Haare waschen ohne Shampoo
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Haare waschen ohne Shampoo

Die Wahl des richtigen Shampoos ist für viele Menschen eine kleine Herausforderung. Man steht vor überladenen Regalen mit allerlei Wundermitteln für jeden erdenklichen Haartyp. Die meisten dieser Produkte sind jedoch vollgepackt mit Chemikalien, welche weder für unsere Haare noch für unseren Körper wirklich gut sind.

Fragst du dich auch, ob es nicht gesündere und vielleicht sogar günstigere Alternativen gibt?

Natron als Shampoo-Ersatz

Um deine Haare von Fett und anderen Verunreinigungen zu befreien, kannst du dir vor der Haarwäsche einfach eine Natron-Lösung mischen.

Je nach Haarlänge und Verschmutzungsgrad benötigst du dafür:

  • 1-4 Teelöffel Natron (z.b. Kaiser Natron aus der Drogerie oder online bestellen)
  • 200-400 ml warmes Wasser

Das Natron wird einfach im warmen Wasser unter Rühren aufgelöst. Fertig ist die fettlösende Haarspülung. Zur Reinigung der Haare wird die Lösung im Haar verteilt und das Ganze ordentlich durchgerubbelt. Anschließend wie gewohnt ausspülen. Das Haar wird sofort spürbar griffig, überschüssiges Fett wird von Haar und Hopfhaut schonend entfernt.

Jede Haarpracht ist individuell. Deswegen lohnt es sich mit den Mengenangaben etwas zu experimentieren. Beginne lieber mit weniger Natron, beobachte das Waschergebnis und steigere die Menge nach Bedarf.

Wenn du zu viel Natron verwendest, riskierst du trockene Spitzen und Kopfhaut. Deswegen solltest du zur Pflege auch noch eine Spülung nach dem Waschen anwenden.

Haare waschen ohne Shampoo

Anschließend eine natürliche Spülung

Für geschmeidigeres und leicht kämmbares Haar ist eine Apfelessig-Spülung ideal. Hierfür benötigst du:

  • 0,5 – 1 Liter Wasser
  • 1-2 Teelöffel Apfelessig
  • 3-5 Tropfen Ätherisches Öl bei Bedarf

Vermische diese Zutaten bevor du mit der Haarpflege beginnst. Wichtig ist, dass du kaltes Wasser für die Spülung verwendest.

Es gibt verschiedene ätherische Öle, welche du verwenden kannst. Sowohl Teebaumöl als auch Rosmarinöl wirken antibakteriell und regulieren die Talgbildung. Damit beugst du Schuppen vor und verminderst die Fettbildung.

Apfelessig riecht zunächst etwas streng, aber der Geruch verfliegt sehr schnell. Falls du ihn komplett vermeiden willst, kannst du stattdessen auch Zitronensaft verwenden oder die Hagebutten-Spülung probieren.

Nachdem du dein Haar mit der Spülung behandelt hast, kannst du noch einmal mit Wasser nachspülen. Zwingend notwendig ist dies allerdings nicht.

Mit diesen beiden Mitteln kannst du leicht auf das Shampoo verzichten und am Ende noch etwas Geld sparen.

Ein paar Anmerkungen:

  • Die Spülungen sind nicht zu empfehlen, wenn du chemisch gefärbte Haare hast, da die Spülungen die künstliche Farbe ziemlich schnell entziehen.
  • Gerade bei der Spülung solltest du achtsam sein, dass du nichts in die Augen bekommst.
  • Wenn du von einem silikonhaltigen Shampoo auf die Natron Lösung umsteigst, werden deine Haare eine kurze Umgewöhnungsphase durchlaufen. In den ersten Tagen kann das Haar stumpf aussehen, aber nach einer Weile sollte es sich erholen.
  • Beachte, dass diese Methode am besten für kürzeres Haar geeignet ist. Für längere Haare eignen sich selbstgemachte Shampoos wie dieses.

Eine weitere Möglichkeit, die Haare ohne herkömmliches Shampoo zu waschen, ist das selbstgemachte Roggenmehl-Shampoo. Klingt seltsam? Das kann ich nachvollziehen, aber fast jeder der es probiert hat ist vom Eregbnis begeistert!

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Wie sind deine Erfahrung mit dem “Natron-Shampoo”? Nutzt du andere Alternativen zu Shampoos aus dem Supermarkt?

  • NiKi

    ich habe die Spühlung jetzt 2x angewandt und die Haare sind immer noch sehr stumpf :( passiert das wenn man nicht sofort auspühlt?

    • Hallo Niki, das ist eine gute Frage. Ich habe schon öfter gehört, dass die Haare durchaus ein paar Wochen stumpf wirken können, wie in einer Entwöhnungsphase von Silikonhaltigen Shampoos. Das ist aber bei jedem Haartyp anders und erfordert eventuell etwas Geduld.

      • Ich wasche meine Haare seit über drei Jahren mit Kastanienseife, neuerdings nur noch mit kaltem Wasser und ganz wenig Natron! Es braucht eine Weile bis sich Haut und Haare umstellen: es wird viel Talg anfangs noch gebildet. Das kalte klare Wasser schafft Abhilfe. Viel bürsten und kämmen! Ich habe früher meine Haare täglich gewaschen, heute noch 1-2 die Woche .

        • Toll! Siedest du die Seife selber?

          • Kastainienseife wird nicht gesiedet, sondern einfach das Innere der Kastanie in klarem kaltem wasser angesetzt, nach 30 min hast du eine schäumende Lösung. Funktioniert auch mit Efeublättern (die überbrühe ich)

            Kastanienseife wirkt auch wunderbar bei Verstauchungen, Prellungen etc. als Wickel. Nach 2-3 Stunden wech. :)

            Beides kannst du mit Natron kombinieren, nur äußerlich anwenden!!! auch gut als Haushaltsputzmittel

          • Vielen Dank für die Rückmeldung @gritkarenhallal:disqus!
            Das werde ich demnächst mal probieren. Wir haben noch ein paar getrocknete Kastanien vom letzten Herbst übrig :)

    • cinda

      Hab etwas Geduld meine haare sahen so 2 Monate aus.wasche seid 2 Jahren ohne shampoo u meine haare ham sich langsam vom Chemie u silikon erholt und haben dieses natürlichen Glanz wieder

      • dagmar jais

        hallo, mit interesse habe ich eure kommentare gelesen. ich würde auch gerne auf „natürlich“ umsteigen, habe aber nie fette haare, muss sie aber wegen der grauen färben. (sonst seh ich aus wie ein grau-schwarzer räudiger besen, hihi).hat einer von euch eine lösung für mich? das wäre schön, danke, lg

  • Heike

    Nun, tensidfrei ist die Wäsche nicht. :-) Hinter dieser Methode steckt eine chemische Reaktion: Natron verseift sozusagen die haareigene Fette und bildet … ja, Tenside. Immerhin sind es welche aus körpereigenen Fetten – garantiert palmölfrei. Liebe Grüße!

    • Maximilian Knap

      Hallo Heike, schön erläutert, danke dafür :-) Stimmt, die „körpereigen“ (sozusagen aus dem eigenen Fett) produzierten Tenside sind palmölfrei, sogar erdölfrei, denn eine Menge der Tenside in Haushaltschemie werden ja mittlerweile aus Erdöl bzw. Erdölnebenprodukten gewonnen. Grüße zurück ;-)

  • Cornelia

    ich wasche meine haare jetzt seit zwei monaten nur noch mit natron und apfelssig nach einem ähnlichen rezept wie oben, und sie werden wunderbar sauber und vor allem überraschend kämmbar.
    kleiner tipp: eine große schüssel in die badewanne stellen, um das natronwasser aufzufangen. dann wieder ins ursprüngliche behältnis gießen (bei mir ein messbecher) und nochmals über die haare schütten. bei bedarf wiederholen. so kann man auch wirklich jeden flecken erwischen, was sonst ein bisschen schwer ist, da die flüssigkeit ja überhaupt nicht schäumt.

    und mit trockenen haaren beginnen, dann merkt man auch, ob das natronwasser wirklich überall hin gekommen ist.

  • Michaela

    Guten morgen, ich wasche jetzt seit 5 oder 6 Wochen mit Natron/Essig. Ich bin mir sicher dass ich auf Haarshampoo dauerhaft verzichten werde – bin aber auch mit der Natron/essig Mischung noch nicht ganz zufrieden. Beim ersten mal mit Natron sind die haare extrem schön geworden. Jetzt sind oft zu fettig(heute zum Beispiel)…..dann nehm ich zu wenig natron, oder? dann sind sie oft wieder sehr Strohig…..hab auch schon die Variante mit Roggenmehl versucht – da werden die Haare sehr schön……nach dem Trockenföhnen hat man allerdings ein Häufchen Mehl am Boden:-) wenn ich die Haare kalt auswasche werden sie irgendwie schöner hab ich das Gefühl. Das Schäumen fehlt mir noch ein bisschen…..habt ihr noch Tipps für mich?

    • Hallo Michaela, jedes Haar ist etwas anders und im Laufe der Zeit verändert sich auch die Reaktion etwas, gerade nach der Entwöhnung vom herkömmlichen Shampoo.

      Wenn die Haare zu fettig sind, kannst du es mit mehr Natron probieren, ja. Die Essig Spülung oder kaltes Wasser nach dem Haarewaschen sollten auf jeden Fall helfen, die Schuppenschicht zu schließen. Allgemein empfiehlt sich, den Haaren nicht zu viel Hitze zuzufügen. Also eher etwas kälter waschen und wenn möglich nicht oder nur bei niedriger Temperatur föhnen.

      Zum Schaum: hast du schonmal Haarseife probiert: http://www.smarticular.net/rezept-shampoo-seife-selber-machen-immer-parat-und-perfekt-fuer-reisen/

    • Tim

      Wie oft wäschst du denn die Haare? Ich hab die Erfahrung gemacht dass meine Haare länger frisch aussehen je seltener ich sie wasche, da sich die Haare auch darauf einstellen. Wasche jetzt ca einmal die Woche und das reicht locker :)

  • Susann M.

    Hallöchen, ich würde das auch gerne ausprobieren.
    Hab ich es richtig verstanden, dass man bei gefärbten Haaren beides Natron und Essigspülung NICHT anwenden sollte? Hat jemand Erfahrungen damit?

    • Maximilian Knap

      Hallo Susann,
      das ist richtig, Essig und auch Natron haben eine mehr oder weniger stark bleichende Wirkung. Wie stark, das hängt von vielen Faktoren ab wie Haarbeschaffenheit, Qualität der Färbung und Einwirkdauer. Im Zweifel hilft deshalb nur Ausprobieren an einer Strähne.

  • Ich wasche mir nur noch mit kaltem Wasser und Natron die Haare.

  • No poo forever

    Hallo, ich lese wirklich gerne auf smarticular und finde eure Seite super, durch euch bin ich seit mehreren Monaten dabei, meine Haare ohne herkömmliches Shampoo zu waschen. Ich habe meine Haare längere Zeit mit Natron und Apfelessig gewaschen, zwischendrin immer wieder mit Roggenmehl und bin dann umgestiegen auf die „Water only“-Geschichte, was auch gut funktioniert. Wegen WO habe ich mich viel im Internet informiert (Erfahrungsberichte etc) und bin schließlich auf harsche Kritik an der Natron-Haarwäsche gestoßen, von der ich glaube, dass sie gerechtfertigt ist und die ich hier teilen wollte.

    Denn Natron hat einen zu hohen pH-Wert hat: Dieser liegt bei 9, der Säureschutzmantel der Kopfhaut hat aber einen pH-Wert von 3,7 bis 5,5. Haut und Kopfhaut sind sauer, Natron ist sehr basisch und daher für Kopfhaut und Haut nicht zu empfehlen, weil es den Säureschutzmantel zerstört, was wiederum das Eindringen von pathogenen Bakterien erleichtert, weil diese durch den Säureschutzmantel sozusagen „in Schach“ gehalten werden. Der pH-Wert der Hautoberfläche lieg sogar unter 5.

    Der pH-Wert bei Roggenmehl liegt bei 5,5 was zusammen mit Wasser einen Gesamt-pH-Wert von etwa 6,9 ergibt. Der pH-Wert des Wassers variiert aber auch je nach Region. Auf jeden Fall ist das Roggenmehl deutlich empfehlenswerter als Natron, je nach Empfindlichkeit der Kopfhaut kann der pH-Wert von Roggenmehl möglicherweise dennoch zu hoch sein.

    Apfelessig ist dagegen völlig unproblematisch, weil es nur einen pH-Wert von ca. 3 hat und den Säureschutzmantel damit sogar eher unterstützt. Auch viele herkömmlichen Shampoos haben einen zu hohen pH-Wert.

    Ist jetzt etwas länger geworden, wollte nur einen Hinweis dazu geben.

    Ansonsten nochmal großes Lob für eure Seite, ich habe mir schon viele Anregungen von euch geholt und vieles ausprobiert, was mir gar nicht eingefallen wäre (Natron zum Putzen, Smoothies, Mandelmilch selbst herstellen etc. etc.).

    • Maximilian Knap

      Danke für deine ausführliche Rückmeldung und dein wunderbares Lob, welches uns immer ermutigt, weiter zu machen!

      Warst du denn mit der Natron-Wäsche zufrieden, oder hast du Probleme beobachtet? Hat jemand der Kritiker Probleme beobachtet?

      Der pH-Wert von Natron (oder jeder anderen Substanz) liegt nicht fix bei 9, sondern hängt sehr stark von der gewählten Verdünnung im Wasser ab. Richtig ist wohl, dass Natron im alkalischen Bereich liegt, so wie auch Kernseife.

      Der pH-Wert der Haut ist auch keinesfalls fix, sondern variiert von Mensch zu Mensch und auch von Situation zu Situation im Bereich zwischen etwa 4 (schwach sauer) und 7 (mehr oder weniger pH-neutral).

      Durch Natron wie auch Kernseife wird überschüssiges Fett von der Kopfhaut und den Haaren entfernt, das stimmt und ist ein durchaus erwünschter Effekt. Allerdings besitzt die Haut die Eigenschaft, ein eventuelles Ungleichgewicht in kürzester Zeit wieder auszugleichen. Dies führt allgemein zu einer Reinigung und wird auch teilweise bewusst zur Entgiftung bzw. „Entschlackung“ ausgenutzt. Den selben Effekt nutzt man zum Beispiel bei Basen-Bädern, wenn man in alkalischem Natron- oder Sodawasser badet und die Haut damit bei Reinigung und Regenerierung unterstützt, sie wird zart und weich.

      Das Konzept des „Säureschutzmantels“ hat auch viele Kritiker. In Versuchen haben sich die von dir angesprochenen Bakterien bei normalen pH-Werten der Kopfhaut genauso schnell vermehrt, wie im sauren Bereich. Mehr dazu kannst du z.B. auf Wikipedia nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4ureschutzmantel

      Mein persönliches Fazit: Jeder Mensch ist anders und nicht für jeden ist jede Methode gleichermaßen geeignet. Wenn man eine Methode gefunden hat, die für die individuellen Bedürfnisse geeignet ist und zu guten Resultaten führt, ist das mehr wert als alle Studien ;-) LG Maximilian

  • Jenny Jo

    Ich mache es nun schon seit zwei Monaten und bin wirklich begeistert.
    Das einzige Problem ist, dass der Essig beim Auftragen so riecht aber der Geruch verfliegt wirklich. Hab schon mehrere Leute an meinen Haaren riechen lassen, man riecht nichts. Meine Haare riechen einfach nach Haar.
    Ich bin von einmal Haare waschen am Tag zu drei Tagen übergegangen. Mehr wäre auch noch möglich aber meine Haare liegen dann einfach nicht mehr, hab einen kurzen Bob und ich muss meine Haare eh jeden Tag richten.
    Hab anfangs das Natron noch in mein Babdyschampoo gemischt, bis es leer war, jetzt benutze ich es pur.
    Ich kann nach dem Essig meine Haare problemlos kämmen; von normalem Shampoo hab ich immer Knoten (also ohne Spülung und die Spülung macht meine Haare platt…).
    War letztens beim Frisör mit Haare waschen und mit dem normalen Shampoo hatte sie echte Probleme, durch meine Haare zu kommen und meinte zu mir, ich müsste regelmäßig ne Kur reinmachen und bot mir direkt eine für ca. 20€ an.
    Ich hab mir nur meinen Teil dazu gedacht; dem Großteil der Leute kann man nicht erzählen, wie man seine Haare wäscht, sie finden den Essig echt eklig.
    Ich erfreue mich jedenfalls an meinen hellbraunen Haaren, die im Sommer ganz ohne Färben blonde Strähnen kriegen :-)

    • Vielen lieben Dank für die tolle Rückmeldung @disqus_mLYnvUVqQ9:disqus! Das hört sich fantastisch an und wir freuen uns sehr, dass es bei dir so super funktioniert.

      Wie bei vielen Dingen ist etwas Überwindung dabei, und ja, der beißende Essiggeruch beim Auftragen ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich denke auch das Preisersparnis, Gesundheit und Ergebnis für sich sprechen.

  • Constanze Herrmann

    Nach Empfehlung einer Freundin, habe ich für ein paar Wochen meine Haare mit der Natronmischung gewaschen und ab und zu mit Apfelessig gespült. Auf den ersten Blick und Griff waren meine feinen Haare sehr schön griffig und glänzend.
    Spätestens am nächsten Tag aber wieder fettig.
    Habe mit der Natronmenge experimentiert, das Ergebnis wurde aber nicht besser.
    Ich mache sehr viel Sport und schwitze am Kopf sehr stark…kann es evtl daran liegen.
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und ist schon einen schlauen Schritt weiter?
    Ich bin von der Idee begeistert und würde gerne wieder damit anfangen. Derzeit verwende ich ein Naturshampoo von Marias/Salzburg.
    Danke für sachdienliche Hinweise ?

  • Jasmin

    Hallo zusammen,
    ich wasche mir nun bereits seit ca 2 Monaten die Haare mit Natron und Apfelessig als Spülung. Sonntag wie oben erklärt.
    Mein Problem ist das ich seit einigen Wäschen kein zufriedenstellendes Ergebnis mehr erziele. Die Haare fühlen sich ok an, aber sie sehen fettig aus.
    Brauchen meine Haare vielleicht immer mehr Natron?
    Im allgemeinen finde ich das Ergebnis leider nur ok.
    Aber wirklich richtig begeistert bin ich eher weniger. Ich schwanke schon wieder Richtung normalem Shampoo. Habt ihr einen Tipp für mich?
    Auch habe ich das Gefühl sie wurden einen Ticken dunkler…

    • Hallo Jasmin, dass die Haare dunkler werden ist eher ungewöhnlich. Normalerweise bewirkt Natron das Gegenteil. Welches Natron verwendest du denn und lagert es eventuell schon etwas länger?

      Wieviel Natron verwendest du denn bei welcher Haarlänge und -fülle?

      Wie du auch aus den Kommentaren ersehen kannst, ist diese Methode für manch einen super, für andere eher ungeeignet. In einem anderen Beitrag habe ich gerade einen Leserkommentar gelesen, wo die Haare mit sehr viel Natron gewaschen werden (http://www.smarticular.net/basenbad-selber-herstellen-und-bis-zu-90-sparen/). Ob das dauerhaft sinnvoll ist, kann ich aber nicht beurteilen.

      • Jasmin

        Also ich verwende das Kaiser Natron von Holsten. Zu alt ist es definitiv nicht. Ich nehme knapp 2 Teelöffel. Habe lange Haare die bis zwischen die Schulterblätter reichen. Habe keine dicken, aber auch keine dünne Haarpracht.
        Die Wassermenge reicht gerade so.
        Vielleicht erhöhe ich doch einfach mal die Natronmenge und schau ob ich dann auf einen grünen Zweig komme. Oder besser gesagt, ob es dann auf Dauer ein gleichbleibendes Ergebnis erzielt.

  • Julia

    Hallo zusammen :-)

    Kann ich das Shampoo auch eindicken (mit Seisestärke oder so)?
    Hat da jemand Erfahrungen gesammelt?

    Danke& lg
    Julia

  • Katharina

    Ich habe leider das Problem, dass meine Haare kleben. Ich Habe nun 4 oder 5 mal mit Natron und Apfelessig gewaschen und die kleben hinterher wie verrückt. Bin ziemlich ratlos. Beim letzten Waschen drauf geachtet: Scheint von der Spülung zu kommen, da hilft auch alles Nachspülen exakt 0

    • Danielle Fröhlich

      Da bin ich auch etwas ratlos, Natron sollte eigentlich das Gegenteil bewirken. Wie viel Natron verwendest du denn bei wie langen Haaren?

      • Katharina

        Ich habe die angegebene Menge Natron genommen bei etwas mehr als Schulterlangem Haar. Aber wie ich schon schrieb, fingen die im nassen Zustand schon an zu kleben ..kurz nach der Spülung mit Apfelessig. Ich verstehe nur absolut nicht wieso. Danach habe ich dann noch gute 5 Minuten gespült und dann trocknen lassen, aber das Klebrige hielt sich hartnäckig auch im trockenen Zustand.

        • Fine Leyh

          Bei kalkhaltigem Wasser bildet sich die sogenannte Kalkseife, wenn man mit Natron wäscht. Deshalb habe ich es damals aufgegeben.

  • ts

    aller wieviel Tage macht ihr euch das natron denn rein? ich bekomme davon trockene spitzen und müsste erst mal meinen haarwaschrhythmus verlängern, sonst sind meine spitzen irgendwann gar nicht mehr kämmbar

    • Bei meinen kurzen haaren ungefähr jeden vierten oder fünften Tag, ganz nach Bedarf…

    • Jacqueline

      Verteile das Natron nur auf der Kopfhaut und im oberen Haarbereich. Nicht auf das unterste Drittel deiner Haare.

  • K.

    Mit Natron und Essig? Brauch ich beides nicht. Ich wasche einfach nur mit Wasser und ab und an wasche ich mal mit Zitrone. Aber das ist nur bei Bedarf.

  • Kerstin B.

    Vorsicht, bei langen Haaren ungeeignet. Ich habe meine gesunden nicht colorierten langen Haare wochenlang damit gewaschen. Auch die Essig Rinse habe ich gemacht. Anfangs war ich begeistert. Nach ein paar Wochen wurden die Haare so stumpf und trocken, das ich wieder auf konventionelles Shampoo umgestiegen bin. Nach weiteren Wochen stellte ich massiven Haarbruch beim Deckhaar fest. Meine 70 cm langen Haare sind ca bei 5 cm Länge abgebrochen. Und es hat noch nicht aufgehört. Dies geht auch anderen Frauen so, bitte googlen.

    • Danke für den Hinweis Kerstin, wir werden den Beitrag dahingehend auch ergänzen.

  • Henry M.

    Muss es denn eigentlich Apfelessig sein, oder geht auch Brandweinessig?

    • Henry M.

      Ups, ich meinte Branntweinessig. ;)

    • Maximilian Knap

      Ich glaube nicht, dass es mit Branntweinessig genauso gut funktioniert… im Apfelessig sind ja noch wertvolle Reststoffe vom Apfel mit enthalten, er ist sehr mild und pflegt eben gleich mit. Wäre mal ein interessanter Versuch…

  • Janina

    Hallo, ich hatte in einem anderen Artikel gelesen, dass man die Natron-wäsche nur einmal die Woche anwenden soll. Vielleicht ist das der Grund, warum es bei manchen den Haaren schadet? Einfach zu häufig angewendet? Ich könnte mir vorstellen, dass dies zu sehr austrocknet und in Verbindung mit zuwenig Bürsten hat das natürliche Haarfett vom Ansatz ja auch keine Chance, die Längen und Spitzen zu erreichen.

    • Maximilian Knap

      Guter Hinweis, das stimmt! Man sollte die Wäsche nicht zu oft anwenden, für eine tägliche Wäsche ist sie zu intensiv. Man kann auch die Natron-Menge deutlich herabsetzen, z.B. nur einen halben Teelöffel auf einen Liter Wasser verwenden, das ist meistens schon völlig ausreichend. Und natürlich der Haut Zeit lassen, ihren Eigenschutz durch die Talgproduktion in Gang zu bringen.

  • Katharina Ewald

    Hallo,

    Ich wasche seit über drei Jahren meine Haare mit Natron alle 5-7 Tage einmal. Bei Bedarf auch früher oder später. Die Umstellung hat ich bei mir aufgeteilt in eine harte Phase mit immer fettigen Haaren von 2-3 Wochen und dann nochmal ca. 5 Wochen Umstellung, wo meine Haare so OK waren. Also weder richtig schön noch ganz schlecht.
    Weil in den Kommentaren öfter gefragt wurde, hier mein Erfahrungsbericht, der einige Fragen klären könnte :

    Ich habe glatte lange Haare, je nach Wachstumsstand zwischen schulterlang und bis zum BH-Verschluss reichend. Ich nehme eine Tasse handwarmes Wasser und einen gutgehäuften TL Natron. Dem Natron zum Auflösen ein paar Minuten Zeit geben und immer wieder umrühren. Wenn ich meinen Haaren mal was gönne, löse ich das Natron in abgekühltem Kräutertee auf. Das hilft vielleicht auch bei sehr kalkhaltigem Wasser. Wenn man das regelmäßig mit Kamillentee macht, werden die Haare allerdings deutlich heller.
    Ich konnte beobachten, dass sein mein Waschzyklus im Sommer und wenn ich viele Mützen trage, verkürzt bzw. ich muss dann die Natronmenge erhöhen. Ich denke, dass liegt am Schwitzen oder der allgemein höheren Temperatur auf der Kopfhaut.
    So 1-3 Mal im Jahr passiert es auch, dass meine Haare nach dem Waschen schlimmer aussehen als vorher. Woran das liegt, habe ich noch nicht rausgefunden. Deshalb habe ich mir angewöhnt, abends zu waschen, sodass ich sie beim Misslingen (morgens) nochmal waschen kann. Dann ist alles wieder gut und wenn man abends wäscht, lassen sich die Haare am nächsten Tag auch leichter frisieren.
    Am besten wird das Ergebnis, wenn ich die Haare an der Luft trocknen lassen. Nach dem Föhnen werden sie schneller wieder fettig.
    Eine Rinse mache ich so ca. jedes 2. Mal. Wichtig ist nur, die Wanne hinterher gut auszuspülen und ggf. einmal durchzuwischen, sonst muss man später kräftig schrubben. Allerdings haben wir auch sehr kalkhaltiges Wasser.

    LG und gutes Gelingen

  • Eveline

    Hallo zusammen!
    Ich habe die Haarwäsche bisher 3 x mit Natron und Essig gemacht.
    Ich rühre einen Brei mit Natron und etwas Wasser an, verteile den dann auf die Haare um die Kopfhaut (nicht in die Längen) und massiere ihn ein. Dann spüle ich das Ganze mit Wasser gut aus.
    Nachher drücke ich das Wasser aus den Längen und sprühe sowohl die Längen als auch die Haare um die Kopfhaut mit Apfelessig ein. Auch das massiere ich ein und lasse es noch etwas einwirken während ich den Rest des Körpers einseife. Dann spüle ich die Haare wieder gut aus.
    Trotz des guten Ausspülens habe ich nach dem Föhnen weisse Rückstände an den Fingern. Und auch die Borsten haben mittlerweile eine weisse Schicht. Ich kämme die Haare erst nach dem Föhnen, weil ich gehört habe, dass es nicht gut ist für die Haare, wenn man sie im nassen Zustand kämmt. Das habe ich schon so gemacht, als ich noch normales Shampoo verwendet habe. Nach dem Föhnen sind sie allerdings nicht mehr so gut kämmbar wie zuvor.
    Spüle ich zu wenig aus, dass es solche weisse Rückstände gibt und die Haare schlechter kämmbar sind?
    Liebe Grüsse
    Eveline

    • Maximilian Knap

      Hallo Eveline, von diesem Phänomen (weiße Rückstände von Natron oder Essig) haben wir noch nicht gehört und ich kann mir spontan auch nicht erklären, woher die Rückstände kommen könnten, wenn du wie beschrieben Natron und Essig anwendest und anschließend gut ausspülst. In diesem Beitrag sind viele Tipps zur Umstellung auf natürliche Haarpflege zusammengetragen, vielleicht ist ja etwas Hilfreiches für dich dabei: http://www.smarticular.net/umstellung-silikonfrei-shampoo-tipps/

  • senara

    Also, ich wasche/spüle mir meine (ca brustlangen,gefärbten Haare) seit etwa einem Jahr fast außschließlich mit Natron!
    Früher musste ich alle 8 Wochen mein Shapoo wechseln, da es extrem juckte.
    Ich hatte Spliß, Schupppen und nach einem Tag einen „Fettkopf“
    nicht schön kann man nur sagen…
    Jeder Firsör wollte meine Haare „nur abschneiden“, damit sie nachwachsen…
    Heute sieht das etwas anders aus..Ja, Natron bleicht die gefäbte Farbe aus, aber der „Waschrytmus“ ist ein anderer. Dadurch hällt die Farbe eben länger. Das muß jeder selber mit sich vereinbaren.
    Eine „Wasserdusche“ verlängert den Efekt.(ich heizte mit Holz & Kohle)
    Kurz, ich hab eine etwas andere Staubbelastung.
    .Essig sorgt wiklich für glänzende Haare, (hatte allerdings trockene Spitzen)
    Buttermilch (50/50) half weiter, (Aufwand, oki bin faul)
    Also nur Naoln & Wasser zufrieden!
    Aber jeder muß sein eigenes Rezept finden….

  • Ingrid

    Hallo, ich habe mir jetzt ein paar Mal die Haare mit ca 2-3 TL Natron und 2 TL Apfelessig mit 3 Tröpfchen Teebaumöl gewaschen. An sich bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, bis auf dass ich Schuppen bekomme, womit ich vorher keine Probleme hatte. Könnte ich von irgendwas zu viel oder zu wenig genommen haben?

  • Mensch unserer Welt

    Ich hatte meine Haare schön mit normalem Shampoo daran gewöhnt,max. 1x pro Woche zu waschen. Alle waren erstaunt, wenn sie hörten, wie selten ich wasche. Hab jetzt zu Natron und Apfelessig-Spülung gewechselt und bin bisher sehr zufrieden. Hab hüftlanges Haar mit Naturlocken. Ohne Spülung kam ich nie durch, mit dem Essig ist das Super, ohne Probleme kämmbar :-)
    Was mir aber extrem aufgefallen ist: die Haare sind extrem „elektrisch“ geworden . Bürsten​ mit Wildschweinborsten geht gar nicht, da fliegen die Haare der Bürste hinterher. Mit dem Kamm ist es etwas leichter, trotzdem fliegen die Haare. Woran kann das liegen? Hatte vorher dieses Problem nicht. Allerdings, obwohl ich selten waschen musste, hab ich jedes Mal dann Shampoo, Spülung und Conditioner benutzt (volles Programm Chemie). Kann das daran liegen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
    Grundsätzlich kann ich die Natronwäsche jedenfalls empfehlen. Zumal ich nicht (mehr) färben möchte und ein Haar stark ergraut. Ich hab weisse Strähnen und möchte eigentlich am liebsten ganz „weisses“ Haar haben, das sieht bei langem Haar schön aus (meine Meinung). Da kommt mit Natron gelegen, weil es hilft, die Reste von früheren Färbeaktionen abzubauen.
    Danke für eure tollen Tipps

    • Sabine

      Du kannst dein Haar mit einer angefeuchteten Bürste kämmen. So wird es nicht fliegen.

  • Elin Thiel

    Hallo erstmal! Ich brauche dringend euren Rat! Anfang diesen Jahres habe ich angefangen, mich mit der natürlichen Haarwäsche und Shampooalternativen auseinander zu setzen. Gestartet habe ich dann mit Haarseifen. Mir war klar, dass die Haare eine Eingewöhnungszeit benötigen, aber nach drei Monaten hatte ich einfach keine Lust mehr, ständig mit fettig aussehenden Haaren rumzulaufen. Lange Rede, kurzer Sinn: meine Erlösung fand ich (vorerst) in der Haarwäsche mit Natron und einer anschließenden sauren Rinse! Doch seit einiger Zeit, bin ich total unzufrieden mit dem Ergebnis… es wird sogar immer schlimmer! Die Haare sind Strohtrocken an den spitzen und fühlen sich am Kopf Schmandig und belegt an. Beim bürsten verliere ich viele Haare und danach ist die bürste voll mit grauen, schmierigen Rückständen. Ich verstehe nicht, warum diese Art der Haarwäsche anfangs so wunderbar funktioniert hat und sich nun zum „Alptraum“ entwickelt.
    Kurze Info zu meinen Haaren: ich habe ziemlich lange und dicke Haare, mit chemisch gefärbten blonden Strähnen.
    Jetzt bin ich auf euch und eure Erfahrungen angewiesen! :-)  was kann ich besser machen? Mit der Natronmenge habe ich schon experimentiert. Ooooder habt ihr einen Tipp, welche natürliche Art der Haarwäsche sich für gefärbtes Haar eignet, sodass dieses genug Pflege bekommt? Soll ich mal die Roggenmehlvariante ausprobieren?
    Nach meinen seifen Erfahrungen „fürchte“ ich mich ehrlich gesagt vor den langen umgewöhningszeiten. Ich fühle mich mit Schmandigen Haaren total unwohl und es ist mir unangenehm darauf angesprochen zu werden…
    Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen. Tausend Dank vorab ;-)

    • Marla

      Hallo Elin, das hört sich nach einem langen Prozess an, und das Gefühl kenne ich, denn ich habe die Noo-Poo (also ohne Shampoo-Variante) ausprobiert und hatte am Anfang lange mit fettigen Haaren zu kämpfen, was sehr unangenehm war. Ich brauche jetzt nachdem ich vor vier Monaten angefangen habe, kein Shampoo mehr und die Haare sind weniger fettig und ich bin sehr zufrieden damit. Ob die Noo-Poo-methode für dich etwas ist, kannst du allein selbst ausprobieren, aber ich kann sie sehr empfehlen. Allerdings ist ja auch jeder Haartyp anders und mit gefärbten Haaren kenne ich mich leider gar nicht aus, weshalb ich dich hier an unser Leserforum auf facebook verweisen möchte, wo du erfahrene Leser fragen kannst: https://www.facebook.com/groups/smarticularlesertalk/ Liebe Grüße und viel Erfolg!

  • LenaVa

    Hallo zusammen, erst einmal vielen Dank für die vielen tollen Artikel über Alternativen zum Shampoo!
    Ich hab vor ein paar Monaten angefangen und einiges ausprobiert, wie Roggenmehl, Haarseife, Natron und Essigspülung. Irgendwie klappt keines davon richtig, bin langsam am verzweifeln, ich will nicht zurück zum Shampoo greifen. (Hab von eurem Kokosmilch Shampoo gelesen, vielleicht probiere ich das noch aus).
    Das Roggenmehl hat am Anfang gut funktioniert, die Haare waren nur extrem elektrisch geladen, aber das hat sich mit der Zeit gelegt. Allerdings war es jedes Mal ne Aktion für sich, die Haare von dem Mehl zu befreien, weil sehr dickes, langes Haar habe und irgendwann hab ich´s dann mit der Haarseife und Essigspülung versucht. Fand ich auch anfangs toll, die Haare sahen viel besser aus, aber nach einer Nacht haben sie erstens ihren Glanz verloren, zweitens stanken sie ziemlich nach Schweiß.
    Natron war irgendwie so gar nicht meins, hab nur wenig genommen und trotzdem und Spülung waren die Haare eine Katastrophe danach… jetzt bin ich wieder beim Roggenmehl plus Essigspülung, sieht einen Tag lang toll aus, und heute morgen wieder der verzweifelte Blick in den Spiegel. Die Haare fühlen sich irgendwie verklebt an (ich spüle ewig lang aus, aus allen verschiedenen Winkeln) und riechen wieder unangenehm.
    Langsam weiß ich nicht, was ich noch machen soll, dass die Haare am nächsten Tag noch gut aussehen und vor allem nicht stinken… ich schwitze schnell, aber ich will deshalb nicht jeden Tag unter die Dusche hüpfen müssen…
    Sorry für den Roman, habt ihr vielleicht irgendwelche Tipps für mich?
    Lieben Dank und viele Grüße

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