Wie man es schafft, mehr zu trinken

Wasser ist Lebenselixier! Und trotzdem fällt es nicht immer leicht, genug davon zu sich zu nehmen. Mit diesen sieben Tipps schaffst du es, immer ausreichend zu trinken.

Wasser ist neben Sauerstoff der wichtigste Stoff, der unser Überleben sichert. Man sagt, nach drei Tagen ohne Wasserzufuhr würde der menschliche Organismus zusammenbrechen. Doch schon lange vorher wirkt sich der schleichende Wassermangel bei zahlreichen Prozessen im Organismus negativ aus, ohne dass wir es unmittelbar bemerken würden. Das ist das Problem: Wie schaffe ich es, über den Tag verteilt ausreichend viel zu trinken, selbst wenn ich noch gar keinen Durst verspüre?

Motivation und Routine spielen beim Erlernen von Trinkgewohnheiten eine große Rolle. Hier findest du hilfreiche Tipps, wie du dir nach und nach angewöhnen kannst, regelmäßige Wasserzufuhr in deinen Alltag zu integrieren.

Warum Trinken so wichtig ist

Trinken als Lebenselixier, als Powerbooster. Damit sind keineswegs Kaffee oder Softdrinks und auch kein Alkohol gemeint, sondern das pure H2O – eine Flüssigkeit, die nicht nur besser als jede andere das Durstgefühl löscht, sondern auch längerfristig zu mehr Wohlbefinden führt. Wasser ist wichtig für den Stoffwechsel, es hilft beim Säureabbau im Körper und beim Abtransport von Giftstoffen und reguliert die Körpertemperatur. Bei ausreichender Zufuhr wirst du durch Wasser wacher und konzentrierter und deine Haut wird frischer und schöner.

Wie viel Wasser soll es sein?

Wieviel Wasser du täglich am besten trinken solltest, hängt von mehreren Faktoren ab: Je mehr du dich bewegst und je wärmer die Umgebungstemperatur ist, umso mehr Wasser brauchst du. Schwitzen erhöht den Wasserbedarf zusätzlich. Senken kann den Wasserbedarf allerdings ein besonders hoher Früchteverzehr. Denn Obst und Gemüse enthalten zu großen Teilen Wasser und versorgen somit deinen Körper schon mit Flüssigkeit. Als Faustregel, die von den eben genannten Faktoren nach oben oder unten korrigiert werden kann, gilt: Täglich einen Liter Wasser pro 25 Kilogramm Körpergewicht trinken.

Hast du wirklich mal zu wenig getrunken, macht sich das mit einem großen Durstgefühl, schlaffer Haut und dunklem Urin bemerkbar. So weit solltest du es am besten gar nicht erst kommen lassen.

7 Tipps, mit denen du mehr trinkst

Du kennst jetzt deinen täglichen Wasserbedarf und nun geht es daran, diesen auch zu decken. Es reicht nämlich nicht, einfach in einem großen Zug zwei bis drei Liter leer in sich hinein zu schütten und den Rest des Tages gar nichts mehr zu trinken. Die Menge an Wasser will gut über den Tag verteilt sein, da der Körper immer nur einen gewissen Anteil verarbeiten kann und den Rest ungenutzt ausscheiden würde. Am besten erreichst du das mit den folgenden Ratschlägen.

1. Leg dir eine Trinkroutine zu!

Routine hilft. Am Anfang musst du dich vielleicht noch dazu zwingen, mehrmals täglich in bestimmten Situationen zur Wasserflasche zu greifen, aber schon bald wird sich diese Angewohnheit wie von selbst erledigen. Stell dir zum Beispiel eine Wasserflasche neben dein Bett. Dann hast du direkt nach dem Aufstehen schon deine erste Trinkgelegenheit parat.

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Zusätzlich kannst du dir angewöhnen, immer einen großen Schluck Wasser zu trinken, wenn du deine Wohnung oder auch deinen Arbeitsplatz verlässt oder – wie ich es tue – wenn du in ein öffentliches Verkehrsmittel einsteigst. Schon bald wirst du Bus und Bahn gar nicht mehr ohne diesen Schluck Wasser nutzen können.

2. Nimm deine Wasserflasche überall hin mit!

Damit das Unterwegs-Trinken auch funktioniert, solltest du natürlich immer etwas Wasser dabei haben, an jedem Ort. Steht eine Flasche in Reichweite deines Arbeitsplatzes, wirst sie ganz gewiss auch öfter nutzen. Der Trick dabei ist, dass die Flasche sich in deinem Blickfeld befindet. Dann bahnt sie sich auch eher einen Weg in dein Unterbewusstsein. Besonders hilfreich sind dabei Markierungen an deiner Flasche, die anzeigen, wann du wieviel trinken müsstest. So etwas kannst du online finden oder mit einem wasserfesten Stift ganz leicht selber machen.

Wasser ist Lebenselixier! Und trotzdem fällt es nicht immer leicht, genug davon zu sich zu nehmen. Mit diesen sieben Tipps schaffst du es, immer ausreichend zu trinken.

Übrigens: Jede ausgetrunkene Flasche am besten gleich wieder auffüllen. Nach dem Trinken ist vor dem Trinken!

3. Lass dich ans Trinken erinnern!

In den ersten Tagen ist es sicher schwer, immer ganz allein ans Trinken zu denken. Da können dir kleine Gedächtnisstützen helfen, wie eine Strichliste für den Tag oder Apps wie zum Beispiel Mein Wasser (Android, Apple), die Signale geben, um dich an den regelmäßigen Schluck Wasser zu erinnern.

Weniger geräuschintensiv, aber genauso effektiv kann dieser Wochen-Trink-Plan mit täglich acht Wasserportionen zum Ankreuzen oder Ausmalen sein. Wie groß dabei deine acht Portionen sind, hängt von deinem persönlichen Tagesbedarf ab.

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Eine Beispielrechnung: Du wiegst 70 Kilogramm und bewegst dich wenig, dann benötigst du (70 : 25 =) 2,8 Liter Wasser pro Tag. Das sind (2,8 : 8 =) 0,35 Liter pro Portion. Wenn du für jeden ausgemalten Tropfen ein großes Glas Wasser trinkst, hast du alles richtig gemacht!

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4. Mach’s dir lecker beim Trinken!

Immer nur Wasser kann auf die Dauer etwas eintönig werden. Aufpeppen lässt sich das mit ein paar frischen Früchten. Besonders erfrischend sind Zitronen- oder Limettenscheiben. Aber auch Gurke, Minze oder eine Handvoll roter Beeren verleihen deinem Wasser einen zarten Geschmack. Ungesüßte Früchte- oder Kräutertees oder ein Schuss Apfelessig im Wasser sind natürlich auch in Ordnung!

Wasser ist Lebenselixier! Und trotzdem fällt es nicht immer leicht, genug davon zu sich zu nehmen. Mit diesen sieben Tipps schaffst du es, immer ausreichend zu trinken.

Hast du außerdem schon mal daran gedacht, dass nicht jedes Wasser gleich schmeckt? Um dein absolutes Lieblingswasser zu finden, könntest du eine ”Wasserverkostung” ähnlich einer Weinverkostung starten. Das macht zudem auch noch richtig Spaß.

5. Mach’s dir schön beim Trinken!

Obstscheiben in deinem Wasser sind dir immer noch nicht “besonders” genug? Dann wird es Zeit, deine Wasserzeit auch optisch noch angenehmer zu gestalten. Außergewöhnliche Gläser oder Karaffen bringen Abwechslung in den Trinkgenuss. Auch Trinkhalme können dein Wasser noch ein bisschen aufregender machen. Die gibt es umweltfreundlich aus Glas oder Edelstahl zu kaufen. Und damit Wassertrinken auch unterwegs schön bleibt, kannst du dich ja mal durch die breite Palette der außergewöhnlichen Flaschendesigns von Soulbottles klicken. Das lohnt sich bestimmt. Denn etwas, das du schön findest und nur für dich hast, wirst du auch öfter benutzen.

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6. Lass dich von anderen motivieren!

Viele Herausforderungen meistert man am besten im Team. Warum sollte das beim Trinken anders sein? Dein Vorhaben, mehr zu trinken, ist deshalb gleich noch leichter umsetzbar, wenn du es mit der Familie oder den Arbeitskollegen teilst. Gerade wenn Wettbewerbssituationen deine Motivation steigern, kann ein gemeinsames Wasser-Sparschwein ein guter Ansporn sein. Dabei führt jede der teilnehmenden Personen ihren eigenen (und vor allem ehrlichen!) Wochen-Trink-Plan und wirft am Ende der Woche für jedes nicht getrunkene Glas eine Münze ins Sparschwein. Mal sehen, was da in einem Monat an Geld zusammenkommt …

Wasser ist Lebenselixier! Und trotzdem fällt es nicht immer leicht, genug davon zu sich zu nehmen. Mit diesen sieben Tipps schaffst du es, immer ausreichend zu trinken.

7. Hör auf deinen Körper!

Der letzte Tipp ist wahrscheinlich der wichtigste von allen. Denn bei all der Mühe, die du in das Antrainieren einer neuen Gewohnheit steckst, darfst du nicht vergessen, worum es eigentlich geht: Um deine Gesundheit. Dein Wohlbefinden. Wenn du dem Wasserprojekt zu gleichen Teilen motiviert und gelassen entgegen blickst, dann wirst du dich auch automatisch besser fühlen. Ausgeglichen lassen sich eigene Körpersignale viel besser wahrnehmen und du wirst merken, wann für dich der beste Zeitpunkt ist, einen frischen, kühlen Schluck Wasser zu trinken.

Wasser ist Lebenselixier! Und trotzdem fällt es nicht immer leicht, genug davon zu sich zu nehmen. Mit diesen sieben Tipps schaffst du es, immer ausreichend zu trinken.

Bist du jetzt gewappnet für dein ganz persönliches Wasserprojekt? Welche Tipps hast du, um im Alltag mehr zu trinken? Schreib deine Erfahrungen unten in die Kommentare!

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6 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Katja S.

    Für mich hört sich das nicht stimmig an sondern eher nach Konditionierung des Körpers durch eine Idee.
    Wer auf seinen Körper achtet und seine Zeichen erkennt, der trinkt für sich die ausreichende Menge und die kann nicht pauschal festgelegt werden.
    Ein Durstgefühl ist ein Zeichen des Körpers – wer sich Zeit für sich nimmt und nicht unentwegt einer Reizüberflutung aussetzt, wird sein Durstgefühl erkennen. Für mich sind nicht o.g. Tipps hilfreich, um ausreichend zu trinken, sondern eine Minimierung der äußeren Reize und die Entschleunigung des Lebens ;)

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    • Marla

      Hallo liebe Katja, vielen Dank für deinen Kommentar und dein Feedback. Wenn die Tipps für dich nicht stimmig sind, ist das völlig ok, denn nicht jeder hat dieses Problem. Ich kann aber aus Erfahrung sagen, dass ich vor meinen Migränephasen zu wenig trinke, sodass ich wirklich darauf achten muss gleich mehr zu trinken. Aber vielen Dank für deinen Tipp. Liebe Grüße!

  2. Regine

    Ich würde sehr gern zu bedenken geben, dass es zum Vieltrinken durchaus verschiedene Meinungen gibt. Der alte Wasserpfarrer Kneipp hielt die ewige Trinkerei für eine Unsitte und für nicht gesundheitsförderlich. Für ihn war der Durst das Signal zum Trinken, wie der Hunger das Signal zum Essen ist. Der moderne Mensch wendet Formeln an, um seinen Flüssigkeitsbedarf zu errechnen, aber hat die Natur das wirklich so vorgesehen? In der TCM und auch im Ayurveda rät man sowieso nur dazu, warme Getränke zu konsumieren, weil die kalten Getränke unsere Lebensenergie schwächen. In jedem Fall gilt es zu bedenken, dass Vieltrinker eben auch eine Menge Mineralien ausscheiden und spätestens wenn man zu Hause mit Osmosefiltern arbeitet, kann man vielleicht mehr schaden als nützen. Zurück zur Natur oder zumindest zurück zu unseren Instinkten wäre zumindest eine Überlegung wert.

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  3. Sandy

    Ich finde die Idee mit der selbstgestalteten Flasche großartig. Leider trinke ich viel zu wenig und hoffe, dass ich es mir mit der Flasche antrainieren kann. Doch ich stehe gerade auf dem Schlauch. Um 12 Uhr habe ich ein Liter getrunken und fülle die Flasche dann wieder auf. Also geht es doch mit 12 Uhr weiter, oder? Bei den online Flaschen steht dann nämlich 13 Uhr. Also pausieren die eine Stunde. Gibt’s vllt noch ein Foto von der zweiten Seite (ab Mittag)? Vielen Dank

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    • Elia

      Hallo Sandy,
      es stimmt, dass auf der Flasche eine Pause von 12 bis 13 Uhr vorgesehen ist – die gilt der Mittagspause. Ich zum Beispiel trinke zum Essen gar nichts, weil sich das besser mit meiner Verdauung verträgt. Das kann aber jeder anders empfinden.
      Auf jeden Fall darfst du dir deine Zeiten auf der Flasche gern ganz individuell festlegen. Wichtig ist nur, dass du die Flasche auch so oft auffüllst, dass dein persönlicher Tagesbedarf gedeckt ist. :-)
      Ich hoffe, ich konnte dir helfen und dein Trinktraining wird erfolgreich!

  4. Beate Kaiser

    Ich finde noch wichtig zu ergänzen, dass man beim Essen nix trinken sollte, um die Magensäure nicht zu verdünnen.
    Ansonsten : Wasser Marsch !
    Guter Beitrag

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