Köstlichen Hummus selber machen – auch auf Vorrat
Hummus ist längst nicht mehr nur unter Veganern oder als Beilage zu Falafel beliebt. Die orientalische Spezialität aus pürierten Kichererbsen ist eine gesunde Proteinquelle mit herzhaft-würzigen Geschmack. Sie ist vielseitig einsetzbar: als pikanter Brotaufstrich, cremige Beilage oder einfach als Dip für Gemüse und Co. Statt ein Fertigprodukt zu kaufen, kannst du Hummus selber machen.
Das ist nicht nur preiswerter, sondern je nach Würze und Zugabe an gewissen “Extras” auch ziemlich abwechslungsreich. Mein Grundrezept ist im Vergleich zum orientalischen Original minimalistischer, lässt sich jedoch wunderbar erweitern und abwandeln.
Einfaches Grundrezept für Hummus
Schwierigkeit: Einfach4
Portionen5
Minuten220
kcalFür Hummus braucht es nicht viele Zutaten, denn die Kichererbsen selbst liefern bereits einen tollen Geschmack. Die Zutaten ergeben ca. 300 g Hummus.
Um den Aufstrich alltagstauglich und bekömmlicher zu machen, verzichte ich daher auf Knoblauch, der traditionell hineinkommt. Und auch das optionale Tahin (Sesammus) verwende ich nur dann, wenn ich es sowieso zu Hause habe.
Zutaten
1 Glas vorgekochte Kichererbsen (250 g Abtropfgewicht) oder alternativ 120 g getrocknete Kichererbsen
4 EL kaltgepresstes Raps- oder Olivenöl
2 EL Kichererbsenwasser (wenn du vorgekochte Kichererbsen verwendest) bzw. klares Wasser (für die Variante mit getrockneten Kichererbsen)
½-1 TL Kreuzkümmel
optional 1-2 Spritzer Zitronensaft, alternativ Salzzitronen nach Geschmack
Zubereitung
- Falls du getrocknete Kichererbsen bevorzugst, die Erbsen mindestens zwölf Stunden in kaltem Wasser einweichen, anschließend gründlich abspülen und dann für eine bis zwei Stunden in Salzwasser köcheln lassen.
- Wenn es schnell gehen soll, einfach zu vorgekochten Kichererbsen greifen. Sie müssen lediglich abtropfen. Das Wasser unbedingt auffangen: Ein Teil wird für das Rezept benötigt, und aus dem Rest lässt sich hervorragend veganer Eischnee machen.
- Kichererbsen zusammen mit allen anderen Zutaten in eine Schüssel geben.
- Mit einem Pürierstab glatt pürieren – die Konsistenz sollte gut streichbar sein, aber nicht flüssig. Gegebenenfalls noch etwas Kichererbsenwasser oder Öl zugeben.
- Mit Salz und Gewürzen abschmecken.
- In saubere Schraubgläser füllen und geschlossen im Kühlschrank aufbewahren.
Hummus lässt sich vielseitig servieren. Klassisch wird er mit frischem Fladenbrot oder Pitabrot gereicht, in das man den cremigen Dip eintaucht. Auch Gemüsesticks wie Karotten, Gurken, Sellerie oder Paprika sind perfekte Begleiter für eine gesunde und knackige Variante. Auch zu gegrilltem Gemüse, Falafel und Couscous passt Hummus bestens.
Außerdem kannst du ihn für eine sämige Salatsoße oder für saftige Sandwiches verwenden. Für das gewisse Extra können Garnituren wie geröstete Pinienkerne, ein Spritzer Olivenöl, frische Kräuter (Petersilie, Koriander) oder etwas Paprikapulver und Sumach auf dem Hummus verteilt werden.
Der Hummus ist kühl gelagert etwa fünf Tage haltbar. Für eine längere Haltbarkeit kannst du ihn auch portionsweise einfrieren.
Hummus-Varianten
Du kannst das Grundrezept auch mit weiteren Zutaten nach Belieben verfeinern und aufpeppen. So entstehen im Handumdrehen abwechslungsreiche Hummus-Varianten, wie zum Beispiel:
- Bärlauch-Hummus: Im Frühjahr, wenn der Bärlauch bereit ist geerntet zu werden, kann Hummus mit dem gesunden Kraut verfeinert werden.
- Kräuter-Hummus: Je nach Saison und Geschmack eine Handvoll frische Kräuter zugeben. Zum Beispiel passen Petersilie, Basilikum oder Thymian sehr gut.
- Tomaten-Paprika-Hummus: Sechs getrocknete Tomaten, eine halbe rote Paprika und ein Stückchen Chili fein würfeln und nach dem Pürieren unter die Grundmischung rühren. Mit etwas Paprikapulver bestreuen.
- Kürbis-Hummus: Die Kichererbsen mit der gleichen Menge Kürbis-Püree mixen und klassisch würzen.
- Rote-Bete-Hummus: Zusätzlich noch eine kleine Rote Bete in Würfel schneiden und gemeinsam mit den anderen Zutaten pürieren.
- Hummus (fast) original: Mit zwei Knoblauchzehen, je zwei Esslöffeln Tahin und Zitronensaft und bestreut mit etwas Paprikapulver zauberst du die orientalische Köstlichkeit auf traditionelle Weise.
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Was ist dein Geheimtipp für selbst gemachten Hummus? Wir freuen uns über neue Anregungen in den Kommentaren!
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Getrocknete Kichererbsen koche ich so: 1 Müslischale getr. Kichererbsen mit 3 Müslischalen Wasser einweichen über Nacht. Am nächsten Tag das Wasser weg schütten. Die Kichererbsen mit 3 Müslischalen frischem Wasser und 1 Tl Natron in einen Topf mit Deckel geben. Einmal aufkochen und dann auf kleiner Stufe 2 – 3 Stunden kochen, bis die Kichererbsen weich sind. Das Natron macht die Kichererbsen zum einem bekömmlicher und zum anderen werden sie dadurch auch besser gar.
Rezept um Tahin ergänzt und den Thermomix eingesetzt. Super Lecker, klasse Ergebnis. Einfache Zubereitung. Hierzu gab es das Fladenbrot. (s. Kommentar 👍).
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Getrocknete Kichererbsen in Wasser mit etwas Natron einweichen, danach abspülen und in neuem Wasser ohne Salz kochen, eventuell auch mit Natron. Mit Salz gekocht, werden sie nie weich!
Ich liiiiiebe Hoummus, stelle ich immer nur mit getrockneten Kichererbsen her. Hier bedanke ich mich für die tollen Variationen, die ich alle testen werde. Im Beitrag oben wurde ja schon angesprochen, dass es sich lohnt, auf Vorrat zu arbeiten, da ist die Arbeitszeit gewertet und die Ökobilanz freut sich auch…
Einen solchen Aufwand für 300 Gramm Hummus würde ich höchstens wegen der frische treiben, und weil es vielleicht Spaß macht. Aber um Geld zu sparen, ich weiß nicht.. Wenn ich da meine Arbeitszeit gegen rechne..
Hi, hat insgesamt keine 5 Minuten gedauert, inklusive Abtropfzeit für die Kichererbsen – Thermomix, alles Zutaten rein und 1 Min. Stufe 10 😜