Haare waschen mit Natron – saubere Haare ganz ohne Shampoo

Haare waschen mit Natron und Apfelessig: Herkömmliches Shampoo mit umweltschädlichen Tensiden und fragwürdigen Zusätzen ist zum Haarewaschen gar nicht nötig!

Herkömmliche Shampoos enthalten häufig viele unnötige Stoffe, wie zum Beispiel Tenside, Parabene und Mikroplastik, die der Gesundheit und der Umwelt schaden. Immer mehr Menschen möchten deshalb auf Produkte aus der Drogerie oder dem Supermarkt verzichten und auf eine natürliche Haarpflege umsteigen.

Eine Möglichkeit, um stark fettende Haare preiswert und ohne Chemie zu reinigen, ist das Waschen mit Natron, kombiniert mit einer Spülung aus Apfelessig.

Haare waschen ohne Shampoo

Eine zum individuellen Haartyp passende Methode ohne Chemie zu finden, ist gar nicht so einfach. Was die Haare der einen angenehm reinigt und pflegt, macht die Haare des anderen strohig, kraftlos oder fettig. Ein bisschen Ausprobieren mit Shampoo-Alternativen wie Roggenmehl, selbst gemachten Shampoo Bars, Sebum only oder reinem Wasser zum Haarewaschen ist hilfreich, um die für dich beste Haarpflege zu finden. Es empfiehlt sich außerdem, einige Haarwäschen lang bei einer Methode zu bleiben, denn das Haar braucht etwas Zeit zur Umstellung, bevor sich die Wirkung beurteilen lässt.

Haare waschen mit Natron und Apfelessig: Herkömmliches Shampoo mit umweltschädlichen Tensiden und fragwürdigen Zusätzen ist zum Haarewaschen gar nicht nötig!

Haare waschen mit Natron

Um stark fettende Haare schonend zu reinigen und zu entfetten, kannst du eine einfache Natronlösung verwenden, die direkt vor der Haarwäsche gemischt wird. Je nach Haarlänge und Verschmutzungsgrad benötigst du dafür:

  • 1-4 TL Natron (z.b. Kaiser Natron aus der Drogerie oder online bestellen)
  • 200-400 ml warmes Wasser

Haare waschen mit Natron und Apfelessig: Herkömmliches Shampoo mit umweltschädlichen Tensiden und fragwürdigen Zusätzen ist zum Haarewaschen gar nicht nötig!

Natron in einer Schüssel warmem Wasser unter Rühren auflösen und nach Wunsch zur einfachen Dosierung in eine alte Shampooflasche füllen. Um überschüssiges Fett von Haar und Kopfhaut zu entfernen, die Lösung im Haar verteilen und das Ganze ordentlich durchrubbeln. Anschließend wie gewohnt ausspülen. Das Haar fühlt sich sofort spürbar griffig und “quietschsauber” an.

Jede Haarpracht ist individuell. Deswegen lohnt es sich, mit den Mengenangaben etwas zu experimentieren. Am besten mit weniger Natron beginnen, das Waschergebnis über mehrere Haarwäschen hinweg beobachten und die Menge nach Bedarf steigern.

Wenn du zu viel Natron verwendest, riskierst du, die Haarspitzen und die Kopfhaut auszutrocknen. Deswegen ist es empfehlenswert, zur Pflege nach der Natronwäsche eine saure Spülung anzuwenden.

Haare spülen mit Apfelessig

Für geschmeidiges und leicht kämmbares Haar ist eine Apfelessig-Spülung ideal. Sie beseitigt alle Natronrückstände und glättet das Haar auf natürliche Weise, indem sie die Haarschuppen wieder anlegt. Benötigte Zutaten, die am besten schon vor der Haarwäsche gemischt werden:

Haare waschen mit Natron und Apfelessig: Herkömmliches Shampoo mit umweltschädlichen Tensiden und fragwürdigen Zusätzen ist zum Haarewaschen gar nicht nötig!

Wichtig ist, kaltes Wasser für die Spülung zu verwenden!

Verschiedene ätherische Öle können die Apfelessig-Spülung ergänzen. Teebaumöl und Rosmarinöl wirken antibakteriell und regulieren die Talgbildung. Damit beugst du Schuppen vor und verminderst schnelles Nachfetten.

Apfelessig riecht zunächst etwas streng, der Geruch verfliegt aber sehr schnell. Stattdessen kannst du auch geruchsneutralen Zitronensaft verwenden oder eine Hagebutten-Spülung probieren.

Nachdem du dein Haar mit der Spülung behandelt hast, kannst du noch einmal mit Wasser nachspülen. Zwingend notwendig ist das allerdings nicht.

Haare waschen mit Natron und Apfelessig: Herkömmliches Shampoo mit umweltschädlichen Tensiden und fragwürdigen Zusätzen ist zum Haarewaschen gar nicht nötig!

Tipps zur Haarwäsche mit Natron und Apfelessig

Damit die Umstellung deiner Haarpflege zum Erfolg wird, gilt es, einige Dinge zu beachten:

  • Nach dem Umstieg von einem herkömmlichen Shampoo auf Natron durchlaufen die Haare eine Umgewöhnungsphase. In den ersten Tagen kann das Haar stumpf aussehen, nach einer Weile wird es aber wieder glänzen.
  • Beim Spülen der Haare darauf achten, dass kein Apfelessig oder Zitronensaft in die Augen kommt.
  • Die regelmäßige Haarwäsche mit Natron und Apfelessig ist am besten für kürzeres Haar geeignet. Lange Haare können zum Beispiel mit einem selbst gemachten Shampoo mit Kokosmilch gepflegt werden.
  • Die Haarwäsche mit Natron und Apfelessig ist nicht zu empfehlen bei chemisch gefärbten Haaren, da sie die Farbe schneller verblassen lässt.

Die besten Tipps kostenlos per Mail

Noch mehr Tipps zur natürlichen, umweltfreundlichen und preiswerten Pflege von Haut und Haar findest du in unseren Büchern:

Selber machen statt kaufen - Haut und Haar

Selber machen statt kaufen – Haut und Haar

smarticular Verlag

Selber machen statt kaufen – Haut und Haar: 137 Rezepte für natürliche Pflegeprodukte, die Geld sparen und die Umwelt schonen Mehr Details zum Buch

Mehr Infos: smarticular Shopkindletolino

Das Natron-Handbuch - Ein Mittel für fast alles: Mehr als 200 Anwendungen für den umweltfreundlichen Alleskönner in Haushalt, Küche, Bad und Garten - 978-3-946658-16-0

Das Natron-Handbuch

smarticular Verlag

Das Natron-Handbuch: Ein Mittel für fast alles: Mehr als 250 Anwendungen für den umweltfreundlichen Alleskönner in Haushalt, Küche, Bad und Garten Mehr Details zum Buch

Mehr Infos: smarticular Shopkindletolino

Wie sind deine Erfahrung mit dem “Natron-Shampoo”? Nutzt du andere Alternativen zu Shampoos aus dem Supermarkt? Wir freuen uns über einen Kommentar von dir unter diesem Beitrag!

Vielleicht interessieren dich auch diese Beiträge:

Haare waschen mit Natron und Apfelessig: Herkömmliches Shampoo mit umweltschädlichen Tensiden und fragwürdigen Zusätzen ist zum Haarewaschen gar nicht nötig!

Gefällt dir dieser Beitrag?

Bisher 4.7 von 5 Punkten.
(353 Bewertungen)

73 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Ich habe eine extrem juckende Kopfhaut und dachte mir, dass ich die einfach mal mit Natron wasche. Meinen Körper und das Gesicht wasche ich ja auch damit und seitdem ich das tue, ist meine Haut streichelzart und ich muss mich nicht mehr eincremen.
    Also habe ich heute einen El Natron auf meine Hand gegeben, ein paar Tropfen Wasser dazu, so dass eine Paste entstand. Diese Paste habe ich auf der Kopfhaut verteilt und ordentlich gerubbelt. Das Ganze habe ich so ca eine Minute einwirken lassen und dann gründlich ausgespült. Ich brauchte mich heute noch nicht kratzen und meine sonst sehr trockenen Haare sind superweich. Bin schwer begeistert und werde das wieder machen, wenn es mich wieder juckt.

    Antworten
  2. Noch paar Tipps zur Natronwäsche,

    -nur auf den Ansatz und auf die Kopfhaut massieren (NICHT in die Längen), Natron entfettet wirklich stark und das brauchen die Längen nicht.

    -Dazu kommt, 5 Tage abstand zwischen dem Waschen.
    Zu oft entfetten ist überhaupt nicht gut für die Kopfhaut.

    -Immer eine saure Rinse verwenden!

    -Natronwäschen werden auch nicht empfohlen länger als 3 Wochen zu verwenden, da es einfach zu stark auf dauer ist. Es wird eher empfohlen wenn jemand von Shampoo auf Nopoo umsteigt um die Tenside und Co. aus den Haaren zu entfernen.
    Am besten steigt man danach auf schonendere Alternativen um wie z.B.: Only Water, Sebum Only, Roggenmehl, Haarseife, Waschkräuter, Lavaerde oder Heilerde (nicht zu oft, entfettet auch stark).

    Antworten
  3. Hallo zusammen. Ich wasche meine Haare jetzt seit 3 Monaten mit Natron/Zitrone und manchmal auch mit Roggenmehl. Nur das Roggenmehl habe ich bis jetzt immer aus Roggenvollkornmehl gemacht. Ich muss auf jeden Fall jedes mal meinen Ansatz mit Zitrone beträufeln, ansonsten sind sie fettig.
    Ich verliere aber kaum meine Haare und kann zum ersten mal meine Haare ohne Probleme durchkämmen. Eigentlich sollte ich ja zufrieden sein, aber ich habe Bedenken, ob so viel Natron und Zitrone für die Haare gut tun. Ich habe das Gefühl, dass beides die Haarfarbe verblassen lässt bzw. aufhellt.
    Habt ihr auch solche Bedenken, oder hat jemand einen Ratschlag für mich?
    Ich habe meine Haare jetzt 2 mal mit normalem Shampoo (aber von meinem Friseur) benutzt und ich verliere beim waschen Haare, sie sind stumpf und liegen platt. Da lasse ich doch meine Finger wieder von;-)
    Liebe Grüße Kira

    Antworten
    • Hallo KR,
      du hast Recht, Zitronensaft hat eine leicht bleichende Wirkung auf die Haare. Ob es empfehlenswert ist, bei jeder Haarwäsche Zitronensaft zu verwenden, ist natürlich individuell unterschiedlich. Vielleicht versuchst du es mal eine Weile nur mit Roggenshampoo? Die Haare brauchen bei einer Shampoo-Entwöhnung erst eine Weile zur Umstellung, aber dann fetten sie meist nicht mehr so schnell nach.
      Liebe Grüße, Annette

  4. Hallo zusammen
    Bin gerade am Umstellen auf Naturseife in fester Form. Verwende dazu 1x pro Woche eine Natronspülung mit anschliessender saurer Rinse. Auch nach dem Waschen mit Naturseife greife ich zur sauren Rinse. Zur Zeit dauert das aber echt lange, ich leere die Spülung langsam in mein Haar (kopfüber) und benetze das Haar von allen Seiten. Dann einmassieren und noch Mal von vorne. Kann ich für eine schnellere Variante auch:

    1. Die gesamte Spülung einfach über die Haare kippen?
    2. Die Spülung in eine Sprühflasche füllen und nach der Dusche ins feuchte Haar sprayen? (Boyfriend friendly, da er jedesmal nen Schreikrampf kriegt wenn das Bad nach Essig riecht!)

    Und wie viel Spülung darfs denn sein? Nach jeder Haarwäsche, nur 1x pro Woche? Kann ich meine Haare davon kaputt machen?

    Und hier noch ein Extratipp von mir gegen fettiges Haar (ja, habe ich auch noch teilweise): Eine Mischung aus Roggenmehl und Natron (Viel Roggenmehl, wenig Natron) machen, in einem Schraubglas im Badezimmer aufbewahren und bevor die Haare gebürstet werden etwas Mischung auf die Haarbürste (bei mir eine Skelett-Bürste) auftragen und die Haare bürsten. Gut durchwuseln und fertig. Funktioniert wunderbar mit diesem selber gemachten Trockenshampoo!

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Angela,
      danke für den schönen Zusatztipp zum Roggenmehl-Trockenshampoo!
      Wie genau du die Spülung anwendest, ist eher Geschmackssache – Hauptsache ist, dass die Haare damit ausreichend benetzt werden. Wie oft man das macht, hängt von den persönlichen Bedürfnissen ab. Idealerweise jedesmal, wenn man die Haare mit einem basischen Mittel (z.B. Seife) gewaschen hat, oder wenn das Haar sich zum Beispiel strohig anfühlt, als eine Pflegespülung nach Bedarf.
      Liebe Grüße

  5. Guten Morgen, ich habe vor 3 Monaten einen ganzen Monat lang nur mit Natron/Essig rinse und Roggenmehl I’m Wechsel die Haare gewaschen. Seit 2 Monaten, mache ich eine Natronwäsche alle 1-2 Wochen und wasche ansonsten mit silikonfreien Shampoos. Es geht mir weiterhin so, dass mir nach der Natronwäsche die Haare fettig und gleichzeitig unangenehm trocken in den Längen sind. Schlimmer noch, ist dass mir die Kopfhaut wieder brennt, juckt und schuppt (hatte ich früher häufig), seit ich die Methode vor 3 Monaten begonnen habe. Das sollte doch gerade nicht so sein… Und nu?

    Antworten
    • smarticular.net

      Wenn es brennt oder juckt, ist meist nicht „zu wenig von irgendwas“ das Problem, sondern eher „zu viel“. Es ist dann hilfreich, so viel wie möglich wegzulassen und eine Zeit lang die Haarpflegemittel auf das Nötigste zu reduzieren. Im Extremfall eine Weile nur Water-Only (https://www.smarticular.net/ohne-shampoo-haare-waschen/) oder auch Sebum-Only (https://www.smarticular.net/sebum-only-no-wash-natuerliche-haarpflege-leicht-gemacht/) probieren, mit einer guten Haarpflegebürste. Das erlaubt der Kopfhaut, sich zu normalisieren und erst mal alle Effekte durch irgendwelche Haarpflegemittel abzustellen. Anschließend kann man sich schrittweise herantasten (immer nur ein Mittel auf einmal, für einige Tage am Stück) um herauszufinden, was die Reizung verursacht bzw. was den gewünschten Erfolg bringt.
      Viel Erfolg und ganz liebe Grüße

  6. Hallo in die Runde,
    ich bin nun seit gut 10 Tagen dabei und verzweifele gerade etwas.
    Bei der ersten Natron-Apfelessig-Wäsche schien noch alles ok. Ich habe dann 3 Tage gar nicht gewaschen (grausam) und dann die Roggenmehrl-Variante probiert. Das fand ich sehr unangenehm, da trotz intensivem Auswaschen Rückstände blieben und vorallem das Haar stark fettig war. Dann habe ich (weil ich eh zu Hause geblieben bin) 5 Tage ohne Wasschen (mit viel Kämmen) ausgehalten, bevor ich dann gestern nochmal die Natron-Apfelessig-Variante gewählt habe. Meine Haare waren hinterher genauso fettig wie vorher und haben auch einen unfrischen Geruch. Was mache ich nun? Ich bin kurz davor wieder zu den üblichen Shampoos zu greifen… Ich danke euch!

    Antworten
    • smarticular.net

      Nicht aufgeben – die Umstellung und „Abgewöhnung“ der synthetischen Pflegesubstanzen kann mehrere Wochen dauern. Du könntest weiterhin mit Roggenmehl waschen und im Anschluss mit einer guten Haarpflegebürste bürsten (ein Kamm reicht nicht). So verschwinden auch alle verbleibenden Krümelchen rückstandslos. Hier gibt’s Infos zu guten Bürsten: https://www.smarticular.net/haarpflege-buersten-fuer-jeden-typ/

  7. Hallo, ich habe auf anderen Blogs gelesen, dass die viel mehr Apfelessig im Verhältnis zu Wasser benutzen… wie viel würdet ihr denn empfehlen? Ist 1 TL auf 500ml nicht zu wenig? Dazu ist zu erwähnen, dass ich festes Shampoo, dass sehr fettend ist benutze

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Carli, normalerweise reicht diese Menge aus, und es ist empfehlenswert, mit nicht mehr als 1-2 TL auf einen halben Liter Wasser zu starten, weil die Haare sonst eventuell zu „quietschig“ werden. Die Menge kann aber nach persönlichem Empfinden beo Bedarf problemlos erhöht werden. Besser mit weniger starten und nach Bedarf erhöhen als anders herum :-) Liebe Grüße

  8. Petra Heinzelmann-Voitovych

    Hat jemand Erfahrung mit den selbstgemachten Shampoos bzw Spülungen und Dauerwelle? Das würde mich sehr interessieren

    Antworten
  9. Anna-Lena L

    Ich bin einfach überwältigt! Ich bin vor kurzer Zeit umgestiegen, also weg von normalen Shampoo. Ich benutze jetzt natürliche Haarseife(aus der Region und wunderbar duftend!) und spüle meine Haare danach mit der Mischung aus Wasser und Apfelessig aus…ich dachte nie, dass das so gut wirkt! Meine Haare sind sowieso schwer zu bändigen(dickes, lockiges Haar), aber nachdem ich das angewendet habe konnte ich sie plötzlich so einfach kämmen wie noch nie. Ein wahres Wundermittel und dazu noch viel billiger und gesünder!

    Antworten
  10. Haare sollte man nicht regelmäßig mit Natron waschen, das entfettet zu stark. Aber als Grundreinigung perfekt, wenn man umsteigen möchte auf Nopoo ist das sehr wichtig. Das bedeutet 4 mal, also 1x die Woche.

    Antworten
  11. Ingeborg Lypiak-Schreiner

    ich habe starken erblich bedingten Haarausfall, wer kenn ein gutes Haarwuchsmittel? ich möchte nicht warten bis ich eine Glatze tragen muss.

    Antworten
    • Am besten nur Wasser und ab und an eine Essigrinse (3El Essig mit 1 Liter kaltem Wasser), also Haare nur mit Wasser waschen. Am besten so warm wie möglich, dann das Essig Wasser gemisch drüber und einmassieren. Danach wieder auswaschen. Gut wäre es auch noch wenn du mit einer Sisal oder Wildschweinbürste deine Haare ausgibig vor und nach dem Waschen bürstest (aber nur im Trockenen Zustand.

  12. Ich habe seit Jahren Last mit trockener, juckender und schuppiger Kopfhaut. Nichts hat wirklich geholfen. Dank Apfelessig-Spülung bin ich von dem Problem erlöst. :) Und das seit einigen Wochen und schon nach 1 Woche Anwendung. Man muss aber dran bleiben. Der Effekt verschwindet sonst.

    Antworten
  13. Hallo zusammen, erst einmal vielen Dank für die vielen tollen Artikel über Alternativen zum Shampoo!
    Ich hab vor ein paar Monaten angefangen und einiges ausprobiert, wie Roggenmehl, Haarseife, Natron und Essigspülung. Irgendwie klappt keines davon richtig, bin langsam am verzweifeln, ich will nicht zurück zum Shampoo greifen. (Hab von eurem Kokosmilch Shampoo gelesen, vielleicht probiere ich das noch aus).
    Das Roggenmehl hat am Anfang gut funktioniert, die Haare waren nur extrem elektrisch geladen, aber das hat sich mit der Zeit gelegt. Allerdings war es jedes Mal ne Aktion für sich, die Haare von dem Mehl zu befreien, weil sehr dickes, langes Haar habe und irgendwann hab ich´s dann mit der Haarseife und Essigspülung versucht. Fand ich auch anfangs toll, die Haare sahen viel besser aus, aber nach einer Nacht haben sie erstens ihren Glanz verloren, zweitens stanken sie ziemlich nach Schweiß.
    Natron war irgendwie so gar nicht meins, hab nur wenig genommen und trotzdem und Spülung waren die Haare eine Katastrophe danach… jetzt bin ich wieder beim Roggenmehl plus Essigspülung, sieht einen Tag lang toll aus, und heute morgen wieder der verzweifelte Blick in den Spiegel. Die Haare fühlen sich irgendwie verklebt an (ich spüle ewig lang aus, aus allen verschiedenen Winkeln) und riechen wieder unangenehm.
    Langsam weiß ich nicht, was ich noch machen soll, dass die Haare am nächsten Tag noch gut aussehen und vor allem nicht stinken… ich schwitze schnell, aber ich will deshalb nicht jeden Tag unter die Dusche hüpfen müssen…
    Sorry für den Roman, habt ihr vielleicht irgendwelche Tipps für mich?
    Lieben Dank und viele Grüße

    Antworten
    • hey ich hab seid ein paar Monaten einfach angefangen nur noch Wasser zu benutzen :) Warm ausspülen und wenns mal sehr fettig wird, empfehlen die meisten ein bisschen Zitronensaft zu benutzen, was bei mir nicht soo viel ausgemacht hat, eher der Fakt, dass ich versuche immer weiter einen Tag später zu waschen :)
      grade bin ich bisschen am schaun, was ich mit meiner Kopfhaut mache, da sie etw trocken und gereizt wird, aber ich glaube auch da zählt wieder weniger ist mehr

      Frieda

  14. Elin Thiel

    Hallo erstmal! Ich brauche dringend euren Rat! Anfang diesen Jahres habe ich angefangen, mich mit der natürlichen Haarwäsche und Shampooalternativen auseinander zu setzen. Gestartet habe ich dann mit Haarseifen. Mir war klar, dass die Haare eine Eingewöhnungszeit benötigen, aber nach drei Monaten hatte ich einfach keine Lust mehr, ständig mit fettig aussehenden Haaren rumzulaufen. Lange Rede, kurzer Sinn: meine Erlösung fand ich (vorerst) in der Haarwäsche mit Natron und einer anschließenden sauren Rinse! Doch seit einiger Zeit, bin ich total unzufrieden mit dem Ergebnis… es wird sogar immer schlimmer! Die Haare sind Strohtrocken an den spitzen und fühlen sich am Kopf Schmandig und belegt an. Beim bürsten verliere ich viele Haare und danach ist die bürste voll mit grauen, schmierigen Rückständen. Ich verstehe nicht, warum diese Art der Haarwäsche anfangs so wunderbar funktioniert hat und sich nun zum „Alptraum“ entwickelt.
    Kurze Info zu meinen Haaren: ich habe ziemlich lange und dicke Haare, mit chemisch gefärbten blonden Strähnen.
    Jetzt bin ich auf euch und eure Erfahrungen angewiesen! :-)  was kann ich besser machen? Mit der Natronmenge habe ich schon experimentiert. Ooooder habt ihr einen Tipp, welche natürliche Art der Haarwäsche sich für gefärbtes Haar eignet, sodass dieses genug Pflege bekommt? Soll ich mal die Roggenmehlvariante ausprobieren?
    Nach meinen seifen Erfahrungen „fürchte“ ich mich ehrlich gesagt vor den langen umgewöhningszeiten. Ich fühle mich mit Schmandigen Haaren total unwohl und es ist mir unangenehm darauf angesprochen zu werden…
    Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen. Tausend Dank vorab ;-)

    Antworten
    • Hallo Elin, das hört sich nach einem langen Prozess an, und das Gefühl kenne ich, denn ich habe die Noo-Poo (also ohne Shampoo-Variante) ausprobiert und hatte am Anfang lange mit fettigen Haaren zu kämpfen, was sehr unangenehm war. Ich brauche jetzt nachdem ich vor vier Monaten angefangen habe, kein Shampoo mehr und die Haare sind weniger fettig und ich bin sehr zufrieden damit. Ob die Noo-Poo-methode für dich etwas ist, kannst du allein selbst ausprobieren, aber ich kann sie sehr empfehlen. Allerdings ist ja auch jeder Haartyp anders und mit gefärbten Haaren kenne ich mich leider gar nicht aus, weshalb ich dich hier an unser Leserforum auf facebook verweisen möchte, wo du erfahrene Leser fragen kannst: https://www.facebook.com/groups/smarticularlesertalk/ Liebe Grüße und viel Erfolg!

  15. Mensch unserer Welt

    Ich hatte meine Haare schön mit normalem Shampoo daran gewöhnt,max. 1x pro Woche zu waschen. Alle waren erstaunt, wenn sie hörten, wie selten ich wasche. Hab jetzt zu Natron und Apfelessig-Spülung gewechselt und bin bisher sehr zufrieden. Hab hüftlanges Haar mit Naturlocken. Ohne Spülung kam ich nie durch, mit dem Essig ist das Super, ohne Probleme kämmbar :-)
    Was mir aber extrem aufgefallen ist: die Haare sind extrem „elektrisch“ geworden . Bürsten​ mit Wildschweinborsten geht gar nicht, da fliegen die Haare der Bürste hinterher. Mit dem Kamm ist es etwas leichter, trotzdem fliegen die Haare. Woran kann das liegen? Hatte vorher dieses Problem nicht. Allerdings, obwohl ich selten waschen musste, hab ich jedes Mal dann Shampoo, Spülung und Conditioner benutzt (volles Programm Chemie). Kann das daran liegen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
    Grundsätzlich kann ich die Natronwäsche jedenfalls empfehlen. Zumal ich nicht (mehr) färben möchte und ein Haar stark ergraut. Ich hab weisse Strähnen und möchte eigentlich am liebsten ganz „weisses“ Haar haben, das sieht bei langem Haar schön aus (meine Meinung). Da kommt mit Natron gelegen, weil es hilft, die Reste von früheren Färbeaktionen abzubauen.
    Danke für eure tollen Tipps

    Antworten
    • Du kannst dein Haar mit einer angefeuchteten Bürste kämmen. So wird es nicht fliegen.

  16. Hallo, ich habe mir jetzt ein paar Mal die Haare mit ca 2-3 TL Natron und 2 TL Apfelessig mit 3 Tröpfchen Teebaumöl gewaschen. An sich bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, bis auf dass ich Schuppen bekomme, womit ich vorher keine Probleme hatte. Könnte ich von irgendwas zu viel oder zu wenig genommen haben?

    Antworten
  17. Also, ich wasche/spüle mir meine (ca brustlangen,gefärbten Haare) seit etwa einem Jahr fast außschließlich mit Natron!
    Früher musste ich alle 8 Wochen mein Shapoo wechseln, da es extrem juckte.
    Ich hatte Spliß, Schupppen und nach einem Tag einen „Fettkopf“
    nicht schön kann man nur sagen…
    Jeder Firsör wollte meine Haare „nur abschneiden“, damit sie nachwachsen…
    Heute sieht das etwas anders aus..Ja, Natron bleicht die gefäbte Farbe aus, aber der „Waschrytmus“ ist ein anderer. Dadurch hällt die Farbe eben länger. Das muß jeder selber mit sich vereinbaren.
    Eine „Wasserdusche“ verlängert den Efekt.(ich heizte mit Holz & Kohle)
    Kurz, ich hab eine etwas andere Staubbelastung.
    .Essig sorgt wiklich für glänzende Haare, (hatte allerdings trockene Spitzen)
    Buttermilch (50/50) half weiter, (Aufwand, oki bin faul)
    Also nur Naoln & Wasser zufrieden!
    Aber jeder muß sein eigenes Rezept finden….

    Antworten
  18. Hallo zusammen!
    Ich habe die Haarwäsche bisher 3 x mit Natron und Essig gemacht.
    Ich rühre einen Brei mit Natron und etwas Wasser an, verteile den dann auf die Haare um die Kopfhaut (nicht in die Längen) und massiere ihn ein. Dann spüle ich das Ganze mit Wasser gut aus.
    Nachher drücke ich das Wasser aus den Längen und sprühe sowohl die Längen als auch die Haare um die Kopfhaut mit Apfelessig ein. Auch das massiere ich ein und lasse es noch etwas einwirken während ich den Rest des Körpers einseife. Dann spüle ich die Haare wieder gut aus.
    Trotz des guten Ausspülens habe ich nach dem Föhnen weisse Rückstände an den Fingern. Und auch die Borsten haben mittlerweile eine weisse Schicht. Ich kämme die Haare erst nach dem Föhnen, weil ich gehört habe, dass es nicht gut ist für die Haare, wenn man sie im nassen Zustand kämmt. Das habe ich schon so gemacht, als ich noch normales Shampoo verwendet habe. Nach dem Föhnen sind sie allerdings nicht mehr so gut kämmbar wie zuvor.
    Spüle ich zu wenig aus, dass es solche weisse Rückstände gibt und die Haare schlechter kämmbar sind?
    Liebe Grüsse
    Eveline

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Eveline, von diesem Phänomen (weiße Rückstände von Natron oder Essig) haben wir noch nicht gehört und ich kann mir spontan auch nicht erklären, woher die Rückstände kommen könnten, wenn du wie beschrieben Natron und Essig anwendest und anschließend gut ausspülst. In diesem Beitrag sind viele Tipps zur Umstellung auf natürliche Haarpflege zusammengetragen, vielleicht ist ja etwas Hilfreiches für dich dabei: http://www.smarticular.net/umstellung-silikonfrei-shampoo-tipps/

  19. Katharina Ewald

    Hallo,

    Ich wasche seit über drei Jahren meine Haare mit Natron alle 5-7 Tage einmal. Bei Bedarf auch früher oder später. Die Umstellung hat ich bei mir aufgeteilt in eine harte Phase mit immer fettigen Haaren von 2-3 Wochen und dann nochmal ca. 5 Wochen Umstellung, wo meine Haare so OK waren. Also weder richtig schön noch ganz schlecht.
    Weil in den Kommentaren öfter gefragt wurde, hier mein Erfahrungsbericht, der einige Fragen klären könnte :

    Ich habe glatte lange Haare, je nach Wachstumsstand zwischen schulterlang und bis zum BH-Verschluss reichend. Ich nehme eine Tasse handwarmes Wasser und einen gutgehäuften TL Natron. Dem Natron zum Auflösen ein paar Minuten Zeit geben und immer wieder umrühren. Wenn ich meinen Haaren mal was gönne, löse ich das Natron in abgekühltem Kräutertee auf. Das hilft vielleicht auch bei sehr kalkhaltigem Wasser. Wenn man das regelmäßig mit Kamillentee macht, werden die Haare allerdings deutlich heller.
    Ich konnte beobachten, dass sein mein Waschzyklus im Sommer und wenn ich viele Mützen trage, verkürzt bzw. ich muss dann die Natronmenge erhöhen. Ich denke, dass liegt am Schwitzen oder der allgemein höheren Temperatur auf der Kopfhaut.
    So 1-3 Mal im Jahr passiert es auch, dass meine Haare nach dem Waschen schlimmer aussehen als vorher. Woran das liegt, habe ich noch nicht rausgefunden. Deshalb habe ich mir angewöhnt, abends zu waschen, sodass ich sie beim Misslingen (morgens) nochmal waschen kann. Dann ist alles wieder gut und wenn man abends wäscht, lassen sich die Haare am nächsten Tag auch leichter frisieren.
    Am besten wird das Ergebnis, wenn ich die Haare an der Luft trocknen lassen. Nach dem Föhnen werden sie schneller wieder fettig.
    Eine Rinse mache ich so ca. jedes 2. Mal. Wichtig ist nur, die Wanne hinterher gut auszuspülen und ggf. einmal durchzuwischen, sonst muss man später kräftig schrubben. Allerdings haben wir auch sehr kalkhaltiges Wasser.

    LG und gutes Gelingen

    Antworten
  20. Hallo, ich hatte in einem anderen Artikel gelesen, dass man die Natron-wäsche nur einmal die Woche anwenden soll. Vielleicht ist das der Grund, warum es bei manchen den Haaren schadet? Einfach zu häufig angewendet? Ich könnte mir vorstellen, dass dies zu sehr austrocknet und in Verbindung mit zuwenig Bürsten hat das natürliche Haarfett vom Ansatz ja auch keine Chance, die Längen und Spitzen zu erreichen.

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Guter Hinweis, das stimmt! Man sollte die Wäsche nicht zu oft anwenden, für eine tägliche Wäsche ist sie zu intensiv. Man kann auch die Natron-Menge deutlich herabsetzen, z.B. nur einen halben Teelöffel auf einen Liter Wasser verwenden, das ist meistens schon völlig ausreichend. Und natürlich der Haut Zeit lassen, ihren Eigenschutz durch die Talgproduktion in Gang zu bringen.

  21. Muss es denn eigentlich Apfelessig sein, oder geht auch Brandweinessig?

    Antworten
    • Ups, ich meinte Branntweinessig. ;)

    • Maximilian Knap

      Ich glaube nicht, dass es mit Branntweinessig genauso gut funktioniert… im Apfelessig sind ja noch wertvolle Reststoffe vom Apfel mit enthalten, er ist sehr mild und pflegt eben gleich mit. Wäre mal ein interessanter Versuch…

  22. Kerstin B.

    Vorsicht, bei langen Haaren ungeeignet. Ich habe meine gesunden nicht colorierten langen Haare wochenlang damit gewaschen. Auch die Essig Rinse habe ich gemacht. Anfangs war ich begeistert. Nach ein paar Wochen wurden die Haare so stumpf und trocken, das ich wieder auf konventionelles Shampoo umgestiegen bin. Nach weiteren Wochen stellte ich massiven Haarbruch beim Deckhaar fest. Meine 70 cm langen Haare sind ca bei 5 cm Länge abgebrochen. Und es hat noch nicht aufgehört. Dies geht auch anderen Frauen so, bitte googlen.

    Antworten
    • Danke für den Hinweis Kerstin, wir werden den Beitrag dahingehend auch ergänzen.

  23. Mit Natron und Essig? Brauch ich beides nicht. Ich wasche einfach nur mit Wasser und ab und an wasche ich mal mit Zitrone. Aber das ist nur bei Bedarf.

    Antworten
    • hey K ich mach das jetzt auch schon seid ca 3 Monaten, aber habe immer noch einen recht fettigen ansatz… Ich benutzte kaum zitrone vllt 2/3 mal bis jetzt. Wie oft machst du das? Wie oft wäschst du in der woche?
      ich habe sehr lange Haare :)
      Danke!

  24. aller wieviel Tage macht ihr euch das natron denn rein? ich bekomme davon trockene spitzen und müsste erst mal meinen haarwaschrhythmus verlängern, sonst sind meine spitzen irgendwann gar nicht mehr kämmbar

    Antworten
    • Bei meinen kurzen haaren ungefähr jeden vierten oder fünften Tag, ganz nach Bedarf…

    • Jacqueline

      Verteile das Natron nur auf der Kopfhaut und im oberen Haarbereich. Nicht auf das unterste Drittel deiner Haare.

  25. Katharina

    Ich habe leider das Problem, dass meine Haare kleben. Ich Habe nun 4 oder 5 mal mit Natron und Apfelessig gewaschen und die kleben hinterher wie verrückt. Bin ziemlich ratlos. Beim letzten Waschen drauf geachtet: Scheint von der Spülung zu kommen, da hilft auch alles Nachspülen exakt 0

    Antworten
    • Danielle Fröhlich

      Da bin ich auch etwas ratlos, Natron sollte eigentlich das Gegenteil bewirken. Wie viel Natron verwendest du denn bei wie langen Haaren?

    • Katharina

      Ich habe die angegebene Menge Natron genommen bei etwas mehr als Schulterlangem Haar. Aber wie ich schon schrieb, fingen die im nassen Zustand schon an zu kleben ..kurz nach der Spülung mit Apfelessig. Ich verstehe nur absolut nicht wieso. Danach habe ich dann noch gute 5 Minuten gespült und dann trocknen lassen, aber das Klebrige hielt sich hartnäckig auch im trockenen Zustand.

    • Fine Leyh

      Bei kalkhaltigem Wasser bildet sich die sogenannte Kalkseife, wenn man mit Natron wäscht. Deshalb habe ich es damals aufgegeben.

  26. Hallo zusammen :-)

    Kann ich das Shampoo auch eindicken (mit Seisestärke oder so)?
    Hat da jemand Erfahrungen gesammelt?

    Danke& lg
    Julia

    Antworten
  27. Hallo zusammen,
    ich wasche mir nun bereits seit ca 2 Monaten die Haare mit Natron und Apfelessig als Spülung. Sonntag wie oben erklärt.
    Mein Problem ist das ich seit einigen Wäschen kein zufriedenstellendes Ergebnis mehr erziele. Die Haare fühlen sich ok an, aber sie sehen fettig aus.
    Brauchen meine Haare vielleicht immer mehr Natron?
    Im allgemeinen finde ich das Ergebnis leider nur ok.
    Aber wirklich richtig begeistert bin ich eher weniger. Ich schwanke schon wieder Richtung normalem Shampoo. Habt ihr einen Tipp für mich?
    Auch habe ich das Gefühl sie wurden einen Ticken dunkler…

    Antworten
    • Hallo Jasmin, dass die Haare dunkler werden ist eher ungewöhnlich. Normalerweise bewirkt Natron das Gegenteil. Welches Natron verwendest du denn und lagert es eventuell schon etwas länger?

      Wieviel Natron verwendest du denn bei welcher Haarlänge und -fülle?

      Wie du auch aus den Kommentaren ersehen kannst, ist diese Methode für manch einen super, für andere eher ungeeignet. In einem anderen Beitrag habe ich gerade einen Leserkommentar gelesen, wo die Haare mit sehr viel Natron gewaschen werden (http://www.smarticular.net/basenbad-selber-herstellen-und-bis-zu-90-sparen/). Ob das dauerhaft sinnvoll ist, kann ich aber nicht beurteilen.

    • Also ich verwende das Kaiser Natron von Holsten. Zu alt ist es definitiv nicht. Ich nehme knapp 2 Teelöffel. Habe lange Haare die bis zwischen die Schulterblätter reichen. Habe keine dicken, aber auch keine dünne Haarpracht.
      Die Wassermenge reicht gerade so.
      Vielleicht erhöhe ich doch einfach mal die Natronmenge und schau ob ich dann auf einen grünen Zweig komme. Oder besser gesagt, ob es dann auf Dauer ein gleichbleibendes Ergebnis erzielt.

  28. Constanze Herrmann

    Nach Empfehlung einer Freundin, habe ich für ein paar Wochen meine Haare mit der Natronmischung gewaschen und ab und zu mit Apfelessig gespült. Auf den ersten Blick und Griff waren meine feinen Haare sehr schön griffig und glänzend.
    Spätestens am nächsten Tag aber wieder fettig.
    Habe mit der Natronmenge experimentiert, das Ergebnis wurde aber nicht besser.
    Ich mache sehr viel Sport und schwitze am Kopf sehr stark…kann es evtl daran liegen.
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und ist schon einen schlauen Schritt weiter?
    Ich bin von der Idee begeistert und würde gerne wieder damit anfangen. Derzeit verwende ich ein Naturshampoo von Marias/Salzburg.
    Danke für sachdienliche Hinweise ?

    Antworten
  29. Ich mache es nun schon seit zwei Monaten und bin wirklich begeistert.
    Das einzige Problem ist, dass der Essig beim Auftragen so riecht aber der Geruch verfliegt wirklich. Hab schon mehrere Leute an meinen Haaren riechen lassen, man riecht nichts. Meine Haare riechen einfach nach Haar.
    Ich bin von einmal Haare waschen am Tag zu drei Tagen übergegangen. Mehr wäre auch noch möglich aber meine Haare liegen dann einfach nicht mehr, hab einen kurzen Bob und ich muss meine Haare eh jeden Tag richten.
    Hab anfangs das Natron noch in mein Babdyschampoo gemischt, bis es leer war, jetzt benutze ich es pur.
    Ich kann nach dem Essig meine Haare problemlos kämmen; von normalem Shampoo hab ich immer Knoten (also ohne Spülung und die Spülung macht meine Haare platt…).
    War letztens beim Frisör mit Haare waschen und mit dem normalen Shampoo hatte sie echte Probleme, durch meine Haare zu kommen und meinte zu mir, ich müsste regelmäßig ne Kur reinmachen und bot mir direkt eine für ca. 20€ an.
    Ich hab mir nur meinen Teil dazu gedacht; dem Großteil der Leute kann man nicht erzählen, wie man seine Haare wäscht, sie finden den Essig echt eklig.
    Ich erfreue mich jedenfalls an meinen hellbraunen Haaren, die im Sommer ganz ohne Färben blonde Strähnen kriegen :-)

    Antworten
    • Mark Leder

      Vielen lieben Dank für die tolle Rückmeldung @disqus_mLYnvUVqQ9:disqus! Das hört sich fantastisch an und wir freuen uns sehr, dass es bei dir so super funktioniert.

      Wie bei vielen Dingen ist etwas Überwindung dabei, und ja, der beißende Essiggeruch beim Auftragen ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich denke auch das Preisersparnis, Gesundheit und Ergebnis für sich sprechen.

  30. No poo forever

    Hallo, ich lese wirklich gerne auf smarticular und finde eure Seite super, durch euch bin ich seit mehreren Monaten dabei, meine Haare ohne herkömmliches Shampoo zu waschen. Ich habe meine Haare längere Zeit mit Natron und Apfelessig gewaschen, zwischendrin immer wieder mit Roggenmehl und bin dann umgestiegen auf die „Water only“-Geschichte, was auch gut funktioniert. Wegen WO habe ich mich viel im Internet informiert (Erfahrungsberichte etc) und bin schließlich auf harsche Kritik an der Natron-Haarwäsche gestoßen, von der ich glaube, dass sie gerechtfertigt ist und die ich hier teilen wollte.

    Denn Natron hat einen zu hohen pH-Wert hat: Dieser liegt bei 9, der Säureschutzmantel der Kopfhaut hat aber einen pH-Wert von 3,7 bis 5,5. Haut und Kopfhaut sind sauer, Natron ist sehr basisch und daher für Kopfhaut und Haut nicht zu empfehlen, weil es den Säureschutzmantel zerstört, was wiederum das Eindringen von pathogenen Bakterien erleichtert, weil diese durch den Säureschutzmantel sozusagen „in Schach“ gehalten werden. Der pH-Wert der Hautoberfläche lieg sogar unter 5.

    Der pH-Wert bei Roggenmehl liegt bei 5,5 was zusammen mit Wasser einen Gesamt-pH-Wert von etwa 6,9 ergibt. Der pH-Wert des Wassers variiert aber auch je nach Region. Auf jeden Fall ist das Roggenmehl deutlich empfehlenswerter als Natron, je nach Empfindlichkeit der Kopfhaut kann der pH-Wert von Roggenmehl möglicherweise dennoch zu hoch sein.

    Apfelessig ist dagegen völlig unproblematisch, weil es nur einen pH-Wert von ca. 3 hat und den Säureschutzmantel damit sogar eher unterstützt. Auch viele herkömmlichen Shampoos haben einen zu hohen pH-Wert.

    Ist jetzt etwas länger geworden, wollte nur einen Hinweis dazu geben.

    Ansonsten nochmal großes Lob für eure Seite, ich habe mir schon viele Anregungen von euch geholt und vieles ausprobiert, was mir gar nicht eingefallen wäre (Natron zum Putzen, Smoothies, Mandelmilch selbst herstellen etc. etc.).

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Danke für deine ausführliche Rückmeldung und dein wunderbares Lob, welches uns immer ermutigt, weiter zu machen!

      Warst du denn mit der Natron-Wäsche zufrieden, oder hast du Probleme beobachtet? Hat jemand der Kritiker Probleme beobachtet?

      Der pH-Wert von Natron (oder jeder anderen Substanz) liegt nicht fix bei 9, sondern hängt sehr stark von der gewählten Verdünnung im Wasser ab. Richtig ist wohl, dass Natron im alkalischen Bereich liegt, so wie auch Kernseife.

      Der pH-Wert der Haut ist auch keinesfalls fix, sondern variiert von Mensch zu Mensch und auch von Situation zu Situation im Bereich zwischen etwa 4 (schwach sauer) und 7 (mehr oder weniger pH-neutral).

      Durch Natron wie auch Kernseife wird überschüssiges Fett von der Kopfhaut und den Haaren entfernt, das stimmt und ist ein durchaus erwünschter Effekt. Allerdings besitzt die Haut die Eigenschaft, ein eventuelles Ungleichgewicht in kürzester Zeit wieder auszugleichen. Dies führt allgemein zu einer Reinigung und wird auch teilweise bewusst zur Entgiftung bzw. „Entschlackung“ ausgenutzt. Den selben Effekt nutzt man zum Beispiel bei Basen-Bädern, wenn man in alkalischem Natron- oder Sodawasser badet und die Haut damit bei Reinigung und Regenerierung unterstützt, sie wird zart und weich.

      Das Konzept des „Säureschutzmantels“ hat auch viele Kritiker. In Versuchen haben sich die von dir angesprochenen Bakterien bei normalen pH-Werten der Kopfhaut genauso schnell vermehrt, wie im sauren Bereich. Mehr dazu kannst du z.B. auf Wikipedia nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4ureschutzmantel

      Mein persönliches Fazit: Jeder Mensch ist anders und nicht für jeden ist jede Methode gleichermaßen geeignet. Wenn man eine Methode gefunden hat, die für die individuellen Bedürfnisse geeignet ist und zu guten Resultaten führt, ist das mehr wert als alle Studien ;-) LG Maximilian

  31. Grit Karen Hallal

    Ich wasche mir nur noch mit kaltem Wasser und Natron die Haare.

    Antworten
  32. Susann M.

    Hallöchen, ich würde das auch gerne ausprobieren.
    Hab ich es richtig verstanden, dass man bei gefärbten Haaren beides Natron und Essigspülung NICHT anwenden sollte? Hat jemand Erfahrungen damit?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Susann,
      das ist richtig, Essig und auch Natron haben eine mehr oder weniger stark bleichende Wirkung. Wie stark, das hängt von vielen Faktoren ab wie Haarbeschaffenheit, Qualität der Färbung und Einwirkdauer. Im Zweifel hilft deshalb nur Ausprobieren an einer Strähne.

  33. Guten morgen, ich wasche jetzt seit 5 oder 6 Wochen mit Natron/Essig. Ich bin mir sicher dass ich auf Haarshampoo dauerhaft verzichten werde – bin aber auch mit der Natron/essig Mischung noch nicht ganz zufrieden. Beim ersten mal mit Natron sind die haare extrem schön geworden. Jetzt sind oft zu fettig(heute zum Beispiel)…..dann nehm ich zu wenig natron, oder? dann sind sie oft wieder sehr Strohig…..hab auch schon die Variante mit Roggenmehl versucht – da werden die Haare sehr schön……nach dem Trockenföhnen hat man allerdings ein Häufchen Mehl am Boden:-) wenn ich die Haare kalt auswasche werden sie irgendwie schöner hab ich das Gefühl. Das Schäumen fehlt mir noch ein bisschen…..habt ihr noch Tipps für mich?

    Antworten
    • Mark Leder

      Hallo Michaela, jedes Haar ist etwas anders und im Laufe der Zeit verändert sich auch die Reaktion etwas, gerade nach der Entwöhnung vom herkömmlichen Shampoo.

      Wenn die Haare zu fettig sind, kannst du es mit mehr Natron probieren, ja. Die Essig Spülung oder kaltes Wasser nach dem Haarewaschen sollten auf jeden Fall helfen, die Schuppenschicht zu schließen. Allgemein empfiehlt sich, den Haaren nicht zu viel Hitze zuzufügen. Also eher etwas kälter waschen und wenn möglich nicht oder nur bei niedriger Temperatur föhnen.

      Zum Schaum: hast du schonmal Haarseife probiert: http://www.smarticular.net/rezept-shampoo-seife-selber-machen-immer-parat-und-perfekt-fuer-reisen/

    • Wie oft wäschst du denn die Haare? Ich hab die Erfahrung gemacht dass meine Haare länger frisch aussehen je seltener ich sie wasche, da sich die Haare auch darauf einstellen. Wasche jetzt ca einmal die Woche und das reicht locker :)

  34. ich wasche meine haare jetzt seit zwei monaten nur noch mit natron und apfelssig nach einem ähnlichen rezept wie oben, und sie werden wunderbar sauber und vor allem überraschend kämmbar.
    kleiner tipp: eine große schüssel in die badewanne stellen, um das natronwasser aufzufangen. dann wieder ins ursprüngliche behältnis gießen (bei mir ein messbecher) und nochmals über die haare schütten. bei bedarf wiederholen. so kann man auch wirklich jeden flecken erwischen, was sonst ein bisschen schwer ist, da die flüssigkeit ja überhaupt nicht schäumt.

    und mit trockenen haaren beginnen, dann merkt man auch, ob das natronwasser wirklich überall hin gekommen ist.

    Antworten
  35. Nun, tensidfrei ist die Wäsche nicht. :-) Hinter dieser Methode steckt eine chemische Reaktion: Natron verseift sozusagen die haareigene Fette und bildet … ja, Tenside. Immerhin sind es welche aus körpereigenen Fetten – garantiert palmölfrei. Liebe Grüße!

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Heike, schön erläutert, danke dafür :-) Stimmt, die „körpereigen“ (sozusagen aus dem eigenen Fett) produzierten Tenside sind palmölfrei, sogar erdölfrei, denn eine Menge der Tenside in Haushaltschemie werden ja mittlerweile aus Erdöl bzw. Erdölnebenprodukten gewonnen. Grüße zurück ;-)

  36. ich habe die Spühlung jetzt 2x angewandt und die Haare sind immer noch sehr stumpf :( passiert das wenn man nicht sofort auspühlt?

    Antworten
    • Mark Leder

      Hallo Niki, das ist eine gute Frage. Ich habe schon öfter gehört, dass die Haare durchaus ein paar Wochen stumpf wirken können, wie in einer Entwöhnungsphase von Silikonhaltigen Shampoos. Das ist aber bei jedem Haartyp anders und erfordert eventuell etwas Geduld.

    • Grit Karen Hallal

      Ich wasche meine Haare seit über drei Jahren mit Kastanienseife, neuerdings nur noch mit kaltem Wasser und ganz wenig Natron! Es braucht eine Weile bis sich Haut und Haare umstellen: es wird viel Talg anfangs noch gebildet. Das kalte klare Wasser schafft Abhilfe. Viel bürsten und kämmen! Ich habe früher meine Haare täglich gewaschen, heute noch 1-2 die Woche .

    • Mark Leder

      Toll! Siedest du die Seife selber?

    • Grit Karen Hallal

      Kastainienseife wird nicht gesiedet, sondern einfach das Innere der Kastanie in klarem kaltem wasser angesetzt, nach 30 min hast du eine schäumende Lösung. Funktioniert auch mit Efeublättern (die überbrühe ich)

      Kastanienseife wirkt auch wunderbar bei Verstauchungen, Prellungen etc. als Wickel. Nach 2-3 Stunden wech. :)

      Beides kannst du mit Natron kombinieren, nur äußerlich anwenden!!! auch gut als Haushaltsputzmittel

    • Mark Leder

      Vielen Dank für die Rückmeldung @gritkarenhallal:disqus!
      Das werde ich demnächst mal probieren. Wir haben noch ein paar getrocknete Kastanien vom letzten Herbst übrig :)

    • Hab etwas Geduld meine haare sahen so 2 Monate aus.wasche seid 2 Jahren ohne shampoo u meine haare ham sich langsam vom Chemie u silikon erholt und haben dieses natürlichen Glanz wieder

    • dagmar jais

      hallo, mit interesse habe ich eure kommentare gelesen. ich würde auch gerne auf „natürlich“ umsteigen, habe aber nie fette haare, muss sie aber wegen der grauen färben. (sonst seh ich aus wie ein grau-schwarzer räudiger besen, hihi).hat einer von euch eine lösung für mich? das wäre schön, danke, lg

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.