24 Ideen zum Upcyceln von T-Shirts, Jeans und Stoffresten

Fast in jedem Haushalt schlummern hinter Schranktüren und in Schubladen ausgediente Kleidungsstücke. Und auch im Bad gibt es vielleicht zerschlissene Handtücher oder Waschlappen, die nicht mehr genutzt werden.

Alte Textilien sind aber nur selten ein Fall für den Mülleimer. Selbst bei der Altkleidersammlung wird leider vieles entsorgt oder geshreddert. Am besten verwertest du die Sachen, die beim Ausmisten des Kleiderschranks übrig bleiben, selber und vermeidest dabei gleichzeitig Müll. Wir zeigen dir, wie du Jeans, T-Shirts, alte Handtücher und Stoffreste zu vielen nützlichen Dingen upcycelst.

Ganz einfach: Kosmetikpads selber nähen

Aus Hemden, Sweatshirts, Frotteehandtüchern, Geschirrtüchern und ähnlichen Stoffen lassen sich ganz einfach umweltfreundliche, wiederverwendbare Kosmetikpads nähen. Wer Schwierigkeiten hat, eine Rundung zu nähen, kann auch eckige Pads herstellen. Das schaffen sogar Nähanfänger!

Wer Schönes und Nützliches selber näht, kann Ressourcen schonen und Geld und Müll sparen. Diese einfachen Nähprojekte mit Stoffresten gelingen auch Anfängern.

Gästehandtuch als Kulturbeutel ohne Plastik

Auch ein selbst genähter Kulturbeutel aus einem kleinen Frotteehandtuch ist mit wenig Aufwand gemacht und vermeidet den Kauf eines herkömmlichen, meist plastikbeschichteten Modells.

Einen Kulturbeutel aus einem alten Handtuch können auch Anfänger einfach und schnell selber nähen - praktisch und plastikfrei.

Frotteehandtuch zu Kirschkernkissen upcyceln

Aus alten Stoffen wie etwa einem Frotteehandtuch, Waschlappen oder sogar einem flauschigen Strumpf, dessen Gegenstück löchrig ist, lässt sich leicht ein Kirschkernkissen herstellen. Das Kissen kann zum Kühlen von Schwellungen, zum Wärmen verspannter Muskeln oder zur Linderung von Menstruationsbeschwerden verwendet werden. Gleichzeitig kannst du so auch noch Kirschkerne wiederverwenden, die sonst im Müll landen würden.

Kräuterkissen selber nähen und befüllen

Ein Kräuterkissen kann je nach Füllung beruhigend, schmerzstillend oder belebend wirken. Ein selbst genähtes Kräuterkissen kannst du beliebig füllen und mit einem individuellen Kissenbezug ausstatten. Wenn du es aus Stoffresten nähst, ist es außerdem viel preiswerter als ein gekauftes Kissen.

Ein Kräuterkissen wirkt beruhigend, konzentrationsfördernd oder auch schlaffördernd. Mit einem selbst genähten und individuell befüllten Kissen kannst du genau die gewünschte Wirkung erzielen.

Jeans upcyceln zu Lunchbag und vielem mehr

Aus Jeansstoff und einer alten Wachstuch-Tischdecke kannst du einen wiederverwendbaren Lunchbeutel nähen, der viele Einweg-Papiertüten ersetzt. Der wasserfeste Innenbeutel verhindert, dass Brotbeläge, Obst und Gemüse durchweichen, Klettband am oberen Rand hält den zusammengerollten Lunchbag geschlossen.

Auch viele andere nützliche Dinge lassen sich aus robustem Jeansstoff herstellen – vom Flickenteppich über Taschen bis hin zum praktischen Werkzeuggürtel.

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DIY-Etui für Besteck to-go

Ebenfalls für unterwegs eignet sich ein einfach genähtes Täschchen für Besteck oder Essstäbchen. Nimm darin einfach dein Besteck von zu Hause mit, statt auf Einweg-Besteck zurückzugreifen. So vermeidest du Müll gleich doppelt.

Statt für Besteck, Zahnbürste oder Stifte spezielle Etuis zu kaufen, kannst du dieses universelle plastikfreie Täschchen aus Stoffresten einfach selber nähen.

Kuchen-Transporttasche aus Geschirrtuch

Um Gebäck von A nach B zu transportieren, ist diese Kuchentasche aus einem ausgedienten Geschirrtuch besonders praktisch, denn sie bietet mehr Platz in der Breite als ein herkömmlicher Beutel oder Rucksack. Der Kuchen kann darin aufrecht stehen und kommt heil beim Picknick oder bei der Party an.

Eine Kuchen-Transporttasche kannst du aus einem ausgedienten Geschirrtuch selber nähen. Damit lassen sich Backformen, Salatschüsseln usw. bequem transportieren.

Altes T-Shirt ohne Nähen in Tragetasche verwandeln

Sogar ohne Nähen lassen sich aus ausgedienten Kleidern neue Dinge herstellen. Besonders einfach lässt sich zum Beispiel ein altes T-Shirt in eine Tragetasche verwandeln. Dazu benötigst du lediglich ein altes T-Shirt, eine Schere und keine zehn Minuten Zeit.

DIY-Geschenkbänder aus alten T-Shirts

Ebenfalls ohne Nähen kannst du alte Kleidungsstücke aus dehnbarem Stoff in Geschenkband verwandeln. Schneide den Stoff dafür in dünne Streifen, deren Seiten sich von allein einrollen und nicht aufribbeln. Die Streifen lassen sich sogar miteinander verbinden, um längere Schnüre zu erhalten.

Geschenk-Schleifenbänder aus Plastik? Nein danke - mit Geschenkbändern aus alten T-Shirts zauberst du bunte und kreative Dekorationen für deine Präsente, nachhaltig und plastikfrei!

Stoffbeutel als plastikfreie Geschenkverpackung

Wenn du noch eine kaputte oder zu klein gewordene Hose im Schrank hast, kannst du aus den Hosenbeinen mit wenig Aufwand mindestens zwei Geschenkbeutel aus Stoff nähen. So nutzt du die alte Hose noch für einen schönen Zweck und vermeidest gleichzeitig Geschenkpapier, das gleich nach dem Auspacken im Müll landet.

Alternativen zum Spülschwamm selber machen

Statt Schwämme aus Kunststoff für den Abwasch zu benutzen, die nach kurzer Zeit im Müll landen, kannst du alte Handtücher umfunktionieren. In handliche Quadrate geschnitten und mit umgenähten Rändern ergeben sie nachhaltige, plastikfreie Spüllappen, die noch viele Male gewaschen und wiederverwendet werden können.

Wenn du lieber einen voluminöseren Spülschwamm magst, kannst du auch aus mehreren Lagen eines alten Frottetuchs oder Geschirrtuchs einen dickeren Spülschwamm selber nähen.

Einweg-Spülschwämme und -lappen verursachen viel Müll. Stattdessen kannst du alte Handtücher upcyceln und daraus Spüllappen ganz einfach selber nähen!

Nussmilchbeutel selber nähen

Ebenfalls in der Küche macht sich ein aus einem alten Hemd selbst genähter Nussmilchbeutel nützlich. Er kann nicht nur zum Abseihen von Pflanzenmilch, sondern auch zum Filtern von Tinkturen und Sirup sowie für die Käseherstellung verwendet werden.

Ein selbst genähter Nussmilchbeutel erleichtert das Filtern der eigenen Mandelmilch oder Hafermilch. Wenn du Stoffreste aus Baumwolle oder Leinen dafür upcycelst, ist der Beutel außerdem plastikfrei.

Wiederverwendbare Teebeutel selber machen

Warum Teebeutel kaufen und gleich nach der einmaligen Verwendung wegwerfen? Nähe dir doch lieber wiederverwendbare Teebeutel aus Stoffresten, die du mit losem Tee befüllst.

Aus Stoffresten und alter Kleidung wie Jeans und T-Shirts kannst du viele neue Dinge upcyceln - zum Beispiel Taschen, Kirschkernkissen, Kosmetikpads, Kräuterkissen und Lunchbeutel.

Mütze, Schal und Handschuhe aus altem Pullover

Winterliche Kleidungsstücke wie Mütze, Schal und Handschuhe musst du nicht neu kaufen. Ein alter Pullover lässt sich leicht in Winteraccessoires verwandeln! Ein einziger Pullover reicht, um eine komplette Ausstattung zu nähen.

Kapuzenpullover zu Schalmütze upcyceln

Mit einer selbst genähten Schalmütze kombinierst du gleich zwei winterliche Kleidungsstücke und verwertest einen alten Kapuzenpullover, der sogar schon zerschlissene Bündchen oder löchrige Ellenbogen haben darf.

Wer etwas aufwendigere Nähprojekte wie einen Lunchbag, waschbare Binden oder eine Upcycling-Schalmütze angehen möchte, findet hier wichtige Tipps und einfache Anleitungen.

Individuelle Stoffbinden selber nähen

Groß, klein, dick, dünn, mit Druckknopf oder Flügeln – die Wünsche zur Form der optimalen Stoffbinde sind sehr verschieden. Wenn du Reste aus weichen und saugfähigen Stoffen besitzt, kannst du deine eigenen Stoffbinden selbst nähen. Mit unterschiedlichen Schnittmustern in jeweils zwei Größen haben wir bestimmt eine passende Form für dich, die du nach dieser Anleitung ganz einfach selber nähen kannst.

Umweltfreundliche Stoffbinden musst du nicht kaufen. Du kannst sie für wenig Geld und ganz nach deinen Wünschen selber nähen.

Waschbare Stilleinlagen aus Stoffresten

Auch diese praktischen Stilleinlagen lassen sich ganz einfach selbst herstellen und sind gleichzeitig viel individueller und günstiger.

Stillende Mütter, die auf Einweg-Stilleinlagen verzichten möchten, können aus Stoffresten komfortable, individuelle und viel umweltfreundlichere Einlagen selber nähen.

Softies gegen wunde Nasen nähen

Erkältungen und Heuschnupfen sind besonders lästig, wenn die Nase vom dauernden Putzen wund wird. Statt raue Papiertaschentücher oder einfache Stofftaschentücher zu nutzen, kannst du auch deine eigenen „Softies“ herstellen. Am besten eignen sich für diese wiederverwendbaren, weichen Taschentücher Stoffe aus Sweatshirts, Jersey-Bettwäsche oder Baumwoll-T-Shirts.

Taschentüchertasche aus Stoffresten

Auch eine Tasche zur Aufbewahrung von Taschentüchern kannst du aus Resten von festem Stoff oder Jeans selber nähen. Wie aus einer Spenderbox oder einer Plastikpackung lassen sich die Taschentücher einzeln herausziehen.

Aus Stoffresten und alter Kleidung wie Jeans und T-Shirts kannst du viele neue Dinge upcyceln - zum Beispiel Taschen, Kirschkernkissen, Kosmetikpads, Kräuterkissen und Lunchbeutel.

Wiederverwendbare Feuchttücher herstellen

Zur Reinigung von Händen und Babys Popo sind Feuchttücher einfach praktisch. Aber statt müllintensive und zum Teil hautreizende Einmaltücher zu kaufen, kannst du aus Stoffresten sowie Kokosöl und hautpflegenden Zusätzen oder bei Bedarf desinfizierendem Alkohol nachhaltige, wiederverwendbare Feuchttücher herstellen.

Aus Stoffresten und alter Kleidung wie Jeans und T-Shirts kannst du viele neue Dinge upcyceln - zum Beispiel Taschen, Kirschkernkissen, Kosmetikpads, Kräuterkissen und Lunchbeutel.

Waschlappen aus Handtüchern

Oft nutzen sich Handtücher ungleichmäßig ab: Insbesondere in der Mitte werden sie dünner, während die Bereiche in den Ecken noch gut zu gebrauchen sind. Unsere Leserin Renate schneidet sich die Enden nach Vorlage eines Waschlappens zurecht und verwendet sie so weiter. Einfache Haken für deine neuen Waschlappen kannst du aus Baumwoll-Schnürsenkeln nähen.

Einzelne Socken vielseitig upcyceln

Socken sind in der Regel nur zu zweit zu gebrauchen. Wenn du noch keine Lösung für das Sockenchaos in der Waschmaschine gefunden hast, liegen aber bestimmt einige verwaiste Socken in deiner Schublade. Dabei lassen sich einzelne Socken vielseitig wiederverwenden, zum Beispiel als lustige Handpuppen oder als Handyarmband für den Sport.

Aus Stoffresten und alter Kleidung wie Jeans und T-Shirts kannst du viele neue Dinge upcyceln - zum Beispiel Taschen, Kirschkernkissen, Kosmetikpads, Kräuterkissen und Lunchbeutel.

Schnüffelteppich für den Hund aus Stoffresten

Selbst kleinere Stoffreste lassen sich noch sinnvoll verwerten, um dem Haustier eine Freude zu machen. Für einen selbst gemachten Schnüffelteppich kannst du die unterschiedlichsten Stoffe verwenden, die an einer rutschfesten Unterlage wie einer alten Spülbeckeneinlage oder einer Teppich-Stopp-Matte festgeknüpft werden.

Aus Stoffresten und alter Kleidung wie Jeans und T-Shirts kannst du viele neue Dinge upcyceln - zum Beispiel Taschen, Kirschkernkissen, Kosmetikpads, Kräuterkissen und Lunchbeutel.

Hundespielzeug selber machen – ohne Plastik

Ein plastikfreies Hundespielzeug selber zu machen dauert nur wenige Minuten und zerschlissene Handtücher oder aussortiere Kleidung bekommt einen neuen Nutzen, ganz ohne nähen. Es eignet sich hervorragend für Zerrspiele und kann auch wunderbar zum Werfen und Apportieren genutzt werden. Wer selbst keinen Hund hat, kann das Hundespielzeug als Geschenk für Freunde oder Familie mit vierbeinigem Mitbewohner basteln.

Löchrige Strumpfhosen: noch gut zu gebrauchen

Laufmasche? Macht nichts, die Strumpfhose kann dir immer noch bei einem der anderen typischen Strumpfhosen-Probleme helfen! Schneide die Beine einfach ab und nutze das „Höschen“ so, dass die Strumpfhose nicht mehr rutscht.

Viele weitere Ideen zum Upcycling mit Textilien findest du in unserem Buchtipp:

Was machst du mit alten Kleidungsstücken und Stoffresten? Wir freuen uns über einen Kommentar von dir!

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30 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Guten Tag,
    ich stelle gerade nach euren tollen Tips meinen Haushalt um. Habt ihr vielleicht eine Idee, was ich mit meinen alten Microfasertüchern noch anstellen kann? Ich würde nie wieder welche kaufen, aber einfach in den Restmüll fühlt sich auch falsch an. Einfach weiter benutzen, bis sie nicht mehr gehen? Bin grade etwas ratlos… Grüße Linda

    Antworten
    • Bei zwei Tüchern jeweils ein breites (Gummi-)Band von einer zur gegenüberliegenden Seite legen und annähen. Tücher unter die Hausschuhe schnallen und den gewohnten Tätigkeiten im Haushalt nachgehen. So kannst du das Fegen einfach nebenbei erledigen.
      Je nach Tuchgröße könnte man das Tuch auch im Verhältnis 2 : 1 übereinander legen und an den Rändern zusammen nähen, so dass eine Art Schlupf entsteht. Wäre eine etwas wertigere Ausführung, wobei sich mit diesem Putzoutfit eh kein Preis gewinnen lässt. Aber wen kümmerts, wenigstens ist die Bude sauber. :-)
      Oder der Nachwuchs übernimmt diesen Job… mit Anmut und voller Hingabe durchs Wohnzimmer gleiten… der zarte Versuch einer Drehung… du fühlst dich gut… Nee, ich will es doch selber machen. Ich lege mir nur noch schnell die passende Musik auf und mache den Rechner aus.
      Atschö.

    • *grins* also einfach weiternutzen… Manche habe ich bestimmt schon über 7 Jahre… Die gehen einfach nicht kaputt…

  2. Louisa Brehm

    Hab einige Jeans ausgemistet..was könnte man daraus zaubern?

    Antworten
    • Hallo Louisa,
      wie wäre es mit einem Werkzeuggürtel für den/die Liebste/n? Jeansstoff ist ideal dafür. Einfach die Suchmaschine mal nach ‚Werkzeuggürtel nähen‘ fragen. Noch mehr Anregungen gibt es unter ‚Hosen upcycling‘. Idee 2: eine Grillschürze. Eine einfache Anleitung habe ich schon im Wewewe gesehen.
      Den passenden Grillhandschuh würde ich aus einem Hosenbein basteln: Selbiges auf Unterarmlänge kürzen, Schnittkante säumen und Gummiband nach Armumfang durchziehen. Am Fußende des Hosenbeins mittig einen Druckknopf nebst Gegenstück anbringen. Handschuh überziehen, Grillzange greifen und Druckknopf zwischen den Zangenschenkeln schließen. Mit dieser Konstruktion wäre die Grillhand perfekt gegen die Hitze des Grills und Fettspritzer geschützt. Für einen besseren Sitz würde ich evtl. noch einen Gummizug in Höhe des Handgelenks anbringen. Der Grillhandschuh ist nur eine spontane Idee, ob und wie sich das tatsächlich sinnvoll umsetzen lässt, müsste ausprobiert werden.
      Wünsche gutes Gelingen
      Anja

  3. Auch ich nutze alte Socken und Strumpfhosen als Gummiersatz, um div. Dinge zu bündeln (Haargummi-Prinzip). Ein abgeschnittener „Ring“ hält die Geschenkpapierrolle zusammen ohne sie zu knüllen; eine Socke ohne Fuß und Ferse verhindert, dass Flaschen beim Transport aneinanderschlagen und klappern. Auch um die Kabelverlängerung zusammen zu halten, nutze ich einen Sockenring. Ein großzügig geschnittenes Stück Gewebeschlauch aus dem Bein einer alten Strumpfhose ist perfekt geeignet, um einen (Gelenk-)Verband an der betroffenen Stelle zu halten. Kein Einschneiden, kein Ziepen beim Pflasterlösen. Eine Prellung wird mit einem Kühlpad versorgt, das in einer alten Socke steckt.
    Übrigens: Der Spaß für die Mitbewohner steigt proportional zum Einfallsreichtum der Anwender/Nutzer (Stichwort Ohrenschmerzen vs. gekochte Kartoffeln oder Zwiebeln).
    Viel Vergnügen beim „Er-Finden“ neuer Einsatzbereiche.

    Antworten
    • Hallo Anja, danke für deinen Kommentar und die schönen Ergänzungen. Liebe Grüße Sylvia

  4. Mein E-Reader hat eine Jeanshosenhülle. Eine der hinteren Taschen bildet das Zentrum der Hülle und so ist mein E-Reader geschützt und ich kann sogar noch was in der Tasche versorgen.

    Antworten
  5. Liebe Smarties, ich nähe mir aus alten Hosen einen Rock. Die Innenseite der Beinnähte auftrennen, vorne fast bis zum Reißverschluss, hinten bis Mitte Po (macht mein Mann).
    Rechtes und linkes Bein vorne und hinten übereinander legen – nähen. Dann einen Keil aus dem unteren Beinen für vorne und hinten zuschneiden (lieber eine bisschen größer als gemessen!) jeweils einnähen und den Rock unten umsäumen. Mit all diesen Röcken kann ich bestens Radfahren. Einige habe ich eingefärbt, da die Hose schon sehr verwaschen war. Werde ab und an drauf angesprochen, wo ich denn den so gut passenden Rock herhabe.

    Antworten
    • Hallo Sabine B.,
      vielen Dank für deine ausführliche Nähanleitung – klingt schick uns praktisch!
      Liebe Grüße, Annette

    • Tolle Idee!

  6. Aus übrig gebliebenen langen Ärmeln von anderweitig verarbeiteten T-Shirts (z.B. Tasche, s.o.) nähe ich schnell und einfach Teenetze zur Zubereitung von losem Tee. Ärmel in gewünschter Länge abschneiden, eine Schnittseite zunähen, die andere umsäumen, fertig. Wenn ein Drahtbügel gewünscht ist, den umgelegten Saum einfach breit genug machen und ein kleines Loch zum Einführen des Drahtbügels lassen. WICHTIG: Teebeutel vor der ersten Benutzung in einem Becher in kochendem Wasser einweichen und anschließend üppig durchspülen, um Waschmittelreste zu entfernen!

    Antworten
  7. Den letzten Tipp finde ich bedenklich, denn die sogenannten Wachstuch-Tischdecken sind aus PVC. Dann lieber ein echtes Wachstuch selbst machen (dünner Baumwollstoff und Bienenwachs) oder kaufen (z. B. beewrap).

    Antworten
    • Liebe Gaja, es gibt lebensmittelechte Wachstischdecken, diese empfehlen wir auch explizit im Beitrag. Aber du hast natürlich Recht, mit einem selbst gemachten Wachstuch aus Naturfasern und Bienenwachs, wird die Lunchbag auch noch plastikfrei – wobei man auch hier wieder die Quelle des Wachses beachten muss, um Schadstoffe zu vermeiden. Liebe Grüße Sylvia

  8. Aus am Fuß kaputten oder eingelaufenen Wollsocken mache ich Armstulpen, indem ich den Fuß abschneide und den offenen Rand vernähe.
    Kaputte Geschirrhandtücher und Baumwollstoffreste nähe ich zu Taschentüchern um, damit ich keine Papiertücher mehr kaufen muss.
    Unansehnlich gewordene Stofftaschen werden bei mir zu Kisseninlets, mit alten T-Shirtfetzen gefüllt.

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    • smarticular.net

      Danke für diese schönen Ergänzungen! Liebe Grüße

  9. Margarethe Bernthaler

    Ich verwende alte Waschlappen für den Abwasch die sind hervorragend und Nähe alte Leintücher zu Geschirrhangerl

    Antworten
  10. Die Sockenhaargummis haben wir probiert, vor allem Kindersocken eignen sich bestens dafür. Noch besser allerdings finde ich Haargummis aus Feinstumpfhosen! Wenn man sie nicht zu schmal schneidet werden tolle Haargummis daraus, die auch nicht so schnell ausleiern wie die Sockenhaargummis.

    Antworten
    • smarticular.net

      Eine tolle Idee, das müssen wir ausprobieren! Liebe Grüße

  11. Vera Braunschmidt

    Ich kreiere gerade aus ausrangierten Schneehosen (schon zu abgenutzt, um noch weitergegeben zu werden) Bettumrandungen und Krimskramstaschen. Beine gerade abschneiden, füllen, wie ein Bonbon an beiden Enden zusammenbinden; evt noch ein schöner Bezug darüber, fertig. Den Korpus unten zusammensteppen, an den Trägern aufhängen – für Keller oder Besenkammer allemal gut genug :-)

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  12. Alte Strumpfhosen/Kniestrümpfe/Söckchen eignen sich immer, um im Garten Pflanzen anzubinden – jedenfalls wesentlich besser, als Draht etc.

    Nylonsöckchen fülle ich mit Lavendelblüten und hänge sie gegen die Mottenplage in den Kleiderschrank.

    Einen alten Wischmop kann man noch zur Bewässerung der Blumen in Töpfen benutze: Erst einmal gut auswaschen, damit keine Putzmittelreste mehr vorhanden sind. Dann steckt man steckt das eine Ende eines Wischmopstreifens durch das Loch im Blumentopf und stellt den Topf auf ein paar Steine in einen Übertopf, so dass der Topf nicht im Wasser steht und der Wischmopstreifen quasi wie ein Docht wirkt. So holt sich die Pflanze nur das Wasser, das sie braucht. Stellte man den Topf einfach so ins Wasser in den Übertopf, würden viele Pflanzen anfangen zu faulen.

    Urlaubsbewässerung bzw. Bewässerung für Faule: Je nach Topfgrösse nehme ich eine Weinflasche oder ein Fläschchen Piccolo-Sekt o.ä. und stecke sie, mit Wasser gefüllt, kopfüber in den Topf. So giesst sich die Pflanze „automatisch“ und man kann immer mit einem Blick überprüfen, wieviel Wasser sie braucht, damit man für den Urlaub die richtige Flaschengrösse wählt. Wem so eine Flasche zu blöd aussieht, der kann sie ja noch dekorieren.

    Antworten
    • Ruth Tersek Olmo

      Interessante Idee, aber fließt denn da nicht das ganze Wasser raus aus der Flasche und in den Blumentopf?!?

  13. man kann aus alten Stoffen (am besten Molton vom Babybett) auch Damenbinden nähen.

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Nicky, das ist eine wunderbare Idee und ein Beitrag zu diesem Thema ist schon geplant. Falls du ein paar schöne Fotos von den Binden und ggf. der Herstellung hast sowie weitere Tipps, würden wir uns natürlich sehr freuen und könnten sie sogar im Beitrag mit veröffentlichen. Liebe Grüße!

  14. Melanie Fehn

    Hallo, sehr schöne Ideen. Die Putzlappen habe ich schon in Gebrauch. Man kann genauso Wischmopbezüge herstellen und auch Waschlappen machen. Ich habe kleine Waschlappen für meine Kinder gemacht, die gibt es nirgendwo zu kaufen….
    Ich möchte nur daraufhinweisen, bitte nur kaputte oder nicht tragbare Kleidungsstücke zu verwenden. Es gibt für unsere Altkleider immer dankbare abnehmer oder Sekondhand Läden.

    Antworten
    • Hallo Melanie, vielen Dank für dien Hinweis und die Ideen. Hast du schon mal Wischmopbezüge so hergestellt?

    • Ja, hab ich schon gemacht. Am einfachsten ist es, wenn man einen bestehenden Wischmopbezug als Vorlage nimmt, wegen der Breite und der Länge der umgeschlagenen Seiten. Auch sollte der Stoff nicht so dünn sein, sonst können sich die Noppen des Mops durchdrücken, das ist besonders auf Parkett oder Laminat ärgerlich….

    • Danke Melanie! Das müssen wir mal ausprobieren, vielleicht hat ja einer unserer Autoren eine Wischmop. Alternativ freuen wir uns immer über Leserbeiträge ;)

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