Bärlauch-Dip: schnelles Rezept für die aromatische Würzsauce

Wer Rezepte mit Bärlauch schon kennen und lieben gelernt hat, wird mit diesem Bärlauch-Dip auf der Zunge sprichwörtlich auf Wolke sieben schweben.

Wer Rezepte mit Bärlauch (oder dem Berliner Wunderlauch) schon kennen und lieben gelernt hat, wird mit diesem Bärlauch-Dip auf der Zunge sprichwörtlich auf Wolke sieben schweben.

Der würzige Dip mit dem gesunden Wildkraut ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern passt auch noch zu fast allem: Kartoffeln, Spargel, Rohkost, Ofengemüse, Reis und all seinen regionalen Alternativen, (selbst gemachter) Pasta… Selbst Ravioli lassen sich mit dem grünen Dip füllen und kochen.

Bärlauch-Dip: So geht’s

Im Grunde wird der Bärlauch-Dip ähnlich wie eine vegane Mayonnaise zubereitet. An Zubehör wird nichts weiter benötigt als ein Pürierstab und ein geeignetes Rührgefäß oder ein Mixer.

Zutaten für ein großes Schraubglas Bärlauch-Dip:

Wer Rezepte mit Bärlauch schon kennen und lieben gelernt hat, wird mit diesem Bärlauch-Dip auf der Zunge sprichwörtlich auf Wolke sieben schweben.

Gehe für die Zubereitung des Bärlauch-Dips wie folgt vor:

  1. Bärlauch (und optional Schnittlauch), Sojamilch, Zitronensaft und Senf in einen hohen Rührbecher oder Mixer geben und pürieren, bis eine hellgrüne, homogene Masse entstanden ist.
    Wer Rezepte mit Bärlauch schon kennen und lieben gelernt hat, wird mit diesem Bärlauch-Dip auf der Zunge sprichwörtlich auf Wolke sieben schweben.
  2. Das Öl in einem dünnen Strahl zufließen lassen und stetig weiter pürieren, bis das Öl emulgiert. Wenn die Bärlauch-Creme zu dick wird, Sojamilch in kleinen Schlucken nachgießen. Wenn sie zu dünn ist, noch ein wenig Öl hinzufügen. Hefeflocken unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    Wer Rezepte mit Bärlauch schon kennen und lieben gelernt hat, wird mit diesem Bärlauch-Dip auf der Zunge sprichwörtlich auf Wolke sieben schweben.

Der Bärlauch-Dip kann nun abgefüllt und im Kühlschrank aufbewahrt werden – zum Beispiel in einem wiederverwendeten Schraubglas. Er hält sich etwa eine Woche.

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Zu knackigem Gemüse, Brotstangen (Grissini) oder anderen Snacks schmeckt der Dip am besten kalt. Er lässt sich aber auch erwärmen für Spargel mit Bärlauchsauce oder als Sauce für Ofengemüse, Reis- oder Pasta-Gerichte. So wird das aufgewärmte Mittagessen mit Resten vom Vortag zum Schlemmermenü. Für den Knoblauchgenuss ohne Fahne, denn Bärlauch schmeckt zwar knoblauchähnlich, hinterlässt aber keinen Mundgeruch!

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7 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Ein wunderbares Rezept!
    Kann es nur wärmstens weiterempfehlen. Haben einmal Pellkartoffeln dazu gegessen und das zweite Mal Gemüsesticks. Auch bei unseren Freunden kam der Dip bestens an und so konnte ich gleich etwas Werbung für diese wunderbare Internetseite machen.

    Antworten
  2. Kann man statt der Hrfeflocken auch etwas Anderes verwenden, vielleicht Parmesan. Mein Mann reagiert allergisch auf Hefeflocken.

    Antworten
    • Hallo Corvinia, du kannst die Hefeflocken in diesem Rezept einfach weglassen. Sie geben ihm nur ein klein wenig mehr Würze. Dank des aromatischen Bärlauchs dürfte der Dip aber auch ohne Hefeflocken gut schmecken. Viel Freude beim Ausprobieren! Liebe Grüße, Lisa

  3. Da ich selbst im Garten Bärlauch habe, hatte ich gehofft, noch eine interesante Variante zum Verarbeiten von Bärlauch zu finden. Zwei Dinge störten mich allerdings: warum sollen da Hefeflocken rein und warum Sojamilch. Auch wenn ich Alternativen zur Kuhmilch interessant finde, wundere ich mich darüber, warum explizit diese Sorte und nicht optional. Ich lese gerne hier, habe auch schon einiges ausprobiert(Waschmittel), aber dieses ständige Ersetzen der Kuhmilch finde ich irritierend. Es könnte ja auch dastehen, sowohl als auch.

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Liebe Ellen,
      Sojamilch wird verwendet, weil sie sich gut zur Dip-Basis emulgieren lässt, ähnlich wie bei einer Mayonnaise. Mit anderen Pflanzenmilch-Sorten klappt das nicht so gut, mit Kuhmilch gar nicht, deshalb ist das hier keine Alternative.
      Die Hefeflocken geben dem Dip seine typische leicht käsige Note; ohne wäre es dann eher eine Art Remoulade – was aber auch ginge, ganz nach Geschmack.
      Liebe Grüße

  4. Ein tolles Rezept, danke sehr! Kann ich den Dip auch einkochen oder einfrieren damit ich den Film das ganze Jahr griffbereit habe?

    Antworten
    • Hallo Britta, emulgierte Mischungen wie dieser Bärlauch-Dip lassen sich leider nur schlecht einfrieren, da sich beim Auftauen der Fett- und der Wasserteil wieder voneinander trennt. Was aber gehen könnte, ist, die pürierte Mischung, die bei Schritt 1 entstanden ist, einzufrieren – zum Beispiel in Eiswürfelformen: https://www.smarticular.net/reste-einfrieren-eiswuerfel-babybrei-saft-sosse/
      Dann kannst du sie später im Jahr bei Bedarf auftauen lassen und den Dip weiter ab Schritt 2 zubereiten. Ich hoffe, ich konnte dir damit helfen. Liebe Grüße, Lisa

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