Vogelfutter selber machen – Grundrezept und DIY-Spender für Fettfutter

Vogelfutter selber zu machen, ist nicht schwierig, und du kannst dafür zahlreiche Dinge upcyceln. Hier findest du die besten Ideen für DIY-Fettfutter!

Wenn es draußen kalt und frostig wird und die Natur sich zurückzieht, finden Wildvögel immer weniger Nahrung. Spätestens jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um nährstoffreiches Vogelfutter selber zu machen und als DIY-Meisenknödel, Futterkolben oder selbst gebastelten Futterspender zur Verfügung zu stellen. 

In diesem Beitrag findest du ein einfaches Grundrezept für selbst gemachtes Fettfutter und viele Ideen, wie du das nährstoffreiche Vogelfutter herstellen und für die hungrige Vogelschar bereitstellen kannst.

Das richtige Futter für Wildvögel

Zahlreiche Wildvögel ernähren sich bevorzugt von Körnern, Samen, Nüssen, Früchten und Beeren. Wenn im Winter kein Frischobst zur Verfügung steht, freuen sie sich auch über zerkleinerte naturbelassene Trockenfrüchte. Insektenfressende Arten kommen mit ein paar getrockneten Insekten (zum Beispiel Mehlwürmern) zusätzlich besser durch die kalte Jahreszeit.

Wichtig: Für Vogelfutter sollten nur ungeschwefelte Trockenfrüchte verwendet werden. In einem eigenen Beitrag findest du viele weitere Informationen über geeignetes Futter, Futterstellen und Futtertypen bei der Vogelfütterung. 

Grundzutaten für Fettfutter

Als kalorienreiches Winterfutter für Wildvögel eignen sich Körner, Nüsse, Trockenfrüchte und getrocknete Insekten, gebunden in Fett, besonders gut. Dieses sogenannte Fettfutter versorgt die Tiere mit viel Energie, die bei Minusgraden überlebenswichtig ist. 

Um Fettfutter selber zu machen, benötigst du nur zwei Zutaten zu ungefähr gleichen Teilen: 

  • Festes Pflanzenfett (zum Beispiel Kokosfett bzw. Kokosöl) – das Fett sollte auch bei +10°C noch fest sein, alternativ Rindertalg oder Schweineschmalz
  • Eine Mischung aus Körnern und Trockenfrüchten – zum Beispiel eine geeignete Fertigmischung, erhältlich im Supermarkt, im Baumarkt oder online

Vogelfutter selber zu machen, ist nicht schwierig, und du kannst dafür zahlreiche Dinge upcyceln. Hier findest du die besten Ideen für DIY-Fettfutter!

Lege dir außerdem einen großen Kochtopf und einen Kochlöffel bereit. Damit das selbst gemachte Vogelfutter den Wildtieren zur Verfügung gestellt werden kann, brauchst du einen geeigneten Futterspender (zum Beispiel ein Futterhaus für Meisenknödel) oder andere Utensilien, mit denen du selbst eine Futterstelle basteln kannst (mehr dazu weiter unten im Beitrag).

Welches Fett für selbst gemachtes Vogelfutter?

Vielleicht fragst du dich, ob sich tierische oder pflanzliche Fette besser für das Fettfutter eignen. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Die Nährstoffdichte ist bei Rindertalg und Schweineschmalz besonders hoch, weshalb sie von Wildvögeln gerne angenommen werden. Beide Fette sind Nebenprodukte der Fleischerzeugung und aus regionaler Herstellung erhältlich. Wer darauf lieber verzichten möchte, kann sich für Kokosfett entscheiden, das zwar importiert wird, dafür aber rein pflanzlich ist.

Vogelfutter selber machen – so geht’s

Um aus Körnern und Fett eine Futtermischung für Wildvögel zu machen, bedarf es nur weniger Handgriffe. Auch Kinder können mitmachen.

Benötigte Zeit: 30 Minuten.

So wird die Fettfutter-Mischung für Wildvögel hergestellt:

  1. Fett schmelzen

    Das Fett bei niedriger Temperatur erhitzen, bis es weich bzw. flüssig ist.

  2. Fett-Körner-Mischung herstellen

    Etwa die gleiche Menge Vogelfutter hinzugeben und die Masse ausgiebig umrühren.Vogelfutter selber zu machen, ist nicht schwierig, und du kannst dafür zahlreiche Dinge upcyceln. Hier findest du die besten Ideen für DIY-Fettfutter!

  3. Fettfutter formen oder abfüllen

    Für Kugeln (z.B. selbst gemachte Meisenknödel) oder Kolben lass die Körner-Fett-Mischung ein wenig abkühlen und bring sie dann in die gewünschte Form. Versieh sie dabei auf Wunsch mit einer plastikfreien Aufhängung, zum Beispiel einer Paketschnur aus Naturfaser. Die noch heiße Masse lässt sich aber auch in Formen und Behältnisse füllen, die sich als dekorative Futterspender eignen. Mehr Ideen dazu findest du in den den nächsten Abschnitten.Vogelfutter selber zu machen, ist nicht schwierig, und du kannst dafür zahlreiche Dinge upcyceln. Hier findest du die besten Ideen für DIY-Fettfutter!

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Vogelfutter auf einem Zapfen

Zapfen (besonders Kiefernzapfen) sind ein wunderbarer natürlicher Träger für Fettfutter und sehen am Baum auch noch richtig dekorativ aus. Um aus einem Zapfen eine Futterstelle zu machen, befestige zuerst am oberen Ende des Zapfens eine Schnur. Trage anschließend das bereits etwas abgekühlte Futter-Fett-Gemisch auf und drück es in die Zwischenräume. 

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Die Futter-Zapfen kannst du in Bäume, Sträucher oder in Sichtweite deiner Fenster hängen. Sie eignen sich ideal für kleine Vögel wie Spatzen und Singvögel, wohingegen Tauben, Krähen und Elstern daran keinen Halt finden.

Vogelfutter auf einem Stück Baumrinde

Auch ein Stück Baumrinde eignet sich, um das Vogelfutter aufzutragen. Anschließend einfach auf die Fensterbank legen oder an einer Schnur auf dem Balkon oder im Garten aufhängen. 

Vogelfutter in der Tasse

Alte, angestoßene Tassen eignen sich ebenfalls als Futterspender. Fülle einfach die Tasse mit frisch zubereitetem Fettfutter und stecke einen kleinen Stock als Sitzstange in die Masse, bevor sie ganz fest wird. Für die Aufhängung wird einfach eine Schnur durch den Henkel gezogen, schon kann die Tasse an einem Ast befestigt werden.

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Vogelfutter in einer Orangenhälfte

Die Schale einer halben Orange ist ebenfalls ein praktisches Gefäß für Fettfutter. Mit zwei Stäbchen als Sitzstangen, ein paar Fäden und etwas Geschick lässt sich daraus eine schöne Futterstelle für die Vögel basteln. Auch Kokosnusshälften bieten sich dafür an. 

Vogelfutter selber zu machen, ist nicht schwierig, und du kannst dafür zahlreiche Dinge upcyceln. Hier findest du die besten Ideen für DIY-Fettfutter!

Tipp: Orangenschalen und Zitronenschalen lassen sich auch sonst noch vielfältig verwerten.

Vogelfutter auf einer Toilettenpapierrolle

Als praktischer Futterspender eignen sich zudem leere Klorollen, die sich mit wenigen Hangriffen in dekorative Futterkolben verwandeln lassen.

So wird aus einer Toilettenpapierrolle eine Vogelfutterstelle:

  1. Mit einer Schere oben zwei und unten zwei gegenüberliegende Löcher in die Pappröhre stechen. 
  2. Die Rolle außen mit weichem (aber nicht zu flüssigem) Fett bestreichen und großzügig im Vogelfutter wälzen. 
  3. Ein Band durch die oberen beiden Löcher fädeln und verknoten. 
  4. Einen kleinen Ast durch die unteren Löcher schieben, sodass auf beiden Seiten der Rolle eine kleine Sitzstange entsteht. 

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Die Futterstelle wird am besten an einem trockenen, windgeschützten Ort aufgehängt, damit sich die Papprolle nicht auflöst, bevor die Vögel alles aufgefressen haben. 

Tipp: Statt des Fetts aus dem Grundrezept kannst du für eine Klorollen-Futterstelle auch salzfreie Erdnussbutter bzw. eine spezielle Erdnusspaste für Wildvögel verwenden.

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Vogelfutterringe aus der Gugelhupfform

Eine einfache Variante, die schnell gemacht ist und unkompliziert im Garten oder auf dem Balkon aufgehängt werden kann, sind Vogelfutterringe. Du brauchst dafür kleine Gugelhupfbackformen aus Silikon. Sie werden so hoch mit der flüssigen Futter-Fett-Mischung befüllt, dass sich ein stabiler Ring ergibt, sobald das Fett fest geworden ist. Einfach eine Schnur als Aufhängung durch den Ring ziehen, schon ist die Futterstation einsatzbereit.

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Wie unterstützt du Wildvögel und andere Nützlinge? Wir freuen uns auf eure Ideen in den Kommentaren!

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35 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Pfälzerklaus

    Schöne Ideen, die inspirieren. U.a. stelle ich jetzt mein Vogelfutter selbst her…..

    Antworten
  2. CarolineT
    CarolineT

    Betr. Vogelfutterringe aus der Gugelhupfform

    Hab schon einige aufgehängt um dann zu merken, das die Maisen nicht drangehen KÖNNEN. Sie können sich nicht kopfüber dran hängen wie an den Plastiknetzen. Hab sie jetzt nah an Äste gebunden, von denen aus sie dran kommen. Jetzt werden sie satt ;-)

    Antworten
  3. Buch Käufer

    In eurem Buch steht kein Kokosöl. Hier steht aber mit. Was stimmt denn jetzt? Und warum sollte man kein Kokosöl nehmen?

    Antworten
    • Hallo, danke für den Hinweis. Der Beitrag wurde kürzlich überarbeitet und wir haben nach erfolgreichen Tests das Kokosöl nun doch mit reingenommen. Liebe Grüße Sylvia

  4. Wir haben leider sehr viele Saatkrähen bei uns, die man angeblich nicht füttern soll. Leider verscheuchen die Krähen auch die kleinen Vögel, sobald wir ein Futterhäuschen aufstellen – selbst wenn sie selbst nicht reinkommen. Hat jemand vielleicht eine gute Idee, wie man trotzdem die anderen Vögel füttern kann?

    Antworten
    • Für die Krähen einen extra Futterplatz anlegen. Mit ganzen Erdnüssen, gekochten Eiern etc.

  5. Herzlichen Dank..Lese die Beiträge sehr gerne..
    Sie sind sehr hilfreich..Wohne auf dem Land, füttere aber schon seit über 20 Jahren ganzjährig, da die Felder abgeräumt werden und unmengen Gülle darauf landen..Habe ein Gartenparadies von über 2000 qm für viele Tiere..->nicht ganz freiwillig:-))

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  6. Es müssen alle Tiere gefüttert werden, dazu gehören auch Tauben. Wir haben kein Recht zu unterscheiden und zu entscheiden wer was zu futtern bekommt und wer nicht.

    Antworten
  7. nicht nur singvögel füttern, sondern bitte auch die tauben, auch sie sind hungrig und brauchen unsere hilfe.

    Antworten
    • Kann ich nur bestätigen. Mir tun die Tiere unsagbar leid, weil sie immer verscheucht werden. Und seit ich weiß, dass die meisten Tauben nur dick aussehen durchs Gefieder, in Wahrheit aber untergewichtig und immer am Hungern sind, könnte ich echt heulen.

  8. Christiane Papenberg

    Leider nehmen die Vögel meinen Tannenzapfen mit Fett und Körnern überhaupt nicht an. Die Amsel interessiert sich für die Haferflocken in Öl, aber die Meisen wollen nicht mal auf den herkömmlichen Meisenknödeln landen. Sehr schade. Ich frage mich was ich falsch mache.

    Antworten
    • Hallo Christiane, “du” machst da gar nichts falsch ;) Die Vögel haben ihren eigenen Rhythmus und wissen wann die umgebende Nahrung für sie knapp wird. Vielleicht ist für sie noch nicht der richtige Zeitpunkt. Warte einfach ab und schau was geschieht. Liebe Grüße!

    • Christiane Papenberg

      Danke für deine Antwort. Gut, dann übe ich mich in Geduld.

  9. Ich nehme Rindertalg und Schaftalg. Das koche ich selber aus. Beziehe Innereien samt Fett das da dran ist. Lieferanten sind die beiden Betrieben von denen ich mein Fleisch beziehe. Gibt Nahrung für den Hund, für die Vögel für mich und im Sommer möchte ich versuchen Seife und Kernseife aus dem Talg herzustellen. Finde ich Sinnvoller als Kokosfett, das einen langen Transportweg hinter sich hat. Klar hat vielleicht nicht jeder die Möglichkeit oder die Zeit dazu. Finde es einfach sinnvoll, wenn das ganze Tier, wenn es schon tot ist verwendet wird.

    Antworten
  10. warum kein Kokosöl?

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Du kannst natürlich auch Kokosöl verwenden. Die Autorin des Beitrags hat diesen Hinweis ergänzt, damit niemand meint, es müsse unbedingt das verhältnismäßig teure Kokosöl sein. Gemeint und auch ausreichend ist das preiswertere Kokosfett, das man in vielen Supermärkten in Würfelform bekommt.

    • Wanda Rosendorn

      Kokosöl ist Kokosfett. Kokosöl ist über 22°C flüssig und unter 22°C fest. Das günstige Kokosöl, was man im Supermarkt zum kochen und braten bekommt ist raffiniert und somit der tüpische kokosduft und die guten Stoffe des Kokosöls raus raffiniert. Das Kokosöl was teurer ist, ist kalt gepresst also nativ und somit noch alle guten Stoffe und auch der typische Kokosduft ist noch enthalten.

  11. Meine Oma legt immer den Strunk der Paprika mit den Kernen auf den Balkon, könnte man auch aufhängen, so wie er ist.

    Antworten
    • Vielen Dank für die Ergänzung! Das probieren wir demnächst auch mal aus!

  12. Karin Kays

    Die Erdnussbutter muss unbedingt für Vögel geeignet sein. Die für Menschen gemachte enthält Salz und andere für Vögel gefährliche Stoffe.

    Antworten
  13. Bettina Cappell

    Hallo!
    Ich lese seit ca 4 Monaten mit und bin schwer begeistert! Vor 4 Monaten gab es bei mir einen Denkanstoß, was mich veranlasst hat, von der ganzen Chemie wegzukommen. Da wir sehr ländlich wohnen, mit vielen Tieren, macht es doppelt soviel Spaß! Plane für 2017 meine Pferdewiese in eine Pferde Kräuter Blumenwiese umzuwandeln :)
    Wie hoch muss ich die Vogelsachen hängen, damit unsere Mietzen nicht drankommen?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Bettina, vielen Dank für das Lob und Glückwunsch zu deinen wunderbaren Projekten :-) Das mit den Futter-Stellen hängt wohl ganz von den Katzen ab – bei uns gibt es welche, die klettern sogar an glatten Bäumen hoch! Deshalb hängen wir solche Dinge immer mindestens in Augenhöhe und nur dort, wo Katzen nicht hochklettern können. Die meisten Körner dürften für Vögel verwendbar sein. Streue doch mal eine kleine Mischung auf einen Teller, dann siehst du ja, was sie nicht mochten und übrig gelassen haben. Manche Vögel bevorzugen harte Körner (Spatzen), andere eher weiche Flocken und trockene Beeren, z.B. Meisen und Amseln. Mit einer möglichst vielfältigen Mischung ist deshalb für alle etwas dabei!

    • Bettina Cappell

      Das mit dem Teller lass ich lieber :D ich liebe meine Katzen wirklich, aber das Fressen direkt auf einem Teller zu servieren…Na ich weiß nicht.. lach…dann werde ich einfach mehrere Sachen bauen und hoch hängen. Bin gespannt! Danke!

    • Hier gibts auch Katzen, aber die Vögel sind recht vorsichtig. Man muss den Teller einfach so platzieren, dass Katzen nirgends Deckung haben hinter der sie sich verstecken können.

      Wenn du aber eine entsprechende Plattform hast, die hoch genug ist, und den Teller da drauf stellst, können die Amseln auch da anfliegen. Wichtig ist einfach, dass die genügend Fläche haben um landen zu können.

      Buchfinken tun sich auch schwer kleinen Landeplätzen oder Landestangen. Aber die fressen liebend gerne Hanfsamen und Sonneblumenkerne :)

    • Man sollte auch an die Vögel denken, die die Nahrung am Boden suchen. z. B. Amseln, Rotkehlchen etc.
      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die harten Körner sehr ungern genommen werden. Tauben sind die einzigen die sich daran bedienen. Sogar die Spazen fliegen da nicht grad drauf. Ich nehm nur noch Nüsse, Beeren, Sonneblumenerne, geschält und ungeschält sowie Hanfsamen und je nachdem noch kleinere Samen.

      Für die Bodenfresser, tränke ich Haferflocken in Sonnenblumeöl, vermische es mit Rosinen und sonstigen Beeren, wenn ich welche habe, und Apfelstücke. Amseln lieben das ;) und andere auch. Kann man in einem Teller legen. Wenn möglich einen Regenschutz drüber basteln.

      Spechte mögen Fettfutter und Nüsse. (Haselnüsse und Erdnüsse, natürlich ungesalzen) Man muss einfach gucken, dass sie sich an der Futterstelle festhalten können. Sie können nicht so landen wie die Finken und Meisen. Sie hängen eher an der Futtestelle.

      Gibt auch zahlreich Links in denen das ausführlich erklärt ist :)

  14. Ruth Herz Licht

    wir füttern die Vögel auch schon seit Jahren ganzjährig und es ist genau zu beobachten, dass, wenn in der Natur genug Futter vorhanden ist, kaum Futter an der Futterstelle geht… Dadurch, dass unsere Lebensmittel von immer weiter her angeliefert werden, finden unsere Vögel immer weniger Nahrung. Sie brauchen unsere Hilfe……. Und sie sind so dankbar…….

    Hier kann man mehr darüber lesen:

    Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von http://www.amazon.de zu laden.

    Inhalt laden

    Antworten
    • Ein super Tipp von einem NABU- Mitglied: die Masse in einen ausgedienten Brotkorb streichen und aufhängen. So hält sie je nach Andrang länger als in all den kleinen Gefäßen und die Vögel können sich am Rand gut festhalten.
      Klappt hervorragend!

  15. Wenn nicht mehr genug an Nahrung in unseren Städten vorhanden ist,sollten wir die Vögel eben etwas unterstützen.Keine Angst,damit verwöhnt man sie auch nicht,da das was wir ihnen anbieten nur im Notfall genommen wird,da das Futter,das sie selbst finden viel attraktiver ist. Informiert euch doch bei Vogelexperte Prof.Berthold darüber.

    Antworten
  16. Herz Licht

    Vielen Dank für den tollen Tipp. Vögel brauchen allerdings das ganze Jahr unsere Unterstützung, denn viele ernähren sich von Sämereien, die durch Wildpflanzen entstehen und die gibt es immer weniger……….

    Antworten
    • Mark Leder

      Da helfen sicherlich ein paar Wildwiesen im Garten. Wenn man sie aber das ganze Jahr über füttert, schafft man dann nicht ein Abhängigkeitsverhältnis? Das ist sicher auch nicht ideal, oder?

    • Gabi Bendorf

      Darüber habe ich mir auch einige Gedanken gemacht, unterschiedliche “Expertenmeinungen” gelesen und nun einen für mich akzeptablen Mittelweg gefunden. Letztes Jahr habe ich eine komerzielle gefüllte Kokosdreiviertel erstanden und als sie leer gefuttert war, habe ich sie regelmäßig mit Haferflocken in Kokosfett aufgefüllt. Bis anfang Mai mußte ich täglich neu auffüllen und inzwischen reicht die Füllung bis zu drei Tagen. Die großen Spechtarten haben längst besseres Futter gefunden. Inzwischen besuchen uns nur noch verschiedene Maisenarten, Buchfinken, Rotkehlchen und zwischendurch ein Schwarm Spatzen, die mehr Freude daran haben alles auf den Boden zu werfen, was wiederum Rotkehlchen und Buchfinken dankbar annehmen. Andere Vogelarten kommen gelegentlich vorbei um meinen Rasen von Schädlingen frei zu halten. Eine Wildwiese kann ich leider nicht entstehen lassen, weil mein Hund auf sämtliche, heimischen Gräserpollen allergisch reagiert.

    • Gerhild Schlüter

      Vielen Dank für die ausführlichen Berichte und Hnweise, ich finde sie seeehr hilfreich!
      Darf ich aber bitte eines anmerken? Die meisten Rosinen sind geschwefelt und daher für unsere gefiederten Freunde nicht zuträglich, achtet bitte in diesem
      Fall auf getrocknete Früchte in Bioqualität!
      GlG

    • Liebe Gerhild,
      danke für diesen wichtigen Hinweis! Wir haben den Beitrag dahingehend ergänzt.
      Liebe Grüße
      Heike

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