Selbst gemachtes Rosmarinöl: Wirkung und Anwendung

Rosmarinöl wirkt belebend und anregend. Lies hier, wie du mit selbst gemachtem Rosmarinöl Müdigkeit, Abgeschlagenheit und kalte Füße los wirst!

Wusstest du, dass der aromatische Rosmarin nicht nur ein köstliches, verdauungsförderndes Würzkraut ist, sondern auch den Kreislauf sowie die Durchblutung von Haut und Muskeln ankurbeln kann? Diese Eigenschaften lassen sich sehr einfach in einem vielseitig verwendbaren Rosmarinöl konservieren. Wie das Rosmarinöl wirkt und wie du es selber machen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Hinweis: Menschen mit empfindlicher Haut vertragen Rosmarinöl möglicherweise nicht – besonders, wenn es zu oft verwendet wird. Auch wenn selbst gemachtes Rosmarinöl lange nicht so viele Wirkstoffe wie ätherisches Rosmarinöl hat, verwenden Schwangere es besser nur nach ärztlicher Absprache.

Rosmarinöl selber machen

Die ätherischen Öle des Rosmarins sind dafür verantwortlich, dass Muskeln sich wieder entspannen können, der Kreislauf in Gang kommt, die Füße warm werden und Schnupfennasen wieder Atem schöpfen können. Dank Rosmarin fühlst du dich rundum wohler und wacher.

Für ein Rosmarinöl, das mit einem Kaltauszug (der schonenderen Variante eines Kräuter-Ölauszugs) hergestellt wird, brauchst du neben etwas Zeit lediglich:

Tipp: Mit getrocknetem statt frischem Rosmarin lässt sich die Gefahr vermeiden, dass sich im Öl unter Luftausschluss giftige Botulismustoxine bilden.

Benötigte Zeit, um das Rosmarinöl anzusetzen: 5 Minuten.

So wird das Rosmarinöl hergestellt:

  1. Rosmarin und Öl mischen

    Die getrockneten und zerkleinerten Rosmarinzweige in einem sauberen Schraubglas mit dem Öl übergießen, bis sie vollständig damit bedeckt sind. Das Glas verschließen.

  2. Ölauszug ziehen lassen

    Den Ölauszug 3–4 Wochen lang bei Zimmertemperatur, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung durchziehen lassen. Das Glas ab und zu schütteln, damit sich die Wirkstoffe besser lösen können.Rosmarinöl wirkt belebend und anregend. Lies hier, wie du mit selbst gemachtem Rosmarinöl Müdigkeit, Abgeschlagenheit und kalte Füße los wirst!

  3. Öl filtern und abfüllen

    Das fertig durchgezogene Rosmarinöl mit einem Tee- oder Kaffeefilter bzw. einem Nussmilchbeutel von den Pflanzenteilen trennen und in eine oder mehrere dunkle Glasflaschen abfüllen.

Das Rosmarinöl ist so lange haltbar wie das verwendete Basisöl.

Die anregende Wirkung von Rosmarin

Rosmarinöl wirkt, äußerlich angewendet, vor allem anregend auf die Durchblutung von Haut und Muskeln. Massagen mit Rosmarinöl sind in diesen Fällen besonders angenehm:

  • bei Muskelkater und Muskelverspannungen (kräftig massieren)
  • bei Kopfschmerzen durch Verspannungen (das Öl sanft in die Stirn einmassieren)
  • bei kalten Füßen (kräftig einmassieren)
  • aber auch bei Rheuma und Nervenschmerzen (sanft einmassieren)

Tipp: Mische doch einmal ein wenig Rosmarinöl ins Duschgel! Alleine schon der Duft des Rosmarins lässt dich wacher werden.

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Die heilende Wirkung von Rosmarinöl auf die Haut

Da Rosmarin auch zusammenziehende und desinfizierend wirkende Gerbstoffe enthält, eignet sich der Ölauszug ebenfalls für die Behandlung verschiedener Hautprobleme:

  • Eine Massage der Kopfhaut mit Rosmarinöl fördert nicht nur die Durchblutung, sondern hilft auch gegen Schuppen und Hautreizungen. Nach der Massage das Haar wie gewohnt waschen.
  • Akne und Ekzeme (allerdings keine offenen Hautstellen) können mit Rosmarinöl gelindert werden. Dazu die betroffenen Stellen sparsam mit dem Öl betupfen.
  • Ein Vollbad mit 2–3 EL Rosmarinöl hilft ebenfalls gegen Ekzeme, Akne und andere Hautreizungen. Da Rosmarin anregend wirkt, eignet sich das Bad allerdings nicht so gut für abends vor dem Einschlafen.

Rosmarinöl wirkt abschwellend bei Erkältungen

Bei Erkältungen können die ätherischen Öle die Atemwege frei machen, indem sie die Schleimhäute abschwellen lassen:

  • Dazu ein paar Tropfen Rosmarinöl in die Brust einmassieren.
  • Für ein Gesichtsdampfbad 1 TL Rosmarinöl in 1 L heißes Wasser geben und die aufsteigenden Dämpfe – am besten unter einem Handtuch – etwa 10 Minuten durch Mund und Nase einatmen.

Auch in diesen Fällen machst du dir die anregende Wirkung des Rosmarins am besten tagsüber zunutze – für mehr Energie am Tag und einen ungestörten Schlaf in der Nacht.

Rosmarinöl wirkt verdauungsfördernd

Rosmarinöl kann auch die Verdauung ankurbeln und Blähungen lindern helfen. Außerdem schmeckt Rosmarinöl einfach gut – besonders, wenn es mit weiteren getrockneten Kräutern und Gewürzen zu einem Kräuteröl verarbeitet wird. 

Kräuteröl selber zu machen, ist eine wunderbare Methode, um die Kräuteraromen für Wochen bis Monate zu konservieren - auch als Geschenk aus der Küche.

Eine einfache, aber besonders schmackhafte und vielseitig einsetzbare Variante besteht neben Rosmarin pur noch aus Knoblauch. Dazu einfach in der obigen Anleitung noch getrockneten Knoblauch nach Geschmack hinzufügen und mit durchziehen lassen. (Der Knoblauch sollte besser getrocknet oder zumindest stark angebraten werden, um die Gefahr von Botulismus zu vermeiden.)

Tipp: Ein wenig exotischer wird das Öl durch eine kleine Zugabe von Koriander, der ebenfalls die Verdauung fördert.

Das Öl schmeckt köstlich in gemischten Salaten für jede Jahreszeit, aber auch in Suppen (zum Beispiel einer Kartoffelsuppe oder auch einem Resteeintopf), zu Kartoffelspalten aus dem Ofen, gebackenen Kürbisspalten und zu vielen anderen leckeren Speisen. Als kleines Geschenk aus der Küche wird Rosmarinöl darüber hinaus auch immer gerne genommen.

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Wie verwendest du Rosmarinöl für die Gesundheit oder zum Würzen? Wir freuen uns über Ergänzungen in den Kommentaren!

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