Kokossahne selber machen: So gelingt die vegane Schlagsahne

Kokossahne selber machen ist ganz einfach! Erfahre, wie du in wenigen Minuten eine cremige Schlagsahne aus Kokosmilch aufschlagen kannst.

Wer pflanzlich lebt, muss heute kaum noch auf etwas verzichten. Aber wusstest du, dass du eine fluffige Kokossahne selber machen kannst, die ganz ohne bedenkliche Zusatzstoffe auskommt? Du musst dafür lediglich etwas Kühlzeit einplanen. Die Zubereitung selbst geht schnell und du kannst in wenigen Minuten die kalte Kokosmilch aufschlagen.

Rezept für Kokossahne

Rezept für Kokossahne

Schwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

5

Minuten
Kalorien

145

kcal
Gesamtzeit

24

Stunden 

5

Minuten

Damit die Kokossahne gelingt, wähle unbedingt eine Kokosmilch mit hohem Fettanteil (mindestens 60 %), idealerweise ohne Emulgatoren wie Guarkernmehl und kühle sie mindestens 24 Stunden. Die eigentliche Zubereitung dauert nur wenige Augenblicke.

Wie fest die Sahne wird, variiert je nach Marke stark. Es lohnt sich, verschiedene Produkte durchzuprobieren, bis du deinen Favoriten findest!

Zutaten

  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml, vollfett)

  • Süße nach Wahl (z. B. 1 EL Puderzucker, Ahornsirup oder Agavendicksaft)

  • 1 Prise Salz

  • optional 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung

  • Kokosmilch für mindestens 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  • Die Dose öffnen (vorher nicht schütteln!). Mit einem Löffel die feste Schicht Kokosfett oben vorsichtig abschöpfen.
  • Das Kokosfett in einer Schüssel für wenige Minuten auf höchster Stufe cremig mixen.
  • Salz, Süße und optionale Zutaten hinzufügen und kurz fertig schlagen.

Tipp

  • Schütte das Kokoswasser aus der Dose nicht weg. Es ist eine tolle Basis für Smoothies oder Currys.

Die Sahne eignet sich als süße Beilage zu Obstkuchen und Eis ebenso wie zur Dekoration von Kuchenkreationen. Am besten schmeckt sie frisch zubereitet. Je nach verwendeter Kokosmilch könnte der Geschmack der puren Sahne sehr intensiv ausfallen, aber in Kombination mit anderen Speisen kommt die Kokos-Sahne erstaunlich nah an das Original heran. Im Kühlschrank ist sie etwa einen Tag lang haltbar.

Tipps für möglichst feste Kokossahne

Damit deine Kokossahne möglichst fest wird und lange ihre Form behält, helfen die folgenden Tipps:

  • Absolut wasserfrei arbeiten: Schon ein paar Tropfen des Kokoswassers verhindern, dass das Fett steif wird. Im Zweifel lieber etwas Fett in der Dose lassen.
  • Kühlzeit verlängern: 48 Stunden im Kühlschrank machen das Kokosfett noch kompakter.
  • Nicht überschlagen: Wie bei tierischer Sahne kann Kokossahne zu lange gemixt werden. Stoppe, sobald sie fluffig ist, sonst flockt sie aus.
  • Zusätzlicher Halt: Sahnesteif, ein Spritzer Zitronensaft oder 1 TL flüssige Kakaobutter (für feste Tortencremes) wirken Wunder.

Ohne Kokos und dafür mit Soja lässt sich auch diese pflanzliche Schlagsahne herstellen.

Vegane Sahne aufzuschlagen, ist selbst für Geübte eine Herausforderung. Aber mit diesem Rezept kann man ganz leicht aufschlagbare Sojasahne selber machen.

Tipp: Als Zutaten für viele herzhafte Rezepte kannst du auch eine sämige Hafersahne selber machen.

In unserem Buch findest du zahlreiche Rezepte, die pflanzenbasierte Fertigprodukte ersetzen:

Ganze Mahlzeiten, die lecker schmecken und ganz zufällig auch vegan sind, kannst du in diesem Buch entdecken:

Kennst du weitere Rezepte für vegane Schlagsahne? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar!

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Über mich

Linda ist eine Allrounderin, die gerne Neues ausprobiert - ganz egal, ob am Ende etwas Essbares, ein Putzmittel oder Naturkosmetik herauskommt. Fast schon nebenbei versorgt sie smarticular immer wieder mit frischen Ideen zum Selbermachen.

18 Kommentare
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  1. Genial!
    So einfach und viel leckerer als Schlagsahne! Hiermit bin ich dem veganen Lebensstil wieder etwas näher.
    Vielen Dank!

    Antworten
  2. Du solltest vielleicht im Rezept schreiben, dass bei “Restliche Zutaten hinzufügen” nicht die restliche Kokosmilch dazu gehört. Was mache ich jetzt mit dem Gemisch? :(

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Das beim Abschöpfen übrig bleibende Kokoswasser gehört in der Tat nicht zu den restlichen Zutaten, und wir versuchen gern, es noch unmissverständlicher zu beschreiben.
      Du könntest probieren, die gesamte Masse im Kühlschrank fest werden zu lassen. So müsste sich das Kokosfett wieder oben absetzen, genau wie in der Dose. Im Idealfall kannst du es einfach erneut abschöpfen und aufschlagen. Einen Versuch ist es wert.
      Liebe Grüße

    • Toll dass ihr hier euren Fehler einseht und es korrigieren wollt, habt ihr aber scheinbar vergessen zu machen…

      Normalerweise würde in den Zutaten stehen “Kokosfett, zb von einer Dose Kokosmilch” und dann im Text “weitere Zutaten (nicht die restliche Kokosmilch!!!) hinzufügen”. Insbesondere, wenn alle weiteren Zutaten optional sind 🥥🤦‍♂️….

  3. Umdenkerei Heidi

    Hallo, da ihr hier ausschließlich das Kokosfett der Milch verwendet, frage ich mich, ob wir von Dose nicht auf komplett Kokosfett, das es im Glas gibt, umsteigen können? Ich hab das mal mit Kokosmousse (auch im Schraubglas von Rapunzel) ausprobiert, geht auch, und ist zero waste. Vielleicht ergänzenswert. Danke und herzliche Grüße!

    Antworten
    • Hallo Heidi, danke für den Tipp! Das probieren wir aus. Liebe Grüße Sylvia

    • Schraubglas ist nicht Zero Waste! Das braucht extrem viel Energie. “Optimal” (im Sinne von weniger schlimm) wären Plastik Gläser.

      Wie gut/schlecht Dosen abschneiden weiß ich nicht. Glas schneidet aber immer sehr schlecht ab, außer es wird nur regional transportiert und immer wieder verwendet. Zero Waste ist ne Kokosnuss die kann danach kompostiert werden oder zu einer Schale oder Kunst weiterverarbeitet werden. Wenn sie nicht schon im Laden verschimmelt ist, was mir leider schon zu oft passiert ist.

  4. Danke für das Rezept :) Ich habe noch 1-2 TL von der flüssigen Kokosmilch hinzugefügt und Johanniskernmehl verwendet. Super Konsistenz, geschmacklich sehr kokoslastig ;-)

    Antworten
    • Hallo Anna, ja den Kokosgeschmack muss man schon mögen bei diesem Rezept. Danke für deinen Tipp. Schön dass es bei dir so gut geklappt hat :-) Liebe Grüße Sylvia

  5. Könnt ihr mir das Kuchenrezept verraten? Der sieht nämlich wirklich sehr lecker aus! :)

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Das war ein einfacher Kirsch-Streuselkuchen mit Schokokrümeln im Teig :-) Liebe Grüße

  6. ich habe eine frage. wird nur das Kokosfett benutzt oder der flüssige Teil auch mit benutzt?

    Antworten
  7. Stella Akua Peters

    Hallo zusammen! Ich würde das Rezept auch sehr gerne mal ausprobieren, stehe aber gerade auf dem Schlauch….Wie genau meinst du das mit “das oben abgesetzte Kokosfett abschöpfen”? Wenn man Kokosmilch kalt stellt, ist sie doch komplett fest oder? Meinst du also man soll einfach die komplette fest gewordene Kokosmilch aus der Dose löffeln und dann aufschlagen? Ist vielleicht eine blöde Frage aber ich kapiers gerade nicht….Danke! ;)

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo Stella, die Kokosmilch wird nicht komplett fest, vielmehr trennt sie sich in eine flüssige Fraktion und in eine feste (= das Fett). Wobei je nach Produkt das Fett mehr als die Hälfte ausmachen kann ;-) Du könntest die Dose auch auf den Kopf stellen und erkalten lassen. Beim Öffnen (richtig herum) ist das flüssige Wasser dann oben. Liebe Grüße!

    • Stella Akua Peters

      Vielen Dank! Das wird demnächst ausprobiert! ;)

  8. Hi Linda! Gerade habe ich deinen Artikel über Sahnesteif gelesen. Darin stand, dass Speisestärke erhitzt werden muss, um seine bindende Wirkung zu entfalten. Hier müsste doch dann auch Johannisbrotkernmehl benutzt werden, oder?

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo Anja! Mit Johannisbrotkernmehl wird die bindende Wirkung noch stärker, aber mit Stärke haben wir in diesem Rezept auch schon gute Erfahrungen gemacht. Sie bindet kalt zwar nicht so stark, was aber für die Sahne trotzdem ausreichend war. Vielen Dank für den Hinweis, den wir gern im Beitrag ergänzen! Probiere es doch mal mit Johannisbrotkernmehl! Wir machen auch einen Vergleich, sind schon gespannt :-)

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