Statt Kräuterbaguette: Rezepte für abwechslungsreiche Beilagen zum Grillen

Abwechslungsreiche Beilagen zum Grillen statt der Grillbeilagen-Standards: probiere doch mal eines dieser interessanten Rezepte aus!

Beim Grillabend gehören Beilagen zum Grillen genauso dazu wie Dips, Saucen und Salate. Statt fertigen Kartoffelsalat und Kräuterbaguette aus der Tüte zu servieren, probiere es doch mal  mit diesen ungewöhnlichn Beilagen! Sie lassen sich mit regionalen und saisonalen Zutaten selber machen und sparen auch jede Menge Verpackungsmüll.

Unsere liebsten Rezepte für Grillbeilagen, Grillgemüse, vegane Steaks und Co. haben wir hier für dich zusammen getragen.

Herzhafte Kartoffel-Waffeln

Kartoffelwaffeln sind eine abwechslungsreiche Beilage für den Grillabend. Sie lassen sich einfach vorbacken und dann auf dem Grill in ein bis zwei Minuten knusprig aufwärmen. Vor dem Grillen mit Käse und Tomatenscheiben belegt, werden sie besonders aromatisch. Dazu passen würziger Kräuterquark, ein schneller Dip aus Bohnen oder Aioli.

Für circa 8 Waffeln benötigst du folgende Zutaten:

Abwechslungsreiche Beilagen zum Grillen statt der Grillbeilagen-Standards: probiere doch mal eines dieser interessanten Rezepte aus!

So gehst du bei der Zubereitung vor:

  1. Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Kartoffeln schälen, reiben, in ein Mull- oder Geschirrtuch geben und die Flüssigkeit herauspressen.
  2. Zwiebeln, Kartoffeln und die restlichen Zutaten in einer Schüssel zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Das Waffeleisen einfetten und den Teig portionsweise für fünf bis sieben Minuten ausbacken.
  4. Sofort warm essen oder zur Aufbewahrung in eine Schüssel legen und ohne Deckel abkühlen lassen, um sie später auf dem Grill fertig zu rösten.

Pizza und Pizzabrot vom Grill

Würziges Pizzabrot lässt sich ganz einfach neben dem restlichen Grillgut auf dem Grill backen. Allerdings benötigst du einen Pizzastein oder alternativ eine gusseiserne Pfanne. Der Teig ist schnell und einfach vorbereitet und wird am besten mindestens eine Stunde vorher gemacht, damit er noch aufgehen kann.

Folgende Zutaten werden für 8 Pizzabrot-Fladen benötigt:

  • 500 g Weizenmehl
  • ¼ Würfel Hefe (etwa 10 g)
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • ½ TL Salz
  • 3-4 TL Pflanzenöl

So werden die Pizzafladen zubereitet:

  1. Hefe im Wasser auflösen und dann mit restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Den Teig abdecken und mindestens eine Stunde ruhen lassen.
  3. Den Teig in acht Portionen teilen, dünn ausrollen und jeden Fladen für etwa drei bis vier Minuten auf dem Pizzastein backen.

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Am besten schmeckt das Pizzabrot, wenn es vor dem Grillen mit Pflanzenöl bestrichen und mit gehacktem Knoblauch, Gewürzen und Kräutern bestreut wird.

Auf die gleiche Weise lässt sich Minipizza auf dem Grill zubereiten: den Teig sehr dünn ausrollen, mit Tomatensauce, Käse  und weiteren Zutaten deiner Wahl belegen und die Pizzen auf dem heißen Grillstein ausbacken.

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Im Handumdrehen zubereitet: Bulgur-Salat

Ein klassischer arabischer Bulgur-Salat mit frischem regionalem Gemüse bringt Grillgerichten ebenfalls eine nicht alltägliche Abwechslung. Zu gegrilltem Gemüse und Käse, veganen Bratwürsten und Gemüsespießen ist er eine leichte Beilage, die sich je nach verfügbaren und saisonalen Zutaten wunderbar abwandeln und variieren lässt.

Statt bei deiner nächsten Grillparty Kartoffelsalat zu servieren, probiere doch mal eines dieser köstlichen Rezepte für ungewöhnliche Salate zum Grillen aus!

Für eine erfrischende Sommervariante vermische den gegarten Bulgur mit geriebener Gurke, gewürfelter Wassermelone, Joghurt, fein gehackter Minze und Zitronensaft und serviere den Salat am besten kalt.

Tipp: Wenn der Salat glutenfrei sein soll, kannst du Bulgur genauso gut durch Buchweizen, Quinoa, Reis, Gerstengraupen oder Hirse ersetzen.

Spargel-Muffins: perfekt zum Mitnehmen

Selbst gebackene, herzhafte Muffins lassen sich im Handumdrehen vorbereiten, können gut aufbewahrt werden und sind der ideale Begleiter für die Grillparty bei Freunden, unterwegs oder zum Picknick. Das Rezept kannst du nach Saison abwandeln und mit verfügbarem Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl oder Zucchini zubereiten.

Folgende Zutaten werden für 12 Spargel-Muffins benötigt:

Tipp: Wenn du den Ofen für die Muffins ohnehin in Verwendung hast, dann backe doch gleich noch ein Kartoffelbrot, ein Naan-Brot oder ein Baguette mit!

So werden die Spargel-Muffins zubereitet:

  1. Holzige Enden des Spargels abschneiden und die Stangen in ein bis zwei Zentimeter lange Stücke schneiden.
  2. Gesalzenes Wasser oder Brühe in einem Topf zum Kochen bringen, den Spargel für fünf Minuten darin kochen, dann aus dem Wasser nehmen und abtropfen lassen.
  3. Mehl, Butter, Eier, Backpulver und Gewürze in eine Schüssel geben und mit einem Handmixer zu einem glatten Teig verrühren. Zum Schluss die Spargelstücke und die gehackte Petersilie unterheben.
  4. Muffinbackförmchen einfetten, den Teig in die Mulden füllen und die Muffins bei 180 ° C Ober- und Unterhitze für 25 bis 30 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe prüfen, ob die Muffins durchgebacken sind.

Abwechslungsreiche Beilagen zum Grillen statt der Grillbeilagen-Standards: probiere doch mal eines dieser interessanten Rezepte aus!

Lass die Muffins gut abkühlen, bevor du sie für den Grillabend einpackst, da sie sonst schwitzen und matschig werden könnten. Zu den Muffins passen selbst gemachte Dips wie Hummus, Kräuterquark oder ein würziger Sommeraufstrich.

Tipp: Ebenso leicht kannst du süße Kürbis-Muffins für deine Halloweenparty zubereiten, die auch beim Grillabend schmecken!

Viele Rezepte für selbst gemachtes Fingerfood, das auch zu Gegrilltem köstlich schmeckt, findest du in einem gesonderten Beitrag.

Noch mehr Rezepte mit regionalem und saisonalem Gemüse gibt es in unseren Büchern:

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Welches sind deine liebsten selbst gemachten Grillbeilagen? Teile deine Tipps und Rezepte unter diesem Beitrag!

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2 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Hallo
    Ich finde die Empfehlung “Süsskartoffel” nicht gut. Man muss bedenken, dass diese meist aus USA importiert werden, also kein umweltfreundlichen Transport haben. Unsere Kartoffel kann regional und auch leicht bio sein. Ich finde, solche “Alltagsprodukte” sollte man nur sehr selten wählen. Ich esse sie auch gerne, verzichte aber meist darauf. Ganz selten kaufe ich sie, wenn sie aus Spanien oder Portugal kommt

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo,
      am einfachsten ist es, wenn jede/r selbst beim Einkauf auf die Herkunft achtet, dafür kann die Süßkartoffel ja nix. Sie wegen möglicher ungünstiger Anbau- und Herkunftsbedingungen generell abzulehnen, halten wir für nicht für sinnvoll. Aber das entscheidet am besten jede/r für sich selbst.
      Liebe Grüße

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