen wollen.

Vielerorts gibt es Quinoa und Amaranth gepufft zu kaufen. Das Selbermachen dieser köstlichen Müslizutat lohnt sich aber aus vielen Gründen. So geht’s!

Amaranth kochen

Beim einfachen Kochen des runden Korns gilt das Verhältnis ein Teil Amaranth zu drei Teilen Wasser. Brate die Samen zunächst in Butter oder Öl an und gib erst dann Wasser und Salz hinzu. Nach zwanzig Minuten leichtem Köcheln den Herd ausstellen und weitere zwanzig Minuten quellen lassen.

Am besten schmeckt Amaranth, wenn du ihn ähnlich wie Risotto zubereitest und anstelle von Wasser Gemüsebrühe (vielleicht mit einem Schuss Weißwein) zum Garen verwendest. Dazu passen alle Gemüsesorten.

Amaranthblätter zubereiten

Amaranthblätter lassen sich wunderbar als Spinat-Alternative zubereiten. Sie schmecken sogar recht ähnlich. Durch seinen hohen Anteil an Eisen und Calcium ist das Blattgemüse unter anderem zur Unterstützung bei Blutarmut hilfreich.

Rezept für Amaranth-Riegel

Mit einer extragroßen Ladung Eiweiß aus Amaranth und Sonnenblumenkernen sowie Vitaminen und anderen Nährstoffen aus den enthaltenen Trockenfrüchten ist dieser Amaranth-Riegel ein echter Power-Snack.

Amaranth-Riegel sind eine perfekte Alternative zu überzuckteren Snacks aus dem Supermarkt und lassen sich ganz leicht selber machen.

Rezept für Amaranth-Kekse

Dieses Rezept für leichte, proteinreiche Amaranth-Kekse ist eine schöne Alternative zur klassischen Weihnachtsbäckerei. Die fertige Nascherei enthält wenig Zucker und Fett und kommt ganz ohne Backen aus.

Amaranth-Kekse schmecken luftig leicht, sind vegan und glutenfrei. Der gesunde Snack passt perfekt in die jede Jahreszeit und gelingt ganz ohne Backen!

Tipp: Auch in diesem Rezept für knackige Müsli-Kekse und für vitalstoffreiche glutenfreie Waffeln kannst du Amaranth verwenden.

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5 Kommentare
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  1. Ich hatte heute bei diesem eisigen Ostwind das Bedürfnis nach einer herzerwärmenden Süßspeise, die natürlich auch noch gesund sein soll. Ich kochte sie mit Amaranth und es war köstlich, wir haben zu dritt eine Portion für sechs verspeist und den Topf noch am Tisch ausgekratzt. Mein Rezept: eine große Tasse Amaranth mit der 1,5 fachen Menge Wasser-/ Milchgemisch, einem halben Teelöffel Salz, abgeriebener Zitronenschale und einem Päckchen Vanillezucker zum Kochen bringen, immer mal wieder sorgfältig am Topfboden rühren, damit nichts anbrennt, auf der kleinsten Stufe 20 Minuten kochen und noch 30 Minuten ausquellen lassen. Einen Esslöffel Butter darin zergehen lassen. Insgesamt eine Hand voll Datteln-/getrocknete Aprikosen sehr fein schneiden und dazugeben und zum Schluss vier Esslöffel gemahlene Mandeln einrühren. Mit Schlagsahne, die herrlich über dem warmen Brei zerläuft, genießen.

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    • Prinzipiell tolles Rezept, aber das Verhältnis zwischen trockenen und feuchten Zutaten kann nicht stimmen! Ich hab es vorsorglich mit 100g statt 200g Amaranth bzw Amaranth Pops gemacht, und selbst da war ‘in die Form streichen’ keine Möglichkeit, das Ergebnis ist bröselig, hält nicht zusammen, selbst wenn man ganz stark presst, ist eher wie Granola! Um Riegel wie auf dem Foto zu erhalten müsste das Verhältnis eher 1:1 oder 2:1 sein. Kann mir nicht vorstellen, dass der Autor/in das Rezept wie angegeben gemacht hat. Es funktioniert so einfach nicht. Und das hat nichts mit karamellisieren des Honigs/Klebeeigenschaften zu tun.

  2. Hallo,
    man kann Amaranth auch keimen lassen und Sprossen ziehen, habe ich gehört, aber noch nicht ausprobiert. Werde ich aber bald machen, bin gespannt wie das schmeckt.
    Liebe Grüße
    Sandra

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  3. Janine A.

    Hallo zusammen, ich habe gestern diese beiden Rezepte ausprobiert. Die Kugel sind super geworden und haben klasse geschmeckt. Leider habe ich wohl bei den Riegel etwas falsch gemacht. Ich bin wie im Rezept vorgegangen aber die Masse wird nicht fest. Ich habe das gestern schon geahnt, da alles ziemlich bröselig war und mir es im Verhältnis zu wenig Honig zu dem vielen Amaranth schien. Nun nach einem Tag Trockenzeit habe ich immer noch Brösel im Blech. Außerdem habe ich mich gefragt ob das lange köcheln des Honigs wirklich gut ist, da doch bei über 40 Grad alle guten Inhaltsstoffe des Honigs kaputt gehen oder? Ich überlege nun Hafer- und Dinkelflocken unterzumischen und daraus ein Müsli zu machen. Oder habt ihr vielleicht noch eine Idee wie ich die Dinger retten kann? Vielleicht mit backen? …. ich liebe übrigens eure Seite und habe schon unglaublich viel ausprobiert, das Meiste auch mit Erfolg. :-)

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    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo Janine, danke für die schönen Komplimente!! Der Honig muss für dieses Rezept richtig karamellisieren, sonst entwickelt er einfach nicht die notwendigen Klebe-Eigenschaften. Wenn du besonderen Wert auf die hitzeempflindlichen Enzyme im Honig legst, dann ist das Rezept vielleicht nicht das richtige. Statt Honig ginge auch karamellisierter Zucker, was dann aber wieder andere Nachteile mit sich bringt. Es kommt darauf an, was einem wichtig ist :-)

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