35 Dinge im Haushalt wiederverwenden statt wegwerfen

Nicht alles, was in der Tonne landet ist Müll! Von alter Kleidung bis Zeitungspapier kannst du vieles wiederverwerten, Geld sparen und die Umwelt schonen!

Ärgerst du dich auch über Verschwendung und wachsende Müllberge? Selbst wenn wir bewusst umweltschonend leben, füllen sich die Mülltonnen in den meisten Haushalten schnell.

Dabei sind eine ganze Reihe vermeintliche Abfälle eigentlich viel zu schade für den Müll, aus ihnen lassen sich noch nützliche Dinge zaubern. Auf diese Weise kann jeder einen kleinen Beitrag zur Veränderung leisten. Du könntest vor dem Wegwerfen kurz innehalten und dich fragen, ob du den Gegenstand nicht irgendwie noch weiterverwenden kannst. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  1. Du sparst viel Geld, weil du vieles nicht neu kaufen musst.
  2. Du reduzierst Müll.
  3. Außerdem trägst du zum Umweltschutz bei.

Hier haben wir einige clevere Beispiele für das Weiterverwenden von “Abfall” für dich gesammelt. Du wirst sehen, die meisten Produkte, die wir als Müll betrachten, lassen sich in wenigen Handgriffen zu nützlichen Helfern umfunktionieren!

Verpackungen

1. Eierkartons

Mit Eierkartons kannst du kreativ basteln oder sie direkt weiterverwenden. Ich verwende sie gern für Setzlinge. Fülle dazu die Kammern mit Anzuchterde, setze je zwei Samen hinein und wässere die Erde gut. Verpackt in einer halb-durchsichtigen Mülltüte und an einem warmen, hellen Ort fangen sie an zu wachsen. Wenn die Keimlinge soweit sind, pflanze sie in ein größeres Gefäß oder in den Garten.

Mit Sägespänen oder Kleintierstreu und etwas Wachs von abgebrannten Kerzen eignen sich Eierkartons auch fantastisch als ökologische Grillanzünder.

Grillanzünder selbst gemacht - ökologisch aus recycelten Abfällen

Hier findest du viele weitere Tricks, wie du Eierkartons sinnvoll weiternutzen kannst.

2. Tetrapacks

Tetrapacks werden leider viel seltener industriell recycelt als man gemeinhin annimmt. Daheim kannst du sie vielseitig weiterverwenden. Zwei Beispiele sind Vasen für Blumengeschenke und selbstgemachte Vogelfutterstellen.

3. Brötchen- oder Brottüten

Papiertüten vom Bäcker sind robust und lassen sich problemlos mehrmals verwenden. Verwende sie zum Beispiel für das Sandwich, das du dir für unterwegs einpackst oder für Kekse oder selbstgemachte Müsliriegel.

Sie eignen sich auch hervorragend für diesen Trick mit der Kompostschale.

4. Kosmetik-Verpackungen

Verpackungen von Kosmetikprodukten wie Deoflaschen, Cremedosen- und -tiegel, Duschgel- und Shampooflaschen sind meist robust und formschön. Außerdem lassen sie sich gut mit selbstgemachten Produkten nachfüllen. Wenn du sie aufhebst, kannst du dir außerdem den Kauf spezieller Salbentiegel oder leerer Deoroller zum Befüllen sparen.

Dein eigenes, aluminiumfreies Deodorant kostet dich 50 Cent und ist in weniger als 5 Minuten hergestellt. Gesund, günstig und geruchsfrei durch den Tag!

Verschlüsse

5. Weinkorken

Die Korken von Wein- und Sektflaschen kannst sehr gut als Drainage für Kübel- und Kastenpflanzen verwenden. Kork ist ein Naturmaterial, das wesentlich leichter als die üblichen Kieselsteine ist und für eine gute Belüftung sorgt.

Außerdem lassen sich damit leicht Pinnwände, Korkmatten und Topfuntersetzer basteln.

6. Getränkedosenverschluss

Wenn du mehr Ordnung und Platz im Kleiderschrank möchtest, kannst du Kleiderbügel einfach mit dem Verschluss einer Getränkedose zusammenhängen. So hast du mehr Platz für Bügel im Schrank.

Platz sparen im Kleiderschrank

7. Toilettenpapierverpackungen

Ein wirklich cleverer Trick kommt von unserer Leserin Claudia. Sie nutzt die Folien, in denen ihr Toilettenpapier eingepackt ist, als Müllbeutel für ihren Abfalleimer im Badezimmer!

Nicht alles, was in der Tonne landet ist Müll! Von alter Kleidung bis Zeitungspapier kannst du vieles wiederverwerten, Geld sparen und die Umwelt schonen!
von Claudia

Wenn du auch clevere Ideen zur Abfallvermeidung, zum Wiederverwenden oder einfach zum Sparen von Geld und Zeit hast, schicke uns eine Nachricht!

Essensreste

8. Gekochtes und Fleischreste

Diese beiden Essensreste gehören nicht in den Kompost. Dennoch kannst du sie nutzbringend weiter verwenden, indem du sie in einen Bokashi-Eimer gibst. Eine Anleitung zum Bau eines Bokashi-Eimers findest du hier.

kompostieren direkt in der Küche mit Bokashi Eimer
von Pfctdayelise [CC-BY-SA-3.0 oder GFDL], via Wikimedia Commons

9. Essensreste Allerlei

Wenn du eine Suppe zubereitet oder vom Kochen einfach viele Schalen und Gemüsereste übrig hast, bereite doch einfach eine Tütensuppe daraus vor. Zusammen mit Fleisch- und Fischresten kannst du daraus lange haltbare, köstliche Fonds machen.

Ärgerst du dich über Essensreste? Egal ob Fleich, Fisch oder Gemüse - wegwerfen musst du sie nicht. Hier erfährst du wie du daraus leckere Fonds zauberst!

10. Kaffeesatz

Kaffeepulver und Kaffeesatz sind reich an nützlichen Inhaltsstoffen. Der Komposthaufen liebt Kaffeesatz – er eignet sich aber auch sehr gut für ein pflegendes Peeling mit Anti-Cellulite Effekt.

Wofür Kaffeesatz sonst noch nützlich ist, erfährst du hier.

11. Teebeutel

Gebrauchte Teebeutel vertreiben Gerüche aus Schuhen oder können als Kühlschrank-Deo verwendet werden. Diese und weitere erstaunliche Anwendungen für alte Teebeutel findest du hier.

12. Altes Brot

Altes Brot auf keinen Fall wegwerfen, denn damit lassen sich noch herrliche Speisen zaubern. Probiere doch mal einen leckeren Kirschmichel aus altem Weißbrot.

Schon wieder so viele Brotreste? Die musst du nicht wegwerfen. Verwende sie für ein leckeres Auflaufrezept mit Kirschen! Wie das geht, erfährst du hier.

Weitere Ideen zur Weiterverwendung von altem Brot findest du hier.

13. Kartoffelschalen

Die Schalen von Kartoffeln enthalten viel Stärke und sind bestens geeignet, um Edelstahl, Leder und Glas zu reinigenAußerdem lässt sich aus Kartoffelschalen ein ökologisches Spülmittel herstellen.

14. Orangenschalen

Wusstest du, dass du aus ausgepressten Orangen oder anderen Zitrusfruchtschalen einen ökologischen Reiniger herstellen kannst? Übrigens lässt sich aus Orangenschalen auch ein leckerer Tee zubereiten.

Aus Abfallprodukten und Essig stellst du diesen extrem günstigen und wirksamen Allzweckreiniger her! Einfacher und natürlicher geht es wahrscheinlich nicht!

Zwei weitere Verwendungsmöglichkeiten für die Schalen von Zitrusfrüchten sind ausgestochene Weihnachtsdeko und Tee mit Orangenschalen.

15. Apfelschalen

Die vitaminreichen Apfelschalen können deinen Tee oder herzhafte Speisen aromatisieren. Diese und mehr Anwendungen haben wir hier für dich aufgelistet.

16. Bananenschalen

Bananenschalen sind bei vielen Haushalts- und Gesundheitsfragen einsetzbar. Probiere sie beispielsweise zur Lederpflege, gegen Warzen und Blattläuse.

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17. Eierschalen

Auch Eierschalen sind wiederverwendbar. Sie sind ein hervorragender Dünger für Garten- und Zimmerpflanzen. Hier haben wir für dich zusammengestellt, wie du diesen Dünger in Kürze selbst herstellst.

Eierschalen sind reich an Kalk und Mikronährstoffen. Mit wenig Aufwand und etwas Wasser wird daraus ein praktischer Flüssigdünger.

18. Walnussschalen

Für kleine Geschenke wie Schmuck höhle die Schalen einer Walnuss komplett aus und lege das Geschenk hinein. Experimentiere ein bisschen mit Watte oder Glitzer und binde das Geschenk dann mit einem schönen Band zu.

Die Walnuss-Verpackung für kleine Geschenke

19. Papayakerne

Papayakerne sind wahre Schätze in der Küche. Getrocknet sind sie ein hervorragender Ersatz für Pfeffer und sie helfen deinem Körper, mehr Eiweiß aus der Nahrung zu verarbeiten.

20. Avocadokerne

Wusstest du, dass sich der Avocadokern ebenfalls sinnvoll weiterverwenden lässt? Fein gemahlen reichern sie ein Müsli oder einen Smoothie an. Oder mische die gemahlenen Kerne deiner (selbstgemachten) Haarkur bei.

Wenn du Avocados liebst, dann nutze sie ganz und werfe den Kern nicht einfach weg. Hier findest du ein paar geniale Tricks, wie du den Kern nutzen kannst!

21. Kirschkerne

Auch die Kerne der Kirschen musst du nicht wegwerfen. Mit ein paar alten Stoffen kannst du daraus ein angenehm wärmendes oder kühlendes Kirschkernkissen machen!

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22. Kürbiskerne

Auch die Kerne des Kürbis enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe, am interessantesten ist wohl das Glückshormon Serotonin. Sie unterstützen die Blasenfunktion, die Prostata und sollen sogar die Potenz fördern.

Mehr zu den Kräften der Kerne von Obst und Gemüse findest du in diesem Beitrag.

Stoffe, Kleidung

Aus alten Stoffen lassen sich viele neue Dinge herstellen. Hier ist nur eine kurze Auswahl unsere Lieblingsideen:

23. Alte T-Shirts, alte Pullis

Wenn du das nächste Mal Kleidung aussortierst, müssen alte T-Shirts oder Sweatshirts nicht in den Müll. Denn deren Stoff ist für viele weitere Verwendungen nützlich. Ein paar Beispiele:

Wohin mit alter Kleidung, damit die Spende einem guten Zweck dient? Bevor du sie in den Altkleidercontainer gibst, lies hier, worauf es bei der Kleiderspende ankommt.

Was machst du aus alten Oberteilen?

24. Alte, verwaiste Socken

Vielleicht sammeln sich bei dir auch hin und wieder einzelne Socken, deren Partner verloren gegangen ist. Die verwaiste Socke muss aber nicht gleich in den Müll wandern, denn mit ihr kannst du vielfältig nützliche Dinge basteln. Einige Beispiele:

25. Alte Kleidung, Frotteehandtücher und mehr

Aus fast allen Kleidungsstücken lassen sich mit etwas Kreativität neue Dinge schaffen und Müll vermeiden. Seien es Küchenlappen, Wärmekissen oder auch Abschminkpads.

Besonders Wattepads und Taschentücher landen nach einmaligem Gebrauch im Müll. Viel unnötigen Abfall vermeidest du, indem du ohne großen Aufwand aus Stoffresten wiederverwendbare Abschminkpads, Stofftaschentücher oder auch Putzlappen herstellst.

Waschbare, wiederverwendbare Kosmetikpads sparen viel Abfall. Geld sparen kannst du, indem du sie einfach selber nähst. Ich zeige dir wie schnell das geht

26. Strumpfhosen

Ärgerst du dich über einen hohen Verschleiß an Strumpfhosen? Unsere Leserin Margrith hat einen cleveren Trick, mit dem sie ihren Bedarf an Strumpfhosen fast halbiert hat!

Wenn du eine Laufmasche in nur einem Bein hast, dann schneide dieses Hosenbein ab. Das nächste mal, wenn in einer passenden Strumpfhose eine Masche im anderen Bein ist, schneidest du dieses ebenfalls ab. Nun ziehst du die verbliebenen “halben Strumpfhosen” einfach übereinander an.

Dieser Trick spart nicht nur Geld, er sorgt auch dafür, dass die Strumpfhosen weniger rutschen!

27. Japanische Geschenkverpackungen

Besonders schöne Stoffe lassen sich als Verpackung für Geschenke verwenden. Bei der Japanische Furoshiki-Technik werden Tücher verwendet, um Geschenke elegant zu umwickeln und danach geschickt zu verknoten.

Um Geschenke schön zu verpacken, musst du kein Künstler sein, teures Papier oder endlos Klebeband verwenden. Hier sind 6 einfache und schöne Alternativen

Papier

28. Druckerpapier

Die Herstellung von Papier verschlingt Unmengen von Ressourcen. Um das zu reduzieren und so die Umwelt zu schonen und Geld zu sparen, wirf deine Unterlagen beim nächsten Ausmisten nicht weg.

Nutze sie als Drucker- oder Notizenpapier. Lege dafür die Rückseite des schon bedruckten Papiers “falsch herum” in das Papierfach des Druckers und verwende die Blätter so zweimal. Alternativ schneide die Blätter in handliche Größen und nutze sie als Notizzettel.

29. Zeitungspapier

Altes Zeitungspapier kann dir für viele kreative Ideen nutzen. Bastele Tüten daraus, die du im Supermarkt anstelle von Plastiktüten in der Gemüseabteilung verwendest. Knülle sie zusammen und stecke sie in deine nassen Schuhe, so saugt das Papier die Feuchtigkeit auf. Nutze alternativ das Papier zum streifenfreien Fensterputzen oder falte daraus Buchumschläge oder Geschenkpapier.

Oder bastele doch eine schicke Geschenktüte daraus.

Zeitungen und Werbeprospekte ins Altpapier? Du kannst viele nützlich Dinge damit basteln. Hier detaillierte Anleitung für selbstgemachte Geschenktüten!

30. Zeitschriften, Noten, Karten

Aus etwas festerem und schönem Papier lassen sich leicht wunderschöne Briefumschläge faltenBriefe, Glückwunschkarten und Geschenke werden schöner mit selbst gebastelten Umschlägen! So stellst du Umschläge aus Zeitungen, Karten und vielem mehr her!

Andere clevere Tricks

31. Alte Zahnbürsten

Wirf ausgediente Zahnbürsten nicht weg, sondern benutze sie, um Flecken aus der Kleidung zu bürsten oder schwer erreichbare Stellen zu putzen.

32. Kerzen

Auch Kerzenstummel müssen nicht in den Müll. Schmelze sie stattdessen in einem Topf und forme aus dem Wachs neue, schöne Kerzen.

33. Toilettenpapierrollen

Die Papprollen im Toilettenpapier und Küchenrollen eignen sich fantastisch für viele kleine Bastelprojekte für Kinder und auch für ein paar nützliche Anwendungen im Haushalt. Die Möglichkeiten Toilettenpapierrollen sinnvoll zu nutzen sind fast unendlich. Von Töpfen für Setzlinge, über den originellen Weihnachtskalender, bis hin zur lustigen Murmelbahn “Marke Eigenbau”! Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Lustige Murmelbahn aus Paprollen mit den Kids selber bauen

34. Paletten

Zugegeben, wenige Menschen haben alte Paletten daheim herumliegen. Wenn du sie aber günstig erhältst, lassen sich tolle Dinge daraus basteln. Ein einfaches, aber besonders schönes Beispiel ist ein vertikaler Kräuterkarten.

Wenn du handwerklich begabt bist, kannst du auch tolle Regale, Tische und Kommoden aus Paletten basteln.

35. Kleiderbügel

Wenn du Kleidung zur Reinigung gibst, kennst du vielleicht das Problem der sich ansammelnden Kleiderbügel. Viele Reinigungen nehmen sie auch zurück, manche sogar dankend mit einem kleinen Pfand. Dennoch kann man gerade aus den hochwertigeren, festen Kleiderbügeln viele schöne Dinge herstellen.

Die Bügel aus der Kleiderreinigung sind meist von hoher Qualität und viel zu schade zum Wegwerfen. Finde heraus, wie du sie clever im Haushalt nutzen kannst

Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten, alte Dinge weiter zu verwenden, statt sie wegzuwerfen.

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49 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Sylvia Scharff

    Ich habe den Artikel überflogen und habe tolle Ideen entdeckt, die ich selbst schon ausprobiert habe. Ich bin gerade dabei, mein Leben umweltbewusster zu gestalten. Einige Kommentare kann ich hier nicht nachvollziehen und bin ziemlich entsetzt über die Gleichgültigkeit.

    Wir haben nur diese eine Erde

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    Antworten
  2. Finde die Tipps toll! Danke dafür:). Alte belegte oder halt nicht mehr so gute Handtücher benutze ich immer noch mal als Putzlappen. Mit der alten Zahnbürste lädt sich prima hinter dem Wasserhahn putzen: Mundbackterien machen ihm nichts, sonst durfte ich erst recht keinen knutschen;). Klopapierollen nutze ich noch gefüllt mit Heu und Kräutern für meine Meerschweinchen zur Abwechslung, ansonsten als Grabbelbeschäftigug gefüllt mit ein wenig Leckerlies für die Katzen.

    Antworten
  3. Udo der Schreckliche

    Jeder Waschmaschinenbenutzer kennt sie:
    Diese praktischen, transparenten, stabilen Flüssigwaschmittelflaschen mit dem abtropffreien Ausguss und dem dicht schließenden Deckel. Leider sind sie Abfall, sobald sie leer sind.
    Ich habe nach eine Möglichkeit zur Wiederverwertung dieser hervorragenden Flaschen gesucht, denn die sind einfach genial. Bisher verwende ich sie nach Gebrauch als Gießkannen und/oder fülle Flüssigdünger rein. Leider fallen auch hier viel mehr Flaschen an, als ich je in meinem Leben wiederverwerten kann.

    Aber mit dieser Seite naht die Erlösung:
    Die (Welt) Rettung naht:
    Die neue Religion der grünsozialistischen Einheitsmedien und der Bundesdeutschen Einheitsparteien zeigt uns den Weg in eine Bessere, in eine “Schöne neue Welt”:
    Auch in dieser Welt wird es die zehn Gebote geben.
    Vielmehr, es werden wohl eher zehntausende oder zehnmillionen von Geboten geben. Verbrämt in noch mehr verpflichtende Gesetze und noch viel mehr moralische Zwänge.

    Eines der wichtigsten Gebote der neuen Ökoreligion heißt: “Nachhaltigkeit.”

    Ob die neue “Nachhaltigkeit” tatsächlich “nachhaltig” ist, spielt dabei keine Rolle.
    Allein der Glaube zählt. “Nachhaltig” ist politisch grundsätzlich Grün und gut, und jeder der den Glaube an Grün in Frage stellt ist ein Nazi, braune Soße also mindestens AFD.

    Eierkartons:
    Bei mir fallen im Jahr ca. fünfzig leere Eierkartons an und ich ziehe genau NULL Setzlinge. Ich habe auch keine Sägerei, entsprechend keine Sägespäne. Kleintierstreu ist versifft von Kot und Pipi, die Eierschalenkartons evtl. mit Salmonellen verseucht.
    Ich jedenfalls werde daraus weder Setzlingstöpfe noch Grillanzünder machen.
    Darum mein Urteil zu diesem Tipp: Vorschlag Bullshit

    Tetrapacks:
    Ich brauche keine Vasen, will keine Blumengeschenke und auch keine Vogelfutterstellen daraus basteln. Blumen gucke ich im Freien an, Vögel ernähren sich aus der Natur.
    Darum: Vorschlag Bullshit

    Brötchen- oder Brottüten:
    Ich bin im Jahr drei bis fünf mal mit einem selbst gemachten Vesper unterwegs, habe aber etwa 300 Tüten vom Bäcker pro Jahr.
    Vorschlag: Die restlichen 297 Tüten/Jahr kann ich gerne der Redaktion dieser Seite schicken, die können dann ihre Sandwiches doppelt und dreifach einpacken. Also zusätzlich zu ihren eigenen Tüten, die sie schließlich beim Kauf ihrer Brötchen benutzen.

    Kosmetik-Verpackungen:
    Ich habe weder die Kenntnis, noch die Lust, noch die Zeit die angedeuteten Kosmetikprodukte selbern herzustellen. Außerdem sind die selbstgemachten Kosmetika selbstverständlich “BIO” – also ohne Konservierungsstoffe, – weshalb sie auch nicht haltbar sind und schnell vergammeln. Wenn ich anschließend die Unmengen an gekauften Rohstoffen für selbstgemachte Kosmetik im Schadstoffmobil entsorge, denke ich gerne an diesen Artikel.
    Vorschlag Riesenbullshit

    Weinkorken:
    Kork schimmelt und gammelt im feuchten Blumentopf:
    Ich habe, will und brauche keine Pinnwand, keine Korkmatten und auch keine Basteltopfuntersetzer. Das alles vermüllt lediglich meine Wohnung.
    Vorschlag komplett durchgefallen.

    Getränkedosenverschluss:
    Mittels einem Getränkedosenverschluss mehr Platz im Kleiderchrank? Die Kleider hängen schon jetzt dicht an dicht.
    Und der Platz im Schrank bleibt immer genau gleich: Länge mal Breite mal Tiefe.
    Soviel geschriebener Bullshit ist nur schwer zu ertragen.

    Toilettenverpackung:
    Nicht nur, dass die Toilettenpapiertüten teilweise Löcher haben, nein sie passen wegen ihrer Faltung in keinen Mülleimer. Dafür sind sie viel zu eng.
    Vorschlag durchgefallen.

    Essenreste Allerlei:
    Jetzt kommt der Gipfel des grünensozialistischen Fortschrittsprogramms:
    Wir sollen leben wie im rumänischen Hinterland, und uns dabei wohl fühlen. Die äußeren, dreckigen und vergammelten Essensrinden und Schalen werden zusammen mit Angstoßenem und Halbverfaultem in einem Topf zu Winterhungereintopf verarbeitet. Durchfall und Erbrechen sind im Sparpaket enthalten.
    Vorschlag: Bitte unseren “weltverbessernden” Medienmachern und Dummschwätzer-Politiker täglich vorsetzen.

    Kaffeesatz:
    Nachdem ich dann meine Haut mit dem überschüssigen Kaffeesatz weggepeelt habe, alle Holzkratzer in meiner völlig heruntergekommenen Massivmöbel- Holzwohnung weggemogelt, mein Abfluss von der Augencreme, der Naturseife und der Haarkur zum x-ten mal verstopft ist, habe ich immer noch Kaffeesatz übrig. Mein Kompost ist auch schon voll.
    Vorschlag: Die Kaffeesatzkruste auf den Augenlidern aufbrechen und die Realität erkennen.
    Fazit: Auch dieser Vorschlag wird die Welt nicht retten.

    Teebeutel:
    Ja, ich liebe ausgekochte, feuchte Teebeutel im Kleiderschrank zwischen den Kleidern und in Schuhen. Die “wertvollen” Inhaltsstoffe werden wahlweise auf meine unzähligen Kratzwunden, blaue und rote Flecken, meine Insektenstiche wieder- und wiederverwendet.
    Helfen gebrauchte Teebeutel eigentlich auch beim Verfüllen von Cavas Cranium?
    Vorschlag: Die hohlen Köpfe der hüpfenden Freitagskinder damit verfüllen, da wäre enormes Potential.

    Altes Brot:
    Keinenfalls wegwerfen. Daraus kann man zuckersüße, herrliche Speisen zaubern… man beachte auch hier das Framing:
    wir bekommen im Text gleich noch gesagt wie “herrlich” die Speisen seien, und dass wir sogar “zaubern” können.. Der Manipulation sind keine Grenzen gesetzt.

    Leere Medikamentenflaschen:
    Die leeren Medikamentenflaschen könnten wir vielleicht Insulin einfüllen, das wir nach dem Essen der zuckersüßen Brotrestespeisen brauchen. Wir können vielleicht auch die selbsthergestellter Bio-Kosmetik einfüllen, die wir nach deren Vergammeln wegen nichtvorhandener Konservierungsstoffe vielleicht in die Allerlei-Suppe rühren können..
    Erkenntnis: Der Kreis schließt sich.

    Kartoffelschalen / Orangenschalen / Apfelschalen etc.:
    Ja, das war schon immer mein Traum: In verschiedenen Behältnissen Schalen sammeln was das Zeug hält. Man findet für jede Schale eine Fläche die eingerieben werden kann, und für jedes Kraut eine Krankheit die geheilt werden muss, oder ein Gelenk das eine Therapie braucht. Und wenn die Kranken aussterben, senken wir die Maßstäbe zur Diagnose. So schaffen wir neue behandlungbedürftige Kranke, und die Sozialindustrie hat auf Jahre Kunden.

    Stoffe, Kleidung:
    Wenn der Stoff des T-Shirts dann verzogen und ausgewaschen ist, machen wir gerne was neues daraus. Wir werden wieder Selbstversorger. Ganz wie im Mittelalter. Oder wie in der DDR. Die Dinge werden wieder- und wieder- und wieder- umgebaut. Den Innovationen sind keine Grenzen gesetzt.
    Derweil wird in anderen Ländern böse Technik genutzt, um effizent und in großem Stil die wachsende Weltbevölkerung zu versorgen.
    Hach! – Sind wir gut! Ich bin echt froh im Land der Fantasten und Esoteriker zu leben.
    Strumpfhosen:
    Ein Trick aus den Armutsländern der Welt. Wie tief wollen wir freiwillig sinken müssen?
    Dieser Vorschlag könnte direkt aus dem Buch für das “gute sozialistische Arbeiter- und Bauernparadies” stammen.
    Vorschlag: Den Vorschlag unserer allseits verehrten grünen Bundeskanzlerin machen, das wäre eine Aufwertung ihres persönlichen Kleiderstils.

    Japanische Geschenkverpackungen:
    Nachdem wir auf dieser Seite dem willenlosen Konsum abschwören, die Müllvermeidung zum ersten Gebot der neuen Religion erhoben haben, können wir einfach leere Verpackungen verschenken. So können wir auch Verpackungen mehrfach nutzen, ohne diese mit Inhalt zu versehen. Ein genialer Trick! Gleichzeitig werden nutzlose Tücher durch umwickeln wieder- und wieder verschenkt, bis wir daraus Flicken für die Flicken auf Flicken machen. Grün ist die Zukunft!

    Druckerpapier:
    Um durch geringere Produktionskapazität die Herstellung von Papier zu sozialverträglich zu verteuern, verwenden wir in Zukunft das Duckerpapier mehrfach. Ganz im Gegensatz zum vorgeschlagenen einfachen bedrucken der Papierrückseite verwenden wir das Druckerpapier gleich SECHS mal!
    Nach dem bedrucken der Papierrückseite können wir das Papier auch noch auf den Kopf stellen, um so die Zeilenzwischenräume zu bedrucken. Vorne und hinten. So steht immer jede zweite Zeile auf dem Kopf. Wenn wir das ganze auf weniger gebleichtem, dafür ökologisch grauem Papier mit geringem Kontrast, und die Buchstaben ein bisschen eineinandergedruckt umsetzen, fördert es gleichzeitig die geistige Flexibilität des Lesenden. Erst nach dieser Mehrfachverwendung wird das Papier schließlich als ökologisches Klopapier benutzt.
    Die Druckerschwärze muss dabei unbedingt wasserlöslich sein, denn nur so erreichen wir durch eine stete Ablösung durch Abreibung sogar einen gewissen kostenlosen Sonnenschutz auf dem Allerwerteseten.
    Vorschlag: Den Steuerbescheid in Zukunft sechsfach benutzt ans Finanzamt einsenden. Im Anschluss bitte die Aufbewahrungspflicht für 12 Jahre nicht vergessen.

    Zeitungspapier:
    Feuchte Zeitungen in Schuhen sorgen für ein angenehmes Klima. Vor allem für Fußpilz. Aber sei´s drum. Die Fenster sind mehrfach geputzt, die Titel der Bücher sind versteckt, alle Bücherregale sehen aus wie Altpapiersammlungen. Die Einkaufstüten aus Zeitungspapier haben sich allerdings nicht bewährt:
    Das Kondenswasser der gekühlten Frischmilch hat sie erweicht. Zum Glück sind die Milchtüten in Tetrapak und nicht auch direkt in Zeitungspapiertüten oder gar Glasflaschen. Wäre ne schöne Sauerei geworden…

    Alte Zahnbürsten:
    Danke für diesen großartigen Tipp:
    Die Zahnbürsten die zu eklig wurden um sie in den Mund zu führen, werden jetzt zu Kleiderbürsten. Dumm nur, dass ich kaum Flecken zum wegbürsten habe. Ich kann mich noch nicht einmal erinnern, wann ich überhaupt schon einmal einen Kleiderfleck mit einer Zahnbürste hätte herausputzen können.
    Da lege ich die gammelige Zahnbürste doch lieber in den großen Karton mit den anderen 400 Zahnbürsten, die ich zum wegschrubben des Schimmels in meinem ungelüfteten Bad benutze.

    Kerzen:
    Ich muss sofort in den Keller gehen, um nach meinen Kerzenwachs-Einschmelztopf zu suchen.

    Toilettenpapierrollen:
    Was für Toilettenpapierrollen?
    Ich hab doch mehrfach bedrucktes Druckerpapier?

    Paletten:
    Das war schon immer mein Traum: Leben im Palettenlager.
    Leider sind meine Paletten nicht so schön sauber wie die im Foto. Meine Paletten sind eher ölig, es stehen Nägel raus, die Kanten und Latten sind eingerissen uns abgebrochen und wenn man sie berührt bekommt man Spreißel.
    An der Idee muss man noch arbeiten.

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Lieber Udo,
      niemand ist perfekt, und es gibt auch keinen Beitrag, der für alle gleichermaßen passen würde. Dass für dich so wenig infrage kommt, ist zwar erstaunlich, aber auch nicht schlimm. Unsere Beiträge sind nur als Vorschläge zu verstehen, aus denen sich jede/r die Ideen heraussuchen kann, die für sie oder ihn gut passen. Wenn für dich nichts dabei ist – macht nichts, vielleicht findest du trotzdem noch etwas Interessantes oder Nützliches für dich :-)
      Liebe Grüße

    • Hallo Udo,
      die hier angesprochenen Empfehlungen sind für die Leute gedacht, die damit etwas anfangen können. Ich rege mich ja auch nicht über einen Tipp zum Umgang mit z.B. Mikrowellen auf nur weil ich keine habe. In diesem Fall lese ich mir das einfach nicht durch 😂

    • Großartig Udo!
      Genau all das habe ich auch gedacht. Was sind wir doch alle gut, wenn wir den Müll den wir produzieren für müllige Ideen weiterverwenden.

    • Super, súhlasím. :) Sehr gut.

  4. Ist es eigentlich möglich/sinnvoll Tetrapacks – natürlich sauber und trocken – zur Lagerung von z. B. Mehl, Reis, etc. zu verwenden? Gibt es gesundheitliche Bedenken?
    Der Inhalt wäre luftdicht (Motten!) und dunkel gelagert.

    Antworten
  5. …. nochmal ich ;-)
    Gibt es eigentlich schon Literatur für nachhaltiges Leben mit Kindern?
    Grüßle Wicky

    Antworten
  6. Ich liebe Eure Seite und die vielen Tipps die noch zusätzlich von den Lesern dazu kommen!!!! Danke!!!!
    Von zu Hause, also schon ein paar Jährchen ;-), kenn ich noch
    – Eierschale klein reißen und als Untergrund in den Biomüll (zum Aufsaugen von evtl. Flüssigkeiten)
    – Netze von Zwiebeln, Zitronen, Knoblauch zum Anbinden von Pflanzen zu verwenden. Sie quetschen die Stängel nicht.

    Und jetzt freue ich mich auf immer wieder neue Tipps und Anregungen.

    Einen schönen, sonnigen Tag Euch allen
    Wicky

    Antworten
  7. Ich bin inzwischen etwas vorsichtig mit dem Umfunktionieren, denn meine Lagerkapazität für brauchbare Dinge ist sehr begrenzt. Abgetragene Jeans werden für Nähprojekte aufgehoben, Klopapierrollen nur noch gesammelt, wenn sie gebraucht werden, z.b. für Anzuchttöpfe.
    Eierkartons werden benutzt, bis sie auseinanderfallen, dann kommt noch einmal Biomüll rein… Die Zeitung wird zu Mülltüten

    Antworten
  8. Ines aus Hambergen

    Ich mache aus leeren Waschmittelkartons Papierkörbe. Sie können noch lange ihren frischen Duft verbreiten, lassen sich aufgrund ihrer Form gut integrieren / unterstellen, lassen sich gut zur Papiertonne tragen und wenn sie verschlissen sind, noch einmal befüllen, Plastikhenkel ab und dann kompakt in die Papiertonne. Feine Sache!

    Antworten
  9. also, dass mit den WC-Papier Tüten oder anderen Tüten mache ich schon seit Jahrzehnten…

    Antworten
  10. Thema Schul-Tuschkästen: Die funktioniere ich zwar nicht zu neuen Gegenständen um, ich konnte aber schon viele Schuljahre überbrücken, indem der alte Kasten immer wieder mild und mit wenig Wasser gereinigt wird (damit er schön bleibt) und nur leere Farben ausgetauscht werden. Zumeist werden wenige bestimmte Farben besonders genutzt. Über die Masse an Schülern würde das relativ viel Plastik einsparen.

    Antworten
    • Hallo Kris,
      das stimmt, häufig wird gleich der komplette Malkasten neu gekauft, obwohl die Farbnäpfchen einzeln austauschbar wären. Danke für deine Anregung!
      Liebe Grüße, Annette

  11. Ich schneide die Gummibündchen von Socken ab, das sind perfekte Haargummis.
    Aus Knoblauchnetzen (-Schläuchen) nähe ich doppelwandige Seifensäckchen.

    Antworten
  12. Hallo, ich wasche Obst u. Gemüse in einer Schüssel, das Wasser nehme ich dann zum Blumengiessen. Wenn ich viel Wasser übrig habe, putze ich auch den Balkon damit: Wasser auf den Boden, schrubben und abziehen! Einfach und sauber. Aber ich wohne auch Parterre!
    Wenn ich Baumwollgarn übrig habe, häkel ich Schnüre daraus, um irgendwelche Sachen damit zusammen zu binden.

    Antworten
    • Hallo Anne, danke für deine Ergänzung! Liebe Grüße Sylvia

  13. Eierkartons sollten vorher von Salmonellen und Keime etc. befreit werden. Habe ich durch einen Landwirt erfahren. Sollen sehr belastet sein.

    Antworten
    • Hallo Hajo, nach unserer Erfahrung und der vieler Leserinnen und Leser tritt das Problem eher selten auf. Wenn du dennoch Zweifel hast und auf Nummer sicher gehen möchtest, kannst du die Eierkartons für ein paar Sekunden in die Mikrowelle oder für 10 Minuten bei 70 Grad in den Backofen stellen. Auch UV-Strahlung ist hilfreich. Bei Zimmertemperatur sterben sie innerhalb von vier bis sechs Wochen ab. Liebe Grüße Sylvia

  14. Ich schneide die breiten Bundgummis der zerschlissenen Herren-Schlüpfer mit 1-2 cm Stoff vorsichtig ab, so dass sie noch intakt bleiben und verwende sie dann als Zerr-Tau für meinen Hund. Da das Gummiband rund zusammengenäht ist, lässt es sich viel einfacher festhalten. Zum Malen mit Wasserfarbe eignen sich die leeren Konservendosen von Mais oder Prinzessbohnen viel besser als jeder Becher, da sie breiter und niedriger sind. Um sie noch standfester zu machen, lege ich zusätzlich einen dickeren Kieselstein hinein. Der stört nicht, im Gegenteil, man kann den Pinsel dagegen stupfen zum Auswaschen. Und zur Aufbewahrung der nicht benötigten Pinsel nehme ich dann die schlankeren und höheren Konservendosen.

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Vielen Dank für die schönen Tipps!
      Liebe Grüße

  15. Hemden und Blusen lassen sich auch sehr gut zu schönen Stofftaschentücher verarbeiten. Das kann man auch prima als Wochenprojekt mit den Kindern oder Enkelkindern bewerkstelligen.

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    • Sorry!
      Es ist natürlich das Wochenendprojekt gemeint 😊

    • Super Ideen!!!!
      Der Allesschlechtmacher hat nichts konstruktives geschrieben, oder? Er hat nur alles schlechtgemacht!

  16. Aus Tetra-packs schneide ich auch kleine Blumenkästen, in welche ich alte, unten gelöcherte Joghurtbecher mit gezogenen Setzlingen stelle. Man kann die Tetrapacks und Becher auch z.B. mit Serviettentechnik bekleben, so sehen sie toll aus. Kleine Bäume lassen sich darin auch gut und platzsparend heranziehen. Auch Plastikschalen von Fleisch oder Dampfgarmenüs sammle ich trotz komischer Blicke auf Arbeit ein, weil ich immer Notstand habe mit Untersetzern und Übertöpfen etc. Dort sammle ich auch die pfandfreien 1,5-2l Flaschen, um bei Überschuss Regenwasser aus dem Garten zu sammeln. Seitdem wachsen meine Zimmerpflanzen weitaus besser und ich spare bei meinem Dschungel eine Menge Wasser!
    Auch kann ich keine Papprolle wegwerfen, damit kann man ein Intelligenzspielzeug für Katzen bauen, sie mit Zeitung als torffreien Ersatz für Setzlinge nehmen, welche man dann direkt in die Erde pflanzen kann.

    Ich hatte hier auch mal gelesen, dass man stark bedrucktes Papier zum Messerschärfen nehmen kann.

    Eierkartons eignen sich auch als Schalldämmung, wenn man sie an der Wand befestigt. Ein Klassiker ;)

    Die Clips von Brotverpackungen nehme ich (ggf. zusammen mit meinem Schilf aus dem Garten) als Fixier-Hilfe für rankende oder große Pflanzen, man kann daraus ein ganzes Geflecht bauen

    Aus Netzen von Zitrusfrüchten, Kartoffeln Zwiebeln etc kann man nicht nur eigene Einkaufsnetze bauen, um Plastiktüten zu sparen. Man kann sich daraus auch einen kleinen Beutel für Seifenreste formen, wenn man einen alten Schnürsenkel oder so durch das Netz zieht und man es damit verschließt. Peeling inklusive!

    Antworten
  17. Judith Kuck-Bösing

    Verpackungsbeutel von Gefriergut, z. B. Gemüse, Pommes etc. kann man prima verwenden, um auch selbstgekochte Reste oder ein halbes Brot einzufrieren. Mit einem Permanent-Marker muss man deutlich draufschreiben, was drin ist, oder ein gut sichtbares Gefrieretikett drüber kleben.
    Den Umkarton unseres Katzenfutters haben wir schon mehrfach als Aufbewahrungskiste für Kleinkram, z. B. auch unter der Spüle genutzt. Alte Unterhemden oder Unterhosen, die auf Grund von starkem Verschleiß nicht mehr tragbar waren, funktionieren wir zu Putzlappen um. Aus den alten Stoffwindeln habe ich mir selbst waschbare Slipeinlagen genäht (Windelstoff mehrlagig innen, einen schönen Stoff außen), lässt sich sehr angenehm tragen.

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    • smarticular.net
      smarticular.net

      Vielen Dank für die schönen Zusatztipps! Liebe Grüße

  18. Wahnsinn! Super Tipps! :) Danke dafür!

    Antworten
    • Immer wieder gern, Lena! ;-) Schön, dass es dir bei uns gefällt. Liebe Grüße

  19. sabrina stoxy

    Wenn man mit Stoffwindeln wickelt sind alte frotte Handtücher super einlagen

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Eine sehr schöne Idee, danke für die Ergänzung!

    • Hallo, echt prima Tipps hier👍😊. Ich nehme schon seit Jahren die Plastikbeutel von Obst und Gemüse für die kleinen Badeimer. Super praktisch, da ja auch mit Griff und so zubindbar. LG Yvonne

  20. Ich habe aus Strickgarnresten und einem alten Bettbezug eine Hundedecke gemacht

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Sieht sehr schön aus! Das Beste ist: Ein solches Selbermach-Projekt macht einen auch richtig stolz :-) Liebe Grüße!

  21. 2. Tetrapacks: (nebst vermeiden…) lassen sich auch gut als Mischpalette zum Malen verwenden.

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    • Maximilian Knap

      Danke für diesen weiteren, sehr guten Tipp :-) Liebe Grüße!

  22. Da habe ich auch noch einen Tipp parat…

    Aus alten Hemden und Blusen kann man sehr gut Patchwork-Sachen anfertigen. Meistens ist bei Herrenhemden ja nur der Kragen durchgescheuert und das übrige Hemd ist aber noch von guter Qualität. Zum wegwerfen also zu schade.

    Und genau so gut kann man aus alten Jeans-Kleidungsstücken noch etwas zaubern (Stichwort Upcycling). Da geht dann z.B. ein Kuscheltier, Körbchen etc.

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Stimmt, und Hemdenstoff ist noch dazu meist schön gemustert und sehr dekorativ. Danke für den Tipp Karin! Was fertigst du so aus den genannten Resten, magst du vielleicht sogar das eine oder andere Foto davon als Anregung zeigen? LG Maximilian

    • Monika Waerder

      aus den Ärmeln mit Manchetten nähe ich Advendskalender, habe leider gerade kein Foto zur hand, oder als kleine Geldbörse die Manchette verwenden.

    • Maximilian Knap

      Auch schöne Ideen, danke dafür!

    • Monika Waerder

      gerne

    • Stimmt. Danke für die Anregung. Da spart man sich mindestens eine Naht. Geht sicher auch mit Ärmeln ohne Manschetten ;-)

    • Monika Waerder

      ja natürlich

    • Hab ne ganze Kiste voll Hemdenstoffe und wollte schon längst mal eine Patchworkdecke daraus nähen. Aber mehr als eine kleine Krabbeldecke als Geschenk ist daraus noch nicht geworden. Irgendwie ist für so ein Mammutprojekt keine Zeit mehr. :-(

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