Currypaste selber machen – in allen beliebten Variationen
Eine köstliche Currypaste lässt sich auch ohne künstliche Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und viel Zucker machen, die häufig in Fertigprodukten enthalten sind. Auch wer auf tierische Bestandteile verzichten möchte, muss bei diesen Pasten manchmal einen besonders genauen Blick in die Zutatenliste werfen. Currypaste selber zu machen, bietet da einige Vorteile!
Die aromatische Currypaste aus gesunden Chilischoten stammt traditionell aus der thailändischen Küche und bildet die Basis für Currys und Suppen. Auch für andere (asiatische) Gerichte ist sie eine geeignete Würzpaste. Rote, gelbe und grüne Currypasten unterscheiden sich vor allem in ihren Schärfegraden. Sie lassen sich durch die Anzahl und durch die Auswahl der Chilisorten immer an die eigene Schärfe-Toleranz anpassen.
Rote Currypaste selber machen
Rote Currypaste wird in der thailändischen Küche besonders gerne verwendet. Das liegt sicherlich auch daran, dass ihr Schärfegrad zwischen der milden gelben und der sehr scharfen grünen Currypaste liegt. Erfahre hier, wie du Rote Currypaste selber machen kannst.

Tipp: Noch einfacher lässt sich haltbare Zwiebelpaste zubereiten, zum schnellen Würzen und zur Resteverwertung angeschnittener Zwiebeln..
Gelbe Currypaste selber machen
Die gelbe Currypaste ist als die milde Würze bekannt. Sie unterscheidet sich in der Herstellung vor allem durch ihre Farbe und zusätzlichen Gewürze.
Mit unserem Rezept kannst du ein kleines Glas Gelbe Currypaste selber machen oder die Würzpaste für eine längere Haltbarkeit portionsweise einfrieren.

Der feine Geschmack der gelben Currypaste passt beispielsweise gut zu einem Currygericht mit Süßkartoffeln und Blumenkohl.
Grüne Currypaste selber machen
Wenn es für dich nicht scharf genug sein kann, lohnt es sich, eine Grüne Currypaste selber zu machen. Sie wird aus den besonders scharfen kleinen Thai-Chilis (Bird Eye Chilis) hergestellt.

Hinweis: Nach dem Schneiden der Chillis und Peperoni sollten die Hände sofort mit Spülmittel gewaschen werden, damit nichts Scharfes versehentlich in die Augen oder an empfindliche Hautstellen gerät.
Mit Currypaste kochen
Ist die Currypaste erst einmal zubereitet, sind die Currygerichte ganz schnell gekocht. Wie in diesem Rezept für ein Gemüse-Curry aus Resten werden ein bis zwei Esslöffel der selbst gemachten Currypaste in etwas Bratöl, optional zusammen mit klein gehackten Zwiebeln und Knoblauchzehen, in einer Pfanne oder in einem Wok angeschwitzt, bis die Currypaste zu duften beginnt.
Danach kommen feste Gemüsesorten oder andere Zutaten nach Wahl zum kurzen Dünsten dazu, und alles wird zum Beispiel mit Kokosmilch aufgefüllt. Nach 10 bis 15 Minuten Köcheln auf mittlerer Stufe sind Wurzelgemüse und Co. gar und können noch um kurz garende Zutaten wie Spinat oder Zuckerschoten und Kräuter wie Thai-Basilikum oder Koriander ergänzt werden.

Tipp: Fermentierte Garnelenpaste gehört traditionell in die thailändischen Currypasten. Wenn du sie der Rezeptur hinzufügen möchtest, reicht ein Teelöffel davon aus. Sie wird leicht erwärmt – zum Beispiel in der Restwärme der gerösteten Gewürze – und nach den frischen Zutaten in die Paste gegeben. Achte beim Kauf darauf, dass auch die Garnelenpaste keine Zusätze enthält und nur aus Garnelen und Salz besteht.
Viele weitere Rezepte, um nützliche Küchenhelfer selber zu machen statt zu kaufen, gibt es in unserem Buch:
Welche sind deine liebsten scharfen Gerichte? Wir freuen uns auf deine Rezepttipps in den Kommentaren!
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