Statt Frischhaltefolie: plastikfreie Wachstücher selber machen

Wer Plastik vermeiden will, kann ganz einfach auf Frischhaltefolie verzichten. Mit selbst gemachten Wachstüchern lassen sich Lebensmittel ebenso gut aufbewahren und transportieren.

Frischhaltefolie ist schnell zur Hand und landet meist nach einmaliger Verwendung im Abfall. Wer seinen Plastikverbrauch reduzieren möchte, kann das Einwegprodukt sehr einfach durch eine plastikfreie Alternative ersetzen: Wachstücher sind zum Einwickeln und Abdecken von Lebensmitteln mindestens ebenso gut geeignet!

Im Handel erhältliche Tücher bestehen meist aus Baumwoll- oder Leinenstoff sowie Bienenwachs, das manchmal noch mit Ölen und Harzen gemischt wird. Solche Wachstücher kannst du aber auch ganz einfach selber machen. So lassen sich Größe, Material und Muster selbst bestimmen und gleichzeitig Stoffreste recyceln. Wenn du statt Bienenwachs pflanzliches Wachs verwendest, sind deine Frischhaltetücher außerdem vegan.

(Bienen-)Wachstücher selbst herstellen

Üblicherweise wird Bienenwachs verwendet, mit pflanzlichen Wachssorten funktioniert es aber auch. Weiter unten im Beitrag findest du die entsprechenden Hinweise zur Herstellung veganer Wachstücher.

Die Herstellung ist eigentlich ziemlich simpel – Stoff ausschneiden, mit flüssiger Wachsmischung tränken, erkalten lassen, fertig! Du brauchst den Stoff noch nicht einmal umzunähen, denn durch die Wachsbeschichtung franst das Tuch nicht aus.

Für zwei kleinere Wachstücher benötigst du folgende Zutaten:

  • Stoffreste aus Baumwolle, Leinen oder anderen natürlichen, saugfähigen Textilien (keine Kunstfasern) – neue Stoffe zunächst waschen, um eine eventuelle Appretur, das heißt eine Beschichtung oder Behandlung des Stoffs, zu entfernen
  • 2 gehäufte EL zerkleinertes Bienenwachs (vom örtlichen Imker, eine entsprechende Menge Bienenwachs-Kerzenreste oder online erhältliche Bienenwachs-Pastillen)
  • optional 1 TL Kokosöl oder ein anderes Pflanzenöl für besonders geschmeidige Tücher (licht- oder luftempfindliche Öle, die leicht ranzig werden, wie etwa kaltgepresstes Olivenöl oder Leinöl, sind jedoch nicht geeignet)
  • Backofen und sauberes Backblech
  • Backpinsel

Wer Plastik vermeiden will, kann ganz einfach auf Frischhaltefolie verzichten. Mit selbst gemachten Wachstüchern lassen sich Lebensmittel ebenso gut aufbewahren und transportieren.

So wird’s gemacht:

1. Stoff auf dem Backblech ausbreiten. Wenn du gleich mehrere Tücher herstellen möchtest, können sie auf dem Backblech auch in Schichten übereinander liegen, große Tücher bei Bedarf falten.

2. Wachspastillen oder zerkleinerte Kerzenreste daraufgeben.

Wer Plastik vermeiden will, kann ganz einfach auf Frischhaltefolie verzichten. Mit selbst gemachten Wachstüchern lassen sich Lebensmittel ebenso gut aufbewahren und transportieren.

3. Backblech in den Ofen schieben und auf etwa 80 °C erwärmen, bis das Wachs vollständig geschmolzen ist.

4. Blech aus dem Ofen nehmen und flüssige Wachsmischung mit dem Backpinsel auf dem Stoff verteilen. Der Stoff soll durch und durch mit Wachs getränkt werden. Durch das noch warme Backblech hast du dafür etwas Zeit. Sollte das Wachs zu schnell auskühlen und den Stoff nicht richtig durchtränken, kannst du das Blech samt Tüchern noch einmal im Ofen erwärmen.

5. In mehreren Schichten liegende Tücher vom Blech nehmen und auf einem Wäscheständer erkalten lassen. Einzelne Lagen können auch auf dem Blech auskühlen.

Die besten Tipps kostenlos per Mail

Wenn du dem Bienenwachs etwas Pflanzenöl zugeben möchtest, ist die Vorgehensweise etwas anders:

1. Ofen und Backblech ohne Stoff vorheizen.

2. Währenddessen Wachs und Kokosöl im Wasserbad schmelzen lassen und gründlich verrühren.

Wer Plastik vermeiden will, kann ganz einfach auf Frischhaltefolie verzichten. Mit selbst gemachten Wachstüchern lassen sich Lebensmittel ebenso gut aufbewahren und transportieren.

3. Heißes Backblech aus dem Ofen nehmen, Stoffstücke darauf ausbreiten.

4. Die Wachsmischung auf den Stoff gießen und dann wie oben beschrieben auf dem Stoff verteilen.

Tipp: Falls die fertigen Tücher nach dem Erkalten unregelmäßige Stellen aufweisen, kannst du das Wachs mit einem Föhn noch einmal vorsichtig anschmelzen. Dadurch verteilt sich das Wachs besonders gleichmäßig, und das Tuch bekommt eine glatte, glänzende Oberfläche.

Wer Plastik vermeiden will, kann ganz einfach auf Frischhaltefolie verzichten. Mit selbst gemachten Wachstüchern lassen sich Lebensmittel ebenso gut aufbewahren und transportieren.

Wie du Gefäße und Rührlöffel von Wachs- und Ölresten befreist, kannst du hier nachlesen.

Zur Reinigung des Backblechs kannst du es im Backofen erhitzen und das restliche Wachs zunächst mit Toilettenpapier o.ä. aufnehmen. Anschließend mit einem saugfähigen, heiß waschbaren Lappen (zum Beispiel einem solchen Spüllappen) gründlich sauberwischen.

Die Borsten des Backpinsels werden zwischen mehreren Lagen saugfähigem Papier mit einem Bügeleisen bei niedriger Temperatur vom Wachs befreit.

Wachstücher vielseitig verwenden

Mit den Tüchern lassen sich Schulbrote und Proviant für unterwegs ebenso wie Essensreste zu Hause verpacken, Schälchen und Schüsseln im Kühlschrank abdecken, Obst und Gemüse vor dem Verschrumpeln bewahren und vieles mehr. Ein besonders großes Wachstuch eignet sich, um Brot frisch zu halten. Sogar zum Einfrieren ohne Plastik ist das Wachstuch verwendbar. Frischhaltefolie adé – wieder ein Plastikprodukt weniger im Alltag!

Wer Plastik vermeiden will, kann ganz einfach auf Frischhaltefolie verzichten. Mit selbst gemachten Wachstüchern lassen sich Lebensmittel ebenso gut aufbewahren und transportieren.

Grüner Faden - Der Lebensplaner für ein einfaches und nachhaltiges Leben vom Ideenportal smarticular.net

Grüner Faden – der grüne Jahresplaner für ein einfaches und nachhaltiges Leben

Mehr Details zum Buch 

Durch die Wärme der Hände wird das Bienenwachs etwas weicher und lässt sich an die Form von Gefäßen und Lebensmitteln anschmiegen. Bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank hält das Tuch dann seine Form, sodass eine zusätzliche Befestigung meist nicht notwendig ist.

Hinweis: Obwohl Bienenwachs und Kokosöl eine leicht antibakterielle Wirkung besitzen, sind die Tücher für rohes Fleisch und Eier nicht geeignet.

Flecken und Essensreste auf den Tüchern können mit warmem Wasser und einem Lappen, bei hartnäckigen Verkrustungen auch mit einer Spülbürste und etwas Spülmittel, entfernt werden.

Das Wachstuch ist lange haltbar, durch häufige Verwendung nutzt sich das Wachs aber mit der Zeit ab und das Tuch bekommt Knickspuren. Entsorgen musst du es dennoch nicht: Eine neue Wachsbeschichtung macht es wieder fast wie neu, sodass es noch ein langes Leben vor sich haben kann.

Wer Plastik vermeiden will, kann ganz einfach auf Frischhaltefolie verzichten. Mit selbst gemachten Wachstüchern lassen sich Lebensmittel ebenso gut aufbewahren und transportieren.

Vegane Wachstücher herstellen

Um die Frischhaltetücher ohne tierische Bestandteile herzustellen, kannst du statt Bienenwachs pflanzliches Wachs verwenden. Am umweltfreundlichsten und preiswertesten sind Rapswachs, Sonnenblumenwachs oder Sojawachs. Die Schmelztemperatur von Rapswachs ist der von Bienenwachs am ähnlichsten. Sojawachs schmilzt bereits bei einer etwas geringeren Temperatur, Sonnenblumenwachs bleibt länger fest. Wenn du Sonnenblumenwachs verwendest, empfiehlt es sich daher, den Ofen auf etwa 100 °C aufzuheizen, damit das Wachs beim Auftragen nicht zu schnell fest wird.

Vegane Wachstücher lassen sich ebenso verwenden wie Bienenwachstücher. Allerdings fehlt ihnen die “Klebrigkeit”, die das Bienenwachs durch die Handwärme entwickelt, so dass sie nicht von allein haften. In diesem Fall sorgt eine Schnur oder ein Gummiband dafür, dass Proviantpakete und Abdeckungen verschlossen bleiben.

Hast du bereits Wachstücher mit pflanzlichem Wachs oder Bienenwachs hergestellt? Wir freuen uns über einen Erfahrungsbericht unter diesem Beitrag!

Weitere Anregungen dafür, wie ein Leben (fast) ohne Plastik funktionieren kann, findest du in unseren Büchern:

Plastiksparbuch: Mehr als 300 nachhaltige Alternativen und Ideen, mit denen wir der Plastikflut entkommen

Plastiksparbuch

smarticular Verlag

Plastiksparbuch: Mehr als 300 nachhaltige Alternativen und Ideen, mit denen wir der Plastikflut entkommen Mehr Details zum Buch

Mehr Infos: smarticular Shopkindletolino

Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie

Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie

smarticular Verlag

Fünf Hausmittel ersetzten eine Drogerie: Einfach mal selber machen! Mehr als 300 Anwendungen und 33 Rezepte, die Geld sparen und die Umwelt schonen Mehr Details zum Buch

Mehr Infos: smarticular Shopkindletolino

Vielleicht interessieren dich auch diese Themen:

Wer Plastik vermeiden will, kann ganz einfach auf Frischhaltefolie verzichten. Mit selbst gemachten Wachstüchern lassen sich Lebensmittel ebenso gut aufbewahren und transportieren.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Bisher 4.9 von 5 Punkten.
(1813 Bewertungen)

76 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Moin,
    Erstmal ein Lob an euch alle!! Tolle Seite und auch sehr hilfreiche Kommentare meistens noch zusätzlich!
    Nun meine frage: habe von der Tafel viel babybell bekommen, das Wachs könnte man doch auch dazu verwenden oder? Ist zwar auch paraffin, was mir sehr missfällt, aber Kerzen daraus zu machen find ich persönlich ziemlich doof.denn wegwerfen mag ich das Wachs auch nicht!
    Danke und glg

    Antworten
  2. Ella Brooks

    Hallo ihr Lieben :) Ich würde die Wachstücher gerne vegan herstellen. Aber ich konnte in keinem Bioladen oder Reformhaus Soja-, Raps- oder Sonnenblumenwachs finden. Ich traue mich nicht einfach was über das Internet zu bestellen. Hat jemand schon vegane Wachstücher hergestellt und kann mir sagen, woher und welches Wachs er/sie genommen hat? Danke und liebe Grüße Ella

    Antworten
    • Ella Brooks

      Ah, ich habe gerade die Links hinter den Produkten gesehen, die zu Amazon führen. Sind die Wachse dort gut?
      LG
      Ella

    • smarticular.net

      Wir haben die oben verlinkten Wachse getestet, und damit funktioniert es sehr gut. Leider ist es tatsächlich ziemlich schwierig, verschiedene Pflanzenwachse zu bekommen, erst recht vor Ort
      Liebe Grüße

  3. Habe gestern erfolgreich meine ersten Wachtücher fabriziert. Dazu habe ich meine schwarzen Backbleche in der Mittagssonne aufgeheizt und konnte in aller Ruhe mit einem Pinsel die Wachs-Kokosölmischung auf die Tücher pinseln. Hat super geklappt! Bei Nachahmung nur den Sonnenhut nicht vergessen, sonst gibt’s zu den Wachstüchern ne Wachsbirne… ; )

    Antworten
    • smarticular.net

      Eine schöne Idee, die Sonne zu Hilfe zu nehmen, das machen wir auch!
      Ganz liebe Grüße

  4. Hallo zusammen,
    Bienenwachs kling in vielen Ohren sehr natürlich. Als Ökoimker möchte ich zu bedenken geben, konventioneller im Umlauf befindlicher Wachs kann Inhaltsstoffe/Schadstoffe enthalten, die nicht offensichtlich sind. Von Imkern an Institute eingesendete Wachsproben ergaben, das sehr viel Wachs, mit syntetischen Stoffen gestreckt, im Umlauf ist. Es gibt Bundesländer, bei denen alle Proben gestreckt waren. Da der im Handel befindliche Wachs teilweise mehrere Jahre in den Bienenkisten verwendet wird, ist dieser Wachs auch mit Umweltgiften aller Art angereichert. Wer unbelasteten Wachs verwenden möchte, muss leider bereit sein hohe Preis zu bezahlen. Wachs mit wenigen Schadstoffen ist sehr hell und besteht aus Verdeckelungswachs und Waben im Honigraum, wenn die Waben im Naturbau von den Bienen gebaut wurden und jährlich von den Bienen neu angelegt werden. Viele Imker verwenden zugekaufte Zwischenwände, damit die Bienen keine Zeit und Energie für die Wachserzeugung verwenden müssen, sondern gleich Nektar sammeln.
    Fragt explizit nach Verdeckelungswachs und/oder Wachs aus Honigräumen im Naturbau.
    Das trifft auch auf Kerzen zu, man reichert den Wohnraum u.U. mit allerlei Umweltgiften und Pestiziden an, die sich im Wachs angereichert haben.
    Ich würde meinen Kindern keinesfalls ihre Schulbrote in Wachstücher mit konventionellem Wachs verpacken.
    Leider sind viele Biolabel keine Garantie für schadstoffarmen Wachs, was an der Betriebsweise liegt. Ich möchte keine Zertifikate dissen, googelt nach den unterschiedlchen Vorgaben für Imker bei den einzelnen Biolabeln. Es gibt reichlich Vergleiche und Infos im Netz.

    Antworten
    • smarticular.net

      Vielen Dank für die ausführlichen Erläuterungen! Darum wäre es wohl am besten, reines Bio-Bienenwachs in kosmetischer Qualität zu verwenden.
      Liebe Grüße

  5. StefanieRa

    Hallo, ich habe auch schon
    Wachstücher mit meiner Tochter hergestellt mit im Internet gekauften Wachspastillen. Das hat auch super geklappt, im Backofen mit mehrmaligem Verstreichen zwischendurch. Dies vorab.

    Kurz vor Weihnachten habe ich mich mit einem Imker unterhalten. Er hat mich auf ein Problem aufmerksam gemacht, wo ich mir bisher keine Gedanken gemacht habe. Man sollte dringend auf zertifiziertes Wachs achten. Es ist wohl sehr viel
    „China-Ware“ im Handel , welches wohl sehr pestizidverseucht ist. Man benutzt die Tücher ja schliesslich um Lebensmittel darin aufzubewahren bzw. abzudecken. Auch Imker müssen im Internet einkaufen. Also Augen auf und gut lesen, damit man „reines“ Wachs bekommt. Viele Grüsse Stefanie

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Stefanie, danke für diese wichtige Ergänzung! Wir empfehlen den Besuch bei einem Bio-Imker in der näheren Umgebung – dort kann man sich im persönlichen Gespräch über die Haltebedingungen und verwendeten Substanzen austauschen und in der Regel auch Bienenwachs kaufen. Liebe Grüße

    • Hallo, meine Kollegin und ich haben erste Bienenwachstücher hergestellt. Nun haben wir gemerkt, dass im Bienenwachs Paraffin enthalten ist. Hat das irgendwelche Nachteile? Kennt sich damit jemand aus?

    • smarticular.net

      Es kommt auf den Reinheitsgrad an, denn in Paraffin (aus Erdöl) können gesundheitsschädliche Stoffe enthalten sein. Oft lässt sich das nur schwierig beurteilen. Deshalb ist es empfehlenswert, auf reines Bienenwachs oder auf Pflanzenwachse in bekannter (kosmetischer) Qualität zurückzugreifen.
      Liebe Grüße

  6. Hallo! Habt ihr auch Erfahrung mit Beerenwachs? :)

    Antworten
    • smarticular.net

      Mit Beerenwachs haben wir es noch nicht probiert, es müsste aber im Prinzip genauso klappen. Liebe Grüße!

  7. winterlicht

    Ich habe die Wachstücher sehr effektiv mit diesen Wabenplatten hergestellt.
    Eine Lage Backpapier auf etlichen Lagen Zeitung ( zum Schutz des Tisches), auf das Backpapier 2 Lagen des Stoffes, dann ebenso groß eine Wachsplatte und dann noch 2 gleich große Lagen Stoff obendrauf. Darauf noch ein Backpapier und dann fleißig losgebügelt , Einstellung Baumwolle. Es dauert ein bißchen, bis das Wachs schmilzt, aber mit jedem Arbeitsgang hat man 4 Tücher, die sehr gleichmäßig bewachst sind. Ein bißchen muss man noch nachschauen und heir und da etwas nachlegen, aber nur wenig.
    Uund es ist viel weniger mühsam, hinterher wieder aufzuräumen. Da muss nur das Backpapier weg und die Zeitung und nicht noch ein wachsverschmierter Pinsel, eine Schüssel, ein betropfter Ofen usw. sauber gemacht werden. (Habe die Technik mit Schüssel im Ofen und mit Pinsel ausprobiert, fand ich alles sehr schwierig)
    Außerdem kann man so sehr genau berechnen, wieviel Wachs man überhaupt braucht: immer die Stoffgröße durch 4. Diese Technik setzt natürlich immer 4 etwa gleich große Lagen voraus. Sehr dicker Stoff braucht sicher etwas mehr Wachs, ist aber ohnehin hinterher nicht so praktisch, weil weniger anschmiegsam.
    Habe so in 3 Stunden fast 60 Tücher fertig bekokmmen -habe eine große Familie ;-)))

    Antworten
  8. Marion Kretz-Mangold

    Guten Tag, eines meiner gekauften Tücher ist doch verschimmelt. Kann ich es weiter benutzen?

    Antworten
    • smarticular.net

      Ist das Tuch verschimmelt oder das Lebensmittel, das darin eingewickelt war?
      Schimmelpilze sind nicht sehr beständig gegen Hitze, darum dürfte erneutes Erhitzen des Tuches (z.B. in einer Schale im Backofen für wenigstens eine Viertelstunde auf 60-80 Grad bereits alle Sporen unschädlich machen. Ein ästhetisches Problem könnte trotzdem zurückbleiben (Verfärbung o.ä.). Bei der Gelegenheit könntest du mit etwas frischem Bienenwachs das Tuch auffrischen. Gutes Gelingen und liebe Grüße!

    • Also Pilzsporen überleben fast und das bisschen Erhitzen wird sie nicht abtöten, leider.
      Sichtbarer Schimmel ist da eigentlich fast schon ein Freund, weil er aufzeigt, dass Sporen da sind.

    • smarticular.net

      Länger als eine Viertelstunde überleben Schimmelsporen so hohe Temperaturen nicht, deshalb ist die Dauer der Erhitzung wichtig.
      Liebe Grüße

  9. Geht das auch mit Microfaser-Geschirrtüchern? Ich hab einen Pack davon geschenkt bekommen. Ich mag sie zum ursprünglichen Zweck nicht, wegwerfen mag ich sie aber auch nicht. Habt ihr Ideen für mich?

    Antworten
    • smarticular.net

      Das haben wir leider noch nicht probiert, und es ist ungewiss, ob die Tücher die Hitze beim Verflüssigen der Wachsmischung schadlos überstehen. Darum empfehlen wir am besten glatte Baumwollstoffe, auf denen das Wachs eine glatte Oberfläche bildet, und die so auch gut mit den Rändern von Schüsseln o.ä. abschließen. Liebe Grüße!

    • Mary-Anne Renée

      Microfaser verträgt keine hohen Temperaturen. Ausserdem ist es schade diese so zweckentfremden! Weiterverschenken an jemanden der Microfaser schätzt, die nämlich ohne irgendwelche Zusätze reinigt, weil Microfaserreinigung eine mechanische und keine chemische Reinigung ist.

    • Die Verwendung von Microfasertüchern im Haushalt sollte man eigentlich nicht mehr empfehlen, da sie aus Kunstfasern bestehen, die sich herauslösen und ins Abwasser und in die Umwelt gelangen – Mikroplastik!

  10. Hallo, ich nutze bisher die Tücher von abeego und bin begeistert. Nun habe ich erfahren, dass es am Bodensee einen kleinen Familienbetrieb (Little Bee Fresh) gibt, der sie auch herstellt. UND sie haben auch Wachsblöcke von ihrer Mischung zum auffrischen, das fand ich sehr interessant. Zum Thema Carnaubawachs kam vor kurzem etwas in einer Reportage über Gummibärchen in der ARD. Das war vernichtend! Unhaltbare Sklavereiähnliche Arbeitsbedingungen… Weiß nicht ob es das auch aus Bio Anbau bzw. fair gehandelt gibt? Aber so doch lieber von Bienen aus der Region !!!

    Antworten
  11. Barbara Hübner

    Reste von Bienenwachskerzen entsprechender Qualität tun es auch – und ich reibe ein warmes Backblech gern mit etwas Bienenwachs ein. Die Kekse bleiben dann sicher nicht am Blech kleben und es lässt sich prima abwaschen.

    Antworten
  12. cotedazur-unlimited.eu

    Hallo, ich hatte überlegt, Kerzenreste zu sammeln und damit die Wachstücher herzustellen. Allerdings bin ich unsicher, ob das gesundheitlich unbedenklich ist, die wenigsten Kerzen bestehen ja heutzutage aus Bienenwachs… Hat jemand dazu einen Tipp?

    Antworten
    • smarticular.net

      Bei Haushaltskerzen kann man nicht sicher sein, dass sie frei von Fremdstoffen und somit gesundheitlich unbedenklich sind. Deshalb würden wir grundsätzlich die Verwendung von Bienenwachs empfehlen, am besten vom Bio-Imker in der näheren Umgebung. Liebe Grüße

  13. Ich habe die Wachstücher ausprobiert. Allerdings sind sie erstens recht unflexibel (hart) und das Wachs bröselt ziemlich schnell. Daher meine Verbesserungstips: etwas Öl mit dazu mischen sowie etwas Kiefern- oder Fichtenharz. Das erhöht meiner Meinung nach die Haltbarkeit. Ich experimentieren gerade auch noch wegen der Mengen…

    Antworten
    • Hallo Anja, wenn das Tuch sehr hart wird, war es meistens zu viel Wachs. Du kannst es ein weiteres mal erwärmen und ein zweites Tuch darauf legen, dass das Wachs dann mit aufnimmt. Tolle Idee mit dem Harz, wir freuen uns auf deine Ergebnisse! Liebe Grüße!

    • Also: ich habe nun einen recht hohen Fichtenharzanteil genommen (ca. 25g Fichtenharz auf 100 g Bienenwachs, alternativ gehen auch andere Harze wie z.B. Kiefernharz). Außerdem habe ich noch einen kleinen Anteil Öl mit reingemischt, damit die Tücher flexibler sind (ca. 1 TL)). Mit dem Harz wird alles beim Arbeiten „klebriger“, so dass sich das Tragen von Handschuhen empfiehlt. Bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Kaum noch „Auffrischen“ nötig und läßt sich prima gefaltet in der Lade aufbewahren. Außerdem haben die Harze antibakterielle Wirkung.

    • smarticular.net

      Danke für diese schöne Ergänzung – das probieren wir gern ebenfalls aus! Liebe Grüße

    • Hallo Maria,
      hast du das Fichtenharz genommen, das als Räucherwerk verkauft wird? Bezugsquelle? Meine Freundin hat nur Bienenwachs genommen, das Ergebnis hat mich aber in der Handhabung auf Grund der eher geringen Flexibilität nicht überzeugt. Möchte daher gerne dein Rezept ausprobieren.

    • Sorry falsche Anrede, Anja ist gemeint ????

    • Sylvia Pomorin

      Hallo Anja, ich habe es ebenfalls mit Harz (1-2TL) in Carnaubawachs (3EL) +Jojobaöl (1TL) probiert, allerdings löst sich das Harz (Kiefernharz) fast gar nicht auf, sondern bleibt wie Kaugummi eine zusammenhängende Masse, d.h. die Tücher werden nicht klebrig sondern bleiben glatt und relativ steif. Hast du einen Tipp, wie ich die Klebrigkeit hinbekomme? Vielen Dank, Sylvia

  14. Hallo zusammen, ich möchte mich nun auch mal an Wachstüchern versuchen – wie „rein“ muss dafür das Wachs sein?
    Ein regionaler Imker bietet 4x gesiebtes Wachs an, das anschließend langsam abgekühlt wurde, damit feinste Schmutzpartikel zu Boden sinken, wo er sie dann abkratzen konnte. 100% rein ist es jedoch nicht.
    Er hat mich extra darauf hingewiesen, da wohl schon jemand mit der gleichen Idee bei ihm war, dann aber das Wachs nicht gekauft hat, da wohl für Wachstücher nicht rein genug… Was meint ihr?

    Antworten
    • Hallo, ich habe extra ungereinigtes Wachs gekauft (d.h. im Brocken), da hier der Propolisanteil noch höher ist (und somit auch antibakterielle Wirkung hat). Das ging prima und ich sah auf meinem Stoff keine „Verunreinigungen“.

  15. Annegret Köster

    Hat jemand Erfahrung mit dem Einfrieren in ökologischer Frischhaltefolie gemacht? Ich würde gerne Brot einfrieren. Wie beuge ich Schimmelbildung vor. Ich möchte das Brot nach dem Auftauen und überhaupt in der Folie aufbewahren.

    Antworten
    • Daniela Klatt

      Ich friere Brot in Stoff ein (Geschirrtücher) Klappt gut. Es bleibt bei uns aber nicht länger als 1,5 Wochen im Gefrierschrank. Zum Auftauen lasse ich es im Geschirrtüch – abends aus der Truhe, morgens zum Frühstück. Danach bewahre ich es im Brotkasten (Keramik) auf.Als ich Brot noch in Zippertüten eingefroren hatte, wurde dieses mit der Zeit auch trocken, da seh ich keinen Vorteil in Folie. Zu deiner Frage wegen Wachstüchern kann ich leider nichts sagen. Aber nach 9 Monaten hast du zumindest eine nützliche Antwort verdient :-)

  16. Hallo, kann man für die Tücher auch normalen Kerzenwachs verwenden oder warum genau sollte es Bienenwachs sein?
    Beste Grüße,
    Kathrin

    Antworten
    • Hallo Kathrin, da Kerzenwachs aus Erdöl hergestellt wird und Paraffin enthält, was auch nicht giftig wäre, wäre es im Prinzip zwar möglich. Aber es kommen ja noch andere Stoffe drin vor, von denen man nicht weiß ob sie für Lebensmittel zugelassen wären. Deshalb wäre die Verwendung nicht zu empfehlen.Liebe Grüße!

  17. hallo an alle, zuerst danke für die vielen guten tipps bei smarticular! heute habe ich mit sauberen stoffresten (kopfkissenbezug) und carnaubawachs wachstücher hergestellt und war verblüfft, dass es recht gut geklappt hat. das wachs (ich habe 40 gr. via ebay gekauf) kam in kleinen plättchen die sich gut streuen lassen, allerdings habe ich sie noch mit einem großzinkigen kamm auf dem stoff verteilt. dieser war in 2 teile geschnitten, von denen ich aber zunächst nur die hälfte bestreut habe: 1x backpapier aufs bügelbrett, 1 schicht stoff, darauf das wachs, die nächste schicht stoff und wieder backpapier. bügeleisen höchste stufe. im verlauf der arbeit habe ich das tuch immer wieder anders gefaltet und gelegentlich etwas wachs „nachgeladen“. resutltat sehr zufriedenstellen. nur halt recht hart und wenig flexibel, was sich wohl nicht vermeden lässt. es reicht aber, um es zu knicken und gut über etwas zusammen zu schlagen oder etwas darin einzurollen. die erste ruoe beete liegt nun todschick eingewickelt im kühlschrank.

    Antworten
    • Hallo, Du hast Dich wahrscheinlich vorher informiert, wie das Carnauberwachs produziert wird?! Denn das „Gummibärchen – Carnauberwachs“, das konventionell erzeugt und in vielen Naschis zu finden ist, wird auf menschenverachtende Weise erzeugt und ist von daher keine Option. Beste Grüße, Miriam

    • smarticular.net

      Danke für den Hinweis – deshalb ist es sinnvoll, sich über die Herkunft und Qualität der verwendeten Produkte selbst zu informieren. Schwarze Schafe gibt es überall, was aber nicht bedeutet, dass Carnaubawachs grundsätzlich schlecht wäre.
      Liebe Grüße

  18. Maria Walendy

    Ich würde gern diese Bienenwachstücher nutzen, um mir eine plastikfreie Spritzbeutelalternative zu bauen?

    Löst sich da viel aus dem Stoff, wenn man das Tuch drückt und bewegt?
    Ist Bienenwachs giftig oder ungesund, sollte man Spuren davon aufnehmen?

    Antworten
    • smarticular.net

      Bienenwachs wird industriell sowie in der Naturkosmetik für viele Arten von Lippenbalsam, Salben usw. verwendet und ist gesundheitlich unbedenklich. Es hält eigentlich sehr gut am Stoff, man kann es bei Bedarf auch neu erhitzen und so wieder tief in die Fasern eindringen lassen. Liebe Grüße!

    • Maria Walendy

      Danke für die Antwort, da kann ich ja mein Projekt ohne Sorgen um meine Gesundheit und die meiner Mitesser beginnen. :)

  19. OnTheRocks

    Ich habe mit Bienenwachs auf durchschnittlich dicker Baumwolle gearbeitet.
    Ja, der Bienenwachs duftet fantastisch. Das war´s dann aber auch schon.
    Ich wollte mit den Wachtüchern Butterbrotpapiertüten ökologisch verantwortungsbewusst ersetzen. Die Bilanz geht nicht auf: Den Wachs rankutschern lassen, Strom verbrauchen, wachsverklebte Gummihandschuhe wegwerfen, eine Küchenrolle um das Gekrümele und Geschmiere irgendwie weg zu bekommen und das Ergebnis ist steif und brüchig, nicht weiter verarbeitbar und der Stoff sieht einfach nur klebrig und siffig aus. Hätte mir vielleicht vorher mehr Erfahrungsberichte durchlesen sollen :-( Die restlichen teuren Bienenwachsperlen werde ich irgendwie anders verarbeiten.

    Antworten
  20. Habe das Wachstuch ausprobiert. Bienenwachs mit dem Bügeleisen eingebügelt. Leider hält das Tuch nicht um die Schüssel. Habe ich Zuviel oder zu wenig Wachs genommen? Oder was habe ich sonst falsch gemacht?

    Antworten
  21. Beate Waßmuth

    Hallo, habe eine Frage zu den Tüchern. Ich habe noch einige Stoffreste, die sind aber noch ganz neu also nicht gewaschen, muss ich die erst Waschen oder geht das auch so?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Beate, eine Wäsche ist empfehlenswert. Man weiß ja nie, mit welchen Mitteln gegen Motten, Pilze und andere Schädlinge die Stoffe behandelt wurden, damit sie auf dem Weg zum Kunden keinen Schaden nehmen. Viel Erfolg und liebe Grüße!

  22. Christel Messing

    Vorhin habe ich die Variante mit Bienenwachswabenkerzenplatten gemacht!!! Das Ergebnis???die Tücher sind steif und weniger schmiegsam wie auf dem oberen Foto, habe ich zuviel Wachs genommen??

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Christel, bei zu viel Wachs werden sie sehr steif. Falls es daran liegt, könntest du einfach ein zweites, noch nicht mit Wachs getränktes Tuch darauf legen und es im Backofen oder besser mit dem Bügeleisen zwischen zwei Lagen Backpapier erhitzen. Im heißen Zustand lassen sich die beiden Tücher dann leicht voneinander lösen. Viel Erfolg!

    • Das kann an der dicke des Stoffes liegen. Ein dickerer Stoff saugt mehr Wachs auf. Ansonsten wie Max unten schrieb einen weiteren unbehandelten Stoff dazugeben oder zwischen zwei Backpapieren bügeln. je heißer desto weniger Wachs bleibt im Stoff.

  23. Ich habe heute Carnaubawachs mit Jojobaöl im Wasserbad erwärmt und dann auf das Tuch aufgepinselt. Das ging kaum, da es extrem schnell ausgehärtet ist. Ich habe es dann in einem zweiten Schritt zwischen Backpapier gelegt und eingebügelt. Das Ergebnis war fast besser als meine, parallel hergestellte Bienenwachs-Variante. Es ist flexibler und geruchsneutraler, allerdings glaube ich, habe ich auch viel zu viel Bienenwachs genommen. Ich werde weiter probieren…:-)

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Stimmt, beim Carnaubawachs mit hohem Schmelzpunkt muss man schon sehr flott arbeiten, oder aber ein die Wärme speicherndes Gefäß z.B. aus Keramik verwenden, sonst ist es einfach zu schnell fest. Gute Idee, es dann mit der Bügelmethode zu versuchen und prima, dass es dann so gut für dich geklappt hat!

    • Danke für dein Experiment und die Rückmeldung. Ich denke man braucht schon mehr wachs. Das auskühlen liegt ja am Wachs selber. Was für ein Missverhältnis hattest du genommen? 4 Teile Carnauba und 1 Teil Öl?

      Zum Auftragen: es muss nicht 100% deckend aufgepinselt werden, da es ja nachher gebügelt wird und verläuft. So mein Kenntnisstand.

    • Ach ja noch was. Das macht gar nichts wenn das Bienenwachs dicker war. Es verfliegt mit der Zeit durchs knicken eh etwas. Und dann bist du dankbar wenn beim Aufpeppen genügend Wachs zum Verteilen ist und nichts an Wachs nachgelegt werden muss ;-)

    • Hallo ihr Lieben!
      Ich habe die Tücher auch ausprobiert und festgestellt, dass wenn ich mehr Wachs nehme, die Tücher klebriger sind und haften, aber das Wachs auch vom Tuch abkratzbar ist und sich schon nach kurzer Zeit löst. Bei weniger Wachs ist das Tuch aber nicht so klebrig.

      Wie ist es bei euch? Habt ihr Tipps?

      Danke! LG Lynn

    • smarticular.net

      Hallo Lynn,
      das Optimum liegt irgendwo in der Mitte: Genügend Wachs, damit die Tücher leicht klebrig sind, aber nicht so viel, dass das Wachs abbröselt. Ein wenig Öl, ins flüssige Wachs gemischt, macht die Tücher geschmeidiger und noch weniger bröselig. Nach kurzem Probieren hat man meist schnell die optimale Menge gefunden. Sie hängt vor allem von der Dicke und Saugfähigkeit der verwendeten Tücher ab.
      Liebe Grüße!

  24. Carmen Woisch

    Habe es eben ausprobiert, allerdings die vegane alternative mit dem carnaubawachs. es hat ja einen deutlich höheren schmelzpunkt… es ist relativ schwierig zu verteilen finde ich. mit dem pinsel kann man kaum arbeiten. nachdem mein tuch vollständig getränkt und getrocknet war, habe ich ein glas damit bedecken wollen. es ist sehr hart und kaum biegsam, von alleine wird das tuch nciht halten, man muss noch ein gummiband oä hinzuziehen. ich werde es trotzdem nurtzen, jedoch denke ich, dass die bienenwachs variante da etwas handlicher ist.

    Antworten
    • Das ist das Problem dieser Härte aus dem Naturmaterial. vielleicht klappt es wenn du etwas Öl (Jojobaöl wie bei Abeego) dazugibst und eher diese Backpapier Aufpeppvariante versuchst.

      jojobaöl ist eher ein Fett als ein Öl im echten sinn ist. Ist allerdings sehr teuer.

      Ob das auch mit richtig heiß erhitzbaren anderen Ölen geht, keine Ahnung. Das wäre echtes Experimentierfeld. Lust dazu?

  25. Monika Waerder

    ich finde die art ist sehr aufwendig, ich lege die Stoffreste zwischen 2 Lagen Backpapier und bügel sie dann ein, da kann ich dann auch gleich 2 Stoffreste übereinander legen,dazwischen dann den Bienenwachs.

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Monika, das stimmt, die Backofen-Methode lohnt sich vor allem, wenn man gleich mehrere Tücher herstellen will :-)

    • Monika Waerder

      Das weiß ich nicht da ich nicht im Backofen mache sondern mit Backpapier und bügeleisen, da kann ich bis zu 3 Stk gleichzeitig machen.

    • 3 Tücher, das ist auch nicht schlecht! :-) Bei 3 Mittelgroßen wäre das im Ofen schwierig.

    • also ich hab mehrere große Tücher im Ofen einfach übereinander gelegt. Man muss sich nur beim Rausholen beeilen, die getrennt zu trocknen, sonst kühlt das Wachs sehr schnell ab und die Tücher lassen sich schwer trennen. Aber funktionieren tuts. 3 Stück übereinander gelegt, einfach bissl mehr Wachspellets oben drauf gelegt…läuft prima durch alle Schichten.

    • Die Methode hatte ich auch ausprobiert. Hatte bei mir allerdings nicht den Erfolg bei 2 übereinanderliegenden Tüchern. Zu wenig Wachs war nachher im Stoff, denn der obere Stoff musste heißer gebügelt werden. Oder der Materialverbrauch war höher da ich Wachs nachlegen musste. Aber vielleicht hab ich da auch was falsch gemacht. Wie heiß hast du das Bügeleisen eingestellt und bei wievielen Lagen hat das so funktioniert? 2 oder geht das dann auch noch mit mehr?

    • Monika Waerder

      ich bügel alles bei höchster Einstellung da ich auch nur Naturfsern kaufe.

    • Danke für die Info, Monika. Und das Wachs läuft bei der hohen Einstellung nicht wieder komplett aus dem Tuch? Hatte das nämlich bei 2 Tüchern beim Auffrischen und da war nachher nur noch wenig Wachs im Tuch. Vielleicht auch nur ein Problem beim Aufpeppen? :-)

    • Monika Waerder

      weniger dürfte der Wachs nicht werden,du machst ihn ja nur heiß damit er verschmelzen kann oder hast du es nicht zwischen Backpapier gelegt und nun freut sich dein Bügelbrettbezug ?

    • :-D nein ohne Backpapier natürlich nicht. Dann war es wohl zuwenig Wachs.

    • Monika Waerder

      ich nehme nicht mehr wie 2 Lagen,habe das zwar ausprobiert,aber 2 reichen damit auch wirklich das Wachs gut schmelzen kann. und wo nix hingeommen ist oder nicht genügen da streu ich dann noch was hin.

    • Danke für die Info, Monika

  26. Gabi Bendorf

    Kann man auf diese Art und Weise auch eine Wachstischdecke herstellen? Die käuflich zu erwerbenden Wachstischdecken sind ja eher ziemlich gräßlich gemustert;-) Meine Mutter würde gerne ihren Balkontisch aus Marmor winterfest abdecken und bei mir wäre es ein Holztisch. Oder habt ihr für diese Zwecke gar noch andere tolle Alternativen zur Plastikfolie?

    Antworten
    • Hallo Gabi, also so was hat mich auch schon gereizt, nur rangewagt hab ich mich noch nicht. Auch ein Duschvorhang wäre denkbar. :-) Fragt sich nur ob du diese Stoffmenge im Backofen unterbringst. Das bezweifle ich, denn ab 1 m2 wird das sicher unmöglich ohne den ganzen Ofen zu verschmieren.

      Alternative 1: Du könntest das Wachs in einem leeren Marmeladenglas (kannst du nachher leichter entsorgen) im Warmwasserbad auflösen. Mit einem Pinsel grob auftragen (nur nicht zu genau, sonst verbrauchst du viel zu viel Material siehe unten angehängtes Foto als Negativbeispiel). Und danach mit der Bügelvariante des Auffrischens mit den 2 Backpapieren (eins oben, eines unten!) verteilen. Dich sozusagen backpapierweise vorwärtsarbeiten. Könnte klappen. Wenn auch das Warmwasserbad sehr häufig erwärmt werden muss weil das Wachs auf diese Weise schnell erkaltet.

      Alternative 2: die Wachsperlen auf dem Stoff direkt verteilen und mit der Bügelvariante und den Backpapieren aufbügeln. Optimaler wäre das Bügelergebnis sicher wenn du beim Imker einen unbehandelten Wachsblock bekommen könntest. Diesen fein reiben und flächenweise über dem Stoff zum Aufbügeln verteilen. Je flacher das rohe Material, desto besser!

      Wäre interessant! Mein größtes Exemplar war 35×35 cm in der Ofen-Schalenvariante. Für fast 8 Tücher (3 große, 3 mittlere und 2 kleine, 7 sind abgebildet in den Fotos) habe ich ca. 90 g Bienenwachs benötigt. Das 8. Tuch ist ebenso groß und ihm fehlen nur ein paar cm2. (70 cm2 Stoff könnte man mit 90g sicher materialbezogen herstellen) Hätte gerne noch ein größeres Tuch in der Backofenvariante ausprobiert doch das Wachs war aus :-)

      Wäre interessant von deinem Projekt noch einmal was zu hören.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.