Kleiderschrank ausmisten: Mit diesem Trick gelingt es ohne Stress
Ein aufgeräumter Kleiderschrank erleichtert die Outfit-Wahl und sorgt für Ordnung im Alltag. Doch viele tun sich schwer damit, den Kleiderschrank auszumisten. Ein paar einfache Tricks machen das Aussortieren nachhaltig, effektiv und ohne schlechtes Gewissen möglich.
Die Bügel-Methode zum Kleiderschrank ausmisten
Ein cleverer Trick: Hänge alle deine Kleidungsstücke mit der Aufhängung nach hinten auf. Jedes Mal, wenn du ein Teil trägst, drehst du den Bügel nach vorne. So siehst du nach 6–12 Monaten auf einen Blick, welche Teile tatsächlich getragen wurden – und welche aussortiert werden können. Ideal für alle, die den Kleiderschrank regelmäßig ausmisten möchten, ohne stressige Entscheidungen zu treffen.

Natürlich kannst du das Datum für die Erinnerung auch anders wählen. Was du aber in einem Jahr – immerhin vier Jahreszeiten – nicht trägst, ist sehr wahrscheinlich überflüssig.
Entscheidungshilfen zum Ausortieren
Falls du immer noch unsicher bist, helfen dir folgende Fragen, zu entscheiden, welche Kleidung bleibt:
- Habe ich das Kleidungsstück im letzten Jahr getragen?
- Fühle ich mich darin wohl?
- Passt es noch (Größe, Stil, Zustand)?
- Ist es funktional für Alltag oder besondere Anlässe?
- Würde ich es sofort wieder kaufen?
Wenn die Antwort auf die meisten Fragen „Nein“ lautet, darf das Teil gehen.
Kleidung nachhaltig weitergeben
Das Wissen darüber, wo aussortierte Kleidungsstücke gut aufgeboben sind, erleichtert das Ausmisten zusätzlich. Wenn du sie spenden möchtest, achte darauf, dass du sie an Institutionen abgibst, die sie auf sinnvolle Weise weitergeben oder weiterverarbeiten.
Alternativ eignen sich fast alle Kleidungsstücke für überraschend viele Upcycling-Projekte. Aus alten Hemden kannst du beispielsweise noch jede Menge zaubern. Und auch in einem alten Pullover steckt unglaublich viel Potential.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich fühle mich nach jeder Ausräumaktion befreit und leichter. Es lebt sich einfacher, wenn man nicht so viel Ballast mit sich herumträgt oder in den eigenen vier Wänden ansammelt. Das trifft natürlich auch auf andere Gegenstände zu, von denen du etliche sofort aussortieren kannst, ohne es zu bereuen.
Kleiderschrank dauerhaft in Ordnung halten
Damit der Kleiderschrank langfristig übersichtlich bleibt, empfiehlt sich das One-in-One-out-Prinzip. Dabei muss für jedes neue Kleidungsstück ein altes gehen. Wer darüber hinaus einen minimalistischen Kleiderschrank anstrebt, erfährst in unserem Beitrag Capsule Wardrobe wie man wenige Lieblingskleidungsstücke abwechslungsreich kombinieren kann.
Würde dich dieser Kniff dazu animieren mehr und vor allem konsequenter auszumisten? Hast du andere Tipps und Tricks, wie du dich von alten Sachen trennst oder sie sinnvoll weiter nutzt? Dann teile sie in den Kommentaren unter diesem Beitrag!
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in meinem tiefen Schrank lege ich die Hälfte eines Kartons und kippe 1 Seite hoch nun kann ich 1 Winterhose, auf die ich einen dicken Schal lege aufrollen und diese Rolle hinten “stapeln”… vorne habe ich dann dir aufgerollten Sommerhosen, spart viel.. Platz, es kommen so nur!! die wahren Schätze rein. durch die hochgestellte Seite habe ich gleich ein “Fach” für Pullover, T-Shirts… mein Schrank ist ein Eckschrank für Kinder, sehr übersichtlich!
wie macht ihr das mit den liegenden Teilen wie Pullis oder Shirts?
Sende euch ganz liebe Grüße und finde es toll, was ihr alles testet und macht :-)
Bei einem tiefen Schrank könntest du zwei Stapel machen, einen vorderen und einen hinteren. Mit der Zeit liegen dann alle gern genutzten Teile vorn und die weniger lieben hinten oder unten :-) Dir auch ganz liebe Grüße – ohne so tolle Leser würde es ja viel weniger Spaß machen!!
Vielen Dank für den guten Tipp. Habe ich gleich in die Tat umgesetzt. Ich habe auch viele Sachen, die gefaltet im Schrank liegen, da habe ich jetzt ein Stück Pappe oben drauf gelegt. Getragenes kommt auf die Pappe, alles was darunter bleibt, wurde nicht getragen. Oder habt ihr noch eine bessere Idee?
Deine Idee mit der Pappe ist auch schön! In der Küche haben wir jetzt mit einer anderen Methode zum Ausmisten begonnen: Wir räumen sämtliches Geschirr, dass regelmäßig benutzt wird, in ein einziges Schrankfach, die selten gebrauchten Dinge kommen in andere Fächer. Mit der Zeit stellt man fest, dass man eigentlich nur noch Dinge aus diesem einen Fach braucht. Das spart einerseits Wege in der Küche, andererseits ist irgendwann auch klar, was langsam aber sicher auf den Trödelmarkt gebracht werden kann ;-) Das gleiche Prinzip lässt sich auch im Kleiderschrank anwenden, funktioniert erstaunlich gut!
ja, gute Idee mit der Pappe :-)
Bitte nicht in die Altkleidercontainer werfen – die werden von normalen Firmen für normale Profite verwendet. Ich finde es schon bedenklich, dass es einen “Spenden-Anschein” hat, dann werden die Kleidungsstücke ganz normal gereinigt und verkauft.
Bringt die Sachen lieber wohin, wo sie wirklich Bedürftige erreichen – Caritas, Obdachlosenasyl, Flüchtlingsorganisationen, Hilfsorganisationen für 3. Welt-Länder (vor allem die kleinen, da reisen normalerweise regelmäßig Leute hin, die nehmen solche Spenden gerne mit).
Sehr richtig, man muss schon genau hinsehen, wohin man spendet – im Beitrag gibt es dazu einen speziellen Link mit mehr Infos darüber, was man beim Kleiderspenden beachten sollte.
Für mich hat es wirklich gelohnt eine Farbtypberatung machen zu lassen. Seitdem hab ich kaum noch Fehlkäufe, die ungenutzt im Schrank bleiben und alles lässt sich untereinander kombinieren.
Das Problem habe ich nicht, da ich nur wenig Kleidung habe und die dann auch noch trage, bis nichts mehr geht.
Und besser direkt spenden und nicht über Altkleidercontainer zb Sammel Aktionen von Bethel oder "noch besser"Kleiderkammern -Secondhand Läden vor Ort ,Basare für den guten Zeck
Gute Idee, kann mich dann trotzdem nicht von dem einem oder anderem Teil trennen :-(