Seitan-Rouladen selber machen – köstlich wie der Klassiker
Rouladen gehören für viele zu den absoluten Klassikern der herzhaften Küche, landen aber meist nur zu besonderen Anlässen auf dem Tisch. Dabei braucht es gar keinen Sonntagsbraten, um in den Genuss dieser würzigen Rollen zu kommen. Dass selbst gemachte Rouladen auch ohne Fleisch eine köstliche Alternative zum traditionellen Festtagsbraten sind, beweist dieses Rezept für Seitan-Rouladen.
Eine Mischung aus edlen Esskastanien und feinsäuerlichen Gurken zaubert eine herrlich cremige, süß-saure Füllung in die herzhaften Rollen. So entsteht ein vollmundiges Gericht, das lecker schmeckt und lange satt macht.
Rezept für Seitan-Rouladen
Schwierigkeit: Einfach4
Portionen235
kcal1
StundeDie Zutaten ergeben 8 kleine Rouladen und reichen für vier Personen zusammen mit Beilagen (z.B. Semmelknödel, Rotkohl und unserer leckeren veganen Bratensoße).
Zutaten
- Für die Rouladen
125 g (selbst gemachtes) Seitanmehl oder (Seitan-Fix)
3 TL Gewürze (z.B. 1 TL Zwiebelpulver, ½ TL Paprika (edelsüß) , ½ TL Kurkuma, ¼ TL Kreuzkümmel, ¼ TL Koriander, 1 Prise Chili, Ingwer, Muskatnuss und Pfeffer)
1 TL Salz
120 ml (selbst gemachte) Gemüsebrühe
30 ml Sojasauce
1-2 EL Öl
- Für die Füllung
100 g Maronen, vorgegart
1-2 Zehen Knoblauch
½ Bund Petersilie
5-10 Blätter Salbei
1 EL Zitronensaft
1 EL Hefeflocken
Salz und Pfeffer
bei Bedarf etwas Wasser
½ kleine rote Zwiebel
Zubereitung
- Seitanmehl (bzw. Seitan-Fix), Gewürzpulver und Salz mischen.
- Wasser und Sojasoße dazugeben, kneten und den fertigen Seitanteig 10 Minuten ruhen lassen.
- Den Teig in 8 gleichgroße Teile teilen und jeweils zu einem steakgroßen Fladen ausrollen zwischen 2 Lagen Backpapier.
- Für die Füllung die vorgegarten Maronen und alle Gewürze und Kräuter in einem Mixer zu einer glatten Masse verarbeiten. Bei Bedarf etwas Wasser hinzugeben. Zwiebel und Gurken in längliche Streifen schneiden.
- Je 1 TL der Maronenmasse auf die Seitanfladen streichen, mit einem Streifen Gurke und etwas Zwiebel belegen und einrollen.
- Mit Küchengarn oder Rouladennadeln verschließen. In einer großen Pfanne mit Deckel Öl erhitzen und die Rouladen von allen Seiten kräftig anbraten.
- Mit Gemüsebrühe ablöschen und die Rouladen etwa 20-25 Minuten bei geschlossenem Deckel schmoren lassen, dabei ab und zu wenden. Garn vor dem Servieren entfernen.
Damit dein Festmahl perfekt wird, braucht es natürlich noch die passenden Begleiter. Serviere die Seitan-Rouladen zum Beispiel ganz klassisch mit einer herzhaften Bratensoße ohne Fleisch, die durch frisches Gemüse besonders aromatisch wird. Für die ideale Sättigung sorgen luftige vegane Semmelknödel, während ein selbst gemachter Apfelrotkohl eine fruchtige Note auf den Teller zaubert. So verwandelst du das Rezept im Handumdrehen in ein rundum nachhaltiges Wohlfühlgericht.
Tipp: Hier wirst du fündig, wenn du gerne noch ein veganes Dessert servieren möchtest.
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Welche Füllung könntest du dir alternativ für die Seitan-Rouladen vorstellen? Wir freuen uns auf leckere Varianten in den Kommentaren unter dem Beitrag!
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