Hartes oder pappiges Brot und Gebäck? Muss nicht sein!

Mit diesen Tricks zum Lagern und Auffrischen von Brötchen, Broten und Kuchen vermeidest du Abfall und sparst Geld. So bleibt dein Gebäck lange frisch!

Frische Brötchen, saftiger Kuchen und herzhaftes Brot sind einfach wunderbar und gehören für viele zum Alltag. Leider ist von der ganzen Frische schon am nächsten Tag nicht mehr viel übrig, wenn Brötchen pappig sind und Brot nur noch fad schmeckt.

Das muss aber nicht sein, denn mit der richtigen Lagermethode und ein paar Tricks hält sich Gebäck lange frisch wie am ersten Tag. Sogar ausgetrocknetes Brot und Brötchen kannst du wieder frisch und luftig machen, fast wie frisch vom Bäcker.

Gebäck richtig lagern

Das A und O für frisches Gebäck ist der Erhalt eines optimalen Feuchtegrades. Wenn zu viel Wasser verdunstet, werden Brot, Brötchen und Kuchen innen schnell trocknet und Krusten werden zäh. Zu viel Feuchtigkeit ist jedoch genauso schlecht. In luftdichte Tüten und Plastikdosen verpackte Gebäckstücke werden zäh wie Gummi oder einfach nur pappig.

Für eine gute Feuchtigkeitsregulierung sind andere Materialien erforderlich. Die beste Erfahrung zur langen Lagerung haben wir mit Tontöpfen gemacht. Der offenporige Ton reguliert in solchen Brottöpfen auf natürliche Weise die Luftfeuchtigkeit. Ist sie zu hoch, absorbiert der Ton Wasser. Wenn sie zu niedrig ist und Brot beginnt auszutrocknen, gibt der Ton Feuchtigkeit wieder ab.

Auf diese Weise kann Gebäck ohne große Qualitätseinbußen bis zu einer Woche lang aufbewahrt werden. Das spart nicht nur Geld, weil weniger weggeworfen werden muss, sondern du hast damit auch jederzeit frisches Brot im Haus. Auch die Reinigung solcher Töpfe ist sehr einfach.

Ähnlich gute Eigenschaften besitzten qualitativ hochwertige Brotkästen. Auch sie regulieren die Luftfeuchte im Inneren und sind für die Lagerung sehr gut geeignet.



Zur Vermeidung von Schimmel ist es ausreichend, einmal pro Woche die Krümel zu entfernen und den Behälter mit Essigwasser auszuwischen. Dieses vielseitige Hausmittel desinfiziert und schützt vor Fäulniserregern sowie Schimmelsporen.

Tricks um die Frische zu erhalten

Wenn du keinen Brotkasten oder Tontopf besitzt und auch kurzfristig keinen anschaffen möchtest, kannst du dennoch ein paar kleine Tricks anwenden, um dein Brot länger frisch zu halten.

Angeschnittenes Brot solltest du immer auf die Schnittfläche stellen, denn über sie verliert es am schnellsten Feuchtigkeit.

Du kannst Brot und Brötchen auch länger frisch halten, indem du sie in ein Geschirrtuch wickelst. Es reguliert die Feuchtigkeit ähnlich wie ein Tontopf.

Um Gebäck vor dem Austrocknen zu schützen, kannst du es auch zusammen mit ein paar Kartoffelscheiben oder Apfelspalten lagern. Die Früchte geben nach und nach Feuchtigkeit ab und verhindern so, dass Brot oder auch Kuchen vorzeitig hart werden.

Besonders wichtig: Bewahre das Brot niemals länger in der Papiertüte vom Bäcker auf. Diese saugt die Feuchtigkeit schnell aus dem Teig und gibt sie an die Umgebung ab. Wenn du die Papiertüte jedoch samt Inhalt in einen Plastikbeutel oder in eine Küchendose gibst, wirkt sie ähnlich regulierend wir ein Geschirrtuch.

Gebäck auffrischen

Fein geschnittene Apfelspalten können auch helfen, Kuchen wieder etwas aufzufrischen. Brötchen kannst du kurz befeuchten und dann im Backofen erwärmen.

Wenn du hart gewordenes Brot mit diesem Trick auffrischst, schmeckt es fast so gut wie vom Bäcker.

Lecker wie vom Bäcker: Altes Brot nicht wegwerfen sondern auffrischen

Wie bewahrst du Brot, Kuchen und Plätzchen auf? Wendest du vielleicht noch andere Tricks an, um Lebensmittel länger genießen zu können und vor dem Verderben zu bewahren?

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