Wiederverwendbare Kosmetikpads – kreativ und nachhaltig

Waschbare, wiederverwendbare Kosmetikpads sparen viel Abfall. Geld sparen kannst du, indem du sie einfach selber nähst. Ich zeige dir wie schnell das geht

Für die tägliche Hautpflege und Kosmetik habe ich bisher immer die allseits beliebten Kosmetikpads aus Watte benutzt. Sie sind nützlich, bestehen meist aus Baumwolle – und landen nach 1x Benutzen im Müll.

Die Abfallmenge und auch die fast immer anzutreffende Plastikverpackung haben mich veranlasst, nach Alternativen zu suchen! Zwar gibt es inzwischen in immer mehr Läden und Online-Shops wiederverwendbare Kosmetikpads aus Stoff. Doch warum nicht einfach selbst welche aus Stoffresten nähen? Geeignete Stoffreste habe ich zur Genüge, und das Nähen geht kinderleicht!

Was wird für selbstgemachte Kosmetikpads benötigt?

  • Grobe und feine Stoffreste, z.B. von alten Hemden, Sweatshirts, Frotteehandtüchern, Geschirrtüchern und ähnlichen Textilien
  • Papier
  • Schere
  • Stift
  • Stecknadeln
  • Glas als Schablone für runde Pads oder ein Lineal für eckige

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Die Stoffe sollten wenigstens bei 60, besser bei 90 Grad waschbar sein, damit die Pads nach Benutzung auch hygienisch rein gewaschen werden können.

Für jedes Pad verwende ich zwei verschiedene Stoffe, damit es eine grobe und eine feine Seite erhält. Für die feine Seite eignen sich alte Hemden oder T-Shirts. Für die grobe Seite verwende ich am liebsten Frottee von ehemaligen Handtüchern. Ebenfalls geeignet ist Sweatshirt-Stoff, der auf beiden Seiten unterschiedliche Strukturen besitzt, er kann dann einmal links- und einmal rechtsseitig zusammengefügt werden.

Runde Pads sind schöner, aber auch etwas aufwändiger herzustellen. Als Schablone benutze ich dafür gern ein Glas in passender Größe. Du kannst aber auch einfach eckige Pads zurecht schneiden und zum Anzeichnen ein Lineal zu Hilfe nehmen.

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Empfehlenswerte Größen:

  • runde Form: ca. 8 cm Durchmesser
  • quadratische Form: ca. 7 cm x 7 cm

So werden die wiederverwendbaren Kosmetikpads hergestellt:

1. Gewünschte Form auf Papier vorzeichnen und ausschneiden, das wird die Schablone bzw. Vorlage.

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2. Vorlagen auf Stoff mit Stecknadeln feststecken.

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3. Sauber ausschneiden, indem der Stoff flach auf den Tisch gelegt und am Rand entlang geschnitten wird; nicht frei in der Luft versuchen zu schneiden, da der Stoff sich viel zu leicht verzieht.

4. Feine und grobe Seite der Pads mit Stecknadeln zusammenheften, bei Bedarf mit einem Faden vorheften.

5. Zusammennähen, am besten mit Zickzack-Naht – fertig!

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Ich verwende zum Zusammennähen eine einfache Zickzack-Naht, sie ist zwar nicht 100% fusselfrei, aber für mich ist es völlig ausreichend. Wenn du nicht so geübt mit der Nähmaschine bist, dann setze die Naht nicht genau an der Schnittkante an, sondern ca. fünf Millimeter weiter innen. Dadurch entsteht ein loser Rand, was nicht weiter schlimm ist. Schneide ihn anschließend mit einer Schere mit wenig Abstand zur Naht ab, ohne jedoch die Naht zu beschädigen!

Einstellung an meiner Nähmaschine:

  • Zickzackstich-Weite 3 (aus möglichen 0-4)
  • Zickzackstich-Höhe 1,5 (aus möglichen 0-4)

Vor der ersten Benutzung am besten einmal von Hand durchspülen oder in der Maschine waschen, und die Pads sind einsatzbereit :-) Watte-Pads kommen mir jedenfalls nicht mehr auf die Haut.

Wenn du einmal dabei bist, fertige am besten gleich eine ausreichend große Menge der selbst gemachten Kosmetikpads an. Das erspart häufiges Waschen. Ich bewahre z.B. die benutzen Pads in einem Wäschenetz auf, das ich höchstens einmal pro Woche zur Wäsche dazu gebe.

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Gewaschen wird natürlich mit dem selbst gemachten Bio-Waschmittel :-)

Viel Spaß beim Nachmachen und Ausprobieren! Vielleicht hast du sogar ein Foto deiner selbst gemachten Pads? Sende es uns, dann können wir es als Resultat vom Nachmachen posten.

Ein Rezept für einen selbstgemachten Make-up Entferner findest du hier.

Natürlich freue ich mich auf Kommentare und Anregungen. Verwendest du ähnliche Ideen für mehr Nachhaltigkeit im Haushalt?

Rezepte für selbstgemachte Pflegeprodukte und nachhaltige Alternativen im Alltag findest du auch in unseren Büchern:

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44 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Hallo. Ich finde die Idee mit den Kosmetikpads sehr gut. Wollte es auch schon lange mal ausprobieren. Frage mich allerdings, da ich mich sehr mit Mikroplastik im Wasser bzw. Meer beschäftige, wenn ich sie in der Waschmaschine wasche gelangen die kleinen Partikel meines Mascaras z.b. dort hin wo ich sie eigentlich nicht haben möchte. Ich finde die Überlegung und Frage berechtigt: Wollen wir nicht gerade das verhindern? Und gibt es nicht vielleicht noch andere Alternativen wie zum Beispiel Bio Kosmetik die zu 100 % frei von Mikroplastik ist? Über Komentare hierzu und auch Anregungen wäre ich sehr dankbar.

    Antworten
  2. Ich habe die Pads auch gemacht. Einfach bei einer großen Tasse den oberen Rand mit Jaxon-Kreide meines Sohnes angeschmiert, Tasse auf dem Kopf stehend aus ein altes Handtuch gedrückt und gedreht. Das ergibt sehr einfach einen perfekten Kreis in super Größe. Das Ausschneiden geht dann sehr einfach, weil sich die Kreide nicht verschiebt. Umsäumen, Waschen, fertig. Kreide geht beim Waschen mit Kastaniensud prima raus. Ich hab gleich 80 Stück gemacht, waren 2 alte Handtücher die so vor dem Müll bewährt würden.

    Antworten
    • Hallo Sina, super und mit 80 Pads kommst du wahrscheinlich eine Weile hin. Liebe Grüße Sylvia

  3. Ich habe sie mir aus alten flauschigen Betttüchern eckig selbst genäht, wasche sie bei 60° mit und hänge sie auf. Man braucht nicht wirklich einen Trockner.
    Eckig deshalb, weil ich dadurch keinen Stoffabfall habe.

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    • Hallo Roma,
      danke fürs Teilen deiner Idee; so geht’s natürlich auch.
      Lieben Gruß
      Heike

  4. Hedda Wessel-Schulze

    Wie trockne ich die Dinger? Ich habe keinen Wäschetrockner. Soll ich sie etwa alle einzeln aufhängen?

    Antworten
    • Hallo Hedda, wahrscheinlich haben viele LeserInnen keinen Trockner – ich selbst auch nicht. Ich sammle die Pads in einem Netz, wasche sie mit und hänge sie dann auf die Leine. Geht eigentlich ganz schnell. Liebe Grüße Sylvia

  5. Einfach gar keine Pads benutzen. Gesicht mit Kernseife waschen und das Make-Up ist weg. Besonders gut bei Mischhaut (die ich habe). Im Anschluss 2 Tropfen Maiskeimöl auf das nicht ganz abgetrocknete Gesicht und man hat eine perfekt gepflegte und saubere Gesichtshaut.

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    • Schön und gut, dass das bei ihrer Haut reicht.
      Es gibt aber auch Menschen mit sehr empfindlicher Haut und auch noch Hautkrankheiten wie ich sie habe und da kann ich keine Kernseife heranlassen.

  6. Kristin Schwenke

    Ist ja schön und gut, aber warum sich soviel machen? Ich benuzze seit mindestens 2 Jahren frotteewaschlappen und ein regionales Pflanzenöl (kunella) zum abschminken. Den Waschlappen wasche ich einmal in der Woche mit durch und alles ist wieder hübsch.

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  7. Hallo zusammen!
    Ich finde diese Idee – wie so unzählig viele andere Beiträge auch – ganz wundervoll und werde mich bald mal an die Nähmaschine meiner Mutter wagen. Danke für die stete Inspiration!
    Ein Problem habe ich allerdings: Fast genau so häufig, wie ich solche einweg-Wattepads zum abschminken nutze, gebrauche ich sie um Nagellack zu entfernen – das dürfte sich in der Mehrwegvariante nicht direkt anbieten… hat jemand eine nachhaltigere Alternative die hübsche Farbe von den Fingern zu bekommen?
    Liebe Grüße :)

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  8. Super Idee, vielen Dank!
    Ich habe heute die dritte Freundin mit den Pads beschenkt. Nach dem ersten Prototyp habe ich folgende drei Varianten als gut befunden:
    _ Küchenhandtuch + weicher Frottee
    _ Küchenhandtuch + Poloshirt
    _ Poloshirt + weicher Frottee
    Der Frotee ist so ein Handtuch, das wirklich auf der einen Seite ganz weich ist (den Frotee hat es nur auf der Rückseite, die benutze ich aber nicht). Das fühlt sich suuuuper an auf der Haut! Auch das Poloshirt ist angenehm dünn und angenehm. Das Küchenhandtuch ist eher rauer und nimmt schlecht Flüssigkeit auf; ich kann mir vorstellen, dass es gut geeignet ist, um eine (Reinigungs-)Creme aufzutragen.
    Ich benutze meine Pads nur einmal und tue sie dann in den Wäschesack (so ein weiches Säckchen in dem man auch BHs wäscht). Bei mir gingen bei 60 Grad auch Make up raus.
    Das Nähen macht nach ein paar Stück ein wenig ‚ramdösig‘ wegen den ständigen Runden, mehr als zehn hab ich bisher nicht am Stück genäht. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, die unterschiedlichen Stoffe miteinander zu kombinieren und zu überlegen, welches Garn dazu passt und wie sich meine Freundinnen freuen werden.
    Ach: Mein Prototyp war mit einem alten normalen Froteehandtuch, das schon recht fest war – viel zu rau auf der Haut, kann ich nicht empfehlen. Ach, alle meine Materialien hatte ich eh noch und waren nicht mehr zum eigentlichen Zweck zu gebrauchen (zB Flecken, die nicht mehr rausgingen). So ein wunderbares Upcycling, I like!

    Antworten
    • smarticular.net

      Liebe Nadia,
      sie sind wunderschön geworden – vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und deine Tipps zu den Stoffen! Wir nähen auch immer mal wieder ein paar, aber machen keine Massenproduktion daraus. Es soll ja vor allem Spaß machen :-)
      Liebe Grüße

  9. Heidi Putschoegl

    Mir gefällt diese Idee sehr gut – wie viele der tipps, die ich bei euch finde! Danke für eure Mühe.
    Schon vor einiger Zeit hab ich mir solche Kosmetikpads genäht. Da ich selber schneidere kam mir die Idee, die vielen kleinen Jerseystoffreste in passende Fleckerl zu schneiden und als „Einmal“-Pads zu verwenden. Aber genau so gut lässt sich ein altes T-shirt dafür verwenden. Damit kommt man ewig aus, braucht nichts zu waschen und das T-shirt wird so nochmals genutzt.

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  10. Die Idee ist wirklich super! Ich habe auch schon ein altes Frottee-handtuch zu Abschminkpads recycled. Nur geht die Mascara in der 60°C-Wäsche leider nicht ganz raus. Habt ihr da einen Tipp für mich? Lieben Dank schon mal!

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  11. Danke für die tolle Inspiration! Meine Nähergebnisse waren am Ende nicht runde, sondern quadratische Pads aus weichem T-Shirt-Stoff.

    Die im Artikel beschriebenen Pads sehen natürlich durch die liebevolle Näharbeit und Stoffe schön aus.

    Später kam mir die Idee einfach aus einem dicken, alten grauen Baumwoll Sweatshirtstoff (Jogginghose) kleine Rechtecke und Quadrate mit der Zackenschere zu schneiden. Ich bewahre sie im Bad einem kleinem Körbchen auf. Gebrauchte Stoffflecken gebe ich – wie hier oft angeregt – in ein Baumwollsäckchen, welches ich einfach mit zur Kochwäsche gebe. Nach dem Trocknen kommen sie ungebügelt wieder in das Körbchen mit Deckel.

    https://uploads.disquscdn.com/images/0b34e46215993c4700c1141f625aafac28a6f8f93c8dc7a87abbfb2925cf5787.jpg

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  12. Hallo,
    was nehmt ihr als Wäschesäckchen für die gebrauchten Pads?
    Ich besitze nur fertig gekaufte aus Kunstfaser.
    Hat jemand eine Alternative?
    Ich bin keine geübte Näherin und kann keine Reisverschlüsse einnähen.

    Antworten
  13. Ich habe solche Pads vor längerer Zeit fertig genäht gekauft. Meine eigenen Nähkünste sind da eher bescheiden. Ich fand die Idee gut, nicht immer die Wattepads wegschmeißen zu müssen. In der Anwendung fand ich sie aber nicht so toll, da sie doch eher viel Flüssigkeit aufnehmen und ziemlich fusseln. Jetzt habe ich waschbare Gesichtsreinigungstücher der Firma Feeling. Diese entfernen nur mit Wasser alles Make up, wer möchte kann auch Seife dazunehmen. Wenn man sie nach der Anwendung gleich mit etwas Seife wieder auswäscht und zum trocknen aufhängt, braucht man sie für eine gründlichere Reinigung dann auch nur einmal pro Woche mit in die Wäsche geben. Pro Packung bekommt man 3 Stück geliefert. Ich habe mein erstes Set jetzt bereits 2 Jahre.

    Antworten
  14. ARB Services

    Noch besser ist es ein Mikrofaser Tuch zu gebrauchen. Nur mit warmes wasser feucht machen und alles Make-Up ist ab

    Antworten
    • Maximilian Knap

      An und für sich eine gute Idee, weil es Makeup-Entferner erspart! Jedoch haben Mikrofasertücher den Nachteil, dass sie aus feinsten Plastikfäden (Mikroplastik) bestehen. Mit der Zeit brechen die Fasern und werden nach und nach über das Abwasser fortgetragen. Womöglich kommen sie sogar unbeschadet durch die Abwasseraufbereitung und werden dann direkt in die Natur geleitet :/ so hat alles seine Vor- und Nachteile.

  15. Ich bin bislang über alle Tipps begeistert gewesen, oft haben sie mich auch für eigene Ideen weitergehend inspiriert. Das hier jedoch (Pardon, wenn ich so offen bin) konnte mich nicht überzeugen. Erstens finde ich die vorgeschlagenen Methoden nicht sehr hygienisch, wer weiß denn, was da für Farben verwendet wurden??? Zweitens sind diese Stoffreste für empfindliche Haut nicht geeignet. Ich nehme selbst übrigens keine Pads, sondern völlig normale Watte, die viele viele Monate reicht. Zupfe mir (nachdem ich die Hände gründlich gewaschen habe) kleine Tupfer zurecht und lege sie in einen Glasbehälter. Wenn man sie vor dem Aufftragen der Reinigungscreme unter dem Wasserhahn leicht anfeuchtet, greifen sie die Makeup-Reste noch besser.

    Also für mich gilt: Man kann alles übertreiben und den ganzen Tag basteln und nähen. Auch da muss man sorgfältig sortieren, was sinnvoll ist und was nicht.

    Ansonsten: Weiter so, der sinnvollen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Dafür bin ich sehr dankbar! Herzlichst, Konstanze

    Antworten
    • Hallo Konstanze, vielen Dank für dein Lob und auch deine kritische Auseinandersetzung mit diesem Beitrag. Für uns ist es vor allem wichtig Möglichkeiten aufzuzeigen. Jeder Mensch ist anders und hat andere Bedürfnisse und da ist es ganz natürlich, dass nicht alle Leser jeden Tipp lieben oder in den Alltag integrieren möchten.

    • Hallo Konstanze,
      wenn man bedenkt, dass Watte meist gebleicht ist, und zudem Müll produziert, finde ich deine Kritik unberechtigt. Man kann diese Wattepads zb auch einfach nur zum Auftragen für Gesichtswasser (hier reicht Apfelessig verdünnt mit Wasser) nutzen. Um sich abzuschminken gibt es spezielle Gesichtsseifen aus hochwertigen Ölen, damit geht das Makeup ab, die Haut wird gepflegt und es entsteht kein Müll. Wenn die Pads nach einmaliger Benutzung mit in die Kochwäsche kommen, sind sie sehr hygienisch.
      Liebe Grüße, Alexandra

  16. Ulirike Grzesik

    Danke für den guten Tipp! Ich denke, am besten nimmt man alte Waschlappen, Handtücher oder Molton.
    Bin bisher nur soweit gekommen, dass ich seit 18 Jahren die abgelegten Mullwindeln – zurechtgeschnitten – meiner Tochter als Abschminktücher benutze. Oder rechtsgestrickte Putzlappen aus Baumwolle der Firma Solwang. Hab’s auch schon selbst versucht mit dem Baumwollstricken, aber die waren etwas zu grob geraten … bin halt keine Strickmaschine.

    Antworten
  17. Wer keine Möglichkeit hat, selbst zu nähen: Stilleinlagen aus Biobaumwolle eigenen sich ebenfalls prima. Sie sind größer, als ein Pad, aber das braucht man ja manchmal für make-up.

    Antworten
  18. simplyandfine

    Also, habe das mal ausprobiert und ein paar Dinge sollte man mit den Pads beachten: Wenn man helle Stoffe nimmt, könnte man die Makeup-Spuren, auch nach dem Waschen noch drauf haben und man nimmt die Pads ja, um sich damit komplett abzuschminken, sonst macht es ja keinen Sinn,oder? Und mein Tipp: dunkle Stoffe nehmen, nicht im Kreis nähen sondern erst zur Hälfte, Viertel und nochmal quer drüber, wie beim Kuchen, dass geht viel schneller und hat den Effekt, dass die beiden Kreishälften nicht in sich rutschen und der Pad fester in der Hand liegt.Tolle Idee!!

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  19. chaoskoeppsche

    Seit fast nem Jahr nutze ich nun Babytücher aus weichem Viskosefrottee zum Abschminken. Die haaaalten und haaaalten. Sanfter als gängiger Baumwoll-Frottee und doch effektiver als glatte Stoffe. Zumal ich mir keine gefärbten Stoffe durchs Gesicht ziehen wollen würde.

    Antworten
  20. Karin Lasch

    Ich finde diese Tips hier echt super. Alles so einfach, doch selber kommt man nicht darauf.
    Recht vielen Dank!

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Schön wenn es ankommt und hilft, das freut uns immer am meisten :-) Natürlich sind wir auch immer auf eure Mithilfe angewiesen, auf Ideen, Kommentare und Vorschläge, wie man die eine oder andere Sache noch verbessern kann. So haben alle etwas davon :-) LG Maximilian

  21. Stellenangebote und Jobs - cesar.de

    Das ist wirklich mal eine sehr praktikable Idee :-D.

    Antworten
  22. Daniele Rücker

    Super tolle Idee!

    Antworten
  23. Maximilian Knap

    Ja stimmt, auch eine tolle Idee :-) gehäkelt haben wir sie auch schon gesehen.

    Antworten
  24. Gabriele Hacker

    Nice! Man kann sich aus Wollresten auch solche Pads stricken oder häkeln (stricken ist glaub ich besser, da engmaschiger – zumindest bei mir).

    Antworten
    • sind das dann nicht arge scheurende oder schrubbende Teile? Fast schon Peeling?

  25. Monika Waerder

    Ich habe mir auch welche gemacht,aber aus Frottee und biber,finde ich besser als glatte Stiffe

    Antworten
    • Stimmt auch meine Erfahrung. Frottee ist eine Seite und die andere ist bei mir eher glatt / weicherer Stoff. So wie bei den Wattepads auch.

    • Karin Lasch

      Jeder hat so seine eigene Gesichtshaut und weis was er dafür verwenden muss. Der eine kräftiger der andere magst zarter. Aber alles in allem alles fantastisch.

  26. Nadine Radziejewski

    Coole Idee vorallem wenn man viel unterwegs ist, schöner zum mitnehmen..

    Antworten

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