Quitten-Rezepte: So vielfältig kannst du das gesunde Obst verarbeiten

Quittengelee, Quittenbrot, Quittensaft und das gesunde Quittengel: Hier findest du köstliche und einfache Quitten-Rezepte für die gesamte Frucht.

Wenn im Herbst die duftenden Quitten reif werden, sind sie im Überfluss auf Märkten oder sogar aus dem eigenen Garten zu haben. Quitten sind aber nicht nur Duftspender im Garten und der Wohnung. Sie lassen sich auch vielseitig verarbeiten und sind gesund, weil sie viele Ballaststoffe und Mineralien enthalten. Hier findest du die besten Quitten-Rezepte.

Quitten können vollständig verarbeitet werden, wie die folgenden Rezepte zeigen. Da das rohe Fruchtfleisch der Quittensorten, die im nordeuropäischen Raum überwiegend zu haben sind, sehr hart und ein wenig bitter ist, wird es in der Regel gekocht. So verliert es auch den leicht bitteren Geschmack.

Die Quittenhaut hat meist einen Flaum, der ebenfalls bitter schmeckt. Deshalb empfiehlt es sich, die Härchen vor der Verarbeitung mit einem Küchenhandtuch gründlich von den Früchten abzurubbeln.

Rezept für Quittengelee

Das frische, süß-säuerliche Aroma gekochter Quitten schmeckt köstlich in Quittengelee, das sehr einfach zuzubereiten ist. Da Quitten sehr viel des natürlichen Geliermittels Pektin enthalten, ist spezieller Gelierzucker nicht nötig.

Für zwei bis drei Gläser Quittengelee werden benötigt:

  • 1 kg Quitten
  • 270 g Zucker
  • 1-2 EL Zitronensaft

So wird das Quittengelee zubereitet:

  1. Quitten vierteln, die Kerngehäuse herausschneiden und die Kerne aus den Gehäusen entfernen. Durchgeschnittene Kerne wegwerfen, unverletzte Kerne aufheben für das dritte Rezept in diesem Beitrag.
  2. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Kerngehäuse, in denen das meiste Pektin enthalten ist, in einen kochfesten Nussmilchbeutel oder ein Stück anderen Naturstoff einschnüren und zu den Würfeln geben.
  3. Die Quittenwürfel mit den verschnürten Kerngehäusen in einem Topf knapp mit Wasser bedecken und etwa 45 Minuten lang kochen, bis das Fruchtfleisch weich ist. Die Hitze abschalten und den Topf mit dem gesamten Inhalt ein paar Stunden stehen lassen – am besten über Nacht. So haben Pektin und Aromastoffe mehr Zeit, in die Flüssigkeit überzugehen.
  4. Den Saft abseihen, dabei das Fruchtfleisch nur sanft ausdrücken, damit die Flüssigkeit klar bleibt. Das Päckchen mit den Kerngehäusen entfernen. (Wirf das Fruchtfleisch nicht weg, du kannst es im nächsten Rezept noch weiterverarbeiten!)
  5. Den Quittensaft zusammen mit Zucker und Zitronensaft in einem Topf zum Kochen bringen und etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen. Eine Gelierprobe zeigt, ob das Gelee schon fest genug ist: Einen Tropfen der Flüssigkeit auf einen kalten Teller geben und abkühlen lassen. Wird der Tropfen fest, ist das Gelee genug eingekocht.
  6. Das heiße Gelee in sterilisierte Schraubgläser abfüllen und diese sofort schließen.

Fertig ist das köstliche Gelee, das sich bei sauberer Arbeitsweise mindestens bis zur nächsten Quittensaison hält.

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Tipp: Aus der Kochflüssigkeit wird Quittensaft statt des Gelees, wenn du sie mit etwa der Hälfte des im Rezept angegebenen Zuckers und ohne Zitronensaft kurz aufkochst und in saubere Flaschen abfüllst.

Aus dem übrig bleibenden Fruchtfleisch kannst du nun gleich noch Quittenbrot herstellen.

Einfaches Rezept für Quittenbrot

Quittenbrot wird im Grunde nach dem gleichen Prinzip hergestellt wie Fruchtleder, allerdings wird es zum Trocknen nicht ganz so dünn ausgestrichen.

Du brauchst:

  • das gekochte Fruchtfleisch aus dem Rezept für Quittengelee (abgewogen)
  • die gleiche Menge Zucker wie Fruchtfleisch

So wird das Quittenbrot hergestellt:

  1. Das gekochte Fruchtfleisch in einen Topf geben.
  2. Die Fruchtmasse mit einem Kartoffelstampfer oder einem Pürierstab zu Brei verarbeiten und den Zucker unterrühren.
  3. Die Masse bei geringer Hitze unter gelegentlichem Rühren so lange einkochen lassen, bis die Spur des Löffels auf dem Boden sichtbar bleibt, wenn man damit über den Topfboden fährt.
  4. Die entstandene Paste ein bis zwei Zentimeter dick auf ein mit Backpapier oder einer Backpapieralternative ausgelegtes Backblech streichen und im Ofen bei 100 °C drei bis vier Stunden lang trocknen lassen.
  5. Das fertige Quittenbrot in Rechtecke oder Rauten schneiden und die Stücke in Zucker, Kokosflocken, Kakao oder etwas Ähnlichem wenden, damit sie nicht aneinanderkleben.

In einem luftdichten Gefäß ist das Quittenbrot monatelang haltbar.

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Tipp: Wer es nicht eilig hat, kann das Quittenbrot auch an einem warmen, trockenen Ort über mehrere Tage hinweg an der Luft trocknen lassen. Die Masse sollte dafür nicht zu dick sein, damit der Vorgang nicht zu lange dauert und die Masse nicht schimmelt.

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Quittenkerne: gut für die Gesundheit

Für die Quittenkerne gibt es ebenfalls äußerst nützliche und gesunde Anwendungen. Basis dafür ist der sogenannte Quittenschleim, auch Quittengel genannt, der aus den Kernen und Wasser hergestellt wird. Das Quittengel enthält viel Pektin als Schleimstoff und wirkt vor allem entzündungshemmend und reizlindernd.

Deshalb kann Quittenschleim innerlich bei Husten und Halsschmerzen, aber auch bei Magenreizungen angewendet werden. Äußerlich wirkt das Gel lindernd beispielsweise bei Insektenstichen, rissigen Lippen und Hautreizungen. Müder Haut spendet es Feuchtigkeit.

Hinweis: Quittenkerne enthalten Amygdalin, das Blausäure bilden kann und deshalb in größerer Menge giftig ist. Die Giftstoffe treten aber nicht aus den Kernen aus, solange sie unverletzt sind. Wirf deshalb angeschnittene oder auf andere Art verletzte Kerne weg, um eine Vergiftung zu vermeiden.

Für eine Portion Quittengel werden benötigt:

  • 1 TL Quittenkerne (frisch oder getrocknet)
  • 100 ml Wasser

Die Herstellung des Gels ist einfach: Übergieße dazu die Quittenkerne mit dem Wasser und lass die Mischung mehrere Stunden durchziehen – am besten über Nacht. Siebe danach die Kerne ab. Das Gel lässt sich nun für die verschiedenen Zwecke verwenden:

  • Bei Halsschmerzen gurgle mehrmals am Tag mit Quittengel.
  • Bei Husten und leichten Magenreizungen trinke das Gel mehrmals am Tag.
  • Bei Insektenstichen, gereizter Haut oder Sonnenbrand tupfe mehrmals am Tag ein wenig Quittenschleim auf die entsprechende Hautpartie. Das Gel kann auf der Haut verbleiben.
  • Für müde Haut empfiehlt sich eine Leave-in-Maske mit Quittengel. Trage dazu das Gel mit kreisenden Bewegungen auf die gereinigte und trockengetupfte Gesichtshaut und gegebenenfalls das Dekolletée auf. Abwaschen ist nicht nötig. Die Haut wird glatter und straffer, auch direkt unter den Augen.

Im Kühlschrank in einem verschlossenen Gefäß aufgehoben, hält sich das Quittengel zwei bis drei Tage. Es lässt sich aber auch wunderbar portionsweise in Eiswürfelbehältern einfrieren. Wenn du viele Quittenkerne übrig hast, kannst du diese einfach trocknen und das Gel bei Bedarf frisch zubereiten.

Weitere Rezeptideen für die gesunde Quitte

Wer sich nicht die Mühe mit Quittengelee und Quittenbrot machen möchte, kann auch einfach ein köstliches und sättigendes Quittenkompott kochen.

Entferne dazu die Kerngehäuse aus den Früchten, schneide das Fruchtfleisch in kleine Würfel und koche sie mit wenig Wasser, bis sie weich sind. Püriere die Fruchtstücke dann zu Mus und süße sie mit Zucker oder einer Zuckeralternative deiner Wahl. Fülle das noch heiße Mus in saubere Schraubgläser und verschließe diese sofort.

Auf ähnliche Weise lässt sich auch ein köstliches Quittenchutney zubereiten.

Fruchtig-feuriges Quittenchutney mit Äpfeln, Ingwer und Chili ist genau das Richtige für die herbstliche Jahreszeit und im Nu zubereitet.

Tipp: Frische Quitten können auch eingefroren werden, wenn man sie zuvor schält und blanchiert. Die übrig bleibenden Schalen verströmen, auf der Heizung platziert, einen angenehmen, frischen Duft in der Wohnung.

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Wie verarbeitest du die leckeren Quitten? Wir freuen uns auf deine Tipps und Anregungen in den Kommentaren!

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20 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Ich mache seit Jahren sehr einfaches, schnelles und extrem gut schmeckendes Quittenmus/Quittenmarmelade:
    Quitten gut waschen (die originären, deutschen sind pelzig, ich habe heute wieder eine Kiste großer, goldgelber Früchte vom Türken gekauft – jede einzelne wie gemalt).
    Die Kerngehäuse und Stilansätze entfernen, klein schneiden und mit etwas Wasser zum Kochen ansetzen (nicht geschält). Dann kommt je nach Quittenmenge ordentlich Zitronensaft hinzu und entsprechend der Fruchtmenge und gewünschten Süße Honig, Rohrzucker, Zucker oder Gelierzucker hinzu (wer keinen Gelierzucker nimmt, benötigt etwas Pektin oder Gelierhilfe) Jetzt geht es schnell: Weich gekocht kommt der Pürrierstab zum Einsatz (sorry für die Werbung, doch bei kommt nur der ESGE-Zauberstab in Frage, alle anderen versagen kläglich) und zum Abschluss ein ordentlicher(!) Schuss Birnenlikör – fertig, ab in die Gläser! Ich muss die Gläser bei uns immer streng limitieren, denn meine Familie isst das Quitten-Mus wie Apfelmus – es schmeckt so aromatisch intensiv und war doch als Brotaufstrich gedacht!

    Antworten
  2. HALLO
    So viel Zucker!!!! Quittenmus schmeckt köstlich auch ohne oder nur mit etwas Zucker. ich nehme max. 150g auf 1kg Quittenmus, streiche es ca 1-1,5cm auf die Dörrgitter oder auf mit Backpapier belegte Bleche und lass es trocknen. -Das Backpapier öle ich mit Mandelöl ein, dann bleibt nichts kleben- ist alles schön trocken schneide ich es in Streifen und bewahre es in Butterbrottüten -dm hat welche aus Grasfasern- und hebe es luftdicht verschlossen auf. gibt schöne Geschenke für Adventskalender, Weihnachten und Geburtstage.
    Übrigens koche ich auch Gelees oder Marmelade mit so wenig Zucker und Apfelpektin u Agar-Agar. bis jetzt ist nichts verdorben, schmeckt alles wunderbar nach Obst.
    sehr saure Früchte, wie Schlehen, Kornelkirschen nehme ich 200- max250g Zucker auf 1kg.
    herzliche Grüße

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  3. Brauner Rohrzucker gibt dem Quittenbrot ein noch besseres Aroma.
    Etwas Zimt kurz vor Ende des Kochvorgangs dazugeben u das Quittenbrot bekommt eine weihnachtliche Note.

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  4. Vielen Dank für die tollen Tipps.Gerne würde ich Quittenbrot ohne Gelierzucker und herkömmlichen Zucker machen.Hat da jemand eine Idee oder Rezept?Zucker mit Honig ersetzen oder Xylitt und dann mit was eindicken?Würde mich über eine Lösung sehr freuen.

    Antworten
    • Petra 😋

      Liebe Linde, habe das Quittenbrot schon mehrfach mit Honig gemacht. Dh zB 1kg Quittenmus auf 1 kg Honig. Sonst nichts. Quittenmus sollte vorher gut abgetropft sein. Der Honig möglichst mild und nicht aufdringlich im Geschmack, wenn du verstehst was ich meine 😉. Beides bei kleinster Hitze rühren, rühren, rühren. Na, Du merkst schon wieviel notwendig ist. Meistens nehme ich dazu eine Pfanne, damit schön viel Flüssigkeit gut entweichen kann. Denn darum geht es ja. Dann lege ich ein Backblech mit Backpapier aus und streiche die Masse darauf. Manchmal lege ich noch eines obenauf und rolle mit dem Nudelholz. Muss aber nicht sein. Natürlich kannst du die Masse auch würzen, zB Zimmt, Anis, echte Vanille… Das ganze trockne ich in der Nähe der Heizung, sicherlich 3-4 Tage. Aber das siehst du ja dann.. danach lege ich es in ein Tupperteil, mit Backpapierlagen, damit es nicht verklebt. Habe mal so eine Dose vergessen – aber alles hat nach Jahren noch super geschmeckt. Muss halt schön trocken werden das Ganze, sonst hält es nicht so lange. Aber meistens wird es so schnell gegessen, dass du dir darüber keine Gedanken machen musst.. Viel Spaß !

    • Hallo😊
      Ich nehme dazu Agaven Dicksaft und zum eindicken Agar Agar.
      Schönen Sonntag noch.
      Grüß, Sandra

  5. Schöne Rezepte, v.a. das Quittenbrot.
    Ein anderes tolles Rezept mit Quitten ist die Lamm-Tajine mit Quitten. Quitten für die lezten 20 Minuten zugeben. Lammfleisch, Quitten und Ras el Hanout (Gewürzmischung, findet man heute in guten Lebensmittelgeschäften) passen irgendwie perfekt zusammen. Wir lieben dieses Gericht.
    (Das mit den zerschnittenen Kernen würde ich aber nicht so dramatisch sehen. Meine Familie isst seit Generationen Quitten-Gelée, -Marmelade und -Brot, das aus komplett gehackten Quitten, inkl. der ganzen und zerschnittenen Kerne hergestellt wird. Im Schnitt wurden wir eher zu alt.)

    Antworten
  6. hallo Heike
    ja, ich habe alles durch flotte Lotte püriert, mich gefreut, dass ich ganz wenig Abfall hatte,
    wollte das Mus zu Marmelade kochen. teilweise auch zum verschenken.
    ist wohl besser, ich schmeiße das alles weg.
    Danke aber für die vielen guten Rezepte.
    Übrigens bekommen die Quitten im Schnellkochtopf gegart eine rötliche Farbe, nur wenn ich sie offen koche bleiben sie gelb.
    Gruß

    Antworten
  7. ich habe Quitten zerschnitten und im Dampfkochtopf weichgekocht und alles einschl Kerne, die ja auch weich waren durch die flotte Lotte gedrückt.
    jetzt lese ich, dass die Kerne giftig sind.
    Sollte ich das Mus besser im Bioabfall entsorgen, und nur den saft verarbeiten.
    Bitte um Hilfe
    Danke Margret

    Antworten
    • Hallo Margret,
      die Kerne sind nur giftig, wenn sie zerschnitten wurden. Hast du die Kerne so fest durch die Flotte Lotte gepresst, dass sie alle richtig zerstört waren? Aber dann blieben sie ja auch in der Flotten Lotte hängen und konnten das Amygdalin nicht mehr großartig ins Mus abgeben, oder?
      Wenn nur ein paar wenige Kerne zerschnitten waren und der Rest heil blieb, kann wohl nicht viel passieren, solange das Mus nicht in sehr großen Portionen auf einmal verzehrt wird.
      Lieben Gruß
      Heike

  8. Stardream

    Leider sind Quitten sehr aus dem Trend gekommen. Unsere frühere Nachbarin hatte hinter ihrem Haus mehrere Quittenbäume. Sie hat Gelee gemacht – einfach grossartig!

    Antworten
  9. Hallo. Nimmt nan nornalen Zucker oder Geleezucker?

    Antworten
    • Hallo, wenn wir Gelierzucker meinen, ist das in der Regel im Rezept angegeben. Wenn nur Zucker dasteht, ist Haushaltszucker gemeint. Liebe Grüße Sylvia

  10. Ich entferne die Kerngehäuse nie, sondern gebe die grob gewürfelten Quitten in den Entsafter. Die Quittenkerne, gerade die zerschnittenen, geben ein wunderbares Aroma und sind in geringer Menge überhaupt nicht giftig! Man kann die einzelnen Kerne auch trocknen und vermahlen und in geringer Menge (10-20 g) zu Kuchenteig geben, wenn man ein Bittermandelaroma haben möchte.

    Antworten
  11. Die Quitten lassen sich viel besser verarbeiten, wenn man sie zunächst einfriert und nach frühestens 3 Tagen erst wieder langsam auftaut. Sie lassen sich nicht nur viel leichter schneiden, sondern auch viel besser entsaften. Dass sie beim Auftauen wie Äpfel braun werden, hat auf den Geschmack überhaupt keinen Einfluss.

    Antworten
    • Hallo Conny,
      danke für diesen hilfreichen Tipp!
      Lieben Gruß
      Heike

    • Ich entferne bei den geviertelten Quitten nur den Blüten- und Stielansatz. Koche 30 bis 40 Minuten und entferne erst dann das Kerngehäuse. So geht es viel leichter, da die Quitten jetzt weich sind. Sollten aber nicht matschig sein. Fürs Gelee nehme ich gerne neben Zucker und Zitronensaft auch Zimt und Sternanis. Beim Quittenbrot nehme ich manchmal Honig statt Zucker.

  12. Quittenkuchen ist auch eine Möglichkeit. Einfach wie Äpfel verwenden.
    Ich friere Quittenstücke unblanchiert für Kuchen ein…..klappt hervorragend.
    Ich vermenge sie nur mit Zitronensaft, damit sie nicht dunkel werden….wie Äpfel eben auch

    Antworten
  13. Meiner Meinung nach sind diese kleine (sehen aus wie Pflaumen) Quittenfrüchte besser als diese größere, die sehen aus wie Birnen. Die kleinen Früchte sind mehr sauer (wie Zitrone) und die großen schmeckten für mich wie unreife Birnen. Deswegen wenn ich etwas mit Quitten mache, suche ich immer die kleinen Früchte aus. Nachteil ist da ja schon, die kleinere Früchte lassen sich schwer zu entkernen, wenn man Gelee machen möchte. Man kann Folgendes machen:

    Quittenkerne haben viel Pektin und nach dem Waschen von Früchten könnte man die abkochen ob als die schon entkernt wurden. Wenn die Quitten schon weich sind, man nimmt den Tuch für zB. pflantzliches Milch/Mullverband/Sieb und man muss pressen. Die Kerne bleiben im Tuch/Sieb.

    Ich mache Quittenlikör. Mein Rezept:

    700 g Quitten
    450 g Zucker
    etwas gemahlener Zimt
    Saft von 1 Orange
    etwas gemahlener Ingwer
    ein paar Nelken
    0,7 L Vodka
    0,35 L weißer Rum

    Frische Quitten (ungekochte und ohne Kerne) in Stückchen schneiden und mit anderen Zutaten mischen. Dazu brauchst du einen Glas mi Decken (Fassungsvermögen 2-3 L). Ab und zu den Glas schütteln, sodass sich alles gut vermischt und verteilt. 4-6 Wochen alles ziehen lassen, danach Früchte entfernen (Gelee/Puree davon machen). Je älter der Likör, desto besser :)

    Antworten

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