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Käsereste verwerten statt wegwerfen – mit diesen schnellen Rezepten

Trockene Käsereste wie Parmesanrinde brauchen nicht im Abfall zu landen! Sie können noch der schmackhaften Käse-Resteverwertung dienen.
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Wenn von Bio-Käse die Rinde übrig bleibt oder man größere Käsemengen nicht rechtzeitig aufbrauchen kann, werden die Käsestücke schnell trocken und hart. Doch Käsereste verwerten ist ganz einfach: Überschüssige oder bereits etwas harte Käsestücke lassen sich problemlos zum Kochen verwenden. Wichtig: Da die Rinde konventionell erzeugter Käsesorten häufig mit Konservierungsmitteln behandelt wird, solltest du für die folgenden Rezepte am besten ausschließlich Bio-Käse verwenden oder die Rinde vollständig entfernen.

Darüber hinaus lässt sich Käse auch gut einfrieren, damit gar nicht erst hart gewordene Käsereste übrig bleiben. In diesem Beitrag gibt es köstliche Käse-Rezepte und Tipps zum Haltbarmachen von Käse.

Würzige Käsecreme aus Käseresten

Aus verschiedenen Hartkäseresten und Camembert lässt sich eine würzige Käsecreme selber machen. In Frankreich ist das schnelle Rezept unter dem Namen Fromage fort bekannt und beliebt. Du brauchst dafür nicht mal eine Handvoll Zutaten und nur wenige Minuten Zubereitungszeit.

Aus Käseresten eine würzige Käsecreme zaubern: Einfaches Fromage-fort-Rezept zur Resteverwertung – schnell, cremig und richtig lecker.

Käsesuppe aus Randstücken

Aus würzigen Resten von Hartkäse entsteht überraschend schnell eine cremige Käsesuppe. Statt Käseränder zu entsorgen, kannst du sie sammeln und in eine gehaltvolle Suppe verwandeln – perfekt für kalte Tage. Auch Parmesanrinden, die sonst oft im Müll landen, entfalten in der Käsesuppe ihr volles Aroma.

Wirf Käsekanten nicht weg! Aus den würzigen Resten lässt sich im Nu eine gehaltvolle Käsesuppe kochen – ein einfaches Zero-Waste-Rezept.

Die Käsesuppe allein ist schon ein Genuss und schmeckt darüber hinaus sehr gut in Kombination mit blanchierten Brokkoliröschen, Spargelstücken oder gerösteten Kürbiskernen. Wer die Suppe noch cremiger zubereiten möchte, ersetzt einfach ein Drittel der Milchmenge durch Sahne oder Hafersahne.

Schnelle Käsesoße aus Käseresten

Eine der schnellsten und schmackhaftesten Möglichkeiten, verschiedene Käsereste zu verwerten, ist eine selbst gemachte Käsesoße. Egal, wie bunt gemischt die Sorten sind – das Ergebnis wird herrlich würzig.

Schnelle Käsesoße selber machen aus nur wenigen natürlichen Zutaten. Ideal, um Käsereste zu verwerten, ganz ohne künstliche Zusätze.

Harte Käserinde einfach mitkochen

Wenn eine Käserinde schon zu hart geworden ist, um sie zu schneiden oder zu reiben, kann sie einfach mitgekocht werden und Speisen auf diese Weise noch mehr Würze verleihen. Dafür die Käserinde mit in den Topf oder die Pfanne geben, wenn das Gericht noch etwas köcheln oder einkochen soll.

Eine Parmesanrinde gibt beispielsweise noch Geschmack ab, wenn sie in das Kochwasser von Pasta oder in ein Risotto (zum Beispiel dieses Graupenrisotto) gegeben wird. Die Rinde kräftiger Käsesorten wie Bergkäse oder Emmentaler rundet eine Brotsuppe oder einen deftigen Eintopf ab.

Käse einfrieren und haltbar machen

Wenn Käsereste übrig bleiben, kann man sie einfach einfrieren und so länger haltbar machen, damit sie erst gar nicht trocken und hart werden. Dafür eignen sich Schnitt- und Hartkäsesorten mit hohem Fettgehalt. Sie werden am besten am Stück eingefroren. Aber auch bereits in Scheiben geschnittener oder geriebener Käse lässt sich noch gut einfrieren.

Bei Parmesan empfiehlt es sich sogar, ihn vorher zu reiben, da er für die weitere Verarbeitung nach dem Auftauen sonst zu bröckelig wäre. Er kann direkt verwendet werden, wenn er aus dem Tiefkühler genommen wird, denn aufgrund des geringen Wassergehalts gefriert er nicht vollständig.

Trockene Käsereste wie Parmesanrinde brauchen nicht im Abfall zu landen! Sie können noch der schmackhaften Käse-Resteverwertung dienen.

Die Käsestücke können beispielsweise in einer flachen Glasform geschichtet im Tiefkühler aufbewahrt werden. Bei Käsescheiben verhindert eine Lage Backpapier oder ein Wachstuch zwischen den einzelnen Scheiben, dass sie aneinander festfrieren.

Tiefgefroren hält sich Käse bis zu drei Monate, bevor er zu sehr an Geschmack verliert. Deswegen empfiehlt es sich, beim Einfrieren mehrere kleine Portionen vorzubereiten, die nach dem Auftauen restlos verbraucht werden können. Der Käse aus dem Gefrierfach wird am besten im Kühlschrank aufgetaut, damit die Konsistenz erhalten bleibt, und eignet sich ideal zum Kochen und Überbacken, zum Beispiel für Käsesoßen oder herzhafte Aufläufe.

Viele weitere Reste-Rezepte gibt es in unserem Buch zu entdecken:

Welche sind deine liebsten Reste-Gerichte? Wir freuen uns über deinen Tipp in den Kommentaren!

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7 Kommentare

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  1. Majo

    Käsereste verwerten,ja aber auf keinen Fall die Rinde da sie meistens mit Antibiotika behandelt wurde

    Antworten
    1. Sylvia

      Danke für den Hinweis! Wir haben eine entsprechende Empfehlung für Bio-Käse ergänzt. Liebe Grüße Sylvia

  2. mike

    ich rate dringend davon ab, hartkäse, insbesondere parmesan vor dem einfrieren zu reiben. durch die vergrößerte oberfläche verliert er viel schneller feuchtigkeit und geschmack.
    ich friere meinen parmesan portionsweise in stücken ein. wen interessiert es, ob der parmesan nach dem auftauen bröselig ist oder nicht? er wird doch i.d.R. ohnehin „zerbröselt“!

    Antworten
  3. pixel

    Auf jeden Fall sollte man sicher sein, daß die Käserinde nicht chemisch behandelt wurde – denn ansonsten ist man besser beraten, den Rand sowieso großzügig abzuschneiden und wegzuwerfen.

    Antworten
  4. Lotta Lehm

    Ich mache aus Käseresten oft Kekse für meinen Sohn, toll für die Schule oder zum Salat. Mit einem Fuß als Austechform. Er liebt seine „Käsefüße“.
    Einfach unter einen salzigen Mürbteig mischen.
    Wenn ich noch nicht genug Reste zusammenhabe, friere ich den Käse erst mal gerieben ein.

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  5. Birgit

    Hart gewordener hartkaese kann man auch in milch legen. Er wird wieder so weich, dass man ihn schneiden oder reiben kann.

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    1. Gloria

      Hab vielen Dank für deinen guten Tipp, liebe Birgit!

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