Mangold-Rezepte: die besten Gerichte mit dem farbenfrohen Blattgemüse
Mangold (in der Schweiz auch unter dem Namen Krautstiel bekannt) ist vom späten Frühjahr bis in den Herbst hinein aus regionalem Anbau verfügbar und lässt sich besonders vielseitig in der Küche verarbeiten. Ob als Mangold-Gemüse, Mangold-Lasagne oder Mangold-Quiche – mit den folgenden Mangold-Rezepten kann man von dem gesunden und farbenfrohen Blattgemüse gar nicht genug bekommen!
Klassisches Mangoldgemüse
Die einfachste Form, Mangold zuzubereiten, ist ein klassisches Mangoldgemüse, das zum Beispiel mit gekochten Kartoffeln oder Paniertem, wie beispielsweise einem knusprigen Lupinenschnitzel, kombiniert wird.

Tipp: Für eine sättigende Hauptmahlzeit bereite ein würziges Linsen-Dal zu und koche in den letzten beiden Minuten einfach ein paar Mangoldblätter mit.
Mangold-Quiche
Auch in einer Gemüse-Tortilla oder einer Mangold-Quiche sorgt das Blattgemüse für ein feines Aroma. Beide lassen sich gut portionsweise einfrieren und so noch einige Monate lang genießen.

Mangoldlasagne
Wenn du bereits ein bevorzugtes Rezept für Spinatlasagne hast, ersetze einfach den Spinat durch Mangold, um stattdessen eine Mangold-Lasagne zu zaubern. Oder bereite sie nach unserem Rezept zu.

Tipp: Die Blätter der Roten Bete lassen sich ebenfalls für eine Lasagne verwenden und überhaupt ganz vielfältig zubereiten, so wie auch viele weitere Gemüseblätter essbar sind.
Ist Mangold gesund?
Zwar erinnert Mangold optisch an Spinat und wird aufgrund seines milden Aromas auch gerne als Spinat-Ersatz verwendet. Tatsächlich ist das Blattgemüse aber eng mit der Roten Bete, der Zuckerrübe und der Runkelrübe verwandt.
Mangold versorgt den Körper mit verschiedenen Vitalstoffen, darunter Calcium, Eisen, Kalium und Magnesium sowie Vitamin A, Vitamin C, verschiedenen B-Vitamine und Vitamin K.
Neben den zahlreichen gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffen enthält Mangold aber auch Oxalsäure, die die Aufnahme von Mineralstoffen beeinträchtigen kann und bei übermäßiger Aufnahme die Entstehung von Nierensteinen begünstigt, weshalb Menschen mit Nierenproblemen das Blattgemüse besser meiden. Für gesunde Menschen überwiegen hingegen die positiven Effekte, die mit einem gelegentlichen Verzehr von Mangold verbunden sind.
Zudem lässt sich die negative Wirkung der Oxalsäure durch Kochen (und das Kochwasser wegschütten) redzuieren. Alternativ wird durch die gleichzeitigen Aufnahme von Lebensmitteln mit hohem Calciumgehalt (wie beispielsweise Milchprodukte oder mit Calcium angereicherte Pflanzenmilch) ein Teil der Oxalsäure ausgeschieden, ohne den Körper zu belasten.

Mangold mit niedrigem Nitratgehalt
Wie andere Blattgemüse speichert auch Mangold Nitrat. Es dient den Pflanzen als Nährstoff, kann für den Menschen aber schädlich sein. Da Nitrat in gesundheitlich bedenkliches Nitrit umgewandelt werden kann.
Um den Nitratgehalt möglichst gering zu halten, empfiehlt es sich, Mangold selbst anzubauen (das geht sogar im Balkongarten). Auch Freilandware aus ökologischer Landwirtschaft enthält weniger Nitrat. Außerdem sollte er gekühlt und nur für eine kurze Dauer gelagert werden. Denn Kunstdünger, geringe Sonneneinstrahlung beim Anbau im Gewächshaus sowie eine zu lange oder warme Lagerung tragen zu einem erhöhten Nitrat- bzw. Nitritgehalt bei.
Mehr leckere Rezepte mit jeder Menge Gemüse findest du auch in unseren Büchern:
Welches ist dein Lieblingsrezept mit Mangold? Wir freuen uns auf Ergänzungen unter dem Beitrag!
Noch mehr Rezeptideen und andere hilfreiche Themen gibt es hier:
- Gesunder Rucola – so einfach lässt sich das würzige Kraut anbauen, ernten und köstlich verwerten
- Vegane Tortilla – so einfach lässt sich der Kartoffelpfannkuchen ohne Ei zubereiten
- Basilikumeis, Tomateneis, Käseeis: ausgefallene Eissorten selber machen
- Polster reinigen mit Hausmitteln: So entfernst du Flecken und unangenehme Gerüche


Hallo ihr Lieben,
ich schneide die Stiele immer extra ab und friere sie ein, die gibt’s dann später wie Spargelgemüse mit einer hellen Soße zu Kartoffeln.
Viele Grüße