Richtige Ernährung bei Heuschnupfen – das lindert die Beschwerden

Medikamente gegen Heuschnupfen haben häufig unschöne Nebenwirkungen. Dagegen bekämpfen antiallergische Lebensmittel die Pollenallergie ganz natürlich und können täglich auf dem Speiseplan stehen.

Für die einen ist der Frühling die lang ersehnte Jahreszeit, in der es endlich wärmer wird und man draußen wieder Zeit verbringen kann. Für andere bedeutet der Frühling eine triefende Nase, ständiges Niesen und juckende Augen – Heuschnupfen!

Im Handel sind zwar viele frei verkäufliche Antihistaminika erhältlich, die verschiedenste Allergiesymptome dämpfen. Leider haben sie oft Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Mundtrockenheit. Daher vermeiden viele Allergiker die Einnahme dieser Mittel, wenn es nicht unbedingt notwendig ist.

Viel natürlicher und ganz ohne Nebenwirkungen lassen sich die allergischen Symptome mit natürlichen Mitteln bekämpfen. Die folgenden Lebensmittel können zwar keine akuten Allergieschübe beheben. Durch den regelmäßigen Genuss eines oder mehrerer davon kann der Heuschnupfen jedoch deutlich milder verlaufen.

Welche Lebensmittel wirken gegen Heuschnupfen?

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte Stoffe, bei der eine massenhafte Ausschüttung körpereigener Histamine ausgelöst wird. Beim Heuschnupfen sind entzündliche Reaktionen wie das Anschwellen der Nasenschleimhaut, vermehrte Schleimproduktion und Augenjucken sowie unter Umständen Asthma die Folge. Um den unangenehmen Begleiterscheinungen der Pollenallergie entgegenzutreten, können bevorzugt Lebensmittel mit natürlichen Antihistaminika gegessen werden. Sie binden überflüssiges Histamin, befördern dessen Abbau oder verhindern seine Ausschüttung in den Blutkreislauf.

Medikamente gegen Heuschnupfen haben häufig unschöne Nebenwirkungen. Dagegen bekämpfen antiallergische Lebensmittel die Pollenallergie ganz natürlich und können täglich auf dem Speiseplan stehen.

Ebenfalls hilfreich gegen Allergiesymptome sind Lebensmittel mit abschwellenden und entzündungshemmenden Eigenschaften. Sie helfen, die Heuschnupfen-Symptome zu verringern und das Wohlbefinden zu steigern.

Grünes Blattgemüse: liefert Beta-Carotin und Antioxidantien

In Grünkohl, Spinat, Mangold und anderen grünen Blattgemüsen sind die Vitamin-A-Vorstufe Beta-Carotin sowie besonders viele Antioxidantien enthalten. Sie schützen den Organismus vor zellschädigenden freien Radikalen und lindern Allergiesymptome.

Brokkoli: entzündungshemmend und gut verträglich

Durch die enthaltenen Senfölglykoside und Vitamin C leistet Brokkoli einen guten Beitrag gegen Allergiebeschwerden, indem er Entzündungen hemmt. Das enthaltene Calcium mildert Haut- und Augenjucken. Außerdem ist Brokkoli für die meisten Allergiker gut verträglich.

Medikamente gegen Heuschnupfen haben häufig unschöne Nebenwirkungen. Dagegen bekämpfen antiallergische Lebensmittel die Pollenallergie ganz natürlich und können täglich auf dem Speiseplan stehen.

Süßkartoffeln: entzündungshemmend und antiallergisch

Die leckeren Knollen der Süßkartoffel enthalten besonders viel der entzündungshemmenden Stoffe Beta-Carotin, Kalium und Mangan sowie die Vitamine B6 und C, die den Histaminspiegel im Körper senken.

Knoblauch: Hüter der Gesundheit

Mit den Vitaminen A, B1, B2 und C, den Mineralstoffen Kalium, Eisen, Jod, Calcium, Selen und Phosphor sowie Aminosäuren, Enzymen, Insulin und Alizin enthält die Knoblauch-Knolle eine Fülle von Vitalstoffen, die entzündungshemmend wirken und das Immunsystem stärken. Ganz nebenbei ist Knoblauch eine fast unverzichtbare Zutat für viele herzhafte Gerichte und kann so den täglichen Speiseplan bestens ergänzen.

Medikamente gegen Heuschnupfen haben häufig unschöne Nebenwirkungen. Dagegen bekämpfen antiallergische Lebensmittel die Pollenallergie ganz natürlich und können täglich auf dem Speiseplan stehen.

All diese Lebensmittel kannst du einzeln oder gemeinsam genießen, als Rohkost oder möglichst kurz gegart. Für eine besonders wirksame Anti-Heuschnupfen-Mahlzeit kombiniere sie zum Beispiel in einer Gemüsepfanne, die neben Brokkoli und grünem Blattgemüse auch aus Süßkartoffeln besteht und mit viel Knoblauch gewürzt ist! Sie schmeckt nicht nur köstlich, sondern verringert auch die Beschwerden von Pollenallergikern.

Beeren: sekundäre Pflanzenstoffe gegen den Heuschnupfen

Beerenfrüchte wie schwarze Johannisbeeren, Heidelbeeren und Holunderbeeren enthalten besonders viel des sekundären Pflanzenstoffs Quercetin, der die Ausschüttung von allergieauslösenden Histaminen reguliert.

Regionaler Honig: natürlich desensibilisierend

Eine natürliche Desensibilisierung leistet der Genuss von Honig, der von Bienen in deiner Gegend gesammelt wurde. Er enthält geringe Mengen der allergieauslösenden Pollen, sodass das Immunsystem schon vor der Pollensaison an die vermeintlichen Feinde gewöhnt wird. Besonders empfehlenswert ist lokaler, naturbelassenener Honig, der während der Blütezeit der allergieauslösenden Pflanzen gesammelt wurde. Wenn du Honig direkt bei einem lokalen Imker kaufst, kannst du den genauen Zeitpunkt der Herstellung erfragen und mit deinen individuellen Allergie-Auslösern abgleichen.

Joghurt: stärkend für Darmflora und Immunsystem

Die in Joghurt enthaltenen Probiotika, insbesondere Lactobacillus casei shirota, können die Symptome eines Heuschnupfens ebenfalls abmildern. Sie stärken die Darmflora und dadurch das Immunsystem, das in Folge gelassener reagiert. Ein Müsli zum Frühstück mit Joghurt, frischen Beeren und Honig ist für Pollenallergiker deshalb ein optimaler Start in den Tag.

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Wer sich lieber vegan ernähren möchte, kann auch zu pflanzlichen Lebensmitteln mit Probiotika greifen wie Miso und Tempeh sowie zu Sauerkraut, das außerdem besonders viel Vitamin C enthält.

Kurkuma: antiallergisch und vielseitig verwendbar

Das im Kurkuma enthaltene Curcumin wirkt stark antioxidativ und entzündungshemmend und ist ein wirksames Mittel gegen Allergiesymptome. Auch sonst ist die heilsame Kurkuma vielfältig einsetzbar, zum Beispiel als Goldene Milch.

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Ingwer: antioxidativ und entzündungshemmend

Das Rhizom der Ingwerpflanze enthält ebenfalls besonders viele Antioxidantien, die den Histaminspiegel auf natürliche Weise regulieren. Gleichzeitig wirkt Ingwer entzündungshemmend und fördert die Schleimbildung, sodass allergene Substanzen aus den Atemwegen befördert werden. Auch gegen viele andere Beschwerden und Erkrankungen hilft die heilsame Ingwerknolle. Im Winter kann sie als Ingwertee, im Sommer als kühle Ingwer-Limonade genossen werden.

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Ein Ingwer-Shot, der außerdem Zitrone, Kurkuma und Honig enthält, kann die Allergiebeschwerden mit einem großen Schluck bekämpfen und sogar für einige Tage auf Vorrat zubereitet werden, damit immer ein heilsamer Anti-Heuschnupfen-Trunk im Haus ist.

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Grüner Tee: antioxidativ und entzündungshemmend

Antioxidativ, entzündungshemmend und das Immunsystem stärkend wirkt grüner Tee. Positiver Nebeneffekt beim Teetrinken ist außerdem die vermehrte Flüssigkeitsaufnahme, die sich ebenfalls günstig auf den Heuschnupfen auswirkt.

Wasser: Schwemmt Histamine aus

Da Histamine wasserlöslich sind und mit dem Urin ausgeschwemmt werden, ist bei Allergiesymptomen ganz allgemein eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme hilfreich, vor allem durch Wasser. Mit einer Trinkroutine und einigen Tricks schaffst du es, mindestens zwei Liter Wasser am Tag zu trinken.

Tipp: Alte Apfelsorten probieren! Mit einem Heuschnupfen sind häufig auch allergische Reaktionen auf Stein- und Kernobst wie zum Beispiel Äpfel verbunden. Dennoch sei der Apfel hier erwähnt, denn alte Apfelsorten, wie etwa Boskoop, Gravensteiner, Altländer und Gloster, enthalten besonders viele Polyphenole wie Quercetin, die zum einen antiallergisch wirken und zum anderen häufig gut vertragen werden.

Aus neueren Sorten wurden für einen milderen Geschmack die herben Polyphenole weggezüchtet, sodass sie weitaus häufiger allergische Reaktionen auslösen und bei Heuschnupfen im Zweifel lieber gemieden werden sollten. Zu ihnen gehören Sorten wie Golden Delicious, Elstar, Fuji, Braeburn, Jonagold und Granny Smith.

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Heuschnupfen: Kreuzallergien auf Lebensmittel

Pollenallergiker reagieren häufig auch auf Lebensmittel. Welche Obst- und Gemüsesorten du besser meiden solltest, hängt davon ab, auf welche Pollen du allergisch reagierst. Es ist daher im Zweifel immer empfehlenswert, Lebensmittel einzeln auf Verträglichkeit zu testen, bevor du sie regelmäßig oder in größeren Mengen verzehrst. Im schlimmsten Fall verstärkst du sonst deine Allergieprobleme, statt sie abzumildern.

Eine Allergie gegen Birken- und andere Baumpollen zieht unter Umständen auch eine Kreuzallergie gegen Stein- und Kernobst, Mandeln und Nüsse sowie rohen Knollensellerie und Karotten nach sich. Gräserpollen-Allergiker reagieren zuweilen empfindlich auf Getreide, Hülsenfrüchte und Tomaten.

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Wer auf Beifuß und andere Kräuterpollen allergisch reagiert, verträgt oft auch nicht Kräuter wie Basilikum, Dill, Petersilie, Oregano und Pfeffer sowie Sonnenblumenkerne und Stangensellerie.

Mit welchen natürlichen Mitteln bekämpfst du Heuschnupfen? Wir freuen uns über Anregungen von dir in einem Kommentar!

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