Testergebnis: Die perfekte, selbst gemachte Sonnencreme

Sonnenschutz im Sommer ist unerlässlich. Ist es möglich Sonnencreme selber herzustellen? Wir haben getestet und das Rezept gefunden, was wirklich schützt!

Wir haben es uns nicht leicht gemacht und haben einen Großteil des Sommers damit verbracht, verschiedenste Sonnencreme-Rezepturen und Alternativen zum Selbermachen zu testen. Viele Enttäuschungen waren dabei, und nach umfassender Recherche wissen wir auch, warum. Trotzdem haben wir es gefunden, das perfekte und dennoch sehr einfache Rezept für natürliche Sonnencreme zum Selbermachen.

Die selbst gemixte Creme lohnt sich, denn handelsübliche Sonnenschutzprodukte sind teuer und enthalten eine Vielzahl fragwürdiger Substanzen, von denen wir viele eigentlich gar nicht auf der Haut haben wollen. Mehr Infos zu den Inhaltsstoffen deiner Sonnencreme findest du z.B. auf Codecheck.

Die meisten Rezepte sind unbrauchbar

Immer wieder kursieren im Internet Rezepte und Anleitungen, wie man allein mit Pflanzenölen einen vollwertigen Sonnenschutz herstellen könne, mit hohem Lichtschutzfaktor für die Mittagszeit und den Urlaub im Süden. Mach nicht den Fehler, auf solche Versprechungen zu vertrauen!

Zwar stimmt es, dass einige Pflanzenöle einen gewissen Basis-Schutz für UV-B-Strahlung bieten, der in der Übergangszeit bei mäßiger Sonne ausreichen könnte. Keinesfalls schützen Pflanzenöle aber vor der viel schädlicheren UV-A-Strahlung, die in tiefe Hautschichten eindringt und das Gewebe nachhaltig schädigt. Vorzeitige Hauthalterung und Hautkrebs sind mögliche Folgen. Nähere Informationen dazu bietet der Beitrag zu Risiken selbst gemachter sowie käuflicher Sonnenschutzprodukte.

Ohne mineralischen Filter geht es nicht

Dank eines zusätzlichen, mineralischen Filters ist es dennoch möglich, aus wenigen Zutaten eine gut funktionierende, für Kinder und Erwachsene geeignete Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor herzustellen. Der mineralische Filter sorgt für einen Rundumschutz vor UV-A- und UV-B-Strahlung und lässt sich bis Lichtschutzfaktor (LS) 20 anreichern.

Wir verwenden dafür das Produkt mit dem Markennamen “SOFI TIX Breitband”, ein Pulver aus den mikrofein vermahlenen Mineralen Zinkoxid und Titandioxid. Durch die Feinheit des Pulvers ist der Filter nach dem Auftragen auf der Haut farblos und unsichtbar. Aufgrund der Feinheit des Pulvers ist nicht auszuschließen, dass auch Partikel in Nano-Größe enthalten sind, denen ebenfalls ein gewisses Risiko zugeschrieben wird. Das Risiko der ungefilterten UV-Strahlung wird jedoch allgemein als bedeutend höher angesehen, weshalb der Einsatz von SOFI TIX bzw. ähnlichen, mineralischen Filtern trotzdem sinnvoll ist und die einzig sinnvolle Variante zum Selbermachen darstellt.

Rezept für selbst gemachte Sonnencreme

Das Grundrezept ist simpel, es werden lediglich zwei Zutaten benötigt. Durch Zugabe weiterer Hilfs- und Pflegestoffe kannst du die Creme noch verfeinern und noch pflegender machen, mehr dazu weiter unten. Für das Grundrezept zur Herstellung des Sunblockers mit Lichtschutzfaktor 20 werden benötigt:

  • 90 g Kokosöl (im Bioladen oder online erhältlich, z.B. hier oder hier)
  • 10 g SOFI TIX Breitband (am besten online erhältlich)
  • Ein Mixer oder Mixstab
  • Ein Behälter zur Aufbewahrung der fertigen Creme, z.B. eine leere Kosmetikflasche oder ein Pumpdosierer von der alten Creme

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Optional können für eine festere Konsistenz sowie für eine noch bessere Hautpflege hinzugegeben werden:

  • 5-10 g Aloe vera Gel, spendet Feuchtigkeit und beruhigt die Haut (aus dem Bioladen, selbst hergestellt oder online erhältlich)
  • 5-10 g Sheabutter oder Kakaobutter als Konsistenzgeber – je mehr, desto dickflüssiger wird die Lotion (im Bioladen oder online erhältlich)
  • Ein paar Tropfen Vitamin E-Öl zur Pflege und zur Steigerung der Haltbarkeit (aus der Apotheke oder online bestellen)

Die Verarbeitung erfolgt in wenigen Schritten:

  1. Kokosöl und optional Aloe Vera Gel abwiegen und in ein Mixgefäß geben.
  2. SOFI TIX sehr genau mit einer Digitalwaage abwiegen und ebenfalls in das Mixgefäß geben. Ob deine Digitalwaage ausreichend genau ist, kannst du mit Ein-Cent-Münzen testen: Eine Münze wiegt exakt 2,3 Gramm, vier Münzen wiegen also knapp 10 Gramm.
  3. Alles zunächst vorsichtig verrühren, so dass das gesamte Pulver im Öl gebunden ist.
  4. Mit einem Mixer oder Mixstab auf hoher Stufe für 30-60 Sekunden mixen, damit sich das Pulver vollständig und klümpchenfrei im Öl verteilt. Nur so ist später ein gleichmäßiger Sonnenschutz gewährleistet.
  5. Falls dir das Ergebnis zu flüssig ist: Die Masse im Wasserbad langsam erhitzen und grammweise Sheabutter oder Kakaobutter dazu geben. Sobald alles geschmolzen und verrührt ist, einen Tropfen auf einen Teller geben und erkalten lassen, um die Konsistenz zu prüfen. So lange wiederholen, bis die gewünschte Dickflüssigkeit erreicht ist.
  6. Die fertige Sonnencreme oder Sonnenlotion in eine Flasche oder ein Glas zur Aufbewahrung füllen.

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Fertig ist die selbst gemachte Sonnencreme. Bei dieser Menge SOFI TIX (maximal 10% der Gesamtmenge, mehr würde sich nicht mehr gut verteilen lassen) besitzt sie einen Lichtschutzfaktor von ca. 20. Wenn du weniger SOFI TIX verwendest, reduziert sich der Lichtschutzfaktor entsprechend, ein Gramm SOFI TIX pro 100 g Sonnencreme entspricht noch ca. einem Lichtschutzfaktor von 2.

Lies diesen Beitrag, wenn du unsicher bist, was der Lichtschutzfaktor besagt und welcher Faktor für deinen Hauttyp sinnvoll ist.

Tipp: Auch Gartenmöbel brauchen Sonnenschutz! Diese selbst gemachte Holzschutzlasur gegen Wetterschäden reflektiert UV-Licht ebenfalls mit Titandioxid.

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Hinweise

  • Da sich das Einatmen mikrofeiner Partikel des Pulvers gesundheitlich negativ auswirken kann, ist ein Mundschutz zu empfehlen. Deshalb ist bei der Verarbeitung auch ein besonders sorgsamer Umgang mit dem Pulver notwendig. Dieses Problem besteht, so lange das Pulver noch nicht in der Creme gebunden ist.
  • Zudem sollte die selbstgemachte Sonnencreme, wie andere Hautpflegeprodukte auch, nur bei gesunder, unverletzter Haut angewendet werden.
  • Da sich das mineralische Pulver mit der Zeit etwas absetzen kann, ist es ratsam, die fertige Lotion vor jeder Benutzung einmal kräftig zu schütteln.
  • Wie bei allen Sonnencremes sollte auch mit dieser der Mund-, Nasen- und Augenbereich ausgespart werden.
  • Das Kokosöl selbst bietet auch einen gewissen Sonnenschutz, jedoch nur vor UV-B-Strahlung. Andere Pflanzenöle wie z.B. Sesamöl oder Jojobaöl sind ebenfalls verwendbar, viele haben einen ähnlichen Lichtschutzfaktor.

Der beste Sonnenschutz ist immer noch der Schatten!

Egal für welche Sonnencreme du dich entscheidest, die lange Sonnenexposition der Haut ist immer mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Es ist deshalb empfehlenswert, so oft wie möglich den Schatten aufzusuchen, schützende Kleidung zu tragen und nur dann Sonnenschutzmittel auf der Haut anzuwenden, wenn es unbedingt notwendig ist, z.B. beim Wandern, Arbeiten oder beim Sport in der Sonne.

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38 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Kann man das Kokosöl gegen ein anderes Öl oder einen anderen Stoff austauschen?

    Antworten
  2. danke für das rezept, ich würde es gerne einmal ausprobieren. allerdings wäre es wichtig ein zinkoxid und titandioxid zu finden das NON NANO ist… das problem bei physikalischen filtern ist ja, dass die sonnencreme meist sehr weiss ist und da ich eher eine dunklere haut habe geht das gar nicht. wie ist das bei eurer sonnencreme, ist sie sehr weiss, wenn man sie auf der haut aufträgt? danke

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Tamara,
      es kommt darauf an, wie gut der mineralische Filter im Öl gemischt wurde. Wenn die Pigmente sehr gut verteilt sind, gibt es höchstens eine leichte Färbung, und der Sonnenschutz ist am wirksamsten. Besonders gut geht das zum Beispiel mit einem Mixstab, den man dann allerdings auch sehr gut reinigen muss (oder nur für Kosmetik & Co. nimmt).
      Bei ohnehin dunkler Haut könnte man zusätzlich oder alternativ den Eigenschutz der Haut stärken und so die Sonnencreme bestenfalls überflüssig machen: https://www.smarticular.net/sonnenschutz-natuerlich-selber-machen-von-innen/
      Liebe Grüße

  3. Hallo!
    Ich hab gestern die Sonnencreme gemacht mit 10g Sheabutter.Ich finde sie aber leider unangenehm auf der Haut irgendwie austrocknend und ziehend. Kann ich nachträglich noch was reintun? Außedem hab ich Vitamin A-C-E rumstehen,könnte ich das auch verwenden?
    Lg

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  4. Hallo,
    ich habe die Sonnencreme jetzt auch hergestellt, aber nur mit Zinkoxid. Ich war erst skeptisch, da ich hochgradig an Sonnenallergie leide. Aber: ich habe keine Sonnenallergie bekommen und auch keinen Sonnenbrand, wobei ich mich eh max. nur ne halbe Stunde in der Sonne aufhalte. Ich werde die Creme jetzt mal im Urlaub ausprobieren.

    Antworten
  5. Christian Schotte

    Hallo, ist die Verwendung von Zinkoxid denn wirklich unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit vertretbar? Immerhin ist der Stoff „sehr giftig“ für Wasserorganismen (http://www.mbm-lehrmittel.de/downloads/Sicherheitsdatenblaetter/Z/S55300_Zinkoxid.pdf). Spätestens beim Meeresgang gelangt die Substanz dann genau dort hin…

    Zudem soll man die Substanz bei Hautkontakt sofort unter fließendem Wasser abwaschen (s.o.). Klingt nicht so, als ob es gerade gesund wäre, sich das Zeug auf die Haut zu schmieren.

    Das mit der Sonnencreme ist wirklich ein Dilemma. Es scheint mir keine vertretbare, ökologisch und gesundheitlich unbedenkliche Option zu geben.

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Christian, Zinkoxid ist ein zugelassener kosmetischer Rohstoff und wird unter anderem vom entsprechenden wissenschaftlichen Komitee der Europäischen Kommission als sicher und für den Menschen unbedenklich eingestuft: http://ec.europa.eu/health/scientific_committees/consumer_safety/docs/sccs_o_103.pdf
      Die Hinweise zum Vorgehen bei Hautkontakt in deinem Link beziehen sich sicherlich auf den Kontakt mit einer größeren Menge des ungebundenen Pulvers, wie er im Zusammenhang mit kosmetischen Produkten im Prinzip nicht möglich ist.
      Darüber hinaus ist Zinkoxid in sinnvollen Maßen sogar gesund für die Haut und besitzt bestimmte Heilwirkungen bei verschiedensten entzündlichen Hauterkrankungen, mehr dazu kannst du zum Beispiel hier nachlesen: https://www.olionatura.de/kosmetikrohstoffe/pigmente-und-puderstoffe/zinkoxid
      Die Angaben zur Giftigkeit für Wasserorganismen beziehen sich auf das ungebundene Zinkoxid in Pulverform. Darum sollte man den verwendeten Rohstoff auch entsprechend sorgsam handhaben und die Sicherheitshinweise im Beitrag sowie auf der Verpackung beachten. In der fertigen Sonnencreme ist das Zinkoxid dagegen in Fett gebunden, wie es bei sehr vielen Cremes, Lotionen usw. der Fall ist. Eine etwaige Gewässergfährdung durch derart gebundenes Zinkoxid ist uns zumindest nicht bekannt. Wir freuen uns aber über weitere Quellen, um das Thema bei Bedarf näher beleuchten zu können. Liebe Grüße!

  6. Wie man richtig lebt Glückssuc

    Mit selbstgemachter sonnencreme bleiben leider auf der Haut immer minimale Lücken(micrometer groß), die ungeschützt sind, weil man selbst das mit Haushaltsmöglichen Mitteln nicht so homogen verteilt bekommt, dass ein komplett deckender Film ensteht.
    Der sonnenbrand kann so zwar verhindert werden, aber Hautkrebsverursachende UvA strahlung kommt trotzdem (wenn auch etwas weniger durch)
    https://realizebeauty.wordpress.com/2012/12/30/the-trouble-with-making-your-own-sunscreen/
    Hier ist mal ein mikroskopisches Bild zu finden, wie inhomogen das Zinkoxid verteilt ist und klumpt. Und das passiert in der industriellen Herstellung nicht

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    • smarticular.net

      Danke für deine Nachricht und den Link! Wie die Autorin in den Kommentaren selbst treffend formuliert: Wenn der Sonnenschutz wirkt und man keine Rötungen etc. davonträgt, dann hat man wohl alles richtig gemacht, der Sonnenschutz funktioniert. Nach unserer Erfahrung ist die Verteilung mit dem mikrofeinen Pulver (Sofitix) sehr gut, weil das Feine Pulver mit dem Öl eine sehr homogene Emulsion eingeht. Gutes Mischen scheint hier wohl das A und O zu sein. Natürlich ist jede/r selbst in der Verantwortung es gut zu mischen und sich zu überlegen (und ggfs. auch auszuprobieren), ob man dem Schutz vertrauen möchte. Es zeigt wieder mal deutlich, dass es ein absolutes Optimum nicht gibt, und dass sowohl käufliche Industrieprodukte als auch selbst gemachte Alternativen nicht perfekt sind und verschiedene Nachteile mitbringen können. So kann am Ende jede/r selbst entscheiden, worauf man mehr vertraut und was bei einem selbst am besten funktioniert. Liebe Grüße!

    • Wie man richtig lebt Glückssuc

      Leider ist genau das was ihr da von der Autorin als treffend beschreibt nicht der Fall. Sonnenbrand wird vor allem durch uv B Strahlung, hautkrebs jedoch durch uv a und b verursacht. Kein Sonnenbrand heißt daher leider nicht, dass man auch gegen die krebsonduzierende uv A Strahlung heschützt ist. Und diese Folge sieht man leider nicht direkt nach dem sonnenbad.

      Man kann käuflich sonnencremes bekommen, die nicht viel mehr als eure enthalten, aber durj die industrielle Herstellung um vielfaches homogener sind. Klar für die Augen sieht sowas auch homoen aus, wenn es mit Hand gerührt ist. Aber für strahlung sind minimal freie Haut stellen ausreichends

    • smarticular.net

      Sicher richtig, deshalb lautet die wichtigste Regel im Umgang mit der Sonne auch: Schatten ist der beste Sonnenschutz! Auch ein natürlicher Eigenschutz ist sinnvoll, den man nach und nach selbst aufbauen kann. Sonnencremes sind mit ihren Nachteilen – egal ob aus dem Laden oder selbst gemacht – nur sinnvoll, um Extremfälle abzudecken, zum Beispiel lange Ausflüge, auf denen Sonnenschutz durch Schatten und Kleidung nur bedingt möglich ist. Wer ganz sicher gehen will und für häufige, lange Sonnenexposition einen zuverlässigen Schutz sucht, der unter Laborbedingungen geprüft wurde, ist sicher mit einem käuflichen Produkt aus der Naturkosmetik besser beraten. Liebe Grüße!

  7. Ich habe die Sonnencreme diesen Sommer nachgemacht und ich muss sagen: sowohl ich als auch unser 6-Jähriger hatten keinen einzigen Sonnenbrand trotz Kroatienurlaubs!!! Daher Daumen hoch. Allerdings läßt die Konsistenz der Creme etwas zu wünschen übrig. Bei Hitze ist sie seeehr flüssig und nun im Winter so hart, dass ich sie gar nicht mehr aus dem Spender herausbekomme. Ich persönlich werde mal mit anderen Ölen experimentieren…

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  8. Band Salat

    Könnte man nicht auch einfach eine Zinksalbe reinmischen?
    Enthält ja auch Zinkoxid.

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    • smarticular.net

      Das haben wir noch nicht probiert, im Prinzip müsste es aber genauso funktionieren – gute Idee! Eine Aussage zum Lichtschutzfaktor wäre allerdings schwierig. Es lässt sich wohl nur experimentell ermitteln, wie gut der Sonnenschutz damit bei einem persönlich wirkt.

  9. Sylke Halfwassen

    kann man evtl. auch Zeolith als Mineral zufügen? Das wäre dann naturrein und zusätzich hautverträglich …

    Antworten
  10. Nach kurzer Recherche fand ich einen Hinweis, dass das hier angepriesene SofiTix nicht einfach nur Nanopartikel enthält, sondern ein mit Silikon gecoatetes Nanoprodukt ist.
    Wäre da ein reines Zinkoxid nicht wesentlich sinnvoller?
    Welche LSFen würde man damit erreichen können?
    Ich habe leider eine Pigmentstörung und werde mit einem selbstangemischten Produkt kaum über den Sommer kommen. Doch für die Übergangszeit würde ich meinen Verbrauch an chemischen und in Plastik verpackten Cremes und Lotionen gerne reduzieren können.

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Claudia, dem gehen wir gern nach – kannst du uns bitte deine Quellen mitteilen? Liebe Grüße!

    • smarticular.net

      Prima, danke für den Link! Wichtig wären also zusammenfassend der Hinweis, mit dem Pulver (wie auch mit anderen feinen Pulvern) vorsichtig zu arbeiten und ggf. einen Mundschutz zu verwenden, sowie das fertige Produkt nicht auf verletzter oder auf andere Weise geschädigter Haut aufzutragen, das gilt ja auch für andere Kosmetikprodukte. Wir ergänzen den Beitrag entsprechend. Ganz lieben Dank nochmal für deine Mühe!!

  11. Fran Wulff

    Hallo Maximilian, was ist denn von sofi super zu halten? Ich habe zwei kleine Kinder und da reicht LSF 20 wahrscheinlich nicht aus. Mit dem sofi super soll ein (nicht unbedingt notwendiger) LSF 72 zu erzielen sein ? viele Grüße Franzi

    Antworten
    • Hallo Franzi, dass haben wir leider noch nicht ausprobiert. Liebe Grüße!

    • Tanja Genz

      Unsere Tochter ist jetzt 4 und wir haben noch nie mit mehr als 20 geschmiert! Alles was höher ist ist auch so eine Erfindung der industrie! Einfach öfter schmieren ! Unserer Tochter hatte noch NIE Sonnenbrand nicht mal in Ägypten!

  12. Muss man die Sonnencreme im Kühlschrank aufbewahren?

    LG

    Ella

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Ella, eine Aufbewahrung im Kühlschrank ist nicht notwendig bzw. sogar hinderlich, weil das Kokosöl dann fest werden würde und sich nicht mehr entnehmen ließe.

    • Melanie Esser

      Nein, wenn du steril*) gearbeitet hast,
      [ *): zur Desinfektion: z.B. mit 70% Vol. Lösung
      –> ACHTUNG: keinesfalls höherprozentig
      mischen!!! <– und 5 minütiger Einwirkzeit ]
      sollte sich die Sonnencreme dank der antibakteriellen Laurinsäure im Kokosöl, des Zinkoxids, der wasserfreien Zusammenstellung, sowie – je nach Rezeptur -zusätzlich dank des sauren pH-Werts der Aloe Vera Zugabe, bei Abfüllung in einem Pumpspender(!) bei Raumtemperatur ca. 6-8 Monate halten. Länger würde ich es nicht riskieren, auch nicht im Kühlschrank, da JEDES Pflanzenöl durch Sauerstoff und Licht immer gewissen Oxidationsprozessen unterliegt…

      Hier noch als Hilfestellung beim Herstellen der Desinfektionsmischung ein "Alk./H2O- Vol. in Gewicht- VerdünnungsRechner":

      http://www.olionatura.de/_rezepte/konservierungsrechner.php

      LG!?✌

  13. Der Vater meiner Freundin meint man solte auf gar keinen fall sonnencreme selber machen weil, er meint das der gekaufte besser ist und das Selbst gemachte riskant sei . Ich find die gekaufte voll ekelhaft 1. sie stinkt nach Alkohol und chemie 2. Die meisten zutaten kenn ich garnicht 3. Ich machs lieber selbst anstadt mir im USA Urlaub die chemie nochmal auf meine Empfindliche Haut zu schmieren. :-)

    Antworten
    • Melanie Esser

      Tja, der Vater deiner Freundin scheint wohl ein GANZ SCHLAUER zu sein, allerdings wohl offensichtlich auch ohne auch nur einen blassen Schimmer einer Ahnung davon zu haben…? ??
      Es gibt halt Leute die hören sich unheimlich gerne reden!? ?✌

  14. Heianni Ercanabel

    Muss ich das kokosöl vorher erwärmen und wenn ja,wird es später nicht wieder hart?

    Antworten
  15. Heianni Ercanabel

    Wird das kokosöl vorher warm gemacht? Und wenn ja,wird es beim erkalten nicht wieder hart?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Kokosöl schmilzt bei ca. 26 Grad. Einfach auf die Heizung stellen oder eine Weile mit den Händen erwärmen, damit es flüssig wird. Im Sommer wird es ohnehin die meiste Zeit flüssig sein, weil die Temperaturen höher sind. Viel Erfolg!

  16. Ruth Herz Licht

    Ich möchte mich einmal ganz herzlich bedanken für all die wunderbaren einfachen Rezepte und Ideen und die viele Herzarbeit, dir ihr in diese Seite steckt…. Vielen Dank, dass ihr Einfaches wieder ausgräbt, ausprobiert und mit uns teilt und das auch noch unentgeltlich….

    Zur Sonne möchte ich etwas sagen: die Sonne ist nicht gefährlich, sie ist LEBEN. Sie wird uns nur als gefährlich verkauft, damit wir die giftigen Sonnenschutzprodukte kaufen……. Wir brauchen uns nicht vor ihr zu schützen, ganz im Gegenteil. Schmeißt eure Sonnenbrillen weg, denn sie trennen euch von der Sonne, verhindern eure Bewußtwerdung. Ihr könnt sogar direkt in die Sonne schauen (ohne Kontaktlinsen oder Brillen), das macht gar nichts…. Im Gegenteil, man könnte dann draufkommen, dass man plötzlich weniger feste Nahrung braucht. Unsere Nahrung ist schon so leer und so vergiftet, dass wir schon alle krank sein müßten. Aber Gott sei Dank bekommen wir Zelllnahrung aus dem Licht, aus der Sonne :-)

    Lg Ruth

    Antworten
    • Danke für das Lob Ruth und die Anregungen. Auf die Sonnenbrille verzichte ich auch so weit es geht, einfach auch um eine künstliche Barriere zu meinen Mitmenschen zu vermeiden.

      Aber selbst von den besten Dingen kann man auch zu viel bekommen. Ein gewisser Schutz für die Haut, und sei es nur der Schatten oder Körperbedeckung ist sicherlich sinnvoll. Hier sind unter anderem ein paar Gedanken zum Selbstschutz der Haut: http://www.smarticular.net/vorsicht-bei-der-sonnencreme-mehr-schaden-als-nutzen/

  17. Ich kenne die getönte Sonnencreme von Eco Cosmetics. Die weißelt im Gegensatz zu anderen Naturkosmetik-Sonnencremes gar nicht, weil sie eingefärbt ist. Könnte man das hier auch nachbauen? Habt ihr Vorschläge???
    Liebe Grüße
    Chrissi

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Chrissi, das Färben wäre im Prinzip gar nicht notwendig, wenn man das Mineralpulver richtig gut untermixt. Es ist dann so fein in der Creme verteilt, dass es sich unsichtbar auf der Haut verreiben lässt und trotzdem bestens filtert. Mit Karottenöl könntest du das Ganze aber orange einfärben und gleichzeitig noch die Schutzwirkung erhöhen, denn Karottenöl hat selbst einen guten UVB-Schutz.

  18. Maria Widerstand

    Ich bin jetzt einmal ganz fies – der beste und natürlichste Sonnenschutz ist sich unter Bäumen im Schatten aufzuhalten statt sich in die pralle Sonne zu legen.

    Zuletzt habe ich 4 Wochen in Griechenland im Freien gelebt und keinen Sonnenschutz gebraucht, weil ich mich natürlich mit Kleidung und Schatten geschützt habe.

    lg
    Maria

    (PS: Ja natürlich weiß ich, dass man z.B. beim Wandern immer wieder der Sonne ausgesetzt ist und dann einen Schutz braucht)

    Antworten

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