Milpa-Beet anlegen – so gelingt die Mischkultur aus Mais, Bohnen und Kürbis

Die Milpa-Mischkultur, die eine dreifache Ernte aus Bohnen, Mais und Kürbis ermöglicht, lässt sich einfach selbst anlegen! Hier erfährst du, wie das ertragreiche, pflegeleichte Beet gelingt.
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Viele Gartenbesitzer möchten gern einen naturnahen Nutzgarten anlegen, um gesundes und schadstofffreies Gemüse zu ziehen. Meist ist der Platz jedoch begrenzt, sodass nur eine kleine eigene Ernte zu erwarten ist – es sei denn, man kombiniert Pflanzen miteinander, die sich gegenseitig unterstützen, wie zum Beispiel Mais, Bohnen und Kürbis.

Dass sich die drei Gemüsepflanzen auf kleinem Raum optimal ergänzen, haben schon die Ureinwohner Mittel- und Südamerikas entdeckt – sie setzten die “drei Schwestern” zusammen in ein Beet, daher ist diese Form der Pflanzung auch als Aztekenbeet, Mayabeet oder verallgemeinernd im Deutschen Sprachgebrauch häufig als  Indianerbeet (zur Begriffsverwendung siehe Kommentar) bekannt. Wie diese Art der Mischkultur im eigenen Garten gelingt, erfährst du hier.

Mischkultur mit Mais, Bohnen und Kürbis

In Zentral- und Südamerika wird neben dem Haus oft ein kleines Feld angelegt, welches als Milpa bezeichnet wird. Darauf pflanzt man besonders gern Mais, rankende Bohnen und Kürbisse, die zusammen gleich dreifache Erträge liefern.

Die drei Nutzpflanzen beanspruchen verschiedene Nährstoffe und “Etagen” im Beet, daher kommen sie sich auch auf engem Raum nicht in die Quere. Der Mais dient den Bohnen als Rankhilfe. Die Bohnen wiederum produzieren Stickstoff, der Mais und Kürbis zugute kommt. Zu Füßen der beiden in die Höhe wachsenden Pflanzen kann sich der Kürbis breitmachen, der mit seinen großen Blättern den Boden beschattet und so Austrocknung und Wachstum von Beikräutern verringert.

Die Milpa-Mischkultur, die eine dreifache Ernte aus Bohnen, Mais und Kürbis ermöglicht, lässt sich einfach selbst anlegen! Hier erfährst du, wie das ertragreiche, pflegeleichte Beet gelingt.

Das Wissen um die positive Wirkung von Pflanzengemeinschaften, das mit den “Drei Schwestern” schon seit Jahrhunderten genutzt wird, findet sich heutzutage auch in der Permakultur wieder.

Milpa anlegen mit vorgezogenen Pflanzen

Damit dein Milpa-Beet ein Erfolg wird, benötigst du ein sonniges Plätzchen von mindestens 1,50 x 2,50 Metern. Auf dieser Fläche kannst du zwei Reihen mit Mais und Bohnen säen und zwei Kürbispflanzen dazwischen setzen. Für eine üppigere Ernte kann das Beet natürlich auch größer ausfallen.

Je nach Beetgröße sind kleinere oder größere Sorten geeignet. Saatgut alter und robuster Sorten kannst du vielleicht von Gartennachbarn oder in Tauschbörsen erhalten. Entscheide dich dabei am besten für einen Mais, der höher und kräftiger wächst als die Bohnen, damit er seine Aufgabe als Rankhilfe erfüllen kann, etwa Golden Bantam. Stangenbohnen, zum Beispiel Prunkbohnen (auch Feuerbohnen genannt), sind als Bohnensorte geeignet, niedrig wachsende Buschbohnen dagegen nicht. Butternut, Hokkaido oder Muskatkürbis sind geeignete Kürbissorten, Zucchini ist ebenfalls möglich.

So gehst du vor, um eine Milpa anzulegen:

  1. Ab April mit der Vorbereitung des Beets beginnen. Es empfiehlt sich, die Fläche von Gras und anderen Gewächsen zu befreien, damit die erwünschten Pflänzchen einen Vorsprung gegenüber den Beikräutern haben. Nährstoffreicher Humus ist von Vorteil – wenn nötig, kann jetzt reife Komposterde untergehoben werden.
  2. Den Mais am besten in der Wohnung vorziehen. Dafür im April in Aussaattöpfchen aussäen und sie ans Fenster stellen.
  3. Nach den letzten Frösten im Mai die vorgezogenen Mais-Setzlinge auspflanzen – ein Pflanzenabstand von etwa 40 Zentimetern und ein Reihenabstand von 60 bis 80 Zentimetern sind empfehlenswert.
  4. Ebenfalls im Mai die Kürbisse vorziehen. Am besten mehrere Kürbiskerne säen, um später die beiden kräftigsten Pflanzen auswählen zu können.
  5. Wenn der Mais eine Größe von mindestens 40 Zentimetern erreicht hat, können die Bohnen direkt dazu gesät werden. In zehn Zentimetern Abstand zu den Maispflanzen jeweils vier bis sechs Bohnen in den Boden legen.
  6. Die Bohnen pikieren, sobald sie etwa 15 Zentimeter groß sind, aber bevor sie am Mais emporranken: Pro Maispflanze die drei kräftigsten Bohnen stehen lassen und die Triebspitzen bei Bedarf um die Maispflanzen legen.
    Die Milpa-Mischkultur, die eine dreifache Ernte aus Bohnen, Mais und Kürbis ermöglicht, lässt sich einfach selbst anlegen! Hier erfährst du, wie das ertragreiche, pflegeleichte Beet gelingt.
  7. Zwei der vorgezogenen Kürbispflänzchen zwischen die beiden Maisreihen pflanzen mit einem Abstand von 1,50 Meter zueinander.
  8. Um die Kürbispflanze nicht zu überfordern und schöne Kürbisse zu ernten, empfiehlt es sich, im Laufe des Sommers immer wieder einige Fruchtansätze abzuschneiden, sodass maximal drei Früchte pro Pflanze reifen.

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Mais, Bohnen und Kürbisse direkt ins Beet säen

Wenn du keinen Platz zum Vorziehen auf der Fensterbank hast oder aus anderen Gründen direkt ins Beet säen möchtest, weicht die Aussaat der Pflanzen etwas ab:

  1. Die Mais-Aussaat direkt ins Beet erfolgt nach dem letzten Frost im Mai: Drei Maiskörner drei bis vier Zentimeter tief  in jedes Pflanzloch geben, ebenfalls mit einem Pflanzenabstand von etwa 40 Zentimetern und ein Reihenabstand von 60 bis 80 Zentimetern.
    Die Milpa-Mischkultur, die eine dreifache Ernte aus Bohnen, Mais und Kürbis ermöglicht, lässt sich einfach selbst anlegen! Hier erfährst du, wie das ertragreiche, pflegeleichte Beet gelingt.
  2. Die Bohnen wie oben beschrieben säen, wenn die Maispflanzen mindestens 40 Zentimeter groß sind. Pikieren, wenn sie etwa 15 Zentimeter groß sind.
  3. Zur gleichen Zeit zwischen den beiden Maisreihen zwei Pflanzlöcher mit einem Abstand von 1,50 Meter zueinander mit jeweils drei Kürbiskernen füllen.
  4. Von den Kürbispflanzen jeweils zwei entfernen und die stärkste stehen lassen, wenn sich die ersten Laubblätter entwickelt haben.

Wenn sich die Pflänzchen gut entwickelt haben, ist die weitere Pflege einfach. Bis auf richtiges Gießen ist bis zur Ernte fast keine Pflege notwendig.

Je nach Witterung ist ab Mitte Juli Erntezeit: Falls du Zucchini zwischen die Maisreihen gesetzt hast, reifen jetzt fortlaufend neue Früchte. Kürbisse sind erst gegen Ende des Sommers oder im Herbst ausgereift. Bohnen können abhängig von der Sorte ebenfalls ab Juli geerntet werden. Wenn du die nahrhaften Bohnensamen trocken verwenden möchtest, kannst du die Schoten auch ausreifen lassen, dann fällt die Ernte auf einen etwas späteren Zeitpunkt. Der Mais ist je nach Sorte Anfang oder Ende August erntereif.

Die Milpa-Mischkultur, die eine dreifache Ernte aus Bohnen, Mais und Kürbis ermöglicht, lässt sich einfach selbst anlegen! Hier erfährst du, wie das ertragreiche, pflegeleichte Beet gelingt.

Tipp: Um deine erfolgreiche Ernte wiederholen zu können, lohnt es sich, einige Samen von jeder Sorte für die nächste Aussaat aufzubewahren und vielleicht auch deine Nachbarn mit einer Samenspende zu erfreuen.

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Nicht nur im Beet, sondern auch auf dem Teller ergänzen sich Mais, Bohnen und Kürbis sehr gut. Und mit den richtigen Garzeiten bleiben auch die in dieser Kombination besonders vielfältigen Vitalstoffe größtenteils erhalten.

Pflegetipps für deine Milpa

Es empfiehlt sich, insbesondere die jungen Pflänzchen bei Bedarf vor Schneckenfraß zu schützen. Dafür musst du kein Gift ausstreuen, sondern kannst natürliche Methoden anwenden.

Bevor die Kürbispflanzen groß genug sind, um den Boden zu verschatten und das Wachstum von Beikraut zu hemmen, kann es je nach Temperatur ratsam sein, den Boden zunächst mit Mulch abzudecken.

Um dir das Gießen bei trockenem Wetter zu erleichtern, lässt sich das Beet auch bequem mit Ollas bewässern, sodass die Gießabstände größer ausfallen können.

Ollas zur Bewässerung von Garten und Hochbeet kannst du aus einfachen Tontöpfen selber bauen. Ein teures System mit Tropfschlauch ist nicht notwendig.

Tipp: Auch mit anderen natürlichen Methoden kannst du eine größere Ernte auf gleicher Fläche erzielen. Dank Mischkultur, einer geeigneten Fruchtfolge, der passenden Vor- und Nachkultur und guter Nachbarn im Gemüsebeet ist das ohne künstlichen Dünger oder Pestizide möglich. Und auch Kräuter gedeihen mit den passenden Nachbarn noch besser.

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Wie steigerst du den Ertrag in deinem Gemüsegarten? Wir freuen uns über deine Ideen und Erfahrungen in einem Kommentar!

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16 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Thomas Schitteck

    Hallo & vielen Dank für diese interessante Information! Mich würde eine englische Version davon interessieren.

    Antworten
  2. hey leute, smarticular-autor*innen wie -leser*innen,
    ich bin ziemlich enttäuscht bis genervt, dass es keine einzige reaktion auf meinen kommentar vom 08.03. gibt, in dem ich vorgeschlagen bzw. darum gebeten habe, den rassistischen begriff “indian**“ wegzulassen und durch was anderes zu ersetzen. ich habe dort auch erklärt, warum der begriff problematisch ist.
    wo ist das problem, den begriff zu vermeiden?
    ich hatte gedacht, es sei einer der grundkonsense der smarticular-community, dass nachhaltigkeit immer auch soziale aspekte hat und berücksichtigen muss. das könnte zum beispiel bedeuten, möglichst diskriminierungssensibel zu kommunizieren, damit die aktivistischen diskurse und communities idealerweise für alle zugänglich sind – ohne das risiko, diskriminierung zu erfahren, oder wenigstens mit der gewissheit, dass versucht wird, es aufzuarbeiten, wenn es doch passiert (was ja passieren kann).
    fehlanzeige bei smarticular? wär doch sehr schade!
    gebt euch nen ruck, viel aufwand ist es an dieser stelle nun wirklich nicht und wir können alle nur gewinnen!
    mit besten wünschen für einen kritisch-solidarischen dialog,
    robin.

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Liebe/r Robin,

      deinen Frust können wir verstehen, wenngleich die Kommentarfunktion sicher nicht der richtige Weg ist, um eine persönliche Botschaft zu übermitteln und mit einiger Sicherheit auch gehört zu werden. Bei der Vielzahl der Kommentare, die wir erhalten, gehen immer welche unter. Stattdessen empfehlen wir für persönliche Kritik unser Kontaktformular.

      Was die “politische Korrektheit” bei der Verwendung der Sprache angeht, so geben wir uns stets große Mühe, aber es ist gesellschaftlich wie persönlich immer eine Herausforderung. Wie soll das auch gehen – Bedeutung ist immer auch subjektiv gefärbt. Ob ein Begriff abwertend oder gar rassistisch gemeint ist, kann man nicht am bloßen Wort ablesen, sondern es kommt auf dessen Verwendung im Kontext an. Das Wort “Indianer” ist dafür ein tolles Beispiel, denn obwohl es sich um eine Fremdzuschreibung für bestimmte Bevölkerungsgruppen handelt, hat der Begriff zugleich viele aufwertende Bedeutungen, seien es Mut, Naturverbundenheit, Weisheit und andere Attribute, die damit verbunden werden. Dagegen käme eine konsequente Nichtverwendung des Begriffs einer Manipulation der Geschichte gleich, mindestens im geschichtlichen Sprachgebrauch in Lehrbüchern.

      Die Problematik geht darüber hinaus so weit, dass “political correctness” kein ungeteilter gesellschaftlicher Konsens ist, sondern als Tabuisierung oder sogar als Zensur und Einschränkung der Redefreiheit aufgefasst werden kann. Wir können womöglich nicht immer politisch korrekt sein. Wir können aber trotzdem klar Stellung beziehen: Beispielsweise lehnen wir Diskriminierung klar ab. Und sofern der Begriff “Indianer” diskriminierend verwendet wird, sollte er unserer Meinung nach schnellstmöglich ersetzt werden. Das sehen wir hier aber (noch) nicht.

      Der Begriff “Indianer” wird im Deutschen anders gebraucht als in Amerika und gilt hier allgemein als ein relativ diskriminierungsfreier Kompromiss, der im Verständnis der Allgemeinheit am ehesten zum Ausdruck bringt, was gemeint ist, siehe zum Beispiel hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Indianer#Begriff
      Weitere interessante Ansätze für die vielschichtige Betrachtung gibt es zum Beispiel bei der TU Berlin: https://www.linguistik.tu-berlin.de/fileadmin/fg72/PDF/HA_Laudien_100914.pdf
      Wir werden uns genauer damit befassen um zu entscheiden, welche Änderungen am konkreten Text möglicherweise sinnvoll sind.

      Liebe Grüße

    • Liebes Smarticular Team,

      Ihr wurdet hier von Robin freundlich darauf hingewiesen, dass der oben benutze Begriff nicht korrekt, rassistisch und diskriminierend ist. Leider wurde der Begriff noch nicht geändert, obwohl es Alternativen für diese Mischkultur gibt. Wie kann das sein? Besonders nach den letzten Wochen sehe ich das als sehr fragwürdig und äußerst kritisch, da ihr anscheinend nicht bereit seid, euch mit dem benannten Thema auseinanderzusetzen.

      Hier noch einmal die Aufforderung: Ändert bitte dieses Wort!

      Viele liebe Grüße,

      Anni

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Liebe Anni,
      das stimmt nicht – wie du obigem Kommentar entnehmen kannst, haben wir uns sehr wohl intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und außerdem die Verwendung des Hauptbegriffs auf das ebenfalls sehr geläufige “Milpa-Beet” geändert. Das Indianerbeet kommt nun nur noch ein einziges Mal als kursiviertes Synonym vor, weil es eben vielen unter dieser Bezeichnung bekannt ist und deshalb unserer Meinung nach auch unter dieser Bezeichnung zu finden sein sollte – wohl wissend und durch die Begriffsverwendung im Text auch zeigend, dass dies nicht der Hauptbegriff sein sollte, sondern dass es dafür geeignetere Bezeichnungen gibt. Ob das Ganze nun immer noch politisch korrekt, diskriminierend (wer wird wie diskriminiert?) oder gar rassistisch ist, liegt freilich im Auge des Betrachters, denn eine Absolute Deutungshoheit gibt es dabei nicht. Für Näheres dazu lies bitte gern die oben zitierte Untersuchung der TU Berlin.
      Liebe Grüße

  3. Leider mag ich keinen Mais. Welche Pflanze eignet sich statt Mais für das Indianerbeet? Wenn der Mais lediglich als Rankhilfe eingesetzt wird, könnte man auch ein Gitter verwenden.

    Antworten
    • Hallo Barbara,
      für ein Milpa- oder Indianerbeet ist der Mais schon wichtig, da er als Rankhilfe dient und vom Nährstoffbedarf genau zu den beiden anderen Pflanzen passt. Als Alternative, an der die Bohnen hochranken können, wäre vielleicht Topinambur möglich. Ob das vom Nährstoffbedarf passt, kann ich aber nicht sagen. Anderenfalls empfehle ich dir, einfach Stäbe als Rankhilfe für die Bohnen zu verwenden.
      Liebe Grüße, Annette

  4. Funktioniert das auch in einem Hochbeet (80×80) ?

    Antworten
    • Hallo Petra M.,
      ein Hochbeet ist für diese Kultur weniger empfehlenswert, da Mais und Bohnen ziemlich hoch wachsen, so dass man an die Früchte nicht mehr herankommt.
      Liebe Grüße, Annette

  5. hey smarties,
    könnt ihr das beet nicht anders nennen? der begriff “indian***“ ruft die kolonialistische, gewaltvolle geschichte und die rassistischen zuschreibungen auf (beides historisch wie aktuell), der indigene gruppen ausgesetzt waren und sind. er reproduziert die diskriminierung – auch wenn das nicht eure absicht war, was ich euch auch gar nicht unterstellen will. meine bitte und vorschlag ist, einen anderen begriff zu wählen. es findet sich bestimmt leicht etwas, z.b. an eigenschaften und funktion orientiert, wie mischbeet o.ä. – da fällt euch sicher leichter was passendes ein als mir.
    danke fürs aufnehmen der anregung!
    solidarische grüße,
    robin.

    Antworten
  6. Hab das schon als Kind im Taschenbuch von Erhard Reis aus dem Jahr 1964 gelesen.

    Antworten
  7. Hallo, kann man statt kürbis auch gurken Pflanzen

    Antworten
    • Hallo H. H.,
      wenn du eine nicht rankende, großblättrige Gurkensorte verwendest, müsste das Indianerbeet auch mit Gurken funktionieren. Berichte uns doch gerne von deinen Ergebnissen!
      Liebe Grüße, Annette

  8. Hallo! Kann man ein Milpa-Beet mehrere Jahre hintereinander an der gleichen Stelle nutzen oder würdet ihr empfehlen, dort im Folgejahr erstmal andere Kulturen zu pflanzen und wie auch sonst bei den Gemüsebeeten zu rotieren?

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Im Prinzip ist das schon möglich, denn durch die gesunde Mischkultur wird der Boden weniger einseitig ausgelaugt als bei einer einseitigen Bepflanzung im Beet. Aber auch im Indianerbeet werden manche Nährstoffe stärker verbraucht als andere, weshalb durch jährlichen Fruchtwechsel bzw. Standortwechsel der Ertrag tendenziell immer etwas besser sein wird, als wenn man mehrmals nacheinander die gleiche Stelle gleich bepflanzt.
      Liebe Grüße

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