Vegane Poke Bowl: Gesundes Meal-Prep leicht gemacht
Bowls liegen im Trend! Man findet sie inzwischen nicht nur in hippen Cafés, sondern auch die Kühltheken im Supermarkt bieten die unkomplizierte Mahlzeit in großer Zahl an. Wenn dich die hohen Preise und der üppige Verpackungsmüll abschrecken, sind abwechslungsreiche Bowl-Rezepte die Lösung. Wie wäre es heute zum Beispiel mit einer veganen Poke Bowl?
Rezept für eine vegane Poke Bowl
Schwierigkeit: Einfach2
Portionen665
kcal30
MinutenDie Poke Bowl funktioniert eigentlich nach dem Prinzip: Hinein kommt, was gerade da ist. Das folgende Rezept ist deshalb nur als Anregung für eine leckere Kombination zu verstehen, die lange satt macht und dich mit wichtigen Makro- und Mikronährstoffen versorgt. Weiter unten findest du zahlreiche Vorschläge, wie du die Zutaten variieren kannst.
Tipp: Wenn du etwas zeitlichen Vorlauf hast, friere den Tofu vorab ein und taue ihn dann direkt wieder auf. Durch den Gefriervorgang verändert er leicht seine Konsistenz und nimmt die Aromen der Marinade besser auf.
Zutaten
- Für Basis und Protein
150 g Soba-Nudeln (Buchweizennudeln)
200 g Natur-Tofu
Tofu-Marinade nach Wahl
1 EL hitzebeständiges Pflanzenöl zum Anbraten
- Für den Gemüsemix
1 Handvoll Pflücksalat
1 große Karotte
1/2 Paprika
4-5 Radieschen
1/2 rote Zwiebel
3 EL gekochter Mais
- Für Dressing und Topping
4 EL Sojasauce
1 EL geröstetes Sesamöl
1 EL Zitronensaft
1 TL Agavendicksaft, Ahornsirup oder Apfeldicksaft
1 EL Sesam (geröstet)
Zubereitung
- Nudeln nach Packungsanleitung garen und bei Zimmertemperatur leicht abkühlen lassen.
- Tofu vorsichtig ausdrücken. In mundgerechte Würfel schneiden und vor dem Anbraten für mindestens 15 Minuten marinieren. Tipp: Hier findest du ein einfaches Rezept für eine würzige Marinade.
- Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen. Die marinierten Tofuwürfel leicht abtropfen lassen, von allen Seiten knusprig anbraten und anschließend aus der Pfanne nehmen.
- Salat gründlich waschen und trocken schleudern. Karotte raspeln oder in dünne Streifen schneiden, Paprika in Streifen schneiden. Radieschen und rote Zwiebel in feine Ringe schneiden. Den Mais abtropfen lassen.
- Sojasauce, Sesamöl, Zitronensaft und gewählte Süße in einer kleinen Schüssel zu einer gleichmäßigen Soße vermengen.
- Die Nudeln als Basis auf zwei große Schüsseln aufteilen. Salat, vorbereitetes Gemüse und die gebratenen Tofuwürfel farblich getrennt und gruppenweise auf den Nudeln drapieren.
- Die fertigen Bowls mit Dressing beträufeln und mit geröstetem Sesam bestreuen.
Tipp
- Statt der Soba-Nudeln kannst du auch andere schnellgarende Nudeln verwenden, z.B. Mie-, Reis- oder Glasnudeln.
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Haltbarkeit und Lagerung
Wie jede andere Bowl eignet sich auch die Poke Bowl wunderbar als praktisches Meal-Prep. Damit du auch am nächsten Tag das Beste herausholst, empfiehlt es sich, ein paar Kleinigkeiten zu beachten:
Tipps zur Haltbarkeit und Lagerung
- Luftdicht kühlen: Die vorbereiteten Zutaten ohne Soße in einer luftdicht verschlossenen Vorratsdose im Kühlschrank lagern. Auf diese Weise bleibt das Gemüse für ein bis zwei Tage wunderbar frisch und knackig.
- Dressing trennen: Das Dressing für das Meal-Prep immer separat in einem kleinen, verschlossenen Gefäß (z. B. ein Schraubglas) aufbewahren und erst unmittelbar vor dem Verzehr über die restlichen Zutaten geben.
- Toppings trocken lagern: Kerne und Saaten in einem extra Behältnis aufbewahren und erst am Ende über das Gericht streuen, um die knusprige Konsistenz zu erhalten.
Alternativen und Variationen
Du magst eine Gemüsesorte nicht oder möchtest lieber auf eine regionale Alternative zurückgreifen? Alle Komponenten lassen sich vielseitig variieren:
- Kohlenhydratbasis: Verwende Reis, Quinoa, Graupen, Hirse oder herkömmliche Vollkornpasta anstelle asiatischer Nudeln. Diese Alternativen liefern komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe.
- Protein: Ersetze den Tofu durch Tempeh, Kichererbsen, gebratene Kräuterseitlinge, braune Champignons, Linsen oder würzig zubereitetes Sojagranulat. Sie sättigen hervorragend und glänzen als wertvolle pflanzliche Eiweißquellen.
- Gemüse: Nimm statt Karotten, Radieschen und Paprika Rote Bete, Spitzkohl und Pastinaken.
- Dressing: Tausche das Sesamöl gegen Walnuss- oder Kürbiskernöl, um der Soße ein fein-nussiges Aroma zu verleihen.
- Topping: Setze beim Topping auf Sonnenblumenkerne oder Hanfsamen.
