Gehaltvolle Kräuteröle selber machen – Tipps und Rezepte

Kräuteröl selber zu machen, ist eine wunderbare Methode, um die Kräuteraromen für Wochen bis Monate zu konservieren - auch als Geschenk aus der Küche.

Wer Kräuter selbst anbaut oder gern Wildkräuter sammelt, kann das aromatische Grün oft gar nicht so schnell aufbrauchen, wie es nachwächst. Um möglichst viel davon zu nutzen, lohnt es sich, auf unterschiedliche Konservierungsmethoden für frische Kräuter zurückzugreifen. Besonders einfach lassen sich damit Kräuteröle selber machen, um die Wirkstoffe und Aromen der Kräuter später vielseitig verwenden zu können.

Selbst gemachte Kräuteröle sind eine besonders einfache und effektive Methode, Kräuter zu konservieren. Denn hochwertige pflanzliche Öle eignen sich hervorragend, um die Aromen und ätherischen Öle der Kräuter aufzunehmen und für viele Wochen zu bewahren. So brauchst du auch nach der Saison nicht auf den köstlichen Geschmack von Basilikum, Thymian und Co. zu verzichten.

Grundrezept für Kräuteröl

Je nach Geschmack und Experimentierfreude sind die Variationsmöglichkeiten bei der Zubereitung der Kräuteröle praktisch endlos. Grundsätzlich werden folgende Zutaten und Utensilien benötigt:

  • hochwertiges Basisöl – zum Beispiel kalt gepresstes Olivenöl oder ein geschmacksneutrales Öl wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl
  • Glasflasche oder Schraubglas zum Abfüllen – es empfiehlt sich, eine Flasche mit weitem Hals zu verwenden, damit du die Kräuter nach der Ziehzeit problemlos wieder entfernen kannst. Um Verunreinigungen des Öls zu vermeiden, solltest du die Gläser vorab sterilisieren. Am besten geeignet sind Braunglasflaschen, weil lichtempfindliche Öle darin besser geschützt sind. Alternativ schützen auch selbst gemachte Glasschoner den Inhalt vor Licht.
  • frische Kräuter deiner Wahl – neben Küchenkräutern kannst du auch gesammelte Wildkräuter verwenden.
  • optional weitere Gewürze wie zum Beispiel Knoblauch, Chili, Pfefferkörner, unbehandelte Zitronen- und Orangenschalen
  • optional kleinere Flaschen zum portionsweisen Abfüllen des fertigen Kräuteröls
  • Sieb oder Kaffee-Dauerfilter um das Öl zu filtern

Wichtiger Hinweis: Um Schimmelbildung und Gärungsprozesse zu vermeiden, solltest du alle schadhaften Stellen von Kräutern und anderen Zutaten vorab entfernen und keine nassen Kräuter verwenden. Weitere Tipps, um das Risiko für Verderbnis, insbesondere für die Bildung ungesunder Botulinum-Toxine (Botulismus) zu reduzieren, findest du am Ende des Beitrags.

So wird das Kräuteröl angesetzt:

  1. Kräuter ernten (bevorzugt an einem sonnigen späten Vormittag, wenn der Tau bereits abgetrocknet ist), vorsichtig säubern, aber möglichst nicht waschen. Kräuter mit hohem Wassergehalt antrocknen lassen, um ihren Wassergehalt zu reduzieren und eine längere Haltbarkeit zu ermöglichen.
  2. Die Kräuter locker in die Flasche schichten und mit Öl übergießen. Die Kräuter sollten während der gesamten Ziehzeit komplett mit Öl bedeckt sein. Je mehr Kräuter du verwendest, desto intensiver wird das Öl.
  3. Die Flasche luftdicht verschließen. An einem dunklen, kühlen Ort für ein bis vier Wochen ziehen lassen, je nach Zutaten und gewünschter Geschmacksintensität. Ab und zu kurz aufschütteln, um Schimmelbildung vorzubeugen.

Kräuteröl selber zu machen, ist eine wunderbare Methode, um die Kräuteraromen für Wochen bis Monate zu konservieren - auch als Geschenk aus der Küche.

Zwar können die Kräuter für ein besonders intensives Aroma nach der Ziehzeit im Öl belassen werden, jedoch ist auch die Gefahr größer, dass das Öl verdirbt. Auch wenn die schöne Optik darunter leidet, empfiehlt es sich deshalb, das fertige Öl zugunsten einer längeren Haltbarkeit durchzusieben. Wenn eher grobe Zutaten verwendet werden, reicht dafür ein einfaches Haarsieb aus.

Wenn du besonders feine Zutaten verwendet hast oder sich Pflanzenteile während der Lagerung zersetzt haben, kann es notwendig sein, das Öl durch ein feines Tuch, einen Teefilter oder einen Nussmilchbeutel zu filtrieren. Selbst gemachtes Kräuteröl aus frischen Kräutern wird am besten, genau wie herkömmliche Pflanzenöle, kühl und dunkel gelagert und zeitnah verbraucht (siehe auch den Abschnitt zu Botulismus weiter unten).

Je nachdem, welche Kräuter du verwendest, eignet sich das fertige Kräuteröl zum Beispiel, um Salate zu verfeinern und Fleisch zu marinieren oder einfach nur als würziger Dip für frisch gebackenes Brot. In kleine dekorative Flaschen abgefüllt, entsteht mit wenig Aufwand ein ganz besonderes Geschenk aus der Küche.

Möchtest du am liebsten gleich dein erstes Kräuteröl selbst herstellen? Dann lass dich von den folgenden Rezeptideen inspirieren!

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Kräuteröl mit Kräutern der Provence

Die Gewürzmischung “Kräuter der Provence” wird in vielen Küchen regelmäßig genutzt. Die dafür typischen Kräuter verleihen Gemüse-Suppen, Salaten oder Grillgut das gewisse Etwas. Um das Kräuteröl anzusetzen, benötigst du folgende Zutaten:

Alle Kräuter in eine saubere Glasflasche geben und mit dem Öl übergießen. Die Kräuter müssen vollständig mit Öl bedeckt sein. Die Mischung für zwei bis drei Wochen an einem dunklen, kühlen Ort stehen lassen. Anschließend durch ein feines Sieb gießen und in Flaschen abfüllen.

Kräuteröl selber zu machen, ist eine wunderbare Methode, um die Kräuteraromen für Wochen bis Monate zu konservieren - auch als Geschenk aus der Küche.

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Knoblauch-Öl

Knoblauch-Öl eignet sich hervorragend, um Fisch und Fleisch zu marinieren, verleiht aber auch Salaten und Gemüsegerichten eine besondere Note. Pizza und Pasta kannst du damit ebenfalls verfeinern. Für einen halben Liter Knoblauch-Öl benötigst du lediglich:

  • 8 geschälte, fein gehackte Knoblauchzehen
  • 500 ml Olivenöl
  • optional weitere Gewürze, zum Beispiel Rosmarin, Thymian, Basilikum, Chili

Einfach die gehackten Knoblauchzehen in eine saubere Glasflasche geben, das Öl und die Gewürze hinzufügen. Die Mischung drei bis vier Wochen lang ziehen lassen. Das fertige Öl durchsieben und abfüllen.

Hinweis: Um die selbst gemachten Kräuteröle vor Botulinum-Toxinen zu schützen, ist es sinnvoll, den Knoblauch vor dem Einlegen zu braten (siehe auch den Abschnitt zu Botulismus weiter unten).

Kräuteröl selber zu machen, ist eine wunderbare Methode, um die Kräuteraromen für Wochen bis Monate zu konservieren - auch als Geschenk aus der Küche.

Zitrus-Thymian-Öl

Dieses aromatisch-frische Öl kannst du zum Beispiel für Salatdressings und Dips verwenden. Auch zu Fischgerichten passt es sehr gut. Für einen halben Liter Zitrus-Thymian-Öl brauchst du folgende Zutaten:

  • 500 ml Oliven- oder Sonnenblumenöl
  • 6-8 Zweige Thymian – alternativ kannst du auch Rosmarin verwenden
  • 1 Bio-Zitrone

Kräuteröl selber zu machen, ist eine wunderbare Methode, um die Kräuteraromen für Wochen bis Monate zu konservieren - auch als Geschenk aus der Küche.

Und so gehst du vor:

  1. Zitrone waschen und gut abtrocknen.
  2. Die Schale mit einem Sparschäler in dünnen Streifen abschälen – dabei möglichst wenig von der inneren weißen Schale mit abschneiden, sie macht das Öl bitter.
  3. Thymian und Zitronenschale in ein sauberes Glas geben und mit dem Öl übergießen. Auch hier sollten wieder alle Zutaten gut mit Öl bedeckt sein.

Für ein bis zwei Wochen an einem dunklen, kühlen Ort ziehen lassen. Fertiges Öl abseihen und innerhalb von vier Wochen aufbrauchen.

Selbst gemachte Kräuteröle und die Botulismus-Gefahr

Das Kräuteröl steht zu warm und wird nicht zügig aufgebraucht: In diesen und ähnlichen Situationen kann es dazu kommen, dass sich ungesunde Botulinum-Toxine bilden. Sie werden in sauerstofffreier Umgebung (hier verursacht durch das Öl) vom Erreger Clostridium botulinum gebildet, der in geringsten Mengen auf allen Lebensmitteln zu finden ist.

An Botulismus erkranken zwar nur sehr wenige Menschen, dennoch hier ein paar Tipps, wie man vorbeugen kann, damit der Genuss selbst gemachter Kräuteröle nicht durch eventuelle gesundheitsschädlichen Folgen geschmälert wird.

Um weitmöglichst zu verhindern, dass sich schädliche Botulinum-Toxine bilden, empfehlen sich folgende Vorsichtsmaßnahmen bei der Zubereitung und Lagerung der Kräuteröle, die auch miteinander kombiniert werden können:

  • Kräuteröle, die mit frischen Kräutern zubereitet werden, bei Temperaturen von 3 bis 8 °C lagern, denn je geringer die Temperatur ist, desto weniger Toxine können entstehen. Das Lebensmittel zügig verbrauchen.
  • Falls man unsicher ist, das Öl vor dem Verzehr durch Braten oder Kochen auf über 100 °C erhitzen, damit eventuell entstandene Botulinum-Toxine zerstört werden.
  • Je weniger Wasser im Lebensmittel enthalten ist, desto geringer ist die Chance, dass Botulinum-Toxine entstehen. Es empfiehlt sich deshalb, Kräuter und andere wasserhaltige Zutaten trockenzutupfen und vor dem Einlegen etwas antrocknen zu lassen, um ihren Wassergehalt weiter zu reduzieren. So wird die Entwicklung der Botulinum-Toxine gehemmt.
  • Am sichersten ist es, wenn die Kräuter vor dem Einlegen vollständig durchgetrocknet sind.
  • Stark wasserhaltige Zutaten wie Knoblauch, aber auch beispielsweise Chili für Chiliöl vor dem Einlegen am besten in Öl braten (bei über 120 °C), damit vorhandene Botulinum-Sporen deaktiviert werden, die unter Luftabschluss Botulinum-Toxine produzieren könnten.

Hast du ein Lieblingsrezept für selbst gemachtes Kräuteröl? Dann freuen wir uns auf einen Kommentar von dir!

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22 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Hallo vielleicht interessiert es Euch: Ich habe mal Öl mit Knoblauchsrauke angesetzt, da man diese ja nicht trocknen kann (verliert den Geschmack, wie ich gelesen habe). Jetzt, nach 5 Wochen Ziehzeit ist ein sehr gutes Öl mit einem angenehmen Knoblauchsaroma entstanden. So gut, dass ich gleich nochmal welches angesetzt habe bevor die letzte Knoblauchsrauke dieses Jahres verwelkt ist.

    Antworten
    • Patrick Kellmann

      Servus zusammen,
      Aromatisierte Öle sind definitiv eine wunderbare Sache. So war es auch stets ein fester Bestandteil jeglicher Gastronomie Küche, die ich als Koch bislang von innen sehen durfte.
      Eines hatten wir jedoch nich, die Zeit von teilweise 5 Wochen.

      Hier mein Profi Tipp.
      Ich persönlich verwende gerne ein einfaches neutrales Rapsöl. Olivenöl ist für mich zu persönlich, bzw aromatisch. Kurz gesagt es hat bereits einen hinreißenden Charakter.

      Das Öl wird ganz einfach mit den gewünschten Aromaten auf rund 70 Grad tempariert. Ein wenig schwenken und schlussendlich noch ca. 20-30 min ziehen lassen. Ich gebe zu dem noch gerne eine minipriese Salz hinzu. Salz ist geschmacksverstärker und konserviert zu dem.

      LG Patrick Kellmann

  2. Hallo, ich habe eine Frage zu Botulismus, die mir hier vielleicht jemand beantworten kann. Ich konnte dazu leider keine eindeutigen Antworten im Internet finden. Weiß jemand, ob es sicher ist, wenn ich nur getrocknete Zutaten verwende? Zum Beispiel getrocknete Tomaten oder Kräuter.
    Danke :)

    Antworten
    • Zwiderwurtzen

      Rein theoretisch kann was passieren, denn Tomaten und Kräuter sind etwas eiweißhaltig und das brauchen diese Bakterien zur Vermehrung….aber laut Robert-Koch-Institut gibt es bei uns 0-24 Erkrankungen im Jahr.
      Wenn Du sicher sein willst, dann wandle doch das Rezept auf dieser Seite für Basilikumöl ab und stelle alles bei über 100 Grad in den Ofen.

    • Kleiner Nachtrag zum Beitrag von Zwiderwurtzen:

      Wenn Botulismus (schwerste aller Lebensmittelvergiftungen) vorgebeugt werden möchte, bitte eiweißhaltiges Gemüse (wie zum Beispiel Bohnen und Tomaten), Pilze und Fleisch zweimal, d. h. nach 24 – 48 Stunden noch einmal bei 100° 60 min lang sterilisieren. Damit werden auch die Sporen abgetötet. Diese werden vom Botulismusbakterium beim Auskühlen gebildet und werden daher nicht durch ein einmaliges Sterilisieren abgetötet.

      Also: Gemüse, Pilze und Fleisch immer 2 x 60 Minuten bei 100° sterilisieren.

  3. Hallo zusammen

    Kann ich mit jeder Pflanze ein Öl anstellen, so auch mit Disteln oder Brennesseln?

    Für die Antwort danke ich euch!
    AR

    Antworten
    • Hallo, mit allen Küchen- und Wildkräutern, die essbar sind, kannst du auch ein Öl ansetzen. Je höher der Wassergehalt ist, umso größer ist allerdings das Risiko, dass der Ansatz zu gären beginnt und verderben kann. Liebe Grüße Sylvia

  4. Hallo, ich habe diese Öle angesetzt, dabei sehr sauber gearbeitet und es steigen permament Luftbläschen auf, ausserdem laufen sie aus, obwohl ich sehr fest zugedreht habe. Gärt das Öl??

    Antworten
    • Liebe Sarah

      Wenn das Öl bzw. der Ölauszug warm wird, dann dehnt sich das Öl und es kann aus dem Glas laufen. Wenn ich einen Sonnenauszug (Ölauszug steht an der Sonne) mit Olivenöl mache, dann befülle ich das Glas max. zu 3/4 mit Pflanzenmaterialien und fülle so viel Öl ein, bis die Pflanzenteile gut bedeckt sind und noch ein, zwei Zentimeter Platz im Glas verbleiben. Pflanzenmaterial, welches nach einigen Tagen immer noch nicht zu Boden gesunken sind, waren vermutlich zu feucht. Dieses würde ich aus dem Glas nehmen, um Schimmel vorzubeugen.

      Da alle anderen Öle an der Sonne ranzig werden können, stelle ich Ölauszüge, mit allen anderen Ölen ausser die mit Olivenöl, jeweils in den Schatten oder in den Keller.

      Ich hoffe, das hilft dir weiter und ich wünsche viel Freude beim Ausprobieren!

      Liebe Grüsse,
      AR

  5. Hallo,

    ich habe gestern ein Kräuter-Öl mit Rosmarin, Thymian und Knoblauch gemacht. Jetzt hat aber der Rosmarin stengel mehrere schwarze/dunkle stellen. Ist das normal, oder habe ich etwas beim Rosmarin falsch gemacht?

    Antworten
  6. Christina

    Hallo 😊 ich weiß nicht was die alle mit ihren Vergiftungsgefahren haben? Ich habe mir Bärlauch Öl selbst gemacht und stellt euch vor : in den Salat ohne kochen! !! Es war super lecker und ich fühle mich pudelwohl 😂 vielen Dank für die tollen Rezepte.

    Antworten
    • Isabel Klingenstein

      Wie viel Bärlauch nimmst du denn so? Wir haben nämlich auch jede Menge im Garten und ich hab gefühlt schon alle anderen Bärlauchrezepte durch…
      Will aber halt auch vermeiden, dass man am Ende en Knofi-Schock bekommt. :D

  7. Immer diese negativen Choleriker.. .Glyphosatverseuchtes Obst und Gemüse essen, und dann Warnhinweise bei selbstgemachten Öl geben… Leute…wer es probieren möchte…macht es einfach, und wer nicht der lässt es.

    Antworten
  8. Eine kleine Korrektur meines eigenen Kommentars: Für Salate oder als Dip lässt sich das selbstgemachte Öl auch verwenden – wenn man es zuvor einige Sekunden auf 100 Grad erhitzt hat. Bei 80 Grad sind einige Minuten nötig, um den nicht hitzebeständigen Giftstoff zu vernichten.

    Und ich meinte natürlich “Risikobewertung”.

    Antworten
  9. Sonja Refle

    Meine Frage ist, ich habe zum Erste Mal Kreuteröl hergestellt, bin ganz Enteuscht, da sich die Flaschen inwendich vertrübt haben, obwohl ich sie 2mal ausgekocht habe, allerdings sah die Flasche inwendig trüb aus, und ich dachte es würde weg gehen, leider nicht. Kann ich nach 1Woche den Inhalt umfüllen in neue Flaschen, oder schadet es dem eingelegten Öl. Mit den Kreuter. Wer kann mir bitte darüber Auskunft geben

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Es sollte dem Öl nicht schaden, wenn man es in eine saubere Flasche umfüllt. Liebe Grüße!

  10. Sonja Refle

    Vielen Dank für Ihre Antwort LG

    Antworten
  11. Ich muss sagen, ihr geht für meinen Geschmack zu wenig auf die Gefahren ein (davon gibt es hier leider mehrere Artikel).
    Einlegen in Öl schließt luftdicht ab und verhindert so zwar Schimmelbildung, bietet dafür aber idealen Nährboden für C. Botulinum Bakterien und die daraus folgende schwere Lebensmittelvergiftung.. ..
    Ein bisschen Recherche wäre manchmal angebracht.

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo Alex, Risiken der Verunreinigung gibt es immer, und wer ganz sicher gehen möchte, sollte besser die Finger von selbst gemachten Dingen lassen. Die Rezepte und Anleitungen basieren jedoch auf langer Erfahrung, sowohl von uns als auch der zahlreicher Leser, die damit ganz überwiegend sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Ölauszüge werden seit Jahrhunderten zur Extraktion verwendet, die Risiken von Vergiftungen sind extrem gering. Fast immer ist die Vermehrung problematischer Mikroorganismen auch an Aussehen oder Geruch erkennbar, und wenn etwas nicht aussieht, wie es aussehen soll, oder man nicht sicher ist, sollte man das Produkt besser nicht verwenden oder zur Sicherheit mal nachfragen. Dafür ist auch die Smarties-Facebookgruppe sehr empfehlenswert, wo genau diese Art von Austausch gepflegt wird, und wo jeder von den Erfahrungen der anderen profitieren kann :-) Liebe Grüße!

    • Ich finde ebenfalls, dass Ihr die Vergiftungsgefahr zu leicht nehmt. Clostridium botulinum ist nicht einfach irgendeine selten vorkommende Verunreinigung, sondern ein Bakterium, das auf nahezu allen Lebensmitteln nachgewiesen werden kann. Vergiftungen durch kontaminierte Speiseöle sind vielfach dokumentiert, einige von ihnen mit tödlichem Ausgang. Wenn man das nicht weiß und bei der Herstellung und Verwendung der Öle nicht aufpasst, kann es sein, dass man ideale Bedingungen für die Vermehrung dieser gefährlichen Keime schafft. Das Bundesinstitut für Risikenberwertung rät deshalb von einer Lagerung selbst hergestellter Kräuteröle ab – und zwar, weil nicht sichergestellt ist, dass die Leute das Öl vor dem Verzehr ausreichend erhitzen. Beim Braten besteht nämlich keine Gefahr, für Salate oder als Dip sollte man die selbst gemachten Öle aber keinesfalls verwenden.

  12. Eignen sich solche Öle auch für selbst gemachte Kosmetika? Wenn ja,mit welchen Kräutern und welcher Wirkung?

    Antworten

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