Kartoffelbrot einfach selber backen mit übrig gebliebenen Kartoffeln

Ein herzhaftes Kartoffelbrot ist sowohl warm als auch kalt ein wahrer Leckerbissen. Mit diesem Rezept kannst du Kartoffelbrot mühelos zu Hause selber backen und darin übrig gebliebene Kartoffeln verwerten.

Ein Kartoffelbrot ist aufgrund des hohen Anteils an Kartoffelmasse besonders saftig und hat eine dünne, harte Kruste. Da nur wenige Zutaten benötigt werden, lässt es sich zudem recht einfach selber backen und eignet sich wunderbar zur Resteverwertung von Kartoffeln oder Kartoffelbrei.

Das herzhafte Kartoffelbrot schmeckt sowohl warm als auch kalt und kann zu verschiedenen Speisen gereicht werden. Die Zubereitung ist so einfach, dass auch Kinder beim Backen helfen können.

Rezept für Kartoffelbrot

Für ein Kartoffelbrot sind übrig gebliebene Kartoffeln oder Kartoffelstampf vom Vortag eine ideale Grundlage. Am besten gelingt das Brot mit mehligkochenden Kartoffeln, da diese einen hohen Stärkegehalt haben. Bei festkochenden Kartoffeln wird einfach ein Teelöffel Speisestärke hinzugegeben, um die nötige Bindung zu erhalten.

Folgendes wird für ein großes Brot von etwa 1100 Gramm benötigt:

Anstelle von Vollkornmehl kann auch Weißmehl verwendet werden. Allerdings wird dann etwas weniger Wasser benötigt. Nach dem Kneten sollte ein elastischer, nicht mehr klebriger Teig entstehen.

Ein herzhaftes Kartoffelbrot ist sowohl warm als auch kalt ein wahrer Leckerbissen. Mit diesem Rezept kannst du Kartoffelbrot mühelos zu Hause selber backen und darin übrig gebliebene Kartoffeln verwerten.

So gehst du bei der Zubereitung vor:

  1. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, bis er nicht mehr klebt. Bei Bedarf noch etwas Stärke, Kartoffelflocken oder Wasser ergänzen, bis der Teig die richtige Konsistenz hat.
  2. Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort für mindestens eine Stunde ruhen lassen, bis der Teig deutlich größer geworden ist. Der Teig kann auch länger gehen, zum Beispiel über Nacht, bis er zu gären beginnt und leicht säuerlich riecht.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche erneut durchkneten, bis er nicht mehr klebt und in eine gefettete Backform, auf ein mit Backpapier oder einer Backpapier-Alternative ausgelegtes Backblech legen. Erneut für etwa eine Stunde gehen lassen.
    Ein herzhaftes Kartoffelbrot ist sowohl warm als auch kalt ein wahrer Leckerbissen. Mit diesem Rezept kannst du Kartoffelbrot mühelos zu Hause selber backen und darin übrig gebliebene Kartoffeln verwerten.
  4. Den Brotteig nach Belieben mit Körnern bestreuen und für etwa 50 Minuten bei 180 °C Ober- und Unterhitze backen. Mit der Stäbchenprobe prüfen, ob das Brot durchgebacken ist.
  5. Das fertige Brot aus dem Ofen nehmen und mindestens 30 Minuten abkühlen lassen, bevor es angeschnitten wird.

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Das Kartoffelbrot schmeckt sowohl warm als auch kalt und kann mit Kräuterbutter, Frischkäse, Knoblauch-Aufstrich oder anderen Belägen genossen werden. Auch zu Salaten, Hummus und Birnensenf schmeckt das herzhafte Brot sehr gut.

Richtig aufbewahrt, am besten in einem Brottopf oder einem Brotkasten aus Holz, hält sich das Kartoffelbrot mehrere Tage und bleibt lange saftig. Für eine längere Haltbarkeit kannst du das Brot direkt in einem Glas backen.

Tipp: Pappig gewordenes Brot lässt sich leicht wieder auffrischen oder zu Brotsuppe, Semmelknödeln oder Armen Rittern verarbeiten. Und wer sehr viele Kartoffeln übrig hat, kann auch ein sättigendes Bauernfrühstück oder eine (vegane) Tortilla daraus zaubern.

Welche sind deine liebsten selbst gebackenen Brotsorten? Teile deine Tipps und Rezepte in einem Kommentar mit anderen Lesern!

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25 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Guten Tag, mir fehlt die Information, in welcher Form die Kartoffel hinein kommt. Durch die Presse gedrückt, geraspelt….. Auf dem Bild von dem fertigen Brot sind jedenfalls kleine Stückchen zu sehen. Vielen Dank im Voraus.

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    • Hallo Pamela, die gekochten Kartoffel sind sehr weich und lassen sich mit der Hand zerdrücken und so mit den anderen Zutaten gut verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Natürlich kannst du sie auch vorher mit der Kartoffelpresse zerkleinern. Liebe Grüße

  2. Kann ich statt Dinkelvollkornmehl auch Dinkelmehl nehmen (Resteverwertung)?

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    • Hallo Maxima, ja das geht auch, eventuell müsstest du dann etwas weniger Wasser nehmen. Vollkornmehl braucht immer etwas mehr Wasser. Liebe Grüße Sylvia

  3. Ich backe seit 2 Jahren euer Brot (backen im Kochtopf) aus eurem Buch “SELBERMACHEN STATT KAUFEN”. Ich ersetze je nach Laune bis 200 gr Mehl durch gemahlene Linsen, Bohnen, Buchweizen, Hafer, Hirse und füge noch ein wenig Roggen dazu. Es gelingt immer und schmeckt allen. Und die lange Gehzeit macht das Brot gesund. Einfach und toll! Kann auch jeder.

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  4. Mir fällt gerade noch etwas ein. Für Hefeteig braucht man doch immer etwas Zucker. Reicht da die Kartoffelstärke oder sollte man lieber noch einen Teelöffel Zucker oder Honig hinzufügen?

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hefebrötchen oder Hefe-Pizzateig gelingen wunderbar ohne Zucker, weil die Stärke im Mehl dafür ausreicht.
      Liebe Grüße

  5. Ich habe jetzt schon häufiger Brote nach dem Rezept “Friss-dich-dumm-Brot” gemacht. Dabei verzichtet man auf das 2. Gehen und stellt das Brot im geschlossenen Bräter bei 240° in den kalten Ofen. 50 Minuten mit, dann 10 Minuten ohne Deckel. Wird super. Könnte das Prinzip wohl auch mit diesem Rezept funktionieren?

    Antworten
  6. Katja_Tirol
    Katja_Tirol

    Danke für das leckere Rezept, ist einfach umzusetzen und schmeckt lecker!

    Antworten
  7. Christine

    Sucht mal in den einschlägigen Web-Seiten nach “Siegerländer Reibekuchen”. Das ist kein Kuchen sondern ein Brot, welches aus rohen Kartoffeln besteht und in einer Kastenform gebacken wird.
    Dann gibt es auch noch den “Siegerländer Bäckel”, dieses Brot wird mit gekochten Kartoffeln hergestellt.
    Der Reibekuchen wird nur mit Butter bestrichen und etwas Salz gegessen, den Bäckel kann man auch mit einem süßen Belag genießen.

    Antworten
  8. Ich würde es gerne im Brotbackautomaten machen. Kann ich das einfach so übernehmen?
    Kenne mich noch nicht so aus. Habe den alten Automaten meiner Mama reaktiviert.
    Danke.

    Antworten
    • Hallo Marion, das können wir dir leider nicht beantworten. Vielleicht gibt es noch eine Bedienungsanleitung oder du findest ein PDF im Internet. Da steht sicher drin, welche Rezepte sich eignen. Liebe Grüße Sylvia

    • Hallo Marion, ich würde dann erst einmal das halbe Rezept probieren. Mein Backautomat schafft nur 500 g Mehl, der von meiner Schwester 750 g. 1000 sind dann doch ein bisschen viel und die Gefahr ist groß, dass das Ganze aus der Form läuft.

  9. Ich würde gern manche Rezepte gleich per Mail weiterleiten , kann aber nichts finden, wie ich das mache, bzw. gibt es nur facebook u.a.

    Antworten
    • Hallo Adel, dafür haben wir keine eigene Funktion. Aber du kannst oben die URL kopieren und in dein Mailprogramm einfügen. Liebe Grüße Sylvia

  10. Geht auch Trockenhefe?

    Antworten
    • Sorry, ich habe jetzt erst den Artikel ” Hefe vermehren und haltbar machen” gelesen.
      Tolle Rezepte und Vorschläge.

  11. Hört sich gut an 😊 aber Backpapier?? Echt jetzt 😉… ? Hier bei Euch….?

    Antworten
  12. Schläppi Margrit

    Ich finde Ihre Vorschläge prima, habe einige Handarbeiten nachgemacht und Leckeres gebacken…. ausser den mit Hefe zubereiteten Backen.
    Grund: ich habe eine Histaminüberempfindlichkeit. Deswegen vertrage ich absolut keine gegärten, oder gepöckelten Lebensmittel, Tiermilch auch nicht.
    Frage: ich backe mein Brot mit Weinsteinpackpulver oder Natron, geht das auch beim Kartoffelbrot?

    Antworten
    • Mary Hexl

      Soya Mehl ist das auch nicht erlaubt? Also und Natron geht

  13. Ich liebe Kartoffelbrot 😁
    Habr Ihr auch ein Rezept für eine glutenfreie Variante?

    Antworten
  14. Das wird sofort ausprobiert, sieht lecker aus :) Danke für den Tipp

    Antworten

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