Aioli einfach selber machen: So gelingt der köstliche Knoblauch-Dip

Die mediterrane Knoblauchcreme Aioli ist die perfekte Ergänzung für viele Speisen. Sie gelingt in wenigen Minuten und besteht aus nur wenigen Zutaten.

Aioli, der beliebte mediterrane Dip aus Knoblauch und Pflanzenöl, lässt sich im Handumdrehen selber machen.

Rezept für Aioli

Rezept für Aioli

Schwierigkeit: Einfach
Portionen

6

Portionen
Kalorien

170

kcal
Gesamtzeit

10

Minuten

Am besten gelingt die selbst gemachte Aioli, wenn alle Zutaten zimmerwarm sind.

Wenn du eine stärkere Senfnote bevorzugst, kannst du die Senfmenge auch etwas erhöhen. Zitronensaft verleiht ihr Frische und kann ebenfalls nach Belieben hinzugegeben werden.

Zutaten

Zubereitung

  • Knoblauch, Ei und Senf in ein hohes Mixgefäß geben.
  • Zutaten mit einem Pürierstab vermischen.
  • Öl langsam und in einem dünnen Strahl zu der Mischung gießen. Währenddessen weiter mit dem Pürierstab mixen. Die Zutaten emulgieren, und es entsteht eine cremige Masse.
  • Die Creme nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Schon ist die Aioli fertig!

Aioli ist der ideale Begleiter für alle Speisen vom Grill. Sie verfeinert zum Beispiel gegrilltes Gemüse oder begleitet einfach nur frisches Weißbrot und Oliven. Aber eigentlich passt die kräftige Knoblauchcreme zu allem, was man gerne mit einem Dip genießt.

Wie gut, dass Aioli aus nur wenigen Zutaten mit geringem Aufwand herzustellen ist! So kannst du die Knoblauchcreme immer frisch genießen und zusätzlich Verpackungsmüll sparen. Das einfache Rezept für Aioli stammt aus dem Mittelmeerraum und ist bestimmt eine der köstlichsten und einfachsten Möglichkeiten, mediterranen Flair zu genießen.

Tipp: Falls du nicht bis zum nächsten Tag von dem Knoblauchgeschmack oder -geruch zehren möchtest, gibt es clevere Wege, um die typische Knoblauchfahne zu vermeiden.

Es empfiehlt sich, möglichst frische Zutaten zu verwenden und die Aioli innerhalb von zwei Tagen aufzubrauchen. Wegen des rohen Eis sollte die Creme unbedingt im Kühlschrank gelagert werden.

Tipp: Wenn du eine Knoblauchcreme jederzeit zur Hand haben möchtest, kannst du eine länger haltbare Knoblauchpaste einfach selber machen. Im Gegensatz zu getrocknetem Knoblauchgewürz bleiben in der Paste das volle Aroma und die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe erhalten.

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Über mich

Gloria ist Germanistin und Religionswissenschaftlerin und interessiert sich darüber hinaus für alle Themen rund um Umweltschutz, Müllvermeidung und Nachhaltigkeit. Im Verlagswesen gelingt es ihr, den professionellen Hintergrund mit persönlichen Leidenschaften zu verbinden.

27 Kommentare
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  1. Unglaublich lecker. Habe es mit Olivenöl gemacht, da wurde nichts bitter. Ich hatte leider keine Zitrone -und auch keine Alternative- zur Hand aber es ging auch so und schmeckt hervorragend.
    10 von 5 Sternen

    Antworten
  2. Das Rezept mache ich auch oft so, gelingt eigentlich immer.

    Jetzt wo die Grillsaison vorbei ist, passt die Creme auch total gut zu Ofenkürbis oder einfach als Dip für Gemüsesticks. Manchmal gebe ich noch einen Löffel Joghurt dazu, dann wird es etwas leichter. 😋

    Danke für die vielen schönen Ideen auf eurer Seite.

    Antworten
  3. Die Werbung „Was aus deiner Haut kommt“ trägt nicht zum Appetit bei.
    Das Rezept ist allerdings sehr lecker 🥰

    Antworten
  4. Uns schmeckt die Knoblauchcreme zu vielen Gerichten und zwar:
    auf den verschiedenen Pizzas, zu Fleischgerichte, zu verschiedene Salate, auf verschiedene Brotarten mit Käsesorten und Aufschnitt, zu verschiedene Gemüsegerichten oder auch mit rohem Gemüsesorten, wie Fenchel, Selleriestangen und Karotten.

    Antworten
  5. Gerade ausprobiert, super einfach und lecker.

    Antworten
  6. Olivenöl in Verbindung mit dem Pürierstab wurde extrem bitter. Besser ein anderes Öl verwenden!

    Antworten
    • Hallo Usch,
      hat das Olivenöl vielleicht vorher auch schon ein ganz klein wenig bitter geschmeckt? Der bittere Geschmack eines Olivenöls deutet darauf hin, dass viele Polyphenole enthalten sind. Durch die Verarbeitung mit dem Pürierstab kann der vielleicht vorher nicht ganz so bittere Geschmack verstärkt werden.
      Aber nicht alle Olivenöle haben einen hohen Polyphenolgehalt, deshalb kommt es durchaus darauf an, welches Olivenöl verwendet wird.
      Lieben Gruß
      Heike

  7. Hallo,
    das ist kein All-i-oli. (Knoblauch und Öl)
    Das ist flüssige Creme.
    Aioli kann mann nur tradionell unter langem und langsamen Rühren unter punktueller Zugabe von tropfenweisem Öl herstellen.
    Ein Pürierstab dreht viel zu schnell und ist dafür ungeeignet.
    Kurz vor der Gerinnung muß man aufhören.
    Das übt sich nach einer Zeit.
    Dann hat man eine wirklich streichfeste Konsistenz.
    Liebe Grüße

    Antworten
    • Ich mache es immer mit Sonnenblumen Öl und Pürierstab klappt immer.
      2 – 3 Knoblauchzehen nehme ich allerdings für die doppelte Menge. Geschmacksache.
      Grüße

    • Stimmt so nicht. MAJONNAISE lässt sich genauso mit Pürierstab machen, und nur mit Olivenöl. Ist für mich die Basis bei Grill weil ich sie in viele Saucen gebe.
      Einfache Aioli wird draus wenn ich die selbstgemachte Majo mit 5 Zehen Knoblauch und einem Esslöffel Wasser handmixe. Und fertig 😁

  8. Sooooooooooo lecker ich könnte nichts anderes essen uns so einfach wirklich so leckeres hab ich lange nicht in 2 Minute gemacht

    Antworten
  9. Gemacht…lecker….

    Antworten
  10. Die originale Aioli wird nur aus Knoblauch und Olivenöl mit einer Prise Salz gemacht und ist schwierig herzustellen.

    Antworten
    • Hallo, danke für deinen Kommentar. Vielleicht magst du das Rezept ebenfalls hinterlassen. Wir würden uns freuen. Liebe Grüße Sylvia

    • ?!? WAS IST DRAN SCHWIERIG?

  11. Hildegard

    Bei den augenblicklichen Temperaturen und überhaupt finde ich es verantwortungslos, rohe Eier zu verwenden. Ich mach schon seit Jahren in 3 Minuten vegane Aioli: Sojamilch (enthält das notwendige Lecitin) mit einem Spritzer Zitrone, etwas Sals und Senf aufmixen, dann langsam Öl einlaufen lassen und dabei weitermixen. Nachwürzen mit Knoblauch, Chili etc. und fertig.

    Antworten
    • Toll, die vegane Variante, vielen Dank dafür. Könntest du bitte noch die Menge Sojamilch verraten?

    • Hallo Hildegard,
      vielen Dank für deine eifreie Aioli-Alternative. In Kürze findest du bei smarticular weitere, vegane Rezept-Varianten, sind schon in Arbeit :-)
      Liebe Grüße!

    • So so, verantwortungslos, was für grosse Worte! Ein Risiko besteht es nur bei fehlender Hygiene und unsachgemässem Umgang, Salmonellen hat es AUF den Eierschalen, und NICHT im Ei drinnen.

    • Unglaublich einfach, unglaublich lecker mit Suchtfaktor! Danke für dieses tolle Rezept, das ohne Probleme gelingt! Am Besten ein frisches Bio Ei verwenden.

    • Super lecker!
      Mit dem Zauberstab und der Schlagscheibe sofort gelungen. Wie bei Mayonaise, sollten die Zutaten Raumtemperatur haben. Langsam Öl zugießen und dies so lange, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Geschmacklich wie in Spanien! Nur das zählt für mich!

    • …da es ja in dem Land aus dem das Rezept kommt und zu jeder Gelegenheit gegessen wird, wesentlich kühler ist als bei uns. Danke für den Einwand, wir sollten die Spanier *innen dringend vor ihrem verantwortungslosen und gesundheitsschädlichem Lebensstiel warnen.

    • Es sollte natürlich “Lebensstil” heißen :-)

    • Das ist absolut nicht verantwortungslos, wenn man die Aioli konsequent kühlt und möglichst schnell verbraucht. Eier von gesunden Hühnern haben keine Salmonellen.

  12. Hallo! Kennt jemand hierfür eine leckere vegane Alternative? Danke!

    Antworten

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