Fastenbrechen: Die besten Tipps für die Aufbautage

Mit dem Fastenbrechen wird das Heilfasten beendet und der Körper wieder an feste Nahrung gewöhnt. Hier findest du Tipps und Rezepte für diese besondere Zeit.

Du hast es geschafft! Nach mehreren Fastentagen ist es nun Zeit, den Körper wieder mit Nahrung zu versorgen. Aber bitte nicht zu schnell! Das Fastenbrechen bedeutet nicht, von jetzt auf gleich wieder drauflos zu mampfen. Vielmehr gewöhnst du deine Verdauungsorgane langsam wieder an ihre tägliche Arbeit, ohne sie zu überfordern. Von welchen Rezepten und Tipps du in diesen Aufbautagen profitieren kannst, haben wir hier zusammengefasst.

Tipp: Die Anzahl der Aufbautage richtet sich nach der Dauer deines Heilfastens. Als grobe Faustregel gilt, die Anzahl der Fastentage durch drei zu teilen.

Ernährung in den Aufbautagen

Mit der ersten Zufuhr fester Nahrung, endet das Fasten. Während der Zeit des Verzichts verkleinert sich der Magen und die Produktion der Verdauungssäfte und die Darmbewegung reduzieren sich stark. Daher ist es nicht ratsam, sofort wieder zu essen, wie zuvor – sonst sind Übelkeit und der gefürchtete Jojo-Effekt vorprogrammiert.

Was essen in den Aufbautagen?

Als klassischer Starter in die Aufbautage hat sich ein vollreifer, geriebener oder gedünsteter Apfel bewährt. Er ist basenbildend, enthält nicht zu viel Fruchtzucker und ist reich an die Darmtätigkeit stimulierenden Ballaststoffen.

Mit dem Fastenbrechen wird das Heilfasten beendet und der Körper wieder an feste Nahrung gewöhnt. Hier findest du Tipps und Rezepte für diese besondere Zeit.

Auch ein selbst gebackenes Knäckebrot kommt während des Fastenbrechens in Frage, denn es muss lange gekaut werden, bevor es hinuntergeschluckt werden kann. Dies fördert die Speichelbildung, die der allererste Schritt einer guten Verdauung ist.

Mach in den ersten sieben Tagen nach dem Fasten am besten einen Bogen um übermäßiges Salz, viel Fett, Eier, Molkereiprodukte (Käse, Milch, Quark etc.) und decke deinen Proteinbedarf lieber durch Hülsenfrüchte, Soja, gedünsteten Fisch oder Geflügel.

Empfehlenswerte Gerichte in den Aufbautagen sind zum Beispiel:

Das A und O beim Essen in den Aufbautagen ist Achtsamkeit: Sich Zeit beim Kauen zu nehmen, die Konsistenzen zu spüren, das Schmecken und riechen der Nahrung stehen bei den ersten Mahlzeiten im Vordergrund.

Höre auf deinen Körper und beobachte, wie er auf bestimmte Lebensmittel reagiert. So können manche Menschen nach längerem Nahrungsverzicht zum Beispiel Rohkost schwer verdauen. Jeder Körper ist anders.

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Trinken in den Aufbautagen

Mindestens genauso wichtig, wie die Wahl der festen Nahrungsmittel, ist, dass du in den Aufbautagen ausreichend trinkst – genauer gesagt zwei bis drei Liter täglich. Bevorzuge am besten leichte Getränke, ohne Zucker und Kohlensäure, zum Beispiel:

Mit dem Fastenbrechen wird das Heilfasten beendet und der Körper wieder an feste Nahrung gewöhnt. Hier findest du Tipps und Rezepte für diese besondere Zeit.

Aktivitäten in den Aufbautagen

Nachdem die Fastenzeit eine Phase der körperlichen und mentalen Ruhe sein sollte, beginnt nach dem Fastenbrechen wieder der rege Alltag. Es ist daher wichtig, nicht nur die Nahrungsaufnahme allmählich zu steigern, sondern auch deine Aktivitäten.

Sport und Bewegung

Es empfiehlt sich, bereits während des Fastens regelmäßige Bewegung und moderaten Sport nicht zu vernachlässigen, um Kreislauf und Stoffwechsel zu fördern und dem Muskelabbau entgegenzuwirken. Steigere die körperliche Anstrengung dabei genauso langsam wie das Essen. Sehr empfehlenswert sind:

Mit dem Fastenbrechen wird das Heilfasten beendet und der Körper wieder an feste Nahrung gewöhnt. Hier findest du Tipps und Rezepte für diese besondere Zeit.

Bewusste Körperempfindung

Eine wichtige Lektion des Fastens ist die Schulung der Körperempfindung. Diese ist auch in den Aufbautagen nicht zu vernachlässigen. Kümmere dich gut um deinen Körper und nimm ihn dabei mit all deinen Sinnen wahr.

Greife dabei ruhig auf die Methoden zurück, die auch während des Heilfastens gerne angewandt werden, zum Beispiel ist das Trockenbürsten der Haut mit Naturborsten eine tolle Wahrnehmungsübung.

Einfache Meditationstechniken schulen die Aufmerksamkeit darauf, wie wir unseren Körper fühlen. Auch die Aromatherapie – zum Beispiel mit einem selbst gemachten Duftstein oder einer Duftlampe –  ist eine gute Möglichkeit der Sinneswahrnehmung bei gleichzeitiger Entspannung. Naturreine ätherische Öle bekommst du online oder in der Apotheke.

Mit dem Fastenbrechen wird das Heilfasten beendet und der Körper wieder an feste Nahrung gewöhnt. Hier findest du Tipps und Rezepte für diese besondere Zeit.

Weitere tolle (vegane) Rezeptideen – nicht nur für die Zeit nach dem Fastenbrechen – findest du in unseren Büchern:

Wie erlebst du das Fastenbrechen und wie lange fastest du? Schreib doch einen Kommentar unter diesem Beitrag. Wir freuen uns auf deine Erfahrungen.

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