Haltbare Gemüse-Würzpaste selbermachen ohne Kochen

Gemüse-Brühpulver besteht oft zu weniger als fünf Prozent aus Gemüse. Dabei ist es ganz einfach ein Würzmittel aus frischem Gemüse selber herzustellen.

Einer unserer Lieblingstricks für die Küche ist das selbstgemachte Gemüse-Würzpulver (Brühpulver). Wir verwenden es regelmäßig und verschenken auch gern mal ein Glas. Das ist auch sehr sinnvoll, denn handelsübliches Gemüse-Brühpulver besteht oft zu weniger als fünf Prozent aus Gemüse.

Jetzt haben wir eine weitere, noch viel einfachere Möglichkeit entdeckt, haltbare Gemüsewürze selbst herzustellen, nämlich in Form von Gemüse-Würzpaste! Die Anleitung dazu möchte ich dir nicht vorenthalten. Anders als Würzpulver kann die würzige Gemüsepaste in kürzester Zeit frisch zubereitet werden und der Energieaufwand ist minimal denn das lange Trocknen entfällt.

Gemüsewürze herstellen

Als Zutaten wird ein Mix von frischem Gemüse ganz nach Geschmack benötigt, dazu 200 g Salz und ein Esslöffel Olivenöl pro 1.000 g Gemüse. Ich habe diese Zutaten verwendet:

  • 300 g Karotten
  • 250 g Tomaten
  • 150 g Paprika
  • 50 g Champignons
  • 100 g Sellerie
  • 50 g Zwiebel
  • 100 g Frühlingszwiebeln


Gemüse-Brühpulver besteht oft zu weniger als fünf Prozent aus Gemüse. Dabei ist es ganz einfach ein Würzmittel aus frischem Gemüse selber herzustellen.

Zusätzlich brauchst du noch ein paar Gerätschaften:

  • Leistungsfähigen Mixer bzw. Küchenmaschine
  • Leere Schraubgläser oder besser Einmachgläser mit Bügelverschluss (z.B. diese)
  • Alkohol oder eine heiße Sodalösung zum Desinfizieren

Die Zubereitung geht schnell und erfolgt ohne Kochen. Durch die große Menge Salz können alle Gemüse roh verarbeitet werden und sind trotzdem lange haltbar. Damit die fertige Würzpaste auch wirklich lange brauchbar bleibt, ist sauberes Arbeiten unbedingt notwendig. Alle Früchte sollten gründlich gewaschen werden, Schadstellen müssen entfernt werden. Gläser und Arbeitsgeräte werden mit Alkohol oder einer heißen Sodalösung desinfiziert.

Herstellung der Würzpaste Schritt für Schritt:

1. Arbeitsgeräte und Gläser keimfrei machen. Dazu etwa 0,5 cm hochprozentigen Alkohol (z.B. Primasprit, alternativ Wodka oder auch eine heiße Soda-Lösung) in das erste Glas geben, verschließen und ausgiebig schütteln. Danach in das nächste Glas gießen, bis alle desinfiziert sind. Schneidebrett, Messer und Mixer ebenfalls damit abwischen.

2. Gemüse waschen, gut abtrocknen, Schadstellen entfernen und alles grob zerkleinern.

Gemüse-Brühpulver besteht oft zu weniger als fünf Prozent aus Gemüse. Dabei ist es ganz einfach ein Würzmittel aus frischem Gemüse selber herzustellen.

3. In einer Küchenmaschine oder einem anderen geeigneten Mixer so lange pürieren, bis ein feiner Brei entstanden ist.

4. Salz und Olivenöl zugeben und nochmals gründlich mixen, bis sich das Salz komplett aufgelöst hat.

Gemüse-Brühpulver besteht oft zu weniger als fünf Prozent aus Gemüse. Dabei ist es ganz einfach ein Würzmittel aus frischem Gemüse selber herzustellen.

5. In vorbereitete Gläser füllen, verschließen und kühl aufbewahren.

Die fertige Würzpaste soll sich ganz ohne Einkochen bis zu ein Jahr lang halten, dank des hohen Salzgehalts. Ich habe das Rezept jetzt zum ersten Mal probiert und bin sehr gespannt! Für mich ist die rohe Verarbeitung besonders verlockend, weil auf diese Weise die meisten Vitamine lange erhalten bleiben.

Wer sicher gehen möchte, kann den fertigen Brei zunächst im Topf unter Rühren zum Kochen bringen und dann heiß in Gläser füllen. Ich probiere es zunächst ohne Einkochen, weil von mehreren Seiten bestätigt wurde, dass es auch so klappt, und werde berichten.

Um die Paste zu verwenden, ersetze einfach einen Teelöffel Gemüsebrühe bzw. einen Brühwürfel durch einen Esslöffel der Würzpaste. Sie schmeckt stark salzig, sehr würzig und verleiht allen Speisen ein schönes Aroma – je nach verwendeten Zutaten.

Viel Spaß beim Nachmachen und Ausprobieren! Bitte teile deine Erfahrungen und Anmerkungen mit anderen Lesern in den Kommentaren.

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63 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Ingo Natürlich

    Die Würzpaste lässt sich – gerade im Sommer – wunderbar trocknen. Die Paste einfach auf Backpapier streichen und ab damit in die Sonne. Nach dem Trocknen alles nochmal im Blender zu Pulver zermahlen und in Gläser füllen. Das Pulver nimmt dann nicht so viel Platz weg und muss auch nicht im Kühlschrank stehen. Ich benutze nur 100 g Salz pro 1 kg Gemüse.

    Antworten
  2. Schmeckt sehr gut, bin extrem zufrieden, mit salzen muss man hald aufpassen. Schmeckt viel viel besser als gekauft!!!

    Antworten
  3. Christiane Müther

    Meine Großmutter hat das schon gemacht – mit dem Fleischwolf. Wir machen es nun seit etwa zwei Jahren auch, allerdings mit dem Hechsler – wird feiner.
    Nachdem ich die Paste letztes Jahr nach der Zubereitung nicht schnell genug in den Keller gestellt hatte, hat Milchsäuregährung eingesetzt ????
    Das hat das Aroma noch einmal deutlich intensiviert! Super Zufallsprodukt.
    Seitdem fülle ich die Paste nach der Zubereitung direkt in ein großes Weckglas (2,7 l) und stell sie ein bis zwei Wochen in due Küche.
    Danach fülle ich in kleine Gläser und koche sie ein – perfekt!!!

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  4. Hallo miteinander
    Hat jemand dem Rezept auch schon mal Kartoffeln beigefügt? Ich überlege gerade, ob ich die dann vorher kochen sollte oder auch roh verwenden kann…

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    • Würde ich nicht dazugeben.
      Kartoffeln werden süß wenn sie zu kalt gelagert werden und eventuelles Einfrieren fällt dann auch weg.
      Gekocht dazu? Wozu?

  5. Ulf Karbe

    Danke für diesen echt guten Tipp. Wenn ich ergänzen darf – bitte verwendet nur reines, unraffiniertes Kristallsalz, zB. Himalajasalz, da sind noch unverfälscht alle Mineralien des Urmeeres enthalten, aus dem letztlich das Leben entstand. Und nicht jodiertes Kochsalz, woraus all diese wertvollen Bestandteile „rausraffiniert“ und stattdessen Gifte zugesetzt wurden.

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  6. Der Beitrag ist ja schon ein bisschen älter…

    Suppengrundstock haben unsere Großmütter und vielleicht auch manch Großvater ;-) schon hergestellt!

    Ich mach mir die „Brühe“ aus 700gr Gemüse, Kräuter wie ich sie hier habe und ohne flüssiges Gemüse, also Tomaten und ohne Champignons. Kohlsorten sollte man weglassen, die gären.
    Ich nehme dazu 100gr Salz.

    Alles wird kleingehäckselt nicht püriert , mit dem Salz gemischt, kräftig untermischen und in ein 1Literglas gefüllt.

    Ab damit in den Kühlschrank.

    Gebe ich an alles dran, darum wird es auch nicht alt.

    Liebe Grüße
    Manou

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  7. Klingt gut.
    Ich verwende alles was ich von gut gewaschenen Gemüse abscheide, Schale, Strunk, Zwiebelhaut, Karotten enden etc… nur keine Kartoffel Pelle.
    Die sammeln ich in einer Beutel im Tiefkühlfach bis ich eine Ladung habe, dann im meinem druckdampfgarer (Schnellkochtopf geht auch) mit 3 Liter Wasser bei 100° 30 Minuten kochen. Flüssigkeit absieben und in heissgewaschene Marmelade Gläser füllen und sofort Deckel drauf. Somit habe ich immer Gemüsebrühe. Hält im Kühlschrank ca 2 Monate.

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  8. Ingrid Corona

    Diese Variante ist für mich neu. Meine Gemüsepaste kommt ohne Öl aus. Ansonsten gebe ich pro 100 Gramm Gemüse 12 Gramm Salz. Das Salz wird mit dem geschnittenen Gemüse vermischt und zieht ca. 15 Minuten. Die dadurch entstandene Flüssigkeit reicht aus, um alles schön cremig zu machen. Einfach mal ausprobieren lohnt sich. Und die Paste ist im Kühlschrank mindestens 6 Wochen haltbar. Unsere hält nie so lange – meistens ist das Glas schon vorher leer.

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  9. Carmen Behrens

    …ein wunderbares „Rezept“. Ich mache schon seit 3 Jahren diese Gemüsepaste und kann mir nicht vorstellen, nochmals „Gemüsebrühe gekörnt“ zu kaufen! Ich koche Reis oder Couscous damit, verwende es für Mozarella-Schnitten und alle Arten von Suppen – eigentlich sehr oft. Und man (in diesem Fall Frau) weiß, welche Zutaten enthalten sind. Übrigens: Die Haltbarkeit ist irrelevant – denn ein Jahr „überleben“ die drei großen Gläser (welche das Rezept ergeben) gar nicht bei mir!

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  10. Sabine Wedel

    Ich bin Köchin in einem Kindergarten. Wir verwenden diese Brphpaste schin seit 2 Jahren. Besonders toll ist es auch beim Soßen herstellen. Einfach mit den Zwiebeln zusammen kräftig anbraten. So kann man eine tolle braune Soße ohne Fleisch machen. Wir kochen sie nicht vorher. Nur Salz und ab in den Kühlschrank. Tolle Sache.

    Antworten
    • Pia Rademacher

      Tolle Idee, Sabine. Das werde ich auch mal probieren. Da ich fleischlos lebe, bin ich immer auf der Suche nach Ideen für tolle Saucen. Danke für die Anregung.

  11. Karin Meyer

    Besonders lecker ist es, wenn man das Olivenöl durch Räucheröl ersetzt, oder einen Teil des Salzes durch Rauchsalz austauscht.Schmeckt einfach toll in Eintöpfen, oder Kartoffelsuppen. Ich nehme von der G Wer die Möglichkeit zum Räuchern hat, wie ich in einem Räuchertopf, kann auch einen Teil des Gemüses schon vorher räuchern und dann zerkleinert bemischen.Das ist eine tolle Alternative zum Speck. Ich gebe z.B. geräucherte Kartoffeln in die Linsensuppe, einfach köstlich.

    Antworten
  12. paul adam

    das ist eine sehr alte u. gute methode. bin 70 jahre und erinnere mich daran, wie meine großmutter(!) das gemacht hat als ich ein kleines kind war. vorallem an den besonderen geruch – frisch und gemüsig. natürlich gabs damals keinen mixer, aber einen fleischwolf, der tats auch. an das verhältins von gemüse zu salz kann ich mich nicht erinnern. auch bei thermomix ist dies bekannt, gibts ein rezept. alles ohne kochen!

    Antworten
  13. Susanne Leidner-Gersing

    Funktioniert super. Ich hab den Entsafter genommen und anschließend Trester und Saft zusammengetragen. Das spart das Pürieren.

    Antworten
  14. habe die paste nun schon zum 2. mal gemacht, da die erste wahnsinnig schnell aufgebraucht war (auch als geschenke waren die gläschen sehr willkommen).
    sind begeistert und wird als nicht-chemischer-suppenwürfel (=brühwürfel) ohne geschmacksverstärker in suppen, saucen, aufläufen etc. verwendet.
    haben einen guten schuss kräutersalz dazugetan.

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  15. Das ist ja grossartig! Wir suchen schon jahrelang nach einer Gemüsebrühe, die ohne Zwiebeln, Knoblauch, Lauchgewächsen, Pilzen und Glutamat/Hefeextrakt hergestellt ist, da wir uns yogisch/vegan ernähren. Selbst im Bioladen ist nichts zu finden gewesen. Das ist jetzt eine gute Lösung womit es auch mal schnell gehen darf! Vielen Dank für die Veröffentlichung des Rezeptes!

    Antworten
    • smarticular.net

      Danke für die schöne Rückmeldung :-) wir lieben dieses Rezept und verwenden auch schon lange keine gekauften Fertigprodukte mehr dafür!

  16. Christiane Vomend

    Toll wäre noch schädliches 0.19Cent Salz durch z.b.Himmalya-Salz zu ersetzen.Besser fürn Blutdruck..?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Gute Idee :-) Kannst du da ein Produkt empfehlen?

    • Christiane Vomend

      Hallo :-)
      Jedes ungebleichte Himalya Salz bei Rewe oder Discounter odrr auch von Bärbel Drexel z.b.für ca 4-10euro pro Kilo sollte es tun.
      Blutdruck ausgleichend sowohl zu hohen als auch zu niedrigen…Mir kommt seit 15 Jahren nix anderes mehr ins Haus….Gibt ein gutes Buch Wasser und Salz von Ferrara (heisst der Typ glaub ich)….Da sind mindestens 15 Anwendungstipps und Hintergründe aufgezählt
      Liebe Grüsse

  17. Super!
    In einem Gefrierbeutel ab ins Gefrierfach!
    Aufgrund des Salzgehaltes wird die Masse nicht hart und ist sehr gut mit einem Löffel entnehmbar.
    Ein Tipp:die Masse ist zu Zäh für Eiswürfel Beutel ;)
    Danke für das tolle Rezept! !!

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Bei uns hält die Paste auch ohne Gefrierfach, einfach so im Kühlschrank wenigstens ein halbes Jahr lang, deshalb sparen wir uns das Einfrieren. Aber die Idee ist trotzdem gut, wenn man mehr auf Vorrat machen will!

  18. Ruth Herz Licht

    diese Paste hat sich bei mir sogar 2 Jahre gehalten… :-) vielen Dank für das Rezept…

    Eine Frage: was habt ihr da für einen Mixer?

    Liebe Grüße Ruth

    Antworten
  19. Hallo,ich habe bei der Zubereitung der ungekochten Gemüsepaste das Öl vergessen! Ist nicht weiter schlimm oder? Ich geb es eh in die Speisen, die mindestens mit Zwiebeln in Öl angedünstet werden, weshalb die fettlöslichen Vitamine auf jeden Fall ihreTaten im Körper vollbringen können??

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Ja das ist wirklich kein Problem, sollte auch so gut funktionieren!

  20. Ich finde die Idee klasse. Habt ihr auch eine alternative ohne Salz? Es gibt ja in Reformhäusern auch extra salzarme Gemüsebrühe und nicht alle Menschen dürfen Salz essen, bzw. vertragen es – nicht nur wg. Bluthochdruck. Es gibt auch Menschen mit Salzallergie.
    Evtl hilft da echt nur das Einfrieren?!
    Ich freue mich, sobald mir jem. noch Tipps geben kann und die Gemüse-Brühe als Pulver werde ich jetzt auch noch durchlesen :-)

    Antworten
    • Maximilian Knap

      In diesem Rezept ist Salz wichtig, um die notwendige Konservierung zu erreichen. Das Brühpulver könntest du aber durchaus salzarm herstellen, denn durch die Trocknung wird der Keimbefall auch schon sehr effektiv gehemmt. Berichte doch mal über deine Ergebnisse!

    • Maria Zellner

      Wie wäre es mit milchsauer einlegen wie z. B. Sauerkraut oder Kimchi? Da braucht man nur ganz wenig Salz. Ich würde da zum Gemüse noch kleingeschnittenen Kohl dazugeben, damit es mit der Gärung sicher klappt.

    • smarticular.net

      Stimmt, Fermentieren ist auch eine schöne Konservierungsmethode! Allerdings kann man die intensive Säure nicht unbedingt an jeder Speise gebrauchen. Für viele Speisen ist es aber sicher eine gute Option und tatsächlich lassen sich fast alle Gemüsesorten relativ leicht durch Fermentation haltbar machen. Dazu haben wir auch eine schöne Anleitung: http://www.smarticular.net/anleitung-zur-fermentierung-von-gemuese/

  21. Nachdem ich Mitte Februar 7 Marmeladengläser gemacht habe, musste ich heute Nachschub herstellen. Alle sind begeistert, ein paar Gläser wurden als Kostprobe verschenkt. Das „Zeug“ ist genial. Wir würden mittlerweile fast alles nur noch damit. Alles frisch aus der Bio-Gemüsekiste verarbeitet bleibt es „pur und natürlich“. Ein geniales Rezept. Vielen Dank für den Tipp!

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Uns geht es genauso, und die Würzpaste ist so schön vielseitig! Es lohnt sich, auch mal mit verschiedenen Gemüseanteilen zu probieren, z.B. eine intensive Paste mit Pilzgeschmack zu machen. Ein bis zwei Esslöffel davon in den Reis und er bekommt ein tolles Aroma. Danke für die schöne Rückmeldung und liebe Grüße!

  22. Elwira Hosch

    Mein Lieblingsrezept:
    Zwiebeln, Lauch, Sellerie, Liebstöckel (mancherorts auch Maggikraut genannt), Karotten, Knoblauch oder Bärlauch, Petersilie und Salz zu gleichen Teilen.
    Der Geschmack ist dem herkömmlichen Brühwürfel sehr ähnlich und ist vom Knödel über Salat bis zu Suppen und Sosen einsetzbar und der Gesundheit sehr zuträglich

    Antworten
    • Danke für das Rezept Elwira! Bärlauch müssen wir auch unbedingt in unsere nächste Charge bringen. Wir freuen uns schon sehr drauf.

  23. Superlecker. Gibt eine interessante Note! Bin jetzt gespannt, wie lange die hält. Geht ja schnell weg, da sie für vieles verwendet wird und ersetzt die normalen Gewürze. Menge ergab 5 Marmelade Gläser, davon gingen zwei an die Omas. Hier warte ich noch auf Rückmeldung. Tolles Rezept.

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Wir machen inzwischen auch nur noch diese Paste, weil sie einfach am schnellsten geht, ohne großen Energieverbrauch und wunderbar schmeckt :-) Sie ist ohne Probleme mehrere Monate bis zu einem Jahr haltbar. Zur Sicherheit stehen die Gläser bei uns im Kühlschrank, ich weiß aber gar nicht, ob das unbedingt sein muss. Wir können ja mal ein Testglas aufheben und beobachten ;-)

  24. Nachdem ich heute Morgen zusammen mit dem Jüngsten in unserer Hexenküche Mandarinenessig-Reiniger, Scheuerpulver und Zauberspray nach Euren Rezepten hergestellt habe und vom Ergebnis total begeistert bin, habe ich gerade mit dem Ältesten diese Gewürzpaste zubereitet. Die Gemüsekiste gab allerhand her, statt Pilzen gab es Porree/Lauch. Das Ergebnis ist schön breiig und salzig geworden. Und mit 5 Gläsern auch recht viel. Jetzt müssen wir sie nur noch ausprobieren. Ich werde wohl den beiden Großeltern je ein Glas schenken und später über unsere Erfahrungen berichten. Und für heute reicht’s mit Experimentieren.

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Das klingt nach vergnüglichen Stunden in der Hexenküche ;-) natürlich freuen wir uns auf den Erfahrungsbericht darüber, ob die Würzpaste die Erwartungen erfüllt hat. Liebe Grüße!

  25. Albrecht Groß

    Ja, das hält sich locker ein Jahr – inwieweit dann Inhaltsstoffe abgebaut sind, weiss ich allerdings nicht. Es ist auch ein willkommenes Geschenk in der Familie oder bei Freunden. Wir machen die Paste aus Wurzelgemüse und was sonst grad an Gemüse im Haushalt herumliegt – also ohne jedes Rezept. Dieses „Gold“, wie wir es angesichts der tollen Farbe gerne nennen, bringt an jedes Essen einen feinen Grundgeschmack.
    Aber Achtung: durch die erforderliche hohe Salzbeigabe muss man aufpassen dass man nicht noch – wie gewohnt – sein Essen salzt, sondern erst einmal abschmeckt, bevor man nachsalzt. Das ist aber meistens gar nicht mehr nötig.
    Eiswürfelmäßig eingefroren hatten wir auch probiert, sind aber wegen des veränderten Geschmacks wieder davon abgekommen.

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Albrecht, stimmt – mit dem Salzen muss man wirklich ein bisschen aufpassen. Von der leckeren Paste würde ich manchmal gern noch viel mehr in die Gerichte geben! Beim nächsten Ansatz probiere ich mal, ein zwei Gläser mit reduzierter Salzmenge anzusetzen, die Hälfte oder ein Drittel. Wenn es sich dann „nur“ zwei oder drei Monate hält, ist es für uns immer noch perfekt :-) Liebe Grüße!

    • mit etwas mehr Knoblauch und Ingwer am besten ohne Tomaten haelt sich das ganze auch mit weniger Salz 120g auf 1 Kg !“ und ist noch gesuender !

    • Maximilian Knap

      Wird probiert!

  26. Ellen Wortmann

    Ich habe die Paste ausprobiert und bin sehr zufrieden. Aber mein Mixer hat es fast nicht überlebt. Es hat ewig gedauert, obwohl ich nur ca. 300 g Gemüse verarbeitet habe. Könnt ihr mir einen guten Mixer empfehlen?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Ellen, den „perfekten Mixer“ für solche Anwendungen haben wir leider auch noch nicht entdeckt. Das Angebot ist riesig und das Beste wird es vielleicht sein, wenn du mal im Freundes- und Bekanntenkreis herum fragst, wie zufrieden man denn so mit den jeweils genutzten Geräten ist, was gut und was schlecht ist. Vielleicht kannst du sogar das eine oder andere Gerät beim gemeinsamen Kochen selbst ausprobieren :-)

      Lediglich für Smoothies haben wir z.B hier zwei Empfehlungen. Das wäre aber etwas überdimensioniert „nur“ für Gemüsepaste ;-)
      http://www.smarticular.net/power-smoothie-nahrung-fuer-die-nerven-rezept/

      LG Maximilian

    • Dubravka Mandaric

      Hallo Ellen, man kann das Gemüse auch gut im Fleischwolf durch die kleine Scheibe durchdrehen, und erhält so die Paste ohne viel Mühe! Lg.

    • Gabi Wilberg

      kauft euch den omniblend. der schafft das und ist genauso gut wie der vitamix. kostet allerdings nur ein drittel. lg gabi

  27. Karl-Heinz Fleck

    Es ist genial,
    Habe es schon mal ausprobiert bevor ich dieses Rezept gelesen habe, auch ohne Öl und Genaue Salzmenge und nur das Gemüse sehr fein geschnitten, habe ich das Würzgemüse fast 1 Jahr im Kühlschrank verwendet. Mit tollen Ergebnissen.

    Antworten
  28. Auf jedenfall eine gute idee bevor ich noch ein Tiefkühlhaus in den Keller bauen muss :-)
    Welches Salz habt ihr verwendet? Oder ist es gar nicht so Salzig, in der weiteren Verwendung, wie es sich anhört? Ich hab hier zig verschiedene Salze und die Qual der Wahl.

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Beim Salz kann jeder seine eigenen Vorlieben heranziehen. Als wir es mit Steinsalz probiert haben, war es im Ergebnis schon recht salzig, so dass man das zusätzliche Salz beim Kochen einfach weglässt bzw. zur Sicherheit erst zum Schluss nachsalzt. Wie man das bei „normaler“ Gemüsebrühe auch macht. Nur Meersalz würde ich persönlich nicht mehr verwenden, das Meerwasser ist leider vielerorts nur noch eine dreckige Brühe, bei der Salzgewinnung dürften Schwermetalle usw. nur noch konzentriert werden :(

  29. alles gut und schön…aber ein Gedankenfehler ist doch in dem Artikel…

    viele Vitamine werden durch erhitzen zerstört und schon kann der Satz

    „Für mich ist die rohe Verarbeitung besonders verlockend, weil auf diese Weise die meisten Vitamine lange erhalten bleiben.“

    so nicht mehr ganz stimmen

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Kannst du bitte näher erläutern, wo der Gedankenfehler bzw. Widerspruch besteht? Für mich sagen beide Sätze dasselbe aus… Danke :-)

    • Naja, er/sie meint wahrscheinlich das die Würzpaste in Suppen/ Soßen zum Einsatz kommt und die ja in den meisten fällen erhitzt werden :-)
      Beim Mixen entsteht ja auch Hitze, die manche Vitamine nicht ab können. Zudem wird auch Sauerstoff mit eingearbeitet der die Qualität mindert. Jedoch sind das meines Erachtens nur geringe Einbußen im Gegensatz zu stärkerem Wärmeeinfluss.

    • und vor allem trotz aller „Nachteile“ immer noch viel viel besser als die fertigen Produkte aus dem Supermarkt, wo auch keine Vitamine mehr enthalten sind, dafür aber noch zusätzlich Geschmacksverstärker und sonstige Chemie.

    • Clemens Ratte-Polle

      K. meint vllt, dass beim Kochen der Gerichte die Vitamine der zugegebenen Paste verloren gehen.
      Das stimmt, aber weniger als wenn sie zuvor noch „einkochte“ :)

    • Maximilian Knap

      Das kann sein :-) Vitamine gehen auch nicht beim Erhitzen plötzlich alle auf einmal „kaputt“, sondern sie zerfallen nach und nach graduell, umso mehr und umso schneller, je länger und je heißer man kocht. Bei kurz gekochten Gerichten (z.B. knackige Gemüsepfanne) bleibt ein Großteil der Vitamine erhalten. Im über Stunden zerkochten Eintopf dürfte weniger davon übrig bleiben.

  30. Wera Zombrowski

    Das klingt genial! Werde ich sicher bald ausprobieren! Aber ich denk, ich werde die Paste nicht in Gläser füllen, sondern einfach in einem Eiswürfelbehälter einfrieren, dann hab ich kleine Portiönchen :-).

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Auch eine schöne Idee! Dann könnte man weniger Salz verwenden oder es ganz weglassen, weil die Konservierung ja bereits durchs Einfrieren gegeben ist.

    • Wera Zombrowski

      Ich habs vollbracht :-D! Allerdings hab ich das Rezept etwas abgewandelt. Da mein kleiner eher „unsportlicher“ Mixer rohe Möhre und rohen Sellerie nicht schafft, habe ich alle Zutaten dann doch gekocht und dann zerhäckselt und nur frische Petersilie und Schnittlauch ungekocht zerkleinert und druntergemischt. Jetzt schon super lecker ;-). Das meiste hab ich jetzt im Eiswürfler eingefrohren, den Rest werde ich schnell aufbrauchen bzw an Freunde verschenken, die beim schnellen aufbrauchen helfen.

    • Maximilian Knap

      Super Sache! Allerdings soll, wie Albrecht schreibt, der Geschmack durch Einfrieren etwas leiden. Vielleicht machst du ja mal einen direkten Vergleich. Die Koch-Methode klingt auch nicht schlecht, aber wird dann der Wasseranteil nicht etwas hoch? Anstatt es im Mixer zu häckseln, könntest du auch auf die klassische (wenn auch etwas aufwändige) Handreibe-Methode oder auf eine Reibe mit Kurbel zurückgreifen. Solange es schmeckt und seinen Zweck erfüllt, ist aber jede Methode recht :-) Liebe Grüße!

    • Wera Zombrowski

      Oh das mit dem Reiben ist auch eine Idee, das stimmt! Das probier ich als nächstes :-D! Der Wasseranteil hielt sich tatsächlich in Grenzen, ich glaub kochen war auch fast das falsche Wort – ich hab das Gemüse dampfgegart. Also nur ein bisschen Wasser in den Topf, so dass das Gemüse nicht bedeckt ist und dann 5 Minuten aufgekocht und dann für 30 min in der Kochkiste ziehen lassen (jup, das hat tatsächlich funktioniert, obwohl man ja sagt, in der Kochkiste sollte das Garende komplett mit Wasser bedeckt sein). Das Wasser hab ich dann vor dem Gemüsehäckseln abgegossen (und natürlich aufgefangen – sehr leckere Brühe!) und damit war der Wasseranteil gering.

    • Kannst auch alles durch den Fleiischwolf lassen mit der feinen oder mittleren Scheibe

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