Köstliche Salbeibutter selber machen und lecker variieren
Wer im Garten oder auf dem Balkon eine Salbeipflanze kultiviert, kann oft weit mehr ernten, als für Alltagsgerichte oder Erkältungstees gebraucht wird. Da kommen einfache Rezepte mit reichlich Salbei gerade recht. Eines meiner liebsten ist die Herstellung einer aromatischen Salbeibutter! Denn sie verleiht einfachen Gerichten wie Pasta, Gnocchi, Grill- und Ofengemüse im Handumdrehen einen mediterranen Geschmack.
Erfahre in diesem Beitrag, wie du Salbeibutter ganz einfach zubereitest, mit weiteren Zutaten verfeinerst und für den Vorrat haltbar machen kannst.
Rezept für Salbeibutter
Schwierigkeit: Einfach16
Portionen110
kcal15
MinutenFür ein Glas (oder eine Rolle) Salbeibutter brauchst du nur drei Grundzutaten und wenige Arbeitsschritte. Sie lässt sich auch noch spontan herstellen, zum Beispiel als Mitbringsel für ein bevorstehendes Grillfest.
Zutaten
250 g zimmerwarme Butter oder eine entsprechende vegane Alternative
1 große Handvoll frischer Salbei (ca. 20-30 Blätter)
1 kräftige Prise Salz
optional 1 Knoblauchzehe oder eine Prise frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung
- Salbeiblätter vorsichtig waschen, gründlich trocken tupfen und in feine Streifen schneiden. Wenn du Knoblauch verwendest, diesen sehr fein hacken.
- Etwa zwei Esslöffel der Butter in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Die Salbeistreifen (und den Knoblauch) hinzufügen. Zwei bis drei Minuten sanft dünsten, bis der Salbei leicht knusprig wird und die Butter wunderbar duftet.
- Die Pfanne vom Herd nehmen und die Salbei-Butter-Mischung etwas abkühlen lassen, damit die restliche Butter später nicht schmilzt.
- Die restliche, weiche Butter mit Salz (und Pfeffer) in eine Schüssel geben. Die abgekühlte Salbeimischung aus der Pfanne dazugießen und alles mit einer Gabel oder dem Handrührgerät gleichmäßig vermengen.
- Die fertige Butter in ein sauberes Schraubglas füllen oder zu einem Block bzw. einer Rolle formen.
Tipp
- Statt die Salbeibutter wieder fest werden zu lassen, kannst du sie auch direkt als würziges Topping zu Pasta oder (selbst gemachten) Gnocchi servieren. Erfahre mehr in unserem Rezept für Salbei-Gnocchi.
Lagerung und Haltbarkeit
Damit du auch im Winter noch etwas von deiner Salbeiernte hast, lässt sich die Kräuterbutter hervorragend lagern:
- Im Kühlschrank: Gut verpackt hält sie sich im Kühlschrank etwa zwei bis drei Wochen.
- Im Gefrierfach: Wenn du sie länger aufbewahren möchtest, fülle die weiche Salbeibutter am besten in Eiswürfelformen und gib sie für ein bis zwei Stunden in den Gefrierschrank. Sobald die Butterwürfel fest genug sind, kannst du sie platzsparend in ein Schraubglas oder einen wiederverwendbaren Gefrierbeutel umfüllen. So hast du bei Bedarf immer genau die richtige Menge parat. Tiefgekühlt bleibt die Kräuterbutter bis zu sechs Monate frisch.
Salbeibutter variieren
Das Grundrezept lässt sich je nach Geschmack vielfältig abwandeln:
- Zitronen-Salbeibutter: Der Abrieb einer Bio-Zitrone bringt Frische ins Spiel – harmoniert zum Beispiel perfekt mit Fisch oder Spargel.
- Walnuss-Salbeibutter: Eine Extra-Portion Crunch kommt in die Butter, wenn du eine Handvoll Walnüsse hackst und zusammen mit dem Salbei anröstest.
- Tomaten-Salbeibutter: Ein Teelöffel Tomatenmark oder fein gehackte, getrocknete Tomaten unter die Butter gemischt verleihen eine fruchtig-herbe Note.
Tipp: Schau auch mal bei den Rezepten für Kräuterbutter, Wildkräuterbutter und Kräuterquark vorbei.
In unseren Büchern findest du viele weitere leckere und heilsame Rezepte mit Garten- und Wildkräutern:
Womit kombinierst du Salbeibutter am liebsten? Verrate uns deinen Serviervorschlag in einem Kommentar unter dem Beitrag!
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