Die Windelfrei-Methode: Hilfreiche Tipps für den Einstieg

Um den Berg an Windeln mit einem Baby zu reduzieren, gibt es eine ganze einfache Lösung: Windelfrei. Das sind die Vorteile, und so geht’s!

Wenn man an den riesigen Berg von Windeln denkt, der im Laufe eines Kinderlebens so entsteht, klingt die Vorstellung, ganz ohne diesen auszukommen, ganz schön verlockend. Doch tatsächlich ist windelfrei nicht das bloße Weglassen von Windeln. Es ist viel mehr!

Windelfrei bedeutet Kommunikation, Nähe, Beobachten und Vertrauen. Es kann dem Baby helfen bei Hautproblemen im Windelbereich, bei Bauchweh und anderen Unruhen. Es spart enorm viel Geld und Müll (beziehungsweise Wäsche, wenn man mit Stoffwindeln wickelt). Und das Beste: Um windelfrei zu praktizieren, brauchst du absolut nichts.

Was ist windelfrei?

Anders als man zuerst vielleicht denken mag, heißt windelfrei nicht automatisch, keine Windeln mehr zu verwenden. Man kann sie komplett weglassen, muss es aber nicht. Nur sind die Windeln keine am Körper getragene Toilette. Sie stellen vielmehr eine Art Rückversicherung dar, falls die Kommunikation zwischen Eltern und Baby über die kindlichen Ausscheidungsbedürfnisse einmal nicht funktioniert.

Darum geht es in einem windelfreien Alltag nämlich: Die Signale seines Babys über sein Bedürfnis, “Pipi oder Kacka” machen zu müssen, wahrnehmen, sie deuten lernen und alsbald darauf reagieren. Denn lang aufschieben lässt sich so ein Babybedürfnis auch mit der Windelfrei-Methode nicht.

Grundlegend für die Windelfrei-Methode ist die Annahme, dass selbst Neugeborene schon auf ihre eigene Weise äußern können, dass sie “mal müssen”. Genauso wie sie Hunger, Müdigkeit oder andere Bedürfnisse mitteilen. Nur wenn diese Signale ungehört bleiben, landen die Ausscheidungen in der Windel, und das Baby lernt, in die Windel zu machen – ein Verhalten, das wir ihm später wieder abtrainieren wollen.

Um den Berg an Windeln mit einem Baby zu reduzieren, gibt es eine ganze einfache Lösung: Windelfrei. Das sind die Vorteile, und so geht’s!

Beim kleinen oder großen Geschäft nach der Windelfrei-Methode wird das Baby über der Toilette, einem Töpfchen oder auch einfach am Wegesrand (viele Orte sind möglich) abgehalten und bekommt die Rückmeldung, jetzt “loslassen” zu können. Diese Rückmeldung ist ein antrainiertes Schlüsselsignal, das alles Mögliche sein kann – ein artikuliertes “Pssssch” oder “Pipi” oder auch einfach nur ein Pusten auf den Kopf.

Die Vorteile der Windelfrei-Methode

Windelfrei bringt viele Vorteile mit sich:

  • Weniger Müll und Wäsche – Pro Kind können 6.000 Windeln oder noch mehr verbraucht werden, was für immense Müllberge (selbst Eco-Windeln sind ein Fall für den Restmüll) oder jede Menge Wäscheladungen im Falle von Stoffwindeln sorgt. Die Windeln ganz oder auch nur teilweise wegzulassen, kann einiges an Müll oder Wäsche einsparen und so die Umwelt erheblich entlasten.
  • Zufriedenere Babys – Viele Unruhen oder Quengelphasen lassen sich auf ein Ausscheidungsbedürfnis zurückführen. Geht man diesem direkt nach, ist das Baby schnell wieder glücklich.
  • Bessere Hautgesundheit – Windelfrei-Babys haben viel seltener oder nie einen wunden Po im Gegensatz zu Babys, die Windeln tragen. Die in Wegwerfwindeln enthaltenen Kunststoffe und Lotionen schädigen auf kurz oder lang die zarte Babyhaut und sind nicht selten die Ursache für Windeldermatitis.
  • Weniger Verdauungsprobleme – Da es sich in einer Abhalteposition leichter ausscheiden lässt als beispielsweise im Liegen, kommt es bei Windelfrei-Babys viel seltener zu Verstopfungen oder Ähnlichem.
  • Weniger Harnwegsinfekte – Die Ausscheidungen bleiben nicht am Körper, was bei genauerer Überlegung viel sauberer und natürlicher ist, als eine Windel darum zu wickeln. Windelfrei-Babys haben deswegen zum Beispiel viel seltener einen Harnwegsinfekt.
  • Bessere Körperwahrnehmung – Windelfrei-Babys können öfter nackt oder leicht bekleidet sein, wodurch sie sich uneingeschränkter bewegen können.

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  • Einfach eine Urinprobe abgeben – Urinproben beim Kinderarzt sind kein Problem mehr mit erprobten Windelfrei-Babys, die schon mühelos in einen Becher pullern können.
  • Geld sparen – Was 6.000 Windeln kosten – egal ob Wegwerf- oder Stoffwindeln –  möchte man sich eigentlich gar nicht ausmalen. Ohne Windeln lässt sich also richtig Geld sparen.
  • Spontaneität und Flexibilität – Mit Baby unterwegs zu sein, bedeutet meist jede Menge Gepäck. Wenn die Windeln teilweise oder ganz wegfallen, lässt es sich viel spontaner rausgehen oder verreisen. Unterwegs muss dann nicht immer nach dem nächsten Wickeltisch Ausschau gehalten werden, einfache Toiletten sind genauso nutzbar.
  • Früher komplett trocken – Für Windelfrei-Babys ist es vollkommen normal, ihre Ausscheidungen außerhalb der Windel zu erledigen. Sie sind an die Örtlichkeiten des Toilettengangs genauso gewöhnt wie an typische Ausscheidungspositionen und die Funktion ihrer Beckenbodenmuskulatur. So sind Windelfrei-Babys meist auch früher trocken, obwohl das nicht das eigentliche Ziel der Windelfrei-Methode ist.
  • Gestärkte Eltern-Kind-Bindung – Auf die Signale deines Kindes zu achten und (richtig) darauf zu reagieren, fördert eine gute Kommunikation.
  • Intuitionstraining für die Eltern – Nicht immer lässt sich genau sagen, warum man als Eltern jetzt gerade das Gefühl hatte, sein Baby abhalten zu müssen. Die Windelfrei-Methode trainiert Eltern, sich auf dieses Gefühl wieder verlassen zu können.
  • Stärkeres Kompetenzempfinden – Das Selbstbewusstsein der Eltern sowie des Kindes wird gestärkt, da sie lernen, kompetent Bedürfnisse zu äußern beziehungsweise Äußerungen über Bedürfnisse richtig zu deuten und zu befriedigen.
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Wie fange ich am besten mit windelfrei an?

Die Windelfrei-Methode klappt nicht von heute auf morgen und auch nicht immer einwandfrei. Stetig verändert sich das kleine, wachsende Menschlein, und dementsprechend verändern sich auch seine Gewohnheiten. Die folgenden drei Phasen können jederzeit von vorn begonnen und wiederholt werden, sofern Bedarf besteht.

1. Die Beobachtungsphase

Der beste Einstieg in die Windelfreiheit ist, die Windel wegzulassen – so einfach es klingt. Ohne Windel ist es am leichtesten, die Ausscheidungen seines Kindes zu registrieren und so durch aufmerksames Beobachten eventuell schon erste Signale wahrzunehmen, mit denen das Baby sein Ausscheidungsbedürfnis kommunizieren möchte.

Diese Signale zur Ausscheidungskommmunikation können zum Beispiel sein:

  • Quengeln oder brummen
  • Das Gesicht verziehen
  • Den Blick in sich kehren (“Anrufbeantworter”-Blick)
  • Ruhig werden/innehalten
  • Plötzliche, schnelle Bewegungen
  • Aufschrecken

Während das Baby Pipi oder Kacka macht, ist es wichtig, einen Schlüssellaut von sich zu geben (zum Beispiel “pssssch” oder “pipi”). Nach mehrfacher Wiederholung dieser Situation verbindet das Baby den Laut mit seiner Ausscheidung, was man sich später beim Abhalten zunutze machen kann. Um eine völlige Verschmutzung der Wohnung muss man dabei übrigens nicht fürchten. Die ersten Urinmengen sind so klein, dass eventuelle Flecken leicht beseitigt werden können.

Tipp: Untergelegte Tücher, Decken oder ausgediente Handtücher schützen für den Anfang die Fläche, auf denen das Kind liegt, und können schnell ausgetauscht werden.

Um den Berg an Windeln mit einem Baby zu reduzieren, gibt es eine ganze einfache Lösung: Windelfrei. Das sind die Vorteile, und so geht’s!

2. Das erste Abhalten

Nach der Beobachtungsphase kann man versuchen, das Kind über einem Töpfchen oder einem anderen Gefäß mit großer Öffnung abzuhalten.

Je nach Alter und Körperbau des Kindes sind verschiedene Abhaltepositionen sinnvoll. Bei Neugeborenen müssen der Rücken und der Kopf noch gestützt werden, weswegen eine liegende Position im Arm des Erwachsenen (ähnlich wie beim Stillen) sich am meisten anbietet. Etwas später kann das Kind in den Kniekehlen oder den Oberschenkeln in einer hockenden Position abgehalten werden, wobei sein Rücken noch am Oberkörper des haltenden Erwachsenen gestützt wird. Stellt man sich dabei vor das Waschbecken, ist die Höhe auch für den eigenen Rücken sehr angenehm.

Genauso ist es möglich, mit untergeklemmtem Töpfchen beim Stillen, im Sitzen mit dem Töpfchen samt Baby auf dem Schoß, mit einem hockenden oder stehenden Baby auf der Toilette oder auch mit dem Baby unter dem Arm am Straßenrand abzuhalten. Alles, was funktioniert, ist möglich.

Um den Berg an Windeln mit einem Baby zu reduzieren, gibt es eine ganze einfache Lösung: Windelfrei. Das sind die Vorteile, und so geht’s!

3. Routine beim Abhalten

Mit der Zeit entwickelt sich zwischen dir und deinem Kind eine richtige Windelfrei-Routine, weil du dank Intuition erkennst, wann das Kleine muss. Intuition ist sowieso der sicherste Weg, mit seinem Baby über dessen Ausscheidungsbedürfnisse zu kommunizieren.

Daneben gibt es noch einige “beliebte” Zeiten, nach denen du dich zum Beispiel richten kannst:

  • nach dem Aufwachen
  • vor und nach dem Essen
  • beim und nach dem Stillen
  • beim Von-draußen-Reinkommen
  • nach dem Herausnehmen aus dem Tragetuch
  • in gewissen Abständen (Neugeborene machen teilweise noch etwa alle zehn Minuten Pipi, nach zwei bis vier Monaten werden die Abstände aber schon größer – vor allem nachmittags – von 30 Minuten bis hin zu einigen Stunden.)

Besonders wichtig ist, dass der windelfreie Umgang mit dem Baby immer zwanglos, geduldig und ruhig verläuft. Es geht nicht darum, dem Kind etwas beizubringen, sondern eher darum, als Eltern die Signale seines Kindes besser deuten zu lernen. Bei Pannen reagiert man deshalb am besten ganz neutral, kommentiert mit einem “Oh” und wischt das Malheur auf.

Hilfsmittel für den windelfreien Alltag

Gerade bei den ganz kleinen Babys sind die Abstände zwischen den Pinkelpausen noch ziemlich kurz. Ein Grund mehr, das An- und Ausziehen möglichst schnell und unkompliziert zu gestalten. Dafür gibt es besondere Kleidung, wie Windelfreihosen mit Schlitz (Splitpants) oder mit Öffnung, worüber auch Stoffwindeln getragen werden können, Beinstulpen (Babylegs) als Hosenersatz und lange Oberteile oder Nachthemden, die im Gegensatz zu Bodys nicht erst aufgeknöpft, sondern nur hochgezogen werden müssen.

Neben der richtigen Kleidung sind natürlich auch jede Menge Decken, Tücher oder ausgediente Handtücher als Unterlagen sinnvoll. Nützlich können auch eine abwischbare Krabbelmatte und ein Nässeschutz für die Matratze sein. Bei der Wahl des richtigen Töpfchens kann man entweder direkt auf ein für die Windelfrei-Methode entworfenes Asiatöpfchen zurückgreifen oder aber ein Töpfchen wählen, bei dem ein kleineres Innentöpfchen herausnehmbar und so ebenfalls als Asiatöpfchen nutzbar ist. Wer weniger neu kaufen möchte, ist mit einer alten Schüssel oder einer breiten Dose mit Deckel (ideal für unterwegs) aber genauso gut beraten.

Um den Berg an Windeln mit einem Baby zu reduzieren, gibt es eine ganze einfache Lösung: Windelfrei. Das sind die Vorteile, und so geht’s!

Hinweis: Sollte dich die Windelfrei-Methode zu sehr unter Druck setzen oder für Stress bei der ganzen Familie sorgen, ist sie möglicherweise einfach nicht das Richtige für dich. Dann ist es überhaupt nicht schlimm, doch wieder auf Windeln umzusteigen. Auch da gibt es umweltfreundliche Wickelsysteme, und zu einem späteren Zeitpunkt nochmal neu in die Windelfrei-Methode einzusteigen, ist auf jeden Fall möglich – wenn auch schwieriger, je konsequenter das Baby bereits das In-die-Windel-Machen verinnerlicht hat.

Wenn du noch mehr über die Windelfrei-Methode lesen möchtest, ist folgendes Buch sicher interessant für dich:

Welche Erfahrungen haben du und dein Baby vielleicht schon mit der Windelfrei-Methode gemacht? Schreib es gern in einen Kommentar unter dem Beitrag!

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12 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Hallo Lisa, bei uns klappt es auch nachts besser und unterwegs. Aber auch nur, weil ich den Kleinen durchgehend im Blick habe ;)

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  2. Ich kann windelfrei nur empfehlen!!
    Bei meinen Zwillingen kannte ich das ganze noch nicht, der eine ist inzwischen längst trocken (seit er etwa 2,5 Jahre alt war), der andere ist inzwischen 4 und pullert noch immer gelegentlich ein. Das ist für ihn dann immer eine psychische Belastung, die ich ihm hätte ersparen können, wenn wir ihn von Anfang an abgehalten hätten :(
    Unser Dritter ist jetzt 18 Monate und bis auf wenige Ausnahmen sowohl tags als auch nachts trocken. Das große Geschäft ging ab dem 3. Lebensmonat nahezu ausschließlich in die Toilette und sein zuvor immer entzündete Po war nie wieder rot.
    Ich denke, zum einen erspart man sich einen Haufen Arbeit (denn wie lange wischt man einen Po sauber, nachdem das Kind in die Windel gemacht hat?) und zum anderen ist es das beste, was man für sein Kind tun kann! Es verlernt nicht, seine Ausscheidungsbedürfnisse zu kontrollieren und muss nicht in seinen Ausscheidungen sitzen, bis Mama oder Papa ihm eine neue Windel verpassen.
    Ich kann gar nicht verstehen, warum diese Erkenntnisse, dass Babys vollauf in der Lage sind, von Anfang an in die Toilette zu pullern und käckern, in unserer Kultur so völlig in Vergessenheit geraten ist. In anderen Ländern ist es ganz normal, sein Baby abzuhalten.
    Eine interessante Erkenntnis übrigens: mein Sohn hat mich niemals angepullert, wenn er im Tragetuch war. Auch mit wenigen Wochen ist er dann unruhig geworden, ich habe ihn aus dem Tuch genommen und er hat ins Klo gepullert. Hätte ich vorher nie für möglich gehalten.
    Probiert es aus, es ist überwältigend!
    Und schaut euch die Youtube Videos von Julia Dibbern und Nicola Schmidt („artgerecht“) an, die haben mir sehr geholfen!

    Antworten
    • Liebe Jule, vielen Dank für dein positives Feedback. Wir freuen uns sehr, wenn dieses „alte Wissen“ über kompetente Babys wieder mehr Verbreitung findet. Viel Erfolg dir und deinen Kindern weiterhin mit der Windelfreiheit. :-) Liebe Grüße Lisa

  3. Hallo,
    Ich habe mit meinem zweiten Kind schon nach ein paar Wochen mit Windelfrei angefangen und es hat super geklappt. Nachts lief es sogar noch besser als tagsüber. Mein erstes Kind habe ich leider nicht abgehalten und muss sagen, dass ich das manchmal bereue, wenn wieder viel AA in der Windel gelandet ist…
    Einen Tipp, der bei uns super funktioniert hat, habe ich noch: Um meinem Kind beim Abhalten zu signalisieren, dass es AA machen darf, habe ich meine Bauchmuskeln angespannt und dazu so etwas wie „Uuuh“ oder auch „AA“ gesagt. Mein Kind fing dann auch an zu drücken. ;)
    LG

    Antworten
    • Hallo Liza,
      danke für den tollen Tipp! Ich hab den „neuen“ Schlüssellaut bei meinem Kleinen auch gleich mal getestet und es hat super funktioniert. ;-)
      Viel Erfolg euch weiterhin mit der Windelfrei-Methode.
      Liebe Grüße Lisa

  4. Wir haben in Woche 3-4 gestartet, beim Wechseln im Liegen mit Pipi-Signalen. Das war so viel entspannter als das Abhalten, bei dem wir selber noch etwas unsicher waren. Dass wir das zu zweit im Team gemacht haben, hat es deutlich erleichtert – kann ich nur empfehlen, gerade am Anfang kann das sonst in Stress ausarten, was man dann aufs Baby überträgt.

    Mittlerweile halten wir auch nachts ab und es klappt fast immer.
    Trotzdem gibt es im Stoffwindel-Backup manchmal Pipi oder etwas, was bei einem Pups raus will. Insofern waschen wir im Moment auch fast jeden zweiten Tag. Ich denke aber, dass das bald weniger werden dürfte.
    Das Saubermachen nach dem Abhalten geht viel schneller und das mit der Zufriedenheit beim Baby danach kann ich nur bestätigen.

    Antworten
    • Liebe Stef, danke für deinen positiven Erfahrungsbericht. Am Anfang nur im Liegen mit Pipi-Signalen zu arbeiten, ist ein toller Tipp und sicher hilfreich für alle, die die Windelfrei-Methode ausprobieren wollen. Darf ich fragen, in welchem Babyalter ihr in etwa zum Abhalten gewechselt habt? Liebe Grüße Lisa

    • Hey Lisa, gerne! Ich denke in Woche 4 haben wir zum ersten Mal mit Abhalten auf einem kleinen Töpfchen gestartet. Das hat für uns besser funktioniert als im Bad, weil wir dort keine Ablage haben. Liebe Grüße, Stef

  5. Unsere Tochter hat ihre Tochter von Anfang an (2009) fast ohne Windeln nach dieser Methode „trainiert“. Enkelin war mit knapp zwei trocken und sauber.

    Antworten
    • Liebe Beanie, danke für deinen positiven Erfahrungsbericht. Mir ist es an der Stelle nur wichtig, nochmal zu erwähnen, dass es nicht darum geht, sein Baby zu trainieren, sondern seine Signale richtig zu deuten und entsprechend zu reagieren. Keine Konditionierung, sondern Kommunikation. (Aber deswegen hast du ja bestimmt die „Anführungszeichen“ gesetzt … ;-) Ich erwähne es nur, damit alle, die deinen Kommentar lesen, nicht verunsichert sind.) Viel Freude weiterhin mit deiner kompetenten Enkelin! Liebe Grüße Lisa

  6. Liebe Lisa,

    vielen Dank für deinen Artikel. Wir haben unsere Tochter von Geburt an abgehalten und mit Stoffis gewickelt. Sie wollte bis sie etwa 2 Monate alt war am liebsten im liegen Pinkeln. Seit sie dann mit sechs Monaten sitzen konnte und wir das Töpfchen eingeführt haben wurde es viel einfacher und für unsere Tochter war es angenehmer, da sie beim Asscheidungsprozess ungerne gehalten werden wollte. Jetzt ist unser Nachwuchs fast 19 Monate und 5 Monate ohne Windeln und trocken. Die Anfangszeit ohne Windeln war natürlich etwas holprig, bis alle Hosen nass waren. Dann hörte es auf einmal auf, seit dem sagt sie fast jedes Mal bescheid. Klar, wenn sie nicht fit ist oder am liebsten nur spielen würde gehen auch mal ein paar Tröpfchen in die Unterhose, aber das ist ja ganz natürlich. Seit ein paar Tagen kann sie sich sogar fast selbstständig ausziehen. Ich würde jedem dazu raten Windelfrei zu probieren, allein wegen der intensiven Bindung und Kommunikation zwischen Bezugsperson und Kind. Es ist wunderbar. Und soooo viel Energie, Geld und Müll (bei Wegwerfwindeln) kann man dabei auch sparen. Es ist toll, wie kompetent unsere Kinder von Beginn an sind.

    Antworten
    • Liebe Seda, das hört sich so toll an! Ich freue mich sehr, dass es bei euch gut klappt. Und es stimmt, die Windelfrei-Methode ist eine tolle Sache für die Eltern-Kind-Bindung. Viel Erfolg weiterhin … Liebe Grüße Lisa

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