Kürbispüree selber machen als Basis für viele weitere Rezepte

Kürbispüree ist schnell und einfach selbst gemacht! Es bildet die Basis für köstliche Aufstriche, Soßen, Suppen und für Gebäck und schmeckt pur als Beilage.

Kürbispüree ist eine wunderbar einfache Methode, um in der Erntezeit den Überschuss an Kürbis aus dem eigenen Garten oder vom Markt zu verarbeiten. Es lässt sich für herzhafte Gerichte und süßes Gebäck verwenden. Wie einfach du Kürbispüree selber machen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Das Püree lässt sich auch auf Vorrat herstellen. Denn obwohl Kürbisse mehrere Monate gelagert werden können, ist es manchmal trotzdem schwierig, sie zu verzehren, bevor sie verderben. Da kommt vielseitig verwendbares, haltbares Kürbispüree gerade recht.

Kürbispüree selber machen

Es gibt zwei verschiedene Methoden, Kürbispüree zu machen. Welche am besten passt, hängt davon ab, wie du das Püree weiterverarbeiten möchtest. Für herzhafte Rezepte bietet sich wegen der Röstaromen eher die Methode aus dem Backofen an, während für die süße Verwendung neutrales Kürbispüree aus dem Kochtopf unter Umständen besser geeignet ist.

Tipp: Kürbispüree eignet sich genauso wie Apfelmus auch hervorragend als Ei-Ersatz für Gebäck!

Eine Übersicht, welche Kürbisse am besten mit oder ohne Schale verarbeitet werden, findest du in einem gesonderten Beitrag.

Kürbispüree aus gebackenem Kürbis

Die Zutatenliste für das Kürbispüree aus dem Ofen ist denkbar kurz, denn du brauchst lediglich einen Speisekürbis deiner Wahl.

So wird das Kürbispüree gemacht:

  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen.
  2. Den Kürbis achteln, Kerne entfernen und die Kürbisstücke im Ofen etwa 35 Minuten lang backen, bis sie weich sind.
    Kürbispüree ist schnell und einfach selbst gemacht! Es bildet die Basis für köstliche Aufstriche, Soßen, Suppen und für Gebäck und schmeckt pur als Beilage.
  3. Das weiche Kürbisfleisch von der Schale abkratzen (beim Hokkaido-Kürbis bleibt die Schale dran), grob zerteilen und im Mixbecher oder mit einem Mixstab pürieren.

Kürbispüree ist schnell und einfach selbst gemacht! Es bildet die Basis für köstliche Aufstriche, Soßen, Suppen und für Gebäck und schmeckt pur als Beilage.

Jetzt kannst du das Kürbispüree weiterverarbeiten oder haltbar machen, indem du es im Glas einfrierst, heiß in Gläser füllst oder für eine noch längere Haltbarkeit einkochst. Es enthält relativ wenig Wasser und ist deshalb besonders gut geeignet für Aufstriche wie zum Beispiel diesen köstlichen Kürbis-Senf-Aufstrich mit Hokkaido-Kürbis.

Tipp: Damit sich der Energieaufwand lohnt, mach doch gleich noch ein paar gebackene Kürbisspalten mehr für ein leichtes Mittag- oder Abendessen! Wenn dein Backofen über eine Umluft-Funktion verfügt, lassen sich gleichzeitig auf einem weiteren Blech die übrig gebliebenen Kürbiskerne als Snack rösten.

Kürbispüree aus gekochtem Kürbis

Für diese alternative Methode brauchst du neben einem Kürbis nur genügend Wasser.

So wird das Kürbispüree im Kochtopf zubereitet:

  1. Kürbis achteln, gegebenenfalls schälen (beim Hokkaido kann die Schale dran bleiben) und die Kerne entfernen.
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  2. Das Kürbisfleisch in Würfel schneiden (je kleiner die Würfel sind, desto weniger Zeit brauchen sie, um weich zu kochen) und in einen Topf geben.
  3. So viel Wasser über die Kürbiswürfel gießen, dass sie gerade so bedeckt sind.
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  4. Bei mittlerer Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist, dabei ab und zu umrühren. Wenn das Wasser zu schnell verdampft, schluckweise heißes Wasser nachgießen.
  5. Das weiche Kürbisfleisch gleichmäßig mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken oder für eine feinere Konsistenz pürieren.

Jetzt ist das besonders milde Kürbispüree fertig, und du kannst es weiterverarbeiten, zum Beispiel zu Kürbismarmelade oder Kürbismuffins.

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Kürbispüree als Beilage

Das Püree dient nicht nur als Basis für viele weitere Rezepte, sondern schmeckt auch als Beilage, zum Beispiel zu Lupinenschnitzel mit Kartoffelspalten. Je nachdem, zu welchem Gericht das Kürbispüree gereicht wird, lässt es sich anders würzen.

Für eine gehaltvollere Beilage bietet es sich zum Beispiel an, einen Schuss (vegane) Sahne unter die Masse zu rühren. Muskat, Salz und Pfeffer runden den Geschmack ab.

Schärfer wird das Püree, wenn du es mit Olivenöl, Salz und Pfeffer sowie Chiliflocken oder einer Prise Cayennepfeffer vermischst. Im Grunde ist alles möglich, was dir schmeckt. Probiere es doch einfach mal aus!

Wie bereitest du Kürbispüree zu? Wir freuen uns auf deine Ideen und Anregungen in den Kommentaren!

Dieses Grundrezept für Kürbispüree stammt aus dem Buch “Zufällig vegan – International” von Marta Dymek:

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Viele Rezepte, mit denen sich große Mengen von Obst und Gemüse der Saison abwechslungsreich verarbeiten lassen, findest du auch in unserem Buch gegen Lebensmittelverschwendung:

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3 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Brigitte Leitlein

    Muss ich das Püree zusätzlich einkochen? Und wenn ja wie lange.
    Danke

    Antworten
    • Hallo Brigitte, wenn du es länger aufbewahren möchtest, empfiehlt sich das Einkochen. 60 Minuten bei 100 °C müssten genügen. Liebe Grüße Sylvia

  2. Ich mache regelmäßig Kürbispüree im Kochtopf. Es ist nicht nötig den Kürbis mit Wasser zu bedecken, das verwässert das Pürree nur unnötig. Ca. 1 cm Wasser im Topf reicht damit der Kürbis beim Aufheizen nicht anbrennt, danach auf kleiner Flamme mit geschlossenem Deckel weiterköcheln.

    Antworten

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