Köstliche Spargelzeit: Alles Wissenswerte für die Spargelsaison

Jedes Jahr wird die Spargelzeit von vielen sehnsüchtig erwartet. In diesem Beitrag erfährst du alles Wissenswerte rund um die Spargelsaison, um sie voll auszukosten.

Alle Jahre wieder freuen sich viele Menschen auf die Spargelzeit. Und gerade weil das gesunde und kalorienarme Gemüse regional nur für kurze Zeit verfügbar ist, lohnt es sich, die Spargelsaison so richtig auszukosten. Wie gut, dass man (vor allem grünen) Spargel sogar selbst anbauen kann!

In diesem Beitrag findest du alles Wissenswerte rund um die Spargelzeit: Wann weißer und grüner Spargel regional erhältlich sind, wie man die Gemüsestangen am besten aufbewahrt, haltbar macht, und natürlich auch, wie du Spargel köstlich zubereiten und restlos verwerten kannst.

Spargelanbau und Erntezeit

In vielen Gemüseabteilungen und Wochenmärkten lässt sich weißer Spargel bereits im März entdecken. So früh im Jahr ist das wärmeliebende Gemüse aber nicht nur besonders teuer, sondern hat meist auch einen weiten Weg aus Spanien oder anderen südeuropäischen Ländern zurückgelegt.

Wer seinen Spargel lieber ohne lange Transportwege genießen möchte, wartet deshalb besser ein paar Tage länger und entscheidet sich dann für Spargel aus regionalem Anbau. Die beliebten Gemüsestangen werden deutschlandweit, in der Schweiz wie auch in Österreich kultiviert. Alternativ lässt sich grüner Spargel besonders einfach selbst anbauen – hier erfährst du, wie es geht.

Es gibt kein festes Datum für den Beginn der Spargelsaison. Denn wann die ersten heimischen Spargelstangen geerntet werden können, hängt vielmehr von den jedes Jahr etwas anders ausfallenden Wetterbedingungen ab.

Jedes Jahr wird die Spargelzeit von vielen sehnsüchtig erwartet. In diesem Beitrag erfährst du alles Wissenswerte rund um die Spargelsaison, um sie voll auszukosten.

Als grobe Orientierung für die weiße Variante lässt sich aber sagen, dass die Spargelzeit Mitte April beginnt und traditionell am 24. Juni (Johannistag) endet. Das liegt daran, dass sich die Spargelpflanzen für die neue Saison vom Schnitt ausreichend erholen müssen und ein späteres Stechen die Ernte des Folgejahres verringern würde.

Grüner Spargel ist inzwischen zwar vielerorts ganzjährig erhältlich. Die Erntezeit für grünen Spargel liegt in unseren Breiten aber ebenfalls zwischen April und Juni. Im übrigen Jahr wird das Gemüse aus wärmeren Ländern importiert.

Tipp: Detaillierte Informationen zur Verfügbarkeit regionaler Obst- und Gemüsesorgen aus Freilandanbau oder Lagerhaltung findest du in unserem Saisonkalender.

Spargel ohne Folie

Spargel ohne Folie ist umweltfreundlicher, aber heutzutage leider kaum noch zu finden. Denn die Plastiktunnel machen den Spargelanbau deutlich effizienter und verlängern zudem die Saison. Vögeln und Insekten nehmen die kilometerweit mit Plastik abgedeckten Felder allerdings den Lebensraum. Hinzu kommen erhebliche Mengen Plastikmüll, wenn die Folien nach einigen Jahren ausgedient haben, sowie jedes Jahr zurückbleibende Folienreste, die als Mikroplastik den Boden belasten.

Vereinzelt setzen Anbaubetriebe auf die plastikfreie Methode. Vielleicht gibt es auch in deiner Region einen Betrieb wie den der Spargelbauern aus Graben-Neudorf, die ihren folienfreien Spargel sogar mit einem eigenen Siegel bewerben.

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Spargel aufbewahren

Weißer Spargel besteht zu über 90 Prozent aus Wasser und verfügt nur über eine dünne Schale. Deshalb besteht eine besonders effiziente Methode, ihn zwischen Einkauf und Verarbeitung aufzubewahren, darin, die Stangen feucht zu halten und kühl zu lagern. Dazu wird einfach ein Geschirrhandtuch oder ein anderes dünnes Naturfasertuch angefeuchtet, der Spargel darin eingeschlagen und ins Kühlfach gelegt. Mit dieser Methode ist roher, ungeschälter Spargel bis zu vier Tage lang haltbar.

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Bei der grünen Variante hat sich eine etwas andere Methode bewährt. Um grünen Spargel zu lagern und seine Knackigkeit zu bewahren, wird er am bestehen hochkant gelagert und mit den Enden in ein Gefäß mit Wasser gestellt. Ebenfalls gut gekühlt, lässt sich auch grüner Spargel auf diese Weise mehrere Tage aufbewahren, ohne dass Konsistenz oder Geschmack leiden.

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Die besten Spargelrezepte

Spargel lässt sich mit diesen Rezepten auf vielfältige Weise zubereiten, egal ob gekocht, gebacken, gebraten oder gegrillt. Wer möglichst alle Teile des vergleichsweise teuren Gemüses verwerten möchte, kann aus den Spargelschalen einen aromatischen Sud herstellen und diesen beispielsweise als Basis für Spargelsuppe oder Spargelrisotto verwenden.

Praktischerweise reicht es beim grünen Spargel, die holzigen Stellen am unteren Teil des Schafts wegzuschneiden. Ansonsten wird die zarte Schale einfach mitverarbeitet. Hier findest du besonders köstliche Rezepte mit grünem Spargel, wie Spargelsalat oder Pasta mit grünem Spargel, sowie verschiedene Zubereitungsmethoden für das filigrane Stangengemüse.

Tipp: Statt auf die klassische Weise, lässt sich mit diesen Rezepten Spargel mal anders zubereiten.

Spargel haltbar machen

Wer die Spargelsaison verlängern möchte, kann weißen wie grünen Spargel einfrieren und so für sechs bis acht Monate aufbewahren. Während grüner Spargel vor dem Einfrieren nicht geschält zu werden braucht, empfiehlt es sich, die weißen Stangen vorab mit einem Sparschäler dünn zu schälen. So gehst du vor, um Spargel einzufrieren:

  1. Die Spargelstangen waschen, um Erdreste und anderen Schmutz zu entfernen.
  2. Weiße Spargelstangen wie gewohnt schälen. Bei beiden Sorten trockene oder holzige Enden abschneiden.
  3. Den geputzten Spargel in eine gefriergeeignete Dose oder – für plastikfreies Einfrieren – in ein ausreichend großes Schraubglas geben und einfrieren.

Um eingefrorenen Spargel zuzubereiten, gare ihn unaufgetaut wie gewohnt in heißem Wasser, in Wasserdampf, in der Pfanne oder auf dem Grill. Alternativ lässt sich Spargel auch einkochen oder einlegen – für den ganzjährigen Spargelgenuss.

Haben wir etwas Wichtiges zum Thema Spargelzeit vergessen? Dann ergänze es gerne in einem Kommentar unter diesem Beitrag!

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