Olivenöl-Lifehacks: 8 erstaunliche Anwendungen

Olivenöl ist nicht nur im Salat ein Superheld, sondern erleichtert dir auch den Alltag. Hier findest du zehn Olivenöl-Lifehacks, die es in sich haben.

Olivenöl ist ein mediterraner Klassiker in der Küche. Dabei kann das Speiseöl nicht nur diverse Gerichte aufpeppen, sondern auch deinen Alltag. Hier findest du acht Olivenöl-Lifehacks, die beweisen, dass selbst abgelaufenes Öl noch nützlich ist.

Olivenöl bei Verstopfungen

Wenn du an Verstopfungen leidest, versuche dieses sanfte Hausmittel für eine gesunde Verdauung: Morgens und abends je einen Esslöffel Olivenöl mit etwas Zitronensaft vor dem Essen einnehmen. Das Öl macht den Darminhalt geschmeidiger und die Zitronensäure stimuliert zusätzlich die Verdauung.

Gesundes Öl für die Haut

Olivenöl ist eine natürliche und einfache Pflege für trockene Haut. In einem selbst gemachten Meersalzpeeling klärt es den Teint, kräftigt weiche Nägel und hilft bei trockener Nagelhaut, z.B. in Form eines pflegenden Nagelöls. Es verschafft außerdem bei trocken-schuppiger Kopfhaut Abhilfe, macht spröde Lippen wieder küssbar und lässt sich, auf ein wiederverwendbares Kosmetikpad geträufelt, wunderbar zum Abschminken benutzen.

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Olivenöl zur Rauchentwöhnung

Das grüne Pflanzenöl ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die das Verlangen nach Nikotin lindern, wie Studien nahelegen. Olivenöl kann dir also dabei helfen, Nichtraucher zu werden. Versuche es also möglichst häufig in den Speiseplan zu integrieren – zum Beispiel als regionales Walnusspesto oder schnelles Schütteldressing.

Schwimmkerzen selber machen

Ein Candlelight-Dinner steht an und dir sind die Kerzen ausgegangen? Kein Problem. Statt in den nächsten Supermarkt zu flitzen und neue zu kaufen oder Kerzenreste einzuschmelzen, kannst du stimmungsvolle DIY-Schwimmkerzen ganz einfach selber machen – mit Olivenöl. Romantik garantiert!

Am Abend eine Kerze anzuzünden, sorgt für Entspannung und schönes Ambiente. Diese Schwimmkerze ist eine tolle Alternative zu Teelichtern!

Mit Olivenöl massieren

Das mediterrane Pflanzenöl eignet sich bestens zum Massieren: Es zieht langsam ein, pflegt die Haut mit Vitamin E und spendet Feuchtigkeit. Du kannst es entweder pur verwenden oder es als Basisöl mit einem ätherischen Öl deiner Wahl mischen. So entstehen aromatische Massageöle aus zwei Zutaten.

DIY-Lederpflege

Dein Leder wirkt irgendwie trocken und stumpf? Dann brauchst du keine teuren Pflegeprodukte zu kaufen, sondern kannst auf Olivenöl vertrauen. Glattes Leder hält ewig, wenn du es hin und wieder mit Olivenöl (und anderen Hausmitteln) behandelst und pflegst. Oder du machst gleiche eine richtige Bio-Schuhcreme daraus.

Olivenöl für Haare und Bart

Olivenöl ist so gesund, dass auch die Haare davon profitieren, wenn sie regelmäßig mit Olivenöl versorgt werden. Mit wenigen Zutaten kannst du dir zum Beispiel heilsame Haarkuren mischen. Zur Haarpflege von Naturlocken (auch in Kombination mit der Curly-Girl-Methode) verreibst du wenige Tropfen des Öls in den Handflächen und knetest sie nach der Haarwäsche – wie einen Leave-in-Conditioner – ins noch feuchte Haar. Männern steht das Olivenöl als ausgezeichnetes Bartöl zur Seite.

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Harz und Kleberreste entfernen

Rückstände von Aufklebern und Etiketten können sehr lästig sein. Fettlösliche Aufkleber-Reste lassen sich entfernen, indem du Olivenöl auf die betreffende Stelle aufträgst, ein wenig wartest und die Kleberreste dann einfach wegrubbelst. Das gleiche funktioniert übrigens auch mit klebenden Harz-Flecken auf der Haut.

Olivenöl ist nicht nur im Salat ein Superheld, sondern erleichtert dir auch den Alltag. Hier findest du zehn Olivenöl-Lifehacks, die es in sich haben.

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6 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Hallo, ihr schreibt, , dass selbst abgelaufenes Öl noch nützlich ist. Das ist richtig. Hier sollte man aber zwischen einer noch guten Qualität trotz Überschreiten des MHD und verdorbenem Öl unterscheiden. Fast alle Lebensmittel sind nach dem Ablauf des MHD noch in Ordnung und genießbar. Dies muss nur individuell getestet werden. Solche Öle und Lebensmittel können noch normal verbraucht werden. Verdorbenes Öl würde ich aber in keinem Fall In oder am Körper verwenden. Nur für andere Anwendungen wie Verbrennung, Rostschutz etc. könnte es vielleicht noch gebraucht werden.
    MfG

    Antworten
    • Hallo, liebe DIY-Fee,
      du hast vollkommen recht. Abgelaufene Öle nur für körperfremde Anwendungen :)
      Liebste Grüße
      Dennis

  2. Ich habe vor Jahrzehnten in den wunderbaren Kindheitserinnerungen von Marcel Pagnol (Provence) gelesen, dass man Harz am besten mit Olivenöl entfernen kann. Von dem Tag an war es kein Problem mehr, wenn die Kinder mit harzverschmierten Händen aus dem Wald kamen, ging ruckzuck und tat überhaupt nicht weh.

    Antworten
    • Liebe Claudia,
      vielen Dank für diesen super Tipp. Ich habe gleich den Punk “Klebereste entfernen” um Harzflecken erweitert, weil ich so begeistert war.
      Tausend Dank
      Dennis

  3. Vielen Dank für die tollen Tipps, aber zum Punkt “Holzpolitur aus Olivenöl” noch eine sehr wichtige Anmerkung: Bitte Olivenöl NICHT als Holzpolitur verwenden!

    Vereinfacht gesagt, werden Öle in die Gruppen “aushärtende Öle” und “nicht aushärtende Öle” aufgeteilt. Für die Behandlung von Holz sollten nur aushärtende Öle verwendet werden:
    – Aushärtende Öle ziehen ins Holz ein und bilden in Reaktion (Polymerisation) mit Luftsauerstoff eine Harzschicht, die je nach Öl zähflüssig bis richtig hart wird. Die so entstandene Schicht schützt das Holz gut gegen Verschmutzung und andere Einflüsse. Zu den aushärtenden Ölen zählen hauptsächlich Nussöle wie Walnussöl (wenn auch mit sehr langsamer Reaktion) und Tungöl, aber beispielsweise auch Leinöl.
    – Die NICHT aushärtenden Öle ziehen zwar ins Holz ein, härten jedoch nicht aus, das heißt das Holz ist dadurch nicht wirklich geschützt und die Ölschicht kann ganz einfach wieder “ausgewaschen” werden. Weil die entsprechende Reaktion mit Luftsauerstoff nicht stattfindet, besteht zudem die Gefahr, dass das Öl ranzig wird und evtl. sogar stark zu riechen beginnt. Zu den nicht aushärtenden Ölen zählen neben Olivenöl auch Sonnenblumen- und Rapsöl, die sich aus diesem Grund genauso wenig für die Behandlung von Holz eignen.

    Zwar kann sich die Schutzschicht auch bei aushärtenden Ölen über die Zeit reduzieren (deshalb sollte auch bei diesen Ölen ab und an nachgeölt werden), jedoch dauert dies viel länger als bei den nicht aushärtenden Ölen.

    Immer wieder gibt es Leute, die darauf bestehen, dass Oliven- oder Sonnenblumenöl das non plus ultra für ihre Schneidebretter ist. Jedoch muss hier gesagt werden, dass sich das Öl meist so schnell wieder auswäscht, dass es gar keine Zeit hat ranzig zu werden. Diese Mythen finden sich leider sehr häufig im Netz und sind leider nicht totzukriegen.

    Hoffe, ihr könnt das noch berichtigen! :)

    Antworten
    • Liebe Gabriele,
      vielen Dank für den Hinweis. Das war mir überhaupt nicht klar. Als ich mir einmal Schneidebretter aus Olivenholz gekauft habe, pries der Händler das Olivenöl als beste Pflege für das Holz.
      Ich werde es im Beitrag korrigieren.
      Sonnige Grüße
      Dennis

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