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Kompostieren direkt in der Küche – mit dem Bokashi-Eimer!
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kompostieren direkt in der Küche mit Bokashi Eimer
von Pfctdayelise [CC-BY-SA-3.0 oder GFDL], via Wikimedia Commons

Wusstest du, dass in Deutschland zwischen 20 und 40 Prozent der Lebensmittel nicht konsumiert werden, sondern direkt im Müll landen?

Wer einen Garten hat, kann zumindest Grünabfälle einfach kompostieren. In Städten gibt es Bio-Tonnen zur Verwertung biologischer Abfälle. Die Sammelbehälter riechen jedoch schnell unangenehm, weshalb viele auf die Benutzung verzichten und die Abfälle lieber mit dem Hausmüll entsorgen.

Alternative aus Japan: Der Bokashi-Eimer

Eine clevere Alternative aus Japan ist der Bokashi-Eimer, auch Küchen-Komposter genannt. Mit ihm kannst du sogar in deiner Wohnung die organischen Abfälle zu hervorragendem Dünger verarbeiten.

Wie es funktioniert

Im Bokashi-Eimer sammelst du alle organischen Abfälle. Auch Speisereste einschließlich Fleisch und Fisch werden in ihm problemlos verarbeitet.

Über die Abfälle streust du spezielle Mikroben in Pulverform. Sie beschleunigen den Zersetzungsprozess in sauerstoffarmer Umgebung (Fermentieren) und sorgen gleichzeitig dafür, dass unangenehme Gerüche vermieden werden. Nur beim Öffnen des Eimers entweicht ein leicht säuerlicher Geruch.

Das Fermentieren findet sehr viel schneller statt als traditionelles Kompostieren, und das direkt in deiner Küche.

Am Bokashi-Eimer befindet sich unten ein Zapfhahn, mit dem man sich ansammelnde Flüssigkeit regelmäßig ablässt. Diese Flüssigkeit ist sehr mineralstoffhaltig und eignet sich verdünnt hervorragend als Dünger für Zimmerpflanzen.

Nach 2-3 Wochen sind deine organischen Abfälle fermentiert. Das Ergebnis nennt sich Bokashi und ist ein sehr mineralstoffhaltiges Substrat, eine Vorstufe von Komposterde.

Verwendung des Bokashi

Wer einen Garten hat, vergräbt das Bokashi in der Erde, und in weiteren 4-6 Wochen verwandelt es sich in beste Komposterde.

Das funktioniert genauso in einem großen Kübel auf dem Balkon: Bedecke das Bokashi mit gewöhnlicher Gartenerde. So erhältst du nach 4-6 Wochen hochwertige Pflanzerde für deine Zimmer- und Balkonpflanzen.

Richtig angewandt, hilft dir der Bokashi-Eimer auch bei der Bekämpfung von Unkraut. Wie das funktioniert und weitere Tipps zum Thema findest du in diesem Beitrag.

Bokashi-Eimer selber bauen!

Komplette Bokashi-Sets, bestehend aus zwei Eimern und dem Mikroben-Pulver, sind verhältnismäßig preiswert zu erwerben. Du kannst aber auch leicht einen Bokashi-Eimer selber bauen! Damit reduzieren sich die Kosten auf ein Nachfüll-Set der Bokashi-Mikroben.

Dieser Beitrag zeigt dir wie es geht: Bokashi-Eimer in 30 Minuten selber bauen

Falls du viele Lebensmittel wegwirfst, ist dieser Trick interessant für dich. Darin erklären wir, wie du schon beim Einkaufen gegensteuerst.

Mehr zum Thema Abfallprodukte als Dünger verwenden findest du hier.

Hast du weitere Tipps zur Vermeidung von Abfällen oder zur sinnvollen Weiterverwertung? Teile sie in den Kommentaren.

  • Sascha

    Habe mein Set von Organiko letzte Woche bekommen und bin bisher sehr zufrieden. Was ich allerdings nicht ganz verstehe ist, warum ich nicht selbst hergestelltes Bokashi Ferment, als “Starterbokashi” nutzen kann.

    • Hallo @curiosity76:disqus, ich glaube nicht, dass irgendetwas dagegen sprechen würde. Wie stellst du es denn her?

      • Sascha

        Damit meine ich die bereits fermentierten “Küchenabfälle”, welche mit EMa besprüht wurden und außerdem etwas Starterbokashi-Kleie auf jede Schicht bekommen. Das Resultat daraus meine ich mit “Bokashi Ferment”.

        • Die Flüssigkeit, die aus dem Hahn kommt sollte eigentlich wieder genutzt werden können. Hast du was gegenteiliges gehört?

          • Sascha

            Nee, nicht wirklich. Ich glaube wir reden ein wenig aneinander vorbei :-)
            Ich meinte das fertige Bokashi nach der zweiwöchigen Wartephase.

    • Maximilian Knap

      Hallo Sascha, ich denke das müsste auch funktionieren. In der fermentierten Masse sind ja ebenfalls jede Menge Mikroorganismen enthalten. Wenn man einmal die EMs hat, z.B. in der Flüssigkeit, braucht man vermutlich auch gar nicht zwingend das Starter-Ferment. Man könnte einfach etwas von der Flüssigkeit (oder vom alten Ferment) zu den frischen Abfällen geben. Wenn wenig Sauerstoff im Behälter ist, werden die Organismen schon ihre Arbeit tun. Wahrscheinlich geht es aber einfach schneller, wenn man es schön lagenweise einbringt mit Starter-Substrat dazwischen.

      • Sascha

        Okay, vielen Dank für die Antwort. Du hast meinem Gedanken bestätigt. Ich werde es mal ausprobieren.

      • Dietmar Scholz

        hallo, fermentieren heißt: unter Luftabschluß. Günstig ist also mittels eines Sandsäckchen (etwas Sand in einem plastikbeutel) das Substrat immer abdecken und andrücken. Etwas beigemischtes Holzkohlemehl verbessert weiterhin das Ergebnis.

        • Sascha

          Danke, Dietmar. Das klingt ein wenig nach Terra Pretra. Wo kaufst du denn das Holzkohlemehl? Auf was sollte man achten?

  • Sascha

    Ich möchte das Vererden des fertigen Bokahi in einer großen Kunststofftonne auf dem Dachboden machen. Spricht das was dagegen bezüglich Geruch? Entsteht bei dem Prozess Feuchtigkeit?

    • Maximilian Knap

      Haben wir noch nicht probiert, und ich glaube es ist besser, das Ganze mit Erde zu mischen. Auch dürften die starken Temperaturschwankungen auf dem Dachboden nicht gerade förderlich sein… Berichte mal, ob/wie es geklappt hat :-)

      • Sascha

        Klar, mit Erde wollte ich das schon mischen. Dann nehme ich den Kehler, der ist eher temperaturstabil. Hast du bezüglich Geruch was bemerkt, wenn du es auf dem Balkon im Kübel vererdet hast?

        • Maximilian Knap

          Wir haben es eher untergebuddelt, da merkt man eigentlich nix, zumindest im Freien.

  • Sylvia Jahns

    Ich mache gerade meinen ersten Bokashi. Nun frage ich mich, wie lange ich die Flüssigkeit aufheben kann. Wir haben ein Mietbeet und bekommen dazu erst wieder im Frühling Zugang. Kann ich die Flüssigkeit solange in einer Flasche aufbewahren und dann damit düngen? Und was ist mit dem Kompost?

    • Sascha

      Hi, Silvia. Die Flüssigkeit musst du sofort verbrauchen, die kannst du nicht aufheben.

      • Ich hatte einmal etwas in einem Gurken-Glas für ein paar Tage aufgehoben. Der Geruch war übel!

  • Dietmar Scholz

    oh, Entschuldigung Sascha, ich hatte mit keinen Reaktionen bei meinem letzten Post gerechnet – werde jetzt aufmerksamer sein. Pokashi mache icch mir in ineinander gestellten Eimern (mehrere) mit Deckel, ca. 30 ltr./Eimer mit Abfällen, EM (selber hergestellt) Holzkohle und Gesteinsmehl. Mittlerweile auch in so einer abgeschlossenen Kompostbox im Garten (letzte Woche 5 Schubkarren herrlicher schwarzer Erde umgelagert. Holzkohle mache ich im Winter mit Sägespänen von meinem Holzlieferanten und 2Kg Blechdosen vom Italiener im Kaminofen tägl.2-3 Dosen, im Sommer in einem alten Waschkessel im Garten (immer ca. 50 Kg Holzkohle/Durchgang). Gemüseabfälle (schön frisch) hole ich mir ca. 3 mal/Woche beim Gemüsehändler. Selbst wenn die Eimer mehrere Wochen stehen (man kommt ja nicht immer dazu), hatte ich IMMER einen frischen Geruch nach Gemüse. Meine Hühner bekommen tägl. EM und IMMER Holzkohle ins Futter u. in den Stall: alle top gesund, kein Ungeziefer, kein Geruch usw. “Pflanzenschädlinge” kenn ich keine mehr; 30 Tomatenpflanzen letztes Jahr im Garten ausgepflanzt – dick mit Stroh gemulcht – ansonsten KEINERLEI Pflege oder Gießen brachten 85 Kg Tomaten in 9 Sorten ( haben noch nie vorher so gut geschmeckt). Die Kohlrabi wogen alle etwa 2,5 Kg und waren schön zart.
    Alles, was ich mir nach den vielen Anregungen hier selber hergestellt habe , bekommt grundsätzlich EM beigemischt.Von der Reinigung bis zum EM selber trinken – bei “Problemchen” einreiben usw. nutze ich EM. Ich kenne keine Allergien o.ä. und kann im Winter gesund bleiben. Arznei kenne ich seit 30 Jahren nicht mehr. Ich denke, die Natur macht alles richtig und wenn wir natürlich leben (und hier finde ich so viele Anregungen dazu – Dicke Anerkennung dazu!) ist gesund bleiben keine Kunst ohne “moderne” Chemie.UND ALL DAS OBEN BESCHRIEBENE KOSTET 50€/JAHR FÜR DIE EMA GRUNDSTOFFE — SONST NIX!!!
    Viele Grüße und gutes Gelingen!

  • Stephanie Schnitker

    Huhu, ich überlege, mir so einen Bokashi-Eimer zuzulegen. Das Ferment, das ich immer wieder einstreuen muss, das muss ich nachkaufen oder? Genau so wie die Effektiven Mikroorganismen die ich aufsprühe oder? Kann ich das auch einfach selber machen? Oder ist das zu kompliziert?
    Danke für eure Hilfe und Anregungen.

    • Maximilian Knap

      Hallo Stephanie, wenn man etwas Zeit hat, kann man auf das Ferment auch ganz verzichten. In organischen Abfällen sind jede Menge Mikroorganismen enthalten und in der sauerstoffarmen Umgebung im Bokashi-Eimer vermehren sich die richtigen ganz von allein, mit Ferment geht es allerdings schneller. Wenn man mit zwei Eimern arbeitet und der erste voll ist, kann man die austretende Flüssigkeit auch als “Starter” für den neuen Eimer verwenden – Abfälle rein, etwas von er Flüssigkeit, die reich an Mikroorganismen ist, darübergießen und fertig. Manche Leser verwenden auch Buttermilch, Sauerkrauftsaft o.ä. als zusätzlichen Starter. Am wichtigsten ist jedoch die sauerstoffarme Atmosphäre im Eimer, damit keine Fäulnis einsetzt. Also nicht ständig öffnen und am besten mit einer Scheibe oder dem unteren Teil eines anderen Eimers innen abdecken und beschweren :-) Berichte doch mal, wie es bei dir geklappt hat. Liebe Grüße!

  • Eli

    Blöde Frage vielleicht, aber ich hab meinen Eimer noch nicht. Kommt erst diese Woche. Ich freu mich schon so! Bei meiner neuen Wohnung (Wohnanlage) gibt es keine Biotonne O.o
    So, zur blöden Frage^^:
    Brauch ich dann quasi eigentlich 2 Eimer? Sonst bekomm ich ja das Ferment nicht mehr raus, wenn ich immer neuen Bioabfall draufwerf….oder?

    • Maximilian Knap

      Genau so ist es – idealerweise nutzt man dann zwei Eimer im Wechsel, oder macht eben eine Pause. Viel Spaß mit dem neuen Komposter!!

  • Eli

    Hey!
    Hab meinen ersten Eimer diese Woche vollgemacht. Ich bin begeistert, das es bis jetzt schon mal funktioniert hat :D Habt ihr noch Ideen, was ich mit der Flüssigkeit anfangen könnte? Ich will sie irgendwie nicht unbedingt wegschütten, aber verstopfte Rohre hab ich keine, einen zweiten Eimer auch noch nicht (ich mach mich jetzt dann aber mal ans basteln ^_^) und für die paar Kräuter, die ich hab, brauch ich nicht so viel Dünger. Und wenn sich das Zeug nicht so lang hält, müsst ich bald verbrauchen, was ich das letzte mal abgezapft hab.

    • Maximilian Knap

      Du kannst sie als Dünger ins Gießwasser geben (dazu reicht schon sehr wenig), oder als Starter für den neuen Bokashi-Eimer verwenden. Direkt über das erste Kompostier-Gut schütten. Viel Erfolg und liebe Grüße!

      • Eli

        Wie gesagt, zum Düngen ist es viel zu viel….bzw. ich hab zu wenig Pflanzen :D

        Funktioniert das gut als Starter? Oder sollte ich mir doch noch zusätzlich EM kaufen?

        • Maximilian Knap

          Wir haben die Flüssigkeit auch schon als Starter verwendet, es muss nur schon genügend “Masse” im Eimer sein, die mit der Flüssigkeit voller Mikroorganismen in Kontakt kommt. Ggf. etwas vom alten Eimer in den neuen verfrachten. Bei uns hat’s geklappt – liebe Grüße!

  • Mysticdragon

    Nette Sache. Ich setze aber auf etwas viel besseres und das ist die Natur an sich. Und das sind Kompostwürmer. Demnächst werde ich Anfangen meine eigene Wurmkisten zu basteln bestehend aus 3-4 Kisten. Die letzte unten ist der Auffangteil für die Flüssigkeiten. Diese dient als Dünger für Pflanzen, dieser ist sehr Konzentriert. So können alle Bio Abfälle bzw. Pflanzen Abfälle den Würmer verfüttert werden. Ausnahme stellen Citrusfrüchte dar, sowie Fleisch, Knochen, Fette und Milchprodukte.
    Es müssen nicht ständig neue Bokashiflocken gekauft werden.

    Wenn Fleisch, Fisch und Milchprodukte mit entsorgt werden. Dann ist ein Bokashi Eimer doch sinnvoll. Allerdings stören mich da eher die Anschaffungspreise der Bokashi Flocken.

  • Isa

    Was hab ich falsch gemacht, wenn unten keine Flüssigkeit rauskommt? Der Eimer steht sicher schon 3 Wochen verschlossen rum. Nur den Hahn hab ich ab und zu mal aufgemacht, weil ich dachte, es muss doch endlich mal was rauskommen :D

    • Was hast du denn alles hinein getan, waren es auch genügend feuchte Abfälle und Bokashi-Ferment? Nach drei Wochen sollte sich schon einiges an Flüssigkeit gebildet haben. Unseren Eimer muss man leicht kippen, wenn wenig Flüssigkeit drin ist, sonst kommt nichts heraus :-) Liebe Grüße

  • tanjakl2

    So, gestern kamen meine Bokashi-Eimer. Jetzt habe ich mir Gedanken gemacht. Vielleicht können mir Eure Erfahrungen helfen. Die anfallende Flüssigkeit kann ich doch anstelle des Ferments verwenden, da sind die EM doch drinnen. Hat das schon jemand ausprobiert? Dann stelle ich regelmäßig Wasser-, Ginger- und Milchkefir sowie Jun Teepilz her. Diese enthalten eigentlich doch auch EM, wenn ich die Herstellungsprozesse richtig verstehe. Da immer Knollen übrig bleiben, könnte ich die auch in den Bokashi-Eimer tun statt Ferment. Oder habe ich da einen Gedankenfehler? Gerade der Ginger wird ja auch mit Melasse angesetzt.

    • Damit hast du recht, wir verwenden auch die Flüssigkeit als Starter für den neuen Bokashi, klappt zumindest bei uns ganz gut! Man muss nur schon ausreichend Abfälle hineingeben, damit die Flüssigkeit auch irgendwo hängen bleibt und nicht gleich nach unten durchsickert.
      Wasserkefir & Co. dürften nicht ohne weiteres verwendbar sein, weil es sich um viele verschiedene Mikroorganismen handelt. Beim Bokashi ist es eine spezielle Kombination, die eben für diese Art der Fermantation besonders gut geeignet sein soll. Das Mäuse- und Ratten-Problem hast du beim Kompost ja sowieso, weshalb die Gefäße normalerweise entsprechend Nager-sicher aufgebaut sein sollen – Bokashi hin oder her :-)

  • S.f. Wilma

    Hätte mal gern gewußt, wie die Erfahrungen mit Sauerkrautsaft oder Brottrunk sind. Klappt das? Ich habe 2 Eimer gemacht und als ich mal ein paar Wochen später die einebuddelten Reste angeschaut habe, waren sie noch recht unverändert… Muss dann noch was anderes zugeben?

    Wie klein macht ihr denn euren Abfall? Bei den Amis gibts ja immer gleich einen Küchenschredder an der Spüle, das wäre hier ganz praktisch…

    • Wir geben die Reste immer hinein, so wie sie kommen. Wichtiger als das Zerkleinern ist, sie möglichst kompakt und ohne große Hohlräume (mit schädlichem Sauerstoff) im Eimer zu schichten. Wenn der Eimer randvoll ist und kaum noch Luft drin ist, tun die Mikroorganismen ihr Übriges. Wir haben schon den “Saft” von einem Eimer zum Ansatz des nächsten benutzt, hat geklappt. Vielleicht hatten wir auch Glück… Nach dem Verbuddeln machen sich ja ganz andere Mikroorganismen über die Biomasse her, im warmen Halbjahr geht das naturgemäß am schnellsten. Vielleicht war es schon zu kühl und das Bodenleben schon zu weit reduziert?

  • uwuragomix

    Anaerob? Und was passiert mit dem entstehenden Methan? Scheint ja weder energetisch nutzbar gemacht, noch abgefackelt zu werden und damit wie es ist in die Atmosphäre abgegeben zu werden, was hinsichtlich der immensen Treibhauswirkung wohl eher nicht so raffiniert ist.

    Ich würde Biomüll daher eher in die dafür vorgesehene Tonne geben und die anaerobe Vergärung eben Biogasanlagen überlassen, die das entstehende Methan nutzbar machen oder im Notfall zumindest verbrennen, damit es nicht freigesetzt wird. Oder halt wenn man es unbedingt selbst machen will wohl eher einen (aeroben) Komposthaufen führen.

  • Lilu

    Mein selbstgebauter Bikashi-Eimer läuft super mit verdünnter EMa-Lösung bersprüht. Ich presse die schichten mit einem Kartoffelstampfer immer wieder zusammen. Das reicht um ein anaerobes Milieu zu schaffen. Ich habe noch nie probiert die Flüssigkeit wieder drüber zu schütten.
    Bombenvorteil von der Bokashierde: Schnecken machen einen Bogen drum. Da reicht schon eine Ladung pro Jahr im Garten verteilt. Diese Beobachtung wurde mir von anderen bestätigt.

    • Marla

      Hallo Lilu, vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht, das klingt wirklich spannend und effektiv. Ich frage mich, was den Schnecken daran wohl nicht schmeckt. Einen Versuch für jeden Hobbygärtner ist es allemal. Ganz liebe Grüße!

  • Lilu

    Noch ein Hinweis: Das Bokashizeug ist sehr sauer und kann als Dünger in sicherer Entfernung zu Büschen vergraben werden, darf die Wurzeln aber nicht berühren.
    Außerdem ist die Flüssigkeit auch unverdünnt ein super Rohrreiniger und hilft auch gegen Geruch aus dem Abfluss. Einfach reinkippen und 10 min warten. In der Zeit stinkt es allerdings ganz schön. Dann nachspülen und alles ist gut.

  • Thérèse

    tolle Idee, ich werde es umsetzen aber brauche ich nun 2 solcher Systeme? also 2 x 2 Eimer, 2 Abflusshahnen?
    ich denke da es ja 4-6 Wochen braucht bis zur Umwandlung wäre es sinnvoll 2 Systeme zu bauen

  • Thérèse Sandoz

    ich habe die Antwort beim durchscrollen gefunden, danke an alle die fleissig getippt haben. Also werde ich 2 Eimer basteln.
    alles Gute

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