Vegane Rohkosttorte – der kühle, leichte Sommergenuss

Besonders im Sommer ist frischer, gesunder Kuchengenuss ohne aufwändiges Backen gefragt - wie wäre es da mit einer Rohkosttorte, die du beliebig zusammenstellen kannst?

Du hast Lust auf Torte, möchtest aber vor allem in der Sommerhitze nicht ewig den Ofen laufen lassen? Dann ist eine kühle Rohkosttorte womöglich genau das richtige für dich! Statt aufwändig zu backen, werden die Zutaten einfach in den Mixer geworfen und frisch zur Torte geschichtet. Da alle Inhaltsstoffe in Rohkostqualität erhalten bleiben, ist sie sogar vitalstoffreicher als gebackener Kuchen und Eis. Mit Variationen und saisonalen Früchten stellen Rohkosttorten einen schnell zubereiteten und zudem gesunden Sommergenuss dar, der sich sogar mit Eiscreme messen kann. Ausprobieren lohnt sich!

Rohkosttorte: Grundrezept mit vielen Varianten

Dieses einfache Grundrezept für eine zwölf Zentimeter große Rohkosttorte kannst du je nach Geschmack und verfügbaren Zutaten beliebig variieren. Wer eine andere Springformgröße hat, kann mit Hilfe einer Umrechnungstabelle einfach die entsprechenden Mengen ermitteln.

Zutaten für den Boden:

  • 40 g Nussmehl, zum Beispiel Mandel, Walnuss, Haselnuss oder eine Mischung
  • 10 g (1 EL) Agavendicksaft

Besonders im Sommer ist frischer, gesunder Kuchengenuss ohne aufwändiges Backen gefragt - wie wäre es da mit einer Rohkosttorte, die du beliebig zusammenstellen kannst?

Zubereitung des Bodens:

  1. Nussmehl und Agavendicksaft mischen.
  2. Mindestens zwei Minuten lang kneten, am besten mit den Händen, bis die Konsistenz grobem Marzipan gleicht.
  3. Den Teig in eine Form oder einen Tortenring geben und mit trockenen Händen oder dem flachen Boden eines Glases festdrücken.

Tipp: Das ideale Mischungsverhältnis kann je nach Nussmehl leicht variieren, deshalb empfiehlt es sich, mit weniger Agavendicksaft zu beginnen und bei Bedarf noch ein wenig dazuzugeben.

Basis-Zutaten für den Creme-Belag:

Besonders im Sommer ist frischer, gesunder Kuchengenuss ohne aufwändiges Backen gefragt - wie wäre es da mit einer Rohkosttorte, die du beliebig zusammenstellen kannst?

Diese optionalen Zutaten kannst du außerdem verwenden, um zahlreiche Variationen herzustellen und der Rohkosttorte das gewisse Etwas zu verleihen:

  • 70 g frische Früchte oder Tiefkühlfrüchte: in diesem Fall 70 ml weniger Wasser verwenden
  • 15 g Kakaopulver: in diesem Fall 15 ml mehr Wasser verwenden
  • Gewürze nach Belieben, zum Beispiel Vanille, Kardamom, Zimt
  • Abrieb einer halben Zitrusfrucht
  • 1 TL Kakaobutter

Außerdem ist ein leistungsstarker Mixer notwendig, am besten ein Smoothie-Mixer, um die gewünschte, cremige Konsistenz zu erreichen.

Besonders im Sommer ist frischer, gesunder Kuchengenuss ohne aufwändiges Backen gefragt - wie wäre es da mit einer Rohkosttorte, die du beliebig zusammenstellen kannst?

Zubereitung der Creme:

  1. Feste Datteln und Cashewkerne entweder für mehrere Stunden in Wasser einweichen, oder – wenn es schneller gehen soll – mit kochendem Wasser übergießen und etwa 20 Minuten ziehen lassen. Anschließend das Wasser abgießen.
  2. Kokosöl und gegebenenfalls Kakaobutter erwärmen, bis sie flüssig sind.
  3. Alle Zutaten für mindestens drei Minuten im Mixer zu einer cremigen, homogenen Masse pürieren, die warmem Pudding ähnelt.
  4. Die Creme auf dem Boden verstreichen und die Torte für mehrere Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.

Besonders im Sommer ist frischer, gesunder Kuchengenuss ohne aufwändiges Backen gefragt - wie wäre es da mit einer Rohkosttorte, die du beliebig zusammenstellen kannst?

Weitere Tipps und Variationsmöglichkeiten:

  • Für den Boden ist es empfehlenswert, das Mehl aus den Nüssen im Mixer selbst herzustellen. Damit ist es besonders frisch und preiswert.
  • Bei Verwendung süßer Früchte (zum Beispiel Erdbeeren oder Mangos) können die Datteln reduziert oder ganz weggelassen werden – es sei denn, du magst es gern süß :-)
  • Wer eine etwas stückigere Konsistenz bevorzugt, kann nach dem Mixen zusätzlich feste Zutaten in die Creme geben, zum Beispiel klein geschnittene Früchte, gehackte Nüsse, Kakaonibs, Karamellstücke,….
  • Es ist ebenfalls möglich, zwei Creme-Beläge übereinander zu schichten. Dafür die erste Creme mixen, auf dem Boden verteilen und im Kühlschrank mindestens 15 Minuten anziehen lassen. Anschließend die zweite Schicht herstellen und darüber einfüllen.
  • Das Auge isst mit! Für die Tortendekoration gibt es unendlich viele Möglichkeiten, zum Beispiel Früchte, Nüsse, Kokosflocken, Schokoladensplitter, (Pflanzen-)Sahne, Dicksäfte, Fruchtsirup….

Die besten Tipps kostenlos per Mail

Hast du auch schon einmal eine Rohkosttorte “gebacken”? Welche Variation ist dein Favorit? Über einen Kommentar von dir freuen wir uns!

Diese Themen könnten dich ebenso interessieren:

Besonders im Sommer ist frischer, gesunder Kuchengenuss ohne aufwändiges Backen gefragt - wie wäre es da mit einer Rohkosttorte, die du beliebig zusammenstellen kannst?

Gefällt dir dieser Beitrag?

Bisher 5 von 5 Punkten.
(105 Bewertungen)

7 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Sieht lecker aus… Aber: Wodurch wird denn die Creme fest? Es ist gar kein Agar-Agar oder ähnliches angegeben…

    Antworten
    • smarticular.net

      Cashews und Kokosöl/-Fett, in Verbindung mit den anderen Zutaten, erstarren gekühlt bereits zu einer stichfesten Creme, ein Geliermittel ist dafür nicht notwendig. Liebe Grüße!

    • Anne Jürgens

      Wow, was für eine tolle Idee und wie schön die Torte ausieht und dabei so gesund, bin begeistert!

  2. Welche Größe sollte denn der Tortenring haben?

    Antworten
    • smarticular.net

      Kommt auf die Menge der Zutaten an – die Menge laut Rezept reicht für eine 12-cm-Torte!

  3. Anja Sander

    Ich habe die Rohkosttorte – mit Kirschen – abends zubereitet, über Nacht bis zum nächsten Mittag im Kühlschrank aufbewahrt. Dann ergab sich folgendes: Nachdem die Torte 1 h oder länger bei Zimmmertemperatur auf dem Tisch (in der Betriebsküche) stand: Die Farbe hatte sich von Kirschrosa wieder zu hellbraun verfärbt, die Konsistenz veränderte sich auch. Es war inzwischen ein sehr leckeres Dessert geworden, das man besser in einer Schale serviert und mit einem Löffel in Schälchen fülllt. Geschmacklich war es sehr lecker! Nach einiger Zeit im Kühlschrank war die Masse auch wieder schneidfest.

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Anja! Das stimmt, wegen der verwendeten Zutaten genießt man diese Rohkosttorte am besten gekühlt. Es wäre auch möglich ein Geliermittel zuzugeben, allerdings ist die Haltbarkeit der frischen Zutaten ohnehin begrenzt, so dass eine längere Aufbewahrung nicht sinnvoll ist. Liebe Grüße!

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.