Sauerteig selber ansetzen für Sauerteigbrot und -brötchen

Sauerteig ansetzen ist gar nicht schwer - du brauchst nur Mehl und Wasser, um das Anstellgut für Sauerteigbrot und -brötchen selber herzustellen und immer wieder zu verwenden.

Was ist das Geheimnis des besonderen Aromas von Brot? Sauerteig! Das natürliche Backtriebmittel enthält eine Symbiose aus Hefen und Milchsäurebakterien, die ihn ständig in Gärung halten. Sauerteig macht Brot besonders bekömmlich, aromatisch und locker. Statt ihn zu kaufen, kannst du einfach deinen eigenen Sauerteig ansetzen und immer weiter verwenden.

Was zeichnet guten Sauerteig aus?

Sauerteig ist seit Jahrhunderten bekannt. Bäcker pflegen und nutzen ihre Sauerteigkulturen oft jahrzehntelang, denn das Backergebnis wird mit zunehmenden Alter der Kultur immer besser. Bisher sind 300 Geschmacks- und Aromastoffe bekannt, die im Sauerteig vorhanden sind und dem damit hergestellten Backwerk ein ganz besonderes, kräftiges und würziges Aroma verleihen.

Als Triebkraft wird die Fähigkeit des Sauerteigs (auch Anstellgut) bezeichnet, den Teig aufgehen zu lassen. Durch Milchsäuregärung entstehen neben der typischen, leicht säuerliche Note auch Gasbläschen aus Kohlendioxid, die den Teig auflockern und das Volumen des Teiglings vergrößern. Im Vergleich zu Hefeteigen kann ein Sauerteig fast nicht “übergehen”, er bleibt stabil.

Sauerteig ansetzen ist gar nicht schwer - du brauchst nur Mehl und Wasser, um das Anstellgut für Sauerteigbrot und -brötchen selber herzustellen und immer wieder zu verwenden.

Sauerteig herstellen

Es ist nicht schwierig, seinen eigenen Natursauerteig anzusetzen, zu vermehren und immer wieder für Sauerteigbrot und Sauerteigbrötchen zu verwenden.

Der Sauerteig wird über einen Zeitraum von fünf Tagen unter Ausnutzung der spontanen Säuerung hergestellt. Wichtig ist, dass du auf die Sauberkeit der benutzten Werkzeuge zwischen jedem Schritt achtest und dass der Sauerteig nicht mit Metall in Berührung kommt, da Metalle (insbesondere Edelmetall) antibakterielle Eigenschaften haben und die Milchsäurebakterien beeinträchtigen könnten. Verwende für den Ansatz eine Schüssel aus Plastik oder Glas, oder (so mache ich es) ein Einweckglas mit Bügelverschluss.

Von entscheidender Bedeutung ist die Temperatur. Während der Ruhephasen ist eine gleichbleibende Temperatur von ca. 30 °C bis 35 °C optimal, 40 °C dürfen keinesfalls überschritten werden. Ab 40 °C beginnen Proteine, sich zu zersetzen, und bei 46 °C sind auch die robustesten dahin. Die Sauerteig-Herstellung ist auch bei 20 °C möglich, wobei die Gärung dann länger dauert.

Ein geeigneter Ruheort für den Teigansatz ist zum Beispiel ein zugfreier, warmer Ort in der Nähe der Heizung. Alternativ möglich, wenn auch energieintensiver, ist die Herstellung im Backofen. Verwende in diesem Fall unbedingt ein Thermometer zur Kontrolle, damit es im Ofen nicht zu warm wird!

Die Gärung ist schön anzusehen: Dein Teig wird heftig gären und blubbern ;-) Ein Zeichen dafür, dass es den Kulturen im Teig gut geht und der Prozess vorankommt. Die möglichen Spritzer kannst du durch Abdecken mit einem Küchentuch oder Gärtuch vermeiden. Außerdem haben so auch Fruchtfliegen keine Chance.

Durch Verdunstung kann sich eine dünne Haut oder Kruste an der Oberfläche bilden, was aber nicht schlimm ist. Du kannst sie einfach unterrühren. Sorge am besten mit einem Teigschaber dafür, dass nichts von dem wertvollen Teig an dem Innenrand der Schüssel bzw. des Glases anklebt und ausgetrocknet.

Sauerteig ansetzen: gelingsicheres Rezept

Sauerteig ansetzen: gelingsicheres Rezept

Schwierigkeit: Mittel
Portionen

7

Portionen
Kalorien

170

kcal
Gesamtzeit

96

Stunden 

Sauerteig ansetzen ist nicht schwierig. Du brauchst nur Mehl und Wasser, um das Anstellgut für Sauerteigbrot und -brötchen selbst herzustellen und immer wieder zu verwenden.

Zutaten

  • 350 g Mehl – zum Beispiel Roggen oder Weizen, je nach gewünschter Brotsorte

  • 350 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung

  • 100 g Mehl mit 100 ml lauwarmen Wasser in einer großen Schüssel kräftig durchrühren (durchschlagen) und anschließend 12 Stunden abgedeckt ruhen lassen. Dann nochmals umrühren und weitere 12 Stunden ruhen lassen.
  • Am nächsten Tag weitere 50 g Mehl und 50 ml lauwarmes Wasser hinzufügen, durchschlagen und abgedeckt zurückstellen. 24 Stunden ruhen lassen. Im Laufe dieses Tages sollte je nach Temperatur langsam die Verhefung einsetzen. Der Teig wird intensiv säuerlich und nach Hefe riechen. Der saure Geruch nimmt nach einigen Tagen wieder etwas ab. Wenn das noch nicht so ist: keine Panik, das kann noch kommen. Gut Ding will Weile haben.
  • Am dritten Tag weitere 100 g Mehl und 100 ml lauwarmes Wasser unterrühren. 12 Stunden Teigruhe, durchschlagen, weitere 12 Stunden Teigruhe. Der Geruch sollte jetzt hin zu Hefe und saurer Milch gehen und sich damit deutlich vom Ausgangspunkt unterscheiden.
  • Am vierten Tag nochmal 100 g Mehl und 100 ml Wasser hinzugeben und durchschlagen. 24 Stunden Teigruhe.
  • Geschafft! Der Teig kann verbacken werden. Nun hast du fertiges Anstellgut, von dem du zirka 100 g abnimmst und z.B. in einem Drahtbügelglas für das nächste Backen aufbewahrst oder sofort verwendest.

Tipp

  • Bei der Verwendung von Vollkornmehl kann mehr Wasser erforderlich sein. Dies variiert je nach Beschaffenheit des Mehls. Während der gesamten Zeit sollte darauf geachtet werden, dass der Teig eine pfannkuchenteig- oder waffelteigartige Konsistenz hat.

Der fertige Sauerteig riecht angenehm säuerlich und besitzt eine gewisse Fruchtnote. Ist dies nicht der Fall und der Teig riecht eher nach faulen Eiern, haben die Milchsäurebakterien den Verdrängungswettbewerb verloren und Fäulniserreger haben sich durchgesetzt. Das Produkt muss leider dann entsorgt werden.

Sauerteig verwenden

Beim Brotbacken mit Sauerteig entscheidet die Mehlmenge, wie viel Anstellgut du zum Ansäuern benötigst. Für die meisten Rezepte sind es ungefähr 5-10 Prozent der gesamten Mehlmenge. Probiere zum Beispiel unser erprobtes, optimiertes Rezept für Roggenvollkornbrot mit Sauerteig (vergleichsweise einfach dank Einstufenführung)!

Hier findest du ein weiteres Rezept für Sauerbrotteig, ein Rezept für helle Sauerteigbrötchen und ein Rezept für Roggenbrötchen mit Sauerteig. Auch eine aromatische Sauerteig-Pizza kannst du damit zubereiten. Zu weiteren Rezepten mit Sauerteig könnte dich auch der Siegfried-Teig anregen.

Sauerteig haltbar machen

Vom übrig gebliebenen Sauerteigansatz kannst du etwas an Freunde, Nachbarn oder Verwandte weitergeben oder ihn haltbar machen und als Backup aufbewahren, falls dein Ansatz in Kühlschrank doch einmal verdirbt. Hierzu streichst du den Sauerteig einfach dünn auf ein mit Backpapier oder einer Backpapier-Alternative ausgelegtes Backblech und lässt ihn unter der Backofenlampe austrocknen. Alternativ maximal 38 °C Umluft dazuschalten, dann geht es etwas schneller. Danach noch eine Runde im Mixer zum Pulver verarbeiten und luftdicht, trocken und dunkel aufbewahren.

Sauerteig aufbewahren

Meinen Sauerteig, das Anstellgut, bewahre ich im obersten Fach des Kühlschranks in einem Drahtbügelglas auf. Das macht Sinn, damit überschüssiger Druck entweichen kann. Auf keinen Fall solltest du ein verschlossenes Schraubglas verwenden, weil es platzen könnte. Die Kohlensäure sorgt außerdem im Behälter dafür, dass auch nur die Kulturen, die im Sauerteig sein sollen, die Oberhand bewahren und er haltbar bleibt.

Pflege des Sauerteigs

Backst du ein, zwei Wochen nicht, musst du den Sauerteig füttern. Hier findest du eine ganze Anleitung für das Füttern, Pflegen und Vermehren des Sauerteigs. Solltest du das Füttern länger vergessen haben oder sollte der Sauerteig schlecht werden, dann kannst du das getrocknete Pulver dazu nutzen, um neues Anstellgut zu produzieren. Hierzu einfach einen Teil des Pulvers mit der gleichen Menge Wasser “aufwecken” und gleich füttern.

Sauerteig-FAQ: Alles Wichtige in Kürze

Was ist der Unterschied zwischen Anstellgut und Sauerteig?

Das Anstellgut (oft als ASG abgekürzt) ist dein „Starter“, den du in einem kleinen Glas im Kühlschrank aufbewahrst. Der Sauerteig ist die größere Menge Teig, die du für ein konkretes Backrezept daraus ansetzt.

Wie oft muss ich meinen Sauerteig füttern?

Wenn er im Kühlschrank steht, reicht einmal pro Woche eine Auffrischung (Mehl und Wasser zu gleichen Teilen). Backst du häufiger, fütterst du ihn einfach jedes Mal, wenn du etwas entnimmst. Ein älterer Sauerteig übersteht aber auch problemlos eine mehrwöchige u0022Futterpauseu0022, muss dann aber ggf. mehrmals aufgefrischt werden, um wieder eine starke Triebkraft aufzubauen.

Hilfe, auf meinem Starter ist eine dunkle Flüssigkeit – ist er schlecht?

Keine Sorge, das ist meist nur sogenannter „Fusel“. Das ist ein harmloses Stoffwechselprodukt (Alkohol), das zeigt, dass dein Sauerteig Hunger hat. Einfach abgießen oder unterrühren und frisch füttern.

Woran erkenne ich, dass der Sauerteig wirklich verdorben ist?

Echten Schimmel erkennst du an einer pelzigen Oberfläche oder bunten Verfärbungen (rosa, grün, schwarz). Auch ein stechender, fauliger Geruch ist ein Warnsignal. In diesen Fällen solltest du den Sauerteig sicherheitshalber entsorgen und einen neuen Starter ansetzen.

Was mache ich mit dem Sauerteig-Rest nach dem Füttern?

Nicht wegwerfen! Der „Überschuss“ ist perfekt für Sauerteig-Cracker, Pfannkuchen oder Waffeln. Er verleiht diesen schnellen Gerichten ein tolles Aroma, auch ohne dass sie lange gehen müssen.

Was mache ich mit dem Sauerteig, wenn ich in den Urlaub fahre?

Für zwei Wochen reicht ein kräftiges Füttern vor der Abreise und die Lagerung ganz hinten im kalten Kühlschrank. Für längere Pausen kannst du deinen Sauerteig auch trocknen.

Warum geht mein Brot nicht richtig auf?

Oft ist es dem Sauerteig einfach zu kalt oder das Anstellgut war vor dem Backen nicht aktiv genug. Achte darauf, dass dein Starter nach dem Füttern deutlich Blasen wirft und sein Volumen fast verdoppelt hat, bevor du ihn für verwendest.

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332 Kommentare
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  1. Ich bin jetzt bei Tag 5 und er hat erste Blasen. Bin sooooo stolz!!!!
    Bei mir ist etwas kühler als empfohlen. Deshalb dauert es einfach etwas länger. Muss ich jetzt nochmal füttern? Oder einfach bis morgen/übermorgen mit Brotbacken abwarten, bis er sich verdoppelt hat und schön aktiv vor sich hinblubbert.

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Toll, dass der Teig so schön aktiv ist!
      Bei Zimmertemperatur geht das normalerweise sogar schneller, und an Tag 3 oder 4 kommt er kräftig hoch (je nach Glas bis zum Rand), um dann wieder etwas in sich zusammenzufallen. Man kann ihn problemlos alle paar Tage weiter füttern (wir machen das derzeit 1x pro Woche beim Backen). Er wird dann wieder sehr aktiv und beruhigt sich nach einem Tag, wenn die Kohlenhydrate verbraucht sind.
      Weiterhin viel Erfolg und liebe Grüße

  2. Das Rezept funktioniert wirklich klasse, mein Ansatz ist schon richtig schön aktiv geworden und blubbert fröhlich vor sich hin. 😊

    Ich rühre übrigens mittlerweile einfach mit einem normalen Edelstahllöffel um, das macht den Kulturen heutzutage zum Glück gar nichts mehr aus. Früher bei echtem Silber oder Aluminium war das wohl heikler, aber mit modernem Besteck klappt es im Alltag noch einfacher. 🥖

    Antworten
  3. Ich habe auch immer meinen Sauerteig nach diesem Rezept gemacht. Jetzt hab ich einen flüssigen Sauerteig entdeckt (Andreas Sommers), der gefällt mir viel besser.

    Antworten
  4. Hallo ich hab mal eine Frage
    gibt es auch einen Sauerteigansatz “glutenfrei”?

    Antworten
  5. Kann man Sauerteig einfrieren?

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Ja, Einfrieren ist ebenfalls möglich, um den Sauerteig längere Zeit aufzubewahren. Nach dem Auftauen muss man ihn langsam wieder “aufwecken”, indem man ihn zwei- bis dreimal im Abstand von etwa 24 Stunden füttert. Danach ist er wieder wie vorher verwendbar.
      Liebe Grüße

  6. Andreas König

    Früher machte ich meinen Sauerteig auch nach der traditionellen Sauerteigführung, bei welchem man tagelang den Sauerteig füttert und umrührt, bis er nach etwa 4 Tagen fertig ist. Diese Methode war mir allerdings viel zu unzuverlässig, da dieser Sauerteig im frischen Zustand meist zu wenig Triebkraft hat, welche er erst durch die Weiterführung im Kühlschrank bekommt. Oft habe ich nach vielen Fehlversuchen zur Herstellung eines derartigen Sauerteigs einfach aufgegeben.

    Seltsamerweise gelingt ein derartiger Sauerteigansatz mir meist nicht – nach 24 Stunden verdoppelt er sich – nach dem Füttern wieder bereits nach einigen Stunden – aber wenn ich dann weiterfüttere, geht er einfach nicht mehr auf! Was kann da die Ursache daran sein?

     Jedenfalls mache ich es nun einfach so, dass ich gleich eine größere Menge Sauerteig ansetze und diesen nach rund 24 Stunden, wenn er bereits um das Doppelte aufgegangen ist, zum Hauptteig gebe! Das Brot gelingt dadurch einfach wunderbar und schmeckt vorzüglich – viel besser als bei der normalen Version. Hast du davon schonmal gehört/gelesen?

    Bereits seit über 20 Jahren backe ich nun wöchentlich vorzügliches Vollkornsauerteigbrot mit Urgetreide. In dieser Zeit habe ich das Rezept laufend verbessert und eine richtige Expertise erarbeitet. Von anderen Menschen bekomme ich immer wieder die Rückmeldung, dass dieses Brot geschmacklich das Allerbeste sei, welches sie je gegessen haben.
    Das Brot erhält durch meine spezielle Sauerteigführung einen sehr angenehmen würzigen Geschmack mit einer sehr geringen Säurenote, die man kaum schmeckt und riecht.
    Zudem wird es im Vergleich zu anderen Vollkornbroten sehr gut vertragen und es stellt sich viel schneller eine richtig wohlige Sättigung ein. Durch die besondere Zubereitung schmeckt dieses Brot selbst nach einer Woche noch sehr gut und frisch.

    Ich erachte es übrigens als sehr wichtig Vollkornmehl zu verwenden und dieses unbedingt frisch zu mahlen, da es ansonsten ebenso wertlos wie Weißmehl ist! In einem umfangreichen Beitrag auf meiner Webseite gesundesleben.online schreibe ich welch großen gesundheitlichen Vorteil die lange Sauerteigführung von Getreide hat, um das Gluten, die FODMAPS und die Phytinsäure zum Großteil abzubauen. Des Weiteren beschreibe ich ausführlich den hohen gesundheitlichen Wert von Vollkorngetreide, welches im Vergleich zum Auszugsmehl durch den hohen Mineralstoff- und Vitamingehalt (insbesondere die Nervenvitamine B1, B2 und B6) heraussticht.
    Beim Lesen des Artikels wird auch deutlich ersichtlich, dass die isolierten Kohlenhydrate aufgrund der Vitalstoffarmut, Hauptschuldige an den zahlreichen Zivilisationskrankheiten sind, an welchen so zahlreiche Menschen leiden.
    Ich beschreibe auch, dass gelagerte Vollkornmehle wertlos bis schädlich sind (durch Oxidationsprozesse und enzymatische Zersetzung)!
    Auf den letzten vier Seiten teile ich wertvolles Wissen über das verwendete Urgetreide und deren gesundheitlichen Vorzüge im Vergleich zu höher gezüchteten Getreidearten.

    Freue mich auf deine Antwort –

    Herzliche Grüße

    K1024_DSC09299

    Antworten
    • Danke für Deine ausführlichen Informationen zum Sauerteig. Da gehe ich doch gleich mal auf Deiner website stöbern!

  7. Hallo, ich möchte / kann das Anstellgut nzr bei Zimmertemperatut herstellen. Geht das auch? Und was muss ich dabei ggf. beachten bzw. anders machen? Vielen herlichen Dank

    Antworten
    • Ich habe mein Anstellgut auch nur bei Zimmertemperatur hergestellt. Es dauert etwas länger, Du musst nichts ändern.

  8. Vermutlich dumme Frage, aber ich kann die Mengen im Rezept doch sicher auch deutlich reduzieren? Zum Beispiel auf die Hälfte? Wenn ich das richtig verstanden habe, brauche ich für 1 Brot ja nur 50g des Sauerteigs. Wir backen nicht so oft.

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Liebe Brigitte,
      im Prinzip ja! Allerdings ist bei kleinen Mengen die Gefahr viel größer, dass sich die falschen Kulturen vermehren und der Ansatz “kippt”. Mit der angegebenen Menge ist die Geling-Wahrscheinlichkeit höher.
      Liebe Grüße

  9. Hallo zusammen. Meinen Teig habe ich jetzt nach dem Rezept den zweiten Tag gefüttert, und somit sollte er dann am Montag fertig sein. Da ich allerdings keine Zeit haben werde ihn zu verwenden wollte ich fragen, ob ich dann nur 100g abnehmen soll um es zum aufbewahren im Kühlschrank zu behalten? Und den Rest dann wegwerfen oder ebenfalls jeweils in 100g Portionen aufbewahren? Ich verstehs nicht ganz. Ich wollte dann nächstes Wochenende oder Mitte nächster Woche damit backen. Danke im Voraus für eine kurze Erklärung :-)

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Liebe Celine,
      es spricht nichts dagegen, einfach den kompletten Sauerteig in den Kühlschrank zu stellen und später nach Anleitung normal weiter zu füttern. Die Mengenangaben in Rezepten mit Sauerteig sind auch eher als Mindestangaben zu verstehen und man kann problemlos auch etwas mehr verwenden, was gerade bei einem jungen Sauerteig von Vorteil ist, da er noch nicht so viel Triebkraft hat wie ein älterer.
      Liebe Grüße

  10. Hallo,
    Verwendest Du bei dem Drahtbügelglas auch den Gummiring oder wird der weggelassen? Würde dennoch der Druck entweichen?

    Liebe Grüße!

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Man kann Drahtbügelgläser mit Gummiring verwenden und das ist sogar besser, da so kein Schmutz, Insekten o.ä. ins Glas gelangen können. Wichtig ist dabei allerdings, dass es sich um ein druckfestes Einmachglas handeln muss, das für die Verwendung mit Lebensmitteln (z.B. zum Einkochen) gemacht ist. Diese dickwandigen Gläser halten dem Druck problemlos stand und lassen Überdruck über die Gummidichtung entweichen. Im Gegensatz dazu gibt es auch Deko-Gläser, die nur zur Aufbewahrung ähnlich wie Dosen gedacht sind, aber wegen des dünneren Glases keinen Druck aushalten und daher platzen könnten.
      Falls der Deckel zu stramm sitzen sollte, kann man den Bügel auch leicht nachbiegen, sodass der Deckel samt Gummidichtung ganz sanft und dennoch dicht schließt.
      Liebe Grüße

  11. Hallo, ich Versuche mich zum ersten Mal an diesem Rezept und bin nun bei Tag 3 angekommen, allerdings richtig meine “Mischung” ehr nur nach Mehl, meinst du dass das noch was werden kann oder sollte ich lieber von vorne anfangen? Bin mir total unsicher, da es vom Geruch her, überhaupt nicht mit deiner Beschreibung übereinkommt. Die Temperatur lag zwischen 22-30 Grad in etwa.
    Liebe Grüße

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo Mika,
      was für Mehl hast du verwendet? Und waren denn an Tag 2/3 schon Bläschen zu sehen bzw. ist der flüssige Teig eventuell sogar etwas “hochgeschäumt”, so wie es sein soll? Dann wäre alles richtig. Andernfalls stimmt vermutlich etwas nicht (aus der Ferne leider schwierig zu beurteilen). Ein zweiter Ansatz zum Vergleich kann Aufschluss geben.
      Viel Erfolg und liebe Grüße

    • Huhu, ich habe Dinkelmehl verwendet und Bläschen waren vorhanden.
      Liebe Grüße

  12. Hallo Sascha!

    Ich versuche nun schon zum drittenmale den Sauerteig Ansatz zu schaffen!
    Bis zum dritten Schritt blubbert mein Ansatz immer sehr stark, aber beim vierten Schritt versagt immer alles.
    Ich verwende dafür Mühlen-Roggenvollkornmehl, in einer umgebauten Kühlbox mit Wärmeplatte und Temperatur-Schaltsteckdose. Die innere Temperatur ist auf 25-33°C eingestellt und auch kontrolliert.
    Wo kann der Fehler liegen?

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo Daniel,
      wenn du sagst “versagt immer alles” – was geschieht genau?
      Den Rat, kein Metall zu verwenden, hast du sicher befolgt.
      Wie ist der Geruch nach Schritt 3, ist er süß-säuerlich-hefig, so ähnlich wie frischer Hefeteig, oder irgendwie anders (stechend o.ä.)? Das wäre ein Zeichen von Vermehrung der falschen Kulturen und daher leider ein Fehlschlag.
      Wie in den vorherigen Schritten sollte der Teig auch nach Schritt 4 nach einiger Zeit wieder freudig hochgehen und blubbern.
      Eine Idee wäre, dass es deinem Teig zu warm ist. Beim nächsten Versuch könntest du beispielsweise einfach alles bei Zimmertemperatur gären lassen.
      Viel Erfolg und liebe Grüße

  13. Hallo Sascha,
    ich backe nun seit fast 2 Jahren wöchentlich mein Roggen-Sauerteigbrot, angelehnt an Dein “Uriges Sauerteigbrot-Rezept“.
    Den Ur-Sauerteig habe ich streng nach Deinen Vorgaben „gezogen“.
    Ich möchte dafür einfach mal danken!
    Es hat einige Zeit gedauert, bis ich nun zu „meinem Rezept“ gekommen bin – es macht mir riesigen Spaß und schmeckt sensationell! So ein Brot ist auch eine super Geschenkidee – wobei man schon darauf achten sollte, wen man damit beglückt. ;)
    Vorletzte Woche ist mit tatsächlich das erste mal mein Brotvorrat ausgegangen, so dass ich beim Biobäcker meines früheren Vertrauens wieder mal ein Brot kaufte – kann man vergessen! „Meins“ schmeckt mir und meiner Frau am besten!
    Tausen Dank nochmal, Sascha!
    Viele Grüße vom Sauerteigbrot-Bäcker Andi

    Antworten
  14. Hallo, ich habe da auch mal eine Frage.

    Ich habe bisher immer nur vom ASG weggenommen und gefüttert oder kann ich auch vom Sauerteig das zum Backen vorbereitet ist was abnehmen und dieses füttern für neues ASG?

    Es würde mir sehr helfen eine Antwort zu bekommen.
    Danke

    Antworten
    • Hallo Heidi,
      wenn ich dich richtig verstehen, möchtest du vom fertigen Teig etwas abnehmen?! Das ist weniger empfehlenswert, weil er weitere Zutaten und vor allem auch Salz enthält, das das Wachstum der Mikroorganismen eher stört. Liebe Grüße Sylvia

    • Guten Morgen,
      nein, vom fertigen Sauerteig der 17 Stunden gegangen ist und der dann zum Rest Mehl hinzu kommt.

    • Hallo Heidi, solange der Sauerteig nur aus Mehl und Wasser besteht, geht das auch. Schöne Grüße Sylvia

    • Danke, das hat mir sehr geholfen.

  15. Hallo Miteinander ,
    ich versuche mich schon seit geraumer Zeit am Brotbacken .:) Ansich nicht schlecht —
    es funktioniert . Mein Sauerteig mach ich so wie überall beschrieben . Nur habe ich das Problem das mein Brot bereits am zweiten Tag hart wird . Also nicht so wie beim Bäcker das das es am zweiten Tag immer noch saftig ist . An was liegt das ? Fehlende Milchsäure ?
    Wie kann man da gegensteuern ? Ruhezeit ist schon fast zwei Tage .
    Ich sag schon mal vielen Dank

    Antworten
    • Hallo Marco, wenn man googelt, findet man die Frage recht häufig. Ich habe leider ähnliche Erfahrungen gemacht. Eventuell könntest du an der Aufbewahrung etwas verändern. Manche schwören darauf, einen Apfel mit in den Brotkasten zu legen. Dass Bäckerbrote so saftig bleiben, liegt zumindest teilweise an Zusätzen, die man eigentlich lieber nicht im Brot haben möchte. Vielleicht kommen noch Tipps aus der Leserschaft. Liebe Grüße Sylvia

    • Also ich habe bei YouTube vor Jahren einen Sauerteig nach Anleitung der “Mehlschmiede” angesetzt und der hat hervorragend funktioniert.

      Gestern habe ich einen neun Ansatz gestartet nach Marcel Paar mit einem Apfel im Teig.
      Die Nacht über war er im Ofen (nur Lampe an) und die Temperaturen waren zwischen 26 und 28 Grad.
      Muss man bissi testen. Bei mir hat es mit einem kleinen Schwamm in der Tür gut geklappt, wie in der Mehlschmiede erklärt wird.
      Marcel Paa erklärt das mit den Prozessen während der Reifezeit sehr gut…z.B wie es auch riechen muss.

    • Ich gebe gerne in ein paar Tagen ein Update 😊

    • Hi, bezüglich Haltbarkeit gibt es nach meiner Beobachtung mehrere Faktoren:
      1. Ich mahle das Getreide selber und habe den Eindruck, dass die groben Körner bei Schrot Brot Feuchtigkeit länger halten als wenn ich fein mahle.
      2. Die Wassermenge im Verhältnis zum Mehl: Roggenbrot mache ich mit ca. gleichviel Gewichtsanteilen Mehl wie Wasser. Das kann man dann noch mit der Gabel durchrühren. In einer Tortenspringform ca. 12 Stunden aufgehen lassen und 60Minuten bei 200 Grad Backen. Nachteil: die Unterseite und Seitenwand haben keine durchgetrocknete Rinde und schimmeln daher leicht. Abhilfe: nach ca. 40 Minuten vorsichtig aus der Springform herausnehmen und mit der bereits getrockneten Oberseite nach unten auf den Rost im Backofen legen. Aufbewahrung im Holz Brotkasten im Papiersack – mit der harten Oberseite nach unten – weil diese Seite am wenigsten zum schimmeln neigt. Nach einer Woche ist das Brot noch so frisch, wie gekauftes nach einem Tag.

    • ich hab keine klaren Aussagen gefunden,ob der Ansatzteig in den Kühlschrank muss.Ich bewarte ihn immer im Kühlschrank und ständig bildet sich eine graulich-bräunliche Flüssigkeit obenauf….weil es nicht so riecht wie mehrmals beschrieben,schütte ich das Wasser immer weg!? wie ist es richtig zu machen und gehört das Ansetzglas immer in den Kühlschrank ( dann entwickelt sich ja überhaupt keine Gärung 🤔)

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Schau mal oben in den Abschnitt zur Aufbewahrung, dort wird es erklärt.
      Man kann den Sauerteig auch bei Zimmertemperatur aufbewahren. Er entwickelt sich dann schneller, aber die Gefahr, dass sich unerwünschte Mikroorganismen vermehren und den Ansatz verderben lassen, ist größer als im Kühlschrank (d.h. noch pingeliger mit der Hygiene sein).
      Liebe Grüße

    • Hallo,
      noch eine kleine Ergänzung zur Flüssigkeit, die sich bildet. Das ist sogenannter Fusel und man schüttet ihn tatsächlich weg. Also alles richtig gemacht! Ich bewahre meinen Sauerteig auch im Kühlschrank auf, es sei denn ich möchte ihn bald nutzen und “aktivieren”. Liebe Grüße Sylvia

    • Hallo Marco,
      du fragst wegen der Aufbewahrung und warum das Brot trocken und hart wird…. ich schneide mein Brot nach 1 Tag und packe es zu 6-8 Scheiben in Pergamentpapier und dann in eine Plastiktüte. Das kann man beides oft wieder verwenden. Entweder wird es im Kühlschrank oder in der Tiefkühltruhe aufbewahrt, meist essen wir es getoastet -himmlisch!
      Probiers mal – gutes Gelingen & Gruß Elke

  16. Habe gerade mal auf dieser Seite geschaut wie du Sauerteig erstellst.
    War lustig zu lesen wie Christine Sauerteig fürs ganze Haus herstellt.
    Vielleicht kannst du ja mal Rezepte für den Rest vom Anstellgut geben ?

    Antworten
  17. Hallo an die Experten! Am Sonntag habe ich zum brunch eingeladen. Natürlich möchte ich selbstgemachtes Bauernbrot mit Roggensauerteig anbieten.
    Ich gehe laut rezept folgendermaßen vor:
    1)anstellgut mit roggenmehl vermischen und 12-15 Std gehen lassen
    2) entstandenen sauerteig mit quellstück und mehl für ca 1 Std gehen lassen
    3) ab ins gärkörbchen und nochmal 2 Std gehen lassen bevor das Brot in den Ofen kommt

    Jetzt die eigentliche frage:
    Kann ich den Teig auch über nacht im gärkörbchen lassen statt den 2 Stunden?
    Ich habe ehrlich gesagt keine Lust um 5 schon aufzustehen um mich um den Teig zu kümmern…
    Danke vorab

    Antworten
    • Hallo Steffi,
      beginne mit Deinem Punkt 1) schon heute Abend, dann hast Du morgen Zeit für Punkt 2) und 3) … das fertige Brot kann dann in der Nacht auf Sonntag rasten und auskühlen.
      LG, gutes Gelingen und ein schönes Wochenende!

    • Hallo Bernd,

      Du meinst das Brot dann morgen Abend schon backen?
      Die Option fände ich nicht ganz so ideal, da das Brot frisch aus dem Ofen und lauwarm einfach so viel besser schmeckt.
      Drum die frage kann ich das Brot im Gärkörbche auch über macht ruhen lassen?
      Danke vorab

    • Hallo Steffi,

      ich verstehe schon und ich muss Dir zustimmen, dass ein so ganz frisches Brot etwas besonderes hat und hervorragend schmeckt!

      sorry, aber mit fertigem Teig über Nacht stehenlassen, da habe ich leider keine Erfahrungswerte.

      Meine Befürchtung wäre, da der Teig weiter gährt, dass die Struktur im Teig sich so verändert, dass das Brot dann vielleicht nicht mehr richtig aufgeht!?!

  18. Hallo, wie habt ihr denn den Teig warmgehalten? Im Ofen oder Dörrautomat braucht es doch ganz schon viel Energie aufgrund der langen Dauer, oder?

    Antworten
    • Hallo Mel,
      ich stelle meinen Sauerteig abends in das Backrohr. Gährstufe mit 35 Grad, nach 3 – 4 Stunden schalte ich den Ofen aus und stelle eine Wärmflasche (Plastiktrinkflasche) mit heißem Wasser zum Sauerteig in den Ofen. So wird die Temperatur noch einige Zeit gehalten und fällt dann langsam ab. Über diese Zeit hat mein Sauerteig dann die verschiedenen Temperaturbereiche durchlaufen, die auch für die Bakterienkulturen wichtig sind. Gutes Gelingen!

  19. Hallo zusammen, muss das Glas mit dem Sauerteig im Kühlschrank , geschlossen oder offen bleiben?
    Wenn es offen bleiben kann, könnte ich doch auch ein anderes Glas als ein Drahtbügelglas nehmen oder ?
    Danke für die Unterstützung. Grüße Rainer

    Antworten
    • Naja, der Sauerteig könnte in einem offenen Glas an der Oberfläche trocken werden bzw. könnte auch etwas hineinfallen und den Sauerteig verunreinigen. Andererseits soll aber durch die Gährung entstehender Überdruck entweichen können … Gläser mit Schraubverschlüssen kann es da schon zerspringen lassen, daher die Empfehlung zu einem Drahtbügelglas. Gutes Gelingen!

    • Ok danke . Aber das Drahlbügelglas ist ein Glas mit einem Gummi und einem Drahlbügel. Wenn ich das verwende und schließe, kann es sich auch zerspringen?

    • Nein, normal nicht. Ich hatte einmal zu viel im Glas und da hat es den aufgehenden Sauerteig bei der Dichtung rausgedrückt. Die Gläser sind dafür gemacht.

  20. Christine

    Hallo, Ich habe zum ersten Mal Sauerteig angesetzt und stehe auch etwas auf dem Schlauch:

    Über 5 Tage habe ich meinen Sauerteig angesetzt und somit ca. 500gr Sauerteig erhalten. Für mein erstes Brot habe ich 20gr weggenommen und mit Mehl und Wasser für das Brotrezept nochmal gehen lassen. Brot war sehr lecker und bis hierhin ist auch alles ok. Aber jetzt habe ich immer noch fast 500gr Sauerteig im Kühlschrank und komm nicht klar. Soll ich jetzt alles füttern? Oder nur einen Teil. Wenn ich z.B. wie bei Punkt 5 erklärt 100gr abnehme und diesen weiter fütter, was passiert mit den restlichen 400gr im Kühlschrank (wenn ich nicht trocknen oder verschenken möchte)? Bzw. soll ich überhaupt 100gr weiter füttern? Ich brauch ja laut meinen Rezepten immer nur 20gr davon. Weiter Unten steht 5 bis 10gr abnehmen und füttern. Ich bin total verwirrt 😕 muss ich dann jedesmal eine große Menge entsorgen die durchs wegnehmen eines teils übrig bleibt?
    Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen
    Vielen Dank im Voraus

    Antworten
    • Hey Christine,
      Ich hab exakt die gleiche Frage wie Du….
      Ich habe es allerdings folgendermaßen verstanden (und bin gerade erst an Tag 3):

      Tag 5: 500g Anstellgut (Asg)

      350g Asg kommen in den Kühlschrank (Gafäß 1), so wie Du ja Hefe auch bis zum nächsten backen im Kühlschrank aufbewahrst
      100g Asg kommen auch in den Kühlschrank, aber in ein anderes Gefäß 2
      50g (Asg) verbacken :-)

      Tag 6
      Du kannst aus Gefäß 1 nochmal backen
      Tag 7 Du kannst aus Gefäß 1 nochmal backen
      Tag 8 Du kannst aus Gefäß 1 nochmal
      Tag 9 Du kannst aus Gefäß 1 nochmal backen
      Tag 10 Du kannst aus Gefäß 1 nochmal backen

      Je nachdem wie lange der Sauerteig im Kühlschrank haltbar ist, ne Woche sollte er schaffen..

      Also Tag 14:
      Wenn von Gefäß 1 noch was da ist, tue es weg (verschenken, trocknen, doch verbacken)

      Aber Gefäß 2 wie beschrieben, 10 gramm weg, 50gramm dazu und pflegen

      Ich glaube wenn das Anstellgut erstmal ein “Bewußtsein ” entwickelt hat, muss man sich nur nen ungefähren Plan machen, wann man was backen will und dementsprechend viel füttern und warm, oder wenig füttern und Kühlschrank.

  21. Stephanie

    Hallo, ich möchte zum ersten Mal Sauerteig herstellen und verstehe es leider trotz mehrmaligen Lesen nicht.
    Wenn der Teig fertig ist, nehme ich eine entsprechende Menge zum Brotbacken weg. Die restliche Menge (oder nur einen Teil davon?) “füttere” ich dann wann und wann kann ich davon wieder ein Brot backen? Vielen Dank und liebe Grüße Stephanie

    Antworten
    • Hallo Stephanie, genau! Du nimmst vom fertigen Sauerteig nach Angaben deines Brotrezepts einen Teil ab und verarbeitest diesen. Vom Rest nimmst du wieder einen Teil ab und fütterst diesen mit Mehl und Wasser (ich nehme meistens 10 g Sauerteig + je 50 g Wasser und Mehl). Wenn du ihn regelmäßig fütterst (etwa 1 mal pro Woche), kannst du dann auch schon wieder damit backen. Liebe Grüße Sylvia

    • Wichtig! Du musst vom angesetzten Sauerteig einen Teil abnehmen bevor Salz oder Gewürze dazukommen! Diesen entnommenen Teil füttern und in den Kühlschrank stellen. Den restlichen Sauerteig entsprechend Rezept würzen und verbacken. Ich wünsche Dir gutes Gelingen! LG, Bernd

  22. Hallo und guten Tag liebe Bäckersleut!

    Eine kurze Frage, wie ihr das handhabt.
    Ich backe am liebsten Roggen-Vollkornbrot mit Sauerteig. Nach dem Backen lege ich es zum Auskühlen auf ein Gitter … deckt ihr es mit einem Tuch ab, oder bleibt es offen über Nacht stehen, oder gebt ihr es gleich in die Brotdose?

    Mir schmeckt es sehr gut, aber meiner Frau ist die Kruste zu knusprig …

    Danke im Voraus für eure Tipps, LG,
    Bernd

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    Antworten
    • Mir ist die Kruste auch immer zu hart darum wickle ich das Brot aus dem Ofen in ein feuchtes Tuch und lass es abkühlen ,dann ist die Kruste weich

  23. Romana Gianotti

    Kann mir jemand helfen? Ich würde gerne einen Lievitro Madre ansetzen. Mag aber kein säuerlichen Brote. Was muss ich wie machen, dass der LM mild bleibt?
    Danke für Eure Hilfe
    Lieber Gruss aus der Schweiz
    Romana

    Antworten
    • Meik Braun

      Hoi Romana,

      Ich bin dabei ein optimales Kletzenbrot (österreichisch) zu entwickeln. Dabei hab ich kürzlich einen Sauerteig mit selbstgemachter Quarkmolke angesetzt. Er fiel sehr mild aus, gar nicht mit der für Sauerteig typischen Säure.

  24. Hallo zusammen,
    nach mehreren Gärungsversuchen, habe mir ein Sous Vide Thermometer gekauft und ein wenig gebastelt. In Bild der erste Versuch, er schon 1a funktioniert. Ansatz geht toll auf.
    Demnächst wird alles noch “schöner” aufgebaut.
    LG
    Dirk

    Antworten
    • Klingt spannend. Wo ist das Bild? Und wozu ein Valkumthermometer?

  25. Hallo zusammen. Warum wird der Sauerteig immer in einem schmalen Glas angesetzt? Hat es einen Einfluss auf seine Triebkraft?
    Danke für Eure Antworten

    Antworten
    • Hallo Pia, ich habe auch schon Sauerteig in einem breiteren, tiefen Glas angesetzt und keine Unterschiede festgestellt. Liebe Grüße Sylvia

  26. Hallo zusammen,
    ich hätte da mal eine Frage. Ich stelle also den Grundteig her, von dem ich 100g abnehme und im Kühlschrank kühle zur Weiterverarbeitung. Wenn ich die 100g „füttere“,
    – nehme ich dann alles oder nur einen Teil?
    – nehme ich beim neuen Brotteig die gesamten 100g und nehme dann vom neuen Brotteig wieder 100g als Ansatz?
    – oder nehme ich vom gefütterten Ansatz, der durchs füttern ja mehr wurde wieder 100g als neuen Ansatz und der Rest ist für das neue Brot?
    Danke für‘s erklären
    Gruss Frank

    Antworten
    • Hallo Frank,
      der, wie du ihn nennst Grundteig ist das Anstellgut, das dann im Kühlschrank aufbewahrt und auch 1-2 mal pro Woche gefüttert wird. Dieses Anstellgut nehme ich vom Sauerteig ab bevor Salz oder Gewürze dazukommen. Das ist also nur Wasser mit Mehl. Mein Sauerteig besteht nur aus Roggenvollkornmehl und Wasser. Zum Füttern gebe ich einen Esslöffel Roggenvollkornmehl und eineinhalb Esslöffel warmes Wasser zum Anstellgut, ordentlich durchrühren und ab in den Kühlschrank.
      Beim nächsten Brotbacken nehme ich 200 g Roggenvollkornmehl, 220 g warmes Wasser und das Anstellgut aus dem Kühlschrank, ordentlich verrühren und dann stelle ich es zum Reifen abgedeckt in das Backrohr. Backrohr auf Gährstufe, max. 35 Grad, 6 Stunden. Nach diesen 6 Stunden schalte ich das Backrohr aus und stelle für weitere 6 Stunden eine Flasche mit heißem Wasser neben den Sauerteig in das Backrohr. So erhalte ich eine langsam fallende Temperatur, was für die Entwicklung der verschiedenen Bakterien wichtig ist.
      Nach diesen 12 Stunden, der Sauerteig hat ordentlich geblubbert, entnehme ich so ca 60 – 70 g des Sauerteigs, füttere ihn nochmal und stelle diesen wieder in den Kühlschrank. Der Rest des Sauerteigs wird mit Salz, Gewürzen, Mehl und Wasser zu einem herrlichen Brot verarbeitet.

      Ich hoffe, dass ich Dir helfen konnte und wünsche Dir gutes Gelingen!

      Viele Grüße, Bernd

  27. Sebastian

    Hey Sascha, danke für Dein Rezept!
    Der Versuch wird bei uns gerade mit ~20°C. Nach fünf Tagen tut sich definitiv etwas, aber sehr wahrscheinlich deutlich träger. Egal, es geht. Jetzt wird gebacken .
    VG,
    Sebastian

    Antworten
  28. Hallo,
    Vielen Dank für die tolle Beschreibung, leider tue ich mich beim Kochen und Backen extrem schwer, deshalb habe ich auch noch nicht verstanden, was ich mit dem fertigen Sauerteig mache, den ich nicht sofort verbacke.
    Ich möchte öfter Brot backen, also schon ca 3 mal wöchentlich. Nehme ich da jetzt von dem restlichen fertigen Sauerteig immer wieder bis dieser aufgebraucht ist, muss ich ihn vor dem Backen nochmal füttern oder bleibt er einfach im Kühlschrank bis zum Backen? Füttere ich einen kleinen Teil, damit ich wieder viel habe für weiteres Backen?
    Viele liebe Grüße und entschuldige, dass ich es trotz toller Beschreibung noch nicht verstanden habe….
    Sonja

    Antworten
    • Liebe Sonja, ich glaube, es geht vielen Menschen wie dir, wenn sie zum ersten Mal mit Sauerteig in Kontakt kommen. Mir ging es jedenfalls genauso ;-) Grundsätzlich ist es so, dass der Sauerteig beim Lagern nach und nach seine Triebkraft verliert, weshalb du ihn vorm Backen immer wieder auffrischen musst. Das lässt sich auch ganz gut daran erkennen, dass er in sich zusammensinkt und keine Blasen mehr bildet. Ich frische meinen Teig dann wie folgt auf: 10 g Sauerteigansatz, 50 g Mehl und 50 ml Wasser vermischen und für einige Stunden stehen lassen, bis der Sauerteig schön blasen gebildet hat und erheblich an Volumen gewonnen hat. Dann kann gebacken werden. Auf diese Weise bleibt natürlich immer Ansatz übrig, den kannst du dann z.B. in einem Auffrischbrot verbacken (Rezepte gibt es im Netz reichlich). Ich hoffe, das hat ein wenig weitergeholfen. Liebe Grüße Sylvia

    • Liebe Sylvia,

      das war auf jeden Fall schon einmal sehr hilfreich.
      Wenn ich den sauerteig nun gefüttert habe, nehme ich ihn dann komplett zum Backen oder nur einen Teil und den anderen Teil stelle ich in den Kühlschrank und füttere ihn vorm nächsten Brot Backen wieder und mache mit dem übrig geblieben Teil wieder weiter und somit kann das endlos weiter gehen? Das habe ich nämlich noch nicht ganz verstanden.
      Aber in Rezepten steht ja immer eine bestimmte Menge sauerteig, also bleibt wahrscheinlich schon immer etwas übrig…..?
      Kannst du mir noch sagen, ob ich auch ein Vollkornbrot mit dinkel nur mit sauerteig Backen kann? Ich habe bisher nur Rezepte gefunden, in denen auch Hefe enthalten ist.
      Viele liebe Grüße und herzlichen Dank!
      Sonja

    • Hallo Sonja, ja es ist genau wie du es beschreibst. Theoretisch kannst du den Sauerteig ewig weiter vermehren und auffrischen. Deshalb bleibt auch immer etwas übrig. Was das Backen ohne Hefe angeht: Ja das geht. Der Sauerteig muss nur triebstark genug sein, also schon ein paar Male gefüttert worden sein. Manche geben dann trotzdem noch Hefe zur Unterstützung dazu. Es gibt aber auch reine Sauerteigrezepte – zum Beispiel auf diesem bewährten Blog http://www.ploetzblog.de. Liebe Grüße Sylvia

  29. Hey,

    Danke für deine Anleitung (kurz und knackig ohne viel Umschreibung).

    Du sagtest beim Füttern solle man 5-10g vom Ansatz abnehmen und füttern. Was tue ich dann mit dem restlichen Ansatz, den ich nicht zum Füttern verwendet habe? Gebe ich am Ende das gefütterte und den Rest Anstellgut wieder zusammen?

    Lieben Dank

    Antworten
    • Hallo Pia, davon bleibt immer etwas übrig, das kann man dann noch verbacken – allerdings mit einem anderen Backtriebmittel zur Unterstützung, weil der Sauerteig ja noch nicht so triebstark ist. Liebe Grüße Sylvia

  30. Hallo zusammen,

    ich habe mich ebenfalls an diesem einfachen Rezept versucht – danke dafür! 😊 Ich habe heute morgen den Schritt vier hinzugefügt und mein Teig hat auch die richtige Konsistenz und “riecht richtig”, nur, mein aktuellen Problem ist, dass er keine Blasen wirft. Da es aktuell recht warm ist, auch bei uns in der Wohnung, habe ich ihn an einem lauwarmem Plätzchen abgestellt. Hat die Temperatur anscheinend nicht gereicht? Und kann ich ihn noch einmal für mehrere Stunden in den Backofen oder die Sonne, abgedeckt, stellen oder muss ich dann einfach mir länger warten und danach wieder mit Schritt eins anfangen? Viele Grüße,

    Antworten
    • Hallo Ramona, eine Ferndiagnose ist bei Sauerteig immer schwierig. Aber nach dem Füttern sollte er schon irgendwann blubbern und deutlich an Volumen zunehmen. Wenn das nicht der Fall ist, helfen etwas höhere Temperaturen manchmal nach oder es braucht einfach noch etwas mehr Geduld. Liebe Grüße Sylvia

  31. Hallo,
    erstmal danke für die Antwort zu meinem letzten Post hier. Ich habs mit dem Kühlschrank probiert und wir werdn sehen.

    Ich bin jetzt sozusagen bei den letzten 24 Stunden warten angekommen.
    Woran erkenn ich denn dann genau, ob es was geworden ist?
    Aktuell habe ich den Eindruck, dass die ganze masse viel zu flüssig ist.
    Es riecht nicht schlecht oder übel, und kleine Blsen sind auch zu sehen, wenn auch nur einige.
    Danke schonmal

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    Antworten
    • Hallo Chris, war der Sauerteig zwischenzeitlich voluminöser? Falls nicht scheint noch nicht so viel passiert zu sein. Er sollte sich erheblich vergrößern, fällt dann aber auch wieder in sich zusammen. Liebe Grüße Sylvia

    • Hallo,
      am 2. Tag war er zwischendurch voluminöser, das hatte sich dann nach dem nächsten Durchrühren aber wieder gelegt (war alles noch vor der Kühlschrankphase).
      Also es hat schon etwas im teig gearbeitet, aber ich weiß nicht ob er noch richtig lebt
      (ich hoffe der Kommentar ist so richtig sichtbar — ich habe keine Option gefunden auf Antworten zu antworten)

    • Dann würde ich ihn weiterfüttern und schauen, was passiert. Wenn sich Hefen und Milchsäurebakterien vermehrt haben, wird er entsprechend darauf reagieren und wieder blubbern und angenehm säuerlich riechen. Liebe Grüße Sylvia

    • Hallo,
      nur ein kurzes Update.
      Das Backen mit dem Sauerteig hat wunderbar funktioniert. (Ich habe das verlinkte Roggenvollkornrezept genommen, habe allerdings relativ beliebig statt Roggen, mangels Verfügbarkeit, ein Weizen-Dinkel-Mischbrot daraus gemacht.)
      Vielen Dank für die Rege Unterstützung hier. Ich finde das Ergebnis vom erstem Backen kann sich sehen lassen ^^
      (Schmecken tut es jedenfalls super)

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    • Hallo Chris, das sieht auch richtig schick aus! Danke fürs Teilen, dann hat sich der Aufwand ja gelohnt. Liebe Grüße Sylvia

  32. Hallo,
    kann man den Fertigungsprozess auch pausieren? Ich habe angefangen den Teig anzusetzen und muss aber spontan zwei Tage weg.

    Antworten
    • Hallo Chris, durch Kälte wird der Prozess verlangsamt. Du könntest den Ansatz also kaltstellen, aber ob und wie gut das dann mit den weiteren Schritten funktioniert, weiß ich mangels Erfahrung leider nicht. Liebe Grüße Sylvia

  33. Carmencita Chachacha

    Hallo miteinander. Ich bin ein Hafer – Fan, da ich Weizen aus gesundheitlichen Gründen skeptisch gegenüberstehe. Kann ich Sauerteig auch aus Hafer herstellen oder funktioniert das nicht, weil das eher eine asiatische Rispengrassorte ist? (Hab ich vorhin zufällig gelesen)
    Da ich letztens mit einem gekauften getrockneten Sauerteig aus dem Kaufland eher schlechte Erfahrung gemacht habe – da ging nix auf und es stand nur Sauerteig drauf, aber nicht aus was – war ich am spekulieren, ob es auch mit Hafer geht, da ich für mein Brot gut überwiegend Hafermehl, 1:1 Roggen und Dinkel und nur einen kleinen Rest Weizen verwenden möchte. Rezept habe ich dazu keines, ich nehme die Menge, wie sie am besten knetbar wird… und in meinen Brotback-Büchern schreibt kein Mensch was über Hafer! War mal auf einen Vortrag von einem Bäcker über Brotherstellung und der meinte, man sollte den Sauerteig am besten immer mit der vorherrschenden Backmehlsorte machen. Aber hatte auch nur Weizen, Dinkel und Roggen – auf Hafer bin ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht gekommen.

    Antworten
    • Hallo, vielen Dank für deinen Kommentar. Tatsächlich sind die im Supermarkt erhältlichen Sauerteige meist nur noch als Geschmacksgeber geeignet, entfalten aber keine Triebkraft mehr. Ein lebender Sauerteig ist auch nicht wirklich für die typischen Lieferketten und Lagerbedingungen von Supermärkten geeignet. Ich selbst habe keine Erfahrung mit einem Hafersauerteig, habe aber eben bei einer kurzen Recherche dazu einen interessanten Beitrag auf dem bekannten ploetzblog gefunden. Der Autor hat einen anderen Sauerteig erfolgreich zu einem Haferflockensauerteig umgezüchtet. Eventuell könnte auch das Thema wilde Hefe für dich interessant sein https://www.smarticular.net/wilde-hefe-wasser-wildhefe-rezept-zuechten-verwenden-vermehren/. Liebe Grüße Sylvia

  34. Hallöchen in die Runde,
    als Geschenk wollte ich einer Freundin einen Sauerteig schenken.
    Mittlerweile bin ich mit dem Rezept auch theoretisch durch, aber habe eine Frage. Die ersten Tage hat sich das Volumen deutlich verdoppelt, die letzten beiden Tage nun ist das Volumen stattdessen nahezu gleich geblieben. Ich bin mir nicht sicher, ob das so richtig ist oder ob ich irgendetwas falsch gemacht habe. Riechen tut der Ansatz nur noch mäßig säuerlich und allzu viele Blasen schlägt der Teig auch nicht, Farbe auch nicht komisch oder anders als zu Beginn. Temperatur war ebenfalls recht konstant bei 30°.
    Vielleicht kann mir jemand sagen, ob das so sein muss.

    Antworten
    • Hallo Robin, das klingt erst mal alles richtig. Vielleicht machst du einen ersten Backversuch, vor dem Verschenken – falls das zeitlich drin ist. Liebe Grüße Sylvia

  35. Nach einigen Fehlversuchen habe ich mich nicht entmutigen lassen und bin ich wieder im Sauerteig-Fieber.
    Ich bin an Tag 4 angelangt. Nun meine Frage: Wenn ich die Mengenangaben bei der Herstellung des Sauerteiges addiere, komme ich auf 350 g Roggenmehl.
    100 g sind als Ansatzgut abzunehmen für die Aufbewahrung im Kühlschrank für kommendes Backen.
    Wenn ich von 350 g Roggenmehlmasse 100 g subtrahiere dann habe ich 250 g Sauerteigansatzk. Soll so viel in den Brotbackvorgang?
    Ich bin etwas verunsichert und würde mich über hilfreiche Tipps freuen.

    Gruß Heide

    Antworten
    • Hallo Heide, das kommt auf das Rezept und die Gesamtmenge der anderen Zutaten – insbesondere des Mehls – an. Frischer Sauerteig ist zudem noch nicht so backstark wie älterer, der schon mehrmals gefüttert wurde. Ich würde da nach Rezept vorgehen. Die übrige Menge kannst du dann vielleicht noch irgendwie anders verbacken oder zur Not – falls du einen Garten hast – als Kompostbeschleuniger verwenden. Liebe Grüße Sylvia

  36. Hallo in die Runde, mein Sauerteig ist nun schon über ein Jahr alt und ich verwende ihn regelmäßig. Mindestens einmal wöchentlich füttere ich ihn, entnehme einen Anteil und gebe vom angesetzten Vorteig des Brotes wieder 50g zurück in den Sauerteig.
    Nun ist es so, dass der Sauerteig jetzt sehr scharf und säuerlich riecht. Der Geruch erinnert beinahe an einen Edding Stift. Ist das noch “normal”? Was habe ich falsch gemacht? (Brot wird ohne zusätzliche Hefe sehr fest und der Teig geht in der dritten Stufe kaum noch auf) Kann ich den Sauerteig noch retten? Danke für eine Antwort. Herzliche Grüße Sindy

    Antworten
    • Frisch deinen Sauerteig beim Füttern mit einem Löffel Blütenhonig auf. Ist ‘n Tipp von ‘nem Bäckerprofi.

    • Das probiere ich, danke!

  37. Hallo
    Ich habe jetzt sauerteig gemacht einen teil im kühlschrank und einen teil als pulver.
    Meine frage wenn ich jetzt den sauerteig im kühlschrank habe und nicht backe muss ich ihn auch füttern?
    Wenn ich jetzt backe nehme ich das ganze glas heraus und füttere dieses bevor ich backe und stelle den rest wieder zurück oder nehme ich nur einen teil aus dem glas und füttere diesen vor dem backen?
    Danke für eure infos

    Antworten
  38. Trümmerwalze97777

    Hallo, ich habe einen Sauerteig angesetzt und auch schon ausprobiert, jetzt habe ich auch ein gutes Rezept das Wunderbar funktioniert leider bekomme ich zu viel Brot aus dem Teig obwohl ich nur noch 1/3 vom eigentlichen Rezept nutze. Jetzt meine Frage wenn ich den Teig das nächste Mal mache kann ich den halbieren und die eine Hälfte einfach einfrieren? Ich benutze kein Hefe, könnte aber mehr Sauerteig rein machen dadurch würde der backteig nur etwas mehr Geschmack bekommen was ja nicht schlimm wäre.

    Antworten
    • Kann dir deine Frage nicht beantworten (verstehe sie nicht). Aber wenn du zu viel Teig hast, backe doch einfach alles aus und friere das fertige Brot ein. Ich schneide es sogar vorher in Scheiben. Aufgetaut und leicht angetoastet, ein Genuss!

  39. Ein paar zusätzliche Anmerkungen zum Sauerteig nach meinen Erfahrungen. Wer meint, dass etwas davon falsch ist, möge es mir bitte kundtun. Man lernt schließlich nie aus. Danke

    Brotteig sollte man immer mit einer sauberen (!) Plastiktüte abdecken, dann verdunstet nur noch wenig Wasser auf der Oberfläche.

    Wer einen Kachelofen hat, der sucht fürs Energiesparen den Platz mit der richtigen Temperatur auf dem Ofen aus. Je nach Wärme zusätzlich mit einem Tuch isolieren. Das gilt sowohl für das Reifen des Brotteiges als auch für das Ansetzten eines frischen Sauerteiges. Beim Ansetzten sollte man eher einen Grundofen haben, der auch nachts warm gibt.

    Im Sommer bringe ich Brotteig tagsüber in die warme Veranda.

    Neuer Ansatz sollte eine etwa konstante Temperatur von ca 30 ° für die Entwicklung haben. Das ist im Sommer schwerer, da man im Haus keinen Platz ständig warmen Platz mit dieser Temperatur hat. Ich selbst möchte nicht den elektrischen Backofen über Tage eingeschalten. Dann gibt es eben Dinkelbrot mit Hefe, das etwas weniger gut schmeckt.

    Ein neuer Sauerteig gesteht schneller, wenn man ihn mit Molke und Wasser ansetzt. Darin sind ja die verschiedensten Milchsäurebakterien. Ich bekomme Molke von einer Käserei, wo täglich tausende Liter davon weggekippt werden. (Es gibt in der Gegend wenig Schweine.) Man beurteilt einfach den Reifezustand nach der Beschreibung des Aussehens hier im Rezept nach Augenmaß, die Zeitangaben muss man eben entsprechend verkürzen. Gekaufte Molke aus dem Laden ist zumindest pasteurisiert und die erwünschten Bakterien haben sich dann verabschiedet. Auch Saft von (selbstgemachtem) Sauerkraut ist gut – aber aus demselben Grund wie bei der gekauften Molke bitte nicht aus der Dose.

    (Nicht zum Thema passend, aber ich habe Molke erwähnt: Meine beiden Hunde saufen die Gratis-Molke mit Begeisterung. Darin ist viel Eiweiß enthalten. Und wenn mal Welpen da sind, kriegen die das auch in großer Menge – wollen und sollen ja dann auch große Hunde werden.)

    NOCH NIE HABE ICH SAUERTEIG AUS ROGGEN ZUM HERSTELLEN EINES DINKELBROTES VERWENDET. WEISS JEMAND, OB DAS MÖGLICH IST? GLEICHES FRAGE ICH MICH FÜR DEN UMGEKEHRTEN VORGANG.

    Antworten
    • Hallo, vielen Dank fürs Teilen der Erfahrungen und Tipps. Meines Wissens ist es zwar optimal, den passenden Sauerteig zum verwendeten Mehl zu verwenden (also Dinkel für Dinkel usw.) Aber es geht auch mit Roggensauerteig und Dinkelmehl. Sonst müsste man ja auch für jede Brotsorte einen eigenen Sauerteig ansetzen. Das ist wohl nur für extreme Brotliebhaber und Dauerbäcker praktikabel. Liebe Grüße Sylvia

  40. hallo
    Mein Sauerteig hat beim ansetzen eine sehr trockene Oberfläche bekommen !
    ist das normal ?? und was kann ich dann machen??

    Antworten
    • Hallo Anita, das kann schon mal passieren. Einfach unterrühren. Das löst sich wieder auf. Liebe Grüße Sylvia

  41. Hallo, funktioniert das Ganze auch mit Dinkelmehl?

    Antworten
    • Hallo, ja man kann auch mit Dinkelmehl einen Sauerteig ansetzen. Liebe Grüße Sylvia

  42. Hallo, hab jetzt meinen Sauerteig vor 5 Tagen angesetzt aber es sind noch keine Blasen entstanden. Er ist weicher als vorher. Sollte man den dann noch draußen lassen oder doch schon in den Kühlschrank?

    Antworten
    • Hallo Julia, eigentlich sollte sich nach fünf Tagen schon etwas mehr getan haben. Wie sieht er denn inzwischen aus? Liebe Grüße Sylvia

    • Nja wenn man die eingetrocknete Schicht etwas beiseite schiebt sieht man Blasen. Er riecht säuerlich und etwas süßlich. Hoffe das ist richtig so. Hab gestern dann zum Brotbacken was angesetzt was heute sehr nach Aceton riecht.

    • Hallo Julia, das klingt eigentlich alles ganz gut. Und ja der Geruch kann auch mal etwas streng sein. Ich drücke die Daumen fürs Backen! Liebe Grüße Sylvia

    • Grüß Dich Julia.
      Ich hoffe, ich habe nicht zwischen den Zeilen gelesen, dass du den Sauerteig einfach fünf Tage hast stehen lassen. Deine Aussage, dass du die eingetrocknete Haut weg gelassen hast, hat mich irritiert. Bei täglichem Anfüttern entsteht keine Hautkruste. Wenn der Teig arbeitet, steigen Bläschen nach oben und so bleibt der Ansatz frisch. Azetongeruch ist nicht schlimm. Vielleicht hat sich ja etwas Alkohol oben auf gebildet. Den würde ich abschütteln.

      Gute Backergebnisse weiterhin 🍀

    • Ja 5 Tage stand mein Sauerteig nach dem ich jeden Tag wie im Rezept oben steht neu angereichert habe. Ich habe die Schüssel nur mit einen Tuch abgedeckt und deswegen denke ich ist es oben drauf etwas eingetrocknet. Blasen obendrauf waren nicht zusehen nur wenn man die dünne Schicht oben etwas bei Seite geschoben hat. Bei uns ist es Tagsüber warm da stand er neben dem Ofen aber Nachts halt nicht so warm 20 Grad. Vllt lag es daran?

    • 5 Tage lang fütterst du den Teig täglich. Danach brauchst du ihn nicht mehr ‘am Ofen’ stehen lassen. Wenn du ihn nicht mehr fütterst, kommt er in den Kühlschrank.
      Ich decke Meinen mit einem Teller ab.
      Nimm jetzt doch mal einen Teil (vllt 4 EL) von deinem Teig, am besten von unten, und gib ihn mit einem TL Blütenhonig mit 2 EL Mehl und Wasser in eine neue Schüssel und lasse ihn bei gleichbleibender Temperatur über Nacht stehen. Ist ein Bäckertrick. Wenn er dann nicht reagiert, würde ich neu anfangen.
      Viel Erfolg.

    • Ich habe das jetzt so probiert wie sie geschrieben haben und man sieht überall Wöllbungen. Kann ich nun den Teig verwenden oder muss ich den nochmal machen?

    • Na das hört sich doch gut an. Wenn er sich wölbt hat er sich bestimmt auch vergrößert. Wenn du jetzt mal durchrührst und kleine Luftblasen findest, ist er richtig. Kannst ihn verarbeiten. Behalte dir einen kleinen Rest, den du im Kühlschrank aufbewahrst. Einen Tag vor dem nächsten Backen nimmst du ihn wieder raus und fütterst ihn mit Mehl und Wasser. Abgedeckt draußen stehend wird er wieder ‘blubbern’. Dann ist er für’s nächste Brot aktiv.

  43. Guetn Tag zusammen. Ich hatte spontan die Idee, Sauerteig auszuprobieren. Bei den meisten Rezepten steht: Roggenmehl, aber du kannst auch anderes Mehl verwenden.
    Jetzt meine Frage: Kann es sein, dass mein Dinkelmehl zu hell ist? Muss es eher dunkles Mehl sein damit es klappt? Mein Ansatz riecht zwar nicht schlecht, aber weder säuerlich noch wirft er irgend eine Art von Blasen. Hab ihn auch länger stehen lassen, da ich ihn einfach aufs Regal in der Wohnung gestellt habe. Wie gesagt, es war spontan und uch habe verwendet was da war.

    Antworten
    • Hallo Daniela, auch helle Mehle eignen sich für Sauerteig. Vielleicht ist es nicht warm genug und der Ansatz braucht noch etwas Zeit. Ansonsten könntest du es mit unserem Rezept für Siegfried versuchen https://www.smarticular.net/siegfried-teig-sauerteig-herzhaft-brot-rezept/. Der lässt sich später auch wie ein normaler Sauerteig (nur mit Mehl und Wasser) weiterfüttern. Liebe Grüße Sylvia

    • Ich wuerde den Sauerteigstarter nicht in ein Regal , sondern besser in einen dunklen Schrank stellen, wenn ich Regal als vorne offen verstehen wuerde.

  44. Hallo, kann ich mein Anstellgut auch mit Roggenmehl 1050 anstatt Roggenvollkornmehl ansetzen? Wenn ja muss ich etwas beachten?

    Antworten
    • Hallo Andrea, ja du kannst auch ein helleres Mehl verwenden. Die Vorgehensweise ist gleich. Liebe Grüße Sylvia

  45. Hallo nochmal,
    wie ist es wenn ich täglich backe… ich habe dann sozusagen Vorteig und Ansatz. Ist denn dann der Vorteig mein Ansatz fürs nächste Brot. Oder gebe ich zum Vorteig nochmal Ansatz dazu? Ich habe zusätzlich dann den ursprünglichen Ansatz für andere Backvarianten im Kühlschrank. Hab ich es so richtig verstanden? Ich stehe gerade auf dem Schlauch.

    Antworten
    • Hallo Nicole, wenn dein Vorteig noch kein Salz enthält, kannst du ihn auch wieder als Ansatz verwenden. Da der Ansatz aber meistens nur mit einer Mehlsorte gefüttert wird, empfehlen wir das eher zu trennen. Also Vorteig für konkrete Backvorhaben herstellen (aus Ansatz und weiteren Zutaten) und verbacken. Ansatz regelmäßig füttern/ vermehren und im Kühlschrank aufbewahren. Liebe Grüße Sylvia

  46. Hallo, ich finde irgendwie nicht so richtig eine passende Information für meine Frage. Wenn ich jetzt jeden Tag ein brotbacke, mein Ansatz ist fertig und steht im Kühlschrank… Wie, wann und wieviel füttere ich jetzt unseren Bernd?🙈😂

    Antworten
    • Hallo Nicole, es reicht aus, den Sauerteig einmal die Woche zu füttern. Ich nehme dafür 10 Gramm Sauerteig und vermische ihn mit 50 Gramm Wasser und 50 Gramm Mehl. Einige Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen, bis er sich vergrößert und Bläschen gebildet hat und dann in den Kühlschrank oder gleich wieder backen. Liebe Grüße Sylvia

    • Ok danke, ich werde es ausprobieren. Mein erster Ansatz ist es gerade… und er wird sooo fantastisch 😍
      Ich hätte nicht gedacht dass es auch noch so viel Spaß macht 🙈
      Es ist bisher nix schief gegangen und er riecht echt gut 😂
      Mein erstes Brot kann ich morgen Abend vorbereiten 🤪

    • Hallo Sylvia,
      Fütter ich die 10 Gramm, lasse es gehen und dann wieder unter den Rest unter mischen?
      Danke und liebe Grüße

    • Hallo Cat, nein das ist sozusagen ein neuer Ansatz. Die Reste werden am besten verbacken. Dafür gibt es zum Beispiel spezielle Rezepte unter dem Stichwort “Auffrischbrot”. Liebe Grüße Sylvia

    • Hallo Nicole! Mein Sauerteigansatz wird vor jedem Backen gefüttert. Wenn ich beispielsweise am Sonntag ein Brot backe und am Montag Brötchen backen möchte, nehme ich den Teig am Samstag Abend aus dem Kühlschrank, füttere ihn, nehme am Sonntag Sauerteig ab, der mit dem Brotteig verarbeitet wird, und der verbleibende Sauerteigansatz im Glas wird wieder gefüttert, damit genug für Montag da ist. Wenn ich Montag wieder Sauerteig zum Backen abgenommen habe, kommt das Glas mit dem Ansatz wieder in den Kühlschrank. Ich frage mich, ob der Teig überhaupt in den Kühlschrank muss, wenn du ihn jeden Tag fütterst und damit bäckst?

  47. Hallo zusammen… man sollte aus diesen Mengen Angaben keine Wissenschaft machen…
    Ich habe immer ein 1/2 Einmach-Glas mit Ansatz im Kühlschrank stehen… den füttere ich mit 50 oder 75 g Mehl ( ist eigentlich egal) + gleiche Menge Wasser.. und lass ihn so ca. 4 Stunden gehen.. dann ist das Glas voll, Teig etwa verdoppelt…
    Davon nehm ich einen guten ” Schwapp” ( gefühlt ca 150- 170 g )… den Rest stelle ich wieder in den Kühlschrank…
    Mein Brotrezept enthält dann grundsätzlich noch 600 g Mehl… da kommt aber noch mehr dran… soviel, dass es sich von der Konsistenz gut anfühlt… nicht zu feucht… es muss sich ja kneten und falten lassen…
    Nur Mut! Einfach msl ausprobieren… da kann ja gar nix passieren ..
    Lg Jutta

    Antworten
  48. Ich wollte soeben genau die gleiche Frage stellen wie meine Vorrednerin Barbara. Hinzu kommt, dass in dem Brotrezept steht, dass 50g vom Vorteig fürs nächste Backen aufgehoben wird. Heißt das ich hab dann 50g Sauerteig und 50g Vorteig im Kühlschrank stehen? 🤔
    Ich weiß, man kann alles komplizierter machen als es ist, aber irgendwie blicke ich da nicht so ganz durch.

    Antworten
    • Daniel_Hamburg

      Moin Janina!
      Das Anstellgut ist der Sauerteig.
      Der Vorteig ist, wenn das Anstellgut für das neue Brot genutzt wird. Also Anstellgut plus Mehl und Wasser (ca 1/3 der gesamt Mehl-Menge.

  49. Hallo miteinander,

    ich verstehe die Mengenangaben irgendwie nicht recht – vermutlich stehe ich auf der Leitung…
    Beim Ansatz sind es insgesamt, über alle 4 Stufen hinweg, 700 Gramm Ansatz, wovon ich 100 Gramm für das nächste Backen beiseite packe. Bleiben 600 Gramm Ansatz zum weiteren Ansäuern und Verbacken. Bis hierhin ist’s klar und der Ansatz riecht auch gut.

    Beim Backen steht nun allerdings, daß ich nur 50 Gramm Ansatz nehmen soll und diesen weitere 2x mit Mehl füttern und säuern soll.

    Nun die Fragen:
    1.) Was mache ich denn mit den restlichen 600 Gramm Ansatz und
    2.) wieso soll ich nach dem ersten Ansäuern (lt. Backrezept) abermals 50 Gramm als Ansatz aufbewahren?

    Irgendwie kommt mir das alles ein wenig durcheinander vor :-(

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Liebe Barbara,
      das stimmt, das ist verwirrend! Im Prinzip könnte man auch geringere Mengen nehmen, sodass am Ende kein “Überschuss” vorhanden ist. Jedoch funktioniert die spontane Gärung und Versäuerung in sehr kleinen Mengen schlechter bzw. die Gefahr ist größer, dass etwas schiefgeht und sich unerwünschte Mikroorganismen gegenüber den erwünschten durchsetzen. Wenn man dagegen zu Anfang eine etwas größere Menge macht, ist die Gefahr des Verderbens nach unserer Erfahrung geringer. Deshalb empfehlen wir es genau so, um Enttäuschungen vorzubeugen. Um nicht ständig viel zu viel zu haben, kann man beim Backen auch problemlos etwas mehr Anstellgut verwenden, das schadet dem Brot nicht.
      Liebe Grüße

    • Daniel_Hamburg

      Ich habe von den ursprünglichen 700g (nach den 5 Tagen waren es nur noch 650g!) 100g in den Kühlschrank getan und die 550g von dem nächsten Rezept abgezogen.
      Ging alles gut und das Brot war super 👍🏻

  50. Ich habe Sauerteig im Backofen getrocknet, wie kann ich ihn zum Leben erwecken?
    LGAnna

    Antworten
    • Hallo Anna, du könntest ihn mit Wasser und Mehl ansetzen und für einige Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Wenn die Kulturen die Trocknung überstanden haben, sollte er bald wieder blubbern. Liebe Grüße Sylvia

  51. Daniel_Hamburg
    Daniel_Hamburg

    Also brauche ich dann nur noch 700g Mehl nehmen, um dann ein 1kg-Brot zu backen?

    Antworten
  52. Daniel_Hamburg
    Daniel_Hamburg

    Moin aus Hamburg!
    Ich bin neu hier und Sauerteig Anfänger.
    Seit Montag wird der Sauerteig zuhause hergestellt. Hierzu habe ich meine kleine Thermobox mit einer Schaltsteckdose mit Thermometer ausgestattet, welche sie zwischen 30°C und 34°C hält. Zusätzlich ist da ein PC-Lüfter drin, welcher “Umluft” macht!
    Das Sauerteig-Volumen verdoppelt sich dann immer über Nacht und der Ansatz riecht gut.
    Morgen wäre dann ja nun der fünfte Tag fertig!
    Es sind dann ja 350g Weizenvollkornmehl und 400ml Wasser (ca. 700g Gesamtmasse, wegen der Verdunstung!) zusammen im Glas. Davon werde ich 100g Masse abnehmen.
    Wie berechne ich dann nun, bei 1kg Mehl Gesamt, den Vorteig ab?
    700g-100g=600g Vorteig, davon ca. 50% Mehl?

    Mfg Daniel

    Antworten
  53. Schnüpfelchen

    Sollte man für ein Dinkelbrot besser einen Sauerteigansatz aus Dinkel benutzen und für Roggenbrot einen Ansatz aus Roggen etc? Ich habe einfach einen Sauerteig aus Vollkornmehl gemacht, um damit verschiedene Brotsorten zu backen. Machtbsich geschmacklich nachteilig bemerkbar? Die Bakterien haben doch keine Präferenz für eine/ihre gewohnte Mehlsorte, oder? Zur Not könnte man den Sauerteig bestimmt auch umzüchten.

    Antworten
  54. Schnüpfelchen

    Mir wurde gesagt, es sei egal ob man nun 10g oder 50g Sauerteig für sein Brotrezept verwendet. Die Triebkraft sei ausreichend. Gibt es Erfahrungen/Meinungen zu dieser Aussage?

    Antworten
    • Hallo, ich würde sagen, das verhält sich ähnlich wie bei Hefe, je mehr Sauerteig verwendet wird, umso kürzer kann die Gehzeit ausfallen und umgekehrt. Liebe Grüße Sylvia

  55. Schnüpfelchen

    Der Sauerteigansatz war eine Woche lang im Kühlschrank. Bevor ich jetzt backen kann, füttere ich den Ansatz mit 50g Mehl und 50ml Wasser, warte bis er sich bei Zimmertemperatur verdoppelt hat und entnehme dann 10g dieser Masse, die wieder in in den Kühlschrank aufbewahrt wird. Den anderen Teil kann ich jetzt mit den anderen Zutaten mischen und backen. Ist das so richtig? Es bleibt kein Ansatzgut übrig, das entsorgt werden muss.

    Antworten
    • Genau. Ob nun 10 g oder 30 oder 50 g übrig bleiben ist egal. Du machst es richtig. Nur wird er sich nicht ‘verdoppeln’. Der Ansatz ist perfekt, wenn sich Blasen bilden. Dann arbeiten die Milchsäurebakterien auf hochtouren.

  56. Hallo, mein Sauerteig war schon ein halbes Jahr alt und ich habe nach den Sommerferien ein Brot, gemischt mit frischer Hefe, gebacken. Nun ist es mir passiert, dass ich vergessen hatte, 50g für das nächste Backen abzustechen und hatte schon die Hefe dabei. Also hab ich mir von dieser Mischung den Ansatz aufgehoben. Obwohl ich schon ein Mal wieder gebacken habe (da schien der Sauerteig noch normal), habe ich jetzt den Eindruck, dass ich (nur noch??) Hefe im Ansatz habe. Tötet Hefe die Sauerteigbakterien oder hab ich jetzt einfach nur eine Mischung? Was kann ich damit machen? Danke für Eure Antwort 🙂

    Antworten
    • Hallo Sindy, im Sauerteig befinden sich immer auch natürliche Hefen und Milchsäurebakterien. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hefen die Milchsäurebakterien abtöten. Ich würde den Sauerteig erst einmal wie gewohnt weiter füttern (das Mehl, das du dafür benutzt, bringt wieder eigene Mikroorganismen mit) und das ein bisschen beobachten. Eigentlich sollte sich dann wieder ein Gleichgewicht der Mikroorganismen einstellen. Liebe Grüße Sylvia

    • Achso, mit Weiterfüttern meine ich: 10 Gramm abnehmen, mit 50 Gramm Mehl und 50 Gramm Wasser füttern und an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr um die Hälfte vermehrt hat. Liebe Grüße Sylvia

  57. Mein Sauerteig ist dank deiner Anleitung super geworden.
    Zum Anfüttern: Ich nehme ihn am Besten einen Tag vor dem Backen aus dem Kühlschrank und füttere ihn – lasse ihn bei Zimmertemperatur loslegen…. oder?
    (so mache ich das mit meinem Sauerteig, den ich mit Backferment betreibe auch..)

    Antworten
    • Hallo Jutta, ja so mache ich das auch, möglichst zeitnah vor dem geplanten Backen füttern, damit er schön triebstark ist. Liebe Grüße Sylvia

    • Schnüpfelchen

      Ist für Roggenbrot ein Sauerteig aus Roggen besser und für ein Dinkelbrot ein Dinkelansatz? Oder ist das egal? Ich habe einfach Vollkornmehl für unseren neuen Sauerteig benutzt und wollte damit verschiedene Brotrezepte ausprobieren.

    • Hallo Schnüpfelchen, wer viel backt und das Ganze möglichst professionell angehen möchte, nutzt für das jeweilige Gebäck den passenden Sauerteig. Man kann aber auch ein Dinkelbrot mit einem Roggensauerteig backen. Und du kannst sogar nachträglich einen Sauerteig “umzüchten”, indem du in mit einer anderen Mehlsorte weiterfütterst. Viel Spaß beim Backen und liebe Grüße Sylvia

  58. Wieviel Tage muss ich den Teig zwischen den Backtagen ruhen lassen bis ich wieder backen kann?

    Antworten
    • Hallo Eru, wichtig ist, dass er kurz vor dem Backtag aufgefrischt, also mit Mehl und Wasser gefüttert wurde. Dann hat er seine volle Triebkraft, die dann nach und nach wieder abnimmt. Liebe Grüße Sylvia

  59. Kleiner Tipp: Die Backofenlampe erzeugt so ziemlich genau die 30-35 Grad. Also einfach den Starter im Backofen bei eingeschaltenem Licht ruhen lassen :-)

    Antworten
  60. Hallo, vielen Dank für die Anleitung! Ich habe noch folgende Frage:
    Ich habe die Beschreibung so verstanden, dass der im Kühlschrank aufbewahrte Teig immer wieder gefüttert werden muss, d.h. man nimmt zum Backen das benötigte Anstellgut ab und verwendet es. Der Rest wird gefüttert und wieder ab in den Kühlschrank.
    In dem angegebenen Brotrezept heisst es aber, nach der ersten Stufe beim Brotbacken (“Ansäuern”), solle man etwas abnehmen für das nächste Backen. Heißt das, dass dann dieser Teil des Teigs zukünftig gepflegt und gefüttert werden muss und den bisherigen Teig quasi ersetzt?

    Vielen Dank fürs Weiterhelfen!

    Antworten
    • Hallo Max, das ist im Prinzip egal, denn bei beidem handelt es sich um Sauerteig, der mit Wasser und Mehl weitergefüttert wird und dabei immer triebstärker wird. Wichtig ist, dass du zum Aufbewahren und weiterpflegen diesen Teig verwendest und nichts von dem Brotteig, der noch andere Zutaten – wie beispielsweise Salz – enthält. Ich hoffe, damit ist es klarer – manchmal kommt einem das mit dem Sauerteig wie eine Wissenschaft für sich vor, aber so schlimm ist es am Ende doch nicht :) Liebe Grüße Sylvia

  61. Hallo, auch ich möchte mich zum ersten Mal an Sauerteig probieren. Ich habe noch eine Verständnisfrage. Bei allen Brotrezepten wird immer die Menge vom Anstellgut erwähnt, welche vorerst mit Mehl und Wasser geknetet werden und anschließend für sehr lange Zeit ruhen müssen. Verstehe ich das richtig, dass ich hier auf diesen Schritt verzichte kann, da es ein fertiger Sauerteig ist? Und erst später bei meinem im Kühlschrank aufbewahrten Anstellgut wie im Rezept beschrieben vorgehen muss? Z. B. im Rezept steht 25g Anstellgut mit 250g Mehl und 250g Wasser vermengen, dann brauche ich von dem oben beschrieben Sauerteig 525g oder wirklich nur 25g? Ich bedanke mich bereits im Vorfeld für die Rückantwort.

    Antworten
    • Hallo Janine, das Anstellgut meint den Sauerteig. Er ist so wie Hefe oder Backpulver sozusagen das Triebmittel, das später dafür sorgt, dass dein Brot schön aufgeht. Damit er diese Triebkraft entfalten kann, muss er entsprechend gefüttert bzw. aufgefrischt werden. Das machst du dann regelmäßig bzw. bevor du wieder Backen möchtest mit dem Sauerteig/ Anstellgut, dass du im Kühlschrank aufbewahrst. Wenn du Sauerteig frisch ansetzt, wird er mehrfach gefüttert, bis er die entsprechende Triebkraft entwickelt hat. Dann wird ein kleiner Teil davon (in deinem Rezept 25 Gramm) genommen, um mit Mehl und Wasser einen Hauptteig anzusetzen. Ich hoffe, das hilft dir weiter. Liebe Grüße Sylvia

  62. Muss jetzt fragen, weil ich das ganze nicht durchblicke. Habe Starter im Schrank, riecht schön säuerlich. Wenn ich den jetzt zum Mehl, etc. dazugebe kann der Teig dann nochmal ein paar Tage ruhen oder wie lange geht das?. Wollte es ausprobieren, wenn der Teig lange steht, wie mein Körper drauf reagiert und hätte den Teig eine Woche stehen lassen. Geht das überhaupt? So ein Pizzabäcker hat Teig 8 Tage stehen und am Markt gibt es Brot, allerdings weiß ich nicht, ob der mit Starter solange steht. Ich wollte ein paar Brötchen testen und mit vielleicht 10gr Starter anfangen aber wieviel Mehl, etc. benötige ich?
    VG
    Matthias

    Antworten
  63. ich habe aktuell eine raumtmeperatur von 20°, im hochsoppmmer ca 25-27°, im winter dann so um die 15°C. Also brauche ich dann gar nicht erst damit anfangen?

    Antworten
    • Hallo Kasimir, es geht auch mit etwas niedrigeren Temperaturen, kann dann aber mehr Zeit in Anspruch nehmen. Liebe Grüße Sylvia

    • Kleiner Tipp: Die Backofenlampe erzeugt so ziemlich genau die 30-35 Grad. Also einfach den Starter im Backofen bei eingeschaltenem Licht ruhen lassen :-)

  64. Romana Gianotti

    ich habe den Grundsauerteig fertig, aber er richt seltsam so wie nach Zwiebeln, ist das normal?

    Antworten
    • Hallo Romana, eigentlich riecht er eher säuerlich. Aber eine Ferndiagnose ist da natürlich schwierig. Liebe Grüße Sylvia

    • Hallo🙃 wenn ich den Sauerteig Kühlschrank aufbewahre, wie oft muss ich ihn dann füttern, wenn ich ihn eine Weile nicht benutze ? ( 1mal pro Woche oder so etwas in der Art)
      LG Amelie

    • Hallo Amelie, ja einmal die Woche ist gut. Zur Not – wenn du mal verreist bist oder einfach nicht dazu kommst, sind auch zwei Wochen kein Problem. Liebe Grüße Sylvia

  65. Hallo und 😱 Hilfe….ich habe den Sauerteigansatz nach Deinem Rezept gemacht. Zur Sicherheit hab ich gleich 2 Gläser angesetzt, sozusagen als Backup, falls und wenn doch. Jetzt haben sich beide Gläser prächtig entwickelt…. nun zu meinem Problem bzw. Verständnisfrage. In den meißten Rezepten ist eine äußerst geringe Menge vom Anstellgut gefordert. Selten mehr als 50, wenn überhaupt mal 75 gr. , viele Rezepte brauchen gar nur 15-20 gr. Da ich mich ja strikt an Dein Rezept gehalten habe, schätze ich mal meinen Ansatz pro Glas so um die 400-450 Gramm…mindestens. Was mache ich mit dem Rest??? Ich könnte ja fast eine mittelgroße Kleinstadt mit Sauerteigansatz versorgen, ist das so gewollt, oder habe ich einen Denkfehler oder bin ich einfach nur deppert???? Danke für deine Hilfe 🙏

    Antworten
    • Hallo Kai, weil Sauerteig immer wieder aufgefrischt werden muss, vermehrt er sich auch ständig. Da hast du gar keinen Denkfehler :-) Und für den Sauerteigansatz zum Backen braucht man diese Mengen nicht. Suche mal in Netz nach Auffrischbrot, da findest du Rezepte für solche Sauerteig-Reste. Außerdem kannst du viele weitere kulinarische Highlight mit Sauerteig machen – zum Beispiel Waffeln https://www.smarticular.net/vegane-waffeln-sauerteig-rezept/, Pizza und vieles mehr. Und wenn dann immer noch Sauerteig übrig ist, kannst du ihn auf dem Kompost geben, dort wirkt er wie ein Kompostbeschleuniger. Liebe Grüße Sylvia

  66. Aufbewahrung Sauerteig – welches Gefäß?
    Hallo zusammen, vielen Dank für die super verständliche Anleitung zum Ansetzen :) … nur eine kurze Frage: welches Gefäß empfiehlst Du zum Aufbewahren im Kühlschrank? Einmachglas oder lieber Plastikgefäß. Vielen lieben Dank – Yvonne

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Wir nehmen ein großes Einmachglas, aber eine Plastikdose o.ä. tut es auch, nur kein Metall.
      Liebe Grüße

  67. Hallo ich quäle mich durch verschiedene Rezepte für den Sauerteig selber aufzusetzen.
    Jetzt lese ich hier, dass bei den 1. Schritten der Auffrischung nie etwas weggenommen wird vom Vortag ist das so?
    Das wäre mir echt viel sympatischer.

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Beim ersten Ansatz eines neuen Sauerteiges geht man vor wie beschrieben, ohne etwas wegzunehmen. Wenn man ihn dann später weiter pflegt, kann (sollte) man natürlich auch ab und zu etwas abnehmen und damit backen, sonst wird’s immer mehr 🙂💚
      Liebe Grüße

  68. Hallo,
    Also ich bin jetzt beim vierten Tag und mein Sauerteig hat sich „getrennt“. Er riecht nicht schlecht und Schimmel kann ich auch keinen erkennen. Nur hat sich auf dem Sauerteig eine Schicht Flüssigkeit abgesetzt. Was mache ich falsch? Kann man das noch „retten“ oder sollte ich nochmal anfangen? Danke im Voraus!

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    Antworten
    • Hallo, solange es nicht schimmelt oder verdorben riecht, ist das erst mal kein Problem. Du kannst die Masse wieder durchrühren. Allerdings müssten in einem aktiven Sauerteig nach dem Futtern auch bald wieder Bläschen zu sehen sein. Liebe Grüße Sylvia

    • Die Milchsäurebakterien arbeiten. Durch die Gärung entsteht auch Alkohol, die je nach Mehlsorte unterschiedlich stark ausfällt. Ich schütte die obere entstandene Flüssigkeit immer ab. Bei Vollkorn-Roggenmehl passiert das nicht so schnell, wie bei anderen Sorten.
      Meine beiden Sauerteige lieben jetzt schon 5 Jahre und sind wohlauf. Ich gönne ihnen ab und an einen kleinen Teelöffel Blütenhonig. Ein Geheimtipp eines Profi-Brotbäckers.

  69. Katharina

    Ich bin irgendwie ein Sauerteigdepp. Deswegen eine, vermutlich, dumme Frage.
    Wenn ich den Sauerteig jetzt nach diesem Rezept mache, ist das, was im Kühlschrank steht der zu verwendende Sauerteig, richtig?
    Das heißt, wenn in einem Rezept steht 100g sauerteig/anstellgut, nehme ich aus dem Glas im Kühlschrank 100g raus und verwende es wie im Rezept beschrieben, oder?
    Ich muss da nix mehr mit machen. Richtig?
    LG, Katharina

    Antworten
    • Hallo Katharina, in der Regel wird beim Backen mit Sauerteig zunächst ein Vorteig angesetzt – aus Mehl, Wasser und dem Sauerteigansatz aus dem Kühlschrank. Ein gutes Rezept sollte die Schritte genau beschreiben. Wichtig ist auch, dass du den Sauerteigansatz regelmäßig auffrischst bzw. fütterst, sonst geht seine Triebkraft verloren. Ich mache das ungefähr einmal die Woche. Ich hoffe, das hilft irgendwie weiter. Ein Sauerteigdepp bist du sicherlich nicht, man muss sich da einfach erst mal bisschen reinfuchsen ;-) Liebe Grüße Sylvia

    • Ich habe immer Sauerteig im Kühlschrank. Dinkel für Brot, und Weizen für Kuchen und Weißbrot. Wenn ich backen will, nehme ich den Sauerteig aus dem Kühlschrank, füttere ihn mit 60gr Mehl und 40ml Wasser und lass ihn in der Küche stehen. Ohne Lampe ohne Thermometer und ich rühre ihn sogar mit dem Mixer oder einem langen Löffelstiel. Der Sauerteig hat sich noch nie beschwert, steigt immer in die Höhe und duftet wunderbar. Wenn er wieder anfängt zu sinken, nehme ich die gewonnenen 100gr und setze einen Teig an der dann über Nacht in der Küche stehend gären darf. Ich schlag den Teig ein paar mal um. ( stündlich, mach ich drei vier mal ) Meine Brote und Kuchen gehen wunderbar auf!
      Macht es nicht so kompliziert.
      Früher hat man auch Brot gebacken, in dem man die Hefekulturen aus der Umwelt eingefangen hat, weder hatte man ein Thermometer noch eine Backofenlampe… und schon gar keine Zeit, sich so viel Gedanken darüber zumachen.
      Zeit ist hier das Wichtigste!
      Die Teige brauchen länger zum Aufgehen, als wenn man einen Würfel Hefe in 500 gr Mehl kloppt… schreckliche Rezepte!!!

      Also, lasst auch dem Sauerteig Zeit, es kann auch länger dauern bis er sich bewegt, nicht verzagen, solange er nicht stinkt, ist alles gut!

  70. Hi, danke erst mal für die super Anleitung. Um die 30 – 35 °C für die Gärung zu erreichen, habe ich einfach die Lampe im Ofen eingeschaltet, da wird’s dann erstaunlich warm drinnen. Sauerteig ist perfekt aufgegangen und riecht gut. :)
    Allerdings hab ich eine Anmerkung: Unter der Überschrift “Sauerteig haltbar machen” steht, es blieben noch ca. 200 – 250 g Anstellgut über. Sollte das Endgewicht nicht eher 700 g statt 350 g sein (350 g Mehl + 350 g Wasser)? D.h. dann blieben 550 – 600 g über.

    Liebe Grüße, Nico

    Antworten
    • Hallo Nico, vielen Dank für den Hinweis. Da hat sich wohl wirklich ein Denkfehler eingeschlichen. Wir haben den Text entsprechend korrigiert. Liebe Grüße Sylvia

  71. Hallo,
    frage mich gerade, ob ich meinen Sauerteig den ich gestern mit Roggenmehl angesetzt habe, mit Dinkelmehl weiter füttern kann?
    Kann mir hier jemand was dazu sagen? Danke

    Antworten
    • Hallo Babsi, man kann einen Sauerteig durchaus “umzüchten” auf eine andere Mehlsorte. Wie sich das genau verhält, wenn du ihn gerade erst angesetzt hast, kann ich dir aber nicht sagen. Einfach mal ausprobieren. Liebe Grüße Sylvia

  72. War eine schöne Erfahrung und hat prima funktioniert. Dankeschön!

    Antworten
  73. Ich hab den ST heute angesetzt. Mal schauen wie es wird.Er steht in der Küche und bleibt da stehen. Ich melde mich wieder wenn er was geworden ist. Ist schon sehr lange her das ich den angesetzt habe.:) Wo finde ich ein Rezept mit den ST?

    GlG
    Britta

    Antworten
  74. Hallo, danke für den Beitrag!
    Habe jetzt meinen ersten Sauerteig “in der Mache”. Laut Rezept soll ja jeden Tag neues Mehl/Wasser hinzugegeben werden.
    Allerdings ist mein Glas schon relativ voll und ich frage mich, ob ich den Teig auch einfach so weiterreifen lassen kann oder ist es wichtig, am Anfang jeden Tag zu füttern. Und falls ja, kann man hier dann ggf. die Menge reduzieren, damit das Glas reicht?:)

    Ganz lieben Dank und Grüße!

    Antworten
    • Hallo Robin, du kannst die Mengen auch rumrechnen und im Verhältnis reduzieren. Liebe Grüße Sylvia

  75. Harry Hunger

    Muss der fertige Sauerteig nach dem 5. Tag weiter bei 30 Grad aufbewahrt werden??? Wie wird er langfristig am besten gelagert?

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Ideal für die Kulturen wäre Zimmertemperatur oder sogar noch etwas wärmer. Das erfordert dann aber höchste Reinheit und sehr penible Pflege. Gelingsicherer ist es, wenn man ihn im Kühlschrank (ganz oben) aufbewahrt. Er gärt dann langsamer und wird saurer, ist dafür aber auch besser haltbar, und die Gefahr, dass sich unerwünschte Mikroorganismen vermehren, ist geringer.
      Liebe Grüße

  76. Vielen Dank. Das Brot ist perfekt gelungen. Kann man den übrigen Sauerteigansatz auch einfrieren?

    Antworten
    • Hallo Katrin, erfahrene (Hobby-)Bäcker raten davon ab, weil die Sauerteigkulturen die Kälte schlecht vertragen und viele absterben. Liebe Grüße Sylvia

  77. 2 Fragen:
    1. Wenn Anstellgut steht, ist es dann Sauerteig aus dem Kühlschrank (der fertige, nicht gefütterte) oder der aus dem Kühlschrank einige Std. gefüttert und aktiviert wurde? Ich höre immer Anstellgut und Sauereig ist was unterschiedliches?!
    2. Wenn ich den Sauerteig aus dem Kühlschrank nehme und füttere (zum Aktivieren), verwende ich dann immer die ganze Menge oder nehme ich nur einen Teil raus und füttere diesen? Wie lange lässt man ihn stehen zum Aktivieren?

    Antworten
    • Liebe Sigrid, ja das ist etwas verwirrend mit den Begriffen. Anstellgut ist auch Sauerteig, er wird aber zum Anstellen eines neuen Sauerteigs bzw. des Vorteigs für ein konkretes Rezept verwendet, daher die andere Bezeichnung. Anstellgut ist aktiver Sauerteig, es sollte also vor nicht allzulanger Zeit gefüttert worden sein. Ich frische meines ungefähr einmal die Woche auf. Backe dann aber auch nach mehreren Tage damit, ohne es vorher nochmal zu füttern. Bei Füttern verwende ich 10 Gramm Sauerteig auf 50 Gramm Mehl und 50 Gramm Wasser. Man lässt ihn stehen, bis er schön blubbert und sich ordentlich vergrößert hat. Das kann schon ein paar Stunden dauern und hängt von der Triebkraft des Teiges ab, also auch davon, wann er zum letzten Mal gefüttert wurde. Liebe Grüße Sylvia

  78. Hallo zusammen
    Also ich hab jetzt schon paar mal Sauerteig selber angesetzt funktioniert immer wieder.
    Aber diesesmal da ich beruflich verhindert war hatte ich nur die möglichkeit nach 48h mehl und wasser zuzusetzen.
    Nun von der Farbe und konsistenz ist es wie immer geworden kein schimmel und nichts aber er riecht ziemlich stark säuerlich.
    Ich hab ihn jetzt trotzdem verarbeitet und backe jetzt mal.
    Ich hoffe das Brot ist geniessbar denn ich glaube nicht das der Sauerteig kaputt ist.
    Könnt ihr mir bitte ein kurzes Feedback geben?
    Wäre sehr dankbar dafür.
    Lg Emma

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Was genau möchtest du denn wissen?
      Es ist keine exakte Wissenschaft – auch wenn die Perioden mal verlängert oder auch verkürzt werden, entwickelt sich die Sauerteig-Kultur weiter.
      Liebe Grüße

    • Wie der Name schon sagt, Sauerteig ist nunmal sauer.
      Möchtest du am Geschmack etwas verändern, hier ein Tipp von einem Brotbäcker, den ich schon mehrfach erfolgreich anwendete:
      Gib einen Teelöffel Blütenhonig hinzu. Das gibt einmal ein lecker süßliches Aroma und kann sogar den Sauerteig retten, wenn er nicht mehr ganz so frisch riecht.
      Es muss aber “Blüten”Honig sein, sagt der Fachmann.

    • Oh Danke
      Also kein problem gehabt damit schmeckt wunderbar
      Und kräftig im Geschmack so wie ich es mag.
      Mit Honig muss ich mal probieren
      Danke

  79. Kann man den Restsauerteig auch einfrieren?

    Antworten
    • Hallo Irmgard, theoretisch schon, aber viele der enthaltenen Mikroorganismen vertragen Minusgrade nicht so gut, weshalb es meist nicht empfohlen wird. Liebe Grüße Sylvia

  80. Ganz schöne Beschreibung für den Sauerteigansatz, aber dass einem auf einer Seite für „einfach nachhaltiger leben“ dazu geraten wird, so einen Ansatz am besten für fünf Tage im Backofen gären zu lassen, finde ich dann doch echt befremdlich. Für manche Leute scheint der Strom wohl immer noch aus der Steckdose zu kommen 🤷‍♀️

    Antworten
    • Hallo Vera, es wird als eine Möglichkeit unter mehreren genannt und der Stromverbrauch für die benötigten Temperaturen von 30-40 Grad ist sehr gering. Ob jemand diesen Stromverbrauch für vertretbar hält oder nicht, überlassen wir gerne unserer Leserschaft. Liebe Grüße Sylvia

    • bioBäcker

      Das habe auch ich mir gedacht (abgesehen davon ist Selberbacken immer umweltfeindlich und unrentabel. Außer man verwände einen Brotbackautomaten)
      Man kann bei der Sauerteighetstellung übrigens komplett auf Strom verzichten, wenn man ein ordentliches Zeitmanagement hat. Steht ja oben auch gut beschrieben. Auch eine 30 Watt Glühlampe verbraucht unnötig Strom- deshalb ohne Stom und Lampe ist der bessere Weg.
      Danke an Dich! Es gibt noch Denker unter den Menschen.

    • Den Strom fürs Backen erhält man durch einen umgebauten hometrainer, oder?
      Will man selbst Brot backen, ist der Aufwand für den Gärvorgang vernachlässigbar.
      Großbäckereien arbeiten mit deutlich besserer Enegieeffizienz.

  81. Vielen Dank! Sehr gute Beschreibung!

    Antworten
  82. Danke Sylvia!

    Antworten
  83. Hey, wie oft kann man mit dem Sauerteig hintereinander backen? Hier wird im Schnitt alle zwei Tage ein Brot inhaliert. Lieber mehrere kleine ansetzen, oder die Menge vergrößern?

    Danke!

    Antworten
    • Hallo Luise, das kommt ganz auf die Rezepte an. Der Hauptteig sollte nicht in die Übergare kommen, denn dann geht das Brot nicht mehr so wirklich auf. Weil viele Rezepte mit Sauerteig einige Stunden in Anspruch nehmen, lässt sich das Backen aber ganz gut planen (bzw. man muss es planen ;-)). Den aufgefrischten Sauerteig kannst du mehrere Tage lang als Anstellgut für deine Rezepte verwenden. Ich frische meins ungefähr einmal pro Woche auf. Ich hoffe, das hat irgendwie weitergeholfen. Liebe Grüße und viel Spaß beim Backen Sylvia

  84. Liebe Brotfreunde, ich bin ganz traurig:-( Tag 5 heute morgen, bis hierher war alles super, heute morgen war die etwas angetrocknete Kruste auf dem Anstellst verschimmelt:-( Was hab ich falsch gemacht? Darunter war ein wunderschöner Sauerteigansatzk zu sehn, habe ihn leider natürlich trotzdem entsorgt. Wer hat eine Idee vom Fehler?

    Antworten
    • Hallo Grit,
      vielleicht waren die Utesilien nicht ganz sauber, hast du sie direkt vorher nochmal gewaschen? Man sollte den Rand auch schön sauber machen, da der Sauerteig im ganzen zwar normalerweise nicht schimmelt, aber die kleineren Rest am Rand schon.
      Kopf hoch! Das wird schon noch :)

  85. Henriette

    Hallo,
    Ich habe mein saurteig auch zu pulver verarbeitet,
    Wenn im Rezept steht 75g Sauerteig, gilt das dann auch für das pulver
    Liebe grüße

    Antworten
    • Das Pulver kannst du umrechnen, wieviel selbst angesetzten Sauerteig du dafür benutzt!

  86. Hallo,
    ich bin neu in Sachen Sauerteig, mein Sauerteig ist an Tag 5, er riecht säuerlich, hat aber keine Bläschen, die hatte er an Tag 2, muss ich jetzt komplett neu starten? Ich wäre über Tipps dankbar 😊

    Antworten
    • Ich habe genau Dein Problem. Bis Tag 2 alles gut. Hatte auch viele Bläschen. Ab Tag 3 arbeitet nichts mehr – es gibt keine Volumenzunahme. Nun bin ich heute bei Tag 5. Angenehmer fruchtiger Geruch, schöne Farbe aber nur ganz wenig Bläschen und er ist seit Tag 3 nicht aufgegangen und blubbert auch nicht. Ist jetzt mein 3. Feldversuch.
      Habe es auch schon mit etwas mehr und etwas weniger Wasser versucht. Nehme Bio Roggenmehl und 40 Grad warmes Wasser. Teigruhe bei gleichbleibend 29 Grad.

    • Hallo ihr Beiden, solange der Geruch stimmt und nichts schimmelt, gibt es keinen Grund, den Teig gleich ganz aufzugeben. Versucht es mal mit 50 g frischem Mehl, 50 g warmem Wasser und 10 g eures Ansatzes. Am besten bei circa 30 Grad (zum Beispiel im Ofen) stehen lassen. Er müsste dann innerhalb weniger Stunden wieder blubbern und aufgehen, sofern genug Hefen und Milchsäurebakterien da sind. Liebe Grüße Sylvia

    • Der 2. Ansatz hat geklappt, ich bin ganz happy 😊 mein Brot ist jetzt im Ofen und sieht richtig gut aus, vor allem geht es auf. 1 ST Ansatz habe ich im Kühllschrank für das nächste Brot und den Rest habe ich im Backofen getrocknet und zu Pulver verarbeitet. Wieviel Pulver, Mehl und Wasser sollte man für einen neuen Ansatz nehmen, wenn man Pulver verarbeitet ?
      Liebe Grüße

      IMG_20210121_130400

    • Hallo Claudia, herzlichen Glückwunsch :) Ich würde den aufbewahrten Sauerteigansatz weitervermehren – geht so wie oben von mir beschrieben, einmal wöchentlich – und diesen dann für die weiteren Brote nutzen. Das Pulver kannst du als Backup und Geschmacksgeber behalten. Es ist aber sehr viel schwerer, mit dem Pulver wieder die Triebkraft eines frischen Sauerteigs aufzubauen. Liebe Grüße Sylvia

    • Danke Sylvia für deine schnelle Antwort ! Ich habe heute morgen ( Tag 5) mal eine andere Mehltüte ( Roggenvollkorn) zugegeben und jetzt tut sich wieder was. Es kommen deutliche Blasen hoch ….. also erstmal danke für den Tip, nicht zu schnell aufzugeben !
      Habe dennoch heute mit eben dieser neuen Mehltüte und mit der Anleitung auf dieser website neu gestartet – also frisch angesetzt.
      Frage: Ich muss doch täglich 100 g Mehl zugeben ….. außer an Tag 2 da nur 50 Gramm Mehl und ca. 50 g Wasser – IST DAS KORREKT – nur 50 Gramm und die anderen Tage immer 100 Gramm Mehl ?

    • Hallo Sylvia,
      ich bin auch Neuling deshalb die vielen Fragen. Soll immer nach 12 Stunden – jeden Tag – alles umgerührt werden ? Oder den Ansatz besser 24 Stunden ruhen lassen ?
      Und wie bereits mitgeteilt, muss ich noch wissen, ob ich täglich 100 Gramm Mehl zufügen soll ( oder eben an Tag 2 nur 50 Gramm ?)
      Vielen Dank für Deine Antwort !!

    • Hallo Anke, ja genau! Geh einfach nach den Schritten in der Anleitung vor. Dann sollte es klappen. An Tag 5 kannst du dann backen und die Reste weiterpflegen. Entweder wie von mir weiter oben beschrieben oder wie im Beitrag. Es gibt bei Sauerteig nicht den einen Weg und er verzeiht auch den einen oder anderen “Pflegefehler”. Und die Brote werden mit der Zeit auch immer besser ;-) Liebe Grüße Sylvia

  87. Hallo und guten Morgen ! Erstmal lieben Dank für die Antworten ☺️Wenn ich das Brot heute nach dem 5.Tag backen möchte muss ich dann wie im Rezept nochmals ansäuern und 15std warten …?? Ich dachte ,ich könnte heute im Laufe des Tages schon backen ! Wenn ich von diesem Rezept ausgehe muss ich noch weitere mind. 20std damit warten …, Leider muss ich morgen wieder arbeiten …. danke im Voraus für die Antwort ,lg

    Antworten
    • Hallo Claudine, Backen mit Sauerteig ist im Gegensatz zu Hefe leider etwas zeitaufwändiger. Eventuell kannst du auf ein Rezept aus dem Netz ausweichen, das weniger Zeit benötigt – allerdings ist dein junger Sauerteig auch noch nicht so triebstark.

      Grundsätzlich wird aus dem Anstellgut, das du jetzt fertig gestellt hast, im ersten Schritt ein Sauerteig hergestellt (das dauert mehrere Stunden) und damit und aus weiteren Zutaten dann der Hauptteig, der ebenfalls noch einmal Gehzeit benötigt. Eine Möglichkeit wäre den Backtag auf das Wochenende zu verlegen und das Ansäuern auf die Nacht zu legen. Liebe Grüße Sylvia

  88. Ich hab noch ne Frage !
    Wie backe ich das Brot am 5.Tag ?
    Welche Temperatur und wie lange ,und besser Ober /Unterhitze wahrscheinlich ?!
    ….ich danke allen schon mal im Voraus fûr die wertvollen Tipps 😊

    Antworten
  89. Hallo allerseits ,bin neu hier und mache den Sauerteig das erste mal !
    Sollte auch man Salz zu dem ersten Teigansatz dazugeben oder erst beim zweiten Brot ,wenn die Gärung schon erfolgt ist ! Es steht nirgends Salz I. d. Anleitung ,aber das Brot soll doch bestimmt schmecken und Salz fermentiert doch auch und macht haltbar ?!

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Salz gehört in das Backrezept, aber nicht in das Anstellgut bzw. den Sauerteig-Ansatz. Dort würde es das Wachstum der Kulturen hemmen.
      Liebe Grüße

  90. Hey,
    Ich habe eine kleine Frage: Im Rezept steht ja einerseits, dass der Teig eine Waffel-/Eierkuchenteig-artige Konsistenz haben soll. Andererseits: Wenn man Mehl und Wasser zu gleichen Mengen mischt, wird es ja ein doch recht fester Teig. Ich habe den jetzt angesetzt und n Tick mehr Wasser (etwa 20% mehr) genommen. Dadurch ist er ein wenig cremiger. Sollte das in Ordnung sein und so klappen? Oder soll ich mich lieber an die genauen Angaben halten? Bzw ist das 1:1 Vehältnis oder die Konsistenz wichtiger?

    Liebe Grüße und vielen lieben Dank im Falle einer Antwort!
    Franz

    Antworten
    • Du machst es richtig. Eins zu eins ist mir auch zu fest. Ich mache dann immer nach Gefühl noch etwas Wasser dazu.
      20 % mehr Wasser gebe auch ich hinzu.

    • Oki, vielen lieben Dank dir! =)

  91. Hallo Zusammen,
    nach 5 Tagen ist mein Anstellgut leider garnicht hochgegangen. Es gibt auch nur eine sehr sehr leichte bläßchenbildung. Er riecht allerdings säuerlich fruchtig. Kann ich jetzt einfach nochmal den letzten Schritt wiederholen? Sprich 100ml Wasser+100gr Mehl zugeben und nochmal 24Std. stehen lassen? Vllt benötigt er aufgrund der geringeren Themperaturen länger.

    Antworten
    • Hey Simon, welche Temperatur lag in den 5 Tagen vor ? Meine Erfahrung sagt: eher 29 bis 30° !
      Gruß Colonius

    • Hi, diee genaue Themperatur kann ich dir leider nicht sagen, aber das Anstellgut stand neben der Heizung. Die war tagsüber auf 3-4 eingestellt und nachts auf 2. vllt hilft das. Meinst du ich kann noch weiter Mehl & Wasser dazugeben?

    • Rein rechnerisch: 350g Mehl + 350g Wasser – 100g Portion für erstes Brot sollen 250g Rest ergeben? Eher 600g Rest! Passen die Werte tatsächlich oder langt die Hälfte der Zutaten auch?

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Theoretisch ja, allerdings ist mit einer kleineren Start-Menge die Gefahr größer, dass sich die falschen Mikroorganismen vermehren und der Ansatz verdirbt. Mit einer Menge wie beschrieben gelingt es gerade am Anfang zuverlässiger. Den überschüssigen Rest kann man verbacken, verschenken oder auch trocknen wie oben beschrieben.
      Liebe Grüße

  92. Hallo!
    ich habe den Teig zum erstemlal angesetzt.
    Meine Frage bzgl. “Abdecken” – weil er in den Bildern in einem Weckglas zu sehen ist:
    Luftdicht abdecken, oder atmen lassen?
    Vielen Dank!

    Antworten
    • Hallo Caroline, wichtig ist, dass der genug Platz hat, weil er “aufgeht”, wenn er aktiv ist. Atmen muss er nicht können. Liebe Grüße Sylvia

  93. Hallo Helmut Danke für die Info – ich meinte, den Trockensauerteig wie viel ich in etwa davon benötige und dann 2-3 Tage pflege.

    Antworten
    • colonius@gmail.com

      Zu Trockensauerteig habe ich “Null-Ahnung” und kann nicht helfen. Aber sollte es dabei nicht ähnlich gehen wie bei Trockenhefe ? Z.B. ein Päckchen auf 500 gr. Mehl ?
      Müsste doch auch auf so einem Päckchen Hefe stehen !

  94. auch ich habe eine kurze Frage zu dieser Antwort:
    Hallo Saskia, mit dem Rest kannst Du Dir gut einen Trockenteig herstellen, mit dem Du im Falle, dass schnellstens ein neuer ST. her muss, nicht 6 Tage werkeln musst, sondern mit 3 oder gar 2 Tagen auskommst !
    Heisst das, ich muss den Trockensauerteig wieder 2-3 Tage füttern? wenn ich 100g benötige (für ein 500g Brot) wieviel in etwa benötige ich vom TrockenST? Danke schon mal für ein kurzes Feedback Grüsse

    Antworten
    • colonius@gmail.com

      Hey Ruth, bei mir geht’s wie folgt:
      • Ich habe stets so 100 – 150 gr. Anstellgut im Kühlschrank stehen und hohle das morgens am Tag „vor“ dem, an dem ich backen möchte raus und lasse es bis abends in der Küche stehen. Es hat dann die angepasste Temperatur.
      • Brauche ich gemäß Rezept zum Backen z.B. 120 gr. Sauerteig, dann nehme ich
      • 40 gr. hiervon und mische die mit 40 gr. Mehl und 40 ml. Wasser. Anders gesagt: Je 1/3. von Anstellgut, Mehl und Wasser ergibt den gebrauchsfähigen Sauerteig. Achte aber darauf, dass Du wieder genügend übrighast, was als Anstellgut wieder in den Kühlschrank kommen sollte.
      • Noch ein Rat: Ich habe erkannt, dass zum Herstellen von a) Anstellgut und b) Sauerteig “abgekochtes” lauwarmes Wasser am besten geeignet ist.

      Gutes Gelingen wünscht Dir Helmut

  95. smarticular.net
    smarticular.net

    Im Prinzip ginge das schon. Allerdings ist der Sauerteig nach der ersten “Runde” bei weitem noch nicht so triebstark und aromatisch wie ein älterer, über mehrere Generationen gereifter Sauerteig. Mit jeder erneuten Fütterung entwickeln sich die Aromen und die Triebkraft immer weiter, weshalb Bäcker ihren über Jahrzehnte gereiften Ansatz hüten wie einen Schatz, denn damit gelingen die Brote noch viel besser als mit dem ersten, noch jungen Ansatz, und sie schmecken auch deutlich anders. Deshalb ist es auch eine gute Idee, eine Portion Sauerteig beim echten Bäcker zu kaufen und weiter zu pflegen.
    Liebe Grüße

    Antworten
  96. Hallo,
    mein Sauerteigansatz entwickeltsich gut, übermorgen wird er fertig sein, und ich möchte Brot backen. Mit ca. 10% Ansatz in Bezug auf das Mehl, sagen wir also mal 100 gr. weitere 100 gr. kommen in den Kühlschrank, der Rest wird zu Trockenansatz verarbeitet.
    So weit, so gut.
    Wie geht es weiter beim nächsten Brot? Wann entnehme ich den Ansatz fürs nächste Brot?
    Und wie pflege ich den?
    Mir schwirrt ein wenig der Kopf von der Fülle der sich mitunter widersprechenden Informtionen.
    Bitte um Unterstützung!
    Liebe Grüße
    Rike

    Antworten
    • Hallo Rike, du kannst mit dem aufbewahrten Sauerteig direkt wieder backen, wenn du eine längere Backpause machst, muss er gefüttert werden, eine Erklärung findest du im Abschnitt “Pflege des Sauerteigs”. Es klingt komplizierter als es ist, wenn man erst ein wenig Routine bekommen und so ein Sauerteig ist auch recht robust. Liebe Grüße Sylvia

  97. Hallo 🙋‍♀️
    Ich möchte das erste mal Brot im Gärkörbchen und mit Sauerteig backen. Den würde ich sehr gerne ansetzen und es klingt auch machbar. Meine Frage ist, wenn ich (wie im Rezept angegeben) 350g Mehl mit 359g Wasser ansetze und nur 50g davon brauche + 100g um ihn weiter „zu füttern“, was passiert dann mit dem Rest? Totaler Neuling und würde mich über eine Antwort sehr freuen :)

    Antworten
    • Hallo Saskia, mit dem Rest kannst Du Dir gut einen Trockenteig herstellen, mit dem Du im Falle, dass schnellstens ein neuer ST. her muss, nicht 6 Tage werkeln musst, sondern mit 3 oder gar 2 Tagen auskommst !
      Die Alternative wäre, ab in die Mülltonne.
      Gruß Helmut

  98. Hallo und guten Morgen.
    Ich habe schon einige Male Roggensauerteig selbst hergestellt und bin dabei dem Rat gefolgt, den Backofen mit eingeschalteter Lampe und leicht offenstehender Ofentür bei ca. 28° zu nutzen !

    Das ich dennoch unzufrieden bin und mich hier einbringe liegt einfach daran, dass ich mit der sich über viele Stunden ergebenden Energieverschwendung des Ofens nicht einverstanden bin, um den werdenden Sauerteig bei ca. 28° am Leben zu erhalten.

    Da habe ich irgendwo mal gelesen habe, dass man den ST auch in einer Styropurbox auf Temperatur halten können und habe mir eine solche besorgt. Die aber liefert leider auch keine 28° auf die Dauer von wenigstens 10 Stunden, um die Zeit meiner Nachtruhe zu überbrücken.
    Über einen helfenden Rat würde ich mich sehr freuen.

    Mit Dank und freundlichem Gruß, Helmut Geuenich

    Antworten
    • bei mir gelingt der Sauerteig auch unter 28 Grad Celsius. Aber als Tipp für die Styroporbox Du kannst evt. eine Wärmflasche mit reinpacken.

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo Helmut, wer empfiehlt denn sowas? 😳
      In jeder Wohnung findet sich ein warmes Plätzchen, wo die optimale Temperatur für den Sauerteig (27 °C) annähernd getroffen wird. Zum Beispiel im Heizungsraum oder oben auf dem Kühlschrank, wo die warme Luft Austritt vom Wärmetauscher. Die puffernde Box ist auch eine tolle Idee, hilft aber nur zeitweilig – auf Dauer braucht es den passenden Ort.
      Liebe Grüße

    • Anette Carola

      Ich lasse den Sauerteig in der Küche stehen. Dauert vielleicht etwas länger ist aber kein Problem.

    • Ich habe das Glas abgedeckt mit einem Handtuch vor die Heizung gestellt.Nachts habe ich ihn in der Wohnung stehen gelassen.Hat super funktioniert.Viel Erfolg!

    • Die Abwärme meines Denon Verstärker ist optimal, Teigtemperatur 32°C und guter Sound 😋

  99. Ich habe endlich mal wieder seit sehr langen Jahren Sauerteig angesetzt und bin bei Tag 2. Mein altes Rezept hatte ich leider bei einem Umzug verloren.
    Jetzt möchte ich gerne Sauerteig Brötchen backen. Kann mir jemand weiterhelfen bei welcher Temperatur und wie lange ich diese Brötchen backen sollte?
    Hat jemand Erfahrung wie viele Brötchen man etwa daraus erhält?
    Gibt es einen Plan zum Weiterfüttern des Restteiges?
    Danke im Vorraus für Eure Hilfe

    Antworten
    • Hallo Elke, hast du schon ein Rezept für die Brötchen? Ich kann dieses sehr empfehlen: https://blog.littlebee.at/2020/04/02/sauerteig-broetchen-mit-roggen-und-weizen-backen-ohne-zusaetzliche-hefe/ Übrig gebliebenen Sauerteig kannst du weiterfüttern mit Mehl und Wasser. Mehr dazu findest du unten im Beitrag. Liebe Grüße Sylvia

    • Danke liebe Sylvia, das Rezept probiere ich sehr gerne aus. Liebe Grüße

    • Hallo, kann ich auch einfach nur die halbe Menge ansetzen, so dass ich nach dem ersten Backen nicht so viel übrig habe? Oder spricht irgendetwas dagegen?
      LG Selda

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Liebe Selda,
      das ist möglich, allerdings funktioniert die erste Vergärung mit einer etwas größeren Menge zuverlässiger, und die Gefahr von Fehlschlägen (Vermehrung unerwünschter Bakterien) ist geringer.
      Liebe Grüße

  100. ich bin total überfordert. wie kann ich Sauerteig PULVER verwenden? muss das Pulver auch über Tage oder einige Stunden angesetzt werden? ich habe überhaupt keine Ahnung.
    Vielleicht kann mich jemand darüber informieren / beraten. Besten Dank

    Antworten
  101. Hallo,
    Ich bin jetzt beim Ansetzen bei Tag 2 Plus 12 Std. Der Teig blubbert richtig gut u riecht säuerlich. Soll er während des Ansetzens immer draußen stehen, oder soll er da schon in den Kühlschrank? Er soll nur leicht abgedeckt sein oder?

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Der Sauerteig kann bei Zimmertemperatur stehen oder auch im Kühlschrank. Bei Zimmertemperatur arbeiten die Mikroorganismen schneller, dafür ist aber auch die Gefahr einer Verkeimung bzw. Vermehrung unerwünschter Organismen größer.
      Das Glas/Gefäß kann geschlossen sein, jedoch sollte Überdruck entweichen können (z.B. durch ein Bügelverschlussglas).
      Liebe Grüße

  102. Hallo,
    also das Rezept sieht so aus:

    Zutaten
    700 Gramm Dinkelmehl Type 630
    465 Milliliter Wasser
    20 Gramm Salz
    14 Gramm Sauerteig Anstellgut

    Dann muss ich Salz mit dem Wasser mischen und alles zusammen dann gut durchkneten. Wie gesagt, das Brot schmeckt wahnsinnig lecker aber es ging nicht auf.
    Vielleicht liegt es auch daran, dass das Anstellgut noch recht jung ist. Aber wenn ich wiederum lese, dass man für manche Brote 150 Gramm Sauerteig benötigt dann kommen mir 14 Gramm (ohne Vorteig machen) recht wenig vor.
    Für eure Tips bin ich euch echt dankbar 🙏🏼
    Liebe Grüße Corinna

    Antworten
    • Ich habe 500 gr. Roggenmehl, 300gr. Anstellgut und 300 gr. Wasser genommen. Den Teig ließ ich 2 Stunden ruhen, dann ein wenig kneten und ins Gärkörbchen noch einmal 2 Stunden ruhen lassen. Das Brot ging sehr gut auf und hat super geschmeckt.

    • muffelinchen

      Dann frag am besten auf der Seite wo du das Rezept her hast nach. Oder schau hier nach passenden Rezepten für dein Brot

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo Corinna,
      womöglich ist ja Trockensauerteig (Sauerteigextrakt) gemeint, aber das lässt sich aus der Ferne nur vermuten.
      Liebe Grüße

    • Es steht aber ausdrücklich Sauerteig „Anstellgut“ dabei. Glaube nicht dass dann Extrakt gemeint ist. Egal. Ich versuche jetzt mal das Rezept von Ursula (vielen lieben Dank schon mal) und dann beles ich mich noch bissle im Internet. Vielen lieben Dank an alle für die Tips. Liebe Grüße

  103. Ich mache zum ersten mal einen Sauerteig und bin bei Tag 3. Heute hat sich eine braune Haut gebildet die ich aber mit 100 gr. Roggenmehl und 100 gr. Wasser untergerührt habe. Riechen tut er so wie er soll, also leicht säuerlich. Auch hat er schon blasen gebildet. Leider weiß ich nicht warum sich jeden Tag diese Haut bildet. Soll man Luftdicht, also mit Deckel oder nur mit einem Tuch abdecken? Ich habe ca. 28 Grad mit einem dicken Tuch abgedeckt.

    Antworten
    • Hallo Ursula, das klingt für mich danach, als würde die Oberfläche ein wenig austrocknen, was sich problemlos durch Umrühren lösen lässt (dazu gibt es einen kleinen Abschnitt direkt über der Anleitung). Das Abdecken mit einem Tuch ist genau richtig. Viel Erfolg und liebe Grüße Sylvia

  104. Das Lüftungsgitter beim Kühlschrank ist ein Platz ,der immer gleichmäßig warm ist,

    Antworten
  105. Hallo Bei manchen Rezepten in meinem Backbuch steht Sauerteigextrakt dabei anstatt Sauerteig. Kann ich dann einfach den Sauerteig trocknen (wie oben beschrieben zum Haltbar machen) und das hernehmen oder die gleiche Menge von meinem Anstellgut? In den Rezepten sind es meist 15-20gr.

    Antworten
  106. Huhu wie viel stelle ich dann davon in Kühlschrank? 700 g Teig – 100 g (das ich verbacke auf zwei Brote geteilt) = 600 g Rest. Das ist doch zu viel zum einlagern oder nicht? Reicht dann 1 EL Wasser/Mehl pro Woche zum füttern aus? Liebe Grüße

    Antworten
    • Hallo!

      Kann man auch so wenig ansetzen, dass man am Ende genau genug Ansatz für ein, zwei Brote hat?

      LG

  107. Was ist wenn mein Sauerteig ziemlich sauer riecht und immer wieder “Wasser” sich oben absetzt? Ca. 1cm hoch…. obwohl ich ihn wirklich jeden Tag füttere… es entsteht bis zum nächsten Tag…
    Was mach ich falsch?

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Zunächst mal ist es richtig, wenn er sauer riecht, weil die enthaltenen Bakterien Milchsäure und zum Teil auch Essigsäure produzieren. Wenn es beim ersten Ansatz stark nach Essig riecht, wird womöglich zu viel Essigsäure statt Milchsäure produziert, das Brot wird damit später sehr sauer. Dann hilft es, den Teig etwas wärmer zu stellen (bei 30 °C ist es optimal für viel Milchsäure). Spätestens bei der Verwendung, wenn die erste Teigstufe damit angesäuert wird, sollte der Teig am besten 30 °C warm stehen, dann nimmt der Essig auch nicht Überhand.
      Liebe Grüße

    • Hallo
      Bei manchen Rezepten in meinem Backbuch steht Sauerteigextrakt dabei anstatt Sauerteig.
      Kann ich dann einfach den Sauerteig trocknen (wie oben beschrieben zum Haltbar machen) und das hernehmen oder die gleiche Menge von meinem Anstellgut? In den Rezepten sind es meist 15-20gr.

  108. Die nötige Wärme lässt sich meiner Ansicht nach schöner als mit einem dauer-laufenden Backofen erreichen:
    entweder
    – eine Styroporbox nehmen (ich bestelle immer Frostfutter für meine Tiere) oder, wer so etwas nicht hat
    – einen Pappkarton.
    Decke(n) auf den Boden, an den Wänden etwas hochziehen, 2 Wärmflaschen, Deckel zu und es ist mollig warm darin.
    Anstelle der Wärmflaschen kann man natürlich auch ein Heizkissen nehmen.

    Antworten
  109. Alexandra

    Hallo Bettina,
    Glutenfreien Sauierteig kannst Du mit der Mehlmischung “frei von” sehr gut herstellen. Gibts bei den meisten REWE Märkten im Sonderregal für glutenfreie Produkte zu 3,29 € pro Kilo.
    Habe meinen Ansatz schon seit 2017, füttere ihn alle 3 Wochen. Rezept gibts unter: Lievito Madre auch im Internet.
    Falls Du unter Zöliakie leidest, ist o.a. Ratschlag, Roggenmehl zu verwenden, natürlich völlig unpassend.

    Antworten
    • Wie geht man denn am dritten Tag bei der Mehl- und Wasserzugabe vor? An den Tagen davor und danach sollen die Zugaben gut durchgeschlagen werden. Am dritten Tag steht das nicht dabei. Heisst das, dass man Wasser und Mehl tatsächlich nur zugibt und nicht durchrührt? Ist mein erster Versuch – bin gespannt :)

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Auch am dritten Tag werden die Zutaten untergerührt.
      Liebe Grüße

  110. rotfarbenekoenigin

    Ich bin begeistert vom Sauerteig, zumal in Zeiten, in denen es keine Hefe mehr gibt… Allerdings riecht mein Sauerteig auf einmal ganz sauer, also eher nach Essig? Was mag da passiert sein? Und kann ich ihn noch irgendwie retten?
    Wie erstelle ich sonst Sauerteig bei nicht konstanten 35 °C? Hat das schon mal jemand ausprobiert?

    Antworten
    • Bei mir habe ich nicht wirklich die Möglichkeit im Winter konstante Temperaturen von ca. 35 zu halten. Diesen Winter habe zum ersten Mal einen Sauerteig angesetzt und es hat vorzüglich geklappt. Zwischendurch ist es ja auch ganz normal, dass der streng riecht. Ich würde erstmal stur weitermachen. Wenn es sich nach ein, zwei Tagen nicht legt, dann in die Tonne damit. Retten ist nicht drin; so hab ich das zumindest etlichen Foren entnommen.

  111. Brennesselfrau

    Hallo ihr Lieben, ich hätte da mal eine Frage: Ich kann mich so dunkel daran erinnern, dass ist sicherlich schon gut 30 Jahre her, da gab es ein kuchenrezept das als treibmittel Sauerteig drinnen hatte. Kennt das zufällig Jemand? Im voraus dankeschön

    Antworten
  112. Super Idee!
    Werd ich aber frühestens nach Passah und dem Fest der ungesäuerten Brote ansetzen.
    Dann probier ichs aus!
    Danke

    Antworten
  113. Hallo, kann man das auch mit glutenfreiem Mehl machen? Braucht man dazu eine besondere Mehlmischung? Hat jemand damit Erfahrung hier? Vielen Dank schonmal

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Ja das geht – Roggensauerteig gehört zu den beliebtesten Sorten, und Roggenmehl ist nahezu glutenfrei.
      Liebe Grüße

    • Seit wann ist Roggen glutenfrei??

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Unglücklich ausgedrückt – er ist glutenarm im Vergleich zu Weizen oder Dinkel. Deshalb eignet sich Roggenmehl im Gegensatz zu Weizenmehl auch hervorragend zum Haarewaschen, während beim Weizenmehl das Gluten die Haare verkleben würde.
      Liebe Grüße

    • Nee, Roggenmehl ist keineswegs glutenfrei und eignet sich für mich nicht. Danke zwar für die Antwort, geht aber gar nicht.

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo Bettina,
      niemand sagt, dass du es mit Roggenmehl probieren sollst. Das Roggenmehl ist lediglich ein Beispiel dafür, dass sich der Teig auch mit glutenarmen Mehlen ansetzen lässt, weshalb es womöglich auch mit glutenfreien funktioniert.
      Liebe Grüße

    • Ich weiß, dass es auch glutenfreies Backferment gibt (ich glaube mit Hirse, bin mir aber nicht sicher). Von daher müsste es gehen. Und es gibt ja auch Rezepte für Quinoa-Quark, wo ja auch eine Fermentation erfolgt. So ähnlich müsste es ja dann beim Sauerteig auch sein. Probiere es doch mal aus und berichte. :-)
      LG Julia

    • google doch mal Hermine, habs gerade gefunden und werde das für meine Tochter ausprobieren. Ist zwar ein Kuchen, also mit wenig Zucker angesetzt – werde dann beim letzten Rezept einfach Salz dazugeben!

  114. Nachdem ich ca. 6 Monate von dem Anstellgut (nach der Anleitung aus dem Buch) alle 2 Wochen ein Brot gebacken habe ist das Anstellgut leider verschimmelt. Ich habe daher die getrockneten Reste des Original Anstellgutes versucht zu reaktivieren, aber leider bilden sich keine Blasen und der saure Geruch fehlt auch, die Bakterien scheinen nicht aktv zu sein. Woran mag das liegen? Ich hatte die Reste des Original Anstellgutes nach Anleitung im Backofen mit der Beleuchtung getrocknet (40 Grad wurden daher kaum erreicht).

    Antworten
    • Hallo Bernd,
      schade, aber die Hefen und Milchsäurebakterien scheinen leider tot zu sein. Woran das liegt, kann ich von Ferne leider nicht genau sagen. Am besten setzt du neuen Sauerteig an. Wenn du Zeit und Mühe sparen willst, kannst du dir aber vielleicht auch von jemandem, der/die selbst mit Sauerteig bäckt, etwas Anstellgut abzweigen lassen.
      Liebe Grüße, Annette

  115. Vielen Dank für die recht simplen und klaren Instruktionen! Leider kapiere ich einen Punkt nicht: Den großen Teil des Anstellguts, den backe ich nun wie er ist oder muss ich mit dem dann einen Teig für ein Brot ansetzten? Zum beispiel so wie auf den Folgeseiten beschrieben. Weil dann habe ich ja vieeeel zu viel! Für das Rezept brauche ich ja lediglich 50g. Meine Schüssel beinhaltet ca. 700g, nach Ableger bleiben 500-600g. Da müsst ich ja glatt 10 Brote backen! Zitat: „Geschafft! Der Teig kann verbacken werden. Nun hast du fertiges Anstellgut, von dem du zirka 100 g abnimmst […]“ Liebe Grüße, Jakob

    Quelle: https://www.smarticular.net/sauerteig-von-grund-auf-selbst-herstellen-gesund-und-preiswert/comment-page-1/#comment-76581
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    Antworten
    • Hallo Jakob,
      das Ende des zitierten Satze beantwortet deine Frage doch eigentlich: “… von dem du zirka 100 g abnimmst und z.B. in einem Drahtbügelglas für das nächste Backen aufbewahrst oder sofort verwendest.” Du verwendest also die 100 Gramm zum Backen.
      Liebe Grüße, Annette

    • Hallo Annette,
      eignetlich schade um die verbleibenden fünf- bis sechshundert Gramm, aber immerhin weiß ich nun bescheid. Habe in der zwischenzeit nämlich ausprobiert eben diesen Rest zu verbacken und es kam ein harter Fladen ohne Struktur heraus. Jetzt weiß ich woran es liegt.
      Vielen Dank für die Antowort und liebe Grüße,
      Jakob

    • Hallo Jakob, den Sauerteig kann man auch portionsweise einfrieren, bei Bedarf auftauen und dann verbacken. Meine Mutter hat damit sehr umfangreiche, gute Erfahrungen gemacht. Ich selbst habe bisher nur mit frischem Sauerteig gearbeitet und habe meine bisher eingefrorenen “Reste” noch nicht wieder aufgetaut. Ist aber sicherlich mal ein Versuch wert, wenn dir die Menge zu viel ist :-)

    • Huhu wie viel stelle ich dann davon in Kühlschrank? 700 g Teig – 100 g (das ich verbacke auf zwei Brote geteilt) = 600 g Rest. Das ist doch zu viel zum einlagern oder nicht? Reicht dann 1 EL Wasser/Mehl pro Woche zum füttern aus? Liebe Grüße

    • Hallo zusammen, ich hab nun mein Anstellgut fertig (mit Dinkelmehl hat es glaub ganz gut geklappt)
      Mein erstes Brot habe ich auch bereits gebacken. Allerdings ist es nicht so aufgegangen und nur ein recht flacher Laib geworden. Egal, geschmacklich war das Brot der Wahnsinn. Nun mal aber jetzt ne ganz doofe Frage: mein Rezept war so beschrieben, dass ich 14 Gramm Anstellgut in den Teig tun musste. Ist das nicht etwas wenig? Oder muss ich von 14 Gramm Anstellgut erst noch einen Sauerteigvorteig erstellen? Das stand jedoch nicht in dem Rezept drin.
      Habt ihr mir vielleicht mal ein gutes Rezept ohne viel Schnickschnack?
      Liebe Grüße Corinna

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Liebe Corinna,
      welches Rezept hast du verwendet für das Brot? Wie oben beschrieben, sind 5-10 % Anstellgut bezogen auf die Mehlmenge ausreichend. 14 Gramm wären sicher zu wenig.
      Liebe Grüße

    • Hallo:) leider ist mein Sauerteig an den Rändern schwarz geworden. Wäre der noch zu retten gewesen? Ich habe ihn dann einen Tag außerhalb des Kühlschranks stehen gelassen (habe ihn ehrlich gesagt vergessen) und dann hat sich Schimmel gebildet :( Jetzt wollte ich als Backup den getrockneten Sauerteig nehmen, bin mir aber unsicher, mit welcher Menge Wasser und Mehl ich ihn füttern muss und wie ich weiter vorgehen muss. Dazu steht meines Wissens nichts in der Anleitung. Im Forum wurde mal gesagt “So kann man aus dem trocken konservierten Sauerteig wieder neues Anstellgut zubereiten. Die Dosierung erfolgt dann wie im Beitrag beschrieben.” Dazu habe ich aber nichts genaueres gefunden… Könnte man das vielleicht noch ergänzen?:)

    • Hallo Anja, wenn der Sauerteig antrocknet, kann der schon mal dunkler aussehen und trotzdem noch gut sein. Im Netz findet man dazu interessante Fotobeispiele ;-) Zum Thema getrockneter Sauerteig: Ich würde ihn mit etwas Wasser zu einer Paste anrühren und dann wie gewohnt (Menge Sauerteig auf Menge Wasser/ Mehl) füttern. Das ist ja alles keine Raketenwissenschaft, wo es auf ein Gramm mehr oder weniger ankommt. Hauptsache, der getrocknete Teig lässt sich wieder “aufwecken”. Viel Erfolg und liebe Grüße Sylvia

  116. Hallo,

    Geilstes Buch ever! Ich arbeite es von vorn nach hinten durch und bin jetzt beim Sauerteig angelangt. Habe ihn getrocknet und pulverisiert. Meine Frage nun, wie verwende Ich denn nun? Wieviel Gramm pro 500 g Vollkornmehl? Und vorher in lauwarmen Wasser auflösen, wie Hefe?
    Liebe Grüsse Sabine

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo Sabine, der selbst getrocknete Sauerteig dient lediglich dazu, bei Bedarf wieder frisches Anstellgut herstellen zu können, indem man das Pulver mit Wasser ansetzt. So eine Art Notfallplan, falls der frische Ansatz mal schlecht werden sollte durch Pflegefehler. So kann man aus dem trocken konservierten Sauerteig wieder neues Anstellgut zubereiten. Die Dosierung erfolgt dann wie im Beitrag beschrieben. Eine dauerhaft bessere Qualität erreicht man allerdings, indem man den Teig dauerhaft in der Gährung hält und wie beschrieben füttert. Manche Exemplare alteingesessener Bäckermeister sind über 100 Jahre alt und bringen zugleich die besten, aromatischsten Sauerteigbrote hervor. Liebe Grüße!

  117. Hallo! Ich möchte zum ersten Mal Sauerteig selbst herstellen.
    Ich habe ein Rezept für ein Sauerteigbrot, zu dem ich 500 g Anstellgut benötige. Reicht euer Rezept dazu.

    Dann habe ich noch eine Frage: Wenn man das restliche Anstellgut in den Kühlschrank stellt, muss man dann etwas damit machen bis zum nächsten Backen oder “vermehrt” es sich von selbst wieder? DANKE FÜR EURE MÜHE!

    Antworten
    • smarticular.net
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      Hallo Bianca, mit dem Rezept erhältst du ca. 700 Gramm frisches Anstellgut – also ja, es reicht. Allerdings entwickeln sich die Kulturen mit jeder Runde und das Anstellgut reift, wird immer besser. Dazu den nicht benötigten Rest (meistens reicht es, 100-200 Gramm aufzuheben) in ein Glas geben und mit 10 Gramm Mehl und 10 Gramm Wasser füttern, etwa einmal in der Woche. Dadurch vermehrt sich die Menge mit der Zeit. Wenn man mehr braucht, kann man natürlich auch eine größere Menge aufbewahren und entsprechend mehr füttern. Gutes Gelingen und liebe Grüße!

    • Vielen Dank für die Antwort!
      Es kam tatsächlich ca. 700 Gramm Anstellgut heraus. Nun habe ich ca. 200 Gramm übrig. Wenn ich in 3-4 Tagen wieder backen möchte, werde ich ja wieder 700 Gramm benötigen. Wie oft sollte ich dann füttern? DANKE FÜR EURE MÜHE!

    • Eine Frage hätte ich noch – zu meinem Verständnis: Bisher wurde der Teig ja bei warmen Temperaturen in einer Schüssel aufgehoben. Wenn das Anstellgut nun in den Kühlschrank kommt, entwickelt sich der Teig trotzdem wie bisher? DAnke!

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Beides geht. Für die meisten ist der Kühlschrank die bessere Wahl. Darin vermehren sich die Mikroorganismen zwar langsamer, allerdings ist auch die Gefahr des Schlechtwerdens deutlich geringer, die Handhabung ist “sicherer”. Liebe Grüße

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo Bianca, in 4 Tagen von 200 auf 700 Gramm zu füttern, ist zwar möglich (250 ml Wasser, 250 g Mehl), besser wäre aber nach unserer Erfahrung, dem Teig mehr Zeit zu geben und nicht mit einer so großen Menge zu “überfüttern”. Wenn du so viel davon benötigst, könntest du einfach die Doppelte Menge ansetzen (1400 g) und davon jeweils 500 g abnehmen, so dass der Rest durch Fütterung wieder auf 1400 g anwachsen kann. Liebe Grüße!

  118. Fred Frohofer

    Gute Tipps, vor allem auch von wegen der Haltbarmachung. Ich hatte vor
    Jahren eine Sauerteigkultur, die mir jahrelang wunderbares Brot
    bescherte, welches ich in der Pfanne buck (da kommt die Hitze nur von
    unten, was vorteilhaft fürs Aufgehen ist. Am Ende des Backvorgangs Brot
    umdrehen und nun ehemalige Oberseite ohne Deckel noch bräunen)

    Ich verwendete immer warmes, vorher abgekochtest Wasser. Einmal war ich in
    Eile und nahm warmes Wasser ab Boiler. Das war dann das Ende meiner
    tollen Sauerteigkultur, sie verschimmelte. Also: Wasser immer abkochen,
    dann ist man auf Nummer sicher.

    Antworten
  119. Cassandra

    Ich hab den Sauerteig nach der oben beschriebenen Anleitung gemacht und alles hat wunderbar geklappt. Ich wollte nun nach dem verlinkten Rezept hier das Brot backen. Ich versteh aber nicht genau welchen Teil ich denn nun am Schluss behalten muss damit ich mit diesem weitere Sauerteigbrote backen kann. Kann mir da jemand weiterhelfen?

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo Cassandra! Die zum Backen erforderliche Menge Sauerteig richtet sich immer nach dem Rezept. Nach dem allerersten Ansatz bleibt ziemlich viel Sauerteig übrig, eigentlich zu viel für die regelmäßige Verwendung. Für die weitere “Aufzucht und Pflege” nach Anleitung reicht es aus, etwa 100 g Sauerteig (je nachdem, wie oft man damit backt) in ein Glas zu geben und regelmäßig wie oben beschrieben zu füttern. Sofern man regelmäßig backt, bleibt dann die Sauerteigmenge auch immer ungefähr gleich. Falls nicht, muss man mehr füttern (oder öfter backen oder haltbar machen wie oben beschrieben) ;-) Liebe Grüße

  120. Marlies Schneider

    Ah super. Ich hätte noch Roggenmehl da. Das kommt mir gerade gelegen. Ich habe eh schon länger keinen Sauerteig mehr gemacht.

    Antworten
    • Hallo. Ich habe mein Sauerteig über Ostern vernachlässigt und der geht jetzt nach 24 Stunden trotz füttern immer noch nicht. Riechen tut er gut. Wie kann ich ihn wieder beleben. Hab ich noch eine schans. Blübbern tut er nicht. In

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Einfach normal weiter füttern, am besten bei Zimmertemperatur, er erholt sich nach ein paar Tagen meist von allein.
      Liebe Grüße

  121. Kathriniiiii

    Wenn ich die Menge vergrößern will, mische ich einfach Mehl und Wasser dazu und stelle es wieder an den warmen Ort? Wenn ich zum Beispiel den größten Teil des Anstellgutes verbraucht habe..
    Viele Grüße Kathriniiiii

    Antworten
    • Hi, Kathrin! Das kannst du so machen. Allerdings verbraucht sich Anstellgut im Prinzip nicht. Nach dem Ansäuern des Teiges, wenn also dein Brotteig geruht hat, entnimmst du dem Brotteig dieselbe Menge Teig, welche du vorher zugefügt hast, und fügst sie dem Anstellgut wieder zu. Füttern. Ab in den Kühlschrank. So verbraucht er sich nicht.

    • Hallo und guten Morgen !
      Erstmal lieben Dank für die Antworten ☺️Wenn ich das Brot heute nach dem 5.Tag backen möchte muss ich dann wie im Rezept nochmals ansäuern und 15std warten …??
      Ich dachte ,ich könnte heute im Laufe des Tages schon backen ! Wenn ich von diesem Rezept ausgehe muss ich noch weitere mind. 20std damit warten …,
      Leider muss ich morgen wieder arbeiten …. danke im Voraus für die Antwort ,lg

  122. Es ist völlig unproblematisch, metallene Gegenstände (Edelstahl) für die Sauerteigbereitung zu verwenden. Es ist ebenso gut geeignet, wie Glasbehälter. Die “antibakteriellen Eigenschaften” tun den Milchsäurebakterien ganz sicher nichts.

    Antworten
    • Das hab ich bisher immer nur gegenteilig gehört und recherchiert. Hast du dazu vielleicht ein paar Quellen? Das würde ich gerne nachlesen können.

    • ich kenn das von Hefe, bei Sauerteig hab ich es auch schon einmal gelesen.

  123. Super Artikel! So habe ich meinen Sauerteig vor ein paar Jahren auch gemacht.
    Ich füttere das Anstellgut immer gleich wieder mit einem Löffel Mehl (ohne Wasser!) und Stelle es bis zur nächsten Verwendung in den Kühlschrank. Wenn ich das nächste mal Brot backe nehme ich das Anstellgut einen halben Tag eher raus, füttere nochmal mit Mehl und Wasser und lasse die Hefen so wieder zu Kräften kommen. Dann nach Rezept Anstellgut entnehmen und den Rest wieder mit Mehl vermischen und in den Kühlschrank. Durch die festere Konsistenz hält er sich besser und das Glas springt nicht.
    Für alle Anfänger: Das erste Brot wird meistens noch nichts, weil der Sauerteig noch jung ist. Aber nicht aufgeben!
    Für Vielbeschäftigte: Wer wenig Zeit hat sollte sich Rezepte suchen, die mit der Einstufugen Führung funktionieren. Dabei bleibt der Teig die ganze Zeit über bei konstanter Umgebungstemperatur (z.B. Im Backofen bei eingeschalteter Lampe) stehen. Bei der Dreistufigen würde man den Teig alle paar Stunden umstellen, so dass er bei drei verschiedenen Temperaturen gehen kann. Das macht ihn zwar noch aromatischer bzw milder im Geschmack, erfordert aber auch mehr Aufwand. Ich habe meine Lieblingsrezepte von der-Sauerteig.com

    Antworten
    • Vielen Dank! Hast du dir das Rezept auch schon angeschaut? Das was du schreibst zeigt mir nochmal vielseitig und variabel Sauerteig verwendet werden kann. Die Eigenschaften der lebendigen Kultur bieten viel Spielraum für Kreativität und Rezepte.

    • Das Rezept habe ich mir jetzt erst ansehen können und ich werde es mit Sicherheit testen. Ja, Sauerteig ist sehr Vielseitig. Ich selbst backe aber aus Bequemlichkeit meist immer die selben Brote ^^

  124. Super Tipps zur Haltbarmachung! Lege beim Ansetzen des Sauerteigs beim ersten Schritt (Tag 1) immer noch eine kleine, geschälte, aber ganze Zwiebel in die Mitte, dies verhindert eine Fehlgärung. Bei Tag 2 entnehmen und keine mehr dazulegen – der Gärprozess ist dann ja schon in Gang.

    Antworten
    • Das ist ein klasse Idee, danke. Das werde ich mal weiterempfehlen und vielleicht mal ausprobieren, wenn ich mal kein Anstellgut mal zur Verfügung haben sollte.

    • Ein guter Tipp von einem Bäckermeister:
      Sollte der Sauerteig einmal schlecht werden, also muffig riechen, kann man ihn noch retten.
      Wenn man einen Teil mit Blütenhonig und frischem Mehl vermengt, und einen Tag arbeiten lässt, wird der Sauerteig wieder.

    • Wie bewahre ich den Teig nach der Gärung auf? Im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur?

    • Im Kühlschrank. Man sagt eine Woche, aber ich habe ihn auch nach zwei Wochen rausgeholt und wiederbelebt. Die kleine braune Alkoholpfütze, die nach einiger Zeit entstehen kann wegschütten.

  125. Schöner Beitrag, Sascha. Motiviert mich gleich nochmal einen Anstellteig zu machen. Geniale Tipps zur Haltbarmachung, die ich dringend brauche, denn so oft komme ich nicht zum Backen und Im Kühlschrank ist notorischer Platzmangel. Love it!

    Antworten

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