Haltbare Zwiebelpaste zum schnellen Würzen für fast alle Gerichte

Mit dieser selbst gemachten Zwiebelpaste hast du immer frische Zwiebelaromen zur Hand, ohne jedes Mal schälen und schnippeln zu müssen.

Zwiebeln verleihen den Speisen nicht nur ein würziges Aroma, sie sind auch äußerst gesund. Mit einer praktischen Zwiebelpaste hast du die würzigen Zwiebelaromen immer zur Hand, ohne jedes Mal schälen und schneiden zu müssen.

Wer Zwiebeln richtig lagert, hat immer einen Vorrat, um im Handumdrehen eine Zwiebelpaste zubereiten – dabei ist sie, einmal gemacht, im Kühlschrank haltbar. Zur Resteverwertung von angeschnittenen Zwiebeln oder um größere Mengen Zwiebeln haltbar zu machen, eignet sie sich ebenfalls.

Zwiebelpaste selber machen

Eine haltbare Zwiebelpaste ist mit wenigen Handgriffen zubereitet, und du benötigst dafür nur wenige Zutaten, die du bestimmt bereits zu Hause hast.

Folgendes wird für ein kleines Glas Zwiebelpaste (130 Gramm) gebraucht:

Mit dieser selbst gemachten Zwiebelpaste hast du immer frische Zwiebelaromen zur Hand, ohne jedes Mal schälen und schnippeln zu müssen.

Tipp: Ähnlich einfach wie diese Zwiebelpaste lässt sich leicht eine haltbare Knoblauch-Würzpaste oder eine Ingwerpaste zum schnellen Würzen zubereiten. Auch eine Kombination dieser gesunden Würzmittel ist möglich.

So bereitest du die Zwiebelpaste zu:

  1. Die Zwiebeln mit einem Messer grob zerkleinern und zusammen mit Salz und Pflanzenöl in einem hohen Gefäß mit einem Pürierstab oder in einem Multizerkleinerer mixen.
  2. Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist (sehr fein oder leicht stückig), die fertige Zwiebelpaste in ein sterilisiertes Schraubglas füllen.

Kühl gelagert und bei sauberer Arbeitsweise, ist die Zwiebelpaste mehrere Wochen lang haltbar. Um eine Verunreinigung zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Paste immer mit einem sauberen Löffel zu entnehmen.

Tipp: Für eine noch längere Haltbarkeit lässt sich die Paste direkt im Glas oder vorportioniert in einer Eiswürfelform einfrieren.

Die Zwiebelpaste kommt überall dort zum Einsatz, wo eine kleine Menge Zwiebeln benötigt wird, wie zum Beispiel bei schnellen Gerichten aus nur drei Zutaten oder diesen veganen Drei-Zutaten-Rezepten.

Auch für Salate, Dressings und Saucen bietet die Zwiebelpaste eine schnelle Alternative zu gehackten Zwiebeln. Je nach Geschmack kannst du ein Pflanzenöl nach Wahl verwenden – mit einem hitzebeständigen Pflanzenöl wie Raps- oder Avocadoöl eignet sie sich auch ideal zum Braten und Backen.

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Kennst du noch weitere Tricks, um die gesunden Zwiebeln schnell zu verarbeiten? Teile deine Tipps und Erfahrungen in einem Kommentar!

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Über mich

... experimentiert als gelernte Köchin am liebsten mit nachhaltigen und vegetarischen Rezepten und vermittelt ihr Wissen gerne unkompliziert weiter. Die Natur- und Tierfreundin mit langjähriger Reiterfahrung ist eine Expertin für Haustierzubehör, Naturkosmetik und natürliche Heilmittel.

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16 Kommentare
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  1. Ich überlege gerade, ob die Paste noch runder schmecken würde, wenn man die Zwiebeln vor dem Pürieren kurz andünstet, ihr Lieben? 🤔 Das könnte die Schärfe etwas nehmen.

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    • smarticular.net
      smarticular.net

      Liebe Petra,
      ja das geht, das Aroma ist dann allerdings ganz anders (aber auch gut).
      Liebe Grüße

  2. Ich hab die Paste mit einem ganzen Netz geretteten Zwiebeln gemacht. Das hat wunderbar geklappt. Ich hab die Paste zum Teil in Schraubgläser für den sofortigen gebrauch gefüllt und den Rest in Eiswürfelbehälter eingefroren. Auf die Art konnte ich die Zwiebeln alle verbrauchen und keine weg werfen. :)
    Mit Knoblauch verfahren wir ähnlich. Den scheiden wir in kleine Würfel füllen die in Gläser und gießen Öl drauf. So haben wir immer Knoblauch im Haus. Der hält sich auch echt lange! Früher sind mir die Knollen auch Zwiebeln immer vertrocknet und konnten nur noch weg geworfen werden. Das passiert mir jetzt nicht mehr.

    Antworten
    • Mir ist das zuviel Salz. Geht garantiert auch mit weniger? Hoffentlich. Ich habe es gemacht, mir viel zu salzig.

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Diese Salzmenge ist nötig, um eine angemessene Haltbarkeit der Paste zu erhalten. Es ist zwar zunächst viel, allerdings handelt es sich um eine intensive Würzpaste, die man in kleinen Mengen verwendet, und die dann zum Teil das sonst benötigte Salz ersetzt.
      Eine Herstellung mit weniger/ohne Salz wäre nur möglich, wenn man die Paste z.B. erhitzt oder anderweitig konserviert, wodurch sich das Zwiebelaroma stark verändern würde.
      Liebe Grüße

  3. Das hört sich sehr gut an 😊
    Wäre es vielleicht sogar möglich diese Zwiebelpaste im Weckglas einzukochen?

    Antworten
    • Hallo Fine, Die Zwiebelpaste lässt sich sicherlich auch einkochen, dann kann die Salzmenge sogar noch reduziert werden. Berichte gerne wie es geklappt hat!

  4. Hallo
    Warum steht bei den Zutaten 15ml Pflanzenöl zum Braten? Der Zwiebel wird ja nicht gebraten?
    Danke für die Rückmeldung schöne Grüße Ludin

    Antworten
    • Hallo Ludin, damit ist gemacksneutrales und hocherhitzbares Bratöl gemeint. Liebe Grüße Sylvia

  5. Hallo Zusammen!
    Vielleicht ein kleiner Hinweis betreffend Rapsoel. – Rapsoel eignet sich nicht zum Braten, für dieses besser Olivenoel nehmen, ausser das Rapsoel ist speziell zum Braten verändert worden, wie Holl-Rapsoel.)

    Antworten
    • Olivenöl hat einem sehr hohen Eigengeschmack. Und auch nicht jedes Olivenöl ist hoch erhitzbar. Bei ALLEN Fetten gilt: Vorher über die Höchsttemperstur/Bratfähigkeit informieren!

  6. Hallo Schaefli99,
    habe gerade den Bericht und Deine Frage gelesen. Auch wenn ich das noch nicht ausprobiert habe, sicher aber noch werde, würde ich sagen, Salz ja, aber sicher geht auch weniger.
    Ich mache mir schon seit Jahren verschiedene Salze und eine Gewürzpaste selbst. Beim Salz mache ich es so: 300 g Kräuter und allerhöchstens 30 g Salz, lieber weniger. Ja und mir ist noch nie was schlecht geworden.
    Hoffe, meine Infon hilft Dir.
    Liebe Grüße
    Margot

    Antworten
  7. Ähnlich verfahre ich seit Jahren mit Knoblauch.
    Ich reibe eine ganze Knolle (oder schneide sie blättrig) in ein leeres Schraubglas und fülle das Mus mit etwa 200 ml Olivenöl auf. Salz füge ich keines hinzu. Im Kühlschrank aufbewahrt, hält es mehrere Wochen. Voraussetzung: Den Knoblauch entnehme ich ausschließlich mit einem sauberen Löffel.
    Diesen Knoblauch nutze ich wie das frische Original für kalte wie warme Gerichte, für manche reicht schon das aromatisierte Öl.

    Antworten
    • Hallo, ich probiere das Rezept sofort aus. Die Salzmenge ist in Ordnung. Ich kenne eine Mischung, die sich zum Brühe kochen eignet. Da kommen auf 3 Teile Gemüse 1 Teil Salz.

  8. Schaefli99
    Schaefli99

    Hallo liebes Smarticular – Team, heute habe ich diese tolle Idee umgesetzt und bin schon ganz gespannt auf den ersten Einsatz. Mir erscheint die Paste recht salzig. Muss da soviel Salz rein wegen der Haltbarkeit oder kann ich das nach Geschmack variieren? Vielen Dank für eine kurze Antwort und ein schönes Wochenende!

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Die Salzmenge ist sinnvoll wegen der Haltbarkeit. Zusätzliche Salzgaben sind bei den damit gewürzten Speisen normalerweise nicht notwendig, so wie bei Gemüsebrühe, die das benötigte Salz gleich mitbringt. Dagegen würde man beides üblicherweise nicht pur verzehren.
      Liebe Grüße

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