Leinsamen-Cracker aus Leinsamentrester: köstliches, gesundes Salzgebäck

Leinsamen-Cracker aus Trester von Leinsamen schmecken lecker als Salzgebäck! So verwertest du sinnvoll die Leinsamen aus der Produktion von Leinsamengel.

Wer öfter Leinsamengel als Ei-Ersatz, für veganen Eischnee oder als Haargel herstellt, fragt sich vielleicht, ob nicht die restlichen Leinsamen beziehungsweise der Leinsamentrester noch sinnvoll weiterverwendet werden können. Tatsächlich ist es leicht möglich, daraus schnell und einfach köstliche Leinsamencracker herzustellen!

Die Cracker schmecken besser als so manches fertige Salzgebäck. Darüber hinaus lassen sie sich ganz nach Geschmack würzen – und das immer wieder anders. Mit den in den Leinsamen enthaltenen Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und Ballaststoffen tust du deinem Körper beim Knabbern gleichzeitig noch etwas Gutes.

Leinsamen-Cracker aus Leinsamen-Trester

Für eine Portion Leinsamen-Cracker werden nicht viele Zutaten benötigt. Du brauchst:

Leinsamen-Cracker aus Trester von Leinsamen schmecken lecker als Salzgebäck! So verwertest du sinnvoll die Leinsamen aus der Produktion von Leinsamengel.

Tipp: Wie viel Mehl benötigt wird, hängt davon ab, wie viel Wasser noch im Leinsamentrester gebunden ist. Es empfiehlt sich, zu Beginn nicht das ganze Mehl in die Schüssel zu geben und den Rest gegebenenfalls nach und nach unterzukneten.

Und so werden die Leinsamen-Cracker zubereitet:

  1. Backpulver, Salz und etwa drei Viertel des Mehls in einer Schüssel mischen.
  2. Leinsamentrester und Öl unterrühren. Wenn der Teig zu trocken ist, noch schluckweise Wasser zugeben, wenn er zu flüssig ist, etwas vom restlichen Mehl zufügen. Am besten ist der Teig, wenn er so fest ist, dass man ihn bequem ausrollen kann.
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  3. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa drei Millimeter dick ausrollen.
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  4. Die Teigplatte in mundgerechte Vier- oder Dreiecke schneiden. Die Teigecken auf ein mit Backpapier oder einer Backpapier-Alternative ausgelegtes Backblech legen und mehrmals mit einer Gabel einstechen.
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  5. Bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 20 Minuten lang backen, bis die Ränder goldbraun sind.

In einer luftdicht verschlossenen Dose sind die Leinsamen-Cracker etwa fünf Tage lang haltbar – wenn sie nicht vorher schon aufgegessen wurden!

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Tipp: Das Rezept lässt sich nach Belieben abwandeln. Verarbeite beispielsweise einen Rest von geriebenem Hartkäse im Teig, aromatisiere ihn mit Kräutern und weiteren Gewürzen oder bestreiche ihn etwa fünf Minuten vor Ende der Backzeit mit ein wenig von dieser veganen Alternative zu Ofenkäse.

Auch mit (selbst gemachtem) Frischkäse, feuriger Salsa, Knoblauch-Aufstrich oder Erbsen-Guacamole schmecken die Cracker ganz ausgezeichnet.

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Welche Rezepte mit Leinsamen oder Leinsamentrester bereitest du am liebsten zu? Wir freuen uns über deine Ideen in den Kommentaren!

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8 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Danke :-)

    Antworten
  2. Muss man Leinsamentrester verwenden oder geht es auch mit ganz normalem Leinsamen?

    (Ich denke: dumme Frage… ich möchte es aber gerne wissen :-) )

    Antworten
    • Hallo saschi,
      ausprobiert haben wir das zwar noch nicht, aber ich würde die Leinsamen mit sehr wenig kochendem Wasser übergießen und aufquellen lassen, damit die Schleimstoffe danach schön den Teig zusammenhalten können. Vor dem Verarbeiten könnte man dann nochmal die passende Menge abwiegen.
      Lieben Gruß Heike

  3. Kann man das auch irgendwie Glutenfrei herstellen?

    Antworten
  4. Tolle Idee. Koche öfters Leinsamentee für den Magen + kann jetzt endlich den Trester weiterverwenden. Danke

    Antworten
  5. Habe heute die Cräcker gebacken. unter den Teig habe ich Bruschetta- Gewürz und noch etwas geriebenen Käse gemischt.
    Ergebenis: sehr lecker, schmeckt auch mienem Enkelkind und ich bin froh, den Trester nicht wegtun zu müssen!
    Danke für die tolle Idee!
    P.S. : vom Leonsamengel bin ich auch sehr angetan!

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