Haare waschen mit Roggenmehl – So klappt’s mit jedem Haartyp

Würdest du gern deine Haare mit Roggenmehl waschen, aber es funktioniert nicht wie du dir es vorstellst? So funktioniert das Roggenmehl-Shampoo perfekt!

Die Umstellung von herkömmlichen Shampoos mit starken, hautirritierenden Tensiden auf hautverträglich, mild reinigende Mittel führte mich zu Lösungen mit Haarseife, Lavaerde, Kastanien, Honig oder auch Roggenmehl. Bei mir und vielen anderen hat die natürliche Haarwäsche mit Roggenmehl-Shampoo gut geklappt, bei einigen gab es Schwierigkeiten und manche sind damit gar nicht zurecht gekommen.

Zuerst dachten wir, es lag an den Bedingungen der unterschiedlichen Haare oder auch an der Wasserhärte. Doch über die Monate hinweg kristallisierten sich verschiedene Aspekte heraus, die mich dazu bewogen haben, immer wieder nachzufragen und kleine Veränderungen führten dann zum Erfolg. Dieser Nachtrag zum Beitrag über Roggenmehl-Shampoo ist also schon lange fällig. Er behandelt nicht nur die Mischungs-Verhältnisse, sondern auch andere Aspekte, die für ein Gelingen dieser natürlichen Haarpflege-Variante wichtig sind.

In diesem Beitrag erfährst du, woran es liegen kann, dass dein Haar nur schwer und wachsig oder im anderen Fall zu trocken ausfällt. Außerdem erkläre ich die Zusammenhänge der Wirkungsweise von Stärke und Pflegebestandteilen sowie weiteren Zutaten, die dem Roggenmehl-Shampoo das gewisse Etwas verpassen.

Funktionsweise der Reinigung und Pflege

Im Roggenmehl-Shampoo reinigt vor allem die Stärke, die ein milder Emulgator ist und Wasser mit Fetten verbindet. Nebenbei verfügt Roggenmehl über zahlreiche pflegende Inhaltsstoffe, unter anderem Vitamin E, Proteine, reichlich B-Vitamine (z.B. Folsäure und Pantothensäure) und Mineralien wie Eisen und Zink. Das Roggenmehl-Shampoo steht somit im Bezug auf Pflege der Hefe-Haarkur oder Bier-Haarspülung in nichts nach, verfügt aber durch die Stärke zusätzlich über eine milde Reinigungskraft.

Geeignete Mehlsorten

Roggenmehl enthält sehr wenig Gluten und verklebt deshalb nicht wie Weizen- oder Dinkelmehl, weshalb letztere nicht verwendet werden sollten. Vorteilhaft ist die Verwendung von Roggenvollkornmehl oder des feineren Roggenmehls Typ 1150, das nur minimale Unterschiede hat. Optisch auffällig ist eine geringere Anzahl an Getreidespelzen. Diese Spelze sind bei langen Standzeiten sehr weich und klebrig, sodass das Auswaschen deutlich aufwändiger ist.

Glutenfreies Kichererbsenmehl kann ebenso verwendet werden, es entwickelt allerdings sehr schnell einen unangenehmen Geruch, den nicht jeder erträgt. Möglich ist auch glutenfreies Reismehl, das bei Histaminintolleranz eine sichere Lösung darstellt.

Mischung und Haartypen

Die Inhaltsstoffe lösen sich am besten in lauwarmem Wasser auf. Dazu sollte die Wassermenge in zwei Portionen aufgeteilt und schrittweise hinzugegeben werden, damit eine klümpchenfreie Mischung entsteht. Ein kleiner Schneebesen oder Schüttelbecher sind dabei hilfreich, sodass die Mischung bei Roggenmehl Typ 1150 innerhalb von 2 Minuten auf das nasse Haar aufgetragen werden kann. Roggenvollkornmehl benötigt hingegen mindestens 10 Minuten, um als klümpchenfrei durchzugehen.

Für verschiedene Haartypen haben sich aus unendlichen Rückmeldungen und Befragungen, Klärungen und Tipps auf mehreren Plattformen, Gruppen und zum Beitrag Haarwäsche mit Roggenmehl folgende positive Mischungen bewährt. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, das ist allerdings das zusammenfassende Ergebnis:

  • Dickere und lockigere Haare: Vollkornmehl verwenden.
  • Dünne oder glatte Haare: Roggenmehl Typ 1150 verwenden. Diese feine Mehlsorte ist vollkommen ausreichend, denn mit mehr Pflege ist besonders das feine Haar oft überfordert. Vollkornmehl liefert hier meist ein beschwerendes Gefühl statt luftiger und leichter Ergebnisse.
  • Sehr dichte Haare: Auch hier ist Vollkornmehl eher ungeeignet, die dünnere Version mit feinem Roggenmehl Typ 1150 daher ratsam.

Mengenangaben für schulterlanges Haar:

  • 4 EL Roggenmehl
  • 230 -250 ml lauwarmes Wasser

oder

  • 3 leicht gehäufte EL Roggenmehl
  • 150 ml Wasser

Würdest du gern deine Haare mit Roggenmehl waschen, aber es funktioniert nicht wie du dir es vorstellst? So funktioniert das Roggenmehl-Shampoo perfekt!

Standzeiten und deren Auswirkung

Durch die Standzeiten verändert sich das Verhältnis von Stärke und pflegenden Inhaltsstoffen. Ein frisch angerührtes Shampoo verfügt zum Beispiel über wenig gelöste Pflegeanteile, aber sehr hohe Stärkeanteile, die nicht nur Fette, sondern auch Wasser binden. Mit einer verlängerten Standzeit verliert die mit Wasser aufgequollene Stärke ihr Vermögen Fette auf dem Kopf aufzusaugen. Eine kurze Standzeit von bis zu zehn Minuten erbringt deshalb die beste Waschleistung, allerdings auch eine geringere Pflege, die mit der Zeit zunimmt.

Für den Einstieg eignen sich stärkelastige Versionen mit kurzen Standzeiten. So können sogar vorhandene fettige oder wachsige Rückstände des vorherigen Shampoos noch entfernt werden. Das Ergebnis ist ein sauberer Schopf, der als Basis für die weitere Feinabstimmung zur Pflege notwendig ist.

Abhängig vom Ausgang der ersten Wäsche kannst du für die nachfolgenden Reinigungen die Standzeit zu Gunsten der Pflege und zu Lasten der Reinigung auf ein bis zwei Stunden oder auch über Nacht erhöhen. Solltest du Bedenken haben, dass das Mehl bei dichten oder lockigen Haaren schlecht auszuwaschen ist, bietet sich eine dünnere Variante mit zusätzlichen 20 bis 50 ml Wasser an. Hilfreich ist auch die Wahl der feineren Mehlsorte.

Roggenmehl-Shampoo auftragen

Für ein optimales Reinigungsergebnis wird eine größere Menge als bei konventionellen Shampoos aufgetragen, weshalb die Mengen in der Anmischung auch so großzügig ausfallen. Trage das Shampoo wie folgt auf das nasse Haar auf:

  1. Zuerst auf dem Oberhaupt verteilen und leicht einmassieren, dann den Kopf nach unten nehmen und die Nacken- und Seitenpartien ebenso bearbeiten.
  2. Bei längeren Haaren empfiehlt es sich, obere Haarschichten hochzunehmen und untere Lagen mit der Masse separat zu behandeln. Das Prozedere kann bei schulterlangen Haaren zirka drei bis fünf Minuten dauern. Extremes Rubbeln ist aber nicht notwendig.
  3. Die Roggenmehlmasse etwa fünf Minuten einziehen lassen und die Zeit zum Duschen nutzen.

Roggenmehlmischung ausspülen

Gerade bei Roggenmehl, Lavaerde oder dem Haarewaschen ausschließlich mit Wasser zeigt sich, dass die Technik beim Ausspülen einen großen Einfluss auf das Ergebnis hat. Die folgenden Schritte erleichtern dir das Auswaschen bei Shampoo-Alternativen:

  • Lauwarmes bis warmes Wasser und einem harten Wasserstrahl einstellen.
  • Einzelne Büschel an überlappende Stellen hochheben und darunter ausspülen.
  • Den festgehaltenen Schopf langsam loslassen und die herunter fallenden Haare durchspülen.
  • Ohren nicht vergessen, denn dort sammeln sich gern noch Mehlreste.

Sind noch Reste vom Roggenmehl im Haar verblieben, was häufiger bei Vollkornmehl mit höherem Anteil an Spelzen und längeren Standzeiten vorkommt, kannst du die weiter unten aufgeführten Tipps, zum Thema was tun wenn man die falsche Mehlsorte erwischt hat, anwenden oder das trockene Haar mit dem Kopf nach unten ausschütteln. Schneller geht es mit einem groben Kamm. Die Spelze kommen alle wieder heraus, also keine Panik.

Kalter Guss, saure Rinse und das Kalkproblem

Generell braucht es beim Rogenmehl-Shampoo keine saure Rinse, denn das Mehl selbst hat schon einen hautverträglichem pH-Wert. Ein letztes kurzes, kaltes Abbrausen verschließt durch Wärme geöffnete Haar- und Hautschuppen, bringt Glanz und macht das Haar leicht kämmbar. Eine anschließende Spülung ist nicht zwingend notwendig.

Abhängig vom Kalkgehalt des Leitungswassers und der Häufigkeit der Haarwäschen ist es jedoch sinnvoll, alle ein bis zwei Monate einmal sauer zu spülen. Eine milde Säure von einem pH Wert von sechs löst anhaftenden, angesammelten Kalk und macht Haare und Kopfhaut wieder aufnahmefähiger für die pflegenden Wirkstoffe des Roggenmehls. Auch der stumpfe, trockene und eher farblose Eindruck von Kalk verschwindet. Als gelegentliche Entkalkungsspülung ist eine Mischung aus 500 ml kühlem Wasser und einem Teelöffel Haushaltsessig (Apfelessig, Himbeeressig, Weinessig) oder Zitronensaft bereits ausreichend. Sie wirkt nur leicht entfettend, sodass eine zusätzliche Austrocknung nicht zu befürchten ist. Bei unzureichenden Waschergebnissen kann sie auch bei jeder Wäsche unterstützen. Weitere Informationen zur sauren Rinse findest du hier.

 

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Reinigungsverstärkung

Ist die Reinigung nach mehreren Wäschen trotz kurzer Standzeit nicht ausreichend, kann durch eine der folgenden emulgierenden Zutaten die Waschleistung erhöht werden.

  • 1 Eigelb (enthält zusätzlich Proteine, Fett und Biotin für gesundes Haarwachstum)
  • 1- 2 EL Honig (enthält zusätzlich geringe Spuren von Vitamine A, B und C)
  • 1- 2 EL Zitronensaft oder Essig

Die Zutat im Wasser auflösen und anschließend mit Mehl verrühren.

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Zusätze für die Extrapflege

Wenn die Haarreinigung ausreichend ist und mit längerer Standzeit oder Vollkornmehl nicht der gewünschte Pflegeeffekt zustandekommt, gibt es einige Tricks, um dieses Manko der unterschiedlichen Bedürfnisse auszugleichen.

Sauberer Haaransatz mit trockenen Haarlängen:

Hier hilft nur, den Kopf zu waschen und die Haarlängen auszulassen. Die Haare bekommen dann beim Ausspülen noch genug Waschkraft mit, aber eben nicht so viel, um mit der Stärke überfordert zu werden.

Trockene, spröde oder strapazierte Haare:

Trockenheit vermeidest du, indem folgende Zutaten zur Roggenmehl-Mischung (bezogen auf vier Esslöffel Mehl) hinzugegeben werden:

  • 2 TL Honig
  • 0,5 TL hochwertiges Speiseöl (Olivenöl, Sonnenblumenöl, Distelöl oder Mandelöl)

Dabei ist es hilfreich, zuerst Wasser und Honig zu vermischen und dann die restlichen Zutaten unterzurühren.

Gegen Haarausfall und zur Förderung der Nährstoffaufnahme

Um die Nährstoffaufnahme aus Nahrung und Shampoo zu verbessern und um die Haare zu kräftigen, helfen Zutaten, die die Kopfhaut besser durchbluten. Ein typisches Beispiel ist Koffein.

Für die Durchblutungssteigerung wird anstelle des Wassers entweder ein Auszug aus Kaffeesatz oder aus Birken- oder Brennnessel-Blättern verwendet.

Kaffeeauszug: Frisch aufgebrühten Kaffee verwenden oder den alten Kaffeesatz ein zweites Mal mit heißem Wasser aufgießen und für 20-30 Minuten ziehen lassen. Absieben und in ausreichender Menge mit dem Mehl verrühren.

Birken- oder Brennnessel-Auszug: Zur Herstellung des Birkensuds aus gemixten Birkenblättern wirst du in diesem Beitrag fündig. Die Anleitung zum Brennnessel-Sud findest du hier.

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Neurodermitis und entzündete Kopfhaut

Als Wasser-Ersatz kann in diesem Fall schwarzer Tee verwendet werden, der ab einer Ziehzeit von fünf Minuten genügend Gerbstoffe gelöst hat, um entzündungshemmend zu wirken und die Wundheilung zu fördern.

Weitere pflegende Eigenschaften

Anstatt eine nachfolgende pflegende Haarspülung anzuwenden, kannst du die Inhaltsstoffe auch als Ersatz zu Wasser direkt im Roggenmehl-Shampoo verarbeiten.

Umstieg zu “Water only” erleichtern

Wenn du ausschließlich Roggenmehl als Shampoo nutzt und das über eine lange Zeit hinweg, dann werden die Abstände der einzelnen Wäschen durch eine geringere Talgproduktion automatisch größer. Auch spielen exakte Mischungen keine Rolle mehr, sodass die Haare auch schon bei verdünnter Anwendung sauber werden. Durch Weglassen eines Esslöffels Mehl oder Erhöhung der Wassermenge um 50-100 ml ist ein veringerter Verbrauch möglich, der auch die Umstellung zu einer anderen Waschmethode namens Water only erleichtert.

Verstopfter Abfluss durch Roggenmehl?

Mit einem Teig verbindet man immer etwas Klebriges und schlecht Lösliches, was die Angst schürt, dass Roggenmehl-Shampoo den Abfluss verstopfen könnte. Roggenmehl ist jedoch nahezu glutenfrei, die Mischung bildet keinen klumpigen Brotteig, sondern eher flüssigen Pfannkuchenteig. Auch enthält sie weder Ei noch Zucker oder Hefe als Zutat, sodass man nicht wirklich von einem klebrigen Teig sprechen kann. Sie löst sich deshalb schnell in Wasser auf. Wer trotzdem noch skeptisch ist, kann eine frische Schüssel mit Roggenmehl-Shampoo nur mit Wasser im Waschbecken ausspülen. Dazu braucht es keine reinigenden Zusätze, denn die Stärke ist bereits ein wirksames Spülmittel.

Um ein Anhaften an Fliesen und im Abflauf durch Austrocknen zu vermeiden, solltest du Reste nach der Haarwäsche gründlich abbrausen und nachspülen. Die nach dem Haarewaschen üblicherweise stattfindende Dusche liefert genug Wasser, um die Rohre ausreichend durchzuspülen, sodass sich nichts ablagern und verhärten kann. Es schadet auch nicht, die im Ablauf angesammelten Haare öfters zu entfernen, damit auch zukünftig das Wasser zügig ablaufen kann.

Falsches Mehl erwischt?

Bei versehentlicher Verwendung anderer, stark glutenhaltiger Mehlsorten wie Weizen oder Dinkel wird das Shampoo klebriger und lässt sich schlecht auswaschen. Auch stundenlanges Wässern und Ausspülen hilft dabei nicht. Leider sind diese Verklebungen nicht so leicht wie Roggenmehl durch einfaches Ausschütteln oder Ausbürsten im trockenen Zustand zu entfernen. Diesen Ärger und Frust kannst du dir durch eine basenbasierte Wäsche wie zum Beispiel Natron-Shampoo oder Kernseife ersparen. Bei beiden Mitteln ist nach der Reinigung eine saure Rinse zur Neutralisation des pH-Wertes notwendig.

Weitere Tipps zur Haarreinigung mit Roggenmehl

  1. Beim Umstieg auf natürliche, reinigende Mittel ist es von Vorteil, wenn die vorherigen Haarprodukte silikonfrei waren. Eine Anreicherung von Silikon auf den Haaren behindert die reinigende Wirkung milderer Waschmittel. Informationen und Hilfestellung zur Umstellung auf natürliche Haarpflege-Produkte findest du hier.
  2. Roggenmehl-Shampoo eignet sich auch hervorragend als Ersatz zum Duschgel, wenn Wasser allein nicht ausreichend oder nicht pflegend genug ist.
  3. Reste des Shampoos sollten nicht bei Zimmertemperatur gelagert werden, sondern besser im Kühlschrank. Mit zunehmender Standzeit kommt es zu einer natürlichen Gärung, was im weiteren Verlauf praktisch Anstellgut für Sauerteig hervorbringt. Das Roggemehl ist dann zwar nicht schädlich, riecht aber säuerlich aufgrund der einsetzenden Aktivität der Bakterienarten, die die Stärke verarbeiten.
  4. Etwaige Reste musst du nicht entsorgen, sondern kannst damit zum Beispiel noch putzen. Verwende sie entweder als Ersatz für Handspülmittel oder als Putzmittel bei Seifen- und Fettresten in Keramik- oder Edelstahlwaschbecken.

Welche Erfahrungen hast du mit dem Roggenmehl-Shampoo gemacht und welche Variante funktioniert bei dir besonders gut? Wir freuen uns über deine Rückmeldung in den Kommentaren.

Würdest du gern deine Haare mit Roggenmehl waschen, aber es funktioniert nicht wie du dir es vorstellst? So funktioniert das Roggenmehl-Shampoo perfekt!
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196 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Moin, ich habe das Problem,dass ich nach den ersten paar Wäschen festgestellt habe,dass ich ziemlich stark Schuppen bekam. Gibt es dafür Tips?
    Liebe Grüsse

    Antworten
  2. Hallo, ich bin noch neu bei dem Roggenmehl shampoo und frage mich ob ich das Roggenmehl über Nacht in Wasser ziehen lassen kann und vor dem benutzen das Mehl absieben und nur mit dem Wasser die Haare waschen kann, oder wird es dann nicht richtig sauber? Ich habe sehr dichtes und langes Haar und es dauert ewig bis das Mehl ausgewaschen ist.

    Antworten
  3. Hallo,
    ich wasche seit drei Wochen meine Haare mit Roggenmehl und einer Mischung aus schwarzem Tee und Salbeitee als „Spülung“ und habe am Wochenende von meiner Friseurin bestätigt bekommen, dass meine braunen, glatten, schulterlangen Haare super gesund aussehen, griffig sind, ein tolles Volumen und einen schönen Glanz haben. Ich bekomme alle 7-8 Wochen eine 3%ige Intensivtönung gegen mein „Silberlametta“ 😉 und finde es toll, dass ich jetzt eine chemiefreie Möglichkeit gefunden habe um meine Haare zu waschen. Ich werde noch weiter recherchieren, ob es auch ein „natürliches Haarspray“ zum selber machen gibt.
    Ich finde, wenn man einmal damit anfängt, will man immer mehr auf Chemie und künstliche Duftstoffe verzichten. Ich wasche mich nur noch mit Wasser oder dem Rest vom Roggenmehlgemisch und mein selbst gemachtes Deo riecht toll nach Lemongras. Ich fühle mich pudelwohl. Meine trockenen Schienbeine lieben Kokosöl oder einfaches Melkfett. 😁

    Großes Dankeschön für den supertollen Beitrag. Er hat mir meinen Start in die natürliche Körperpflege erheblich erleichtert 👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻

    Antworten
    • Danke für deinen schönen und ausführlichen Kommentar! Liebe Grüße Sylvia

    • Hallo Nicole,

      ich habe im Frühjahr auch angefangen und auf selbst gemachtes Deo umgestellt. in 99% aller Fälle reicht mir das aus. Ich verwende hier eine Mischung aus Kokosöl, Natron und Stärke. Der Kokosgeruch sagt mir mal mehr mal weniger zu.
      Wie machst du dein Deo? Nimmst du anderes Fett/Öl? Was nutzt du als Duftstoff?

      Grüsse
      Liz

    • Hallo Liz,
      ich habe mir ein Rezept aus dem Internet gesucht. Für 50 ml nehme ich 60 ml Wasser und 1TL Stärke. Das koche ich auf bis es eine cremige Konsistenz entsteht und füge nach Bedarf noch etwas Wasser hinzu. Wenn alles abgekühlt ist rühre ich 1TL Natron unter und gebe 3 Tropfen eines reinen ätherischen Öls dazu. Ich habe aktuell Lemongras. Das duftet frisch aber nicht wie WC-Reiniger. 😁
      Wie mischt du dein Deo an?

  4. Hallo,

    ich wollte ein kleines Update geben … als ich mit dem Roggenmehl anfing, habe ich einen Tag vorher eine Kokosfettkur über Nacht in den Haaren gehabt, was nicht so schlau war, denn der Ansatz blieb etwas fettig. Da sollte man lieber einmal entfetten! Ich habe das mit einem Babyschampoo gemacht, dessen Inhaltsstoffe unbedenklich sei sollen.

    Anschließend war das mit dem Ansatz kein Problem mehr. Ich habe meine dritte Roggenmehlwäsche hinter mir (ich wasche alle drei Tage). Ich bin wirklich begeistert. Am besten klappt es bei mir, wenn ich das Roggenmehlschampoo abends fertig mache und über Nacht stehen lasse (Mein Rezept: 200 ml gefiltertes lauwarmes Wasser, 4 EL Roggenmehl, 1 TL Apfelessig, 3 Tropfen Thymianöl und den Inhalt eines Schwarzenteebeutels^^). Da ich Trockenschmapoo benutze (Maisstärke, Backkakao, Natron, Vanilleparfümaroma), wasche ich meine Haare zwei Mal. Das erste Mal unter der Dusche .. da packe ich das Zeug möglicht auf die Ansätze und wasche es dann ohne lange Einwirkzeit aus. Wenn ich aus der Dusche raus bin, packe ich die restliche Menge noch mal auf die Ansätze und massiere es gut ein und spüle es nach ca. 10 Minuten über Kopf (Badewanne) aus .. so kann ich das ganze mit etwas kälterem Wasser ausspülen und direkt die saure Rinse (3 Teebeutel Schwarztee über Nacht ziehen lassen, dann in 1 Liter gefiltertes Wasser geben + 2 EL Apfelessig) drüber kippen. Als Pflege und Hitzeschutz mische ich 2 Tropfen Arganöl mit etwas flüssigem Aloe Vera Gel und knete es über Kopf in meine Haare.

    Für ein schonendes Styling, wenn man nicht auf den Föhn verzichten möchte:
    Ich packe Lockenwickler direkt in die Ansätze, aber rolle diese nicht ein – das soll nur etwas Volumen direkt am Ansatz bringen. Dann föhne ich die Haare lauwarm (Dyson Air Wrap) und lasse die Wickler dann so lange drauf, bis ich mit meiner Schminkroutine fertig bin .. wenn man die Wickler dann abnimmt, ist der Ansatz super fluffig, ohne dass man wie wild und heiß föhnen musste. Da meine Spitzen leider noch Reste einer chemischen Behandlung (Dauerwelle) aufweisen, schnappe ich mir den Rundbürstenaufsatz und bändige die Längen, jedoch nur noch auf mittlerer Hitzestufe, was sehr mild wirkt. Da ich einen Longbob trage, möchte ich die vorderen Strähnen gerne recht glatt haben .. bevor ich die Partien so sparsam wie möglich mit einem schonenden Dampfglätteisen auf niedrigster Stufe bearbeite, knete ich noch etwas Arganöl in die Spitzen.

    Als Gesichtspflege kann ich Mandelöl empfehlen; für die Augenpartie Arganöl. Ich benutze seit neustem einen Dermaroller (Stärke 0,5 mm) und so kann das pflegende Öl super in die Haut eindringen bei der Abendroutine; ca. 2 Mal die Woche, sonst ohne Dermaroller. als reinigendes Gesichtswasser benutze ich eine Mischung aus Apfelessig+Teebaumöl+destilliertes Wasser. Bevor ich mein Mandelöl auftrage, benetze ich meine Haut zusätzlich mit einem Gesichtswasser aus Aloe Vera+Apfelssig+destilliertes Wasser+Teebaumöl .. diesen Mix tupfe ich auch noch mal leicht auf das Gesicht auf, nachdem das Öl etwas einwirken konnte, bevor ich mich etwas schminke – als eine Art Primer und das funktioniert wunderbar und neutralisiert das Öl auch etwas.

    Ich bin so extrem begeistert von natürlicher Kosmetik und Pflege und ärgere mich so sehr, dass ich schon so viel Geld in wirklich teure Produkte gesteckt habe, die nicht mal halb so viel gebracht haben.

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Ach und wichtiger Zusatz:

      Das Problem mit elektrisch aufgeladenen Haaren habe ich mit einem Holzkamm und einer Wildschweinborstenbürste in den Griff bekommen

    • Hallo KaWa, vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und das Teilen deiner Erfahrungen. Da können sicherlich viele LeserInnen profitieren. Liebe Grüße Sylvia

  5. Hallo,
    ich wasche seit 3 Jahren ausschließlich mit Roggenmehl, hin und wieder auch nur mit Wasser. Letzteres funktioniert bei mir nicht gut. Am nächsten, spätestens übernächsten Tag ist mein Ansatz wieder extrem fettig.
    Mit Roggenmehl erziele ich mittlerweile gute Ergebnisse was das Nachfetten anbelangt. Ich kann das Waschen 10 Tage hinauszögern, dann sind sie aber fällig.
    Mein Problem liegt an der Haptik, dem Haargefühl und dem „Schmutz“ in der Haarbürste. Sie fühlen sich pappig und wachsig an. Die Längen sind trocken und matt, hängen ohne Volumen gerade herunter.
    Nach jedem Kämmen ist meine Bürste und das Waschbecken extrem verschmutzt. Es handelt sich um Reste des Mehls, vermischt mit kleinen Hautschuppen und sonstigen Absonderungen. Es sind kleine schwarze Würstchen, ähnlich wenn man verschmutzte/verschwitzte Haut reibt und so kleine schwarze Würstchen entstehen.
    Ich bin an einem Punkt angelangt, an welchem ich das nur noch mit Mühe tolerieren kann. Ich überlege schon, wieder auf herkömliche Shampoos umzusteigen.
    Ich habe dünnes, exrem glattes Haar Ich trage es lang (über die Schulterblätter). Da ich sehr viel Haar habe, ist es auch sehr schwer.
    Ich benutze ausschließlich Roggenmel Typ 1150 und lasse es Lufttrocknen. Spülungen, Haarschaum, Festiger, Farbe etc. benutze ich nicht.
    Über einen Tipp würde ich mich sehr freuen, da ich eigentlich nicht wechseln möchte.

    Antworten
  6. Hallo,
    ich habe mein Haar einige Male mit einem Babyshampoo (Hipp – ganz gute Inhaltsstoffe) gewaschen und mit einer Apfelessigspülung gespült. Ich muss zumindest meine Spitzen glätten und benutze deshalb einen Hitzeschutz (kennt hier jemand eine natürliche Methode?), was das Nachfetten sicherlich begünstigt.

    Bei der letzten Haarwäsche habe ich mich dann an das Roggenmehl (Vollkorn) gewagt. Ich habe etwas hochwertiges Teebaumöl dazu gegeben und in einem Mixer gerührt; die Konsistenz war echt toll. Ich hab auch 500 ml 4 EL genommen – beim nächsten Mal nehme ich die hier empfohlene Menge.

    Das Auftragen war ganz gut. Ich hatte über nach ca 2 EL Kokosöl als Kur in den Haaren und habe das Roggenmehlschampoo auf eine harte probe gestellt. Mein Ansatz war demnach noch etwas fettig. Das habe ich aber mit etwas Heilerde mattiert. Bin auf weitere Wäschen gespannt.

    Ich habe zwei Sachen, die mir etwas Kummer bereiten …
    – Meine Haare fetten (noch) schnell nach – vom Trockenschampoo bin ich weg und nehme Heilerde als Haarpuder – denkt ihr, dass das die Talgproduktion trotzdem anregt und ich in den sauren Apfel beißen sollte und keine puderatigen Substanzen auftragen sollte?
    – meine Haare sind übelst statisch aufgeladen!!!! Ich habe aber auch eine Plastikbürste (berühmt berüchtigten Haarentwirrer) .. würde mir nun einen Holzkamm zulegen und schauen, ob es besser wird :-/

    Liebe Grüße aus Castrop-Rauxel

    Antworten
    • Hallo KaWa, das klingt doch alles schon ganz vielversprechend. Inwieweit die Heilerde die Talgproduktion ankurbelt, kann ich dir leider nicht sagen. Aber jedes Mittel führt ja zu einer Reaktion des Körpers – die bei jedem Menschen anders ausfallen kann. Deshalb könntest du mal versuchen, so viel wie möglich wegzulassen. Manchmal ist die Übergangszeit dann nicht so angenehm. Aber es kann sich lohnen. Hier findest du noch mehr Infos zur No-Poo-Methode https://www.smarticular.net/no-poo-methode-anleitung-und-tipps/. Vielleicht können andere Leser auch noch Tipps geben. Liebe Grüße Sylvia

  7. Hallo,
    ich wasche nun seit 3 Monaten meine Haare mit Roggenmehl und bin eigentlich auch ganz zufrieden. Auch wenn das Waschergebniss immer ein bisschen variiert und ich teilweise noch Probleme mit Rückständen habe. Ich finde Roggenmehl ist eine tolle Allternative zu konventionellem Shampoo und dabei so simpel. Allerdings bin ich momentan am überlegen doch wieder auf Shampoobars umzusteigen, da ich seit dem ich Roggenmehl nutze immer unreinere Haut bekommen habe. Vor allem äußert sich das am Haaransatz aber auch am Hals und dem Decolte/Schulterbereich. Ich schätze es kommt von verstopften Poren durch die Mehlwäsche.
    Hat damit jemand Erfahrung? Kann es sein, dass das auch wieder weg geht, wenn sich die Haut reguliert?
    Vielen Dank schon mal für die ganzen Infos

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Greta,
      an verstopften Poren durch Mehl kann es eigentlich nicht liegen, denn in Roggenmehl ist nichts enthalten, was Poren verstopfen würde. Es klingt so, als wäre die Kopfhaut mitten in der Umstellungsphase, und es kann eine Weile dauern, bis sie sich normalisiert. Empfehlenswert ist gelegentliches sanftes Bürsten (nicht zu intensiv, das fördert ggfs. die Talgbildung) mit einer Haarpflegebürste.
      Es spricht aber auch nichts dagegen, nach Bedarf hin und wieder mit Shampoo-Bars zu waschen. Am wichtigsten ist ja, dass man sich damit wohlfühlt.
      Liebe Grüße

    • Hallo Greta,
      leider habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich habe meine Haare fast ein Jahr lang mit Roggenmehl gewaschen und hatte ständig Hautprobleme, die ich niemals mit dem Roggenmehl in Verbindung gebracht hätte. Dann habe ich im Urlaub einen Shampoobar benutzt und diesen nach dem Urlaub erstmal verbraucht, heißt fast 3 Monate kein Roggenmehl. In dieser Zeit war meine Haut so rein wie nie zuvor. Letzte Woche habe ich dann wieder mit Roggenmehl als Shampoo angefangen und – siehe da – meine Haut ist plötzlich wieder schlechter geworden.
      Ich fände es wirklich schade, wenn es am Roggenmehl liegt. Werde nun nochmal eine Pause einlegen und beobachten, ob es tatsächlich wieder besser wird.
      Liebe Grüße
      Kathrin

    • Hallo Kathrin, schade dass du auch Schwierigkeiten hast mit dem Roggenmehl-Shampoo. Passt es denn mit den Shampoo-Bars für dich oder suchst du immer noch nach Alternativen? Liebe Grüße Sylvia

    • Hallo Sylvia,
      mit Shampoo-Bars komme ich super zurecht. Allerdings war mir Roggenmehl immer lieber, da es meiner Meinung nach einfacher im Haar zu verteilen und natürlich viel günstiger ist!
      Liebe Grüße Kathrin

  8. Christina

    Das ist vielleicht eine blöde Frage, aber ich frag mal trotzdem:
    Wenn sich der pflegende Effekt von Roggenmehl mit zunehmender Standzeit verstärkt, könnte ich dann theoretisch meine Kopfhaut mit der Mischung waschen, die frisch angerührt wurde und nur kurz gezogen hat (ca. 10-15 Minuten) um somit einen besonders reinigenden Effekt zu bekommen und meine Längen mit einer Mischung, die z.B. über Nacht gezogen hat, pflegen? Sozusagen als Conditioner-Ersatz? Hat das schon mal jemand ausprobiert?
    Eine Essigrinse mache ich ab und zu, aber meine Haare sind danach trotzdem noch strohig bzw. trocken, weswegen ich immernoch auf herkömmlichen Conditioner in der Plastikflasche zurück greife.

    Antworten
    • smarticular.net

      Ja diese Aufteilung sollte ohne Probleme gehen, sofern einem das nicht zu aufwändig ist.
      Liebe Grüße

  9. Wie machst du/ihr es denn auf Reisen? Wasche meine Haare auch mit Roggenmehl. Jetzt geht es bald in den Urlaub & habe etwas schiss das die guten Damen -und Herren am Flughafen meinen Koffer auf machen, weil sie im Scanner sehen, dass ich ein helles Pulver mit im Koffer habe. 🤷🏼‍♀️ Möchte aber ungern auf Haarseife umsteigen, da ich die gar nicht vertragen habe

    Antworten
  10. Bewirken Kaffesatzauszug und Birkenblätter Verfärbungen bei blonden Haaren?

    Antworten
  11. Ich fühle mich jetzt ermutigt, das Waschen mit Roggenmehl auszuprobieren, da so viele Leute dankenswerterweise ihre genauen Angaben mitgeteilt haben. Ich habe allerdings über hüftlange, glatte, ziemlich dünne dunkelblonde Haare und ohne eine Menge Conditioner (basisch, silikonfrei oder von lavera, alverde o. ä.) läuft bei mir gar nichts. Sonst kann ich sie nicht kämmen. Nach Shampoo (derzeit Vicopura, basisches Shampoo) und Spülung mache ich immer noch eine Apfelessigspülung und danach eine stufenweise kälter werdende Wasserspülung. Das hat sehr dabei geholfen, den Abstand zwischen den Wäschen zu erhöhen. Aber ich würde gerne von den Wegschmeißplastikflaschen wegkommen und so wenig Zusatzstoffe wie möglich. Weiß jemand eine pflegende Spülung?

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Cosmo,
      es gibt viele Rezepte für selbst gemachte Haarspülungen für ganz unterschiedliche Haartypen. Sie erfordern aber in der Regel, dass ein bisschen probiert wird, genau wie bei deiner derzeitigen Haarwäsche. Hier findest du Tipps, vielleicht ist der passende für dich dabei: https://www.smarticular.net/natuerliche-haarspuelungen-selber-machen-und-anwenden/
      Liebe Grüße

    • Hallo Cosmo,
      meine Haare waren ohne Conditioner auch nicht kämmbar. Sind zwar nicht so lang wie deine, haben aber doch eine stattliche Länge. Ich konnte auch nur mit Flechtzöpfen aus dem Haus gehen, denn war der Wind nur einmal kurz in meinem Haar, bestand dieses plötzlich hauptsächlich aus „Nestern“.
      Nach der ersten Roggenmehl (mit Brise Natron) Wäsche („Grundreinigung“) war das tatsächlich sogar erstmal noch schlimmer. Ich hab dann 7 Tage ohne Waschen und nur mit bürsten ausgehalten und am Ende wieder mit Roggenmehl gewaschen.
      Seit dieser zweiten Wäsche sind meine Haare unglaublich weich: Als würde Seide um meine Schultern streichen – ich kann’s nicht anders beschreiben! Aber ich liebe das Gefühl. Kämmen ist seither (außer für die Talg-Verteilung) eigentlich kein Thema mehr. Meine Haare sind allzeit kämmbar und ich trage sie inzwischen meist offen.

      Wichtig zu wissen: verknoten kommt durch trockenes, kaputtes Haar. Stell dir Spliss bildlich vor, mit vielen vielen kleinen Widerhaken. Vor No Poo konnte ich meine Haare die 2 Wochen nach dem Spitzenschneiden immer am besten kämmen. Mit No Poo muss ich weniger Spitzen schneiden lassen = Haare können gesünder länger werden.
      Ich habe mir deshalb, als ich mit No Poo anfing, ordentlich die Spitzen schneiden lassen.

      Ich drücke dir die Daumen dass du die optimale Pflegeroutine für deine Haare findest 👍🏻

    • smarticular.net

      Vielen Dank für deinen großartigen Erfahrungsbericht! Bestimmt wird er andere Leserinnen inspirieren, es zu versuchen und durchzuhalten. Denn es lohnt sich sehr, das Haar von der sonst üblichen Silikonummantelung zu entwöhnen :-)
      Liebe Grüße

    • Hey Cosmo , ich habe heute das 2 Mal Roggenmehl ausprobiert. Ich habe lange, sehr dünne, feine, blondierte Haare. Ohne Spülung und Sprühkur/Öl ging bei mir auch gar nichts. Bevor ich Roggenmehl (vor 4Tage) das erste Mal ausprobierte , hatte ich bedenken dass ich meine Haare danach gar nicht mehr gekämmt bekomme . Aber im Gegenteil !!! Nach dem Waschen gingen sie super leicht durch zu kämmen (was ich sonst nur durch Silikonshampoo und Spülungen kenne) . Heute habe ich wieder nur mit Roggenmehl gewaschen & wieder super leichtes durchkämmen , Glanz & Volumen ! Super toll !

  12. Ich nutze das Roggenmehl schon lange zum Haare waschen. Ich nehme für mein fast hüftlanges, dichtes Haar gerade mal einen Esslöffel, dazu einen Teelöffel Natron. Bei mir kommt die Mischung sofort zum Einsatz, ohne es quellen zu lassen (so wurde es damals auch von euch empfohlen 😉). Danach eine saure Rinse mit Apfelessig. Das klappt super bei mir. Ich wüßte gar nicht, wohin mit 4 Esslöffeln Mehl, Mensch 😂

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  13. Hallo! Leider gibt es Typ 1150 in Österreich nicht. Kann man stattdessen auch Typ 960 in gleicher Dosierung nehmen?

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    • smarticular.net

      Das kannst du einfach probieren, Probleme sind nicht zu erwarten. Die höheren Typennummern zeigen an, dass mehr Mineralstoffe enthalten sind, deshalb sind solche Mehle noch etwas pflegender. Liebe Grüße!

  14. Hallo! Leider gibt es Typ 1150 nicht in Österreich, kann man stattdessen auch Typ 960 in gleicher Dosierung verwenden?

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  15. Ich liebe diese Variante. Zu Beginn habe ich meine Haare mit Roggenmehl gewaschen, aber irgendwie sind sie immer unglaublich schnell nachgefettet. Mekne Haare sind blond, schulterlang und sehr sehr fein und glatt. Ich dachte schon, dass die Art mit Roggenmehl nichts ist, aber ich wollte es unbedingt und habe dann ZU Roggenvollkornmehl gegriffen. Und was soll ich sagen?! Ich liebe es! Meine Haare fetten nur noch alle 3 Tage, ich habe das Gefühl sie sind wieder heller und glänzen mehr und vor allem habe ich endlich Fülle in meinem Haaren.
    Die Mischung mache ich kurz mit einem Stabmixer in einem Becher, dann wird es sicher Klümpchen frei!

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  16. Guten Abend,
    Ich wasche jetzt schon seit einem Monat mit Roggenmehl und habe irgendwie mit der Zeit Probleme mit juckender Kopfhaut und schneller Rückfettung bekommen, ich dachte das sei die eingewöhnung aber nach einem
    Montat dürfte das doch schon langsam mal um sein oder? ich kann meine Haare wirklich nicht mehr offen tragen, weil sie nach wenigen Stunden durchgefettet sind. Was könnte ich tun?

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    • smarticular.net

      Hallo Janine, vier Wochen sind nur ein Richtwert, je nach Situation kann es durchaus auch schneller gehen oder viel länger dauern. Möglicherweise ist es auch sinnvoll, leichte Anpassungen bei der Prozedur vorzunehmen wie im Beitrag beschrieben. Welche der Tipps hast du denn schon probiert? Halte durch, es lohnt sich :-)

  17. Hallo! Ich habe die Roggenmehlmischung mit Type 1150, 4 EL, 250 ml Wasser ein paar Mal ausprobiert. Einwirkzeit ca. 5 Min., gleich nach dem Anrühren aufgetragen. Meine Haare sind fein und schulterlang. Im unteren Bereich der Haare bin ich sehr zufrieden, locker und voluminös. Aber der Ansatz bleibt ziemlich fettig, das gefällt mir nicht. Auch die Abstände (1 Tag bis 5 Tage) haben keinen Unterschied gemacht. Ist das einfach so bei Roggenmehl oder kann ich noch was ändern?
    PS: Vorher habe ich immer nur mit Naturkosmetik-Shampoo ohne Silikone gewaschen

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  18. Julia Kettler

    Mir ist nicht ganz klar, was genau mit Vollkornmehl und mit Typ 1150 gemeint ist. Letzteres ist ja tatsächlich relativ grob gemahlenes Mehl, häufig steht auf der Packung auch drauf, dass es Vollkornmehl ist. Ich habe außerdem Vollkornmehl Typ 550, also recht fein gemahlen gefunden und erstmal das ausprobiert, weil ich hoffte, dass da keine Rückstände bleiben. Das Waschergebnis ist super, aber es bleiben Reste im Haar, die sich auch nich einfach rauskämmen oder schütteln lassen ( habe recht kurze glatte und feine Haare) Also was genau ist gemeint? Geht es darum wie fein das Mehl ist oder darum ob es Vollkornmehl ist oder nicht? Und wo kriegt man Roggenmehl, das kein Vollkornmehl ist?
    Ich freue mich uber Tipps, denn generell bin ich eigentlich begeistert.

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    • smarticular.net

      Die Mehl-Typenbezeichnung gibt es nur für Auszugsmehle, aber nicht für Vollkornmehl, darum hat Vollkornmehl keine Nummer. Die Nummer gibt an, wie viele Mineralstoffe im Mehl enthalten sind (z.B. 1150 mg pro 100 g Mehl). Mit dem Mahlgrad hat die Nummer dagegen nichts zu tun. Vollkornmehl ist aus dem Korn mit allen Schalenbestandteilen gemahlen worden und hat deshalb einen höheren Mineralstoffgehalt als Auszugsmehle, dadurch auch bessere Pflegeeigenschaften. Allerdings lassen sich Reste meist auch schwerer auskämmen, und wer damit Schwierigkeiten hat, ist mit fein gemahlenem Roggenmehl Typ 1150 besser beraten. Besonders gut lassen sich etwaige Mehlreste nach dem Waschen mit einer richtigen Haarpflegebürste (aus Naturborste oder Sisal, kein Plastik) entfernen. Liebe Grüße!

    • Deine Frage ist zwar bereits eine Weile her, und wurde ja auch bereits beantwortet aber für die nicht deutschen in der Runde:
      In Österreich und der Schweiz gibt es teilweise keine bzw eine andere Typenbezeichnung.
      Die Typisierung ist teilweise auch nach anderen Merkmalen.
      Falls es jemand interessiert kann ich es aus meinem Brotbackbuch mal heraussuchen.
      Ich bin mittlerweile in paar Jahre in der Ostschweiz und in Österreich und war Anfangs genervt beim Backen vom Mehl. Bis ich dann das Buch mit der Liste bekommen habe wo beschrieben steht was/wie/warum

  19. Hallo ich verwende nun auch Roggenmehl als Shampoo und wollte mal fragen ob man für einen extra Duft noch ein paar Tropfen ätherisches Öl dazumachen kann oder ob das nicht geeignet ist. Liebe Grüße :)

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  20. Gudrun Bevensee

    Ich wasche meine Haare schon seit längere Zeit mit Roggenvollkornmehl und bin begeistert.Allerdings spüle ich jedesmal mit Apfelessig ( verdünnt ) Ich bin begeistert Haare gesund und ich habe kein Juckreiz mehr auf der Kopfhaut .

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  21. Kleiner Erfahrungsbereicht – bei meinem einen/einzigen Versuch wird es wohl bleiben. ;) Das Haar-Ergebnis fand ich eigentlich ganz akzeptabel. Doch die Umweltbelastung bei einer Duschdauer von 20 Minuten statt 5 Minuten (mit Normal-Naturshampoo) durch den Heißwasserverbrauch hebt dann wieder alle Vorteile auf…
    Ich habe 3 EL Vollkorn-Mehl und 150 ml Wasser verwendet. (Feineres Mehl hatte ich für den ersten Versuch nicht zur Hand.) Das ganze blieb nach 10-15 Minuten Stehenlassen noch sehr flüssig und wurde daher an den Duschfliesen mindestens genauso gut verteilt wie auf den Haaren.
    Schon alles gleichmäßig einzumassieren, dauerte eine Weile. Das Ausspülen (aus den Haaren und von der Duschwand!) dann auch. Spelzen blieben trotzdem noch drin und mussten anschließend aus dem Handtuch ausgeschüttelt / aus den Haaren ausgebürstet werden. Dazu kam, dass meine Haare beim Waschen praktisch büschelweise auszufallen schienen.
    Ergebnis: Als die Haare noch nass waren fühlten sie sich fettiger an als vor dem Waschen, nach dem Trocknen war ich dann aber ganz zufrieden.
    Fazit: Aber der Aufwand, die Sauerei und vor allem der Wasser-/Energieverbrauch sind es meiner Meinung nach insgesamt einfach nicht wert.

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  22. hallole, wasche meine haare seit 2 monaten mit roggenmehl und der anschließenden sauren rinse (brauchen meine haare tatsächlich, sonst sind sie sehr schwer zu kämmen). leider kann ich nicht behaupten dass sie seitdem weniger fetten als mit herkömmlichem shampoo, muss trotzdem keden 2. tag haare waschen. aber viell braucht die umstellung bei mir auch länger und selbst wenn nicht, werde ich es dennoch weiter benutzen, da es natürlich und irgendwie total faszinierend ist dass das funzt :-D habe nun auch angefangen es als duschgel zu benutzen, nimmt alle gerüche. allerdings bekomme ich zur zeit vermehrt pickel am haaransatz und nacken. kann das mit dieser pflege zusammenhängen?
    lg daniela

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    • smarticular.net

      Hallo Daniela, ob es einen Zusammenhang zwischen Pickeln und Roggenmehl gibt, ist schwer zu sagen, normalerweise tritt das jedenfalls so nicht auf. Wenn es bei dir nicht die gewünschten Ergebnisse zeigt, ist es für deinen Haartyp vermutlich nicht die richtige Methode. Ein Wechsel auf eine andere Methode (wieder für mehrere Wochen) kann Klarheit bringen und außerdem helfen, früher oder später die für dich optimale Methode zu finden. Liebe Grüße

  23. Also ich wasche meine haare mit kichererbsenmehr.. ich habs am anfang auch mit roggenmehl versucht aber ich fand es etwas nerfig dass es sich so schwer auswaschen lässt – es blieben immer einige reste, die zwar rausfallen wenn das haar trocken ist aber mit kichererbsenmehl habe ich das problem einfach gar nicht.

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    • smarticular.net

      Danke für diese schöne Ergänzung, das wird gern getestet. Liebe Grüße!

  24. PinkDonut Unicorn

    Ich wasche mir jetzt seit fast zwei Monaten die Haare mit Roggenmehl und meine Haare fühlen sich einfach nur klebrig am Ansatz und schwer in den Längen an. Ich habe mir jetzt eine Wildschweinborstenbürste gekauft, um den Talg besser in den Haaren verteilen zu können, dabei ist mir aufgefallen, dass die ersten 5cm meiner Haare irgendwie total verklebt sind, als wären sie extrem fettig oder als hätte man um jeweils etwa 100 Haare Haargel geschmiert. Ich habe vorher etwa ein Jahr lang Silikonfreies Shampoo von CD verwendet und so gut wie nie irgendwelche Stylingprodukte (mit Ausnahme von Hitzeschutz, den ich jetzt auch nicht mehr verwende, wegen dem Quaternium Zeugs, das darin enthalten ist.) Ich habe einige Male ätherische Öle dem Roggenmehl untergemischt und dann wieder damit aufgehört, weil ich die Vermutung hatte, dass diese vielleicht meine Haare irritieren könnten. Das ist jetzt etwa 5 Wochen her und trotzdem hat sich noch nichts gebessert. Meine Haare sehen total fettig aus, auch wenn sie es eigentlich nicht sind. Einmal habe ich mit Natron gewaschen, um zu testen, ob die merkwürdigen klebrigen Ablagerungen damit zu entfernen sind. Das hat auch geklappt, doch meine Haare fühlten sich total stumpf an, weil ich keinen Apfelessig zur Hand hatte und daher keine saure Rinse machen konnte. Hartes Wasser habe ich nicht, das Wasser meiner Region ist weder gechlort noch hoch kalkhaltig und daher sogar für die Herstellung von Babynahrung geeignet, daran kann es somit nicht liegen. Wasche ich einfach nicht gründlich genug aus oder hat noch jemand das Problem? Ich werde bei der nächsten Haarwäsche Natron mit in das Roggenmehl rühren und diesmal eine Apfelessigspühlung machen, vielleicht hilft das ja. Aber so langsam habe ich die Nase voll und bin kurz davor, die Flinte ins Korn zu werfen.

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    • smarticular.net

      Hat denn die Bürste eine Verbesserung bewirkt? Eventuell helfen gelegentliche Intensiv-Wäschen mit Natron, um die Fettmenge besser zu regulieren, aber die anschließende Spülung mit verdünntem Apfelessig sollte nach Möglichkeit Bestandteil der Prozedur sein. Bestenfalls lassen sich so die Intervalle zwischen Natronwäschen verlängern, sodass dann Roggenmehl allein ausreicht. Hoffentlich klappt’s, viel Erfolg und liebe Grüße!

    • PinkDonut Unicorn

      Danke für die Antwort. Ja, die Bürste hat eine Verbesserung bewirkt. Ich habe etwas Zitronensaft mit in das Roggenmehl gerührt, vielleicht war der ph-Wert meiner Haare durch das kalkige Wasser in Spanien, wo ich im Urlaub war, einfach zu basisch und brauchte ein bisschen Säure (Ich bin in Chemie nicht die hellste Leuchte am Christbaum, wie man bestimmt merkt^^) Heute habe ich etwa einen halben gestrichenen Teelöffel Natron mit hineingemischt und ich habe auch sauer nachgespült, meine Kopfhaut scheint den Apfelessig aber nicht so zu mögen, sie fühlt sich nämlich irgendwie nicht so super an. Naja, mal sehen, wie es in den nächsten Tagen wird.

  25. Danke für die tollen Infos. Ich komme bisher leider gar nicht damit zurecht. Meine haare stehen vor Talg. Habe ca. 2 Wochen mit lavaerde gewaschen, nun erst 1x mit roggen, aber es wird einfach nicht besser. Hat noch jemand einen Tipp? Am Wochenende geht es zum Friseur, da kann ich so nicht auftauchen.

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  26. Hallo,
    Ich habe jetzt fast 5 Monate NoPoo geschafft. Erst mit Natron/ Rinse und jetzt mit Roggenmehl. Waschabstand 4 Tage (vorher konnte ich nur 2 Tage damit rumlaufen).
    Schuppen habe ich mit schwarzem Tee in den Griff bekommen. Außerdem benutze ich die Borstenbürste.
    Ich hatte schon immer Probleme mit fettigem Ansatz und trockenen, glanzlosen Spitzen.
    Daran hat sich leider auch jetzt nichts geändert. Die Haare sind strähnig, strohig und selbst am Tag der Wäsche habe ich das Gefühl sie werden nicht sauber, spätestens ab Tag 2 geht’s nur noch mit Zopf.
    Ich frage mich wie lange es dauert bis die Haare endlich wieder glänzend und gepflegt aussehen. Andere berichten, dass die Umstellung lange dauern kann. Aber ich habe jetzt langsam keine Lust mehr. Experimentiert habe ich bereits mit unterschiedlichen Mengen an Mehl, Beigabe von Zitrone, water only. Habe aber keine spürbare Verbesserung gemerkt.
    Bin für jeden Tipp dankbar, ich möchte nicht, dass der harte Winter umsonst war ;)
    LG Sabine

    Antworten
    • Also wenn dir das Roggenmehl zu schwach reinigt und du das Gefühl hast, die Haare nicht fett frei zu bekommen, dann würde ich die Mischung maximal 10 min stehen lassen.
      Ich glaube, du kannst auch zusätzlich noch Essig (saure Rinse) hinzugeben, das verstärkt die Reinigung, soweit ich mich erinnern kann.

      Wegen den trockenen Spitzen, das Problem habe ich auch, wenn ich jedoch beim shamponieren darauf achte, nur den Haaransatz einzupatschen und die Haarmitten und Haarspitzen möglichst nicht mit dem Roggenmehlshampoo in Berührung zu bringen geht es :-)

      Ich hoffe, ich konnte dir helfen <3

    • smarticular.net

      Besser die saure Essig-Rinse im Anschluss verwenden, sie glättet das Haar und gibt Glanz. Liebe Grüße!

  27. Hallo! Ich bin super begeistert, das Roggenmehl-Shampoo ist bei mir super. Da ich sehr empfindliche Kopfhaut habe, nehme ich die Variante mit schwarzem Tee. Das hat auch super geholfen: Mein Kopfhaut ist nicht mehr gerötet, irritiert und juckt nicht mehr (hat bestimmt schon nach zwei Wochen geholfen). Allerdings ist sie jetzt immer noch sehr schuppig und trocken. Wisst Ihr, ob ich jetzt von schwarzem Tee auf Wasser umsteigen sollte oder habt Ihr eine Idee? Tausend Dank!

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Lina! Das lässt sich leider nicht pauschal beantworten, denn jede Kopfhaut ist ein bisschen anders und hat andere Bedürfnisse. Du könntest versuchen, die Stärke des Tees schrittweise zu reduzieren und die Entwicklung zu beobachten. Wenn es ohne Reizungen bleibt – super, wenn nicht, könntest du einfach wieder zurück zur alten Methode. Gegen die übermäßige Trockenheit könntest du zwischendurch oder zusätzlich auch mal die Behandlung mit einer Haarpflegebürste probieren (wie bei Sebum only: https://www.smarticular.net/sebum-only-no-wash-natuerliche-haarpflege-leicht-gemacht/), oder alternativ ab und zu abends etwas Kokosöl in die Haaransätze einmassieren und über Nacht wirken lassen. Liebe Grüße!

    • Cool, danke! Zum Kokosöl: Einfach einmassieren und am nächsten Morgen auswaschen? Wird das Kopfkissen dann fettig? ;)

    • smarticular.net

      Kokosöl zieht schnell in die Haut ein, sofern man es sparsam verwendet. Zur Sicherheit könntest du auch ein Handtuch aufs Kopfkissen legen. Oder du machst eine intensive Kur und wäschst das Kokosöl nach einer Stunde wieder aus wie hier beschrieben: https://www.smarticular.net/natuerliche-und-wirksame-mittel-gegen-schuppen/
      Liebe Grüße!

  28. Ich liebe das Roggenmehl-Shampoo und meine Haare werden auch ganz toll damit (habe Locken).
    Aaaber, ich bekomme davon Schuppen! Das Problem hatte ich noch nie. Weiß jemand, woran das liegen kann und vor allem, was ich dagegen machen kann? Möchte so gerne beim Roggenmehl bleiben…
    Ich mach eigentlich immer eine saure Rinse mit Apfelessig hinterher, sonst sind die Haare so pappig.

    Antworten
    • smarticular.net

      Möglicherweise fehlt deiner Kopfhaut eine gewisse Feuchtigkeitspflege, die sie bei deiner früheren Waschmethode noch bekommen hat … hier gibt es Tipps sowohl gegen fettige als auch gegen trockene Schuppen: https://www.smarticular.net/natuerliche-und-wirksame-mittel-gegen-schuppen/
      Du könntest auch versuchen, deiner Kopfhaut eine Zeit lang maximal „Ruhe“ zu gönnen und ihr sämtliche Pflegestoffe zu ersparen, mit Water only (Waschen nur mit Wasser) oder sogar Sebum only (nur bürsten mit einer hochwertigen Haarpflegebürste). So erhält die Kopfhaut die Gelegenheit, sich ganz von allein zu regenerieren und zu regulieren, ohne ständig durch irgendwas (z.B. Säure) von außen gereizt zu werden. Nach einer Weile stellt sich dann das „wahre“ Hautbild ein, und man kann die Haarpflege behutsam daran anpassen. Für viele Menschen funktioniert der Entzug so gut, dass sie fortan nur noch maximal mit Wasser zu waschen brauchen, die Umstellung dauert aber in der Regel mehrere Wochen bis Monate. Viel Erfolg und liebe Grüße!

    • Die frage ist hast du fettige oder trockene Schuppen? liest sich wie fettige wenn du nicht sauer rinst. oder die rinse zu schwach dosiert ist, was bei apfelessigrinsen schnell der fall sein kann. ( gesamtwasserhärtenabhängig). Apfelessig ist nicht immer die beste wahl. er ist auch mit mehr el zu gering bei hartem Wasser bzw. schon bei mittlerem Wasser. Aber auch zu trockene

  29. Vielen Dank für den tollen Artikel!

    Ich wasche meine Haare jetzt seit etwa 3 Monaten mit Roggenmehl und bin begeistert! Allerdings habe ich das Gefühl, dass meine Haare nach dem Waschen nach dem Roggenmehl riechen, was mich mittlerweile ein wenig stört…
    Es hilft jedoch, dem ganzen Essig beizugeben, das vermindert den Roggenmehlgeruch.

    Jetzt zur Frage:
    Gibt es etwas, was man beimischen könnte, für einen guten Geruch? Oder einfach zur Abwechslung? Könnte man zum Beispiel Zitronensaft dazugeben? Ich habe es noch nicht probiert, da ich denke es würde einen Einfluss aufs Waschergebnis haben, die Säure könnte die Haare zusätzlich austrocken…

    Habt Ihr da schon Erfahrungen gemacht, oder ein paar gute Tipps für mich?
    Oder bin ich der erste den das stört :D

    Danke und Gruss

    Antworten
    • Hallo, du könntest ein bis zwei Tropfen ätherische Öle deiner Wahl mit ins Roggenshampoo mischen. Aber vielleicht haben die anderen Leser noch Tipps für dich. Liebe Grüße!

    • Gute Idee, danke!

    • wenn sie reichen= muffeln sind wird die Kopfhaut auf Dauer nicht ganz sauber. hier wäre eine stärkere Mischung / häufigeres Waschen sinnvoll. Der Essig in der Mischung hat eine Waschkaftverstärkung. wenn das Roggenmehl selbst muffelig empfunden wird , kann es an der langen Standzeit liegen, denn hier findet eine natürliche Vergärung der Stärke zu Säure statt. Ggfs die Mehlmenge reduzieren und nicht so lange stehen lassen. die fehlende säure durch Essig / Zitronensaft herstellen.

      Frisches Roggenmehl riecht eher nach Brotteig oder Bananen.

  30. Ich wasche meine Haare jetzt seit 2 Jahren nur noch mit Roggenmehl (1150). Ich habe schulterblattlange, blonde, sehr feine Haare, die am Ansatz sehr schnell fetten, weil sie immer schön platt am Kopf anliegen :-/. Das hatte sich anfangs mit dem Roggenshampoo insofern gebessert, dass die Haare nach dem Waschen für 1 – 2 Tage fülliger aussahen und nicht mehr so platt. Mittlerweile ist dieser Effekt aber leider verflogen, keine Ahnung warum. Mit der Zeit habe ich das Roggenshampoo weiter verdünnt, um mich dem Ziel „Water only“ zu nähern. Allerdings konnte ich meine Intervalle seit dem Umstieg in keinster Weise verkürzen (2 – 3 Mal die Woche – wie auch schon mit herkömmlichem Shampoo (ohne Silikon)) und auch mit dem Verdünnen bin ich schon so weit, dass noch mehr verdünnen nicht mehr ausreichend das Fett auswäscht. Dazu kommt, dass der Fülliger-Effekt sich mittlerweile verflüchtigt hat und meine Haare in allen Längen brechen (Keine Chemie drin, nur noch in den Spitzen ein paar alte Strähnchen). Das sieht man besonders schön, wenn sie elektrisch sind und in allen Längen abstehen (und nein, seit Jahren keinen Stufenschnitt mehr). Ganz schlimm hat es die paar grauen Strähnen an den Geheimratsecken und den Schläfen getroffen: Die sind mittlerweile fast komplett abgebrochen und stehen nun unschön stoppelig ab :-(.
    Geföhnt wurden die Haare in den letzten 2 Jahren so gut wie nie, es kam keine Chemie dran, keine Stylingprodukte, kein Glätteisen o.ä. Ich rubbele nicht nach dem Waschen und massiere auch nicht beim Waschen.
    Zwei Fragen: 1. Warum brechen die Haare plötzlich in allen möglichen Längen? 2. Was kann ich noch tun, um die Waschintervalle zu verlängern bzw. endlich ganz auf WO umzusteigen?
    Achja, und regelmäßiges Bürsten mit einer Wildschweinbürste hatte leider auch dazu geführt, dass die Haare noch schneller fetten, selbst wenn ich versuche, mit der Bürste nicht direkt am Kopf langzuschrammen.

    Antworten
    • Waschintervalle zu verlängern ist nicht das Ziel von No Poo, sondern mit möglichst sanften Mitteln saubere, gesunde Ergebnisse für deinen Haartyp und deren Wünsche zu bringen / erfüllen.

      welcher Bereich bricht denn ab? sind das von der Länge her die alten Haarpartien aus der Shampoozeit? wenn du weißt wie viel dein Haar pro Monat wächst, ist das schnell ermittelt. ( durchschnittlich 1-1,5 cm) Wenn Haarlängen brüchig oder zu trocken sind, wurden sie irgendwann einmal massiv geschädigt. In Ausnahmefällen ist das bei einigen Haartypen genetisch. Das Haar ist aber dann schon am Haaransatz zu trocken. Hier liegt ein zu geringenges Rückfetten f/ zu starkes / häufiges waschen für die Haarbedürfnisse vor.

      Zu deiem Haartyp: Feine Haare sind zwar kein Traumhaar, haben aber ein Vorteil, sie sind schnell zufriedenzustellen, brauchen normalerweise keine Extrapflege wenn man sie nicht bewusst schädigt ( Föhn, Dauerwelle, Glätteisen / Lockenstab, Färben….) Ihr nahcteil sie können wegen geringem Durchmesser auch nicht so viel fette aufnehmen, sie sind schnell gesättigt. heißt utopisch lange Waschabstände wie bei dickeren oder lockigeren Haaren kann man nicht erreichen. Stärkeres entfetten hilft nicht wirklich, bzw. nru dann wenn mal zu viel Restsebum nach einer Wäsche übrig blieb. Generell führt das stärkere entfetten auf dauer wieder zu einem stärkeren rückfetten.

      Volumen am Haaransatz entsteht wenn das haar nicht zu stark gepflegt wird / zu viel restsebum anhängt. gerade bei feinem Haar ist das exakte an der grenze laufenden entfetten von Bedeutung. Mir scheint als ob du durch die wunscherfüllung längere waschabstände zu erhalten eine höhere rückfettung aus alten wäschen aufsummiert hast. die waschergebnisse werden daher nicht mehr so sauber. ggfs auhc duirch die reduzierten Mischungen. Tipp: wasch einmal stärker auf der Kopfhaut durch (mehr Mehl oder häufigeres waschen. ggfs auch noch mit etwas Säure als Zutat in der Mischung.) Das Waschergebnis sollte danach wieder wie gehabt mehr Leichtigkeit und Volumen bringen. Wichtig für dein Spitzenproblem, wasch nur noch die oberen Partien ( kopfhaut! nicht die Längen mit Mehlpampe beglücken) und wasch dieses dann über die ganzen länge aus, diese Teilwäsche reicht für die Haarlängen völlig aus.

      Ansonsten kannst du deine trockenen Spitzen / Haarlängen mit Ölwasserspray oder Aloevera nach der Wäsche als leave zufridenstellen.

      Das intensive Bürsten wird unter dem Beitrag https://www.smarticular.net/sebum-only-no-wash-natuerliche-haarpflege-leicht-gemacht/ beschrieben. wenn kein talg übrig bleibt oder der talg zu zäh ist kommt er nicht bis in die trockeneren Haarlängen. Gerade bei feinem Haar fördert das Bürsten oft ein zu schelles zu starkes Einfetten , die oberen Haaransätze können dieses zu viel nicht aufnehmen siehe Aufnahmevolumen. den zwischenteil auslassen kann da evtl. noch etwas verbessern, aus meiner Erfahrung mit feinen Haaren jedoch eher gering und zu müßig.

      Bei weiteren Fragen findest du mich unter der Facebookgruppe https://www.facebook.com/groups/HAIRrlichnatuerlich/

  31. Hallo.
    Ich bin jetzt auch umgestiegen. Zuerst hab ich mit Lavaerde gewaschen aber leider hab ich im Nachhinein gelesen, dass diese Erde nicht für blondierte Haare ist.

    Dann bin ich jetzt auf Roggenmehl umgestiegen. Hab jetzt 2x gewaschen und bin zufrieden. Nur leider brennt meine Kopfhaut ein bisschen. Das war auch schon bei der Lavaerde. Was könnte das den sein? Da ich das bis jetzt nie hatte.
    Ich hab auch probiert einmal mit Apfelessigrinse und einmal ohne aber bei beiden Versuchen das gleiche Ergebnis.

    Meine Mischung war: 3EL Mehl mit 150ml Wasser.

    Danke schon mal fürs Antworten.

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Janine, schwer zu sagen, woher das Brennen kommt. Eventuell ist es hilfreich, dazu mal einen Hautarzt zu konsultieren. Er/sie kann die Ursache genauer feststellen und etwaige Defizite der Kopfhaut genau bestimmen. Du könntest deine Frage auch mal in der Smarties-Facebook-Gruppe stellen, dort finden sich immer viele andere Leser mit hilfreichen Tipps und Erfahrungen. https://www.facebook.com/groups/smarticularlesertalk/
      Liebe Grüße!

    • tippe mal auf zu starke Entfetteung der Mischung. Lavaerde ist da noch ein Stück stärker am entfetten, allerdings wird die Lavaerde oft in den Haarlängen milder empfunden.Müsste man sich im Gesamtzussammenhängen und Fotos genauer ansehen. Gruppe steht im Kommentar unten.

  32. Ich kann die positiven Erfahrungen leider auch nicht teilen. Mein Haar wurde durch das Roggenmehl spröde und trocken. Länger ausgehalten bis zur nächsten Wäsche hat es schon gar nicht. Habe es zwei Monate lang probiert und bin dann wieder auf ein Naturkosmetik-Shampoo umgestiegen. Endlich glänzen meine Haare wieder!

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    • welceh mischung hast du verwendet? ggsf war die Mischung zu stark. Einene längeren Waschabstand soll auch das midlere waschen im Umstioeg gar nicht bringen., eher das gegenteil. wenn man milder wäscht, wäscht man am Limit der Komplettentfettung, was ein Shampoo rein von der Waschkraft betrachtet macht. ( Ersatzpflege mit ölen / silikonen und co ist auch kein Talg ;-) )

      Spröde wird oft benutzt um einen eher schwers waschergebnis zu beschreiben, die haare wirken dann rau. Hier liegt eine zu geringe Entkalkung vor. Die haare sind dann stumpf und glänzen nicht.

      sind sie tatasächlich in den längen zu trocken, ist das Haar ggfs vom Haartyp her eher mit mehr pflege zufrieden, heißt die Mischung war zu stark oder zu gering sauer ( lange Standzeit.

      Wichtig ist allerdings, dass man die Bedingungen der Kopfhaut / Haaransätze in der Umstellung erfüllt. Das kann bedeuten das die alten nicht No Poo Haarlängen andere Wünsche haben als die gesunden am Haaransatz. wodurch ein Mischhaar entsteht. hier geht es dann zu Beginn für die Haarlängen nur mit Extraaktionen als leave in.

    • ach ja die Gesamtwasserhärte spielt bei natürlichem waschen mit alternativen eine wichtige rolle. auch der Waschabstand. man kann die Gewohnheiten von Shampoo so nicht umsetzen. das betrifft aber alle alternativen die milder als Basen oder Sulfate / Glycoside waschen.

  33. Hi,
    hat das jemand auch mit Reismehl probiert? Ist die Anwendung genauso einfach? Und auch das Verhältniss? Ich bin mir nicht sicher ob ich Roggenmehl vertrage.

    Dankeschön

    Antworten
    • gibt welche die das machen. Reismehl funktioniert. da es aber feiner ist als das 1150 RM sollte die Mischung im Mehlanteil etwas erhöht werden.

  34. Ein Tipp meinerseits: Wenn man kurzfristig seine Haare waschen will und keine Zeit hatte das Roggenmehlgemisch ein paar Stunden ruhen zu lassen, kann man sehr wenig Öl (zum Beispiel Olivenöl), etwa eine Teelöffel dazu geben. So kann man auch wunderbar skalieren, sie stark die Reinigung sein soll, je nach dem wie viel Öl man hineingibt.
    Jeder Waschgang kann so unabhängig vom letzten mit ein wenig Gefühl perfekt angepasst werden und man ist nicht irgendwie an einen (z.B.) vier-Tage-Rhythmus gebunden.

    Antworten
    • Zusätzlich ergibt sich eine Klümpchenfreie Mischung durch das Öl

    • smarticular.net

      Ein schöner Tipp, den wir gern testen. Ganz liebe Grüße!

  35. Hallo, ihr Lieben!
    Ich wasche meine Haare seit 14 Monaten mit der water only Methode und bin nun hier gelandet, weil ich noch immer nicht so 100% überzeugt bin. Vorher habe ich Lavaerde benutzt, welche mich langfristig nicht überzeugen konnte, weil trotz sehr gründlichem Ausspülen immer ein wenig Rückstände blieben und die Haare etwas ausgetrocknet wurden.
    Jetzt bin ich aber auch ein wenig mit water only am kämpfen – zum Einen habe ich durch das bloße Waschen mit Wasser leichte Schuppen bekommen und meine Kopfhaut juckt auch ab und an etwas stärker. Zum Anderen sind meine Haare selbst nach dem Waschen nie komplett fettbefreit – sie liegen eher platt am Kopf und sind leicht strähnig, wirklich schön ist das nicht. Natürlich soll die natürliche Schutzschicht erhalten bleiben, aber es wäre schon schön, wenn sie nach dem Waschen auch wirklich frisch aussehen.
    Noch als Zusatzinfo – unser Wasser ist wirklich nicht sehr kalkhaltig, also eigentlich sehr gut für die water only Methode geeignet. Ich benutze auch eine Wildschweinbürste und verteile vor jedem Waschen (also jeden 2. Tag) das Sebum mit den Fingern in die Haarlängen.
    Ob es wohl helfen würde, ab und an mal mit Roggenmehl zu waschen? Oder habt ihr irgendwelche anderen Tipps? :)
    Ich hoffe, dass ihr mir mit euren Erfahrungen weiterhelfen könnt!

    Liebe Grüße, Lea!

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Lea, hast du es mal mit einer speziellen Haarpflegebürste probiert? Die „Sebum-Methode“ lässt sich auch mit Water-only oder der Roggenmehl-Haarwäsche kombinieren. So kannst du den Schutz der Haare durch den natürlichen Talg erhalten, aber trotzdem verhindern, dass er sich schwer in den Ansätzen sammelt und stattdessen bis in die Längen verteilt wird. Bestenfalls verschwinden dadurch auch die Schuppen, aber das ist bei jedem Menschen unterschiedlich – ein Versuch lohnt sich!! Liebe Grüße
      https://www.smarticular.net/sebum-only-no-wash-natuerliche-haarpflege-leicht-gemacht/

    • Hallo, vielen Dank für deine Antwort und sorry, dass ich erst so spät antworte! Wollte mich erst einmal ausprobieren :-)
      Habe nun zwei Wochen lang jeden zweiten Tag mein Haare mit Roggenmehl gewaschen, was wunderbar funktioniert. Meine Haare sind nicht mehr strähnig, wie sie es bei water only teilweise noch waren und auch die Schuppen sind so gut wie weg.
      Eine Pflegebürste aus Wildschweinborsten benutze ich bereits seit über einem Jahr, die ist auch echt klasse!
      Ich hoffe, dass ich die Roggenmehl-Wasser-Mischung mit der Zeit verdünnen kann, bis ich irgendwann wieder bei water only lande, mit einem so guten Waschergebnis wie mit dem Roggenmehl :-)
      Wobei der Pflegeeffekt durch das RM echt super ist – meine Haare sind deutlich weicher als vorher!
      LG Lea

    • smarticular.net

      Toll, dass es so gut geklappt hat!! Weiterhin viel Erfolg und alles Liebe

  36. Diese Mehl-Wasserpampe verwende ich auch als Rasiergel. Der Nassrasierer gleitet wunderbar über die Haut, auch wenn man mehrmals drüber muss. Ich nutze herkömmliche Rasierhobel und gibt keine Probleme mit verstopftem Klingenspalt.

    Antworten
    • smarticular.net

      Eine tolle Idee, die sogleich ausprobiert wird – liebe Grüße!

  37. Hey! Ich bin wirklich begeistert von deinem Beitrag! Vor ca. einem Jahr bin ich das erste Mal darauf gestoßen, als ich beschloss meine Ernährung und mein Verhalten vegan umzustellen. Ich war super zufrieden mit dem Roggenmehl als Shampooersatz, habe lediglich Wasser gegen schwarzen Tee ausgetauscht, da ich Neurodermitikerin bin und musste meine Haare nach der Gewöhnungszeit nur noch alle 4 Tage waschen. Seit allerdings meine Schilddrüse entfernt wurde und ich Hormone nehmen muss, werden meine Haare mit dem Roggenmehl nicht mehr sauber, obwohl ich nichts verändert habe. Ich habe den Tee zeitweise wieder gegen Wasser ausgetauscht, aber das brachte mir nur wieder Schuppen und Neurodermitis auf der Kopfhaut. Ich bin jetzt ein bisschen ratlos, da doch vorher alles so super funktioniert hat. Vielleicht hast du eine Idee oder einen Tipp für mich, was ich noch verändern könnte? :)
    Trotz des kleinen Problemchens bin ich super dankbar für diese vegane und umweltfreundliche Variante des Haarewaschens und für deine Arbeit, die du in diesen Beitrag gesteckt hast! :)

    Antworten
    • Hallo Madita, vielleicht kann dir unsere Haarexpertin @cl_lu:disqus bei dem Problem weiterhelfen. Viel Erfolg und liebe Grüße!

    • Hormonveränderungen führen oft zu anderem Einfettungsverhalten. fetten sie stärker ein , heißt es häufiger / schneller waschen oder auch die Mischung im Mehl und Wasseranteil erhöhen. hast du ggfs noch hartes Wasser kann der Schwarztee oder die Zitrone als Säure mithelfen. Ist es anders herum und du hast eher eine zu trockene Kopfhaut dann Mehl / Säuren reduzieren.

    • Vielen Dank für deine Hilfe! :)
      Ist es auch möglich den Schwarztee und die Zitrone zu kombinieren, oder macht das überhaupt keinen Sinn?
      Meine Haare sind direkt nach dem Waschen fettig, obwohl ich die Roggenmehlmischung mehrere Minuten einwirken lasse, meine Kopfhaut fängt ohne Tee jedoch gleichzeitig an zu schuppen.

    • ja natürlich kannst du beides kombinieren. Beides sind Säuren. Die Schuppen sind also fettige schuppen, wenn ich das jetzt richtig zusammenpuzzle. Erkennungszeichen aufgequollene und NICHT diese platten Rieselschuppen. Sie kleben gerne im Haar. Dein Waschmittel o wie du es anwendest zu gering entfettend. wenn du die Säure in der menge nicht verträgst hilft es die Mehlmenge zu erhöhen oder die Standzeit in der Schüssel zu senken. meist ist das hilfreicher als bei hartem Wasser bis auf 4 EL saure Zutaten zu gehen. Liegt das Wasser bei über 20 dH kann bei starkem einfetten auch eine Nachrinse notwendig werden. bei 40 dH ist das definitiv der Fall.

  38. Hey,
    ich habe meine Haare für mehrere Monate mit Roggenmehlshampoo gewaschen weil ich Neurodermitis habe und oft mit juckender Kopfhaut kämpfe. Beim Einwirken lassen hat meine Kopfhaut eigentlich immer angefangen zu jucken aber dafür ging es ihr danach deutlich besser. Leider sind meine Haare mit der Zeit (noch ) dünner geworden und teils ausgefallen (wobei das auch so scheinen kann weil sie dünner geworden sind wodurch generell weniger masse auf dem kopf ist). Außerdem waren sie oft spröde und elektrisch geladen deshalb bin ich wieder auf babyshampoo umgestiegen. Hat jemand damit schonmal erfahrung gemacht? Seit ich das Shampoo abgesetzt hab fallen sie gefühlt weniger aus aber sind immernoch sehr dünn.
    Viele Grüße,
    Lea

    Antworten
    • Liebe Lea, vielleicht hilft dir wie bei Madita auch Schwarzer Tee zum Verrühren und evtl. hat auch unsere Haarexpertin @cl_lu:disqus noch einen Tipp für dich. Liebe Grüße!

    • Haarausfall hängt oft mit einem ungünstigen Kopfhautzustand zusammen. zu trockene oder zu fettige Kopfhaut. Ggfs war die Mischung beim Rm für dich zu stark oder zu schwach. Gerade wenn man längere Zeit schon mit einer Roggenmehlmischung gewaschen hat reduziert sich ganz automatisch die Rückfettungsmenge. die Mishcung die immer bestens funktioniert hat ist plötzlich zu stark. hier hilft entweder ein paar Tropfen öl hinzuzugeben oder die mehl menge / Säure zu reduzieren.
      Was heißt wieder auf Babyshampoo zurück? Bist du von dem auf Roggenmehl umgestiegen? falls ja hat sich da irgendetwas Richtung Waschabstände verändert oder war das waschergnis etwas gründlicher? fallsdas gründlcohe das Problem war. kann auch die Erhöhung der Säure / Mehls helfen.

    • zu dünn: waren die Haare schon vor Roggenmehl dünn? dann kann auch Roggenmehl nichts daran ändern.

  39. Miss Alesana

    Gerade ausprobiert…

    Leider etwas enttäuschend..
    Meine Haare sind immer noch fettig genauso fettig wie davor.( 3 Tage nicht gewaschen) Sie sind schön weich und leichter zum kämmen aber den eigentlichen Nutzen hat es nicht erreicht.
    (Habe die Masse nur am Ansatz und nicht in das restliche Haar verteilt)

    Antworten
    • Waschabstand war ggfs zu lang um milder fettfrei zu werden. bei hartem wasser holft auch die Zugabe von Säure Z.B. Zitrone oder Essig. 1-2 El sind oft schon ausreichend. Eine lange Standzeit ist auch ein Faktor der die Waschstärke reduziert. ggfs ist die lange Standzeit nicht für deinen Haartyp geeignet. nicht jeder Lockenkopf und nicht jedes Dickes haar hat offenen Haarschuppen = high porosity. es gibt wie immer ein paar ausnahmen.

  40. Jemand einen Tipp zur fettig – staubigen Bürste? Ich wasche sie einmal wöchentlich, aber danach ist sie selbst direkt nach der Haarwäsche recht bald wieder unangenehm und fettet mehr als dass sie pflegt.

    Antworten
    • Hallo Freya, in diesem Bürstenbeitrag findest du ein paar Tipps, je nachdem, welche Büste du benutzt: https://www.smarticular.net/haarpflege-buersten-fuer-jeden-typ/. Liebe Grüße!

    • Staubig und fettig, ja das trifft es ganz gut wenn man mit weniger Entfettern wäscht. Es ähnelt Makeuppuder. Man kann die Bürste fettfrei waschen, einmal nach einer Wäsche nutzen und schon ist sie wieder fettig und staubig. Aber genauso gehört es sich ja. Bei No Poo ist der Restfettfilm als Pflege erwünscht. Je milder du wäscht desto feiner wird dieser Staub. Wäscht du nur noch mit Wasser und erzielst dabei Ergebnisse wie bei Shampoo, ist dieser Staub alleine durch Drüberstreifen mit den Fingern schon abgefallen. (Nicht vergleichbar mit dem von Shampoo oder Seife.) Meist ist am 2. Tag nach der Wäsche kaum noch Staub in der Bürste, wenn du nach der ersten Benutzung am Waschtag erneut die Bürste gewaschen hast. Dieses staubige Phänomen steht nicht in Zusammenhang mit Kalk. Die Ursache ist vielmehr der feine mechanische Abrieb, der das Haar auf Hochglanz poliert.

  41. CaraPitcu

    Hier ein Super Tip zum klümpchenfreien Anmischen. Das Mehl sollte ins Wasser reingerührt werden, nicht umgekehrt.

    Gebt das abgemessen Wasser in ein Schälchen und schüttet mit einem EL nach und nach das Mehl ins Wasser, während ihr mit einem Schneebesen die Mischung verrührt.Nich alles auf einmal rein kippen.Geht superschnell und garantiert ohne Klümpchen.

    Liebe Grüsse
    Hanni

    Antworten
  42. Hallo. Ich hatte bisher mit Haarseife gewaschen und komme damit ganz gut zurecht. Jetzt hab ich 2x RM versucht und es klappt überhaupt nicht …und für alle scheint es doch so einfach :-(

    Gewaschen mit Typ 1150, eigentlich wie oben beschrieben, kurze Standzeit. Meine Haare sind eigentlich sehr fein und dünn. Aber ich hab das Gefühl, dass ich die Masse einfach nicht aus den Haaren krieg – egal, wie lang ich auswasche. Und so sind sie dann auch… klebrig! Gibts noch irgend n Trick?!?

    Antworten
    • Liebe Prisca, bei mir hat es tatsächlich auch etwas länger gedauert bis ich die richtige Auswaschtechnik raushatte. Man muss halt wirklich jede Strähne bearbeiten und mehr „ausstreichen“ als „ausrubbeln“. Vielleicht hilft dir aber auch schon, einfach ein bisschen mehr Wasser zuzugeben. Flüssigeres Roggenmehlshampoo lässt sich auch leichter auswaschen. Berichte doch mal, ob es geklappt hat! Liebe Grüße.

    • hast du veile Haare = dichter haarwuchs? dann gib 10 ml je EL an Wasser hinzu.

  43. Magdalena

    Hallo!! Erstmal vielen Dank für die tolle Idee, hat zwar ein bisschen gedauert, bis ich meine Mischung zusammen hab, aber jetzt funktioniert es mit 3 EL Roggenmehl Typ 1150 und einem halben TL Natron mit abschließender sauren Rinse wunderbar! Jetzt habe ich allerdings eine Frage: momentan lass ich die Mischung 5 Minuten einwirken bevor ich sie ausspüle- kann ich das auch länger machen oder schadet die längere Einwirkzeit von dem Natron auf Dauer meinen Haaren?
    Vielen Dank und weiter so mit dieser tollen website!

    Antworten
    • Hallo Magdalena, mit Einwirkzeiten von Natron im Haar haben wir noch keine Erfahrung gemacht. Du kannst deine Frage aber unseren experimentierfreudigen Lesern auf facebook stellen: https://www.facebook.com/groups/smarticularlesertalk/ Darunter wird bestimmt jemand sein, der sich damit auskennt. Liebe Grüße!

    • wie sieht denn die Wäsche alleine mit Natron aus? 1 TL ist schon ein eigenständiges starkes Shampoo, das sogar festanhaftende Silikone entfernen kann. Eine Vermischung der Zutaten halte ich aufgrund ihrs pH- Wertes nicht wirklich für geeignet. (Roggenmehl ist von Haus aus sauer.) Hier die Information und Anleitung zum Natronshampoo https://www.smarticular.net/umstellung-silikonfrei-shampoo-tipps/

  44. Uschi Fenrich

    Hallo zusammen, ich bin *friedhofsblond*, ;-), wie sieht es da mit den alternativen Shampoos aus? Ich habe keine Lust, pipigelbe Haare zu bekommen. Hat da jemand vielleicht Erfahrungen, die er/sie mit mir teilen möchte? Mit liebem Gruß
    Uschi

    Antworten
  45. Aurela Gashi

    Ich verwende jetzt auch Roggenmehl zum Haare waschen (manchmal auch für den ganzen Körper, da es perfekt zum Rasieren ist). Ich verwende das feine Mehl Typ 1150. Ich mache das jetzt auch schon mindestens einen Monat und bin super zufrieden! Das ist eine angenehmere Methode als sich die Haare nur mit Wasser zu waschen, da sie weder stinken, noch fettig sind oder derartiges. Meine Haare sind zurzeit recht lang(bis etwas über die brust) und ich kriege sie immer sauber! Ich habe jedoch nach ein paar Malen meine Haare nicht mehr gut kämmen können, daher habe ich dann zum Apfelessig gegriffen und das passt perfekt zusammen – vor allem glänzen sie danach auch richtig schön. Ich werde das weiterhin so machen und ich hoffe dass ich dadurch mit der Zeit gesündere Haare und auch einen dickeren Zopf bekomme!

    Antworten
  46. Noibuegler

    rinse statt spülen. Klingt gleich viel besser .

    Antworten
  47. Emily Frei

    Hallo zusammen! Seit 6 Monaten kommt mir nur noch Roggenmehl in die Haare. Ich bin restlos begeistert!!! Nicht nur, daß ich Verpackungsmüll vermeide und Mutter Natur
    keine umweltbelastenden Stoffe zuführe – das Waschergebnis ist mehr als genial! Ich hab feine Haare und sie waren, wahrscheinlich wechseljahresbedingt, seit einigen Monaten sehr trocken, ohne Volumen und hingen struppig und glanzlos runter. Seitdem ich sie mit Roggenmehl wasche, hab ich meine schöne leichte Naturwelle wieder und die Haare sind so weich, daß ich ganz oft hineinfassen muss, weil sie sich so toll anfühlen. Ich wasche meine Haare 1x pro Woche, das reicht völlig. Obwohl ich sonst weitestgehend plastikfrei lebe, habe ich fürs „Zubereiten“ einen Plastik-Schüttelbecher mit einem kleinen verschließbaren Schüttloch im Deckel im Secondhandladen gekauft. Ich bin nämlich manchmal ziemlich tolpatschig und habe keine Lust auf Scherben unter der Dusche. Ich hab mir sogar mal den Becher mit dem Mehl mit ins Schwimmbad mitgenommen, dort unter der Dusche aufgefüllt und Haare gewaschen. Als ich verreist bin, hab ich nur das Mehl in einer kleinen Aluflasche mitgenommen,und meine Gastgeber dann nach einer kleinen Plastik-Getränkeflasche zum Schütteln gefragt.

    Antworten
  48. Magdalena

    Hallo! Meint ihr mit Roggenvollkornmehl Roggenmehl Typ 960? Und wenn nicht, kann ich dann auch Typ 960 verwenden? Danke!

    Antworten
    • Hallo Magdalena, Vollkornmehle haben oft keine Typbezeichnung, da das gesamte Korn gemahlen wird. Wenn Vollkornmehl draufsteht, kannst du es verwenden. Liebe Grüße!

    • es gibt nr. die in östreich anderes als in Deutschland lauten. Vollkornmehl hat wie unten schon erwähnt keine Nr. 997 wäre ein feineres Roggenmehl als 1150. Damit sind noch weniger Spelze je Löffel drin was es noch waschaktiver macht.

  49. Sophie Köchel

    Halli Hallo, ich wasche seit mindestens 5 Wochen
    die Haare nur noch mit Roggenmehl (vorher hauptsächlich mit Roggenmehl,
    aber ab und zu mit silikonfreiem Shampoo). Ich nehme es auch als
    Waschmittel für den Körper. Seit ca. einer Woche ist mir aufgefallen,
    dass ich Hautirritationen im Gesicht habe und vor allem am Haaransatz.
    Kann das durch die Wäsche kommen? Gibt es da Tipps? Wie zum Beispiel
    eine saure Rinse machen oder so?
    Liebe Grüße

    Antworten
  50. Hallo!
    Ich habe es auch probiert und nach Anleitung gemacht. Allerdings, nach 4–5 Wochen waren meine Haare muffig und fühlten sich immer mehr klebrig an. Ich habe das nicht in den Griff bekommen und bin leider momentan auf normales Shampoo umgestiegen. Ich will doch nur nicht 3x die Woche waschen müssen.

    Antworten
    • im Umstieg kann es sein das man häufiger waschen muss. nach jeder Wäsche sollte das Ergebniss leicht und sauber ausfallen. Wichtig ist dass die Haaransätze auch so sind. muffig wird das haar nur wenn es unzureichend entfettet. Hier kann es an zu langen Waschabständen, zu geringer Stärke ( lange Standzeit) oder an zu hartem Wasser liegen. Fallen mehrere Wäschen hintereinander unsauber aus, ist etwas stärker zu waschen. ein weiteres Festhalten an dieser Mischung wird die Sache nicht verbessern. Ist die Ausgangssituation wider hergestellt kann mit einer stärkeren Roggenmehelmischung erneut begonnen werden.

  51. Cardamine 96

    Habe es gerade ausprobiert, mit Kaffeesatz.
    Scheint zu funktionieren, Haare (lang) ließen sich nach der Wäsche relativ gut kämmen, ich habe sie allerdings nach dem Waschen mit verdünntem Tafelessig gespült. Die Haare riechen auch frisch gewaschen, das ist schön.
    Die Menge (5 EL Mehl) war allerdings sehr reichlich bemessen, 3 hätten auch gereicht.
    Ich werde es wiederholen, die Idee finde ich super, da man mit dieser Methode Plastikverpackungen einsparen kann.

    Ein sehr guter Tipp auf dieser Seite ist auch die Sache mit dem Tafelessig als Deo. Ich hab überhaupt nicht dran geglaubt, dass das funktioniert und es deshalb ausprobiert, als ich mal einen Tag frei hatte und ich jederzeit hätte duschen können.
    Ich hab ein paar Tropfen Lieblingsparfüm zum Essig gegeben.
    Es funktioniert wirklich, der Essiggeruch verfliegt nach wenigen Minuten und das „Deo“ hält tatsächlich den ganzen Tag frisch, auch an den sehr heißen Tagen letzte Woche.

    Jetzt brauche ich nur noch eine attraktive nachfüllbare Sprühflasche.

    Antworten
    • Sprühflaschen findest du entweder online oder Drogeriemärkten. Manche führen leere Flaschen in der Parfümabteilung, oder du fragst Freunde, ob sie eine leere Sprühflasche haben. Freut mich, dass es so gut bei dir klappt! Weiterhin viel Spaß beim Stöbern! Liebe Grüße!

  52. Hallo, ich habe jetzt gerade angefangen meine Haare mit Roggenmehl zu waschen und bin eigentlich wirklich begeistert! Leider sind meine Haare danach manchmal ein bisschen stumpf, so als wäre noch etwas Mehl in meinen Haaren. Ich benutze den Typ 1150 und rühre die Masse nur mit etwas Wasser in einem kleinen Behälter an. Momentan wären da die Verhältnisse 4-5 Kaffeelöffel Mehl mit 50ml Wasser (geschätzt, ich messe das nicht).
    Ich lasse das dann 5 Minuten einwirken und wasche es danach sehr gründlich aus. Trotzdem scheint da immer ein bisschen Mehl zurück zu bleiben (oder kann das auch etwas anderes sein?).
    Hat jemand eine Idee, wie ich das verhindern kann?

    Antworten
    • das dürfte kein Mehl sein. Hier handelt es sich eher um etwas wachsigen Restfilm bedingt durch zu geringe Entfettung. TL ist eine sehr geringe Einstiegsmenge.

  53. Hallo! Ich wasche jetzt schon seit ca zwei Monaten meine Haare nur noch mit Roggenmehl, und ab und zu rinse ich mit apfelessig oder Kräutertee. Trotz gründlicher Wäsche und auch dem Herauszögern der Haarwäsche werden die Haare nicht weniger schnell fettig, und jetzt juckt auch noch meine Kopfhaut unerträglich! Von was kann das kommen? Läuse sind es ganz sicher nicht und sonst habe ich auch alles ganz brav nach Rezept gemacht :( Hilfe!!!

    Antworten
    • Hallo Enya, es kann sein, dass das Roggenmehl deine Kopfhaut zu stark entfettet, sodass sie zu jucken beginnt. Genaueres kann dir bestimmt @cl_lu:disqus erklären. Gegen das Jucken hilft Einreiben mit etwas Kokosöl wahre Wunder! Liebe Grüße!

    • Hallo Enya mal von Anfang an. Da stimmt doch was nicht.
      1.) Man wäscht doch um ein sauberes Waschergebnis auf dem Kopf zu erzielen. Wie sieht den deine Kopfhaut / der Haaransatz nahc der Roggenmehlwäsche aus? Ist der Haaransatz direkt nach der Wäsche immer fett- und wachsfrei? oder doch noch fettig / wachsig? oder ist di kopfhaut direkt nach der Wäsche schon staubtrocken?

    • Zu 5.) das Herauszögern macht für mich keinen Sinn. Gewaschen wird mit milderen Mitteln nicht nach Abständen laut Kalendar. Man wäscht so, dass das Haar sauber ist und nutzt den natürlichen leichten Restfilm an Sebum zur Haarpflege. Fettet die Kopfhaut dann auf natürliche Weise ein, ist es irgendwann optisch zu sehen und unschön. Jetzt solltest du waschen. Wenn du es nicht machst kann es zu einer Ansammlung an erhöhtem Sebum bis zum Waschtag kommen. die Mischung des Roggenmehls ist dann nicht mehr ausreichend entfettend. Dies scheint bei dir der Auslöser für eine nicht mehr richtig entfettete Kopfhaut zu sein. Heißt nach der Wäsche ist das Ergebnis nicht mehr als fettfrei / wachsfrei zu bezeichnen. die kopfhaut reagiert mit Jucken in der Vorwarnstufe. Im verlauf mit fettigen Schuppen, denn die Kopfhaut will sich der toten, aufgequollenen Hautschicht entledigen um wieder frei atmen zu können. passiert dann weiter nur ungenügend entfettenden Wäschen kann es in extremen Fällen zu Ekzemen und Pilzbefall kommen.

      Von so üblich und immer gerne weiter empfohlenen Waschabstandsverlängerungen halte ich daher generell nichts. Diese Praktik ist bei Tensiden auf Basischer Grundlage üblich. Diese Waschmittel sind stark entfettend und Verlängerungen auch dort nur über die Einfettungsphasen zu erreichen. Hintergrund. die Kopfhaut entscheidet über eine reduzierte Talgproduktion. ist sie stark entfettet, wird mehr und schneller nachgeliefert. ist sie allerdings nicht trocken gewaschen, wird weniger produziert. Im Umstieg auf fettfreies aber milderes Waschen reguliert sich die Talgmenge also automatisch. durch das absenken sind längere Waschabstände möglich wenn man nicht nach Kalendar sondern nach bedarf wäscht. das Haar zeigt einem also an wann Waschtag ist.

      Die andere Möglichkeit ist das Mittel bei Verlängertem Waschabstand dann zu reduzieren wodurch erneut kürzer gewaschen wird bis wieder ein verlängerter Abstand eintritt. Über diese Handhabung landet man dann bei der reinen Wasserwäsche ohne entfettende Zusätze ( Water only)

    • sollte dein Haaransatz eher trocken sein und nach 12-24 Std erst jucken, kann das an der sauren Rinse liegen. Sie hat einen Nachtrocknungseffekt. GGfs falsl nicht wirklcih benötigt weglassen. wie im Beitrag beschrieben, ist das kalte Abbrausen oft schon ausreichend um die Haarschuppen zu schließen.

      Das selbe gilt für erst tolle Waschergebnisse ohne Probleme, die dann immer trockener wurden. Hier wurde die Mischung im Verlauf den veränderten reduzierten Rückfettungen nicht angepasst. Heißt wie unten schon geschrieben entweder verdünnt / mehrreduziert oder wie im Beitrag unter extra Pflege um minimal Öl in der mischung ergänzt.

      Auch eine Form der Waschstärken Reduzierung ist die längere Standzeit. die Stärke nimmt ab und die Säure zu.

    • wenn es sich um wachsige Haarzustände im Haaransatz und meist auch in den Haarlängen handelt, kommt auch noch die Wasserhärte in Betracht. Meist ist das aber mit Senkung der Fettmenge am Waschtag ( verkürzte Waschabstände) schon erledigt. bei richtig hartem Wasser ab Gesamthärte 19 aufwärts kann aber auch ne stärkere saure Rise helfen die „kalkseife“ auszuwaschen. bzw. ein Spritzer Essig / Zitrone in die Mischung geben um die Waschkraft zu verstärken. Steh auch im Beitrag unter Extras.

      Wenn das jetzt alles etwas viel war und zu allgemein, dann gerne auch in der Facebookgruppe unter: https://www.facebook.com/groups/HAIRrlichnatuerlich/
      Da geht das dann mit nem Detailfoto genauer.

  54. Hallo, ich wasche meine langen Haare seit etwa 6 Monaten mit 3 Eßl. Roggenmehl 1150 + 1/2 Teelöffel. Natron + 1/2 Teelöffel Olivenöl. Anschließend Spüle ich mit 1 Teelöffel naturtrübem Apfelessig in 1/2 l kaltem Wasser.
    Anfangs waren meine Haare oft aufgeladen. Inzwischen bin ich sehr zufrieden und wasche sie so etwa alle 5 Tage. Ganz selten benutze ich auch mal das Trockenshampoo aus Natron, Stärke und Kakao, um die Wäsche einen Tag rauszuziehen. Mehr geht dann aber nicht. Die Haare werden dann schwer und fühlen sich nicht mehr gut an.
    Viiiielen Dank für die tollen Ideen hier. Ich probiere immer mal wieder was aus.
    Jetzt zu meinem Anliegen:
    In einer Woche gehe ich für 8 Tage in Urlaub. Nun mache ich mir Gedanken wie das wohl klappen soll mit der Haarwäsche. Viele Duschen unterwegs sind nur Rinnsale und ich habe auch keine Lust Schüssel, Schneebesen, Öl und Flasche für Essig mitzunehmen. Es ist bestimmt nicht so gut ausnahmsweise wieder mal silikonfreies Shampoo zu benutzen, oder?
    Die meisten Alternativen zum Roggenmehl halten auch nicht lang ohne Kühlschrank. Sonst hätte ich z.B. das Kokosmilch-Shampoo zuhause fertig anrühren können.
    Vielleicht hat ja jemand eine gute Idee, die für mich passt.
    Liebe Grüße, Christin

    Antworten
  55. Hallo,
    Ich habe seid meinem 14. Lebensjahr (bin jetzt 36j.) Schuppenflechte.
    Alle Shampoos und Salben vom Hautarzt haben mir nie lange oder gar nicht erst geholfen. Jetzt verwende ich seid einiger Zeit das Roggenvollkornmehl“shampoo“ und bin restlos begeistert.
    Ich habe nach (egal welches Shampoo ich verwendet habe) jeder Haarwäsche statisch aufgeladene Haare gehabt und selbst mein Mann hat einen „Schlag“ bekommen wenn ich Ihn Küssen wollte *lach*. Ich möchte noch erwähnen das ich meine Haare niemals föne. Meine Kopfhaut ist mitlerweile fast vollständig von der Flechte befreit und ich habe keine aufgeladenen Haare mehr :D !!!
    Auch der Griff, der Glanz sind so toll… und das schnelle fetten ist mitlerweile passee. Nebenbei, was mir besonders am Herzen liegt, weniger Plastikmüll. Tschaka :D

    liebe Grüße in die Runde,
    Daniela

    Antworten
    • Hallo Daniela, super dass es bei dir so gut klappt! Das freut uns sehr, vielen Dank für deine Rückmeldung! Liebe Grüße

  56. Irma Bickel

    Hallo, ich habe heute zum ersten Mal mit Roggenmehl meine Haare gewaschen. War schon eine interessant Erfahrung. Meine kleine Tochter hat zugeguckt und fand das einfach nur tooootal eklig, und hat ständig entsprechende Kommentare abgegeben. Hihi! Ich habe nach Durchlesen dieses Artikels allerdings festgestellt, dass ich wohl ein paar Sachen falsch gemacht habe (leider habe ich erst danach diesen Artikel gefunden). Ich habe Roggenvollkornmehl genommen, und zwar 3 EL und dann mit etwa 60 ml lauwarmem Wasser vermischt, dann habe ich es etwas über eine Stunde stehen lassen. Ich habe mir die Haare kopfüber am Waschbecken gewaschen, und die Masse überall, auch bis in die Spitzen verteilt. Einwirken lassen habe ich recht kurz (meine Tochter hatte leider nur wenig Geduld und forderte Aufmerksamkeit). Das Ausspülen hat aber dann wirklich besser geklappt als gedacht. Hätte ich mir schwieriger vorgestellt. Ja, und das ist mir dann am Haar aufgefallen: sie waren leichter kämmbar als sonst, die Spitzen sind sehr trocken geworden, der Ansatz noch leicht fettig. Das werde ich beim nächsten Mal ändern: Roggenmehl 1150 nehmen, evtl. 1 TL Honig untermischen, nur 10 Min quellen lassen, unter der Dusche die Haare waschen und hauptsächlich die Ansätze, länger einwirken lassen. Oder gibt es noch mehr Vorschläge?
    Viele Grüße,
    Bitja

    Antworten
    • Hallo Irma, das hört sich sehr gut an. Das machst du genau richtig. Vorschläge kann ich dir kaum geben, denn du bist der Experte für dein Haar. Jeder Mensch hat einen anderen Haartyp, da muss man manchmal etwas experimentieren ;) Liebe Grüße und viel Erfolg! Berichte gerne, wie es geworden ist.

  57. Hallo, ich habe mir vor dem Haarewaschen mit Roggenvollkornmehl eine Haarkur mit Rizinus- und Kokosöl gemacht. Danach habe ich mir dir Haare mit Roggenvollkornmehl zum ersten Mal gewaschen. 4EL mit 250ml lauwarmem Wasser. Doch sind meine Haare danach immer noch fettig und das Öl wurde nicht genug rausgewaschen. Hat noch jemand diese Erfahrung gemacht? Was mache ich falsch?

    Antworten
  58. Marie Schikorra

    Hi. Ich sehe all diese positiven Kommentare und bin selbst ziemlich enttäuscht :/
    Ich habe fast 1 Jahr lang Roggenmehl zum Waschen benutzt. In der Zeit waren meine Haare fettig/wachsig, mehlig und total verknotet. Zeitweise nutzte ich noch eine normale Spülung dazu, das reichte aber nicht.
    Eine Weile versuchte ich es dann nur mit Wasser und seit 2-3 Monaten nehme ich wieder normales Shampoo mit Spülung ohne Silikone. Das funktioniert grandios.

    Habe ich einfach nur das falsche Mehl benutzt? Wäre 1150 besser und brächte mir die Nachteile nicht?
    Ich habe recht dünne und glatte Haare, Vollkornmehl, manchmal mit Natron oder Zitronensaft.

    Antworten
  59. Claudia Küpper

    Habe heute morgen das erste Mal Roggenmehlschampoo probiert – die Mischung gestern abend aber schon angesetzt. Das Haar liess sich super gut auskämmen, sieht super gepflegt aus und fühlt sich toll an. Klasse Tipp :-)

    Antworten
  60. CINIcoolo

    Hat denn keiner Probleme mit den Resten (Sehen aus wie Schuppen) die nach dem ausgiebigen spülen mit Wasser innerlich da sind?

    Antworten
    • hallo :) die Probleme mit den „Mehlkrümel-Schuppen“ hatte ich auch. Damals habe ich Vollkohrnroggenmehl von DM benutzt – da stand keine Typzahl dran. Ich habe dann gelesen, dass ein feineres Mehl besser ist. Nun benutzt ich das Bio Roggenmehl von Edeka (Tyo 991). Und alle Probleme mit Mehlschuppen sind weg.
      Dadurch pflegt das Shampoo natürlich weniger und meine Haare sind sehr trocken – vielleicht werde ch zukünftigt versuche etwas Öl der Masse beizumischen.
      Ich hoffe ich konnte dir helfen!

  61. Ich war ganz angetan von der Idee mit dem Roggenmehl. Der erste Versuch schlug fehl und ich hatte noch einen fettigen Ansatz. Beim zweiten Mal hat´s super funktioniert (ich habe etwas länger einwirken lassen). Allerdings habe ich jetzt ein ganz neues Problem. Das Mehl scheint die Haare irgendwie negativ zu laden, daher wohl auch das von manchen geschilderte Problem mit den fliegenden Haaren. Da meine Haarfarbe (Elumen) durch negative Ladung an den positiven Haaren festgehalten wird, fällt sie nun super schnell raus. Echt schade, meine Haare sind so schön weich und fluffig geworden und dann sowas :(. Kann ich vll etwas beimischen um dem entgegen zu wirken? Ist die Ursache vll die Reibung von den „Körnchen“? Ich habe keine Idee dazu.

    Antworten
  62. Hallo! Erstmal DANKE fuer die supertolle Website! Ihr habt mein Leben veraendert :-)

    Ich verwende seit 3 Monaten Roggenmehl zur Haarwaesche und war ganz begeistert – seidige, glaenzende Haare! Aber leider entdecke ich nun, dass die Spitzen brechen, was mir frueher praktisch nie passiert ist. Um das Gesicht herum habe ich auch ganz viel Bruch gleich am Haaransatz… War vor 2 Wochen beim Friseur zum Spitzen schneiden, doch jetzt brechen sie wieder… Hilfe, was mache ich falsch?

    Ich habe versucht, die Laengen und Spitzen mit etwas Kokosoel zu pflegen, aber dann werden sie nur fettig. Versuche auch, nur den Haaransatz mit Roggenmehl zu waschen und die Laengen auszulassen. Ich habe glattes, mittelstarkes Haar mit schnell fettendem Ansatz. Ich wasche jeden 3. Tag und benutze zwischendurch Babypuder als Trockenshampoo, weil der Ansatz so schnell nachfettet.

    Bin dankbar fuer jeden Tipp!!!
    Vielen liebe Dank
    Sara

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Sara, vielen Dank für die Blumen! Die Ursache des Haarbruchs können wir dir leider auch nicht erklären. Womöglich brauchen deine Haare einfach etwas anderes, die Bedürfnisse können von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein und hängen von vielen Faktoren ab. Ein oft hilfreicher, wenn auch langwieriger Tipp ist es, eine Zeit lang ganz auf Shampoo zu verzichten und mit der Water-Only-Methode erst mal das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut wieder ein bisschen mehr herzustellen. Dadurch bekommen viele auch Probleme wie schnell fettenden Haaransatz in den Griff. Die Umstellung kann sich aber über einige Wochen hinziehen, in denen man nicht rückfällig werden darf. Einen Versuch ist es wert, da gilt der schöne Leitsatz weniger ist mehr ganz besonders :) Viel Erfolg und liebe Grüße

    • Hallo liebes Smarticular-Team! Danke fuer die Antwort! Ich habe dann nochmal ein bisschen herumprobiert und habe jetzt diese Idealloesung fuer mich gefunden: 1 EL Honig ins Wasser ruehren, bevor ich Roggenmehl dazumische. Nach der Waesche einen Tropfen Mandeloel in die Spitzen. Der Honig war ein super Tipp, vielen Dank!!! Ich habe auch das Gefuehl, dass Honig meine (dunkelblonden) Haare ein wenig aufhellt-kann das sein?

      Was micht nicht ganz ueberzeugt, ist die Theorie der Standzeiten. Ich habe das Gefuehl, dass das RM nach langer Standzeit noch staerkehaltiger ist! Mein Haar ist nach Waesche mit lang stehemdem RM immer extrem fest und ein wenig „wild“… Habe eine Naturkosmetikerin gefragt, die auch der Meinung ist, dass laengere Standzeiten den Staerkeanteil erhoeht.

      Nochmals vielen Dank fuer eure vielen wunderbaren Ratschlaege!
      Liebe Gruesse, Sara

    • Hallo Sara, welchen Typ Roggenmehl benutzt du denn? Beim Vollkornmehl kann es sein, dass es nach längeren Standzeiten etwas fester ist. Lieben Gruß!

  63. Hallo :)
    Ich wasche meine Haare seit fast 3 Monaten mit Roggenmehl und bin (abgesehen von einem kurzen Tief) sehr begeistert. Mein Haarwasch-Rhythmus hat sich seit der Umstellung kaum verändert (2-3 mal die Woche). Allerdings hat mein „Shampoo“ aber auch fast nie die gleiche Konsistenz und Ruhezeit vor dem Auftragen. Mir macht das aber nichts aus :)

    Vom Ergebnis bin ich sehr beeindruckt. Die Haare sehen super gepflegt aus und ich bin mehrfach angesprochen worden, ob ich irgendwas mit meinen Haaren verändert habe! :)
    Ich habe immer noch (wie auch bei normalen Shampoos) trockene Spitzen und etwas Spliss. Aber ich denke, dass ist bei langen Haaren, Schal, Kälte und regelmäßigen Dutts auch keine Verwunderung. Dennoch versuche ich dem Ganzen mit Spühlungen mit grünem Tee entgegen zu wirken.

    Nach 1 1/2 Monaten war ich kurz unzufrieden. Ich hatte Schuppen und stark juckende Kopfhaut bekommen. Nach einer kurzen Recherche und einer Spühlung mit Apfelessig mit Brenessel-Sud war alles wieder tip top. Das werde ich nun ein Mal im Monat durchführen!

    Ich habe jetzt aber eine Frage. Meine Haare riechen ziemlich nach Mehl, oder Stroh nach dem Waschen, obwohl ich das Mehl sehr gründlich ausspühle. Hat jemand einen Tip, was da helfen könnte? (der grüne Tee verstärkt das ganze noch…)
    Ich habe mir überlegt mir ein ätherisches Öl (Vanille) zu kaufen und einige Tropfen davon ins Mehl-Shampoo zu mischen…. Könnte das funktionieren?

    Vielen Dank!

    Antworten
    • smarticular.net

      Danke für den sehr ausführlichen Bericht! Das mit dem Geruch ist schon ungewöhnlich, haben wir so deutlich noch nicht wahrgenommen. Ätherisches Öl könntest du probieren, du solltest aber wirklich nur mit einem Tropfen beginnen und bei Bedarf die Menge nach und nach erhöhen. Eine Apfelessig-Spülung wirkt auch wunderbar gegen sämtliche Gerüche, aber die will man ja nicht unbedingt nach jeder Wäsche durchführen. Liebe Grüße!

  64. CINIcoolo

    Hallo, Ich probiere jetzt schon länger herum ein richtige natürliche Shampoo Alternative zu finden…Haareseife (fettiger Film , schnelles nachfetten), lavaerde (Kopfhaut trocken,schuppig) und dann schließlich Roggenmehl in verschiedenen Varianten. Meine Haare fetten am Ansatz schneller und meine Spitze sind trocken und fliegen. Verschiedene Pflegevarianten habe ich auch probiert mit Ei, Banane, aloe Vera und Kokosöl. Kokosöl fand ich am besten ist aber schwer auszuhalten, deshalb verwende ich es geringen Mengen und Nur an den Spitzen. Beim Roggenmehl bin ich eigentlich zufrieden wenn da nicht diese Schuppen (oder Roggenmehl Reste) wären…Ich habe es wirklich gut ausgespült und eine saure rinse mit Zitrone gemacht. Außerdem habe ich Roggenvollkornmehl verwendet und da waren es noch mehr als beim 1150 bei dem auch viele waren.
    Wisst ihr noch etwas?
    LG

    Antworten
    • Ich hatte auch Probleme mit den „Mehlschuppen“. Damals habe ich das Vollkornroggenmehl von DM benutzt – leider stand nicht dabei um welchen Typ es sich handelt. Ich habe dann gelesen, dass bei feineren Varianten weniger „Schuppen“ entstehen. Ich benutzt jetzt das Bio Roggenmehl Typ 991 von Edeka und habe gar keine Probleme mehr mit den Schuppen! Vielleicht konnte ich dir ja helfen :)

    • CINIcoolo

      Ich habe am Anfang das feine und dann Roggenvollkorn probiert. Keines war besser oder schlechter. Ich vermute es waren eher Schuppen, da ich jetzt Immernoch Probleme habe und die Haarwaschmethode geändert habe. Aber danke :)

  65. CINIcoolo

    Hallo, Ich probiere jetzt schon länger herum ein richtige natürliche Shampoo Alternative zu finden…Haareseife (fettiger Film , schnelles nachfetten), lavaerde (Kopfhaut trocken,schuppig) und dann schließlich Roggenmehl in verschiedenen Varianten. Meine Haare fetten am Ansatz schneller und meine Spitze sind trocken und fliegen. Verschiedene Pflegevarianten habe ich auch probiert mit Ei, Banane, aloe Vera und Kokosöl. Kokosöl fand ich am besten ist aber schwer auszuhalten, deshalb verwende ich es geringen Mengen und Nur an den Spitzen. Beim Roggenmehl bin ich eigentlich zufrieden wenn da nicht diese Schuppen (oder Roggenmehl Reste) wären…Ich habe es wirklich gut ausgespült und eine saure rinse mit Zitrone gemacht.
    Wisst ihr noch etwas?
    LG

    Antworten
    • Eomi Mulkvisti

      Hallo, ich habe wahrscheinlich eine ähnliche Odyssee hinter mir. 4 Monate Ei und Honig, dann wieder Shampoo, 5 Monate Lavaerde, dann wieder Shampoo. 4 Wochen Haarseife (ganz schlimm fand ich), wieder Shampoo, Shampoobars ausprobiert für mehrere Wochen, keine Verbesserung.
      Ich wusch früher meine Haare jeden Tag. Bin dann aus reiner Faulheit vor ca. 3 Jahren auf alle 2 Tage umgestiegen. Erst da hab ich mich dann mit alternativen Methoden auseinander gesetzt. Ich habe gefühlt alles schon probiert. Auch das Kernseifen-Kokosöl Gemisch. Ich bin jetzt seit 4 Wochen bei water only, aber mit Apfelessig Saurer Rinse, sonst schupp ich mich zu Tode. Aber es haben sich das erste mal seit langem, die Abstände des nachfettens etwas verlängert. Normal waren sie bei mir nach 24 Stunden strähnig und nach 48 Stunden einfach durchgefettet. Jetzt sind sie nach 48 Stunden strähnig. Aber sie fühlen sich mega fertig an. Es ist dieses „Haarwachs“ (Talg), das sich nach unten wäscht. Wachsig wird nicht als fettig wahrgenommen. Also ich probiers einfach weiter… Seit 3 Jahren tu ich jetzt rum und eigentlich geht mir das Ganze echt tierisch auf den Sack ^^ früher mit Shampoo vom dm (alverde), hatte ich nie Schuppen oder irgendwelche Probleme. Aber ich möchte eben auf Chemie verzichten… Puh. Also weiter geht’s!

    • CINIcoolo

      Danke, Gut dann bin ich ja zum Glück nicht alleine. Das Hauptproblem ist nicht das schnelle rückfetten. Das habe ich mit den Alternativen zum Shampoo Super hinbekommen, leider hatte ich dann immer diese Schuppen. An water only habe ich mich noch nicht gewagt, bin aber auch etwas skeptisch bezüglich unseres Leitungswasser. Eine Bekannte wäscht ihre Haare im Seewasser mit Seifen-Öl Gemisch und ist seeehr zufrieden, ohne Probleme.

    • Hmm ich hoffe ich bekomm dieses ständige nachfetten auch noch in den Griff… aber wegen der Rumschupperei: seit bestimmt 2 Jahren kämpfe ich damit :D also nicht verzweifeln. Seewasser klingt interessant, hab ich aber leider nicht dermaßen in der Nähe, dass ich mir da jetzt alle 3 Tage die Haare waschen könnte :)

    • CINIcoolo

      Ja bei mir auch schon 1 Jahr.. das ist ja der Punkt da reicht auch eine Woche , weil das Wasser besser wäscht
      https://youtu.be/cSSe08jDDKA

    • Gabriele Sener

      hallo, ich habe mein haar anfangs auch mit roggenvollkornmehl gewaschen, hatte auch fliegendes haar und mich hat die kleie auch extrem gestört. irgendwann hatte ich es satt und habe das mehl erst mit einem normalen haarsieb, dann mit einem ganz feinem kunststoffsieb ausgesiebt und es 2:1 mit ganz normalem roggenauszugsmehl gemischt. ich rühre die mehlmischung mit wasser an, mache eine kurze kopfmassage, meine 100 bürstenstriche und dann gleich die mehlpampe aufs nasse haar. inzwischen fliegt das haar nicht mehr, ich habe keine kleieschuppen und es fühlt sich nicht mehr so fettig an.

  66. Hallo! Erstmal DANKE fuer die supertolle Website! Ihr habt mein Leben veraendert :-)

    Ich verwende seit 3 Monaten Roggenmehl zur Haarwaesche und war ganz begeistert – seidige, glaenzende Haare! Aber leider entdecke ich nun, dass die Spitzen brechen, was mir frueher praktisch nie passiert ist. Um das Gesicht herum habe ich auch ganz viel Bruch gleich am Haaransatz… War vor 2 Wochen beim Friseur zum Spitzen schneiden, doch jetzt brechen sie wieder… Hilfe, was mache ich falsch?

    Ich habe versucht, die Laengen und Spitzen mit etwas Kokosoel zu pflegen, aber dann werden sie nur fettig. Versuche auch, nur den Haaransatz mit Roggenmehl zu waschen und die Laengen auszulassen. Ich habe glattes, mittelstarkes Haar mit schnell fettendem Ansatz. Ich wasche jeden 3. Tag und benutze zwischendurch Babypuder als Trockenshampoo, weil der Ansatz so schnell nachfettet.

    Bin dankbar fuer jeden Tipp!!!
    Vielen liebe Dank
    Sara

    Antworten
  67. Hallo :) Danke für den tollen Beitrag! Der fasst wirklich alles zusammen, was man wissen muss!
    Habt ihr zufällig Erfahrung damit, 1-2 Tropfen Teebaumöl in das „Shampoo“ zu mischen? Bzw. wie viel Kaffeesatz mischt ihr ungefähr in das „Shampoo“?
    Ich habe seit Jahren starke Psoriasis am Kopf und bin jetzt schon länger auf Haarseifen umgestiegen, was zwar angenehm ist, aber nicht so viel gebracht hat. Morgen ist dann erstmals Roggenmehl an der Reihe :)

    Antworten
    • smarticular.net

      Ein bis zwei Tropfen Teebaumöl sind eine gute Idee, wenn die Haut zu Entzündungen neigt. Am besten vorher in der Armbeuge testen (vermischt mit Pflanzenöl), um eine Allergie auszuschließen. Getrockneten Kaffeesatz kannst du ganz nach Gefühl zugeben, einen Esslöffel oder, wenn es dir gut bekommt und nicht zu klebrig wird – auch deutlich mehr. Gutes Gelingen und berichte doch mal, ob es geholfen hat!

  68. Hallo, ich wasche nun bestimmt schon 4 Wochen mit Roggenmehl. Zunächst war ich baff, wie sauber die Haare werden – und das, nach nur einmaligem Auftragen. Auch meinen Waschrhythmus konnte ich verlängern und muss nur noch 2 mal die Woche waschen. Allerdings habe ich auch zwei „Probleme“. 1. bekomme ich die Mischung nie klümpchenfrei hin – ich habe schon Verschiedene Mischungsmethoden versucht, aber ohne Erfolg. (Ich weiß nicht, ob sich das auf den WAscherfolg auswirkt?!) 2. – und das ist der wichtigere Punkt – stellt sich bei mir die PLEGEwirkung nicht ein. Meine Haare sind in den Längen extrem trocken. Ich habe von Natur aus hellblondes, gewelltes, sehr dickes Haar – schnell fettend am Ansatz und trocken in den Längen. Durch die Wäsche mit Roggenmehl sind/wirken sie noch trockener und das Kämmen ist eine Tortur. (Daran hat auch eine Apfelessigspülung kaum etwas geändert.) Vielleicht habt ihr einen Tipp für mich? Ich würde mich freuen.
    Liebe Grüße
    Katja

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Katja, zum klümpchenfreien Mischen könntest du auch ein großes Schraubglas nehmen, in das du die Zutaten gibst und kräftig schüttelst – ähnlich wie ein Schüttelbecher. Hast du die optionalen Zutaten bei sehr trockenen Haaren mal getestet, die im Beitrag oben genannt werden? Vielleicht hat die Expertin @cl_lu:disqus auch noch einen Tipp für dich…

    • CaraPitcu

      Hier ein Super Tip zum klümpchenfreien Mischen. Das Mehl muss ins Wasser reingerührt werden, nicht umgekehrt.

      Gebt das abgemessen Wasser in ein Schälchen und rühre das Mehl mit einem Schneebesen hinein. Geht superschnell und wirklich ohne Klümpchen. Versprochen.

      Liebe Grüsse
      Hanni

  69. Enid Graeber

    Ich habe mir nun auch Roggenmehl gekauft und werde es bei der nächsten Haarwäsche ausprobieren. Ich wasche schon mit normalem Shampoo nur alle 4-5 Tage und würde am liebsten ganz von „Hilfsmitteln“ weg. Mich würde mal interessieren, wie das Haar mit Roggenmehl riecht und ob schon jemand Erfahrung mit der zusätzlichen Verwendung von ätherischen Ölen hat?
    Vielen Dank! (:

    Antworten
  70. Gisela Läbe

    Hallo, Haare waschen mit Roggenmehl find ich toll, aber meine Haare sind nach dem Trocknen irgend wie total fettig. Hab ich es richtig verstanden, eine Stand-oder Quellzeit bis zu zehn Minuten hat eine besser Reinigungswirkung, aber weniger Pflege. Das Roggenmehl sollte nach dem Auftragen 5 Minuten einziehen, wofür ist das gut. Was ist wenn es ohne Einwirkzeit angewendet wird. Reinigt dick angerührtes Roggenmehl Shampoo besser. Liebe Güße Gisela

    Antworten
  71. Constanze Budde

    Vielen Dank für die Tipps und die ausführlichen Beschreibungen. Ich wasche jetzt seit ungefähr zwei Monaten meine Haare mit Roggenmehl. Zwischendurch schiebe ich alle paar Wochen einen Waschgang mit Natron und anschließender saurer Rinse durch.
    Vom Waschergebnis an sich bin ich jedes Mal begeistert. Die Haare sind schön weich und glänzen schön.
    Allerdings hält das nicht so lange, wie ich es mir wünschen würde. Ich habe leider sehr fettiges Haar (weshalb ich bis vor kurzem jeden Tag meine Haare waschen musste – was natürlich zu höherer Talgproduktion usw geführt hat ->Teufelskreis :( ) Mit dem Roggenmehl reicht es immerhin schon, dass ich nur alle zwei Tage wasche. Trotzdem muss ich jeden Tag meine Haare mit Wasser spülen, damit sie nicht ganz unmöglich aussehen,
    Dauert es wohl noch länger, bis meine Kopfhaut sich an das neue „Shampoo“ gewöhnt hat? Oder waren meine Hoffnungen, dass ich das ewige Haarewaschen langsam loswerde, einfach zu hoch geschraubt?
    Freu mich auf eure Antworten!
    Liebe Grüße

    Antworten
  72. Vielen Dank für die Tipps. Hätte es beinahe aufgegeben mit Roggenmehl zu waschen, weil meine Haare nicht richtig sauber wurden. Jetzt habe ich etwas Apfelessig dazu getan und das hat super geklappt .

    Antworten
  73. Hallo :D ich wasche meine haare nun einen monat mit roggenmehl und bin absolut begeistert. Habe meinen waschrythmus auf alle 6 tage verlängert, einfach weil die haare so lange tolk aussehen. Meine kopfhaut juckt nicht mehr. Meine locken haben endlich wieder glanz und bleiben tagelang schön ohne undefiniert zu werden! Ich nutze eine größere menge „schampoo“ und wende sie direkt, ohne einwirkzeit an. (Vollkornmehl) dann lass ich die mischung 15-20 minuten auf dem kopf :D ich brauche momentan kein pflege- oder stylingmittel <3 ENDLICH

    Antworten
    • Hallo Ang,
      Super cool! :-) freut mich für dich.
      6 Tage ist echt wahnsinnig lang. An solche Zeiten bin ich mit meinen feinen, glatten Haaren nicht ran gekommen. Ich hab die Mischung aus Faulheit auch immer dünner gemacht und bin dann bei water only gelandet. Da fallen meine Haare noch besser und aus der einen unteren Miniwelle sind nun schon 2 Wellenstufen möglich. Und das alles ohne Stylingprodukte. Nopoo ist einfach so viel besser für die Haare :-)

    • Ulrike Schaa

      Hallo Claudia ;-)
      Schön, dich auch hier zu lesen.
      Sag mal bist du eigentlich vom Fach? Du scheinst echt Ahnung von der ganzen Materie zu haben. Liebe Grüße Ulrike

    • Hallo Ulrike, nee bin nicht vom Fach, aber wie du ja weißt wenn mich was interessiert, dann wird es ausprobiert und im Detail hinterfragt. ;-) Einige NoPoo Haarbeiträge sind dann hier gelandet. Aber nicht nur das haarige Thema. Das Hinterfragen hat einen größeren Radius, was sich in den letzten Jahren immer mehr verknüpfen lässt. Viele Haarthemen haben hier aber keinen Platz, sprengen den Rahmen. Daher die HAIRrlich-natürlich Gruppe. Grüße Claudia

  74. ich hatte nach der letzten Wäsche mit Roggenmehl das Gefühl, dass sich die Haare vor allem nach dem trocknen total fettig angefühlt haben. Was hab ich falsch gemacht?

    Antworten
    • Anja Sander

      Hi Carola, wahrscheinlich muss sich das Haar erst daran gewöhnen. Den Effekt kenneich auch. Einmal habe ich sogar ein zweites mal gewaschen. Inzwischen habe ich auch mit Essigsaurer Tonerde experimentiert. Ich hatte sie zum Imprägnieren von Taschen verwendet. Ein paar Spritzer in die Roggenmehl-Wassermischung machen das Haar superleicht kämmbar. Drauf gekommen bin ich durch die Probe eines Shampoos das Tonerde enthält. Meiner Kopfhaut bekommt anscheinend auch die Essigsaure Tonerde. Früher hatte ich Schuppen, dann half mir über Jahre ein sehr teures Shampoo aus dem Frisörsalon. Nun nehme ich unterwegs das Shampoo, zuhause aber die Roggenmehlvariante.

    • Hallo Anja,

      vielen dank für die info. Du sagst Spritzer, ist die Tonerde nicht ein Pulver? Rührst du die dann vorher an und gibst sie dazu?
      Hab die mehlmischung dann auch ziemlich flüssig gehabt. Wie ist denn deine Konsistenz?
      Lg Karola

      Am 03.10.2016 19:04 schrieb „Disqus“ :

    • Anja Sander

      Hallo Karola,
      da habe ich nochmal genau nachgeschaut. Es handelt sich um folgendes: „Aluminiumacetat-Tartrat Lösung“, Essig-weinsaure Tonerde-Lösung. Die habe ich verdünnt und iin einen Pumpzerstäuber gefüllt. Davon nehme ich eben die paar Spritzer ( 5 Stprühstöße). Im Internet las ich auch Beschreibungen, in Arzneimitteldatenbanken, wofür es in der Gesundheitspflege angewandt werden kann. Z.B. wirkt es adstringierend und kühlend.- geeignet für Umschläge be Prellungen. Oder Insektenstiche und Sonnenbrand.

    • Alles klar, das werde ich finden. Dann starte ich noch mal einen neuen Versuch. Vielen Dank und liebe Grüße Karola

    • Hallo Anja, danke für den Tipp mit der essigsauren Tonerde. :-) Ich habe sie mir heute (in flüssiger Form) in der Apotheke bestellt. Was mir noch nicht klar ist: Du schreibst, dass Du sie verdünnt hast….in welchem Verhältnis etwa hast Du sie verdünnt? Wirken die Haare anschließend bei Dir – neben der leichteren Kämmbarkeit- eher glatter oder „fluffiger“ ….oder optisch nicht anders im Vergleich zur 1x-Wäsche?

    • Anja Sander

      Hallo S Bär,
      bei mir wirken die Haare glatter würde ich sagen. Nur mit Roggenmehlhaarwäsche waren sie stumpf und kamen mir noch fettig oder nicht gut gereinigt vor. Besonders die Kämmbarkeit war angenehm. Meinst du mit fluffiger voluminöser? Das bekomme ich nur gut hin, wenn ich sie ordentlich föne, also am besten mit einem Lockenföhn, also einer Lockenbürste mit Warmluft – tolles Gerät.

    • darf ich fragen welches Shampoo diese Lösung beinhaltete? Ich bin ein bisschen skeptisch, ich hab es mir aber trotzdem heute bestellt :D LG

    • Anja Sander

      Hallo Vivi,
      das Shampoo heißt „El Vital Tonerde Absolue“, es ist von L’Oreal. Vielleicht verwendet L’Oreal andere Tonerde. Da kannst du ja noch bei deren Produktinformation( Werbung!) schauen. Jedenfalls klappt es bei mir ganz gut. Wenn ich keine Lust oder Zeit auf das Anrühren und Einwirken lassen des Roggenmehls habe, nehme ich eben das Shampoo.
      Bei Fragen gerne fragen.

    • Hallo Anja,
      ah okay, verstehe! Ich war mir erst nicht ganz sicher, hatte das aber schon vermutet. In was für einem Verhältnis vermischt du die Essigsäure Tonerde? 1 zu 10? Und dann einfach 2-4 Sprüher mit in die Mehlmischung oder? Lieben Gruß und danke fürs Feedback :)

    • Anja Sander

      Hi Vivi,
      leider weiß ich das Mischungsverhältnis nicht mehr. Das fand ich jedenfalls im Internet. Es fing damit an, dass ich eine Baumwollhandtasche imprägnieren wollte. Was auch gut funktionierte. Das Wasser perlte ab. Also suchte ich im Netz nach einer Anleitung. Dann verdünnte ich es – ich glaube 1:4, also vierfache Menge Wasser – genau weiß ich es wirklich nicht. Genau:
      einfach 2-4 Sprüher mit in die Mehlmischung, wenn ich es zweimal auftrage, erst in die zweite Runde.

    • Anja Sander

      Hallo Karola,
      die Mischung mache ich meistens nach Gefühl. Drei Löffel Roggenmehl mit soviel kaltem Wasser (nur aus Bequemlichkeit kein warmes) mischen, bis es dickflüssig ist, So kann ich es gut im Haar verteilen. (Ja, ich weiß, das ist so präzise, wie die Angaben in Rezepten unserer Omas, die es aus Erfahrung gut gemacht haben. :-).
      Je nachdem wieviel es dann ergibt, mache ich ein oder zwei Waschgänge (wenn zwei, im zweiten mit der Essig-weinsaure Tonerde-Lösung).
      Für die Haut nehme ich es auch manchmal. Sowieso nehme ich nur Duschgel für die Achseln. Wenn das dann beim Spülen über den Körper läuft, reicht das. Den Intimbereich reinige ich nur mit Wasser. Seit vielen Jahren – seitdem keine Probleme mehr mit Juckreiz.

      Grüße
      Anja

    • Halo Karola
      sehe deine Rückmeldung leider erst heute. wie lange machst du nun schon Roggenmehlshampoo, oder hast du es bereits aufgegeben. die haare sollten sich danach nicht fettig anfühlen. wenn sich das auswaschen so zeigt, ist tatsächlich was schief gelaufen.

      Daher frag ich dich mal nach:
      * deinem Haartyp
      * deiner angewendeten Mischung
      * deiner Wasserhärte
      * deinen Waschabständen vor der Roggenmehlwäsche und zwischen den Roggenmehlwäschen.

      Generell ist der Waschabstand von käuflichen Produkten nicht einhaltbar. zumindest im Start. Deine Rückfettungsgewohnheiten hängen stark von der stärke des vorherigen Shampoos ab. Hier ist eine Umstellung erst notwendig und die Talgproduktion stellt sich nicht so schnell um, daher ist ein häufigeres Waschen mit dem milderen Mittel notwendig. Hat sich die Talgmenge reduziert, verlängern sich die Waschabstände automatisch, beziehungsweise das Waschergebnis wird besser weil ja nicht mehr Unmengen an Talg entfernt werden müssen.

      Hierzu empfehle ich dir den Beitrag Fettige haare mit weitern Tipps und Infos zur geringeren Einfettung (http://www.smarticular.net/natuerliche-hausmittel-gegen-fettige-haare/), sowie den Beitrag Umstellung, der die Thematik Talgproduktion etwas deutlicher erläutert (http://www.smarticular.net/umstellung-silikonfrei-shampoo-tipps/). ggfs macht auch eine Natronwäsche Sinn. Das hängt aber vom vorherigen Shampoo ab.

      So eine Natronwäche kann man auch machen wenn der kopf zu stark durch mehrere Roggenmehlwäschen in der Übergangsphase eingefettet ist
      Liebe Grüße Claudia

  75. Elisabeth Green
  76. Ein Tipp zur klümpchenfreien Mischung: Ich mische Wasser und Roggenmehl im Personal Blender, also einem kleinen Mixgerät. Ergibt eine tolle cremige Masse.

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Schöne Idee! Was auch gut funktioniert, ist ein Schüttelbecher bzw. einfach ein Schraubglas. Wasser und Mehl einfüllen, verschließen und kräftig schütteln. Damit wird jede Wasser-Mehl-Mischung ruckzuck klümpchenfrei.

  77. Roggenmehlshampoo ist mein absolutes Lieblingsshampoo, allerdings nur in dieser Variante: Ich gebe dem Mehl ca. 1TL Natron hinzu u spüle hinterher mit kaltem Apfelessigwasser, danach nochmal mit klarem kalten Wasser. Meine Haare fallen toll, sind sehr „locker“ und ich muss sie nur noch ca 2 Mal wöchentlich waschen, sie fetten kaum noch. Einmal hatte ich das Natron vergessen, das funktionierte nicht so gut.. man sollte allerdings bei gefärbten Haaren kein Natron verwenden.

    Antworten
    • Hallo H. Eine interessante Mischung. Das Natron quasi als verstärkte Reinigungskraft. Mich würde interessieren ob du schon mal mit Natron alleine gewaschen und dann mit der Apfelessigrinse hinterher gespült hast. Und wenn ja wie war dieses Ergebnis?

    • Hi :) Habe ich bisher noch nicht versucht, da sonst ja gar keine Pflege mehr enthalten ist im Shampoo. Oder..? Für die schnelle Wäsche zwischendurch – wieso nicht! Vielleicht versuche ich es einfach mal. Da ich meine Haare aber sowieso viel seltener wasche, lohnt sich die ganze „Prozedur“ mit Roggenmehl.

    • Richtig Natronshampoo hat keine Pflege aber super Waschkraft. Ist ja die stärkste natürliche und pure Reinigungskraft der Base. Klar wenn du deine Pflege durch Roggenmehl erfüllt findest und ein 2 in1 Shampoo damit verbinden kannst, ist das sicher besser. Wenn du in Zukunft Natron in deiner Roggenmehlmischung loswerden willst, kannst du die Natronmenge langsam senken. Durch die langsam gemilderte Waschkraft senkt sich die Talgproduktion und es muss keine starke Rückfettung produziert werdenum die evtl trockene Kopfhaut zu verwöhnen. Nach Natronshampoo ist ja die saure Rinse zur Neutralisation der Base hilfreich. Findet diese Essigrinse bei basischen Mitteln nicht statt kostet dieser Ausgleich ins saure Milieu die Haut viel Energie. Eine Seife hat zum beispiel einen basischen ph Wert von 9-10 und die Haut einen ph Wert von sauren 5,5. Die Haut kann schon innerhalb von 30 Minuten einen kleinen Ausgleich schaffen, bis ins saure benötigt sie aber doch 3 Stunden. Eine kleine Strapaze, die vielleicht auf lange Zeit und häufige Nutung man vermeiden kann und mit der sauren Rinse beschleunigt unterstüzt. Viel Erfolg bei deinen weiteren Wäschen. Vielleicht berichtest du mal wieder von den Entwicklungen. Es würde mich freuen.

    • Danke für die Tipps!!

    • Hi Cl Lu,
      vor ein paar Jahren galt Natron noch als das Haarwaschmittel schlechthin.
      Doch seit kurzem lese ich vermehrt, dass die langfristige Anwendung von Natron die Haare stark beschädigt aufgrund des von dir erklärten basischen ph Werts.

    • nicht umsonst ist Natron das Mittel um sogar Silikone in ein paar Wäschen zu entfernen. Es entfernt aber nicht nur Silikone wie einem schnell einleuchten kann.

    • Ich wasche seit 16 Wochen mit Roggenmehl 1150. Ich habe feines überschulter langes Haar. Kopfhaut fettig, Haare trocken. Natron und saure Rinse verursachen bei mir ein kribbeln auf der Kopfhaut. Ich brauchte eine Umstellungszeit von 3 Monaten. Meine Haare haben tolles Volumen, Kopfhaut fettet sehr gering. Auch scheinen meine Haare nach weglassen des Konditioner widerstandsfähiger zu sein. Ich bin sehr zufrieden wie einfach und preiswert man seine Haare pflegen kann. Allerdings fliegen meine Haare hin und wieder. Ich sprühe dann einen Mix aus Wasser und Zitronensaft ins Haar. Ich wasche 2 mal die Woche oder weniger. Auch ernähre ich mich gesund. Wenn ich anfange Süßigkeiten zu essen, nimmt die Talkproduktion der Kopfhaut zu. Das gibt sich wieder wenn ich Zucker weglassen. Auch massiere ich meine Kopfhaut morgens und abends. Da kontrolliere ich auch die Talkproduktion. Bürsten und Bürste oft auswaschen ist Pflicht.

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