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Haare waschen mit Roggenmehl – So klappt’s mit jedem Haartyp
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Würdest du gern deine Haare mit Roggenmehl waschen, aber es funktioniert nicht wie du dir es vorstellst? So funktioniert das Roggenmehl-Shampoo perfekt!

Die Umstellung von herkömmlichen Shampoos mit starken, hautirritierenden Tensiden auf hautverträglich, mild reinigende Mittel führte mich zu Lösungen mit Haarseife, Lavaerde, Kastanien, Honig oder auch Roggenmehl. Bei mir und vielen anderen hat die natürliche Haarwäsche mit Roggenmehl-Shampoo gut geklappt, bei einigen gab es Schwierigkeiten und manche sind damit gar nicht zurecht gekommen.

Zuerst dachten wir, es lag an den Bedingungen der unterschiedlichen Haare oder auch an der Wasserhärte. Doch über die Monate hinweg kristallisierten sich verschiedene Aspekte heraus, die mich dazu bewogen haben, immer wieder nachzufragen und kleine Veränderungen führten dann zum Erfolg. Dieser Nachtrag zum Beitrag über Roggenmehl-Shampoo ist also schon lange fällig. Er behandelt nicht nur die Mischungs-Verhältnisse, sondern auch andere Aspekte, die für ein Gelingen dieser natürlichen Haarpflege-Variante wichtig sind.

In diesem Beitrag erfährst du, woran es liegen kann, dass dein Haar nur schwer und wachsig oder im anderen Fall zu trocken ausfällt. Außerdem erkläre ich die Zusammenhänge der Wirkungsweise von Stärke und Pflegebestandteilen sowie weiteren Zutaten, die dem Roggenmehl-Shampoo das gewisse Etwas verpassen.

Funktionsweise der Reinigung und Pflege

Im Roggenmehl-Shampoo reinigt vor allem die Stärke, die ein milder Emulgator ist und Wasser mit Fetten verbindet. Nebenbei verfügt Roggenmehl über zahlreiche pflegende Inhaltsstoffe, unter anderem Vitamin E, Proteine, reichlich B-Vitamine (z.B. Folsäure und Pantothensäure) und Mineralien wie Eisen und Zink. Das Roggenmehl-Shampoo steht somit im Bezug auf Pflege der Hefe-Haarkur oder Bier-Haarspülung in nichts nach, verfügt aber durch die Stärke zusätzlich über eine milde Reinigungskraft.

Geeignete Mehlsorten

Roggenmehl enthält sehr wenig Gluten und verklebt deshalb nicht wie Weizen- oder Dinkelmehl, weshalb letztere nicht verwendet werden sollten. Vorteilhaft ist die Verwendung von Roggenvollkornmehl oder des feineren Roggenmehls Typ 1150, das nur minimale Unterschiede hat. Optisch auffällig ist eine geringere Anzahl an Getreidespelzen. Diese Spelze sind bei langen Standzeiten sehr weich und klebrig, sodass das Auswaschen deutlich aufwändiger ist.

Glutenfreies Kichererbsenmehl kann ebenso verwendet werden, es entwickelt allerdings sehr schnell einen unangenehmen Geruch, den nicht jeder erträgt. Möglich ist auch glutenfreies Reismehl, das bei Histaminintolleranz eine sichere Lösung darstellt.

Mischung und Haartypen

Die Inhaltsstoffe lösen sich am besten in lauwarmem Wasser auf. Dazu sollte die Wassermenge in zwei Portionen aufgeteilt und schrittweise hinzugegeben werden, damit eine klümpchenfreie Mischung entsteht. Ein kleiner Schneebesen oder Schüttelbecher sind dabei hilfreich, sodass die Mischung bei Roggenmehl Typ 1150 innerhalb von 2 Minuten auf das nasse Haar aufgetragen werden kann. Roggenvollkornmehl benötigt hingegen mindestens 10 Minuten, um als klümpchenfrei durchzugehen.

Für verschiedene Haartypen haben sich aus unendlichen Rückmeldungen und Befragungen, Klärungen und Tipps auf mehreren Plattformen, Gruppen und zum Beitrag Haarwäsche mit Roggenmehl folgende positive Mischungen bewährt. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, das ist allerdings das zusammenfassende Ergebnis:

  • Dickere und lockigere Haare: Vollkornmehl verwenden.
  • Dünne oder glatte Haare: Roggenmehl Typ 1150 verwenden. Diese feine Mehlsorte ist vollkommen ausreichend, denn mit mehr Pflege ist besonders das feine Haar oft überfordert. Vollkornmehl liefert hier meist ein beschwerendes Gefühl statt luftiger und leichter Ergebnisse.
  • Sehr dichte Haare: Auch hier ist Vollkornmehl eher ungeeignet, die dünnere Version mit feinem Roggenmehl Typ 1150 daher ratsam.

Mengenangaben für schulterlanges Haar:

  • 4 EL Roggenmehl
  • 230 -250 ml lauwarmes Wasser

oder

  • 3 leicht gehäufte EL Roggenmehl
  • 150 ml Wasser

Würdest du gern deine Haare mit Roggenmehl waschen, aber es funktioniert nicht wie du dir es vorstellst? So funktioniert das Roggenmehl-Shampoo perfekt!

Standzeiten und deren Auswirkung

Durch die Standzeiten verändert sich das Verhältnis von Stärke und pflegenden Inhaltsstoffen. Ein frisch angerührtes Shampoo verfügt zum Beispiel über wenig gelöste Pflegeanteile, aber sehr hohe Stärkeanteile, die nicht nur Fette, sondern auch Wasser binden. Mit einer verlängerten Standzeit verliert die mit Wasser aufgequollene Stärke ihr Vermögen Fette auf dem Kopf aufzusaugen. Eine kurze Standzeit von bis zu zehn Minuten erbringt deshalb die beste Waschleistung, allerdings auch eine geringere Pflege, die mit der Zeit zunimmt.

Für den Einstieg eignen sich stärkelastige Versionen mit kurzen Standzeiten. So können sogar vorhandene fettige oder wachsige Rückstände des vorherigen Shampoos noch entfernt werden. Das Ergebnis ist ein sauberer Schopf, der als Basis für die weitere Feinabstimmung zur Pflege notwendig ist.

Abhängig vom Ausgang der ersten Wäsche kannst du für die nachfolgenden Reinigungen die Standzeit zu Gunsten der Pflege und zu Lasten der Reinigung auf ein bis zwei Stunden oder auch über Nacht erhöhen. Solltest du Bedenken haben, dass das Mehl bei dichten oder lockigen Haaren schlecht auszuwaschen ist, bietet sich eine dünnere Variante mit zusätzlichen 20 bis 50 ml Wasser an. Hilfreich ist auch die Wahl der feineren Mehlsorte.

Roggenmehl-Shampoo auftragen

Für ein optimales Reinigungsergebnis wird eine größere Menge als bei konventionellen Shampoos aufgetragen, weshalb die Mengen in der Anmischung auch so großzügig ausfallen. Trage das Shampoo wie folgt auf das nasse Haar auf:

  1. Zuerst auf dem Oberhaupt verteilen und leicht einmassieren, dann den Kopf nach unten nehmen und die Nacken- und Seitenpartien ebenso bearbeiten.
  2. Bei längeren Haaren empfiehlt es sich, obere Haarschichten hochzunehmen und untere Lagen mit der Masse separat zu behandeln. Das Prozedere kann bei schulterlangen Haaren zirka drei bis fünf Minuten dauern. Extremes Rubbeln ist aber nicht notwendig.
  3. Die Roggenmehlmasse etwa fünf Minuten einziehen lassen und die Zeit zum Duschen nutzen.

Roggenmehlmischung ausspülen

Gerade bei Roggenmehl, Lavaerde oder dem Haarewaschen ausschließlich mit Wasser zeigt sich, dass die Technik beim Ausspülen einen großen Einfluss auf das Ergebnis hat. Die folgenden Schritte erleichtern dir das Auswaschen bei Shampoo-Alternativen:

  • Lauwarmes bis warmes Wasser und einem harten Wasserstrahl einstellen.
  • Einzelne Büschel an überlappende Stellen hochheben und darunter ausspülen.
  • Den festgehaltenen Schopf langsam loslassen und die herunter fallenden Haare durchspülen.
  • Ohren nicht vergessen, denn dort sammeln sich gern noch Mehlreste.

Sind noch Reste vom Roggenmehl im Haar verblieben, was häufiger bei Vollkornmehl mit höherem Anteil an Spelzen und längeren Standzeiten vorkommt, kannst du die weiter unten aufgeführten Tipps, zum Thema was tun wenn man die falsche Mehlsorte erwischt hat, anwenden oder das trockene Haar mit dem Kopf nach unten ausschütteln. Schneller geht es mit einem groben Kamm. Die Spelze kommen alle wieder heraus, also keine Panik.

Kalter Guss, saure Rinse und das Kalkproblem

Generell braucht es beim Rogenmehl-Shampoo keine saure Rinse, denn das Mehl selbst hat schon einen hautverträglichem pH-Wert. Ein letztes kurzes, kaltes Abbrausen verschließt durch Wärme geöffnete Haar- und Hautschuppen, bringt Glanz und macht das Haar leicht kämmbar. Eine anschließende Spülung ist nicht zwingend notwendig.

Abhängig vom Kalkgehalt des Leitungswassers und der Häufigkeit der Haarwäschen ist es jedoch sinnvoll, alle ein bis zwei Monate einmal sauer zu spülen. Eine milde Säure von einem pH Wert von sechs löst anhaftenden, angesammelten Kalk und macht Haare und Kopfhaut wieder aufnahmefähiger für die pflegenden Wirkstoffe des Roggenmehls. Auch der stumpfe, trockene und eher farblose Eindruck von Kalk verschwindet. Als gelegentliche Entkalkungsspülung ist eine Mischung aus 500 ml kühlem Wasser und einem Teelöffel Haushaltsessig (Apfelessig, Himbeeressig, Weinessig) oder Zitronensaft bereits ausreichend. Sie wirkt nur leicht entfettend, sodass eine zusätzliche Austrocknung nicht zu befürchten ist. Bei unzureichenden Waschergebnissen kann sie auch bei jeder Wäsche unterstützen. Weitere Informationen zur sauren Rinse findest du hier.

 

Gute Haarpflege muss nicht teuer sein. Gesunde Spülungen kannst du aus natürlichen Zutaten selbst herstellen. Die besten Lösungen für jedes Haarproblem!

Reinigungsverstärkung

Ist die Reinigung nach mehreren Wäschen trotz kurzer Standzeit nicht ausreichend, kann durch eine der folgenden emulgierenden Zutaten die Waschleistung erhöht werden.

  • 1 Eigelb (enthält zusätzlich Proteine, Fett und Biotin für gesundes Haarwachstum)
  • 1- 2 EL Honig (enthält zusätzlich geringe Spuren von Vitamine A, B und C)
  • 1- 2 EL Zitronensaft oder Essig

Die Zutat im Wasser auflösen und anschließend mit Mehl verrühren.

Zusätze für die Extrapflege

Wenn die Haarreinigung ausreichend ist und mit längerer Standzeit oder Vollkornmehl nicht der gewünschte Pflegeeffekt zustandekommt, gibt es einige Tricks, um dieses Manko der unterschiedlichen Bedürfnisse auszugleichen.

Sauberer Haaransatz mit trockenen Haarlängen:

Hier hilft nur, den Kopf zu waschen und die Haarlängen auszulassen. Die Haare bekommen dann beim Ausspülen noch genug Waschkraft mit, aber eben nicht so viel, um mit der Stärke überfordert zu werden.

Trockene, spröde oder strapazierte Haare:

Trockenheit vermeidest du, indem folgende Zutaten zur Roggenmehl-Mischung (bezogen auf vier Esslöffel Mehl) hinzugegeben werden:

  • 2 TL Honig
  • 0,5 TL hochwertiges Speiseöl (Olivenöl, Sonnenblumenöl, Distelöl oder Mandelöl)

Dabei ist es hilfreich, zuerst Wasser und Honig zu vermischen und dann die restlichen Zutaten unterzurühren.

Gegen Haarausfall und zur Förderung der Nährstoffaufnahme

Um die Nährstoffaufnahme aus Nahrung und Shampoo zu verbessern und um die Haare zu kräftigen, helfen Zutaten, die die Kopfhaut besser durchbluten. Ein typisches Beispiel ist Koffein.

Für die Durchblutungssteigerung wird anstelle des Wassers entweder ein Auszug aus Kaffeesatz oder aus Birken- oder Brennnessel-Blättern verwendet.

Kaffeeauszug: Frisch aufgebrühten Kaffee verwenden oder den alten Kaffeesatz ein zweites Mal mit heißem Wasser aufgießen und für 20-30 Minuten ziehen lassen. Absieben und in ausreichender Menge mit dem Mehl verrühren.

Birken- oder Brennnessel-Auszug: Zur Herstellung des Birkensuds aus gemixten Birkenblättern wirst du in diesem Beitrag fündig. Die Anleitung zum Brennnessel-Sud findest du hier.

Nutze die Kraft der Birke, um deine Haare zu stärken. Diese selbstgemachten Haarpflegeprodukten geben Haar und Haarwurzel Kraft, Energie und Nährstoffe

Neurodermitis und entzündete Kopfhaut

Als Wasser-Ersatz kann in diesem Fall schwarzer Tee verwendet werden, der ab einer Ziehzeit von fünf Minuten genügend Gerbstoffe gelöst hat, um entzündungshemmend zu wirken und die Wundheilung zu fördern.

Weitere pflegende Eigenschaften

Anstatt eine nachfolgende pflegende Haarspülung anzuwenden, kannst du die Inhaltsstoffe auch als Ersatz zu Wasser direkt im Roggenmehl-Shampoo verarbeiten.

Umstieg zu “Water only” erleichtern

Wenn du ausschließlich Roggenmehl als Shampoo nutzt und das über eine lange Zeit hinweg, dann werden die Abstände der einzelnen Wäschen durch eine geringere Talgproduktion automatisch größer. Auch spielen exakte Mischungen keine Rolle mehr, sodass die Haare auch schon bei verdünnter Anwendung sauber werden. Durch Weglassen eines Esslöffels Mehl oder Erhöhung der Wassermenge um 50-100 ml ist ein veringerter Verbrauch möglich, der auch die Umstellung zu einer anderen Waschmethode namens Water only erleichtert.

Verstopfter Abfluss durch Roggenmehl?

Mit einem Teig verbindet man immer etwas Klebriges und schlecht Lösliches, was die Angst schürt, dass Roggenmehl-Shampoo den Abfluss verstopfen könnte. Roggenmehl ist jedoch nahezu glutenfrei, die Mischung bildet keinen klumpigen Brotteig, sondern eher flüssigen Pfannkuchenteig. Auch enthält sie weder Ei noch Zucker oder Hefe als Zutat, sodass man nicht wirklich von einem klebrigen Teig sprechen kann. Sie löst sich deshalb schnell in Wasser auf. Wer trotzdem noch skeptisch ist, kann eine frische Schüssel mit Roggenmehl-Shampoo nur mit Wasser im Waschbecken ausspülen. Dazu braucht es keine reinigenden Zusätze, denn die Stärke ist bereits ein wirksames Spülmittel.

Um ein Anhaften an Fliesen und im Abflauf durch Austrocknen zu vermeiden, solltest du Reste nach der Haarwäsche gründlich abbrausen und nachspülen. Die nach dem Haarewaschen üblicherweise stattfindende Dusche liefert genug Wasser, um die Rohre ausreichend durchzuspülen, sodass sich nichts ablagern und verhärten kann. Es schadet auch nicht, die im Ablauf angesammelten Haare öfters zu entfernen, damit auch zukünftig das Wasser zügig ablaufen kann.

Falsches Mehl erwischt?

Bei versehentlicher Verwendung anderer, stark glutenhaltiger Mehlsorten wie Weizen oder Dinkel wird das Shampoo klebriger und lässt sich schlecht auswaschen. Auch stundenlanges Wässern und Ausspülen hilft dabei nicht. Leider sind diese Verklebungen nicht so leicht wie Roggenmehl durch einfaches Ausschütteln oder Ausbürsten im trockenen Zustand zu entfernen. Diesen Ärger und Frust kannst du dir durch eine basenbasierte Wäsche wie zum Beispiel Natron-Shampoo oder Kernseife ersparen. Bei beiden Mitteln ist nach der Reinigung eine saure Rinse zur Neutralisation des pH-Wertes notwendig.

Weitere Tipps zur Haarreinigung mit Roggenmehl

  1. Beim Umstieg auf natürliche, reinigende Mittel ist es von Vorteil, wenn die vorherigen Haarprodukte silikonfrei waren. Eine Anreicherung von Silikon auf den Haaren behindert die reinigende Wirkung milderer Waschmittel. Informationen und Hilfestellung zur Umstellung auf natürliche Haarpflege-Produkte findest du hier.
  2. Roggenmehl-Shampoo eignet sich auch hervorragend als Ersatz zum Duschgel, wenn Wasser allein nicht ausreichend oder nicht pflegend genug ist.
  3. Reste des Shampoos sollten nicht bei Zimmertemperatur gelagert werden, sondern besser im Kühlschrank. Mit zunehmender Standzeit kommt es zu einer natürlichen Gärung, was im weiteren Verlauf praktisch Anstellgut für Sauerteig hervorbringt. Das Roggemehl ist dann zwar nicht schädlich, riecht aber säuerlich aufgrund der einsetzenden Aktivität der Bakterienarten, die die Stärke verarbeiten.
  4. Etwaige Reste musst du nicht entsorgen, sondern kannst damit zum Beispiel noch putzen. Verwende sie entweder als Ersatz für Handspülmittel oder als Putzmittel bei Seifen- und Fettresten in Keramik- oder Edelstahlwaschbecken.

Welche Erfahrungen hast du mit dem Roggenmehl-Shampoo gemacht und welche Variante funktioniert bei dir besonders gut? Wir freuen uns über deine Rückmeldung in den Kommentaren.

Würdest du gern deine Haare mit Roggenmehl waschen, aber es funktioniert nicht wie du dir es vorstellst? So funktioniert das Roggenmehl-Shampoo perfekt!
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  • H.

    Roggenmehlshampoo ist mein absolutes Lieblingsshampoo, allerdings nur in dieser Variante: Ich gebe dem Mehl ca. 1TL Natron hinzu u spüle hinterher mit kaltem Apfelessigwasser, danach nochmal mit klarem kalten Wasser. Meine Haare fallen toll, sind sehr “locker” und ich muss sie nur noch ca 2 Mal wöchentlich waschen, sie fetten kaum noch. Einmal hatte ich das Natron vergessen, das funktionierte nicht so gut.. man sollte allerdings bei gefärbten Haaren kein Natron verwenden.

    • Cl Lu

      Hallo H. Eine interessante Mischung. Das Natron quasi als verstärkte Reinigungskraft. Mich würde interessieren ob du schon mal mit Natron alleine gewaschen und dann mit der Apfelessigrinse hinterher gespült hast. Und wenn ja wie war dieses Ergebnis?

      • H.

        Hi :) Habe ich bisher noch nicht versucht, da sonst ja gar keine Pflege mehr enthalten ist im Shampoo. Oder..? Für die schnelle Wäsche zwischendurch – wieso nicht! Vielleicht versuche ich es einfach mal. Da ich meine Haare aber sowieso viel seltener wasche, lohnt sich die ganze “Prozedur” mit Roggenmehl.

        • Cl Lu

          Richtig Natronshampoo hat keine Pflege aber super Waschkraft. Ist ja die stärkste natürliche und pure Reinigungskraft der Base. Klar wenn du deine Pflege durch Roggenmehl erfüllt findest und ein 2 in1 Shampoo damit verbinden kannst, ist das sicher besser. Wenn du in Zukunft Natron in deiner Roggenmehlmischung loswerden willst, kannst du die Natronmenge langsam senken. Durch die langsam gemilderte Waschkraft senkt sich die Talgproduktion und es muss keine starke Rückfettung produziert werdenum die evtl trockene Kopfhaut zu verwöhnen. Nach Natronshampoo ist ja die saure Rinse zur Neutralisation der Base hilfreich. Findet diese Essigrinse bei basischen Mitteln nicht statt kostet dieser Ausgleich ins saure Milieu die Haut viel Energie. Eine Seife hat zum beispiel einen basischen ph Wert von 9-10 und die Haut einen ph Wert von sauren 5,5. Die Haut kann schon innerhalb von 30 Minuten einen kleinen Ausgleich schaffen, bis ins saure benötigt sie aber doch 3 Stunden. Eine kleine Strapaze, die vielleicht auf lange Zeit und häufige Nutung man vermeiden kann und mit der sauren Rinse beschleunigt unterstüzt. Viel Erfolg bei deinen weiteren Wäschen. Vielleicht berichtest du mal wieder von den Entwicklungen. Es würde mich freuen.

          • H.

            Danke für die Tipps!!

  • Birgit

    Ein Tipp zur klümpchenfreien Mischung: Ich mische Wasser und Roggenmehl im Personal Blender, also einem kleinen Mixgerät. Ergibt eine tolle cremige Masse.

    • Maximilian Knap

      Schöne Idee! Was auch gut funktioniert, ist ein Schüttelbecher bzw. einfach ein Schraubglas. Wasser und Mehl einfüllen, verschließen und kräftig schütteln. Damit wird jede Wasser-Mehl-Mischung ruckzuck klümpchenfrei.

  • Elisabeth Green
  • karola

    ich hatte nach der letzten Wäsche mit Roggenmehl das Gefühl, dass sich die Haare vor allem nach dem trocknen total fettig angefühlt haben. Was hab ich falsch gemacht?

    • Anja Sander

      Hi Carola, wahrscheinlich muss sich das Haar erst daran gewöhnen. Den Effekt kenneich auch. Einmal habe ich sogar ein zweites mal gewaschen. Inzwischen habe ich auch mit Essigsaurer Tonerde experimentiert. Ich hatte sie zum Imprägnieren von Taschen verwendet. Ein paar Spritzer in die Roggenmehl-Wassermischung machen das Haar superleicht kämmbar. Drauf gekommen bin ich durch die Probe eines Shampoos das Tonerde enthält. Meiner Kopfhaut bekommt anscheinend auch die Essigsaure Tonerde. Früher hatte ich Schuppen, dann half mir über Jahre ein sehr teures Shampoo aus dem Frisörsalon. Nun nehme ich unterwegs das Shampoo, zuhause aber die Roggenmehlvariante.

      • karola

        Hallo Anja,

        vielen dank für die info. Du sagst Spritzer, ist die Tonerde nicht ein Pulver? Rührst du die dann vorher an und gibst sie dazu?
        Hab die mehlmischung dann auch ziemlich flüssig gehabt. Wie ist denn deine Konsistenz?
        Lg Karola

        Am 03.10.2016 19:04 schrieb “Disqus” :

        • Anja Sander

          Hallo Karola,
          da habe ich nochmal genau nachgeschaut. Es handelt sich um folgendes: “Aluminiumacetat-Tartrat Lösung”, Essig-weinsaure Tonerde-Lösung. Die habe ich verdünnt und iin einen Pumpzerstäuber gefüllt. Davon nehme ich eben die paar Spritzer ( 5 Stprühstöße). Im Internet las ich auch Beschreibungen, in Arzneimitteldatenbanken, wofür es in der Gesundheitspflege angewandt werden kann. Z.B. wirkt es adstringierend und kühlend.- geeignet für Umschläge be Prellungen. Oder Insektenstiche und Sonnenbrand.

          • karola

            Alles klar, das werde ich finden. Dann starte ich noch mal einen neuen Versuch. Vielen Dank und liebe Grüße Karola

          • S. Bär

            Hallo Anja, danke für den Tipp mit der essigsauren Tonerde. :-) Ich habe sie mir heute (in flüssiger Form) in der Apotheke bestellt. Was mir noch nicht klar ist: Du schreibst, dass Du sie verdünnt hast….in welchem Verhältnis etwa hast Du sie verdünnt? Wirken die Haare anschließend bei Dir – neben der leichteren Kämmbarkeit- eher glatter oder “fluffiger” ….oder optisch nicht anders im Vergleich zur 1x-Wäsche?

          • Anja Sander

            Hallo S Bär,
            bei mir wirken die Haare glatter würde ich sagen. Nur mit Roggenmehlhaarwäsche waren sie stumpf und kamen mir noch fettig oder nicht gut gereinigt vor. Besonders die Kämmbarkeit war angenehm. Meinst du mit fluffiger voluminöser? Das bekomme ich nur gut hin, wenn ich sie ordentlich föne, also am besten mit einem Lockenföhn, also einer Lockenbürste mit Warmluft – tolles Gerät.

          • Vivi

            darf ich fragen welches Shampoo diese Lösung beinhaltete? Ich bin ein bisschen skeptisch, ich hab es mir aber trotzdem heute bestellt :D LG

          • Anja Sander

            Hallo Vivi,
            das Shampoo heißt “El Vital Tonerde Absolue”, es ist von L’Oreal. Vielleicht verwendet L’Oreal andere Tonerde. Da kannst du ja noch bei deren Produktinformation( Werbung!) schauen. Jedenfalls klappt es bei mir ganz gut. Wenn ich keine Lust oder Zeit auf das Anrühren und Einwirken lassen des Roggenmehls habe, nehme ich eben das Shampoo.
            Bei Fragen gerne fragen.

          • Vivi

            Hallo Anja,
            ah okay, verstehe! Ich war mir erst nicht ganz sicher, hatte das aber schon vermutet. In was für einem Verhältnis vermischt du die Essigsäure Tonerde? 1 zu 10? Und dann einfach 2-4 Sprüher mit in die Mehlmischung oder? Lieben Gruß und danke fürs Feedback :)

          • Anja Sander

            Hi Vivi,
            leider weiß ich das Mischungsverhältnis nicht mehr. Das fand ich jedenfalls im Internet. Es fing damit an, dass ich eine Baumwollhandtasche imprägnieren wollte. Was auch gut funktionierte. Das Wasser perlte ab. Also suchte ich im Netz nach einer Anleitung. Dann verdünnte ich es – ich glaube 1:4, also vierfache Menge Wasser – genau weiß ich es wirklich nicht. Genau:
            einfach 2-4 Sprüher mit in die Mehlmischung, wenn ich es zweimal auftrage, erst in die zweite Runde.

        • Anja Sander

          Hallo Karola,
          die Mischung mache ich meistens nach Gefühl. Drei Löffel Roggenmehl mit soviel kaltem Wasser (nur aus Bequemlichkeit kein warmes) mischen, bis es dickflüssig ist, So kann ich es gut im Haar verteilen. (Ja, ich weiß, das ist so präzise, wie die Angaben in Rezepten unserer Omas, die es aus Erfahrung gut gemacht haben. :-).
          Je nachdem wieviel es dann ergibt, mache ich ein oder zwei Waschgänge (wenn zwei, im zweiten mit der Essig-weinsaure Tonerde-Lösung).
          Für die Haut nehme ich es auch manchmal. Sowieso nehme ich nur Duschgel für die Achseln. Wenn das dann beim Spülen über den Körper läuft, reicht das. Den Intimbereich reinige ich nur mit Wasser. Seit vielen Jahren – seitdem keine Probleme mehr mit Juckreiz.

          Grüße
          Anja

    • Cl Lu

      Halo Karola
      sehe deine Rückmeldung leider erst heute. wie lange machst du nun schon Roggenmehlshampoo, oder hast du es bereits aufgegeben. die haare sollten sich danach nicht fettig anfühlen. wenn sich das auswaschen so zeigt, ist tatsächlich was schief gelaufen.

      Daher frag ich dich mal nach:
      * deinem Haartyp
      * deiner angewendeten Mischung
      * deiner Wasserhärte
      * deinen Waschabständen vor der Roggenmehlwäsche und zwischen den Roggenmehlwäschen.

      Generell ist der Waschabstand von käuflichen Produkten nicht einhaltbar. zumindest im Start. Deine Rückfettungsgewohnheiten hängen stark von der stärke des vorherigen Shampoos ab. Hier ist eine Umstellung erst notwendig und die Talgproduktion stellt sich nicht so schnell um, daher ist ein häufigeres Waschen mit dem milderen Mittel notwendig. Hat sich die Talgmenge reduziert, verlängern sich die Waschabstände automatisch, beziehungsweise das Waschergebnis wird besser weil ja nicht mehr Unmengen an Talg entfernt werden müssen.

      Hierzu empfehle ich dir den Beitrag Fettige haare mit weitern Tipps und Infos zur geringeren Einfettung (http://www.smarticular.net/natuerliche-hausmittel-gegen-fettige-haare/), sowie den Beitrag Umstellung, der die Thematik Talgproduktion etwas deutlicher erläutert (http://www.smarticular.net/umstellung-silikonfrei-shampoo-tipps/). ggfs macht auch eine Natronwäsche Sinn. Das hängt aber vom vorherigen Shampoo ab.

      So eine Natronwäche kann man auch machen wenn der kopf zu stark durch mehrere Roggenmehlwäschen in der Übergangsphase eingefettet ist
      Liebe Grüße Claudia

  • Ang

    Hallo :D ich wasche meine haare nun einen monat mit roggenmehl und bin absolut begeistert. Habe meinen waschrythmus auf alle 6 tage verlängert, einfach weil die haare so lange tolk aussehen. Meine kopfhaut juckt nicht mehr. Meine locken haben endlich wieder glanz und bleiben tagelang schön ohne undefiniert zu werden! Ich nutze eine größere menge “schampoo” und wende sie direkt, ohne einwirkzeit an. (Vollkornmehl) dann lass ich die mischung 15-20 minuten auf dem kopf :D ich brauche momentan kein pflege- oder stylingmittel <3 ENDLICH

    • Cl Lu

      Hallo Ang,
      Super cool! :-) freut mich für dich.
      6 Tage ist echt wahnsinnig lang. An solche Zeiten bin ich mit meinen feinen, glatten Haaren nicht ran gekommen. Ich hab die Mischung aus Faulheit auch immer dünner gemacht und bin dann bei water only gelandet. Da fallen meine Haare noch besser und aus der einen unteren Miniwelle sind nun schon 2 Wellenstufen möglich. Und das alles ohne Stylingprodukte. Nopoo ist einfach so viel besser für die Haare :-)

      • Ulrike Schaa

        Hallo Claudia ;-)
        Schön, dich auch hier zu lesen.
        Sag mal bist du eigentlich vom Fach? Du scheinst echt Ahnung von der ganzen Materie zu haben. Liebe Grüße Ulrike

        • Cl Lu

          Hallo Ulrike, nee bin nicht vom Fach, aber wie du ja weißt wenn mich was interessiert, dann wird es ausprobiert und im Detail hinterfragt. ;-) Einige NoPoo Haarbeiträge sind dann hier gelandet. Aber nicht nur das haarige Thema. Das Hinterfragen hat einen größeren Radius, was sich in den letzten Jahren immer mehr verknüpfen lässt. Viele Haarthemen haben hier aber keinen Platz, sprengen den Rahmen. Daher die HAIRrlich-natürlich Gruppe. Grüße Claudia

  • Edda86

    Vielen Dank für die Tipps. Hätte es beinahe aufgegeben mit Roggenmehl zu waschen, weil meine Haare nicht richtig sauber wurden. Jetzt habe ich etwas Apfelessig dazu getan und das hat super geklappt .

  • Constanze Budde

    Vielen Dank für die Tipps und die ausführlichen Beschreibungen. Ich wasche jetzt seit ungefähr zwei Monaten meine Haare mit Roggenmehl. Zwischendurch schiebe ich alle paar Wochen einen Waschgang mit Natron und anschließender saurer Rinse durch.
    Vom Waschergebnis an sich bin ich jedes Mal begeistert. Die Haare sind schön weich und glänzen schön.
    Allerdings hält das nicht so lange, wie ich es mir wünschen würde. Ich habe leider sehr fettiges Haar (weshalb ich bis vor kurzem jeden Tag meine Haare waschen musste – was natürlich zu höherer Talgproduktion usw geführt hat ->Teufelskreis :( ) Mit dem Roggenmehl reicht es immerhin schon, dass ich nur alle zwei Tage wasche. Trotzdem muss ich jeden Tag meine Haare mit Wasser spülen, damit sie nicht ganz unmöglich aussehen,
    Dauert es wohl noch länger, bis meine Kopfhaut sich an das neue “Shampoo” gewöhnt hat? Oder waren meine Hoffnungen, dass ich das ewige Haarewaschen langsam loswerde, einfach zu hoch geschraubt?
    Freu mich auf eure Antworten!
    Liebe Grüße

    • Maximilian Knap

      Hallo Constanze, darauf gibt es leider keine pauschale Antwort, weil ja jeder Mensch verschieden ist und jede Kopfhaut andere Bedürfnisse hat. Hier gibt es noch ein paar Tipps, wie man mit stark fettender Kopfhaut bzw. Haaren umgehen kann, vielleicht sind auch für dich noch Tipps dabei: http://www.smarticular.net/umstellung-silikonfrei-shampoo-tipps/

  • Gisela Läbe

    Hallo, Haare waschen mit Roggenmehl find ich toll, aber meine Haare sind nach dem Trocknen irgend wie total fettig. Hab ich es richtig verstanden, eine Stand-oder Quellzeit bis zu zehn Minuten hat eine besser Reinigungswirkung, aber weniger Pflege. Das Roggenmehl sollte nach dem Auftragen 5 Minuten einziehen, wofür ist das gut. Was ist wenn es ohne Einwirkzeit angewendet wird. Reinigt dick angerührtes Roggenmehl Shampoo besser. Liebe Güße Gisela

  • Enid Graeber

    Ich habe mir nun auch Roggenmehl gekauft und werde es bei der nächsten Haarwäsche ausprobieren. Ich wasche schon mit normalem Shampoo nur alle 4-5 Tage und würde am liebsten ganz von “Hilfsmitteln” weg. Mich würde mal interessieren, wie das Haar mit Roggenmehl riecht und ob schon jemand Erfahrung mit der zusätzlichen Verwendung von ätherischen Ölen hat?
    Vielen Dank! (:

  • Kat Oui

    Hallo, ich wasche nun bestimmt schon 4 Wochen mit Roggenmehl. Zunächst war ich baff, wie sauber die Haare werden – und das, nach nur einmaligem Auftragen. Auch meinen Waschrhythmus konnte ich verlängern und muss nur noch 2 mal die Woche waschen. Allerdings habe ich auch zwei “Probleme”. 1. bekomme ich die Mischung nie klümpchenfrei hin – ich habe schon Verschiedene Mischungsmethoden versucht, aber ohne Erfolg. (Ich weiß nicht, ob sich das auf den WAscherfolg auswirkt?!) 2. – und das ist der wichtigere Punkt – stellt sich bei mir die PLEGEwirkung nicht ein. Meine Haare sind in den Längen extrem trocken. Ich habe von Natur aus hellblondes, gewelltes, sehr dickes Haar – schnell fettend am Ansatz und trocken in den Längen. Durch die Wäsche mit Roggenmehl sind/wirken sie noch trockener und das Kämmen ist eine Tortur. (Daran hat auch eine Apfelessigspülung kaum etwas geändert.) Vielleicht habt ihr einen Tipp für mich? Ich würde mich freuen.
    Liebe Grüße
    Katja

    • Hallo Katja, zum klümpchenfreien Mischen könntest du auch ein großes Schraubglas nehmen, in das du die Zutaten gibst und kräftig schüttelst – ähnlich wie ein Schüttelbecher. Hast du die optionalen Zutaten bei sehr trockenen Haaren mal getestet, die im Beitrag oben genannt werden? Vielleicht hat die Expertin @cl_lu:disqus auch noch einen Tipp für dich…

    • CaraPitcu

      Hier ein Super Tip zum klümpchenfreien Mischen. Das Mehl muss ins Wasser reingerührt werden, nicht umgekehrt.

      Gebt das abgemessen Wasser in ein Schälchen und rühre das Mehl mit einem Schneebesen hinein. Geht superschnell und wirklich ohne Klümpchen. Versprochen.

      Liebe Grüsse
      Hanni

  • Valerie

    Hallo :) Danke für den tollen Beitrag! Der fasst wirklich alles zusammen, was man wissen muss!
    Habt ihr zufällig Erfahrung damit, 1-2 Tropfen Teebaumöl in das “Shampoo” zu mischen? Bzw. wie viel Kaffeesatz mischt ihr ungefähr in das “Shampoo”?
    Ich habe seit Jahren starke Psoriasis am Kopf und bin jetzt schon länger auf Haarseifen umgestiegen, was zwar angenehm ist, aber nicht so viel gebracht hat. Morgen ist dann erstmals Roggenmehl an der Reihe :)

    • Ein bis zwei Tropfen Teebaumöl sind eine gute Idee, wenn die Haut zu Entzündungen neigt. Am besten vorher in der Armbeuge testen (vermischt mit Pflanzenöl), um eine Allergie auszuschließen. Getrockneten Kaffeesatz kannst du ganz nach Gefühl zugeben, einen Esslöffel oder, wenn es dir gut bekommt und nicht zu klebrig wird – auch deutlich mehr. Gutes Gelingen und berichte doch mal, ob es geholfen hat!

  • Sara

    Hallo! Erstmal DANKE fuer die supertolle Website! Ihr habt mein Leben veraendert :-)

    Ich verwende seit 3 Monaten Roggenmehl zur Haarwaesche und war ganz begeistert – seidige, glaenzende Haare! Aber leider entdecke ich nun, dass die Spitzen brechen, was mir frueher praktisch nie passiert ist. Um das Gesicht herum habe ich auch ganz viel Bruch gleich am Haaransatz… War vor 2 Wochen beim Friseur zum Spitzen schneiden, doch jetzt brechen sie wieder… Hilfe, was mache ich falsch?

    Ich habe versucht, die Laengen und Spitzen mit etwas Kokosoel zu pflegen, aber dann werden sie nur fettig. Versuche auch, nur den Haaransatz mit Roggenmehl zu waschen und die Laengen auszulassen. Ich habe glattes, mittelstarkes Haar mit schnell fettendem Ansatz. Ich wasche jeden 3. Tag und benutze zwischendurch Babypuder als Trockenshampoo, weil der Ansatz so schnell nachfettet.

    Bin dankbar fuer jeden Tipp!!!
    Vielen liebe Dank
    Sara

  • CINIcoolo

    Hallo, Ich probiere jetzt schon länger herum ein richtige natürliche Shampoo Alternative zu finden…Haareseife (fettiger Film , schnelles nachfetten), lavaerde (Kopfhaut trocken,schuppig) und dann schließlich Roggenmehl in verschiedenen Varianten. Meine Haare fetten am Ansatz schneller und meine Spitze sind trocken und fliegen. Verschiedene Pflegevarianten habe ich auch probiert mit Ei, Banane, aloe Vera und Kokosöl. Kokosöl fand ich am besten ist aber schwer auszuhalten, deshalb verwende ich es geringen Mengen und Nur an den Spitzen. Beim Roggenmehl bin ich eigentlich zufrieden wenn da nicht diese Schuppen (oder Roggenmehl Reste) wären…Ich habe es wirklich gut ausgespült und eine saure rinse mit Zitrone gemacht.
    Wisst ihr noch etwas?
    LG

    • Eomi Mulkvisti

      Hallo, ich habe wahrscheinlich eine ähnliche Odyssee hinter mir. 4 Monate Ei und Honig, dann wieder Shampoo, 5 Monate Lavaerde, dann wieder Shampoo. 4 Wochen Haarseife (ganz schlimm fand ich), wieder Shampoo, Shampoobars ausprobiert für mehrere Wochen, keine Verbesserung.
      Ich wusch früher meine Haare jeden Tag. Bin dann aus reiner Faulheit vor ca. 3 Jahren auf alle 2 Tage umgestiegen. Erst da hab ich mich dann mit alternativen Methoden auseinander gesetzt. Ich habe gefühlt alles schon probiert. Auch das Kernseifen-Kokosöl Gemisch. Ich bin jetzt seit 4 Wochen bei water only, aber mit Apfelessig Saurer Rinse, sonst schupp ich mich zu Tode. Aber es haben sich das erste mal seit langem, die Abstände des nachfettens etwas verlängert. Normal waren sie bei mir nach 24 Stunden strähnig und nach 48 Stunden einfach durchgefettet. Jetzt sind sie nach 48 Stunden strähnig. Aber sie fühlen sich mega fertig an. Es ist dieses “Haarwachs” (Talg), das sich nach unten wäscht. Wachsig wird nicht als fettig wahrgenommen. Also ich probiers einfach weiter… Seit 3 Jahren tu ich jetzt rum und eigentlich geht mir das Ganze echt tierisch auf den Sack ^^ früher mit Shampoo vom dm (alverde), hatte ich nie Schuppen oder irgendwelche Probleme. Aber ich möchte eben auf Chemie verzichten… Puh. Also weiter geht’s!

      • CINIcoolo

        Danke, Gut dann bin ich ja zum Glück nicht alleine. Das Hauptproblem ist nicht das schnelle rückfetten. Das habe ich mit den Alternativen zum Shampoo Super hinbekommen, leider hatte ich dann immer diese Schuppen. An water only habe ich mich noch nicht gewagt, bin aber auch etwas skeptisch bezüglich unseres Leitungswasser. Eine Bekannte wäscht ihre Haare im Seewasser mit Seifen-Öl Gemisch und ist seeehr zufrieden, ohne Probleme.

        • Eomi

          Hmm ich hoffe ich bekomm dieses ständige nachfetten auch noch in den Griff… aber wegen der Rumschupperei: seit bestimmt 2 Jahren kämpfe ich damit :D also nicht verzweifeln. Seewasser klingt interessant, hab ich aber leider nicht dermaßen in der Nähe, dass ich mir da jetzt alle 3 Tage die Haare waschen könnte :)

          • CINIcoolo

            Ja bei mir auch schon 1 Jahr.. das ist ja der Punkt da reicht auch eine Woche , weil das Wasser besser wäscht
            https://youtu.be/cSSe08jDDKA

        • Gabriele Sener

          hallo, ich habe mein haar anfangs auch mit roggenvollkornmehl gewaschen, hatte auch fliegendes haar und mich hat die kleie auch extrem gestört. irgendwann hatte ich es satt und habe das mehl erst mit einem normalen haarsieb, dann mit einem ganz feinem kunststoffsieb ausgesiebt und es 2:1 mit ganz normalem roggenauszugsmehl gemischt. ich rühre die mehlmischung mit wasser an, mache eine kurze kopfmassage, meine 100 bürstenstriche und dann gleich die mehlpampe aufs nasse haar. inzwischen fliegt das haar nicht mehr, ich habe keine kleieschuppen und es fühlt sich nicht mehr so fettig an.

  • CINIcoolo

    Hallo, Ich probiere jetzt schon länger herum ein richtige natürliche Shampoo Alternative zu finden…Haareseife (fettiger Film , schnelles nachfetten), lavaerde (Kopfhaut trocken,schuppig) und dann schließlich Roggenmehl in verschiedenen Varianten. Meine Haare fetten am Ansatz schneller und meine Spitze sind trocken und fliegen. Verschiedene Pflegevarianten habe ich auch probiert mit Ei, Banane, aloe Vera und Kokosöl. Kokosöl fand ich am besten ist aber schwer auszuhalten, deshalb verwende ich es geringen Mengen und Nur an den Spitzen. Beim Roggenmehl bin ich eigentlich zufrieden wenn da nicht diese Schuppen (oder Roggenmehl Reste) wären…Ich habe es wirklich gut ausgespült und eine saure rinse mit Zitrone gemacht. Außerdem habe ich Roggenvollkornmehl verwendet und da waren es noch mehr als beim 1150 bei dem auch viele waren.
    Wisst ihr noch etwas?
    LG

    • Nici

      Ich hatte auch Probleme mit den “Mehlschuppen”. Damals habe ich das Vollkornroggenmehl von DM benutzt – leider stand nicht dabei um welchen Typ es sich handelt. Ich habe dann gelesen, dass bei feineren Varianten weniger “Schuppen” entstehen. Ich benutzt jetzt das Bio Roggenmehl Typ 991 von Edeka und habe gar keine Probleme mehr mit den Schuppen! Vielleicht konnte ich dir ja helfen :)

      • CINIcoolo

        Ich habe am Anfang das feine und dann Roggenvollkorn probiert. Keines war besser oder schlechter. Ich vermute es waren eher Schuppen, da ich jetzt Immernoch Probleme habe und die Haarwaschmethode geändert habe. Aber danke :)

  • Goemk

    Hallo :)
    Ich wasche meine Haare seit fast 3 Monaten mit Roggenmehl und bin (abgesehen von einem kurzen Tief) sehr begeistert. Mein Haarwasch-Rhythmus hat sich seit der Umstellung kaum verändert (2-3 mal die Woche). Allerdings hat mein “Shampoo” aber auch fast nie die gleiche Konsistenz und Ruhezeit vor dem Auftragen. Mir macht das aber nichts aus :)

    Vom Ergebnis bin ich sehr beeindruckt. Die Haare sehen super gepflegt aus und ich bin mehrfach angesprochen worden, ob ich irgendwas mit meinen Haaren verändert habe! :)
    Ich habe immer noch (wie auch bei normalen Shampoos) trockene Spitzen und etwas Spliss. Aber ich denke, dass ist bei langen Haaren, Schal, Kälte und regelmäßigen Dutts auch keine Verwunderung. Dennoch versuche ich dem Ganzen mit Spühlungen mit grünem Tee entgegen zu wirken.

    Nach 1 1/2 Monaten war ich kurz unzufrieden. Ich hatte Schuppen und stark juckende Kopfhaut bekommen. Nach einer kurzen Recherche und einer Spühlung mit Apfelessig mit Brenessel-Sud war alles wieder tip top. Das werde ich nun ein Mal im Monat durchführen!

    Ich habe jetzt aber eine Frage. Meine Haare riechen ziemlich nach Mehl, oder Stroh nach dem Waschen, obwohl ich das Mehl sehr gründlich ausspühle. Hat jemand einen Tip, was da helfen könnte? (der grüne Tee verstärkt das ganze noch…)
    Ich habe mir überlegt mir ein ätherisches Öl (Vanille) zu kaufen und einige Tropfen davon ins Mehl-Shampoo zu mischen…. Könnte das funktionieren?

    Vielen Dank!

    • Danke für den sehr ausführlichen Bericht! Das mit dem Geruch ist schon ungewöhnlich, haben wir so deutlich noch nicht wahrgenommen. Ätherisches Öl könntest du probieren, du solltest aber wirklich nur mit einem Tropfen beginnen und bei Bedarf die Menge nach und nach erhöhen. Eine Apfelessig-Spülung wirkt auch wunderbar gegen sämtliche Gerüche, aber die will man ja nicht unbedingt nach jeder Wäsche durchführen. Liebe Grüße!

  • Sara

    Hallo! Erstmal DANKE fuer die supertolle Website! Ihr habt mein Leben veraendert :-)

    Ich verwende seit 3 Monaten Roggenmehl zur Haarwaesche und war ganz begeistert – seidige, glaenzende Haare! Aber leider entdecke ich nun, dass die Spitzen brechen, was mir frueher praktisch nie passiert ist. Um das Gesicht herum habe ich auch ganz viel Bruch gleich am Haaransatz… War vor 2 Wochen beim Friseur zum Spitzen schneiden, doch jetzt brechen sie wieder… Hilfe, was mache ich falsch?

    Ich habe versucht, die Laengen und Spitzen mit etwas Kokosoel zu pflegen, aber dann werden sie nur fettig. Versuche auch, nur den Haaransatz mit Roggenmehl zu waschen und die Laengen auszulassen. Ich habe glattes, mittelstarkes Haar mit schnell fettendem Ansatz. Ich wasche jeden 3. Tag und benutze zwischendurch Babypuder als Trockenshampoo, weil der Ansatz so schnell nachfettet.

    Bin dankbar fuer jeden Tipp!!!
    Vielen liebe Dank
    Sara

    • Hallo Sara, vielen Dank für die Blumen! Die Ursache des Haarbruchs können wir dir leider auch nicht erklären. Womöglich brauchen deine Haare einfach etwas anderes, die Bedürfnisse können von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein und hängen von vielen Faktoren ab. Ein oft hilfreicher, wenn auch langwieriger Tipp ist es, eine Zeit lang ganz auf Shampoo zu verzichten und mit der Water-Only-Methode erst mal das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut wieder ein bisschen mehr herzustellen. Dadurch bekommen viele auch Probleme wie schnell fettenden Haaransatz in den Griff. Die Umstellung kann sich aber über einige Wochen hinziehen, in denen man nicht rückfällig werden darf. Einen Versuch ist es wert, da gilt der schöne Leitsatz weniger ist mehr ganz besonders :) Viel Erfolg und liebe Grüße

      • Sara

        Hallo liebes Smarticular-Team! Danke fuer die Antwort! Ich habe dann nochmal ein bisschen herumprobiert und habe jetzt diese Idealloesung fuer mich gefunden: 1 EL Honig ins Wasser ruehren, bevor ich Roggenmehl dazumische. Nach der Waesche einen Tropfen Mandeloel in die Spitzen. Der Honig war ein super Tipp, vielen Dank!!! Ich habe auch das Gefuehl, dass Honig meine (dunkelblonden) Haare ein wenig aufhellt-kann das sein?

        Was micht nicht ganz ueberzeugt, ist die Theorie der Standzeiten. Ich habe das Gefuehl, dass das RM nach langer Standzeit noch staerkehaltiger ist! Mein Haar ist nach Waesche mit lang stehemdem RM immer extrem fest und ein wenig “wild”… Habe eine Naturkosmetikerin gefragt, die auch der Meinung ist, dass laengere Standzeiten den Staerkeanteil erhoeht.

        Nochmals vielen Dank fuer eure vielen wunderbaren Ratschlaege!
        Liebe Gruesse, Sara

        • Marla

          Hallo Sara, welchen Typ Roggenmehl benutzt du denn? Beim Vollkornmehl kann es sein, dass es nach längeren Standzeiten etwas fester ist. Lieben Gruß!

  • Moni

    Ich war ganz angetan von der Idee mit dem Roggenmehl. Der erste Versuch schlug fehl und ich hatte noch einen fettigen Ansatz. Beim zweiten Mal hat´s super funktioniert (ich habe etwas länger einwirken lassen). Allerdings habe ich jetzt ein ganz neues Problem. Das Mehl scheint die Haare irgendwie negativ zu laden, daher wohl auch das von manchen geschilderte Problem mit den fliegenden Haaren. Da meine Haarfarbe (Elumen) durch negative Ladung an den positiven Haaren festgehalten wird, fällt sie nun super schnell raus. Echt schade, meine Haare sind so schön weich und fluffig geworden und dann sowas :(. Kann ich vll etwas beimischen um dem entgegen zu wirken? Ist die Ursache vll die Reibung von den “Körnchen”? Ich habe keine Idee dazu.

  • CINIcoolo

    Hat denn keiner Probleme mit den Resten (Sehen aus wie Schuppen) die nach dem ausgiebigen spülen mit Wasser innerlich da sind?

    • Nici

      hallo :) die Probleme mit den “Mehlkrümel-Schuppen” hatte ich auch. Damals habe ich Vollkohrnroggenmehl von DM benutzt – da stand keine Typzahl dran. Ich habe dann gelesen, dass ein feineres Mehl besser ist. Nun benutzt ich das Bio Roggenmehl von Edeka (Tyo 991). Und alle Probleme mit Mehlschuppen sind weg.
      Dadurch pflegt das Shampoo natürlich weniger und meine Haare sind sehr trocken – vielleicht werde ch zukünftigt versuche etwas Öl der Masse beizumischen.
      Ich hoffe ich konnte dir helfen!

  • Claudia Küpper

    Habe heute morgen das erste Mal Roggenmehlschampoo probiert – die Mischung gestern abend aber schon angesetzt. Das Haar liess sich super gut auskämmen, sieht super gepflegt aus und fühlt sich toll an. Klasse Tipp :-)

  • Marie Schikorra

    Hi. Ich sehe all diese positiven Kommentare und bin selbst ziemlich enttäuscht :/
    Ich habe fast 1 Jahr lang Roggenmehl zum Waschen benutzt. In der Zeit waren meine Haare fettig/wachsig, mehlig und total verknotet. Zeitweise nutzte ich noch eine normale Spülung dazu, das reichte aber nicht.
    Eine Weile versuchte ich es dann nur mit Wasser und seit 2-3 Monaten nehme ich wieder normales Shampoo mit Spülung ohne Silikone. Das funktioniert grandios.

    Habe ich einfach nur das falsche Mehl benutzt? Wäre 1150 besser und brächte mir die Nachteile nicht?
    Ich habe recht dünne und glatte Haare, Vollkornmehl, manchmal mit Natron oder Zitronensaft.

    • Marla

      Hallo Marie, probiere nochmal das Mehl 1150, im Text steht auch dass es für dünne Haare besser geeignet ist. Wir haben noch weitere Beiträge mit Shampoo, z.b, mit Honig: http://www.smarticular.net/honig-shampoo-spuelung-haarpflege/ was ich mir für dünnes Haar gut vorstellen kann. Du kannst auch in der Gruppe in Facebook fragen: https://www.facebook.com/groups/smarticularlesertalk/ ob jemand einen ähnlichen Haartyp hat wie du, und was derjenige für ein Rezept hat. Liebe Grüße!

      • Marie Schikorra

        Dankeschön. Nach der Shampooflasche werde ich es nochmal versuchen. :)

  • Bav

    Hallo, ich habe mir vor dem Haarewaschen mit Roggenvollkornmehl eine Haarkur mit Rizinus- und Kokosöl gemacht. Danach habe ich mir dir Haare mit Roggenvollkornmehl zum ersten Mal gewaschen. 4EL mit 250ml lauwarmem Wasser. Doch sind meine Haare danach immer noch fettig und das Öl wurde nicht genug rausgewaschen. Hat noch jemand diese Erfahrung gemacht? Was mache ich falsch?

  • Irma Bickel

    Hallo, ich habe heute zum ersten Mal mit Roggenmehl meine Haare gewaschen. War schon eine interessant Erfahrung. Meine kleine Tochter hat zugeguckt und fand das einfach nur tooootal eklig, und hat ständig entsprechende Kommentare abgegeben. Hihi! Ich habe nach Durchlesen dieses Artikels allerdings festgestellt, dass ich wohl ein paar Sachen falsch gemacht habe (leider habe ich erst danach diesen Artikel gefunden). Ich habe Roggenvollkornmehl genommen, und zwar 3 EL und dann mit etwa 60 ml lauwarmem Wasser vermischt, dann habe ich es etwas über eine Stunde stehen lassen. Ich habe mir die Haare kopfüber am Waschbecken gewaschen, und die Masse überall, auch bis in die Spitzen verteilt. Einwirken lassen habe ich recht kurz (meine Tochter hatte leider nur wenig Geduld und forderte Aufmerksamkeit). Das Ausspülen hat aber dann wirklich besser geklappt als gedacht. Hätte ich mir schwieriger vorgestellt. Ja, und das ist mir dann am Haar aufgefallen: sie waren leichter kämmbar als sonst, die Spitzen sind sehr trocken geworden, der Ansatz noch leicht fettig. Das werde ich beim nächsten Mal ändern: Roggenmehl 1150 nehmen, evtl. 1 TL Honig untermischen, nur 10 Min quellen lassen, unter der Dusche die Haare waschen und hauptsächlich die Ansätze, länger einwirken lassen. Oder gibt es noch mehr Vorschläge?
    Viele Grüße,
    Bitja

    • Marla

      Hallo Irma, das hört sich sehr gut an. Das machst du genau richtig. Vorschläge kann ich dir kaum geben, denn du bist der Experte für dein Haar. Jeder Mensch hat einen anderen Haartyp, da muss man manchmal etwas experimentieren ;) Liebe Grüße und viel Erfolg! Berichte gerne, wie es geworden ist.

  • Daniela

    Hallo,
    Ich habe seid meinem 14. Lebensjahr (bin jetzt 36j.) Schuppenflechte.
    Alle Shampoos und Salben vom Hautarzt haben mir nie lange oder gar nicht erst geholfen. Jetzt verwende ich seid einiger Zeit das Roggenvollkornmehl”shampoo” und bin restlos begeistert.
    Ich habe nach (egal welches Shampoo ich verwendet habe) jeder Haarwäsche statisch aufgeladene Haare gehabt und selbst mein Mann hat einen “Schlag” bekommen wenn ich Ihn Küssen wollte *lach*. Ich möchte noch erwähnen das ich meine Haare niemals föne. Meine Kopfhaut ist mitlerweile fast vollständig von der Flechte befreit und ich habe keine aufgeladenen Haare mehr :D !!!
    Auch der Griff, der Glanz sind so toll… und das schnelle fetten ist mitlerweile passee. Nebenbei, was mir besonders am Herzen liegt, weniger Plastikmüll. Tschaka :D

    liebe Grüße in die Runde,
    Daniela

    • Marla

      Hallo Daniela, super dass es bei dir so gut klappt! Das freut uns sehr, vielen Dank für deine Rückmeldung! Liebe Grüße

  • Christin

    Hallo, ich wasche meine langen Haare seit etwa 6 Monaten mit 3 Eßl. Roggenmehl 1150 + 1/2 Teelöffel. Natron + 1/2 Teelöffel Olivenöl. Anschließend Spüle ich mit 1 Teelöffel naturtrübem Apfelessig in 1/2 l kaltem Wasser.
    Anfangs waren meine Haare oft aufgeladen. Inzwischen bin ich sehr zufrieden und wasche sie so etwa alle 5 Tage. Ganz selten benutze ich auch mal das Trockenshampoo aus Natron, Stärke und Kakao, um die Wäsche einen Tag rauszuziehen. Mehr geht dann aber nicht. Die Haare werden dann schwer und fühlen sich nicht mehr gut an.
    Viiiielen Dank für die tollen Ideen hier. Ich probiere immer mal wieder was aus.
    Jetzt zu meinem Anliegen:
    In einer Woche gehe ich für 8 Tage in Urlaub. Nun mache ich mir Gedanken wie das wohl klappen soll mit der Haarwäsche. Viele Duschen unterwegs sind nur Rinnsale und ich habe auch keine Lust Schüssel, Schneebesen, Öl und Flasche für Essig mitzunehmen. Es ist bestimmt nicht so gut ausnahmsweise wieder mal silikonfreies Shampoo zu benutzen, oder?
    Die meisten Alternativen zum Roggenmehl halten auch nicht lang ohne Kühlschrank. Sonst hätte ich z.B. das Kokosmilch-Shampoo zuhause fertig anrühren können.
    Vielleicht hat ja jemand eine gute Idee, die für mich passt.
    Liebe Grüße, Christin

  • Enya Kub

    Hallo! Ich wasche jetzt schon seit ca zwei Monaten meine Haare nur noch mit Roggenmehl, und ab und zu rinse ich mit apfelessig oder Kräutertee. Trotz gründlicher Wäsche und auch dem Herauszögern der Haarwäsche werden die Haare nicht weniger schnell fettig, und jetzt juckt auch noch meine Kopfhaut unerträglich! Von was kann das kommen? Läuse sind es ganz sicher nicht und sonst habe ich auch alles ganz brav nach Rezept gemacht :( Hilfe!!!

    • Marla

      Hallo Enya, es kann sein, dass das Roggenmehl deine Kopfhaut zu stark entfettet, sodass sie zu jucken beginnt. Genaueres kann dir bestimmt @cl_lu:disqus erklären. Gegen das Jucken hilft Einreiben mit etwas Kokosöl wahre Wunder! Liebe Grüße!

    • Cl Lu

      Hallo Enya mal von Anfang an. Da stimmt doch was nicht.
      1.) Man wäscht doch um ein sauberes Waschergebnis auf dem Kopf zu erzielen. Wie sieht den deine Kopfhaut / der Haaransatz nahc der Roggenmehlwäsche aus? Ist der Haaransatz direkt nach der Wäsche immer fett- und wachsfrei? oder doch noch fettig / wachsig? oder ist di kopfhaut direkt nach der Wäsche schon staubtrocken?

    • Cl Lu

      Zu 5.) das Herauszögern macht für mich keinen Sinn. Gewaschen wird mit milderen Mitteln nicht nach Abständen laut Kalendar. Man wäscht so, dass das Haar sauber ist und nutzt den natürlichen leichten Restfilm an Sebum zur Haarpflege. Fettet die Kopfhaut dann auf natürliche Weise ein, ist es irgendwann optisch zu sehen und unschön. Jetzt solltest du waschen. Wenn du es nicht machst kann es zu einer Ansammlung an erhöhtem Sebum bis zum Waschtag kommen. die Mischung des Roggenmehls ist dann nicht mehr ausreichend entfettend. Dies scheint bei dir der Auslöser für eine nicht mehr richtig entfettete Kopfhaut zu sein. Heißt nach der Wäsche ist das Ergebnis nicht mehr als fettfrei / wachsfrei zu bezeichnen. die kopfhaut reagiert mit Jucken in der Vorwarnstufe. Im verlauf mit fettigen Schuppen, denn die Kopfhaut will sich der toten, aufgequollenen Hautschicht entledigen um wieder frei atmen zu können. passiert dann weiter nur ungenügend entfettenden Wäschen kann es in extremen Fällen zu Ekzemen und Pilzbefall kommen.

      Von so üblich und immer gerne weiter empfohlenen Waschabstandsverlängerungen halte ich daher generell nichts. Diese Praktik ist bei Tensiden auf Basischer Grundlage üblich. Diese Waschmittel sind stark entfettend und Verlängerungen auch dort nur über die Einfettungsphasen zu erreichen. Hintergrund. die Kopfhaut entscheidet über eine reduzierte Talgproduktion. ist sie stark entfettet, wird mehr und schneller nachgeliefert. ist sie allerdings nicht trocken gewaschen, wird weniger produziert. Im Umstieg auf fettfreies aber milderes Waschen reguliert sich die Talgmenge also automatisch. durch das absenken sind längere Waschabstände möglich wenn man nicht nach Kalendar sondern nach bedarf wäscht. das Haar zeigt einem also an wann Waschtag ist.

      Die andere Möglichkeit ist das Mittel bei Verlängertem Waschabstand dann zu reduzieren wodurch erneut kürzer gewaschen wird bis wieder ein verlängerter Abstand eintritt. Über diese Handhabung landet man dann bei der reinen Wasserwäsche ohne entfettende Zusätze ( Water only)

    • Cl Lu

      sollte dein Haaransatz eher trocken sein und nach 12-24 Std erst jucken, kann das an der sauren Rinse liegen. Sie hat einen Nachtrocknungseffekt. GGfs falsl nicht wirklcih benötigt weglassen. wie im Beitrag beschrieben, ist das kalte Abbrausen oft schon ausreichend um die Haarschuppen zu schließen.

      Das selbe gilt für erst tolle Waschergebnisse ohne Probleme, die dann immer trockener wurden. Hier wurde die Mischung im Verlauf den veränderten reduzierten Rückfettungen nicht angepasst. Heißt wie unten schon geschrieben entweder verdünnt / mehrreduziert oder wie im Beitrag unter extra Pflege um minimal Öl in der mischung ergänzt.

      Auch eine Form der Waschstärken Reduzierung ist die längere Standzeit. die Stärke nimmt ab und die Säure zu.

    • Cl Lu

      wenn es sich um wachsige Haarzustände im Haaransatz und meist auch in den Haarlängen handelt, kommt auch noch die Wasserhärte in Betracht. Meist ist das aber mit Senkung der Fettmenge am Waschtag ( verkürzte Waschabstände) schon erledigt. bei richtig hartem Wasser ab Gesamthärte 19 aufwärts kann aber auch ne stärkere saure Rise helfen die “kalkseife” auszuwaschen. bzw. ein Spritzer Essig / Zitrone in die Mischung geben um die Waschkraft zu verstärken. Steh auch im Beitrag unter Extras.

      Wenn das jetzt alles etwas viel war und zu allgemein, dann gerne auch in der Facebookgruppe unter: https://www.facebook.com/groups/HAIRrlichnatuerlich/
      Da geht das dann mit nem Detailfoto genauer.

  • Tessa

    Hallo, ich habe jetzt gerade angefangen meine Haare mit Roggenmehl zu waschen und bin eigentlich wirklich begeistert! Leider sind meine Haare danach manchmal ein bisschen stumpf, so als wäre noch etwas Mehl in meinen Haaren. Ich benutze den Typ 1150 und rühre die Masse nur mit etwas Wasser in einem kleinen Behälter an. Momentan wären da die Verhältnisse 4-5 Kaffeelöffel Mehl mit 50ml Wasser (geschätzt, ich messe das nicht).
    Ich lasse das dann 5 Minuten einwirken und wasche es danach sehr gründlich aus. Trotzdem scheint da immer ein bisschen Mehl zurück zu bleiben (oder kann das auch etwas anderes sein?).
    Hat jemand eine Idee, wie ich das verhindern kann?

  • Cardamine 96

    Habe es gerade ausprobiert, mit Kaffeesatz.
    Scheint zu funktionieren, Haare (lang) ließen sich nach der Wäsche relativ gut kämmen, ich habe sie allerdings nach dem Waschen mit verdünntem Tafelessig gespült. Die Haare riechen auch frisch gewaschen, das ist schön.
    Die Menge (5 EL Mehl) war allerdings sehr reichlich bemessen, 3 hätten auch gereicht.
    Ich werde es wiederholen, die Idee finde ich super, da man mit dieser Methode Plastikverpackungen einsparen kann.

    Ein sehr guter Tipp auf dieser Seite ist auch die Sache mit dem Tafelessig als Deo. Ich hab überhaupt nicht dran geglaubt, dass das funktioniert und es deshalb ausprobiert, als ich mal einen Tag frei hatte und ich jederzeit hätte duschen können.
    Ich hab ein paar Tropfen Lieblingsparfüm zum Essig gegeben.
    Es funktioniert wirklich, der Essiggeruch verfliegt nach wenigen Minuten und das “Deo” hält tatsächlich den ganzen Tag frisch, auch an den sehr heißen Tagen letzte Woche.

    Jetzt brauche ich nur noch eine attraktive nachfüllbare Sprühflasche.

    • Marla

      Sprühflaschen findest du entweder online oder Drogeriemärkten. Manche führen leere Flaschen in der Parfümabteilung, oder du fragst Freunde, ob sie eine leere Sprühflasche haben. Freut mich, dass es so gut bei dir klappt! Weiterhin viel Spaß beim Stöbern! Liebe Grüße!

  • pascal

    Hallo!
    Ich habe es auch probiert und nach Anleitung gemacht. Allerdings, nach 4–5 Wochen waren meine Haare muffig und fühlten sich immer mehr klebrig an. Ich habe das nicht in den Griff bekommen und bin leider momentan auf normales Shampoo umgestiegen. Ich will doch nur nicht 3x die Woche waschen müssen.

  • Sophie Köchel

    Halli Hallo, ich wasche seit mindestens 5 Wochen
    die Haare nur noch mit Roggenmehl (vorher hauptsächlich mit Roggenmehl,
    aber ab und zu mit silikonfreiem Shampoo). Ich nehme es auch als
    Waschmittel für den Körper. Seit ca. einer Woche ist mir aufgefallen,
    dass ich Hautirritationen im Gesicht habe und vor allem am Haaransatz.
    Kann das durch die Wäsche kommen? Gibt es da Tipps? Wie zum Beispiel
    eine saure Rinse machen oder so?
    Liebe Grüße

  • Magdalena

    Hallo! Meint ihr mit Roggenvollkornmehl Roggenmehl Typ 960? Und wenn nicht, kann ich dann auch Typ 960 verwenden? Danke!

    • Marla

      Hallo Magdalena, Vollkornmehle haben oft keine Typbezeichnung, da das gesamte Korn gemahlen wird. Wenn Vollkornmehl draufsteht, kannst du es verwenden. Liebe Grüße!

  • Emily Frei

    Hallo zusammen! Seit 6 Monaten kommt mir nur noch Roggenmehl in die Haare. Ich bin restlos begeistert!!! Nicht nur, daß ich Verpackungsmüll vermeide und Mutter Natur
    keine umweltbelastenden Stoffe zuführe – das Waschergebnis ist mehr als genial! Ich hab feine Haare und sie waren, wahrscheinlich wechseljahresbedingt, seit einigen Monaten sehr trocken, ohne Volumen und hingen struppig und glanzlos runter. Seitdem ich sie mit Roggenmehl wasche, hab ich meine schöne leichte Naturwelle wieder und die Haare sind so weich, daß ich ganz oft hineinfassen muss, weil sie sich so toll anfühlen. Ich wasche meine Haare 1x pro Woche, das reicht völlig. Obwohl ich sonst weitestgehend plastikfrei lebe, habe ich fürs “Zubereiten” einen Plastik-Schüttelbecher mit einem kleinen verschließbaren Schüttloch im Deckel im Secondhandladen gekauft. Ich bin nämlich manchmal ziemlich tolpatschig und habe keine Lust auf Scherben unter der Dusche. Ich hab mir sogar mal den Becher mit dem Mehl mit ins Schwimmbad mitgenommen, dort unter der Dusche aufgefüllt und Haare gewaschen. Als ich verreist bin, hab ich nur das Mehl in einer kleinen Aluflasche mitgenommen,und meine Gastgeber dann nach einer kleinen Plastik-Getränkeflasche zum Schütteln gefragt.

  • Noibuegler

    rinse statt spülen. Klingt gleich viel besser .

  • Aurela Gashi

    Ich verwende jetzt auch Roggenmehl zum Haare waschen (manchmal auch für den ganzen Körper, da es perfekt zum Rasieren ist). Ich verwende das feine Mehl Typ 1150. Ich mache das jetzt auch schon mindestens einen Monat und bin super zufrieden! Das ist eine angenehmere Methode als sich die Haare nur mit Wasser zu waschen, da sie weder stinken, noch fettig sind oder derartiges. Meine Haare sind zurzeit recht lang(bis etwas über die brust) und ich kriege sie immer sauber! Ich habe jedoch nach ein paar Malen meine Haare nicht mehr gut kämmen können, daher habe ich dann zum Apfelessig gegriffen und das passt perfekt zusammen – vor allem glänzen sie danach auch richtig schön. Ich werde das weiterhin so machen und ich hoffe dass ich dadurch mit der Zeit gesündere Haare und auch einen dickeren Zopf bekomme!

  • Uschi Fenrich

    Hallo zusammen, ich bin *friedhofsblond*, ;-), wie sieht es da mit den alternativen Shampoos aus? Ich habe keine Lust, pipigelbe Haare zu bekommen. Hat da jemand vielleicht Erfahrungen, die er/sie mit mir teilen möchte? Mit liebem Gruß
    Uschi

  • Magdalena

    Hallo!! Erstmal vielen Dank für die tolle Idee, hat zwar ein bisschen gedauert, bis ich meine Mischung zusammen hab, aber jetzt funktioniert es mit 3 EL Roggenmehl Typ 1150 und einem halben TL Natron mit abschließender sauren Rinse wunderbar! Jetzt habe ich allerdings eine Frage: momentan lass ich die Mischung 5 Minuten einwirken bevor ich sie ausspüle- kann ich das auch länger machen oder schadet die längere Einwirkzeit von dem Natron auf Dauer meinen Haaren?
    Vielen Dank und weiter so mit dieser tollen website!

    • Marla

      Hallo Magdalena, mit Einwirkzeiten von Natron im Haar haben wir noch keine Erfahrung gemacht. Du kannst deine Frage aber unseren experimentierfreudigen Lesern auf facebook stellen: https://www.facebook.com/groups/smarticularlesertalk/ Darunter wird bestimmt jemand sein, der sich damit auskennt. Liebe Grüße!

  • Prisca

    Hallo. Ich hatte bisher mit Haarseife gewaschen und komme damit ganz gut zurecht. Jetzt hab ich 2x RM versucht und es klappt überhaupt nicht …und für alle scheint es doch so einfach :-(

    Gewaschen mit Typ 1150, eigentlich wie oben beschrieben, kurze Standzeit. Meine Haare sind eigentlich sehr fein und dünn. Aber ich hab das Gefühl, dass ich die Masse einfach nicht aus den Haaren krieg – egal, wie lang ich auswasche. Und so sind sie dann auch… klebrig! Gibts noch irgend n Trick?!?

    • Elia

      Liebe Prisca, bei mir hat es tatsächlich auch etwas länger gedauert bis ich die richtige Auswaschtechnik raushatte. Man muss halt wirklich jede Strähne bearbeiten und mehr “ausstreichen” als “ausrubbeln”. Vielleicht hilft dir aber auch schon, einfach ein bisschen mehr Wasser zuzugeben. Flüssigeres Roggenmehlshampoo lässt sich auch leichter auswaschen. Berichte doch mal, ob es geklappt hat! Liebe Grüße.

  • CaraPitcu

    Hier ein Super Tip zum klümpchenfreien Anmischen. Das Mehl sollte ins Wasser reingerührt werden, nicht umgekehrt.

    Gebt das abgemessen Wasser in ein Schälchen und schüttet mit einem EL nach und nach das Mehl ins Wasser, während ihr mit einem Schneebesen die Mischung verrührt.Nich alles auf einmal rein kippen.Geht superschnell und garantiert ohne Klümpchen.

    Liebe Grüsse
    Hanni

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