Fruchtig-pikantes Kirschpesto einfach selber machen

Aus getrockneten Kirschen ist im Nu ein fruchtig-pikantes Kirschpesto gezaubert, das ungewöhnlich gut zu Pasta schmeckt und herzhafte Speisen verfeinert.

Von Mai bis Oktober ist Kirschsaison! Dann gibt es süße und saure Kirschen zu ernten, zu verarbeiten und – vor allem zu genießen! Doch was tun, wenn immer noch Kirschen übrig sind, man aber auch schon mehr als genug der leckeren Früchte eingekocht hat? Wie wäre es mit einem fruchtig-pikanten Kirschpesto aus getrockneten Kirschen?

Kirschen lassen sich genauso wie Beeren trocknen oder dörren, um sie lange haltbar zu machen. Die getrockneten Kirschen lassen sich außer in Pesto noch in zahlreichen anderen Gerichten verwenden und können vielseitig in den Speiseplan integriert werden, zum Beispiel als Topping zu Müsli oder Joghurt, im Kuchen, süßen Brotauflauf und als vitaminreiche Snacks für zwischendurch.

Kirschpesto mit getrockneten Kirschen

Wenn du für das Pesto selbst geerntete Kirschen verwenden möchtest, aber keinen eigenen Kirschbaum besitzt, könnte dir die Karte von mundraub.org weiterhelfen. Hier findest du heraus, ob es einen öffentlichen Kirschbaum in deiner Nähe gibt.

Für circa 280 Gramm Kirschpesto werden benötigt:

In nur wenigen Schritten ist das Kirschpesto hergestellt:

  1. Getrocknete Tomaten klein schneiden und zusammen mit den getrockneten Kirschen, Wasser und Portwein oder mit Flüssigkeit der Wahl in einem Topf zum Kochen bringen. Für 15 bis 20 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, um die Flüssigkeit zu reduzieren.
    Aus getrockneten Kirschen ist im Nu ein fruchtig-pikantes Kirschpesto gezaubert, das ungewöhnlich gut zu Pasta schmeckt und herzhafte Speisen verfeinert.
  2. In der Zwischenzeit die Kerne in einer Pfanne auf kleiner Stufe rösten, bis sich die Aromen entfalten, und den Knoblauch klein hacken.

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  3. Die eingekochte Mischung vom Herd nehmen und durch ein Sieb abtropfen lassen. Zusammen mit den restlichen Zutaten zu einem Pesto vermengen oder mixen.
    Aus getrockneten Kirschen ist im Nu ein fruchtig-pikantes Kirschpesto gezaubert, das ungewöhnlich gut zu Pasta schmeckt und herzhafte Speisen verfeinert.
  4. Zum Schluss mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Das fertige Pesto in ein sauberes Schraubglas umfüllen und mit einer Schicht Olivenöl bedecken.
    Aus getrockneten Kirschen ist im Nu ein fruchtig-pikantes Kirschpesto gezaubert, das ungewöhnlich gut zu Pasta schmeckt und herzhafte Speisen verfeinert.

Die fruchtig-pikante Paste ergänzt herzhafte Gerichte und schmeckt köstlich zu Käse sowie auf Pasta. Das Kirschpesto hält sich im Kühlschrank etwa eine Woche und ist am besten durchgängig von einer Schicht Olivenöl bedeckt. Das Öl hält Sauerstoff fern und trägt so zu einer längeren Haltbarkeit bei.

Tipp: Weniger lange haltbar, dafür fettarm ist das Pesto, wenn du es mit Bohnenwasser statt Öl zubereitest – quasi als “Pesto light”.

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Welche sind deine liebsten Rezepte mit Kirschen? Wir freuen uns über deine Inspirationen in den Kommentaren!

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3 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Wow! Heute nachgekocht, und ich bin hin und weg! Vermutlich hält es bei uns nicht mehr, bis der Griller angeheizt ist, denn das Pesto ist soooo gut, dass die Hälfte schon aus dem Topf genascht wurde :)
    Ich hab es allerdings nicht abtropfen lassen, sondern durchs Köcheln die Flüssigkeit reduziert. Geht definitiv auch, denn jede einzelne Komponente kann man rausschmecken und ich hab nicht mal mehr viel nachwürzen müssen.

    Vielen Dank für das Rezept!
    LiGrü,
    Eva

    Antworten
  2. Schmeckt sicher lecker!
    Nur: aus energetischen Gründen ist das eigentlich sehr teuer:
    erst trocknen, dann kochen…und hält dann nur gekühlt 1 Woche? Mit teuren Pinienkernen?
    Ich würde es deshalb nicht nachmachen.
    Pestos werden eigtl. aus Vorratsgründen und mit langer Haltbarkeit produziert.
    Hat jemand mal versucht, das Pesto mit frischen Kirschen zu machen? Mit Kräutern geht das ja auch!
    Und die Pinienkerne durch Walnüsse ersetzen, wegen der Regionalität.
    LG Anna

    Antworten

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