Vegane Milchschnitte selber machen – lecker und weniger süß
Milchschnitte ist ein süßer Genuss für Kinder und Erwachsene, der ganz leicht selbst gemacht werden kann. Dieses einfache Rezept für selbst gemachte Milchschnitte spart Müll und unerwünschte Inhaltsstoffe und hat sich in meiner Küche vielfach bewährt.
Um die cremigen Schnitten auch ohne tierische Zutaten genießen zu können, bin ich nach mehreren Versuchen bei einer veganen Variante gelandet, die außerdem gesünder als der milchhaltige Snack ist: Zum Süßen eignen sich die die Zuckeralternativen Erythrit oder auch Birkenzucker (Xylitol), sodass die Cremeschnitte zuckerfrei ist.
Rezept für vegane Milchschnitte
Schwierigkeit: Mittel12
Portionen263
kcal45
MinutenDie leckere Cremeschnitte ist ganz einfach herzustellen. Wenn du sie ungekühlt servierst, vergeht von der Idee bis zum fertigen Genuss nur etwa eine Stunde.
Zutaten
- Für den Teig
200 g Dinkelmehl
50 g Rohkakaopulver
2 gestr. TL Backpulver (das du auch leicht selber machen kannst)
150 g Erythrit (gibt es in Reformhäusern oder online) oder eine andere Zuckeralternative wie etwa Birkenzucker (Xylitol) (je nach Süßkraft etwas mehr oder weniger verwenden)
100 ml Rapsöl
250 ml Wasser
- Für die Creme
1 sehr reife Banane
300 g vegane Crème fraîche
Saft einer halben Zitrone
40 g Sahnesteif (oder selbst gemachten Sahnefestiger)
je nach Geschmack etwa 2-3 EL Erythrit, Birkenzucker oder eine andere Zuckeralternative
optional Vanillearoma
Zubereitung
- Banane in dünne Scheiben schneiden und ausgebreitet auf einem Teller ins Gefrierfach stellen.
- Mehl, Kakao, Backpulver und die Süße in einer Rührschüssel mischen. Öl und Wasser zugeben und mit dem Rührgerät zu einem geschmeidigen Teig verrühren.
- Den fertigen Teig auf einem mit Backpapier oder einer Backpapier-Alternative belegten Blech gleichmäßig verteilen.
- Bei 180 °C Ober- und Unterhitze (160 °C bei Umluft) etwa zwölf Minuten lang backen. Stäbchenprobe machen. Wenn der Teig fertig ist, gleich aus dem Ofen nehmen, da er sonst trocken und brüchig werden könnte, und auskühlen lassen.
- Währenddessen die vegane Creme vorbereiten: Die gefrorenen Bananenscheiben in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab zu einer luftigen Creme mixen.
- Sahnesteif und das Süßungsmittel mischen. Zusammen mit der veganen Crème fraîche und Zitronensaft zur Bananencreme geben und nochmals gut durchmixen.
- Den ausgekühlten Teig mitsamt dem Backpapier vom Blech ziehen und mittig durchschneiden.
- Die Creme gleichmäßig auf einer Hälfte des Teigbodens verstreichen, dann die andere Hälfte auf die Creme klappen.
- Mit einem scharfen Messer vorsichtig und möglichst ohne Druck in Stücke zerteilen, damit die Füllung nicht an den Seiten herausquillt. Wenn du mehr Zeit hast, kannst du die große Milchschnitte auch für eine Stunde ins Gefrierfach stellen – die angefrorene Masse lässt sich perfekt schneiden.
Die zuckerfreie, vegane Alternative zur Milchschnitte ist trotz der gesunden Zutaten immer noch sehr kalorienhaltig. Schneide sie am besten in kleine Schnitten und iss nicht alle auf einmal ;-) Wenn du es schaffst, dich zurückzuhalten, sind die leckeren Snacks ungefähr eine Woche lang im Kühlschrank haltbar.
Tipp: Eine weitere Köstlichkeit, die du unbedingt probieren musst, ist selbst gemachter Flan aus veganer, gezuckerter Kondensmilch.
Zuckeralternativen zum Backen
Welche weiteren Zuckeralternativen für dieses Rezept möglich sind, habe ich bisher noch nicht getestet. Bei anderen Rezepten habe ich festgestellt, dass der Ersatz von Zucker manchmal etwas kniffelig sein kann, da Süßstoffe nicht die gleiche Süßkraft besitzen wie Zucker. Insbesondere flüssige Süße führt außerdem oft zu einer abweichenden Teigkonsistenz.
Ich freue mich daher über Erfahrungsberichte experimentierfreudiger Leserinnen und Leser in einem Kommentar!
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Hallo,
das werde ich auf jeden Fall testen.
Wie groß ist das Backblech?
LG
Dominique
Hallo Dominique,
verwende einfach das Blech, das zu deinem Ofen gehört. Ein paar Zentimeter mehr oder weniger machen kaum einen Unterschied.
Liebe Grüße, Annette
Habe heute das Rezept ausprobiert, allerdings ohne Bananen, da ich diese nicht mag. Stattdessen habe ich mehr Sahnesteif genommen, was dann aber doch etwas viel des Guten war. Beim nächsten Mal probiere ich es mit der normalen Menge, ich denke, dass das ausreicht. Außerdem ist es bei mir keine vegane Variante geworden, weil ich normale Crème fraîche verwendet habe.
Geschmacklich kommt es an das Original nicht ran, aber ich finde, darauf kommt es auch nicht an. Mir ist es wichtiger mit wenig Zucker oder einer Zuckeralternative zu arbeiten. Da ich noch viel Kokosblütenzucker da hatte, habe ich diesen verwendet. Bei der Crème könnte man vielleicht etwas weniger Zitronensaft nehmen, aber auf der anderen Seite ist es so auch schön erfrischend.
Der Trick, die große Schnitte ins Gefrierfach zu stellen, ist super. So lassen sich problemlos kleine Stücke schneiden.
Ein tolles Rezept, das ich sicher wieder machen werde, und bei dem ich noch experimentieren werde! Das nächste Mal dann vielleicht auch vegan.
Vielen Dank für diesen schönen Erfahrungsbericht! Liebe Grüße