Gärtnern ohne Chemie – dank Mischkultur

Mit den richtigen Beetnachbarn werden deine Pflanzen gesünder, stärker und ertragreicher - ganz ohne künstlichen Dünger oder Pflanzenschutzmittel.

Bist du auch bereits voller Vorfreude auf das Gartenjahr? Sein eigenes Gemüse anzubauen macht nicht nur Spaß, sondern du bekommst auch noch gesundes Bio-Gemüse für einen weitaus günstigeren Preis als im Bioladen. Um deine Pflanzen auf natürliche Weise zu stärken und ihren Ertrag zu verbessern, bedarf es vor der Pflanzung einer gewissen Planung.

Ein unter anderem in der Permakultur bewährtes Pflanzkonzept, das künstliche Helfer wie Dünger und Pestizide im Biogarten vollkommen überflüssig macht, ist die sogenannte Mischkultur. Dabei werden gezielt solche Pflanzen nebeneinander gepflanzt, die sich durch ihre jeweiligen Eigenschaften gegenseitig ergänzen und helfen. So produzieren manche Pflanzen Nährstoffe, die andere benötigen, oder sie halten ihre Beetnachbarn natürlich frei von Schädlingen und Pflanzenkrankheiten.

Manche Pflanzen helfen ihren Beetnachbarn sogar gegen unerwünschte Beikräuter und verbessern deren Geschmack.

Gute Nachbarn für beliebte Gemüsepflanzen

Das schlaue Kombinieren guter Pflanzennachbarn im Gemüsebeet macht sich bezahlt, denn du erleichterst dir automatisch über das Jahr zusätzliche Arbeit mit Hacken und Gießen, da eine ausgewogene Pflanzendecke ein günstiges Mikroklima begünstigt und Unkräuter kaum aufkommen lässt. Wenn du zudem die verschiedenen Reifezeitpunkte beachtest, kannst du den Platz der Beete geschickt ausnutzen und so den Ertrag übers Jahr steigern.

Neben der Reifezeit spielen die verschiedenen Nährstoffbedürfnisse (Schwachzehrer neben Starkzehrer), aber auch die Höhe der Pflanzen (z.B. für Beschattung) sowie die Länge der Wurzeln (Tiefwurzler neben Flachwurzlern) eine wichtige Rolle.

Auch sollte man beachten, dass sich manche Pflanzenarten überhaupt nicht vertragen, wie zum Beispiel die Kreuz- und Doldenblütler mit den Hülsenfrüchten. Die folgenden Anbau-Kombinationen haben sich für ein gesundes Wachstum der Gemüsepflanzen bewährt.

Tipp: Im Kräuterbeet kann man durch das Pflanzen passender Kräuter in unmittelbarer Nachbarschaft ebenfalls dazu beitragen, dass Basilikum, Petersilie und Co. besser gedeihen.

1. Tomaten

Der Anbau von Tomaten lohnt sich, weil sie zu den gesündesten, heimischen Gemüsesorten zählen und weil du die roten Früchte für das ganze Jahr haltbar machen und zum Beispiel Ketchup daraus herstellen kannst.

Tomatenpflanzen profitieren von Knoblauch, Kohl und KohlrabiKapuzinerkresse und Gartenkresse halten zudem Blattläuse ab. Tomaten benötigen reichlich Nährstoffe und vertragen sich deshalb gut mit Pflanzen, die mit weniger auskommen, wie Buschbohnen und Petersilie. Basilikum hält die weiße Fliege und Mehltau von den Pflanzen fern.

Tomaten sollten nicht zusammen mit Kartoffeln gepflanzt werden, weil sonst die Kraut- und Braunfäule begünstigt wird. Das runde Gemüse verträgt sich außerdem nicht gut mit Erbsen, Fenchel und Gurken.

Tipp: Wenn du die Seitentriebe entfernst, wachsen weniger, dafür aber größere Früchte mit besserem Geschmack. Die Blätter kannst du noch in Form eines Kaltwasser-Auszugs gegen Schädlinge nutzen.

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2. Kartoffeln

Kartoffeln landen als beliebtes Gemüse besonders häufig auf dem Speiseplan. Sie finden nicht nur in der Küche vielfältige Verwendung, sondern sind auch auf verschiedenste Weise im Haushalt nützlich.

Um starke, gesunde Kartoffelpflanzen zu erhalten, pflanze sie am besten zusammen mit Dicken Bohnen, damit beugst du dem gefräßigen Kartoffelkäfer vor. Kümmel und Koriander verbessern den Geschmack der Kartoffeln. Bis sich die Erdäpfel ausbreiten, kannst du den Platz im Beet gut für schnellwachsenden Spinat und Radieschen nutzen. Auch Mais und Tagetes harmonieren Kartoffeln.

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Sie vertragen sich hingegen nicht mit anderen Nachtschattengewächsen wie Paprika und Tomaten. Weitere schlechte Nachbarn sind Erbsen, Gurken, Knoblauch, Rote Bete, Sellerie, Sonnenblumen und Zwiebeln.

Zwar harmonieren Kartoffeln mit einigen Kohlarten wie beispielsweise Kohlrabi gut, mit anderen Kohlarten allerdings nicht, weshalb man eher davon absieht, beide Gemüsesorten in Mischkultur zu kultivieren.

3. Möhren

Karotten sind nicht nur super gesund, sondern lassen sich auch hervorragend in Würzpasten verarbeiten.

Für eine gute Karottenernte kombiniere sie zum Beispiel mit Erbsen, Knoblauch, Radieschen, Rettich, Schnittlauch und Tomaten. Rosmarin hilft gegen die Karottenfliege. Die Mischkultur aus Möhren und Zwiebeln ist vielen Hobbygärtnern wohlbekannt, aber dennoch strittig. Sie halten sich zwar gegenseitig die Möhren- und Zwiebelfliege fern, haben aber im Herbst unterschiedliche Ansprüche an die Bewässerung. Deshalb passt Porree besser zu Möhren, er hat einen ähnlichen Wasserbedarf.

Dill erhöht die Keimfähigkeit der Karottensamen und verströmt gleichzeitig einen abwehrenden Geruch gegen Schädlinge. Pastinake, Petersilie und Sellerie sind hingegen schlechte Nachbarn für Möhren.

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4. Salat

Ein knackiger Salat ist im Sommer ein Muss. Dabei kann man zwischen verschiedenen Sorten für den Anbau wählen. Zu Feldsalat passen Endivien, Erdbeeren, Kohlrabi, Radieschen, Ringelblumen, Winterportulak und Zwiebeln. Feldsalat mag keinen Baldrian in unmittelbarer Umgebung.

Gute Nachbarn für Kopfsalat sind Bohnen, Dill, Erbsen, Erdbeeren, Gurken, Kohl, Lauch, Möhren, Tomaten, Zwiebeln, wohingegen Sellerie in unmittelbarer Nähe gemieden werden sollte.

Pflücksalat liebt Brokkoli, Dill, Erbse, Karotte, Kohlrabi, Kopfkohl, Mais, Mangold, Pastinake, Radieschen und Rosenkohl in seiner Nähe. Zucchini sind schlechte Nachbarn des Pflücksalats.

Petersilie ist ein schlechter Nachbar für alle Salate, da ihre Stoffwechselausscheidungen und ätherischen Öle aggressiv und schädigend auf sie wirken.

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5. Zucchini

Der Anbau von Zucchini ist in der Regel unkompliziert und verspricht bei gutem Nährstoffangebot eine reiche Ernte, die du zum Beispiel als Zucchini-Spaghetti verarbeiten kannst. Bevor es aber an die Ernte geht, setze die nährstoffhungrigen Zucchinipflanzen, die vor allem Stickstoff benötigen, am besten neben stickstoffbildende Leguminosen. Das sind Pflanzen, die mit Knöllchenbakterien Stickstoff im Boden speichern, wie zum Beispiel Stangenbohnen und Erbsen. Aber auch Kopfsalat, Lauch, Möhren, Petersilie, Rettich, Rote Bete, Sellerie, Spinat, und Zwiebeln sind gute Nachbarn der Zucchini.

Pflücksalat sollten dagegen nicht neben Zucchinis platziert werden.

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6. Gurken

Gurken sind nicht nur eine knackige Knabberei, sondern können auch im Sommer erfrischen, zum Beispiel in einer kühlen Gurkenlimonade.

Für einen üppigen Ertrag setze die flach wurzelnde Gurken zur altbewährten Mischkultur mit dem ebenfalls wärmeliebenden, tief wurzelnden Sellerie. Die Gurke als Starkzehrer zieht ebenfalls Nutzen vom Stickstoff, der von Erbsen und Bohnen gebildet wird. Weitere gute Partner sind Dill, Fenchel, Kohl, Kopfsalat, Kümmel, Lauch, Mais, Rote Bete und Zwiebeln.

Im Freiland können Gurken und Tomaten nebeneinander gut auskommen. Im Gewächshaus jedoch bilden sich meist bei einer der beiden Sorten Krankheiten, da Tomaten eher trockene Luft bevorzugen und Gurken eher feuchtere.

Tipp: Borretsch in die Nähe gepflanzt, lockt durch seine vielen Blüten Insekten an, die zum Bestäuben der Gurken sehr hilfreich sind.

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7. Paprika

Paprika braucht viel Wärme und Wasser, um sich optimal zu entwickeln, und ist daher neben der Tomate gut im Gewächshaus oder im Folientunnel aufgehoben. Sie wächst langsamer als die Tomate und bleibt auch von Wuchs eher klein. Ein weiterer guter Nachbar ist die Möhre mit ihren tiefen Wurzeln. Auch Kohl in der Nähe wirkt sich günstig aus.

Schlechte Nachbarn für Paprika sind dagegen Erbsen, Gurken, Kartoffeln und Sellerie.

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8. Kürbis

Der starkzehrende Kürbis ist pflegeleicht und hat sich bereits in der indianischen Kultur mit Mais und Bohnen im Milpa- oder Aztekenbeet bewährt. Die Bohnen düngen den Mais und den Kürbis, während der bodendeckende Kürbis die senkrecht wachsenden Bohnen und Maispflanzen auf dem Beet gut ergänzt. Gleichzeitig helfen die Blätter des schnell wachsenden Kürbis, den Boden vor dem Austrocknen zu schützen, sodass seltener gewässert werden muss. Gemeinsam geerntet, schmecken sie auch hervorragend in einer Mahlzeit.

Auch neben Brokkoli und Ringelblume entwickelt sich Kürbis gut. Dill, Gurken und Kohl sollten dagegen nicht zusammen mit Kürbis angebaut werden.

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9. Bohnen

Bohnen gehören ebenfalls zu den äußerst gesunden, heimischen Gemüsesorten. Beim Anbau wird hauptsächlich zwischen niedrig wachsenden Buschbohnen und kletternden Stangenbohnen unterschieden.

Die rankenden Stangenbohnen profitieren vom senkrecht wachsenden Mais als Rankhilfe, der sich im Gegenzug über den Stickstoff der Bohnen freut. Ebenfalls gute Partner für Stangenbohnen sind Endivien, Gurken, Kohl, Kohlrabi, Kopfsalat, Radieschen, Rettich, Sellerie, Spinat und Zucchini.

Buschbohnen kommen mit Bohnenkraut, Erdbeeren, Gurken, Sellerie, Roter Bete, Kohlarten, Kopfsalat, Pflücksalat und Tomaten gut aus.

10. Lauch

Lauch, auch Porree genannt, ist eine Grundzutat in vielen Suppen und Eintöpfen. Er passt zu Erdbeeren, Kohl, Kopfsalat, Möhren, Sellerie und Tomaten. Wermut und Rettich schützen ihn vor der Lauchmotte.

Ungeeignete Beetnachbarn für Porree sind Bohnen, Erbsen, Grünkohl, Knoblauch, Rote Bete und Schnittlauch.

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11. Radieschen

Die schwach zehrenden Radieschen gesellen sich gern zu Bohnen, Erbsen, Kohl, Kopfsalat und Möhren.

Für den benachbarten Anbau sollten Brokkoli, Chinakohl, Erdbeere, Gurke, Kohl, Kohlrabi, Kopfkohl, Rucola, Rosenkohl, Senf und Zucchini eher gemieden werden.

Tipp: Nach der Ernte kannst du Radieschenblätter noch vielfältig weiterverarbeiten.

Das Beachten der optimalen Pflanzenkombinationen bringt zahlreiche Vorteile und letztendlich eine besonders gute Ernte. Wem das jedoch zu kompliziert erscheint, der kann sich an eine Faustregel halten: Pflanze Gemüse, welches oberirdisch geerntet wird, neben Gemüse, das unterirdisch gedeiht.

Weitere Tipps für die Mischkultur

Du kannst die Pflanzenkombinationen in beliebiger Weise ausbringen, in Reihen pflanzen oder gemischt. Das Vermengen der Samen eignet sich vor allem für Möhren, deren Vereinzelung relativ aufwändig ist. Vermische dafür die Möhrensamen zum Beispiel mit Kümmelsamen auf der Hand und streue sie direkt auf den Boden aus. Beachte den Pflanzabstand der ausgewachsenen Pflanzen, wenn du in Reihen pflanzt, da sie sich sonst gegenseitig Wasser, Nährstoffe und Licht wegnehmen.

Achte ebenfalls darauf, dass die Vorkultur möglichst kein schlechter Nachbar des Gemüses war, da sich dies auch schlecht auf das Wachstum der Nutzpflanzen auswirken kann. Nur Rhabarber und Tomate können lange Zeit auf demselben Boden gezogen werden.

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19 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Hallo Smarticular
    Danke für diesen super Beitrag! Ich habe leider noch nicht viel Erfahrung gemacht.
    Wisst Ihr auch, was ich abgesehen von Feldsalat gut mit Winterportulak mischen kann? Ich habe leider diesbezüglich nirgends was gefunden.. Ich dachte, ich probiere es mal mit Zwiebeln und Knoblauch, da ich sie gleichzeitig anpflanze. Auch verstehe ich nicht, wie das Mischen funktioniert, wenn die Anpflanz-&Erntezeiten anderst sind. Zb Feldsalat über den Sommer, Winterpotulak über den Winter. Ist einfach die Benutzung des gleichen Beetes gemeint?
    Liebe Grüsse und vielen Dank!

    Antworten
    • Hallo Anna, Feldsalat kannst du auch über den Winter anbauen. Bei der Mischkultur ist schon gemeint, dass die Pflanzen gleichzeitig auf einem Beet wachsen. Sie müssen aber nicht zur gleichen Zeit gesät bzw. gepflanzt werden. Insofern findest du vielleicht noch andere passende Sorten. Liebe Grüße Sylvia

  2. Moin🌞 Was ist denn mit Erdbeeren? Sollten die alleine stehen? Schönen Himmelfahrtstag!

    Antworten
    • Hallo Ulrike, oben im Beitrag und in den Kommentaren gibt es einige Tipps für Erdbeeren, die man auch in Mischkultur pflanzen kann – zum Beispiel mit Knoblauch, Zwiebeln, Spinat oder Salat. Liebe Grüße Sylvia

    • Hallo Ulrike,
      in meinem Garten wächst überall Feldsalat zwischen den Erdbeeren. Ein paar Feldsalat-Pflanzen lasse ich blühen, sie sähen sich selbst aus. Vorteil: nackte Bodenstellen werden vom Feldsalat bedeckt und im Frühling kann man frischen Feldsalat ernten.

      An Rand meiner Erdbeerbeete habe ich an Stellen mit lockeren, eher trockenem Boden auch Basilikum, Koriander, Sommer-Portulak, Schnittlauch oder Winterzwiebel oder Russischen Knoblauch (auch Elefantenknoblauch genannt, ein Verwandter des Porrees mit großen Knoblauchzehen) stehen.

      Auf Erdbeerbeeten, wo der Boden lehmiger und feuchter ist, wächst Petersilie. Am Rand einiger Beete wächst auch Staudensellerie, Grüner Mangold (winterhart, sät sich selbst aus) u. Guter Heinrich (Mangold u. Guter Heinrich werden ziemlich groß u. breit, sie brauchen etwas Abstand zu den Erdbeeren).

      Ich hatte auch schon eine Reihe Grünkohl am Nordrand (weil der Kohl dann die Erdbeeren nicht zu stark beschattet) des Erdbeerbeets, das hat gut funktioniert, selbst bei ca. 2 m hohen Grünkohlsorten. Bei Grünkohl ernten man ja die Blätter von unten nach oben, kommt also später gut an die Erdbeerpflanzen ran.

      Erdbeeren wachsen auch gut unter Obstgehölzen (z. B. unter Johannis- u. Jostabeeren, Pfirsich), solange sie dort NICHT im Vollschatten stehen (bei zu viel Schatten tragen Erdbeeren kaum Früchte).
      Es sollte auch KEIN Walnussbaum über den Erdbeeren sein, denn unter Walnuss wächst nichts wirklich gut.

      NICHT empfehlen fürs Erdbeerbeet kann ich Pfefferminze (überwuchert schnell die Erdbeerpflanzen), Zitronenmelisse u. Süßdolde (werden zu hoch, säen sich überall stark aus u. beschatten dann die Erdbeerpflanzen zu sehr, man muss oft jäten) und Knollenziest (bei der Ernte der Knollen verletzt man oft die Wurzeln der Erdbeerpflanzen). Wurzelgemüse geht generell schlecht, außer solche wie Knoblauch, den man am Stiel aus der Erde zieht u. nicht groß ausgraben muss.

  3. Schöne Auflistung. Kurzer Kommentar zu den Textstellen “Tomaten …, weil sie zu den gesündesten, heimischen Gemüsesorten zählen” und “Bohnen gehören ebenfalls zu den äußerst gesunden, heimischen Gemüsesorten.”

    Tomaten und Bohnen stammen aus Süd- und Mittelamerika und sind keine heimischen Gemüsesorten.

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Sie stammen zwar ursprünglich vielleicht nicht von hier, jedoch sind sie hier heutzutage heimisch und aus regionalem Anbau leicht verfügbar.
      Liebe Grüße

    • Hier werden leider Arten und Sorten verwechselt:
      Die Pflanzen-ARTEN Tomate (Solanum lycopersicum), Gartenbohne (Phaseolus vulgaris) und Feuerbohne (Phaseolus coccineus) stammen ursprünglich aus Süd- und Mittelamerika. Es gibt noch weitere Pflanzenarten, die als Bohnen bezeichnet werden, z. B. die Ackerbohne (Vicia faba) aus dem Nahen bis Mittleren Osten und die Augenbohne (Vigna unguiculata) aus Afrika.

      Innerhalb einer Pflanzenart sind durch Züchtung zahlreiche SORTEN entstanden (seltener gibt es auch Sorten, die aus der Kreuzung von nahe verwandten Pflanzenarten o. -gattungen gezüchtet wurden).
      Z. B. gibt es weltweit über 20000 Tomaten-Sorten. Von der Gartenbohne (diese Art wird in Deutschland am häufigsten angebaut) gibt es weltweit über 10000 Sorten.

      Einige der Sorten wurden in Deutschland gezüchtet und sind oft gut an die lokalen Bedingungen (Klima, Boden, Pflanzenkrankheiten, Schädlinge usw.) angepasst.
      Samenfeste Tomatensorten aus Deutschland sind z. B. ‘Benarys Gartenfreude’; ‘Goldene Königin’, ‘Heinemanns Jubiläum’ und ‘Zuckertraube’. Insgesamt gibt es mehrere hundert Tomatensorten, die in Deutschland gezüchtet wurden.
      In warmen, trockenen, sonnenreichen Sommern können aber auch viele Tomatensorten aus südlicheren Ländern gut bei uns ausreifen.
      Auch bei den Bohnen gibt es samenfeste Sorten, die in Deutschland gezüchtet wurden. Bei der Gartenbohne sind das z. B. die Sorten ‘Blauhilde’ und ‘Mombacher Speck’ (sind beide Stangenbohnen), und ‘Berggold’ und ‘Saxa’ (das sind 2 Buschbohnen). Auch bei der Gartenbohne gab bzw. gibt es mehrere hundert Sorten, die in Deutschland gezüchtet wurden. Da außerhalb von Gärten in Deutschland kaum noch Gartenbohnen angebaut werden, sind viele Sorten verloren gegangen oder nicht mehr im Handel zu finden, sondern nur noch bei privaten Erhalter*innen, Vereinen u. Initiativen oder in Genbanken.

      Es gibt also viele heimische Sorten von Pflanzenarten, die ursprünglich aus anderen Kontinenten oder anderen Ländern eingeführt wurden.

  4. Katharina

    Hallo, Peter,
    Ich bin begeistert über Deine Kommentare.Obwohl ich jetzt seit bald 40 Jahren in meinen Gärten( aktuell der 3. weil ich schon 3x umgezogen bin) Mischkultur betreibe,habe ich viel Neues erfahren.In meinem jetzigen Garten – er ist der kleinste- muss ich mich einschränken und noch mehr auf Mischkultur und Fruchtfolge achten.Jetzt ist folgendes passiert: Im Beet mit den Zwiebeln, die prächtig gedeihen, kommt plötzlich Kartoffelkraut hoch, wie jedes Jahr, weil ich immer welche vergesse.Bis jetzt war das kein Problem, weil immer in noch unbestelltem Beet passiert.Was soll ich jetzt tun, die Zwiebeln oder die Kartoffeln opfern, verpflanzen lässt sich jetzt wohl nichts mehr.Oder soll ich einfach abwarten was passiert.Was rätst Du mir?

    Antworten
    • Wenn man lockeren Boden hat, kann man Zwiebeln ganz gut umpflanzen, auch wenn sie schon größer sind. Wenn die Zwiebeln ganz am Rand des Kartoffelbeetes wachsen, werden sie wahrscheinlich kaum einen negativen Einfluss auf das Wachstum der Kartoffeln haben.

      In schwereren Böden (z. B. mit viel Lehm und/oder Ton) wachsen Kartoffeln meist gut, Zwiebeln neigen dort zur Fäulnis. Bei so einem Boden würde ich die Zwiebeln opfern oder in ein Hochbeet mit sandigem Boden umpflanzen.

      Auf sandigem Böden wachsen Zwiebeln gut, aber Kartoffeln bleiben dort meist relativ klein. Bei so einem Böden würde ich die Kartoffeln umpflanzen, falls die Kartoffelpflanzen nicht schon 20 – 30 cm hoch oder noch höher ausgetrieben haben. Wenn man auf sandigem Boden gute Kartoffelernten erzielen will, pflanzt man die Kartoffeln in ein Beet, welches vorher gut mit Humus (reife Komposterde, gut verrotteter Mist oder im Herbst des Vorjahres mit frischem Mist) versorgt wurde.
      Ich habe auch schon Kartoffeln im Hochbeet mit Komposterde gezogen. Das hat aber den Nachteil, dass man das Hochbeet öfter gießen muss als ein normales Beet, Kartoffeln brauchen ja relativ viel Wasser. Bei sonnigem Standort heizt sich ein Hochbeet auch mehr auf. Das mögen nicht alle Kartoffelsorten. Ich hatte in einem sonnigen Hochbeet mal Kartoffelsorten aus Peru, Deutschland u. Schweden angebaut. Der Sommer war sehr sonnig u. trocken mit Hitzewellen bis zu 40 °C. Die Kartoffelsorten aus Peru hatten normal große Knollen, viele der deutschen Sorten waren kleiner als normal u. die aus Schweden waren ganz mickrig.

  5. Was ich bei mir im Garten beobachtet habe: Dort, wo Knoblauch neben und zwischen den Erdbeeren wächst, haben die Erdbeeren weniger Pilzkrankheiten.
    Knoblauch braucht lockeren Boden, er wächst schlecht auf verdichtetem oder tonreichem Boden, wo sich das Wasser staut (dort fault Knoblauch oft).
    In Läden gibt es oft Knoblauch aus südlichen Ländern wie Spanien, Italien usw. zu kaufen, diese Knoblauch-Sorten sollte man nicht in den Garten pflanzen, denn sie überleben meist nicht die Winter in Deutschland.
    Für den Garten eignen sich besser Knoblauch-Sorten aus Deutschland oder anderen Ländern mit ähnlich kalten bzw. nassen Wintern. Z. B. wächst bei mir Russischer Riesenknoblauch (hier werden einzelne Zehen oft 5 – 6 cm lang und ca. 3 – 4 cm breit).

    Auch die Winterzwiebel (Allium fistulosum) wächst gut neben Erdbeeren, am besten in Nähe des Beetrandes, weil die Erde dort schneller abtrocknet. Winterzwiebeln liefern ab dem zeitigen Frühling frischen Zwiebellauch.
    Ältere Winterzwiebeln blühen, ihre Blüten locken viele Bienen an. Nach der Samenreife stirbt das oberirdische Laub großteils oder komplett ab. Danach sehen die Pflanzen oft aus wie tot, treiben aber spätestens im nächsten Frühling wieder aus.

    Auch Schnittlauch wächst gut neben Erdbeeren. Schnittlauch mag es feuchter, man kann ihn eher weiter mittig ins Beet pflanzen bzw. in eine kleine Senke.

    Knoblauch, Winterzwiebeln und Schnittlauch sind alle mehrjährig und passen auch deshalb gut zu Erdbeeren, welche ja meist 2 bis 3 Jahre auf demselben Beet bleiben.

    Es empfiehlt sich, beim Knoblauch auch die oberirdischen Brutknollen (an den „Blüten“) und die Samen der Winterzwiebeln und des Schnittlauchs zu ernten und selbst dorthin zu stecken/säen, wo man sie haben möchte.
    Sonst fallen sie aus und man hat diese Pflanzen über das ganze Beet und manchmal sogar auf Wegen und Nachbarbeeten wachsen. Falls dass passiert, ist das aber auch nicht so schlimm, sie vertragen das Umpflanzen gut, solange sie noch klein sind.

    Antworten
  6. Hab noch was vergessen: Ich hab mir einige Textstellen rauskopiert und dabei gemerkt, dass ihr gleich einen Link und (c)-Hinweis anbringt. Finde ich sehr gut! Sonst muss ich mir das immer selbst dazu basteln, damit ich irgendwann später noch mal weiß, wo ich das her hatte.

    Antworten
  7. Hallo! Habe hier einige schöne Anregungen gelesen, vor allem auch im Kommentar von Peter (wo ich einiges auch bestätigen kann). Danke!
    Aber mir ist auch was aufgefallen, was verwirren kann:
    5. Zucchini: Hier steht der Rettich bei den guten Nachbarn, und gleich im nächsten Satz bei den schlechten.
    11. Radieschen: Hier steht Kohl auch bei gut und schlecht.
    Und zu guter Letzt: Laut der Faustregel soll oberirdisches Gemüse neben solches, das “unirdisch” gedeiht. ;-) Also entweder müsste das erste “überirdisch” heißen, oder das zweite “unterirdisch”! :-)
    Vielen Dank für auch alle Eure anderen guten Tips, liebe Smarties!

    Antworten
    • Hallo Spencer, vielen Dank für deinen Kommentar und den Hinweis. Da sind der Autorin ein paar kleine Fehler unterlaufen. Wir haben das korrigiert. Liebe Grüße Sylvia

  8. Pflanzenliebhaber

    Bei den Kartoffeln steht der Kohl bzw. diverse Kohlsorten sowohl in der Liste der guten als auch der schlechten Nachbarn. Was ist denn nun richtig? Ich versuche gerade, meinen Garten vorzubereiten und möchte es gerne richtig machen.

    Antworten
    • Hallo Pflanzenliebhaber, danke für den wichtigen Hinweis. Wir haben den Text etwas angepasst. Es gibt sehr viele Kohlarten, von denen einige mit Kartoffeln gut verträglich sind, andere eher nicht. Deshalb würden wir empfehlen, eine andere Kombination zu bevorzugen. Liebe Grüße und viel Erfolg im Garten Sylvia

  9. Ich hatte schon Möhren u. Porree nebeneinander angebaut. Die Möhren waren trotzdem madig (Möhrenfliegen-Befall) und der Porree wurde trotzdem von der Lauchmotte befallen.

    Bei Dill neben Möhren waren die Möhren ebenfalls madig. Außerdem ist Dill wie die Möhre ein Doldenblütler, normalerweise sollte man bei Mischkultur keine Pflanzenarten aus derselben Familie nebeneinander anbauen. Arten einer Familie haben ähnlichen Nährstoffbedarf u. ziehen oft dieselben Schädlinge an. Z. B. befällt die Möhrenfliege neben Möhren auch andere Doldenblütler wie Dill (!), Sellerie, Petersilie, Wurzelpetersilie, Pastinake, Knollenfenchel u. Kümmel. Diese Arten sollten also nicht in Nachbarschaft zueinander stehen.

    Was gut gegen Möhrenfliege geholfen hat, war eine Aussaat von Erdklee (Trifolium subterraneum) mit in die Möhrenreihe oder links u. rechts dicht neben die Möhren. Erdklee erfriert im Winter und sät sich in der Regel nicht aus.

    Was gegen Möhrenfliege u. Lauchmotte hilft, ist regelmäßige Fruchtfolge. Beide Schädlinge überwintern im Beet, z. B. wenn Lauch u. Möhren über den Winter stehen bleiben. Im nächsten Jahr sollte man Möhren u. Lauch auf einem neuen Beet kultivieren, welches möglichst weit weg vom alten Möhren-Beet und Lauch-Beet liegt. Bei Pilzbefall hilft eine mehrjährige Anbaupause auf der befallenen Fläche.

    Neben den Lauch kann man Tomaten pflanzen, der starke Duft der Tomaten hält Lauchmotten zum Großteil ab, so dass es kaum Befall gibt.

    Tomatenduft hält auch Kohlschädlinge ab. Man kann die Geiztriebe der Tomaten abschneiden und zwischen Kohlpflanzen mulchen. Oder man macht einen Auszug aus den Geiztrieben, den man über die Kohlpflanzen sprüht.

    Ich hatte auch schon mehrfach Zwiebeln neben Kopfsalat. Kopfsalat braucht viel Wasser, Zwiebeln mögen es eher trocken. Wenn man einen schwereren Boden (z. B. Lehm) hat, passiert es oft, dass es den Zwiebeln zu feucht wird, diese faulen oder verschimmeln dann. Auf sandigen, durchlässigen Böden hat man dieses Problem nicht.

    Bei Zucchini oder Kürbis muss man beachten, dass diese Pflanzen oft viel breiter werden, als man beabsichtigt hat. Mischkulturpartner, die nicht so hoch werden, sollten also weit entfernt stehen, da sie sonst von Kürbis/Zucchini überwachsen werden. Gerade der Kürbis klettert auch. Ich habe mehrere Gärten gesehen, wo Leute die „Indianer-Mischkultur“ Mais, Kürbis und Stangenbohnen probiert haben. Dies hat meist nicht so gut funktioniert. Mais u. Kürbis sind beide Starkzehrer, 2 Starkzehrer sollten eigentlich nicht kombiniert werden. Mais ist sehr wärmebedürftig, in unserem Klima wächst er meist nicht so hoch. Viele Stangenbohnen-Sorten wachsen 2 m hoch o. noch höher und überwuchern dann den Mais. Auch die Kürbispflanzen klettern mit ihren Ranken den Mais hoch, dieser kann das Gewicht oft nicht halten und biegt sich um, kippt um oder bricht ab. Gegen die Kürbispflanzen mit ihren großen Blättern haben die Bohnenpflanzen oft auch keine Chance. Kürbis wächst meist schneller als Bohnen und überwächst diese.

    Was funktionieren könnte, ist die Mischkultur Mais mit Erbsen oder Mais mit Linsen oder Mais mit Klee oder Wicken (von beiden gibt es auch Arten für Gründüngung, die im Winter erfrieren).

    Eher ungünstig könnte Mais mit Buschbohnen oder mit niedriger wachsenden Stangenbohnen-Sorten (Reiserbohnen) oder mit Sojabohnen funktionieren. Denn Mais braucht viel Komposterde als Dünger und frischer Kompost zieht Bohnenfliegen an. Evtl. könnte man die Komposterde nur in die Pflanzlöcher vom Mais hineingeben und die Bohnen in größerem Abstand dazu kultivieren.

    Bei Zwiebeln neben Zucchini hat man wieder das Problem, dass Zucchini sehr viel Wasser braucht, so dass es den Zwiebeln zu feucht wird u. diese dann faulen.

    Bei Gurken muss man damit rechnen, dass diese größere Flächen am Boden zuranken und dabei kleinere Pflanzen wie z. B. Salat, Buschbohnen, Rote Bete überwuchern.
    Was man machen kann, ist die Gurken an einem Rankgerüst hochklettern zu lassen, damit weniger Bodenfläche von Gurken eingenommen wird. Gurken klettern zu lassen, klappt aber meist nur mit kleinfrüchtigen Gurkensorten, denn bei Sorten mit schwereren Früchten kann es passieren, dass die Fruchtstiele unter dem Gewicht abbrechen.

    Was gut funktioniert, ist die Fruchtfolge Hülsenfrüchtler (z. B. Bohnen oder Erbsen) und im darauffolgenden Jahr Gurken auf derselben Fläche. Wichtig: der Stickstoff, den die Hülsenfrüchtler sammeln, steckt in ihren Wurzeln. Wenn man das Hülsenfrüchtler-Beet im Herbst abräumt, muss man also die Wurzeln im Boden lassen, man schneidet den Stängel überm Boden ab und wirft die oberirdischen Teile auf den Kompost (oder gräbt sie unter, solange sie nicht von Pilzen befallen waren).
    Als Gründüngung funktioniert auch Winterwicke (Zottelwicke). Diese säht man im Herbst aus, die Pflanzen überwintern. Einige Wochen vor der Aussaat o. Pflanzung der Starkzehrer (hier Gurken) gräbt man die Winterwicken so tief unter, dass die Pflanzen nicht mehr hochwachsen (ca. 10 cm tief).

    Das Paprika viel Wärme braucht ist richtig, aber besonders viel Wasser brauchen sie nicht, da sonst bei schwererem Boden die Früchte an der Pflanze faulen. Paprika sollten auf schwererem Boden nicht neben Pflanzen stehen, die viel Wasser brauchen (z. B. Kohlarten).

    Tomaten sollten möglichst nicht im Folientunnel oder im Folienhaus stehen. Selbst wenn der Folientunnel vorne und hinten offen ist bzw. das Folienhaus vorne offen ist, ist die Luft im Folientunnel / Folienhaus zu feucht. Nachts bildet sich auf der Unterseite des Foliendachs Kondenswasser, das dann auf die Tomaten tropft (dies passiert selbst dann, wenn das Foliendach geneigt ist). Die Tomaten sind dann oft klatschnass, auch wenn es nicht geregnet hat. Da der im Folientunnel /Folienhaus der Wind schlecht durchwehen kann, trocknen die Tomatenpflanzen ewig nicht ab.
    Feuchte Luft und Kondenswasser führen dazu, dass die Tomatenpflanzen schon früh im Jahr von Pilzen (Braunfäule, Mehltau) befallen werden und absterben.

    Tomatenpflanzen brauchen trockene Luft und ein Dach (z. B. fester Kunststoff) über dem Kopf, aber die Seiten sollten offen sein, so dass der Wind durchwehen kann. Falls die Tomaten doch mal nass werden (bei Regen mit Wind), trocknen sie schnell wieder ab. Damit keine Erde mit Braunfäule-Sporen auf die Blätter hochspritzt, sollte man den Boden mulchen, z. B. mit einer Schicht Stroh. Man kann den Boden unter den Tomaten auch zusätzlich mit Pflanzen bedecken, z. B. mit Neuseeländer Spinat, Basilikum, Petersilie, Ringelblume.

    Wermut hat die ungünstige Eigenschaft, dass er Stoffe abgibt, die das Wachstum der meisten anderen Pflanzenarten hemmt. Selbst Regenwürmer meiden Gebiete mit Wermut-Wurzeln.

    Wo Wermut helfen soll, ist unter Schwarzer Johannisbeere gegen den Pilz Johannisbeersäulenrost.
    Johannisbeersäulenrost hat fünfnadelige Kiefernarten als Zwischenwirt, daher sind diese Kiefernarten in Kleingärten meist verboten.

    Damit Möhren nicht zu dicht aufgehen, vermengt man Möhrensamen mit einer größeren Menge Sand und streut die Mischung in die Saatrille.

    Möhrensamen zusammen mit Kümmelsamen aussäen ist ungünstig, da beide Arten Doldenblütler sind.

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo Peter,
      ja das ist richtig, eine hundertprozentige Wirkung gegen bestimmte Schädlinge und Pflanzenkrankheiten hat die Mischkultur natürlich nicht. Am Ende ist es eben Natur, der man keine Vorschriften machen kann. Aber mit der richtigen Mischkultur mit bewährten Pflanzkombinationen ist es weniger wahrscheinlich, dass bestimmte negative Effekte eintreten.
      Vielen Dank für deine vielen nützlichen Ergänzungen!
      Liebe Grüße

  10. Dalireblue

    Ich mache schon seit einigen Jahren Garten und jedes Jahr wieder neu und gemischt mit Gemüse, Blumen etc. Meistens improvisiere ich und pflanze die Sachen einfach da wos mir gefällt;). Ich habe nun aber über mischkultur gelesen und muss sagen, dass ich ein Beispiel aus dem eigenen Garten bringen kann. Ich hatte nämlich Erbsen, Salat und Radieschen zu einem bestehenden (mehrjährigen) Petersilienstrauch in das Hochbeet gepflanzt. Alles ist super gekommen, nur der Salat kam überhaupt nicht gut. hier habe ich gelesen dass sich Salat nicht gut mit Petersilie verträgt und ich denke darum ist der Salat nicht gekommen… versuche jetzt mehr auf diese „Regeln“ zu achten. Danke für den Artikel!

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