Sojamilch selber machen: Ein einfaches und preiswertes Rezept

Statt die weit verbreitete Milchalternative teuer zu kaufen, kannst du aus getrockneten Bohnen leicht Sojamilch selber machen. Hier gibt’s das beste Rezept!

Sojamilch beziehungsweise Sojadrinks aus dem Supermarkt sind oft die erste Wahl, wenn es darum geht, Alternativen zur Kuhmilch zu finden. Doch die Preise oder die zum Teil langen Zutatenlisten können schon auch abschreckend wirken. Um wirklich zu wissen, was drin ist, und dabei noch jede Menge Geld zu sparen, kannst du einfach Sojamilch selber machen.

Sojamilch selber machen: Das Rezept

Mit selbst gemachter Sojamilch fällt es noch leichter, auf genau die Zutaten zu achten, auf die du Wert legst. Sojabohnen, die Hauptzutat für Sojamilch, gibt es beispielsweise auch aus Anbaugebieten aus Bayern oder Baden-Württemberg.

Für etwa 750 Milliliter benötigst du folgende Sojamilch-Zutaten:

  • 100 g Sojabohnen
  • 1 L Wasser
  • optional Süßungsmittel deiner Wahl, z.B. Datteln oder eine andere Zucker-Alternative
  • leere Glasflasche zur Aufbewahrung

Um die Herstellung der Sojamilch zusätzlich zu erleichtern, ist es sinnvoll, einen leistungsstarken Mixer oder Pürierstab, ein feines Sieb und optional einen (selbst genähten) Nussmilchbeutel sowie ein Gefäß oder eine Kanne mit großer Öffnung bereitzustellen.

So wird der Sojadrink zubereitet:

  1. Sojabohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Danach das Wasser abgießen und die Bohnen noch einmal abspülen.
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  2. Die eingeweichten Bohnen mit einem Liter Wasser und optional einem Süßungsmittel in einem Mixer oder mit einem Pürierstab sehr fein pürieren.
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  3. Ein Sieb in eine Schüssel hängen und die pürierte Masse durchsieben. Ist die Masse noch nicht fein genug, dann zusätzlich ein Geschirrtuch oder einen Nussmilchbeutel verwenden und die restliche Masse erneut sieben. Die verbleibende Flüssigkeit herausdrücken.
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  4. Die gewonnene Rohmilch aus Soja muss vor dem Verzehr unbedingt abgekocht werden, um giftiges Phasin abzubauen: Dafür die Milch langsam unter stetem Rühren erhitzen. Zu Beginn kann es stark schäumen, dies lässt aber nach kurzer Zeit nach. Die Flüssigkeit ungefähr 15 Minuten köcheln lassen und dabei gelegentlich umrühren.
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Die entstandene Sojamilch sofort in eine heiß ausgespülte Flasche füllen, verschließen und nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren. Sie hält sich etwa zwei bis fünf Tage. Indem der Drink direkt in den Flaschen für mindestens 60 Minuten bei etwa 100 °C eingekocht wird, kann die Haltbarkeit auf mehrere Monate erhöht werden.

Diese Methode ergibt 750 Milliliter bis einen Liter Sojamilch. Je nach Geschmack kann sie auch noch etwas mit zusätzlichem Wasser gestreckt werden. Gib einfach nach und nach Wasser dazu und probiere die Sojamilch. Der Verfeinerung der selbst gemachten Sojamilch sind keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es zum Beispiel, etwas Vanille-Extrakt mitzupürieren, oder eine Chili für eine gesunde Schärfe?

Tipp: Wenn dir der Sojageschmack zu intensiv ist, kannst du die Bohnen nach dem Einweichen schälen oder direkt halbe geschälte Sojabohnen zur Sojadrinkherstellung verwenden.

Selbst gemachte Sojamilch lässt sich auch für viele andere Zwecke einsetzen, zum Beispiel für vegane Remoulade, zur Weiterverarbeitung zu Sojajoghurt oder zu Seidentofu.

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Ein Wort zu Soja, der Hauptzutat für Sojamilch

Sojaprodukte gehören für viele vegan lebende Menschen zu den Top-Ersatzprodukten. Allerdings genießt Soja keinen durchweg positiven Ruf, sondern es werden auch kritische Stimmen laut. Oft werden die Phytoöstrogene in der Sojabohne, die Isoflavone kritisiert. Widersprüchliche Studien sprechen ihnen negative und auch positive Eigenschaften zu und das letzte Urteil ist hierbei wahrscheinlich noch lange nicht gesprochen. Fakt ist jedoch, dass Soja viele wertvolle Vitalstoffe enthält und für einen großen Teil der Weltbevölkerung zu den lebenswichtigen Grundnahrungsmitteln gehört.

Das Wichtigste bei der selbst gemachten Sojamilch ist, wie bei allen anderen Lebensmitteln auch, hochqualitative Rohstoffe aus natürlichem Anbau zu verwenden und sie in Maßen statt in Massen zu konsumieren.

Tipp: Neben der klassischen Sojamilch lohnt es sich generell, etwas herumzuprobieren mit Rezepten für Milchersatz: Hafermilch aus ganzen Körnern ist besonders leicht mit regional Zutaten herzustellen, selbst gemachte Hanfmilch hat besonders viele ungesättigte Fettsäuren und Mandelmilch und andere Nussdrinks sind besonders sämig. Selbst Kokosmilch wie aus der Dose kann man selber machen.

Hast du schon einmal deine eigene Pflanzenmilch hergestellt? Teile deine Erfahrungen gern in einem Kommentar unter dem Beitrag!

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40 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Vielen Dank für dieses super Rezept.
    Ich habe die Sojabohnen mühselig von der Schale befreit (das war das einzigste nervige an der Prozedur),aber andonsten klappte alles wunderbar und einfach. Habe den Sojadrink dann 1 mal nur nach dem sieben 15 min aufgekocht und mit Agavendicksaft abgeschmeckt und Salz.Es trennt sich nichts im Kaffee und schmeckt richtig gut.Bei nächsten mal verzichte ich mal aufs schälen und probiere ob es so einen Unterscheid macht.
    Ich denke mit Gewürzen wie Vanille oder Zimt auch lecker

    Antworten
  2. Leider führt dieses Rezept bei mir zu keinem guten Ergebnis. Die Milch flockt im Kaffee und Seidentofu lässt sich daraus aus nicht zubereiten. Ich habe bereits ein anderes Rezept ausprobiert, bei dem die Bohnen vorher gekocht werden und die die spätere „Milch“ dann nochmal aufgekocht wird. Zu diesem Rezept, auch wenn aufwendiger, werde ich nun zurückkehren, da sowohl Konsistenz als auch der Geschmack bedeutend besser waren. Schade.

    Antworten
  3. Kann mir jemand sagen warum man nach dem einweichen das Wasser wegschüttet. Kann man das nicht verwerten? Und die ausgepressten Bohnen kann ich doch noch zum Hack verarbeiten oder?

    Antworten
  4. ich verstehe nicht warum ich bei fast allen rezepten zu sojamilch so wenig zum erhitzen lese.. ja hier wird geschrieben sie sollte erhitzt werden, aber fakt ist dass das absolut notwendig ist! – das sind bohnen und bohnen sind roh giftig. ich habe noch nie versucht sojamilch zu machen ohne die bohnen erst zu kochen (zumindest nachdem man sie pürriert hat) und wunder mich darüber dass das überhaubt geht.. wie dem auch sei man muss das ganze kochen!!!

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Bohnen sind in rohem Zustand schwer verdaulich, aus diesem Grund ist der Schritt, die Milch zu kochen, in der Anleitung enthalten. Indem man sie erst mixt und dann kocht, gehen weniger Vitalstoffe verloren, die man sonst mit dem Kochwasser ausschütten würde.
      Liebe Grüße

    • also ich würde ja das kochwasser auch gar nicht weggiessen, sondern die zerkleinerten bohnen kochen und dann das ganze durch ein sieb/tuch giessen. dann hat man milch die gekocht ist und okara dass gekocht ist.. also ist alles dierekt geniessbar. Siehe zum beispiel hier: https://sz-magazin.sueddeutsche.de/das-kochquartett/rezept-sojamilch-einfach-selbst-machen-90063
      auch wenn ich das jetzt mit den gerösteten sojabohnen noch nicht versucht habe, habe ich es ansonnsten immer genauso gemacht wie in der süddeutschen beschrieben :)
      aber immerhin habt ihr jetzt geschrieben dass die milch auf jeden fall gekocht werden muss.

  5. Hallo,
    ich stelle seit ca. 6 Monaten meine Sojamilch selber her, allerdings ist 1 Liter für mich allein doch sehr viel. Weiß jemand, ob man die Sojamilch einkochen kann? Also ich meine in Weckflaschen, so dass diese lange haltbar sind? Dann bräuchte man sich die Mühe seltener machen und in kleinen Flaschen abgefüllt bräuchte man nix wegschmeißen. Falls ja, wie lange muss die Sojamilch wohl abgekocht werden und ob sie später noch so schmeckt wie frisch? Falls jemand damit Erfahrung hat, bitte mitteilen, ich kann hierzu leider nichts finden.
    Vielen lieben Dank
    Sina

    Antworten
  6. Hallo ich hatte die Sojabohnen ausversehen 2 Nächte einweichen lassen, zwischendrin aber das Wasser gewechselt! Kann es da zu negativen Folgen bei der sojamilch kommen? Die schmeckt sehr stark pflanzlich für meinen Geschmack.
    Danke schon mal ;)

    Antworten
    • Hallo Claire, zu negativen Folgen können wir dir nichts sagen. Der starke Pflanzengeschmack könnte daran liegen, dass die Bohnen schon begonnen haben zu keimen. Damit hättest du eher einen Smoothie als eine Pflanzenmilch hergestellt. Aber Sojamilch hat auch generell einen recht intensiven Eigengeschmack. Liebe Grüße Sylvia

  7. Ich stelle meine Sojamilch, Nussmilch etc. schon seit vielen Jahren in einem Sojazubereiter selbst her.
    Dieses hier veröffentlichte Rezept ist sehr umständlich und kann sogar gesundheitsschädlich sein, wenn der Nachtrag, dass Sojamilch vor dem Verzehr gekocht werden muss, nicht gelesen / beachtet wird. Außerdem werden viel zu viele Sojabohnen verwendet.

    Ich nehme zwischen 70 g und 80 g Sojabohnen und etwa 1400 ml Wasser.
    Wenn ich Joghurt oder Tofu mache, nehme ich zwischen 90 und 100 g Sojabohnen, wobei 80 g reichen würden. Da der Sojazubereiter alles selbständig macht, muss ich nur noch die fertige Sojamilch passieren. Aus dem Okara mache ich Aufstriche oder verwende es in anderen Rezepten.

    Natürlich kann man die Sojamilch ohne Gerät herstellen. Doch würde ich dieses Rezept dahingehend ändern, dass nach dem Einweichen die ganze Bohne gekocht und dann püriert wird.

    Antworten
    • Da es scheinbar nicht möglich ist, meinen Beitrag direkt zu ergänzen, möchte ich es hiermit tun.
      Nachdem ich die Sojabohnen eingeweicht habe, schäle ich sie. Dabei die Bohnen einfach zwischen den Fingern leicht reiben. Die Sojamilch schmeckt besser, ist bekömmlicher und sieht besser aus.

    • Hallo Gabs, danke für deinen Kommentar und den Hinweis. Wir haben den Abschnitt als weiteren Schritt ergänzt, so dass es nicht übersehen wird. Liebe Grüße Sylvia

    • Katharina

      Ich bin schon verzweifelt auf der Suche nach (Aufstrich-)Rezepte für das Okara!
      Hatte ein Rezept für Sojamilch wo das Okara NICHT mirgekocht wird – muss ich das jetzt nachholen bevor ich es weiterverarbeite oder kann ich es “roh” verwenden?

      Wäre Dankbar für Hilfe – Schöne Grüße!

  8. rotfarbenekoenigin

    Ich habe die Sojamilch nun zum ersten Mal ausprobiert, habe sie nach dem Auspressen auch aufköcheln lassen. Ich habe aber das Gefühlt, meine Milch hat sich aufgetrennt. Klar ist sie nach dem Aufschütteln wieder gut, aber sie trennt sich extrem schnell wieder auf und im Kaffee war sie einfach gruselig…. Habe ich was falschgemacht? Hattet Ihr auch schon solche Probleme? Kann mir vielleicht jemand einen Tip geben, damit ich eine gut schmeckende Sojamilch bekomme?

    Antworten
    • Meine Sojamilch flockt nicht, wenn ich diese vor dem Kaffee in die Tasse gebe.

  9. Hallo, ich habe vor 2 Tagen Sojamilch hergestellt und heute sah sie aus als ob sie von alleine gestockt wäre. Kann man das ignorieren, oder sollte ich sie wegkippen. Das wäre natürlich sehr schade. Danke für das Rezept!

    Antworten
    • Hallo pe, wenn sich die Milch lediglich abgesetzt hat, reicht es aus, sie kurz aufzuschütteln. Wenn sie komisch riecht, dann solltest du sie entsorgen. Ist aus der Ferne schwer zu beurteilen. Liebe Grüße Sylvia

  10. Ute Hillebrand

    Mein Hinweis: in unserem Therapeutenkreis ist bekannt,dass die Soja stark
    säurebildend ist,Vielleicht sollte das auch beachtet werden.
    Ich persönlich bevorzuge die Lupine !

    Antworten
  11. Anja Hedrich

    Hallo! Kann man die Rückstände der Sojabohnen, die man ausgesiebt hat, noch verwerten (außer auf dem Komposthaufen)?

    Antworten
    • Hallo Anja, das ist eine gute Frage. Für den Komposthaufen ist dieser Trester viel zu schade. Du kannst die Sojareste in vielen Rezepten verwenden. In Asien wird der Rest Okara genannt. Suche im Internet nach Okara-Rezepten und du wirst fündig werden. Liebe Grüße!

    • Anja Hedrich

      Super! Danke, Marla!

    • Hallo!
      Danke für die gute Beschreibung zur Herstellung der Sojamilch. Der Inhalt des Passiertuches, Okara kann auch noch weiter verwendet werden, z.B. zur Herstellung von Bratlingen. Da gibt es bei Chefkoch.de auch Rezepte zu. Vielleicht wollt ihr die verlinken, oder eigene erstellen? Fände ich eine Rolle Ergänzung.
      Viele Grüße

  12. Kann man diese Milch ohne Probleme roh trinken?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Schau mal in die anderen Kommentare, dazu gibt es einige Meinungen. Allgemein kann man sagen, dass es bei Genuss von zu viel (auch das ist individuell) rohen (Soja-) Bohnen zu Verdauungsproblemen kommen kann, aber nicht muss. Für manch einen macht es einen großen Unterschied, vor allem wenn man sie häufig trinkt, für andere ist es eigentlich total egal. Du kannst dich ja vorsichtig herantasten und schauen, was dir besser bekommt. Liebe Grüße!

    • Sojaprotein. Es gibt keinen rationalen Grund, Sojaprotein
      zu kaufen, denn es gibt weitaus bessere Proteinquellen. Die Sojapflanze
      ist ohnehin nicht als Eiweißquelle geeignet. Damit die Proteine
      isoliert werden, ist HighTech notwendig. Die biologische Wertigkeit ist
      eher schlecht und erinnert an Viehfutter. Hersteller von Supplements
      nehmen Soja sehr gerne, weil sie dann vegan, laktosefrei, glutenfrei und
      „rein pflanzlich“ auf die Packung schreiben können. Zudem ist
      Sojaprotein in der Herstellung sehr günstig. Besser ist das klassische Molkenprotein oder für Veganer Produkte wie z.B. Erbsenprotein.

    • Es geht ja nicht nur um Muskeln, sondern auch um andere Nährstoffe, und da hat die Sojabohne mit einem guten Kalium und Magnesium, Vitamin B6 etc. ganz schön was zu bieten.

    • Also ich sehe das eher wie DR. med. Heinrich:

      “Udo lehnt vegane Ernährung ab und schwört stattdessen auf Tierprodukte. Sein Konzept ist antivegan und lautet bekanntlich ”Dont go Veggie”. Betrachtet man seinen stattlichen Körperbau, seinen Kopf und seine Haut, dann glaubt man ihm sofort, dass er sich strikt an seine eigenen (Fehl)Ernährungsratschläge hält.

      Ich bin immer wieder erstaunt, dass sich Udo als stark übergewichtiger und nicht gerade gesund ausschauender Mann traut, anderen Menschen antivegane (Fehl)Ernährungsratschläge zu geben!”

    • Was meinst du mit ROH?
      Sojabohnen müssen vor dem Verzehr gekocht werden, egal ob als Sojamilch oder in anderen Rezepten. Sojabohnen sowie auch andere Hülsenfrüchte enthalten für uns Menschen und Tiere im Rohzustand giftige Stoffe.

  13. Hallo, also wir haben die Sojamilch auch schon gekocht, um eine cremigere Konsistenz zu erhalten. Bei den Malen ohne Kochen ist uns kein Unterschied zur Verdaulichkeit aufgefallen, daher haben wir es nicht erwähnt. Wer hier aber lieber auf Nummer sicher gehen mag, der koche sie einfach ab. :)
    @@LutzLi:disqus : Mit Sojamehl haben wir es noch nicht probiert. Teste einfach und gib uns gern Bescheid. ;)

    Antworten
    • @LutzLi:disqus für dich war der Satz mit dem Sojamehl bestimmt. Irgendwas lief grad schief.^^

    • Ahhh, nochmal falsch. Lilu ist gemeint.

  14. Die zurückgebliebene Sojabohnenmasse brauche ich weiter. Mit Zwiebeln, klein geschnittenem Gemüse mischen, in kleine Kuchen formen und gut braten.

    Antworten
  15. Wie viel schneller wäre der Vorgang mit Sojamehl? Und wie viel muss man für einen Liter nehmen? Denn das Tassenmaß ist ja bestimmt ein ganz anderes bei Mehl und ganzen Bohnen.

    Antworten
  16. Ich habe mal gelesen, dass Sojabohnen für den menschlichen Körper nur gekocht verdaulich sind und lasse die pürierten Sojabohnen für die Sojamilch daher immer ca. 20 min leicht köcheln. Was für Erfahrungen habt ihr gemacht, ist die ungekochte Sojamilch ev. schwerer zu verdauen als gekochte?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Wir haben sie auch schon roh und gekocht hergestellt und keinen Unterschied festgestellt. Nach ein bisschen Recherche habe ich auch keinen Hinweis darauf gefunden, dass man sie gar nicht roh verzehren darf. Es ist wohl so, dass die rohen Sojabohnen (wie auch andere rohe Bohnen) einen Stoff enthalten, der bei manchen Menschen ab einer gewissen Menge die Verdauung beeinträchtigen KANN, aber nicht muss. Blöderweise gehen durch das Kochen auch weitere Vitalstoffe kaputt, die man ja schon gern drin gehabt hätte. Es muss also jeder selbst entscheiden… wer sich unsicher ist, sollte vielleicht trotzdem zur Sicherheit kochen, oder es zunächst mit einer kleinen Menge ausprobieren.

  17. Ich persönlich bevorzuge Nuss- und Samenmilchvarianten, kaufe aber zum kochen auch gerne Sojamilch. Die Herstellung davon ist mir jedoch zu zeitintensiv und unspontan. Was in dem obigen Artikel übrigens fehlt ist, dass die rohe Sojamilch unbedingt abgekocht werden muss um verdaulich gemacht zu werden (Stichwort Trypsin-Inhibitoren).

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