Ingwershots selber machen – Fitmacher und gesunder Zaubertrank

Dieser konzentrierte Ingwer-Powertrunk versorgt dich nicht nur mit Energie und stärkt dein Immunsystem, sondern verzaubert auch Limonaden und Kuchen.

Ingwer gehört zu den gesündesten Pflanzen überhaupt, er verfügt über zahlreiche Heilwirkungen und ist nicht nur im Winter ein wirksames Mittel gegen Halsschmerzen und Erkältungen. Die Knolle stärkt das Immunsystem ganzjährig, hilft gegen diverse Arten von Unwohlsein und verleiht den gewissen Kick für einen guten Start in den Tag.

Das hat auch die Lebensmittelindustrie erkannt. Der sogenannte Ingwershot – ein hochkonzentrierter Ingwertrunk – hat sich in Supermärkten und Reformhäusern fest etabliert. Allerdings zu einem saftigen Preis: rund 10 bis 15 Euro für 300 Milliliter kostet das Getränk. Außerdem sind die Fertigprodukte in der Regel auf Kosten der Nährstoffe erhitzt, um sie länger haltbar zu machen. Stattdessen kannst du diesen „Zaubertrank“ mit wenigen Zutaten frisch und günstig selber machen!

Rezept für DIY-Ingwertrunk

Ein Ingwershot ist schnell gemacht, gibt Energie und kurbelt den Stoffwechsel so gut an, dass du den morgendlichen Kaffeekonsum reduzieren oder sogar einstellen kannst – ein Schnapsglas (4 cl) Saft pro Tag genügt. Süßen Backwaren und pikanten Speisen gibt er das gewisse Extra an Würze, und an heißen Sommertagen erfrischt er als Zutat in selbst gemachten Limonaden.

Für circa 450 Milliliter frischen Ingwertrunk (ergibt zehn bis zwölf Shots) benötigst du:

  • 100 g Ingwer (aus dem Bioladen oder sogar selbst angebaut)
  • 2 Bio-Zitronen (bzw. etwa 200 ml Zitronensaft)
  • 100 ml naturtrüben Apfelsaft
  • ca. 50 ml flüssige Süße (z.B. Agavendicksaft oder Honig) – alternativ kannst du auch Birkenzucker verwenden oder die Süße ganz weglassen
  • optional 1 TL Zimt, 1 TL Kurkuma und/oder eine Messerspitze Cayennepfeffer

Dieser konzentrierte Ingwer-Powertrunk versorgt dich nicht nur mit Energie und stärkt dein Immunsystem, sondern verzaubert auch Limonaden und Kuchen.

Die Zugabe von Süßungsmitteln ist Geschmackssache. Wenn es dir bei dem Shot um den reinen Gesundheitsaspekt geht und dir der intensiv scharf-saure Geschmack nichts ausmacht, kannst du auch darauf verzichten. Ansonsten probiere einfach aus, welche Sirup- bzw. Honigmenge dir am besten schmeckt und bekommt.

Und so einfach geht’s:

1. Ingwer schälen und in grobe Würfel schneiden.

Ingwer schälen - muss das sein oder nicht? Hier erfährst du, wann du die Knolle schälen solltest und wie es am besten funktioniert!

2. Zitronen auspressen. (Die Zitrusschalen nicht wegwerfen – sie lassen sich noch für allerhand nützliche Dinge verwenden.)

3. Alle Zutaten in einen Mixer geben (wir verwenden diesen) und fein pürieren.

4. Den Saft bei Bedarf durch ein feines Sieb filtern. Ich verzichte auf diesen Schritt, da mich die dickere Konsistenz nicht stört.

5. In eine saubere Flasche füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Da der frische Ingwer-Kick im Gegensatz zu einem Sirup nicht eingekocht wird, hält er sich lediglich einige Tage lang im Kühlschrank. Es empfiehlt sich, immer nur die Menge vorzubereiten, die du auch zeitnah verzehren kannst. Falls du den Trunk doch mal etwas länger aufbewahren möchtest, kannst du ihn portionsweise einfrieren oder im Anschluss einkochen. So wird er mehrere Wochen lang haltbar und eignet sich auch als kreatives Geschenk für Freunde und Familie.

Tipp: Statt Zitronen kannst du auch andere Zitrusfrüchte verwenden, zum Beispiel Orangen, Limetten oder Mandarinen.

Pur oder als geheime Zutat in Getränken und Backwaren – wie verwendest du den Ingwershot am liebsten? Wir freuen uns über deine Ideen in den Kommentaren!

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3 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Ich schäle den Ingwer nicht und gebe direkt noch frische (ungeschälte) Kurkumawurzeln dazu. Alles pürieren und durch ein Sieb drücken. Geht schneller und finde ich einfacher. Leider färbt der Kurkuma alles und geht nur mit unendlicher Schrubberei wieder weg. Mittlerweile mag ich meinen orangen Pürierstab und mein oranges Sieb und meinen orangen Messbecher :D

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  2. Wir sind große Ingwerfans und ich habe ihn sofort ausprobiert. Allerdings ohne Süße geht bei uns garnicht. Fireshot ist zutreffend. Trinken jetzt jeden Morgen unser Schnäpschen und hoffen damit gut, ohne Erkältung, über den Winter zu kommen.

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  3. Petra Ramšak

    Mir war eben noch kalt, da bin ich über dieses Rezept gestolpert und habs sofort ausprobiert! Leider war das mit dem Zitronensaft etwas schwierig… Ich hatte nur eine Zitrone und da kamen bei weitem keine 100ml raus. Glücklicherweise war im Gefrierschrank eine Dose mit gefrorenen geriebenen Zitronenschalen. Davon hab ich dann 3 TL dazu gegeben und das Glas auf 200ml mit Wasser aufgefüllt. Gesüßt hab ich mit selbst gemachtem Fichtenhonig. Luxus war natürlich auch der selbst eingekochte, ungesüßte Apfelsaft meiner Mutter. Ich sag’s euch, der Shot ist richtig heftig geworden! Er brennt so köstlich, ich würde ihn Fireshot taufen ;)

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