Nussbraten – vegane Braten-Alternative für Weihnachten und festliche Anlässe

Wer nach einer pflanzlichen Alternative zum Festtagsbraten sucht, wird von diesem herzhaften veganen Nussbraten begeistert sein!

Wer im Alltag wenig oder gar kein Fleisch isst, möchte vielleicht auch zu Weihnachten keinen Gänsebraten oder Rehrücken servieren. Ein selbst gemachter veganer Nussbraten ist eine köstliche Alternative.

Nussbraten-Rezept

Ein Nussbraten enthält neben den namensgebenden Nüssen viele pflanzliche Zutaten mit Umami-Aroma, das sonst vor allem in Fleisch, Fisch und Käse zu finden ist. Daher kommt mit diesem veganen Braten auch so mancher Fleischesser auf seine Kosten.

Die Vorbereitung der unterschiedlichen Zutaten nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch. Wenn der Braten, der auch für eine größere Familie reicht, dann aber im Ofen gart, kannst du dich zurücklehnen oder in Ruhe die Beilagen zubereiten. So lässt sich das Festessen ohne Multitasking einfach und entspannt fertigstellen.

Aus folgenden Zutaten wird ein Nussbraten für sechs Personen gemacht:

Wer nach einer pflanzlichen Alternative zum Festtagsbraten sucht, wird von diesem herzhaften veganen Nussbraten begeistert sein!

Tipp: Das Nussbraten-Rezept lässt sich nach Wunsch mit weiteren Zutaten wie etwa gehackten getrockneten Tomaten, gewürfeltem (selbst gemachtem) Tofu oder Linsen ergänzen und mit den unterschiedlichsten Gewürzen variieren, zum Beispiel Sojasoße, Kreuzkümmel, Bockshornklee oder Sambal Oelek.

So wird der Nussbraten zubereitet:

  1. Nüsse und Kräuter hacken. Knoblauch pressen oder fein würfeln. Pilze in Scheiben und Zwiebel in Würfel schneiden.
  2. Nüsse und Samen in einer Pfanne ohne Fett unter Rühren rösten, bis sie duften, dann herausnehmen und in eine große Schüssel füllen. Pilze, Zwiebeln und Knoblauch in  geeignetem Pflanzenöl anbraten, bis die Zwiebeln leicht gebräunt sind, und ebenfalls in die Schüssel geben.
    Wer nach einer pflanzlichen Alternative zum Festtagsbraten sucht, wird von diesem herzhaften veganen Nussbraten begeistert sein!
  3. Tomaten, Kichererbsenmehl, Maronen, Brotreste und Rotwein oder Wasser im Mixer zu einer cremigen Masse pürieren. Ist die Masse eher flüssig, noch etwas Kichererbsenmehl zugeben, ist sie zu fest, Rotwein oder Wasser ergänzen.
    Wer nach einer pflanzlichen Alternative zum Festtagsbraten sucht, wird von diesem herzhaften veganen Nussbraten begeistert sein!
  4. Alles in der Schüssel zu einem festen Teig verkneten und mit den Kräutern, Senf, Pfeffer, Salz und auf Wunsch weiteren Gewürzen abschmecken.
    Wer nach einer pflanzlichen Alternative zum Festtagsbraten sucht, wird von diesem herzhaften veganen Nussbraten begeistert sein!
  5. Den Teig in eine gefettete oder mit kompostierbarem Backpapier ausgelegte Kastenform geben, glatt streichen und im Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft etwa 50 Minuten lang backen, bis die Oberfläche gut gebräunt und knusprig ist.
    Wer nach einer pflanzlichen Alternative zum Festtagsbraten sucht, wird von diesem herzhaften veganen Nussbraten begeistert sein!

Damit ist der vegane Braten fertig. Dazu schmeckt zum Beispiel ein Rosenkohlauflauf, Ofengemüse oder, ganz klassisch, Rotkohl mit Kartoffelklößen und einer veganen Bratensoße.

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Tipp: Auch Seitan-Rouladen oder ein Pilzstrudel sind köstliche vegane Alternativen zur Weihnachtsgans.

Weitere Anregungen zu veganen Gerichten, die zu besonderen Anlässen passen, aber auch für alltägliche Mahlzeiten, findest du in unseren Büchern:

Welche veganen Köstlichkeiten kommen bei dir zu Weihnachten, zu Ostern oder zum runden Geburtstag auf den Tisch? Wir freuen uns über Anregungen von dir in einem Kommentar!

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Wer nach einer pflanzlichen Alternative zum Festtagsbraten sucht, wird von diesem herzhaften veganen Nussbraten begeistert sein!

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11 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Dürfte sehr lecker schmecken,dazu noch sehr gesund,wegen der Nüsse,etc.,

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  2. Meine Semmelknödel mach ich immer in der Muffinform und frage mich gerade, ob ich den Braten nicht auch in einer solchen Form machen kann. Servieren wie Medaillons, vegane Sauce und Semmelknödel dazu. Hat jemand Erfahrung mit dem Braten als Muffin? Und ja, der Braten interessiert mich sehr ;-))

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  3. Hallo! Hab den Nussbraten heute gemacht, die Idee mit den weissen Bohnen ist super! Genau nach Rezept, gut gelungen und schmeckt!! Die Bohnen haben doch viel Wasser, trotz abtropfen, aufpassen mit der Wassermenge. Probiere es nächstes Mal mit Linsen und getrockneten Tomaten. Kann den Braten nicht so ganz gut schneiden, ist ein bisschen bröselig. Was kann ich da zum besseren binden nehmen? Ein Ei möchte ich nicht nehmen. Danke fürs Rezept!!!

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    • Es gibt veganen Ersatz für Ei: Leinsamen oder Flohsamenschalen. Die Mengen habe ich allerdings nicht parat, Du findest sie hier bestimmt.
      Getrocknete Tomaten -eine gute Idee, probier ich aus.

    • Ich habe etwas recherchiert: 1 Ei = 1 Esslöffel Leinsamenmehl (Leinsamen im Mixer zerkleinert) mit 3 Esslöffeln heißem Wasser vermischen, 5 Minuten quellen lassen. Ich hoffe, dass ich Dir helfen konnte.

    • Hallo Biggi, wie Maxima schreibt eignen sich zum Beispiel Leinsamen, aber auch viele andere Ei-Alternativen: https://www.smarticular.net/ei-ersatz-fuer-kochen-und-backen-selber-machen/ Liebe Grüße Sylvia

  4. Hallo zusammen, kann man die Maronis ersetzen, und wenn ja durch was? Dann mach ich den Braten ganz sicher!!!

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    • Ich rate mal: von der Konsistenz her, da ja was Breiiges herauskommen muss, würde ich an Kichererbsen denken oder an gekochte Bohnen oder Linsen. Weiße Bohnen würde ich geschmacklich bevorzugen. Vielleicht mal probieren und dann hier posten?

  5. Spricht etwas dagegen, den fertigen Braten in Scheiben geschnitten einzufrieren und die Scheiben bei Bedarf in der Pfanne aufzubraten? Reste könnten so gut verwertet werden. Habt ihr Erfahrungen damit?

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    • Das geht sogar gut, auch bei der vegetarischen Variante mit geriebenem Käse. Sonst ist oft auch die Menge einer Kastenform sehr reichlich für eine KLeinfamilie oder 2 Personen.
      LG Anna

    • Danke für Deine Antwort, Anna, ich werde mich dann demnächst mal an die Zubereitung machen. Die vegane Bratensauce habe ich schon eingefroren, die ist Klasse.
      LG Maxima

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